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Fahrradakku laden über Wechselrichter


ThinkPink am 24 Sep 2018 08:34:34

Moin zusammen,

ich habe eine Frage, zu der ich abschliesend noch keine ausreichende Antwort beim Studium der Foren gefunden habe.
Unser Mobil (Karmann Cheetah) ist mit 2x100w Solar und einer 100AH Gelbatterie ausgerüstet. Hat einer von euch konkrete
Erfahrungen mit dem laden von Fahrradakkus (aktuelle Boschantriebe) und kann mir sagen ob das mit meiner Konfiguration
und einem Wechselrichter möglich ist?

Danke und Gruß, Michael

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

Acki am 24 Sep 2018 08:39:35

Nein
Das wird nicht reichen ... --> Link

dietergli am 24 Sep 2018 08:52:23

Ich lade meinen Fahrradakku über den Wechselrichter nur während der Fahrt. Da steuert die Lichtmaschine ja noch Energie bei. Das funktioniert aber nur bei längeren Fahrstrecken.

invaderduck am 24 Sep 2018 09:21:18

Ja es ist möglich : Die Energie für Laden von 2 Pedelec Akkus = 1000Wh bei 12V+Verlust (15%) ergibt eine Batteriekapazität von 96 Wh
und die Wechselrichter Größe dazu : 4A x2/12V +Verlust (15%) ergibt eine Wechselrichter Größe von 166W, es wird aber empfohlen eine Leistungsreserve zu
haben, also mindestens einen Wechselrichter mit 200W und mehr und der Wechselrichter muss eine reine Sinus Frequenz haben.
Es wäre ein Vorteil eine Solaranlage mit 200Wp zu haben, oder wie in dem Beitrag schon erwähnt bei der Fahrt die Pedelec Akkus mit Unterstützung der
Lichtmaschine zu Laden (den Wechselrichter zu bedienen)
invaderduck

mv4 am 24 Sep 2018 09:30:59

ich würde sagen ...therotisch möglich ist es (während der Fahrt und Ladung über LIMA ja so wieso)

wenn dazu die Sonne scheint und du Solar Ertrag hast und dein Gel-Accu relativ neu ist. Allerdings wird dann dein Gel-Accu danach ziemlich nah an der Endladungsgrenze sein.

Aus Praktischer Erfahrung würde ich sagen das dein Wechselrichter in Abschaltung wegen Unterspannung geht ...ehe der Bosch-Accu voll ist.

aber kannst du einfach durch ausprobieren testen, solange du den Gel-Accu nach Entladung auf 50% gleich wieder vollständig laden kannst kann man das machen.

korikorakorinthe am 24 Sep 2018 09:31:19

Während der Fahrt ist das natürlich überhaupt kein Problem.

Wenn Du stehst kann es manchmal auch problemlos klappen (Gel-Akku ziemlich voll, sehr guter Solarertrag, Fahrrad-Akku nicht ganz leer) aber ich denke oft auch nicht. Zumindest wird es bei nicht optimalem Solarertrag Deinen Gel-Akku sehr stressen.
200 Ah Kapazität wären da schon viel besser.

Gruß
Stefan

klaus1968peter am 24 Sep 2018 09:35:41

Zwischenfrage

Was kann passieren wenn der Wechselrichter keine reine Sinuswelle und das alles hat?
Habe meinen Akku direkt über den WR geladen, ohne Motor bei schlechtem Wetter und der Fahrradakku war voll.
Konnte auch sonst keine Probleme erkennen.

Gruß von Klaus, der von Strom keine Ahnung hat. 8)

Acki am 24 Sep 2018 10:13:24

invaderduck hat geschrieben:Ja es ist möglich : Die Energie für Laden von 2 Pedelec Akkus = 1000Wh bei 12V+Verlust (15%) ergibt eine Batteriekapazität von 96 Wh
...

Ich würde da betreffend Rechnung und Einheiten noch einmal über die Bücher gehen ... :gruebel:

rkopka am 24 Sep 2018 10:29:58

klaus1968peter hat geschrieben:Was kann passieren wenn der Wechselrichter keine reine Sinuswelle und das alles hat?

Dann "enthält" die 230V Spannung auch Oberwellen >50Hz. Das wiederum mögen manche Geräte nicht und werden heiß, schlimmstenfalls kaputt. Die Schaltung ist auf 50Hz ausgelegt. Bei anderen Frequenzen haben manche Bauteile ein anderes Verhalten, das zu zu hohem Strom führen kann. Ist aber auch etwas ein Glücksspiel. Manchen Geräten ist das völlig egal, anderen nicht. Dazu wird man auch keine Angaben in den BA finden. Da hilft nur Testen. Und da das auch schief gehen kann, werden eben immer Sinus WR empfohlen.

Bekanntestes Beispiel (habe ich nur gelesen) sind wohl induktive Zahnbürstenladegeräte, die das gar nicht mögen. Und alles mit 230V Motoren kann Probleme beim Anlauf machen.

RK

tomel am 24 Sep 2018 10:38:14

klaus1968peter hat geschrieben:Gruß von Klaus, der von Strom keine Ahnung hat. 8)


Das sind die besten Vorraussetzungen das alles ohne Probleme funktioniert ... :lol:

Liebe Grüße
Tomel
.

kheinz am 24 Sep 2018 10:51:58

Bin ich mit dem Wohnmobil unterwegs kann ich nicht gleichzeitig E - Fahrrad fahren :wink:
Bin ich mit dem E - Fahrrad unterwegs kann ich, na klar......., nicht mit dem Wohnmobil unterwegs sein.
Daher gehe ich, wenn ich mit dem E - Fahrrad unterwegs sein will, auf einen Stellplatz oder noch besser auf einen Campingplatz und .........da habe ich in aller Regel auch 240 Volt um die Akkus des E - Fahrrades, ohne das ganze Theater mit den Umformern usw. zu habe, problemlos zu laden.
Wo liegt das Problem :mrgreen:

MfG kheinz

mv4 am 24 Sep 2018 10:54:12

kheinz hat geschrieben:Wo liegt das Problem :mrgreen:

MfG kheinz


das die schönsten Stellplätze meist keinen Stromanschluss haben ;D

invaderduck am 24 Sep 2018 11:04:33

An Acki : Ja du solltest unbedingt über die Bücher gehen !
Invaderduck

udob am 24 Sep 2018 11:30:52

Bosch schreib mir das modifizierte Sinus und 300 Watt Wechselrichter für die Bosch Ladegerät ausreichend ist.

geralds am 24 Sep 2018 11:42:28

Hallo Michael,
ob das reicht hängt stark von verschiedenen Umständen ab.

- Sollen 1 oder 2 Akku´s geladen werden
- Restkapazität, die sich noch in den Fahrradakku´s befindet
- Soll täglich geladen werden
- Wie viel Ertrag bringt die Solaranlage

Mal eine überschlägige Beispielrechnung:

Es gibt zwar 2A und 4A Ladegeräte, da aber 4A Ladegeräte üblich sind, gehe ich mal von diesem Ladegerät aus. (Bei Verwendung von 2A Ladegeräten sieht die Energiebilanz ähnlich aus, jedoch könnte man bei den 2A Ladegeräten 2 Akku´s parallel laden, bei 4 Ladegeräten sollte man nacheinander laden.)

Ein 400Wh / 11Ah Akku wird mit 40V und 4A geladen = 160W
Bei ca. 12V ergibt das ca. 13A, Verluste mit eingerechnet ca. 16A
Ladezeit 11Ah/4A = ca. 3 Stunden (Ladestrom ist nicht konstant), d.h. 3hx16A = 48Ah die auf der 12V Seite erbracht werden müssen. Das könnte Deine Solaranlage bei gutem Wetter am Tag auch produzieren. (Die Solaranlage liefert zwar keine 16A, aber die fehlenden Ampere werden aus der Aufbaubatterie entnommen und nach dem Ladevorgang lädt die Solaranlage das wieder nach.)
D.h. einen Akku könntest Du bei Sonnenschein über den Tag laden. Die Energie für den 2. Akku müsstest Du aus der Aufbaubatterie entnehmen, die bei einer 100Ah Batterie dann zu ca. 50% entladen ist.
Diese Energie könnte dann, Sonnenschein vorausgesetzt, am nächsten Tag wieder durch die Solaranlage ersetzt werden.

Fazit: Einen Fahrradakku kannst Du aus der Aufbaubatterie laden, den 2. Akku kannst Du am gleichen Tag nur bei Sonnenschein laden, wobei Du dann wieder einen Tag Sonnenschein benötigst um die Aufbaubatterie zu laden.
Vorausgesetzt Du verbrauchst nur sehr wenig Strom für andere Dinge und Du hast schönes Wetter, könntest Du maximal jeden 2. Tag die Akku´s laden.

Das stimmt auch so ziemlich mit meinen Erfahrungen überein. Wir haben beide 11Ah Fahrradakku´s (keine Bosch) die ich auch schon mal am Abend anschließe und dann lade. Am nächsten Morgen sind die beiden Akku´s voll. Wobei die Restkapazität vor dem Laden meist um 20-25% beträgt. Der Aufbauakku wird dann am nächsten Tag wieder aufgeladen.

Meine Solaranlage hat jedoch 360Wp und der Aufbauakku 200Ah.

Gruß Gerald

geralds am 24 Sep 2018 12:02:25

verflixt, jetzt fehlt doch ein "A" - bitte (gedanklich) einfügen.

Gerald

Acki am 24 Sep 2018 12:05:15

Hallo Gerald

Deine Rechnungen sind gut und mMn auch korrekt (und die Angaben haben korrekte Einheiten :wink: )
Die Problematik ist halt einfach, dass man am Tag mit dem Bike fährt und dann der Akku nicht geladen werden kann.
Ausser man besitzt für jedes Bike mindestens 2 Akkus.
Daher muss man wohl mit der Womo-Akku-Kapazität rechnen und weniger mit direkt laden von der Sonne, wenn man das Bike autark laden will.
Und da reicht ein 100 Ah Akku nicht - nicht einmal, wenn es ein Lithium Akku ist, braucht man ja sonst auch noch etwas Strom und weiss man nicht, was die Sonne am Folgetag bringt!

Bei mir hat es in den letzten 3 Jahren problemlos funktioniert, wie an anderer Stelle hier im Forum nachzulesen ist.
Aber bei ganz anderen Dimensionen des "Kraftwerkes" : 540 Wp auf Dach und 400 Ah LiFeYPo4.

JACKYONE am 24 Sep 2018 12:55:47

kheinz hat geschrieben:Wo liegt das Problem :mrgreen:

MfG kheinz



Das Problem ist : dass niemand hier , erst recht nicht der TE, igendwas von CP und/oder Stromanschluß geschrieben hat.
Das Problem ist : dass nicht jeder jeden Tag von früh bis spät mit dem E-Bike unterwegs ist
Das Problem ist : dass immer einer meint, sein Tun ist das einzig richtige und muß folglich für den Fragesteller auch so sein.

LG Robert

geralds am 24 Sep 2018 12:59:36

Hallo Acki,

ja mit 200Wp Solar und 100Ah Aufbaubatterie muss man schon mit Einschränkungen leben. Aber nicht jeder ist so sportlich und fährt an einem Tag die Fahrradakku´s (fast) leer. Und das auch noch an 2 oder mehr Tagen hintereinander.
Da fällt mir ein, ich soll noch einen weicheren Sattel für meine Frau besorgen. :roll:

Und z.B. Wandern macht ja auch Spaß. :D

Gruß Gerald

ThinkPink am 24 Sep 2018 13:25:54

Danke für`s Feedback!

ich würde es dann doch einmal probieren. Halt den Akku rechtzeitig (über 30%) nachladen, möglichst wärend der Fahrt
oder auf guten Sonnenertrag achtend.
Eine Frage noch, kann mann den Wechselrichter auch überdimensionieren?

Gruß Michael

Rockerbox am 24 Sep 2018 13:29:19

ThinkPink hat geschrieben:Eine Frage noch, kann mann den Wechselrichter auch überdimensionieren?

Gruß Michael


Nein, kannste nicht. „Zu groß“ gibt es in diese Fall technisch nicht, nur kostenmässig überdimensioniert.

Idurz am 24 Sep 2018 14:17:11

Es gab nun schon einige z.T. abenteuerliche Berechnung. Hier noch mal meine:
400W/h Fahrradakku = 33,3 Ah bei 12 Volt, die fehlen auf jeden Fall nach dem Laden in der Aufbaubatterie. Dabei ist es unerheblich, wieviel Volt der Fahrradakku hat oder mit welcher Spannung geladen wird, denn 400Wh / 12 Volt sind 33Ah!
Mit Wechselrichter-/Ladegerätverlusten und ohne Sonne ist es auch mehr (+ 20-30%). Bei zwei Akkus ist die 100Ah Aufbaubatterie (nur zu 50% entladen!) platt wenn die Fahrradakkus voll sind.
100 Wp Solar reichen auch nicht, um die entnommene Kapazität im Moment des Ladevorganges auszugleichen.

Ich habe 460Ah und 500Wp Solar. Zwei Räder gleichzeitig laden geht nur, wenn die Sonne gut scheint. Sonst fehlt mir zuviel an Kapazität am Abend und weiß man, ob die Sonne auch am nächsten Tag scheint? Davon abgesehen lade ich nicht über den Wechselrichter sondern über zwei Step-Up Wandler. Macht aus 12 Volt 48V und damit weniger Verluste...

mafrige am 24 Sep 2018 16:04:06

ThinkPink hat geschrieben:...
Unser Mobil (Karmann Cheetah) ist mit 2x100w Solar und einer 100AH Gelbatterie ausgerüstet. Hat einer von euch konkrete
Erfahrungen mit dem laden von Fahrradakkus (aktuelle Boschantriebe) und kann mir sagen ob das mit meiner Konfiguration
und einem Wechselrichter möglich ist?

Danke und Gruß, Michael


Hallo Michael,

wir fahren 2 Bosch E-Bike Bj. 2018 mit je 400 Wh.
Wir haben 2 x 100 WP Mono-Solar und 2 x 95 Ah AGM Batterien.
Und ja, wir laden sie auf dem Stellplatz, mit einem 1000 W Wechselrichter ohne Sinus gleichzeitig!
Durchschnittlich verbrauchen wir, bei ca. 20 - 30 Km Radeln, 20 % - 30 % des Akkuinhaltes der E-Bike.
Das sind also 100 - 150 Wh und nur diese werden auch nachgeladen.
Also nehmen wir mal 150 Wh * 2 Akkus = 300 Wh / 12V = 15 Ah, mit Verlusten 17 Wh von 180 Ah.
Bei dir also von deinem 100 Ah - 17Ah = 83 Ah, da kannst du ohne Solarertrag noch locker 50 Ah verbrauchen.
Wenn ca. 5 h Sonne und ca. 40 % Solarertrag = 80 W * 5 h = 400 Wh, damit hättest du, bei ganz niedrig gerechneten Solarertrag, noch ein Plus von 100 WP!

Es geht also … und wir radeln ca. 2 h täglich 20 - 30 Km, wenn wir unterwegs sind … natürlich, ohne Sonne, muss man Fahren oder Landstrom benutzen … 8)

ThinkPink am 24 Sep 2018 16:25:52

Hallo zusammen,

dann habe ich auch gleich die nächste Frage: welche Wechselrichter benutzt ihr
und wie sind sie angeschlossen. Über Zigarettenanzünderkabel oder fest an der Batterie angeklemmt?

Gruß Michael

Rockerbox am 24 Sep 2018 19:15:09

1500/3000 W reiner Sinus von Solartronics, aufgrund der Leistung natürlich zwingend direkt an der Batterie angeschlossen.

mafrige am 24 Sep 2018 19:29:23

Wir haben diesen hier: --> Link
Ective TMI 102, er hat Netzvorrang, damit kann ich alle Steckdosen mit Wechselrichter oder Landstrom betreiben, Landstrom hat dann Vorrang!
Wir kochen Kaffee, Eier, Toasten, föhnen Haare … wie zu Hause. Allerdings muss man die Steckdosen separat anschließen. :lol:
Alles über 120 W (10A) sollte direkt an die Batterie angeschlossen werden … die 12V Steckdosen können in der Regel nur 10 A!

geralds am 25 Sep 2018 14:27:05

mafrige hat geschrieben:
Hallo Michael,
...
Durchschnittlich verbrauchen wir, bei ca. 20 - 30 Km Radeln, 20 % - 30 % des Akkuinhaltes der E-Bike.
Das sind also 100 - 150 Wh und nur diese werden auch nachgeladen.
Also nehmen wir mal 150 Wh * 2 Akkus = 300 Wh / 12V = 15 Ah, mit Verlusten 17 Wh von 180 Ah.
...


Da hat sich wohl ein kleiner Fehler eingeschlichen.
300 Wh / 12V = 25Ah und nicht 15Ah

Mit Verlusten vielleicht dann 30Ah. In dem Beispiel reicht eine 100Ah Batterie.

Gruß Gerald

mafrige am 25 Sep 2018 15:51:58

geralds hat geschrieben:...

Da hat sich wohl ein kleiner Fehler eingeschlichen.
300 Wh / 12V = 25Ah und nicht 15Ah

Mit Verlusten vielleicht dann 30Ah. In dem Beispiel reicht eine 100Ah Batterie.

Gruß Gerald


Sorry, das stimmt natürlich … 30 Ah :oops:

Acki am 25 Sep 2018 16:38:21

Hallo zusammen

Die "kleinen" Rechnungsfehler sind ja üblich bei diesen Diskussionen hier - die macht jeder von uns mal und die können auch problemlos bereinigt werden.

Ich sehe die Problem meist wo anders:

Bei den Spannungswadlungen werden häufig der Wirkungsgrad, bzw die Verluste vergessen oder zu optimistisch beurteilt; mit 20% liegt man da aber schon im realistischen Bereich!
Wenn man dann aber aus den 12V zuerst 230V macht und anschliessen daraus wieder - mit dem Bike-Ladegerät - 36V oder 48V, dann hat man den Verlust halt zweimal!

Bei Solaranlagen geht man auch häufig optimistisch von Idealverhältnissen am Himmel aus und vergisst die vielen Wolken, die halt während der Sonnenstunden vorbeiziehen und die Erwärmung der Panels, die zu einer Reduktion des Ertrages führen.

Wie bei vielem im Leben soll man daher bei solchen Planungen nicht nur vom Idealzustand ausgehen, sondern auch ungünstigere Situationen mit einbeziehen, wenn man etwas plant.
Mindestens 50% Reserve einzuberechnen schadet da nichts.
Oder man sagt sich halt, dass man im ungünstigsten Fall auch mal verzichten kann und etwas mehr zu Fuss geht ... :wink:

spechtinator am 25 Sep 2018 16:58:48

....oder einmal praktisch ausprobieren statt 5 mal theoretisch zu rechnen. Hat mir schon oft geholfen. :eek:

Bye Christian

mafrige am 25 Sep 2018 17:00:53

Acki hat geschrieben:Hallo zusammen
...
Mindestens 50% Reserve einzuberechnen schadet da nichts.
Oder man sagt sich halt, dass man im ungünstigsten Fall auch mal verzichten kann und etwas mehr zu Fuss geht ... :wink:

Hallo Acki,

genauso sehen wir das ja auch. Wenn wir frei stehen und der Strom wird knapp, wird halt gespart, gefahren oder wir suchen uns einen SP oder CP mit 230V.
Aber wer fährt mit einem E-Bike täglich 80 - 100 km, bei einem Durchschnitt von 10 - 15 Km/h sind das ca. 5 - 6 h … :ja:
Am häufigsten wird das E-Bike zum Einkaufen benutzt, etwas in der Nähe anschauen, wenn man fest auf einem Campingplatz steht.
Wer Radfahren als Sport betreibt, nimmt doch ein Fahrrad ohne Hilfsmotor … 8)

Acki am 25 Sep 2018 17:11:37

mafrige hat geschrieben:...
Wer Radfahren als Sport betreibt, nimmt doch ein Fahrrad ohne Hilfsmotor … 8)

Hallo Gerd

Das stimmt so sicher für die meisten Anwender - wie auch was Du sonst hier dargelegt hast!

Für mich aber z.B. nicht immer: Ich habe ein E-Mountain-Bike, würde ohne den Hilfsmotor nicht mehr in die Berge fahren können und fahre halt am Berg den Akku (und nicht selten auch den zweiten) spielend täglich leer!
Bin mir aber bewusst, dass dies nicht die Durchschnittsanwendung im Womo ist.
Und wenn ich am Meer bin, brauche ich auch nicht täglich 50 Ah (oder wie oben erwähnt gar 100 Ah) aus meinem Wmo-Akku fürs Bike ... :wink:

mafrige am 25 Sep 2018 17:47:55

Acki hat geschrieben:...
Ich habe ein E-Mountain-Bike, würde ohne den Hilfsmotor nicht mehr in die Berge fahren können und fahre halt am Berg den Akku (und nicht selten auch den zweiten) spielend täglich leer!
...
Und wenn ich am Meer bin, brauche ich auch nicht täglich 50 Ah (oder wie oben erwähnt gar 100 Ah) aus meinem Wmo-Akku fürs Bike ... :wink:


Hallo Acki,

dann ist das ja ein richtiges Hobby, so durch die Berge zu radeln, aber dafür musst du natürlich eine extra Stromquelle anschaffen,
ich wollte das nicht noch in die Diskussion einbringen, aber ich habe auch einen Generator … :lol:

egocogito am 25 Sep 2018 22:46:00

mafrige hat geschrieben:
Hallo Acki,

dann ist das ja ein richtiges Hobby, so durch die Berge zu radeln, aber dafür musst du natürlich eine extra Stromquelle anschaffen,
ich wollte das nicht noch in die Diskussion einbringen, aber ich habe auch einen Generator … :lol:


Sind wir doch als LiFeYPo4-Nutzer sehr rücksichtsvoll, weil wir die Verwendung eines Generators gar nicht mehr in unsere Überlegungen mit einbeziehen.......

sprinterwomo am 22 Okt 2019 12:42:00

Wie langweilig muß das früher gewesen sein, als es noch kein Pedelec gab. Was hat man wohl da gemacht?

mafrige am 22 Okt 2019 15:11:48

sprinterwomo hat geschrieben:Wie langweilig muß das früher gewesen sein, als es noch kein Pedelec gab. Was hat man wohl da gemacht?


Rad gefahren ohne Strom ... aber mit Pedelec macht es mehr Spaß, weil man kann 25 km/h fahren ohne richtig ins Schwitzen zu kommen, der Radius zum Essen gehen, Einkaufen und sightseeing, kann auf 20-30 km ausgedehnt werde.

Stocki333 am 22 Okt 2019 20:07:09

sprinterwomo hat geschrieben:Wie langweilig muß das früher gewesen sein, als es noch kein Pedelec gab. Was hat man wohl da gemacht?

Natürlich die Accus der Beleuchtung geladen. Den der dynamo hat das Treten sehr erschwert. :roll: :mrgreen:
Franz

Grandeur am 22 Okt 2019 22:33:05

. Aber wer fährt mit einem E-Bike täglich 80 - 100 km, bei einem Durchschnitt von 10 - 15 Km/h sind das ca. 5 - 6 h … :ja:


Meine Partnerin und ich. :? Bis April dieses Jahres ohne Motor tägl. zw. 50 und 80km und mit Motor (Brose und Bosch) gehts nun auch gut über 100km/Tag. Den Berg rauf gehts auch schneller und mit weniger Gemotze. :lol: Zwischen 90 und 130km ist der 500Wh Akku leer und wird am Landstrom über Nacht geladen. Das ganze Equipment mit Wechselrichter, vielen Solarpanelen oder Powerbutler,... sparen wir uns und haben dadurch weniger Störquellen an Bord.

Gruß Grandeur

kheinz am 23 Okt 2019 10:22:22

. Das ganze Equipment mit Wechselrichter, vielen Solarpanelen oder Powerbutler,... sparen wir uns und haben dadurch weniger Störquellen an Bord.

Gruß Grandeur


Ein Beispiel dafür, das es auch einfacher geht, das mit dem Laden der Akkus.
Aber warum Einfach machen wenn es auch komplizierter geht :mrgreen:

MfG kheinz

thomker am 23 Okt 2019 11:25:49

invaderduck hat geschrieben:An Acki : Ja du solltest unbedingt über die Bücher gehen !
Invaderduck

Moin,
Der Aki hat die Bücher durch, Du nicht. Kleiner Tip: 96Wh

nix für ungut...

Ansonsten: Wir haben auch 2 Ebikes mit je 500 Wh Akkus und fahren die auch öfter leer, geht mit Steigungen ganz schön, da braucht man keine 100 Km fahren, 30-40 reichen da völlig. Zum Laden von 1000 Wh... ach kann sich jeder ausrechnen oder oben nachlesen.

Gruß
Thomas

rolf51 am 23 Okt 2019 15:38:34

Hallo,
aktuell lade ich mein Akku (Bosch) über den Wechselrichter mit einer mod. Sinuskurve und meiner Solaranlage. Sonne und 21Grad hier im Allgäu, nachher geht es in den Biergarten.

geralds am 24 Okt 2019 01:39:38

Grandeur hat geschrieben: Das ganze Equipment mit Wechselrichter, vielen Solarpanelen oder Powerbutler,... sparen wir uns und haben dadurch weniger Störquellen an Bord.
Gruß Grandeur


Sehe ich nicht so kritisch. Ich habe mein altes Womo über 20 Jahre gefahren, kein Ausfall von Solarpanelen, Solarregler oder Wechselrichter. Alle Teile haben also über 20 Jahre funktioniert. :)

Gruß Gerald

kheinz am 24 Okt 2019 09:49:18


Sehe ich nicht so kritisch. Ich habe mein altes Womo über 20 Jahre gefahren, kein Ausfall von Solarpanelen, Solarregler oder Wechselrichter. Alle Teile haben also über 20 Jahre funktioniert. :)
Gruß Gerald


Um die Tatsachen im Auge zu behalten sollte man klar zum Ausdruck bringen dass das was der eine auf Grund von handwerklichen und technischen Fähigkeiten leisten kann, nämlich die Probleme selbst zu lösen, für einen anderen als nur schwer zu lösendes Problem im Raum steht.
Aus meiner Sicht macht es keinen Sinn, wenn schon aus der Fragestellung herauszulesen ist das der Fragende von der Materie null Ahnung hat, diesen mit überheblichen Argumenten davon zu überzeugen das alles doch so einfach ist.......

MfG kheinz

geralds am 24 Okt 2019 11:53:54

Hallo KHeinz,

was ist daran überheblich, wenn ich berichte, dass ich bei Solarpanelen (Rahmenmodule), Solarregler oder Wechselrichter über 20 Jahre keinen Ausfall hatte?

Ich zumindest würde auf die Ausrüstung nicht verzichten wollen, aus Angst, dass die Geräte mal versagen könnten. Auch andere wichtige Ausrüstungsgegenstände (Wasserpumpe, Heizung, Kühlschrank, Ladegerät, Batterie, usw.) können mal versagen. Auf die Solaranlage und den WR kann man unterwegs notfalls verzichten, auf die anderen genannten Geräte weniger.

Gruß Gerald

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