Hi Foris und ein frisches Moin aus dem Norden,
ich habe hier nach diesem Thema gesucht, aber nichts dazu gefunden. Lieber Mod, sei so gut und verschiebe diesen Beitrag, sofern ich was übersehen habe.
Zum Thema:
Ich fahre einen 2017er Duc (Hymer 374) mit dem Mutijet 150—Motor mit 150 PS. Soweit ich weiß, wurde das Basisfahrzeug im Februar 2017 von Hymer fertiggestellt und zum Verkauf angeboten. Ich habe den Wagen im September 2017 als Neufahrzeug erworben.
Von Fiat wird als Serviceaktion ein Softwareupdate zum verbesserten Abgasverhalten angeboten.
Achtung: Eine Serviceaktion ist keine Rückrufaktion. Die Teilnahme ist daher freiwillig.
Bislang habe ich die Teilnahme abgelehnt.
Grund: Mit einem Test hat der ADAC nachgewiesen, dass der Multijet die EU—6—Norm um ein Vielfaches überschreitet. Das könnte bedeuten, dass auch in meinem Duc eine Schummelsoftware ihren Dienst tut. Damit könnte ich künftig trotz EU—6—Zulassung möglicherweise Fahrverboten anheimfallen.
Nun, es mag sein, dass ein Softwareupdate zu einer Verbesserung des Abgasverhaltens führt.
Aber die Erfahrungen solchen Softwareupdates zeigen, dass damit allein die EU—6—Norm nicht erreicht werden kann. Daher rührt die derzeitige Diskussion um die Hardwarelösungen, um den Fahrverboten zu entgehen.
Anderseits führt die neu aufgespielte Software offenbar zu immmer wiederkehrenden Verkokungen im Ventil zur Abgasrückführung (Nachverbrennung) und damit zu nicht unerheblichen Leistungseinbussen sowie Kosten zur Reinigung des Ventiles führt. Die muss bislang der Besitzer tragen.
Über die möglichen Folgen negativen des Softwareupdates von Fiat ist mir nichts bekannt. Bevor ich mich schriftlich an Fiat wende, frage ich Euch:
Hat jemand von Euch diese Serviceaktion durchführen lassen und wie lauten Eure bisherigen Erfahrungen? Musstet Ihr eine Erklärung unterschreiben, die zum Verzicht auf Gewährleistung bei negativen Folgen des Updates führt?
Oder bin ich wohlmöglich nur übertrieben misstrauisch?
Gruß
Kody

