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LKW bis 7,5 Tonnen


guido66de am 13 Sep 2018 14:42:22

Hallo zusammen,

wir planen einen Koffer LKW bis 7,5 Toannen selber aus zu bauen. Da ich nicht wirklich viel Ahnung von Autos habe, frage ich mich wie es mit der Laufleistung eins LKW ist. Was sind Kilometerstände bei denen man gut kaufen kann und ab wann fangen die Probleme an ? Wir denken an einen MAN LKW:

Liebe Grüße
Guido

babenhausen am 13 Sep 2018 15:01:26

Die abgelesene KM Leistung sagt erstmal wenig aus, ein Liefer LKW aus dem Stadtverkehr mit häufig wechselnden Fahrern kann mit 200 000 km am Ende sein.
Ein Langstreckenfahrzeug ist unter guten Pflegeumständen mit 5-600000 noch brauchbar.Die Marke ist dabei weniger ausschlaggebend als der Einsatzzweck.

Fahrzeuge in gutem Zustand bekommst du bei allen Marken im Premium Segment der Gebrauchten bei den Herstellervertretungen welche auch Garantien anbieten.

Oder du suchst dir jemanden der Ahnung hat und die Fahrzeuge besichtigt, gerade von Fähnchenhändlern wird lkw- Laien gerne was angedreht.

Tinduck am 13 Sep 2018 19:22:49

7,5-Tonner sind ein schwieriger Markt, weil da viel im Nahverkehr genutzt wird und entsprechend abgenudelt ist. Der Tip, gebraucht direkt beim Markenhändler zu kaufen, ist ein guter, denke ich. Dann hast Du zumindest ein Jahr Gewährleistung.

Auch bitte bedenken, dass die Wartungskosten bei LKW eine ganz andere Nummer sind als bei Brötchenlastern :D die Teilepreise sind schon enorm, im Vergleich zum Ducato-und-Konsorten-Bereich.

bis denn,

Uwe

knallowamso am 13 Sep 2018 19:31:36

Tinduck hat geschrieben:Auch bitte bedenken, dass die Wartungskosten bei LKW eine ganz andere Nummer sind als bei Brötchenlastern :D die Teilepreise sind schon enorm, im Vergleich zum Ducato-und-Konsorten-Bereich.

Uwe


... genau so ist das. Das Reisen verteuert sich mit LKW gewaltig (Maut, Sprit, Fähre etc.) Wenns keine Rolle spielt na gut. Ich/wir haben uns die Idee wieder abgeschminkt...

LG Ronald

babenhausen am 13 Sep 2018 20:00:09

Das Reisen verteuert sich mit LKW gewaltig (Maut, Sprit, Fähre etc.) Wenns keine Rolle spielt na gut. Ich/wir haben uns die Idee wieder abgeschminkt...



Maut ? geht nach Anzahl der Achsen und Schadstoffausstoß z. B Go Box.Der 3,85 To Hymer E4 kostet das Gleiche wie ein 7,5 to
Sprit? Je nach Fahrweise zwischen 15-20 Ltr.
Fähre? Wo ist der Unterschied bei 7,5 Meter Hymer zu 7,5 M Iveco Koffer mit Womozulassung?

Und bei den Teilen.Freie Werkstätten besorgen 90% der E Teile im freien Handel oft 30-50 % billiger als in der Markenapotheke.

Solofahrer am 14 Sep 2018 00:27:11

Habe fast 20 Jahre ein Bimobil auf Basis eines Mercedes 1124AF gefahren. Ja, Wartungskosten und Ersatzteile sind deutlich teurer als beim "Brötchenlaster" — Aber das ist ok.
Ersatzteile vom "freien Markt"? — Nein Danke! Das Risiko, billige Nachbauten zu bekommen, bin ich nicht eingegangen.

Aber wie schon gesagt wurde, beim Kauf eines Basisfahrzeugs ist der vorherige Einsatz entscheidend. Und auch das Alter und ob viel Elektronik eingebaut ist, kann ein Argument pro oder contra sein. Die Motoren und die Technik (ohne Elektronik) von z.B. meinem Mercedes ist jedenfalls gut für 500.000 km und mehr. Zu MAN kann ich leider nix sagen.

teuchmc am 14 Sep 2018 03:38:54

Moin Guido! Sollte man sich leisten wollen und eben auch können.
Und selbst wenn die Teile 50% unter OEM liegen, ist das immer noch deutlich mehr wie bei Sprinter &co.
Von möglicher fragwürdiger Qualität mal abgesehen. Wenn dadurch ein Ausfall des Kfz erfolgt, reicht auch nicht mehr nur
ein "normaler" ADAC-Abschlepper. Und der Große mit üblicherweise 4 Achsen ist wohl nicht im normalen Schutzbrief drin.
Sonnigen weiterhin. Uwe

Tinduck am 14 Sep 2018 07:57:21

Na ja, Nicht-Original-Teile kann immer noch Bosch oder andere renommierte Marken heissen. Die sind dann immer noch deutlich billiger als OEM, und werden von denen ja auch dort zugekauft (wenn man Glück hat), oder meint ihr, MAN und Daimler fertigen ihre Bremsbeläge selber?

Mein Schrauber kauft immer Marke, aber nicht OEM. Damit sind wir bisher gut und günstiger gefahren. Die Ersatzteile bei Iveco orientieren sich auch eher am LKW-Markt, leider... auch für den Daily.

bis denn,

Uwe

thomas56 am 14 Sep 2018 08:37:07

Tinduck hat geschrieben:Auch bitte bedenken, dass die Wartungskosten bei LKW eine ganz andere Nummer sind als bei Brötchenlastern :D die Teilepreise sind schon enorm, im Vergleich zum Ducato-und-Konsorten-Bereich.



Stimmt, da hast du absolut recht! Aber enorm günstig! Ich fahre seit 16 Jahren MAN.
Zahnriemen oder Steuerkette gibt es bei MAN nicht. Für einen 20l-Ölwechsel zahle ich in der freien Werkstatt 100,-, der Stundenverrechnungssatz liegt bei 65,-. Scheinwerferwechsel 75,-.
LKW-Reifen sind zwar teurer, halten dafür aber auch 20 Jahre oder 150.000km.
Meine Bremsbeläge sind nun 135.000km und 10 Jahre alt, die Belagstärke ist noch bei 75%!

Bedenken hatte ich bei dem automatisierten Getriebe von ZF, aber der Meister von MAN hat mich beruhigt, die frühesten Probleme wurden bei Stadtfahrzeugen lokalisiert aber nicht unter 250.000km.

Wenn ich lese was Ducato oder Daily an Reparaturkosten haben, da habe ich die Spritmehrkosten aber locker im Sack und der Fahrspass ist eh unbezahlbar und "garantiert" bis 800.000km!

Tilly1963 am 14 Sep 2018 09:16:17

es kommt auch darauf an, in welchem Suchgebiet man sich bewegt ! Wie alt darf der Wagen denn sein, und was darf er kosten? Was willst du damit anstellen ? Die Sahara durchqueren, oder nur norddeutsche Campingplätze umpflügen ? Bei weiteren Reisen würde ich persönlich lieber ein älteres Fahrzeug mit wenig bzw ohne Elektronik bevorzugen. Was willst/kannst du selbst an dem Wagen machen ( Ausbau, Fahrzeugtechnik). Soll es ein Allrad sein? Es gibt soviel zu beachten, das eine pauschale Aussage so gut wie unmöglich ist. Ausgemusterte Behördenfahrzeuge mit sehr geringer Laufleistung ( Feuerwehr usw) gibt es schon für wenig Geld. Es gibt auch so viele Tretmienen. Ein Kühl LKW, eine geile Sache wegen der schon vorhandenen Isolierung, ist z.B. als Wohnmobil nicht zulasssungsfähig, da er immer eine Überbreite besitzt. ( eine Sonderregelung!) Bei der Vermessung wird das Kofferinnenmass herangezogen, also der Nutzbereich. Bei einer Nutzungsändernug wird das Aussenmass genommen, und damit ist er zu breit.
Zudem gibt es einige Händler, die LKWs anbieten. Philipp aus dem Hanfbachtal zum Beispiel.
Gruß Karsten

thomas56 am 14 Sep 2018 10:38:55

Neu bekommt man einen MAN ja schon für 35.000,-€ --> Link

Tilly1963 am 14 Sep 2018 10:48:05

der MAN hat die Schadstoffklasse Euro 3, und ist somit als Neufahrzeug nicht mehr zulassungsfähig.

invaderduck am 14 Sep 2018 11:14:54

Hallo, Ich habe 1987 einen DB 608 D LKW (Vorführwagen) gekauft, die Ladebrücke abgebaut und eine Wohnkabine aus Sandwichelementen von einer Firma, die baut
Laborcontainer für Antarktis, gekauft, ( 8cm isoliert, Außen verzinkt innen mit V2A Blech verkleidet) und eine Wohnkabine mit Alkoven daraus gebaut, die ich auf
den LKW draufgesetzt habe, jetzt nach 31 Jahren sieht mein Womo noch sehr gut aus, bin bis jetzt 290 000 km damit gefahren und beim km-Stand 80 000 habe ichw
einen Turbolader + Luftkühler + Wassereinspritzung installiert und die Leistung erhöht vom 87 auf 130 PS und einen bärigen Drehmoment, der Wagen läuft bis jetzt
ohne Reparaturen (1x Wasserpumpe Wechsel und Einbau von 100A Lichtmaschine + 1x Bremsbelege Wechsel), der Wagen hat einen Gesamtgewicht von 6,3 T und
zur besserem Fahrkomfort habe ich die Vorderachse und die Hinterachse komplett auf Insg. 8 Luftbälge gesetzt, mit Omnibussteuerung, so schone ich die Blattfedern
und die Federaufnahmen (kein Verschleiß), der Wagen ist nicht schnell ( 100km/Std), und wie schon gesagt, ist der Wagen nach 31 Jahren Betrieb immer noch ansehnlich und funktioniert wie am ersten Tag, deswegen- keiner Angst vor Eigenbau, ich war damals 42 Jahre alt, heute bin ich 73 Jahre aber immer noch in der Lage die Inspektionen, und kl. Reparaturen selbst durchführen zu können und lange Reisen damit zu machen !
invaderduck

thomas56 am 14 Sep 2018 11:20:58

und die Dummweltzonen können dich auch mal ganz gepflegt............. :D

Aber Servolenkung hast du schon?

invaderduck am 14 Sep 2018 12:05:33

Die Dummweltzonen sind im Moment für mich nicht relevant, da ich ein H-Kennz. Habe und Servolenkung habe ich selbstverständlich auch, da ich sogar einen
Sportlenkrad eingebaut habe.
invaderduck

server321 am 14 Sep 2018 20:16:37

Das Reisen verteuert sich mit LKW gewaltig (Maut, Sprit, Fähre etc.) Wenns keine Rolle spielt na gut. Ich/wir haben uns die Idee wieder abgeschminkt...


Die Kosten sind ab 3.6 - 7.5t gleich, was die Maut betrifft (vorausgesetzt, die Achsen, teilweise Höhe und Emissionsstufe sind gleich). Ich fahre auch in dieser Klasse, habe einen ausgewachsenen Roller dabei und bin happy mit der gewonnenen Mobilität und den Zuladungsreserven. Es ist aber teurer als mit einen 3.5t Mobil, das ist klar. Man kann nicht volle Pulle fahren (wer fährt das schon auf Langstrecke?), aber hat ein Solofahrzeug und keinen Anhänger dabei, was bei der Geschwindigkeit und auch Rangierbarkeit wieder Vorteile bringt.

Was ich aber eher problematisch finde, ist der Begriff LKW bis 7.5t. Ein richtiger LKW ist in der Regel nur im abgelastetem Zustand mit 7.5t fahrbar. Somit ist die Nutzlast meistens eingeschränkt, um grosse Tanks und einiges an Material (z.B. grossen Roller usw.) mitzunehmen.

Wenn wir z.B. von einem Iveco Daily oder allenfalls Iveco EuroCargo sprechen, dann ist dies für mich kein LKW im herkömmlichen Sinne. Dieses Basisfahrzeug eignet sich aber gut als Basis mit Zuladungsreserven. Dort muss man darauf achten, dass man das entsprechende Chassis kauft (3.3 - 7.0t GG möglich).

Also sollte man sich grundsätzlich die Frage stellen, haben die Mautkosten oberste Priorität (vorausgesetzt, man hat den C1 Schein oder macht ihn) oder ist Handlungsspielraum für gute Aufbauideen für ein legales Wohnmobil, das nicht auf Diät sein muss, wichtiger? Mit meinen Aussagen ziehe ich vermutlich jetzt viele Kollegen auf den Plan, die in der 3.5t Klasse nie zu schwer unterwegs sind. Denkt aber dabei auch an die laut Fachleuten ca. 85%, die zu schwer unterwegs sind.

Wenn ich das Thema Umweltzonen lese, frage ich mich, was ein Klein-LKW nicht darf, was ein 3.5t Mobil darf? Es ist dabei klar, dass die Emissionsklasse stimmen muss.

babenhausen am 15 Sep 2018 08:20:41

Was ich aber eher problematisch finde, ist der Begriff LKW bis 7.5t. Ein richtiger LKW ist in der Regel nur im abgelastetem Zustand mit 7.5t fahrbar. Somit ist die Nutzlast meistens eingeschränkt, um grosse Tanks und einiges an Material (z.B. grossen Roller usw.) mitzunehmen.


Was ist demnach ein LKW? Definiere den Begriff . Nur am Gewicht kann es nicht liegen.
Wenn wir z.B. von einem Iveco Daily oder allenfalls Iveco EuroCargo sprechen, dann ist dies für mich kein LKW im herkömmlichen Sinne



Den Eurocargo kannst du mit eienr zGm von 18 Tonnen haben,den Daily bis 7 To beide in einen Topf zu werfen ist Apfel mit Birnen zu vergleichen.

Dazu sind die Fahrzeuge in den wesentlichen Teilen zu verschieden.


Und wie Definiert sich wenn du schon dabei bist ein Wohnmobil mit 19 Tonnen und z.B. Allrad mit 3 Achsen wo sind die Unterschiede ? Ausser Maut und Sprit?

Ich bin gespannt,ander hier auch

Solofahrer am 15 Sep 2018 09:56:21

Der TE fragte nach Basisfahrzeugen bis 7,5 Tonnen zGG. Daher sind Überlegungen mit 3 oder 4 Achsen schon mal nicht zielführend (es sei denn, wir wollten auch einen Pinzgauer 6x6 mit einbeziehen ;) ).

Im Prinzip stimme ich daher server321 und babenhausen zu und definiere LKW über die Grundkonstruktion. Ein gewichtstechnisch auf über 3,5 Tonnen zGG zugelassener Sprinter oder Daily ist (für mich) trotzdem noch ein Lieferwagen, ein 814 oder Euro-Cargo mit eingetragenen 7,49 Tonnen zGG ist (für mich) ein LKW. — Dass beide gesetzlich als LKW gelten, ist mir auch klar, nur in diesem Zusammenhang nicht entscheidend.

Entscheidend für die Auswahl eines Wohn- bzw. Reisemobil-Basisfahrzeugs ist die Langlebigkeit und Zuverlässigkeit einerseits und der Fahrkomfort sowie die Langzeit-Betriebskostenrechnung andererseits. (Übrigens, wer schon mal einen LKW-Reifen in der Wüste wechseln durfte, der fährt nie mehr mit alten Reifen. Daher wäre für mich die Haltbarkeit eines LKW-Reifens von ca. 20 Jahren kein Argument, denn egal wie viel Profil ein Reifen noch hat, nach 10 Jahren wird er bei mir erneuert.)

babenhausen am 15 Sep 2018 10:19:58

Bei Wohnmobilen ist das Gewicht und die Achszahl im Zusammenhang mit den Vorschriften für die Güterverkehrsfahrzeuge weniger relevant
Daher der Ausflug zu großen Fahrzeugen.
Oder kurz es ist egal bei WoMo ob du 7,49 To hast und 2 Achsen oder 30 To und 5 Achsen

(Übrigens, wer schon mal einen LKW-Reifen in der Wüste wechseln durfte, der fährt nie mehr mit alten Reifen. Daher wäre für mich die Haltbarkeit eines LKW-Reifens von ca. 20 Jahren kein Argument, denn egal wie viel Profil ein Reifen noch hat, nach 10 Jahren wird er bei mir erneuert.)


Ich behaupte, oder besser ich weiß dass ein Reifenwechsel bei Schneeregen auf der Autobahn nerviger ,gefährlicher und anstrengender ist als mitten in der Wüste.

guido66de am 15 Sep 2018 13:54:18

Ich denke wir werden uns wenn die Zeit reif ist ein Fahrgestell kaufen und uns eine 6 Meter Box bauen lassen.

Ich wollte unseren Grundriss zeigen, ging aber leider nicht.

Liebe Grüße
Guido

guido66de am 15 Sep 2018 14:01:12

jetzt aber :-)

25358

mogger am 15 Sep 2018 20:33:07

guido66de hat geschrieben:Ich denke wir werden uns wenn die Zeit reif ist ein Fahrgestell kaufen und uns eine 6 Meter Box bauen lassen.

Hallo,

6 Meter Koffer ist schon sehr groß ob du damit 7,5 t einhalten kannst ist fraglich eher unwahrscheinlich.

Bei richtigen LKW-Chassis MAN, Mercedes oder Euro-Cargo handelt es sich meistens um Fahrgestelle die für ein z.G.G. von 8 bis 12 Tonnen ausgelegt sind. Diese Fahrgestelle haben ein Leergewicht ohne Wohnkabine von ca. 4.5 bis 6 t je nach Motorisierung und eventuell Allradantrieb. Eine vernünftige Wohnkabine wiegt je nach Ausstattung ca. 2 bis 2,5 t. Jetzt kann man sich leicht ausrechnen wie groß die Zuladung sein kann wenn man das ganze Paket auf 7,5 t ablastet.


In vielen Fällen geht es, funktioniert es. Ausschlaggebend ist natürlich die Größe und das Gewicht der Wohnkabine.

Technisch gesehen, d. h. in Bezug auf Bremsen, Tragkraft der Achsen, Tragkraft des Rahmens, Tragkraft der Räder, Belastung des Motors, des Antriebs und der Fahrleistung hat man natürlich nach wie vor ein Fahrzeug welches weit höher ausgelegt ist als die zulassungsmässig eingetragen 7,5 t. Meist sind es 10 oder 12 t. Das bedeutet man hat techn. gesehen enorme Reserven. In meinem Fall habe ich techn. gesehen über 3 t (3000 kg!) Zuladungsreserven. Zulassungsmässig gesehen aber nur 380 kg. Diese sog. abgelasteten LKW-Fahrgestelle werden nur marginal belastet. Entsprechend hoch oder niedrig ist der Verschleiß. Natürlich sind die Werkstadt-Kosten höher als bei einem 3,5 t Fahrzeug aber man muss entsprechend seltener in die Werkstadt. Ich hatte jetzt in 5 Jahren und bei 48,5 tkm nicht eine einzige Reparatur. Lediglich 1 x Service und der hat 1200 gekostet. Wobei hier der Ölwechsel (28 Liter) der Löwenanteil war. Die Reifen haben immer noch weit über 50 % Profil und halten noch mind. weitere 40 K.

Im Umkehrschluss bedeutet das auch, daß die 3,5 t Fahrzeuge oft an ihrer Belastungsgrenze oder wenn überladen über der Belastungsgrenze laufen. Das wäre genauso als wenn ein LKW-Fahrgestell immer und ich betone immer voll beladen bzw. überladen gefahren würde. In diesem Fall und in Bezug zu den 3,5 Tonnern ist natürlich mit einem entsprechenden Verschleiß, Bremsen, Fahrwerk, Motor, Antrieb zu rechnen. Von den Sicherheitsaspekten wie Tragkraft der Räder und Achsen, Bremsen etc. einmal ganz abgesehen.

Was die Maut angeht so kann ich nur sagen: Jedes Fahrzeug > 3,5 t muss entweder eine Go-Box oder entsprechendes verwenden bzw. in Frankreich Klasse 3 und mit mehr als 2 Achsen Klasse 4 bezahlen. Aber nur wegen ein paar € Maut auf Komfort und Sicherheit zu verzichten soll jeder für sich selbst entscheiden.

Folgerichtig spricht m. M. nach nichts gegen die Verwendung eines abgelasteten LKW-Chassis vorzugsweise Neu oder wenig gebraucht. Wichtig hierbei ist die zulassungsmässig wichtige Marke von 7,5 t im Auge zu behalten. Bei voll ausgestattetem Fahrzeug mit vollem Frischwasser-Tank und vollem Dieseltank und möglichst allem Zubehör sollte eine wirkliche zulassungsmässige Zuladung von ca. 200 - 300 kg gegeben sein. Das sollte übrigens für alle, auch die 3,5 Tonner, gelten. Die wichtige 7,5 t Marke sollte aus meiner Sicht nicht überschritten werden.

Grüße
mogger

Tinduck am 15 Sep 2018 21:14:21

... ich würde mal hinzufügen, wenn man über 7,5 Tonnen fahren DARF, wäre man ja mit dem Klammerbeutel gepudert, wegen der paar Euro Steuern auf 7,5 Tonnen abzulasten und sich dafür massive Zuladungsprobleme einzuhandeln.

Da würd ich das 12-Tonnen-Chassis auch als solches fahren und nie wieder auf die Waage müssen, bei mehr als 4 Tonnen Zuladungsreserve :D

Diese virtuellen Grenzen (3,5 T, 7,5 T) verursachen nur Stress und Misswirtschaft, davon sollte man sich fernhalten. Wir haben fahrfertig (also Tanks voll, Gasflaschen, Kabeltrommel, Fahrer an Bord) noch ein Tönnchen Zuladung und bei der letzten Wägung im Urlaubstrimm mit alle Mann an Bord immer noch 400 Kg Reserve, bei zGG 5,2 Tonnen. Entspannt ungemein. Und genauso würde ich es auch mit den grösseren Fahrgestellen halten.

bis denn,

Uwe

guido66de am 15 Sep 2018 21:32:39

Ihr Lieben,

wir dürfen halt beide nur 7,5 Tonnen fahren. Wir müssten also extra den LKW Führerschein machen, was wir eigentlich umgehen möchten.

Wir sind uns der Problematik natürlich bewusst und würden wo es nur geht sehr leichtes Holz verwenden.

An Material was wir mitnehmen kommen wir mit wenig aus, das wissen wir denn ich mache seit 40 Jahren Camping und wir sind seit 15 Jahren mit einem Faltcaravan unterwegs, auch in Skandinavien, sind also auch Wetter erprobt :-)

Das ist ja auch eine Motivation um ins Wohnmobil zu ziehen, mit weniger Dingen gut auskommen.

Liebe Grüße
Guido

babenhausen am 15 Sep 2018 21:40:16

Hier mal etwas zu lesen über einen 7,5 to Lkw

Es werden auch Daten genannt einschließlich Verbrauch Nutzlast etc.
Zu erwähnen in der 7,5 Klasse ist der Eurocargo Marktführer

Das vorgestellte Fahrzeug hat 4 to Leer also 3,5 Nutzlast..nur so zum nachdenken,sollte also ausreichend sein.


--> Link

kein Mensch braucht in Europa 1000 Liter Diesel und 1000 Liter Wasserwarum auch?

guido66de am 15 Sep 2018 21:52:51

Danke :-) :D

mrterz am 17 Sep 2018 08:23:44

Hi,

also selber ausbauen erstmal "RESPEKT". Wie die vorherigen Nutzer schon geschrieben haben, kann man die Fahrzeuge nicht einfach nach km Leistung kaufen sondern *Ausschließlich* nach Zustand.
Wir haben uns damals ein altes Fiat / Peugot Chassi gekauft und waren der Meinung es wäre ein Schnäppchen gewesen. Beim Strippen wurde schnell klar es war mehr ein Rostloch als ein Schnäppchen. Mit viel Rostumwandler und jeder menge Reparaturblechen steht er heute besser da (Auch dank ausgiebiger Hohlraum-Wachskur).
Viele andere Wohnmobilisten kämpfen heute (beim gleichen Chassi) allerdings auch mit angerosteten Motorträgern und co.

Ich würde mir heute einen Unimog kaufen, viel Zeit investieren und mich lange freuen. Von Fiat würde ich defintiv abraten.

guido66de am 18 Sep 2018 14:07:33

Ihr Lieben,

viel recherchiert und zu folgenden Ergebnissen bin ich gekommen.

Canter 7C15 – Fahrgestell 2.600 kg
Kühlkoffer ca. 2.000 kg

Bleiben für den Ausbau 2.890 kg, das sollte ja für 6 m ausreichen.

Jetzt muss nur noch das Fahrgestell mit dem langen Radstand gefunden werden, aber wir haben ja noch viel Zeit.

Alternativ wird es ein Möbelkoffer in 6 Meter.

Liebe Grüße
Guido

tober am 18 Sep 2018 15:39:42

Im 7,5t Segment ein MAN, Mercedes ,Iveco EC, Daf lf45 oder ähnliche haben bei ca. 200-220 PS halt die "grossen" Motoren mit ca. 800nm Drehmoment. Beim Fuso Canter würde ich - wenn es kein Allrad sein muss - alternativ den Iveco Daily nochmal sehr genau anschauen. Der ist näher beim Fuso als die anderen. Er hat halt keine "schnauze" weil der Motor unterm Fahrerhaus ist. Das hat aber halt den nachteil das man nicht so angenehm nach hinten in den Aufbau kommt. Lautstärkenmäßig kann ich da leider nix sagen.

Jagstcamp-Widdern am 18 Sep 2018 15:58:33

guido,

pass aber bei einem kühlkoffer auf die breite auf!
max 2,50m!

allesbleibtgut

hartmut

babenhausen am 19 Sep 2018 17:27:52

Zugelassene Breite heutzutage 2,55 m
Frosterkoffer = 2,6 M meiden da auch viel zu schwer,
genauso sollte man Koffer aus der Nutzung von Fleisch oder Molkereiprodukte meiden,Reste konnen in Fugen eindringen und stark Duften...

AtegoLaster am 01 Okt 2018 15:00:45

Ich habe auch so ein Teil gekauft.
Als erstes war für mich ausschlaggebend: es sollte,
Ein Fahrzeug sein, welches im Werkverkehr lief-- da sitzt meist immer nur ein Fahrer drauf.
Dann die Marke, sofern man Erfahrungswerte bekommen kann. Also, ich hatte mal einen T4 mit Hochdach.
Der war richtig Geil, denn mit Allrad ging der gut ab. Aber der nahm auch seine guten -- bis 11/12 Liter.
Dann habe ich herum gefragt, und dann hörte ich bei den Antworten immer das MAN, weniger säuft.
Laut Bordcomputer nimmt meiner bei ca. 100Kmh seine 14 Liter. Und das ist bei der Größe doch schon sehr angenehm.

Gut geplant kann da ein schönes Mobil daraus werden. Aber für große Wohnmobile ist das auch eine hervorragende Plattform.
Wohnbusse.eu
--> Link
Dort gibt es sehr viele Infos. Habe mich dort auch kundig gemacht, bevor ich mich entschlossen habe.

AtegoLaster am 03 Okt 2018 14:09:28

Ich lese gerade noch mal, canter ??? Bist Du so was schon mal gefahren??? Also ich würde die Hütte als Schaukelbude bezeichnen. Leer, geht es ja noch, aber je mehr Gewicht, je schlimmer wird es. Mein Dicker hat mit Ladung ( fast alle Holzplatten, diverse Strahlrohre nebst Werkzeug ) so mal 6,2 to. gewogen incl Hubladebordwand, die ich haben wollte, wegen Beladung der kleinen Garage :D :D :D .
Also für ein 8,6 to. Fahrgestell doch eine Ansage, wo doch viel noch hinein passt.

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