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Gericht Frankfurt muss Diesel-Fahrverbote einführen 1, 2


rtiker am 05 Sep 2018 19:51:14

Die Stadt Frankfurt muss ein Dieselfahrverbot für sauberere Luft einführen. Das hat das Verwaltungsgericht Wiesbaden heute Nachmittag entschieden. --> Link

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

quax1968 am 05 Sep 2018 20:16:56

Die kalte Enteigung nimmt seinen Lauf

mv4 am 05 Sep 2018 20:22:57

das habe ich ja schon vor einigen Monaten geschrieben...aber das wollten ja die wenigsten glauben..Hamburg war der "Testballon" mit sperrung einer Straße...nun folgen ganze Stadtteile und bald Städte und Gebiete.. kontrolliert wird das ganze über eine Kennzeichenerkennung per Kamera.

Gast am 05 Sep 2018 20:24:20

Wenn das Fahrverbot genau so kontrolliert wird, wie die bisherige Umweltzone, wird sich nicht viel ändern. Eine Sauerei ist es trotzdem, dass sogar Euro5-Diesel ausgesperrt werden sollen. Die Fahrzeuge sind quasi NEU :eek:

yellowmellow am 05 Sep 2018 22:10:36

Wenn das wie hier in Hamburg nur EUR 20,00 kostet, so gut wie nie kontrolliert wird und durch diverse Tricks und Schlupflöcher zu umgehen ist, ist mir dieser Unsinn egal.

mv4 am 05 Sep 2018 22:14:28

yellowmellow hat geschrieben:Wenn das wie hier in Hamburg nur EUR 20,00 kostet, so gut wie nie kontrolliert wird und durch diverse Tricks und Schlupflöcher zu umgehen ist, ist mir dieser Unsinn egal.


ja klar so werden die Leute ruhig gestellt ...kostet ja nur 20€...da meckert kaum keiner...und in spätestens 2 Jahren (wenn nicht noch eher) setzt man das Bussgeld höher... dann kostet es halt 60 oder mehr...zum meckern ist es dann zu spät.

thomas56 am 05 Sep 2018 22:31:33

mv4 hat geschrieben:ja klar so werden die Leute ruhig gestellt ...kostet ja nur 20€...da meckert kaum keiner

Die Schraube hat noch Potenzial.....nach oben. Der Zettel wurde wieder in die richtige Wahlurne geschmissen! :lol:

yellowmellow am 05 Sep 2018 22:32:32

mv4 hat geschrieben:ja klar so werden die Leute ruhig gestellt


Nein, so wird die Deutsche Umwelthilfe ruhig gestellt... :D

mv4 am 05 Sep 2018 23:04:06

wer bezahlt den die 25€...??? Die Umwelthilfe ja sicher nicht...sondern die Autofahrer die da in diese Zonen einfahren...weil sie es müssen und nicht weil sie aus Freude am Fahren unterwegs sind.

im übrigen es sind nicht die von die genannten 20€ sondern

"Dazu hatten die Polizisten auch Informationsblätter verteilt, die Auskunft über die Durchfahrtsverbote geben. Später werden bei Verstößen 25 Euro für Pkw und 75 Euro für Lkw fällig - wann genau, ist noch nicht bekannt."
Da weißt du gleich was mit den Wohnobil bezahlt...da werden es 75€ werden.

Trashy am 06 Sep 2018 07:38:06

yellowmellow hat geschrieben:Nein, so wird die Deutsche Umwelthilfe ruhig gestellt... :D


Schön wärs...
Dieser Verein finanziert sich doch von der Automobil- und Zuliefererindustrie.
Der größte Coup der Branche, sich indirekt selber zu verklagen um dann neue Technik an den Mann bringen zu können.

OnkelAchim am 06 Sep 2018 14:14:02

erst mal abwarten, für meinen Diesel Euro 5 bekomm ich eh kaum noch was. Ich frage mich wie die das kontrollieren wollen.
Großkontrolle, cool. Da steht man dann stundenlang im Stau (wie umweltfreundlich). Naja im Notfall kann ich mit dem Motorrad fahren.
Am besten wäre es wenn sich jeder Auto Besitzer einen 2 Takt Roller kauft und dann die Stadt zustinkt :mrgreen:

ChiliFFM am 06 Sep 2018 14:20:46

Hier wird eine menge populistischer Unsinn geschrieben. Es ist echt zum Kopfschütteln.
Ich komme direkt aus Frankfurt und mein WoMo ist Euro5.

Welches Gebiet am Ende einer Begrenzung unterliegt ist noch völlig offen.
Vorschlag war, die bisher schon bestehende Umweltzone zu nehmen.

Damit bin ich mehr oder weniger direkt betroffen. Was das als Anwohner am Ende bedeutet weiss ich noch nicht.
Auswärtige werden wohl kaum mit ihrem WoMo in die Innenstadt fahren, das mache ich schon mit dem PKW kaum...

Abgesehen davon finde ich es trotz meiner eigenen Betroffenheit den richtigen Weg.
Dazu hätte es nicht kommen müssen, wenn a) die Automobilindustrie von vornherein ernsthaft an der Emissionsthematik gearbeitet hätte und b) die Politik (Verkehrsministerium/KBA) so lasch gegenüber der Industrie agiert hätte und es immer noch tut.

Die ganze Misere einem Umweltverband zum Vorwurf zu machen geht an der Realität vorbei.
Man darf nicht vergessen: das Ziel der Klage ist, dass nach vielen Jahren der Untätigkeit endlich konkrete Maßnahmen erzwungen werden, um die ebenfalls seit Jahren bestehenden Grenzwerte dann auch wirklich mal einzuhalten.

So ein Fahrverbot ist am Ende nur eine Folge davon, weil potentielle andere Maßnahmen in der ganzen Zeit einfach nicht ernsthaft in Angriff genommen wurden.

mv4 hat geschrieben:...kontrolliert wird das ganze über eine Kennzeichenerkennung per Kamera.

Das ist grober Unfug und nicht machbar.
Ich weiss hier in FFM wo die Grenze der Umweltzone ist (1000m von mir entfernt) und wie viele Strassen es da gibt.
Eine flächendeckende Überwachung ist da gar nicht möglich.
Hinzu kommt: selbst wenn es technisch irgendwann machbar wäre, flächendeckend per Kamera das Kennzeichen abzulesen, die Emissionsklasse dazu zu ermitteln (man stelle sich die IT-Infrastruktur dahinter mal vor...) - was dann?
Wird dann ein Ordnungsamts-Mitarbeiter mobilisiert, der sich auf die Suche nach dem Fahrzeug macht (was dann schon einige Kilometer weiter ist)?

Nichts wird so heiss gegessen wie es gekocht wird.
Wir werden sehen, was passiert.

Ich glaube aber schon, dass das ein Weg in die richtige Richtung ist.
Wenn die Politik zu zaghaft mit der Industrie umgeht, dann muss man das eben über die Marktmacht der Verbraucher regeln.

wolfherm am 06 Sep 2018 14:25:07

Die schicken dir die Rechnung dann nach Hause....da geht schon was.

teuchmc am 06 Sep 2018 14:53:32

Moin Loide! Über den Abzogverein DUH werd ich nicht mehr auslassen.
Interessant ist ja auch laut ZDF-Videotext, dass auch Benziner Eu1 und 2! Davon betroffen sein sollen.
Für mich eine massive unverholene Zwangsenteignung. Feddisch!
ChilliFfm , erkläre mir bitte die " Marktmacht der Verbraucher".
Sonnigen weiterhin. Uwe

silent1 am 06 Sep 2018 15:10:29

teuchmc hat geschrieben:erkläre mir bitte die " Marktmacht der Verbraucher".
Sonnigen weiterhin. Uwe


Hat auf jeden Fall mit Geld ausgeben zu tun. ;D :lach:

Einiges was die scharfe Schote schreibt finde ich richtig, und vieles falsch.

Richtig ist, das man Politik und Schummler gemeinsam bei den Eiern packen sollte.
Die einzige Lösung ist eine für die Hersteller zwangsverordnete Hardwarenachrüstung (z.B. von Twintec) und zwar kostenneutral für den Besitzer. Damit werden die (willkürlich festgesetzten) Grenzwerte sogar deutlich unterschritten
Für Altfahrzeuge gehört ein Bestandsschutz festgeschrieben. Das dezimiert sich eh von allein.
Umweltzonen waren bisher schon der totale Nonsens und die Angekündigten Sperrungen sind es ebenso.

Und Umweltverband naja, da halte ich mich ebenso wie Uwe mal vornehm zurück. nicht das mir noch der eine oder andere Ausdruck entfleucht.

ChiliFFM am 06 Sep 2018 15:33:52

teuchmc hat geschrieben:Über den Abzogverein DUH werd ich nicht mehr auslassen.

Wer noch nicht einmal "abzocken" richtig schreiben kann... :roll:
Und ohne solche Vereine - zu dem jeder durchaus seine eigene Meinung haben darf - würde sich rein gar nichts bewegen.

Aber das ist ein gesellschaftliches Grundproblem:
Veränderungen stehen viele argwöhnisch gegenüber, jeder denkt nur an sich und seinen Wohlfühlbereich.
Immer getreu dem Motto: "Es darf mich nicht betreffen, alles andere ist mir egal."
Und wenn es um des Deutschen liebstes Kind geht - das Auto - dann ist sowieso Schluss mit lustig.

Darüber hinaus - man muss es so deutlich sagen - fehlt es vielen auch einfach am nötigen Intellekt, um man über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen. Größere Probleme als die eigenen sind nicht greifbar. Deswegen geht nahezu unvermeidbar irgendwann auch die Menschheit unter, hier schön geschrieben: --> Link

Trashy am 06 Sep 2018 15:47:13

silent1 hat geschrieben:das man Politik und Schummler gemeinsam bei den Eiern packen sollte.
Die einzige Lösung ist eine für die Hersteller zwangsverordnete Hardwarenachrüstung (z.B. von Twintec) und zwar kostenneutral für den Besitzer. Für Altfahrzeuge gehört ein Bestandsschutz festgeschrieben.
Umweltzonen waren bisher schon der totale Nonsens..


Volle Zustimmung!
Leute, die das so einfach hinnehmen und sich dauernd etwas Neues kaufen sollten sich mal untersuchen lassen.
Überspitzt gesagt ist nicht der Bürger an der Misere Schuld, sondern die Politiker/Lobbyisten.
Obwohl es in vielen Bereichen immer schon bessere Technik gegeben hat so schafft es die Wirtschaft immer wieder den Politiker davon zu überzeugen erst einmal den alten Mist an den Mann zu bringen.
Wir haben Euro 11 schon lange fertig, aber jetzt drehen wir den Leuten zunächst Euro 6 an, welche wir dann wieder sanktionieren und dann Euro 7 auf den Markt bringen usw....
Die haben es ja sogar geschafft der Obrigkeit diesen ausgemachten Schwachsinn von E-Mobilität per Akku zu verkaufen.
Die Politiker sind bestimmt nicht bescheuert. Die lassen sich das gut bezahlen.
Bescheuert sind wir.....

Roman am 06 Sep 2018 15:51:29

ChiliFFM hat geschrieben:Wenn die Politik zu zaghaft mit der Industrie umgeht, dann muss man das eben über die Marktmacht der Verbraucher regeln.


Und wie soll das aussehen ? Alle unter Euro 6 Fahrzeuge werden verschrottet und der Verbraucher kauft neu...dann hat die Industrie ihr Ziel erreicht. Heute stand in der Zeitung, dass der Absatz neuer Autos brummt, dank Diesel Fahrverbote....

In Frankreich würden die Dieselfahrer auf die Straße gehen....das ist in Deutschland seit vielen Jahren vorbei...heute gehen nur noch die falschen auf die Straße...

Das ganze ist für mich ein unglaublicher Vorgang, von dem ich nie gedacht hätte, dass sowas bei uns möglich ist. Auch auf die Medien ist diesbezüglich kein Verlass, die springen auch nur auf jede neue Sau, die durchs Dorf getrieben wird...

Gruß
Roman

andwein am 06 Sep 2018 16:40:12

ChiliFFM hat geschrieben:Hier wird eine menge populistischer Unsinn geschrieben. Es ist echt zum Kopfschütteln.
Welches Gebiet am Ende einer Begrenzung unterliegt ist noch völlig offen. Vorschlag war, die bisher schon bestehende Umweltzone zu nehmen.

Diesem Beitrag gebe voll recht. Alle wussten die Grenzen, ich komme aus Stuttgart, genau das gleiche. Wer fährt den mit seinem Womo in den Kessel?? Ob mit grüner oder anderer Plakette, man findet eh keinen Parkplatz mit einem normalen Womo. Einzig der Womo-Stellplatz am Wasen kann nicht angefahren werden, aber da eh immer irgendeine Festivität auf dem Wasen stattfindet ist der Platz zu 60% für Zwischenstopps nicht benutzbar.
Es gibt genügend P&R Plätze an der Peripherie mit guten U/S Bahn Anschluss.
Und zu dem Beitrag von 19grisu63:
" dass sogar Euro5-Diesel ausgesperrt werden sollen. Die Fahrzeuge sind quasi NEU"
Sorry, sie sind nicht neu, sie sind höchstens "neu gekauft" Die Euro 5 Norm gilt seit 2010 wenn ich mich recht erinnere
Nur meine Meinungen zur Versachlichung, Gruß Andreas

quax1968 am 06 Sep 2018 17:05:05

Das Problem ist das die Bürger enteignet werden.
Der Artikel von Focus beschreibt es ganz gut:

--> Link

quax1968 am 06 Sep 2018 17:07:52

Und das führt letztendlich zu den Protestwählern. Der Mittelstand hat dabei immer schlechtere Karten.
Ich finde das schamlos. Früher dachte ich, dass wir der Staat sind. Heute habe ich das Gefühl, dass der Staat sich soweit von seinen Bürgern entfernt, dass dieser zwangsläufig unzufrieden werden muss.

Wozu das führt. Ich möchte es mir nicht ausdenken.

silent1 am 06 Sep 2018 17:08:50

andwein hat geschrieben:Sorry, sie sind nicht neu, sie sind höchstens "neu gekauft" Die Euro 5 Norm gilt seit 2010 wenn ich mich recht erinnere
Nur meine Meinungen zur Versachlichung, Gruß Andreas



Interessanter wäre in dem Zusammenhang zu wissen, wie lange Fahrzeuge mit Euro 5 Norm verkauft wurden.
Mit welcher Rasanz will man eigentlich die deutsche Bevölkerung verarmen?

quax1968 am 06 Sep 2018 17:28:17

Noch interessanter wäre es, wenn man dann die CO2-Bilanz ausrechnet.
Man verschrottet, (verschenkt) fertig hergestellte Autos und baut dann neue Fahrzeuge, in dem man Ressourcen verbraucht und noch mehr CO2 in die Luft jagt.
Wo ist da der Umweltgedanke. Hier geht es nur um Profit auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung und um nix anderes.

Wer 1:1 zusammenzählen kann, muss auch mal über den Tellerrand schauen. Was nützt es, wenn ein Teil der Bevölkerung weiter verarmt.
Die Leute müssten eigentlich Geld in die Altersversorge stecken und können das nicht, weil die Mobilität Ihre Ersparnisse frißt.

IchBinsWieder am 06 Sep 2018 19:43:19

quax1968 hat geschrieben:Was nützt es, wenn ein Teil der Bevölkerung weiter verarmt.



Es nützt den Superreichen ... sie werden noch reicher :roll:

Warum die Deutschen nicht rebellieren, wird in einem Vortrag --> Link von Prof.Rainer Mausfeld sehr gut erklärt. Er nennt ihn nicht ohne Grund: „das Schweigen der Lämmer“. Einfach mal 1,5h schauen, danach ist vieles klarer.

quax1968 am 06 Sep 2018 19:50:45

IchBinsWieder hat geschrieben:

Es nützt den Superreichen ... sie werden noch reicher :roll:



Und dann...
...Denk weiter

IchBinsWieder am 06 Sep 2018 20:01:18

quax1968 hat geschrieben:Und dann...
...Denk weiter


Mir ist klar worauf du hinaus willst .... aber das wird nicht passieren.
Die Chance ist lange vertan und in der Zukunft nicht mehr möglich.

silent1 am 06 Sep 2018 20:03:50

Naja, anderseits ist - wenn nur noch die privilegierte Obeschicht sich das Autofahren erlauben kann, und nicht mehr „Hans und Franz“ - schon viel für den Klimaschutz getan.
Ich Versuch es halt grad mal mit dem Tellerrand ;D .
Hans und Franz sitzen brav und verschnupft in der Straßenbahn und Dr. Moneymaker fährt (mit Glück im fetten Tesla) auf den deutlich weniger frequentierten Straßen. Freie Fahrt für die Stützen der Nation.
:ironie: aber nur ein bisschen

quax1968 am 06 Sep 2018 20:10:37

Die Zukunft hat doch schon begonnen.
Die Bürger wählen aus Protest Parteien, die im Grunde genommen niemand wollen kann.

Zudem nützt es den Reichen wenig, wenn diese später um Ihr Leben bangen müssen und Ihr Vermögen/Leben mit Zäunen schützen müssen.
Immer da wo es ein starkes Gefälle zwischen Arm und Reich gibt, wird man eine höhere Kriminalität in Kauf nehmen müssen.

IchBinsWieder am 06 Sep 2018 20:27:36

quax1968 hat geschrieben:Die Zukunft hat doch schon begonnen.
Die Bürger wählen aus Protest Parteien, die im Grunde genommen niemand wollen kann.

Zudem nützt es den Reichen wenig, wenn diese später um Ihr Leben bangen müssen und Ihr Vermögen/Leben mit Zäunen schützen müssen.
Immer da wo es ein starkes Gefälle zwischen Arm und Reich gibt, ....


Das Problem der Protestwähler ist nur ein temporäres.Die Parteien die zur Zeit davon profitieren, werden als verfassungsfeindlich wieder aussortiert. Das ist zum Einen richtig, nimmt aber auf der anderen Seite dem Volk die Möglichkeit die Stimmung im Land über die Wahlurne zu dokumentieren. Im Grunde werden wir seit der Gründung der BRD von 2 Parteien regiert (nicht vertreten). Die Möglichkeit eines Richtungswechsels haben wir doch gar nicht.

Die Zäune wurden schon lange gegen die Überwachung ausgetauscht und wenn man sich anschaut, dass z.B. die Polizei sich in Amerika mittlerweile bei Militärausrüstern eindeckt, werden zukünftige Aufstände mit deutlich krasseren Mittel bekämpft. In D sind wir zum Glück noch nicht so weit, aber das ist nur eine Frage der Zeit. Das sogenannte rebellierenden Volk wird mit ihren Möglichkeiten scheitern weil die technischen Möglichkeiten fehlen.

wolfherm am 06 Sep 2018 21:58:50

:polit:

quax1968 am 06 Sep 2018 22:05:38

Dann müsste man aber das Thema schließen bzw erst gar nicht zulassen, weil dies ja von Hause aus politisch ist, oder sehe ich das falsch?
Aber wie dem auch sei, von meiner Seite ist alles gesagt.

wolfherm am 06 Sep 2018 22:13:33

Dann lies dir mal die letzten Beiträge durch. Die haben nichts mehr mit den Fahrverboten zu tun. Und mit Amerika haben die auch nichts zu tun. Also, bitte zum Thema zurück.

IchBinsWieder am 06 Sep 2018 22:30:23

wolfherm hat geschrieben:Dann lies dir mal die letzten Beiträge durch. Die haben nichts mehr mit den Fahrverboten zu tun....


Letztendlich schon, denn das Thema „Fahrverbote und die Gründe“ ist nunmal viel breiter gefächert, als das man es nur auf die Unweltauswirkungen abgrenzen könnte ... aber ich halte mich nun zurück :wink:

teuchmc am 06 Sep 2018 23:11:43

Naja ChilliFfm, sich an einem Rechtschreibfehler ne Meinung bilden........
Deswegen nochmal die Frage. Wie sieht die Marktmacht der Verbraucher denn aus?
Sonnigen weiterhin. Uwe

wolfherm am 06 Sep 2018 23:20:48

Charly,

mag sein. Alles hängt mit allem zusammen. Aber solche Diskussionen wollen wir hier nicht. OK?

IchBinsWieder am 06 Sep 2018 23:42:24

wolfherm hat geschrieben:... OK?


Hätte ich doch geschrieben :wink:

IchBinsWieder hat geschrieben: ... aber ich halte mich nun zurück :wink:

pipo am 07 Sep 2018 10:18:17

Wir sollten einfach mal lernen, auch ohne Auto auszukommen. Fahrrad, ÖVP, mehr PuR usw. Letztendlich haben wir ja keine andere Wahl :roll:

Ich bin Vielfahrer und überzeugter Dieselfahrer. Wo ich mit meinem PKW oder Womo nicht hinkomme, dann ist es eben so. Seien wir doch mal ehrlich: Die Städte sind bereits vollkommen überfüllt, Autobahnen ebenfalls und den Landstrassen wird es bald nicht anders ergehen. Klar sind die Fahrverbote Augenwischerei, allein wenn ich an Hamburg denke, fällt mir nix mehr zu diesem Irrsinn ein.

Die Politik hat es verpennt und lässt den Bürger wiederholt am langen Arm verhungern. Das ist der eigentlich Skandal, ohne auf irgendeine Partei zeigen zu wollen. Langfristige Konzepte passen ja nicht zu den Legislaturperioden.

teuchmc am 07 Sep 2018 10:33:05

Naja, grundsätzlich ist da durchaus was dran. ABER warum werden überall die Arbeitsplätze uff Land "platt" gemacht und in die Ballungszentren verlagert?
Angebote(welche) des ÖPNV müssen die LK tragen mit nicht vorhandenen Mitteln. Grundversorgung kaum noch vorhanden in den Orten. Und, und, und.
Und was tun die Verantwortlichen? Nix! Außer durch sinnfreie Regulierungen den normalen Steuerzahler belasten um den Betrügercompanien immer und immer wieder
die Taschen zu füllen. Verantwortung für die Umwelt sehe ich da nicht. Und dann noch die Abzockvereine.
Danke für nüscht!
Sonnigen weiterhin. Uwe

sposoz am 07 Sep 2018 10:55:15

Hallo zusammen,
ich bin indirekt auch betroffen von der Entscheidung für FFM.
Aber, ich finde es gut, dass endlich jemand - aus welchen Gründen auch immer - etwas gegen die krankmachende und für viele Menschen, lebensverkürzende Luft unternehmen will - und sei es durch Gerichtsklagen.
Ich finde es arm, wenn wir immer nur die eigene Einschränkungen sehen - aber ganz aussen vorlassen, was das für andere (die, die dort leben/leben müssen) bedeutet.
Ja, ich finde auch, dass die Autohersteller aufs heftigste betrogen haben - und das gehört auch vors Gericht. Als Ergebnis muss stehen, dass die Betrüger zur kompletten Wiedergutmachung verdonnert werden.
Wenn die Regierung ohne Nachhilfe dazu nicht in der Lage ist, muss das über einen Umweg (Nachhilfe für die Regierung) gehen - und das sind leider die Fahrverbote.
Grüße
Achim

Tinduck am 07 Sep 2018 11:28:39

Krankmachend und lebensverkürzend ist der Mist, den Politik und Umweltverbände absondern... im Prinzip gehts wie immer nur um Geld.

Die NOx-Grenzwerte wurden in Europa auf 1/10 des (frisch festgesetzten) Wertes in Kalifornien gesetzt. Nicht, um die Bürger zu schützen, dafür ist der Grenzwert overkill. Aber der kalifornische Wert würde halt nicht die Sperrung von Innenstädten hergeben, und das will die Autoindustrie, damit die Leute neue Autos kaufen müssen. Wer hat noch gleich die grössten Lobbyverbände in der EU?

Kalifornien war übrigens noch nie für laxe Grenzwerte bekannt, ganz im Gegenteil.

Alles Schmierentheater, die wollen wie immer nur unser bestes (unser Geld).

bis denn,

Uwe

ChiliFFM am 07 Sep 2018 11:54:56

teuchmc hat geschrieben:Deswegen nochmal die Frage. Wie sieht die Marktmacht der Verbraucher denn aus?

Kein VW-Fahrer ist gezwungen, sich noch einmal einen VW zu kaufen.
Überhaupt ist niemand gezwungen sich überhaupt irgendetwas zu kaufen.

Es gibt immer zwei Seiten: einer, der abzockt und einer, der sich abzocken lässt.

Ich fahre z.B. im Alltag mit dem Rad zur Arbeit und auch sonst fast überall mit dem Rad hin.
Gut, das kann nicht jeder.
Viele haben sich mehr oder weniger freiwillig in die Abhängigkeit von einem Auto begeben.
Ob ÖPNV möglich ist, muss jeder selbst wissen.
Aber da liegt das erste Problem: die Bequemlichkeit vieler Menschen, a) überhaupt Auto zu fahren und b) mit dem eigenen Auto zu fahren. Ich sehe das hier jeden Morgen: lange Schlangen und fast überall sitzt nur eine einzige Person drin...
Eigentlich Wahnsinn!

Dann das zweite Problem: Statusdenken!
Bei den Fahrzeugen gäbe es eine sehr breite Palette an Möglichkeiten, es gibt viele Mitbewerber am Markt.
Die Nachfrage bestimmt das Angebot.
Wenn die Deutschen plötzlich alle auf die Idee kämen nach Alternativen zu suchen, dann würde auch VW sehr schnell umdenken.

Aber solange es uns zu gut geht, solange die Masse zu bequem ist, solange wird das Spiel weitergehen.
Und jeder kann entscheiden, ob er da mitspielt.

sposoz am 07 Sep 2018 12:13:54

Tinduck hat geschrieben:Krankmachend und lebensverkürzend ist der Mist, den Politik und Umweltverbände absondern.............
............Kalifornien war übrigens noch nie für laxe Grenzwerte bekannt, ganz im Gegenteil.

Alles Schmierentheater, die wollen wie immer nur unser bestes (unser Geld).

bis denn,

Uwe


Weder bin ich in der Politik noch in einem Umweltverband tätig - ich habe aber schon einen Umzug hinter mir, weil die Abgase krankmachend waren - zumindest bei unserem ersten Kind.
Und was irgendeine Regierung in USA oder Californien sagt - hmmmm - lassen wir das.
Daher stimme ich dir nicht bei, dass das nur Mist der Politik und Umweltverbände sei. - Sorry, da liegst du, glaube ich und viele andere Betroffene, absolut falsch!
Grüße
Achim

Tinduck am 07 Sep 2018 12:47:04

Komisch, dass ich meine Kindheit in den Siebzigern in der Grossstadt im Ruhrgebiet überlebt habe. Damals konnte man Diesel auf 500 m an der Abgaswolke erkennen und Benziner roch man noch 5 Minuten, nachdem sie vorbeigefahren waren.
Dazu die ganzen Industrieabgase....

Die Luftqualität selbst an den Hotspots ist heute wesentlich besser als vor 10 oder 20 Jahren. Da wurde nur noch nicht gemessen! Der positive Trend der letzten Jahre ist in den Zahlen des Bundesumweltamtes nachzulesen.

Aber statt sich an der Verbesserung zu erfreuen und das weitere Sinken der Belastung (naturgegeben durch die weiteren, schärferen Euro-Stufen und die Flottenerneuerung) gelassen abzuwarten, wird Panikmache betrieben.

Dass Dein Kind krank war oder ist, tut mir (ehrlich!) sehr leid, aber einen direkten Zusammenhang mit nicht eingehaltenen Abgasgrenzwerten herzustellen, halt ich für gewagt. Menschen, die empfindlich auf bestimmte Umwelteinflüsse reagieren, ist mit Grenzwerten (und deren Einhaltung) kaum geholfen, da hilft dann wirklich nur räumliche Distanz. Man kann natürlich die Null als Grenzwert fordern, aber da weiss jeder, der sich mit Naturwissenschaften auskennt, dass das nicht realisierbar ist, ohne den Rest der Gesellschaft über alle Maßen einzuschränken.

Wenn sich die DUH für die Schliessung und den geordneten Rückbau der AKWs und die vernünftige Behandlung der radioaktiven Abfälle (oder meinetwegen für die Vermeidung von Plastikmüll) genauso einsetzen würde wie für dieses Grenzwerttheater, wäre der Menschheit unendlich viel mehr geholfen. Diese ganze Abgasnummer ist verglichen damit eine Eintagsfliege.

bis denn,

Uwe

wolfherm am 07 Sep 2018 13:13:22

Uwe,

jetzt argumentierst du aber wie ein Industriekapitän, der die Harmlosigkeit der Abgase seiner Fabrik der Öffentlichkeit verkaufen will. :D

Tinduck am 07 Sep 2018 13:37:48

Tja, für die einen ist es Verharmlosen, für die anderen Relativieren :D

Mein Hauptproblem ist diese grenzenlose Panikmache, die von den Medien befeuert wird.

Ich habs schonmal geschrieben: wir werden alle sterben! Aber höchstwahrscheinlich nicht an NOx-Vergiftung...

bis denn,

Uwe

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