aqua
luftfederung

Komplettes System WR, Solar etc


tomcon am 16 Sep 2018 20:11:44

Moin,

ich habe mir gerade ein neues WoMo gekauft und möchte dort folgendes verwirklichen:

- Solarstrom vom Dach, ca. 300-400 Wp
- Wechselrichter für Apple TV, HomePod, TV, Kaffeemaschine etc., fernbedienbar
- Lithium-Batterien 2 x 90-150 Ah

Möchte also hauptsächlich den Strom der Solarmodule nutzen und ggfls. Landstrom, wenn vorhanden. Dann Bypass am WR vorbei direkt auf die 230 V-Steckdosen im WoMo.
Der WR soll fernbedienter sein, weil ich den nachts ausschalten möchte.
Die Lithium-Batterien sollen optimal geladen werden, ggfls. auch mit Ladebooster.

Welches System ist da zu empfehlen, das möglichst alles integriert und zentral anzeigt / bedienbar macht?

Gruß

Tosh

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

gespeert am 16 Sep 2018 20:22:34

Als erstes erstelle eine Energiebilanz.
Was ist verbaut, zieht wie viel Strom, wie lange in h.
Das ist dein Verbrauch in Ah.

Welche Batterien sind verbaut?
Wie ist dein Fahrtgebiet?
Wie deine Reisegewohnheit?
Wie sieht dein Dachlayout aus?

Dann erst geht es an die Planung der PV

gespeert am 16 Sep 2018 20:27:53

Die WR muessen sauber eingebunden werden, da solltest Du mal deinen Elektriker kontaktieren.

tomcon am 16 Sep 2018 20:41:58

gespeert hat geschrieben:Als erstes erstelle eine Energiebilanz.
Was ist verbaut, zieht wie viel Strom, wie lange in h.
Das ist dein Verbrauch in Ah.

Welche Batterien sind verbaut?
Wie ist dein Fahrtgebiet?
Wie deine Reisegewohnheit?
Wie sieht dein Dachlayout aus?

Dann erst geht es an die Planung der PV


..danke für Deine Antwort, aber ich habe konkret nach der Verschaltung und den besten Systemkomponenten gefragt und nicht nach den Grundlagen meiner Überlegung.

egocogito am 16 Sep 2018 20:57:55

Wenn Geld eine geringe Rolle spielt, einen Victron Multiplus mit Fernsteuerung, mindestens 2000VA. Li-Akku würde ich nur einen nehmen, dafür mit mehr Ah, wenn dir also 2 x 150Ah vorschweben, dann nimm dir einen 300Ah-Akku. Booster ist unbedingt zu empfehlen, auch Lisunenergy schwört darauf, und ich bin sehr zufrieden damit. Steuer den B2B über das D+ an, dann kannst du abschalten, wenn genügend Sonne da ist, und bei 400Wp am Dach reicht es im Sommer allemal.

Ich habe ungefähr diese Konfiguration und brauche einfach keinen Landstrom mehr. Der Wechselrichter läuft den ganzen Tag, lediglich am Abend schalte ich ihn hie und da aus, aber auch das nicht immer. Bis jetzt wurde es gefühlt ein einziges Mal eng, aber auch nur deshalb, weil mir die Erfahrung über den Drift des Batteriecomputers fehlte.

PS: Nimm als Ladebooster den von Votronic mit LI-Kennlinie und als Solarregler entweder von Victron oder von Votronic. Votronic hat den Vorteil von 2 Abgängen.

gespeert am 16 Sep 2018 20:58:18

Dann wuensche ich Dir nen schoenen Tag und viel Spass bei der Installation, da die Komponenten aufeinander abgestimmt und auf deine Situation angepasst werden muessen.

Ohne Infos keine Hilfe moeglich

Kannst ja bei ebay entspr. Kits finden

egocogito am 16 Sep 2018 21:07:02

gespeert hat geschrieben:Dann wuensche ich Dir nen schoenen Tag und viel Spass bei der Installation, da die Komponenten aufeinander abgestimmt und auf deine Situation angepasst werden muessen.

Ohne Infos keine Hilfe moeglich

Kannst ja bei ebay entspr. Kits finden


Offensichtlich ist sich der TE über seinen Verbrauch im Klaren, weil er ja gewisse technische Angaben im Eingangsposting angeführt hat........

flo16v am 17 Sep 2018 08:17:37

Hi,

wo ist das Problem?


Wenn Platz ist klebst du ( oder lässt kleben) dir 3-400 Wp aufs Dach. Dazu einen passenden Votronic MPPT Solarregler
Wechselrichter TITAN 2500 Watt Sinuskurve mit Netzvorrangschaltung und Fernbedienung.
Lithiumbatterie 2x Super B Epsilon entsprechend zum WR hin verkabelt.

Zur Anzeige das Blue Battery D1 Black Edition oder das neue Votronic System. Damit hast du dann Solar und Batteriecomputer auf einen Blick und siehst was rein und was rauskommt.

JACKYONE am 17 Sep 2018 09:03:22

gespeert hat geschrieben:Dann wuensche ich Dir nen schoenen Tag und viel Spass bei der Installation, da die Komponenten aufeinander abgestimmt und auf deine Situation angepasst werden muessen.

Ohne Infos keine Hilfe moeglich

Kannst ja bei ebay entspr. Kits finden


Ist ja mal wieder typisch!!!
Einfach mal was antworten, was der TE überhaupt nicht gefragt hat, dabei noch nach Sachen fragen, was der TE schon im 1. Beitrag geschrieben hat (z.B. welche Batterien verbaut sind - genau das wurde u.a. vom TE ja angefragt).
Manchmal habe ich den Eindruck, gewisse User leiden unter chronischen Schreibzwang ohne überhaupt den Beitrag zu lesen.
Aber dann auch noch einen auf beleidigt geben!!!

Exberg am 17 Sep 2018 09:49:07

Hallo Tosh.

Wir haben unseren neuen auch erst gerade bestellt und und für folgende Konfiguration entschieden.

Büttner Solar-Komplettanlage Set besteht aus 2x190 WP Panels und entsprechendem Regler
2 x Büttner LiFePo 110 AH Batterien
1 x Büttner MT-ICC 3.000 SI-N/120 A (Wechselrichter Ladegerät Kombi) Regelbar im. Zug auf die anliegende Eingangsleistung, Fernbedienbar, 3 KW Dauerlast und Landstrimbypass.

Das ganze kombiniert mit einer 200 AH LiMa.

So können wir, während der Fahrt auch unsere Dachklima nutzen und im Notfall auch im Stand für 1 gute Stunde betreiben (um runter zu Kühlen und zu entfeuchten) ohne das der Strom am nächsten Morgen nicht mehr für Kaffee und Föhn ausreicht.

VG
Dirk

Bodimobil am 17 Sep 2018 11:03:52

JACKYONE hat geschrieben:Ist ja mal wieder typisch!!!

Danke, so ähnlich hätte ich es auch formuliert.
Bei jeder Frage nach Batterien/Solar kommt erst einmal der Standardsatz nach der Energiebilanz.
Das ist OK wenn jemand fragt "wie viel AH benötige ich" aber nicht wenn jemand sagt wie viel er haben möchte und nur die Frage hat nach dem wie.
Und dann den Beleidigten spielen ist echt nur peinlich.


Zu deiner Frage:
Welches System ist da zu empfehlen, das möglichst alles integriert und zentral anzeigt / bedienbar macht?

Ich denke die Victron Geräte bieten das beste und auch teuerste Komplett Paket - aber genau kenne ich mich da nicht aus.

Ich habe "nur" ein "zusammengebasteltes" System mit dem ich aber sehr zufrieden bin. Der Vorteil von Einzelgeräten: Wenn mal was kaputt geht ist nicht gleich alles kaputt. Und einzelne Geräte sind im Vergleich relativ einfach auszutauschen. Ein Kasten der alle Geräte in sich vereinigt und über Bluetooth gesteuert wird wäre mir ein Graus.
Die Elemente bei mir sind:
LifeYPO Batterien
Batteriecomputer
Booster + selbstgebaute Fernbedienung und Spannungsanzeige am Fahrerplatz.
Solarpaneele
Solarladeregler + BlueSolar D1 als Anzeige
Wechselrichter (ohne Netzvorrangschaltung) mit Kabelgesteuerte Fernsteuerung
extra Netzvorrangschaltung
Ladegerät 230V


Seit ich LifeYPO habe war ich noch nie am Landstrom. Eigentlich könnte ich mir Netzvorrangschaltung und Ladegerät sparen. Das ist nur noch für den Notfall da. Ich habe jetzt auch mein schweres CEE Kabel in den Keller verfrachtet und nur noch eine dünne 3 Meter 230V Verlängerung mit CEE Adapter für den Notfall an Bord.
Als Solarcomputer nutze ich BlueSolar um den Ertrag der Solarpanele abschätzen zu können. Auf den Batteriecomputer schaut man vielleicht ein mal am Tag. Trotzdem ist der Batteriecomputer bei LifeYPO sehr wichtig. Da ist mir ein solides Kabelgebundenes Gerät lieber als irgendein Bluetooth Schnick Schnack. So etwas käme bei mir höchstens als Zweitgerät rein.
Der größte Vorteil von LifeYPO ist der, dass der Strom von Solar oder Booster effektiv eingelagert wird. Damit sind Booster und Solar viel effektiver als bei Blei. Wenn du bei Blei 300Wp Solar benötigst um deinen Tagesverbrauch reinzubekommen reichen bei Li-Batterien wahrscheinlich 200Wp.

Wenn dein System richtig funktioniert wirst du sehr bald erleben, dass du neben einer kostenlosen Steckdose stehst und trotzdem kein Kabel mehr anschließt - weil es keinen Grund dafür gibt.

Gruß Andreas

archie01 am 17 Sep 2018 11:05:21

Exberg hat geschrieben:Hallo Tosh.

Wir haben unseren neuen auch erst gerade bestellt und und für folgende Konfiguration entschieden.

Büttner.....


Hallo Dirk
Da kann ich mir gut vorstellen, das die Kombo gut funktioniert .
Aber andere kaufen vom Listenpreis eher einen Kleinwagen :D So eine Zusammenstellung "vom Feinsten" passt aber sicher nicht für jeden Geldbeutel...

Gruß
Archie

Tinduck am 17 Sep 2018 11:18:07

... und ist auch völlig unnötig rausgeschmissenes Geld. Oben stehen schon gute Empfehlungen für Einzelkomponenten, die kosten dann inklusive Kleinmaterial wohl die Hälfte wie das Zeug aus der Büttner-Apotheke.
Abstimmungsprobleme gibts bei diesen Kompnenten nicht, solange Solarcontroller und Booster die korrekten Ladekurven für LiFePo unterstützen, was sich ja leicht vor dem Kauf herausfinden lässt.

bis denn,

Uwe

Acki am 17 Sep 2018 11:38:07

Den Büttner Hype habe ich noch nie verstanden.
"Identische" Geräte mit mindestens 30% Zuschlag anpreisen - und sie werden gekauft ... :eek:

Kleines Beispiel:
Solarregler MPP 260 verglichen mit Votronic MPP 250: Zur Unterhaltung mal die Preise googeln ... :wink:

Exberg am 17 Sep 2018 11:55:09

. andere kaufen vom Listenpreis eher einen Kleinwagen :D So eine Zusammenstellung "vom Feinsten" passt aber sicher nicht für jeden Geldbeutel...


Ja und Nein .... Tosh hatte nach Enofehlungen gefragt aber keine Einschränkung gemacht was die Kosten anbelangt und ganz ehrlich .... er hat ja auch entsprechende Ansprüche und auch nicht geäußert das er selbst basteln und montieren möchte.

Bleibst also auf „fertige“ Produkte zurück k zu greifen.

Solaranlage mit bis zu 400 WP ... viel günstiger als das Büttner Komplettpaket bei diesem Leistung und Platzbedarf geht da nicht wirklich.

O. K. bei den LiFePo Batterien kann man 50% späten, die haben aber dann aber auch nur 50% des Max. Entladestroms (80-100 AH) und deutlich weniger Zyklen.

Der Wechselrichter- Ladekombi ist nicht wirklich deutlich teurer als ein guter Sinus WR mit adäquater Leistung.

VG
Dirk

IchBinsWieder am 17 Sep 2018 13:42:21

JACKYONE hat geschrieben:Ist ja mal wieder typisch!!!

Bodimobil hat geschrieben:Danke, so ähnlich hätte ich es auch formuliert.
Bei jeder Frage nach Batterien/Solar kommt erst einmal der Standardsatz nach der Energiebilanz.
Das ist OK wenn jemand fragt "wie viel AH benötige ich" aber nicht wenn jemand sagt wie viel er haben möchte und nur die Frage hat nach dem wie.


Naja Andreas,

Es ist aber auch so, dass fast alle Threads irgendwann genau auf diesen Punkt hinauslaufen.
Viele haben einen Plan und am Ende stellen sie fast, dass der Plan zwar toll war, aber nicht zu den Bedürfnissen passt. Deswegen finde ich das Hinterfragen immer sinnvoll, auch wenn du das und ein paar andere anders sehen :wink:

Dieselreiter am 18 Sep 2018 10:56:32

tomcon hat geschrieben:Welches System ist da zu empfehlen, das möglichst alles integriert und zentral anzeigt / bedienbar macht?

Die Frage ist die richtige - aber ein "fertiges" System, in dem alles integriert ist, wirst du nicht finden. Man muss die Einzelkomponenten betrachten:
- Wechselrichter
- Solartechnik
- Ladetechnik

Den Wechselrichter kann man separat betrachten, der hängt nur an 12V und liefert 230V. Optimalerweise mit einer eigenen Ferneinschaltung und Vorrangschaltung. Der WR hat sonst nichts mit den anderen Komponenten gemeinsam.

Die Solarzellen müssen nur an einen Solarregler angeschlossen werden - siehe Ladetechnik.

Die Ladetechnik macht die Sache interessant, bei Lithiumakkus müssen ohnehin alle Ladegeräte Li-tauglich sein. Zu betrachten sind die Komponenten:
- Solarregler
- Ladebooster
- 230V Ladegerät
- Überwachungseinheit bzw. Batteriecomputer
Der Solarregler regelt den Ladstrom von den PV Panels, der Ladebooster sorgt für ordentliche Ladung während der Fahrt, das 230V Ladegerät ersetzt das Ladegerät im EBL, das kann meistens keine Li-Akkus. Mit einer Überwachungseinheit sollte man dann auch den Status erkennen können, das kann z.B. ein Batteriecomputer sein, der alle Lade- u. Verbraucherströme misst und daraus den Ladezustand berechnen / anzeigen kann.

Wenn man jedes Gerät für sich selbst verkabelt, dann hat man eine richtig tolles Kabel-Wirrwarr im Womo. Aus dem Grund habe ich mich für einen Votronic VBCS Triple --> Link entschieden. Die Montage ist relativ einfach, der Triple wird quasi nur zwischen EBL und Aufbaubatterie geschalten. Mit dem einfachen Solarcomputer kann man den Zustand / Ladestrom erkennen, mit dem aufwändigeren Batteriecomputer die vorhin genannten Ströme und den prozentuellen Ladezustand.

Nicht falsch verstehen - wenn ich sage, dass die Montage einfach ist, dann ist das noch immer ein Wochenende Arbeit. Man muss sich die Schaltung verinnerlichen, einen Platz für den Einbau finden, Kabeln und anderes E-Installationsmaterial besorgen und sollte eine Grundidee von Elektrik haben.

Meine komplette E-Installation (Triple, 2 x 100WP Flexpanele, Solarcomputer, Kleinmaterial) hat etwa 1.100€ gekostet, den Einbau durch eine Fachwerkstatt schätze ich mit noch einmal soviel ein. Als WR verwende ich einen einfachen 1000W WR um ca. 120€ ohne Vorrangschaltung.

Ich hoffe, das hilft ein wenig ;-).

Bodimobil am 18 Sep 2018 11:46:45

Dieselreiter hat geschrieben:... bei Lithiumakkus müssen ohnehin alle Ladegeräte Li-tauglich sein.
...
das 230V Ladegerät ersetzt das Ladegerät im EBL, das kann meistens keine Li-Akkus.

Viele die Li-Batterien besitzen und deshalb nur noch selten am Landstrom hängen verzichten auf ein Li-fähiges 230V Ladegerät.
Dann tut es auch das vorhandene in der Einstellung für Blei.
Nur die Geräte die meistens die Batterien laden, was in der Regel Booster und Solarregler sind, sollten besser Li-fähig sein.

Wenn man wie du ein Li-fähiges Votronic-Triple Gerät nimmt, hat man das Li-fähige 230V Ladegerät natürlich automatisch dabei.

Übrigens: Ich habe den Bluesolar D1 an meinem Votronic Solarregler. Ich glaub den kann man nicht am Triple betreiben oder?

Gruß Andreas

Solarcomputer am 18 Sep 2018 17:54:48

BlueBattery D1 und BlueSolar D1 unterstützen beide den Triple (war mit unter ein Grund die D1 Version ins Leben zu rufen). Eigentlich bin ich auch eher Fan von einzelnen Komponenten, jedoch ist die Vernetzung der Anzeigen dann ein Problem. Gerade bei der Überwachung fand ich daher die Integration Solar und Batteriecomputer spannend, um eine gemeinsame Auswertung, Anzeige zu bekommen.

Sonnige Grüße
Kai

tomcon am 19 Sep 2018 19:41:06

Hey Leute,

die Meisten haben meine Frage genau richtig verstanden! Und es sind hier wirklich gute Beiträge, die mir enorm weiterhelfen.

Ich schwanke derzeit auch noch zwischen einem Kombigerät wie dem Victron Multi oder dem Votronic VBCS und der Kombination verschiedener Einzelkomponenten - dann wahrscheinlich von Votronic.
Bei den Kombigeräte schreckt mich tatsächlich etwas ab, dass bei einem Ausfall einer Komponente, das gesamte System "Off" ist.

Bin gespannt, was hier noch an Kommentaren kommt...das gibt einen guten Überblick und jedes Argument hat seinen Wert.

Danke schon mal an dieser Stelle!

Gruß

Tosh

Dieselreiter am 19 Sep 2018 22:27:42

tomcon hat geschrieben:Ich schwanke derzeit auch noch zwischen einem Kombigerät wie dem Victron Multi oder dem Votronic VBCS und der Kombination verschiedener Einzelkomponenten - dann wahrscheinlich von Votronic.
Bei den Kombigeräte schreckt mich tatsächlich etwas ab, dass bei einem Ausfall einer Komponente, das gesamte System "Off" ist.

Im Falle eines Kombigerät Totalausfalls hat man mit dem VBCS noch immer die besten Karten - man muss nur eine einzige Bypassleitung von EBL->VBCS->Aufbaubatterie wieder in den ursprünglichen Zustand EBL->Aufbaubatterie zurückführen ... und schon hat man die ursprüngliche Verkabelung wieder hergestellt.

Es genügt also wirklich vollkommen, die Zuleitung von der Aufbaubatterie zum VCBS wieder am urspr. Anschluss am EBL anzuschließen und der VCBS ist quasi "tot". Ich kann mir keine komfortablere Lösung vorstellen - wenn ich da so manche Fotos in Netz anschaue, wo der EBL mit verschiedenen Reglern und Ladern verkabelt wurde, dann wird mir schwindlig. Also ich möchte dann im Urlaub nicht auf Fehlersuche gehen, wenn da irgendwo ein Knopf in der Leitung ist.

Tinduck am 20 Sep 2018 06:46:51

Am EBL würd ich gar nix verkabeln.

Bei uns gehen alle Zusatzgeräte auf den Mess-Shunt in der Plus-Leitung, damit ist Übersicht gewährleistet.

bis denn,

Uwe

egocogito am 20 Sep 2018 09:29:36

Tinduck hat geschrieben:Am EBL würd ich gar nix verkabeln.


So sehe ich das auch, den EBL am besten auslassen und alles direkt auf Sammelschienen legen - natürlich mit entsprechenden Sicherungen. Somit muss man gar nichts rückbauen, wenn man die Anlage bei einem Verkauf rausnehmen möchte.

Ich habe den Multiplus und nach heutigem Stand der Dinge würde ich zwar den Victron Wechselrichter immer wieder kaufen, aber ohne Ladegerät, weil, so wie Bodimobil schreibt, das herkömmlich im Wohnmobil verbaute Ladegerät für eine Notfallladung in jedem Fall reicht. Für eine eventuelle Erhaltungsladung für die Überwinterung reicht ein kleines Ctek.

Dieses VBCS hat ein bisserl die Eigenschaft eines Waschtrockners mit Bügelfunktion, wenn was kaputt geht, steht man mit schmutziger und zerknitterter Wäsche da.

Winterurlauber am 20 Sep 2018 09:47:59

Sorry Zwischenfrage, wie groß ist das Womo?
Ich habe ein 7 Meter langes Womo bestellt und wollte auch von 100 auf 300 Watt aufrüsten lassen. Laut Verkäufer sind 200 Watt machbar, bei 300 Watt wird es schon eng. Wenn eine Sat Schüßel verbaut ist gehen 400 Watt gar nie nicht?

Tinduck am 20 Sep 2018 10:40:30

Das kommt komplett auf Dein Dachlayout an (Luken, Sat, Dachreling...).

Wir sind auch nur sieben Meter lang und haben 200 Wp (2 Panels) drauf, aber ich würde noch 3-4 weitere unterbekommen.

bis denn,

Uwe

rkopka am 20 Sep 2018 10:59:35

Tinduck hat geschrieben:Das kommt komplett auf Dein Dachlayout an (Luken, Sat, Dachreling...).

Wir sind auch nur sieben Meter lang und haben 200 Wp (2 Panels) drauf, aber ich würde noch 3-4 weitere unterbekommen.

Bei mir - Alkoven und 6,7m - sind 2x 100Wp drauf. Mit SAT und etwas Platz, um auch mal oben rumzusteigen, ist da schon ziemlich Schluß. Sonst ginge noch etwa 130Wp, aber aufgeteilt.
Mit Flexpanelen am Alkoven (der die halbe Länge einnimmt) gingen sicher noch weitere 500Wp.

RK

FireCarFireman am 20 Sep 2018 12:51:22

Hinsichtlich der Solaranlage, sowie der Batterie und Ladetechnik kann ich Dir keine Tipps geben, da die Solaranlage bei mir in Zukunft noch ansteht, ich mich aber damit noch nicht näher befasst habe und die Batterie- und Ladetechnik unseres Womo auf Bleiakku - Basis ausgelegt ist.

Mit dem Thema Wechselrichter habe ich mich allerdings beschäftigt. Wenn Du Geräte betreiben möchtest, die über Eektronikkomponenten verfügen und auf reine Sinusspannungen ausgelegt sind (z.B. Senseo etc.), kommst Du mit einem "Einsteigergerät" der China - Klasse nicht zurecht. Die Frage des Leistungsbedarfes stellt sich dann ebenfalls noch.
Geplanter Anwendungsfall bei unserer Betrachtung war eben der Betrieb einer Kaffemaschine mit Elektronik, sowie ggf. mal ein Wärmegerät (Haartrockner, Toaster etc.). Somit benötigt man ein Gerät mit ca. 2000W Dauerleistung. Die mögliche Betriebsdauer der Komponenten hängt natürlich von der Batteriekapazität und deren Liefermöglichkeiten ab. Weiterhin wollte ich eine Netzvorrangschaltung realisieren, die die Ausseneinspeisung bevorzugt und nur bei bestehender Ausseneinspeisung zusätzlich zu den Steckdosen auch den Kühlschrank und das Batterieladegerät mit 230V versorgt. Bei fehlender Ausseneinspeisung sollte eine automatische Umschaltung auf den Wechselrichter und ein Abwurf des Kühlschrankes und des Batterieladegerätes erfolgen.

Verbaut habe ich letztlich folgende Komponenten, die auch preislich sehr attraktiv sind:

Fraron Wechselrichter mit reinem Sinus, integriertem Fehlerstromschutzschalter und 2000 Watt Dauerleistung: --> Link

Netzvorrangschalter H-Tronic MCP 1000: --> Link

Das Ganze läuft sehr sauber und der Wechselrichter macht auch beim Betrieb eines Heißluftfön mit 2000W nicht schlapp. Eine Betriebsdauer von 10min hat noch nicht einmal zum Anlauf der Gehäuselüfter der Wechselrichters geführt. Die Fernbedienung des WR ist über eine Flachleitung mit beidseitigen RJ12 - Steckern abgesetzt. Die mitgelieferte Leitung hat eine Länge von 5m, ich hatte vorab eine Leitung verlegt, die ca. 10m lang ist. Zu beachten ist, dass die Leitung nicht 1:1 belegt ist, sondern eine Seite genau verdreht belegt sein muss.

Wenn Du noch weitere Informationen benötigst, melde Dich einfach kurz.


Beste Grüße,
Björn.

tomcon am 20 Sep 2018 14:27:06

Winterurlauber hat geschrieben:Sorry Zwischenfrage, wie groß ist das Womo?
Ich habe ein 7 Meter langes Womo bestellt und wollte auch von 100 auf 300 Watt aufrüsten lassen. Laut Verkäufer sind 200 Watt machbar, bei 300 Watt wird es schon eng. Wenn eine Sat Schüßel verbaut ist gehen 400 Watt gar nie nicht?



Unseres ist 7,33 m lang, aber ohne Sat...die brauchen wir nicht - wird alles gestreamt.

andwein am 02 Okt 2018 14:53:02

tomcon hat geschrieben:..danke für Deine Antwort, aber ich habe konkret nach der Verschaltung und den besten Systemkomponenten gefragt und nicht nach den Grundlagen meiner Überlegung.

Wenn du konkret nach der Verschaltung fragst müsst du schon abewr sagen was du verschalten willst!
Und wenn du nach den "besten Systemkomponenten" für deine individuellen Anforderungen fragst, wieso möchtest du nicht sagen was von diesen verlangt wird??
Du bekommst Antworten von Lesern, die Ihre Anlage vorstellen, aber auch nicht sagen was sie von Ihrer Anlage verlangen. Was kanst du den mit solchen Informationen anfangen?? Passen den deren Anforderungen für Dich. Hast du einen Kompressor oder einen Absorberkühli, siehst du 6h oder nur 5 Min TV bzw. Streaming, hast du einen Hotspot für 2-3 User eingerichtet die daran teilhaben wollen?
Die Fragestellung und Vorgehensweise von "gespeert" ist vollkommen richtig und notwendig für die Installation einer gute Anlage. Aber klar, erst einmal ein paar Fragen beantworten kostet Zeit und Arbeit, da will man doch besser gleich die vollkommene Antwort, und zwar umsonst!
Viel Erfolg bei der Auswahl deiner Komponenten! Gruß Andreas

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