Hi,
gibt es die Möglichkeit an einem Fertigakku mit integriertem BMS den Zellendrift zu messen?
Gruss
Daniel
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Hi, gibt es die Möglichkeit an einem Fertigakku mit integriertem BMS den Zellendrift zu messen? Gruss Daniel
Hallo Daniel, es gibt CellLog 8s. Hier kannst du dich schlau machen: --> Link ... und wie öffnet Ihr den Akku? :nixweiss:
… ja wenn er nicht an die Zellenpole kommt, geht es schlecht … :wink: Es gibt viele verschiedene Lipo's, lisunernergy und andere liefert fertige, wo man überall dran kommt … 8) Aber auch die Hersteller müssen ja an diese Zellen bei einer Reklamation/Prüfung kommen. Wie man den Deckel öffnet … muss der Besitzer entscheiden, ob die Garantie verloren geht, keine Ahnung … :lach: Der hat doch sicher ein Interface / Anschluss für die Funktions-Prüfung des BMS. Was ist das denn für ein Akku?
:rofl: Optimist! Aber es geht schon ... :wink: ... --> Link ... i.d.R. sind Fertigakkus nicht mit grossen Zellen (à la Winston) aufgebaut sondern mit vielen kleinen z.B. 18650 Zellen - der gerine Entladestrom ist z.B. eine Folge davon (max. 1C, bei Winston 3C) Geht aber auch bei meinen Akkus. Über eine App per Bluetooth. Batterien von PowerXtreme. ![]() Jede der drei 75 Ah Akkus sind so kontrollierbar. Mit ner App misst Du normal gar nix, Du bekommst irgendwelche Zahlen angezeigt. Wie die zustande kommen bleibt Dir unbekannt. Ausser Du oeffnest den Akku und misst nach oder die Elektronik hat diese Funktion implementiert. Wenn das in deinem Fall gegeben ist, sehr gut.
Schaust Du in deinem Multimeter auch erst nach, wie die Spannung zur Anzeige gebracht wird ?
Ich messe mit der App gar nichts. Ich lasse mir nur die Zustände meiner Lifepos anzeigen. SOC, Spannung, den Zustand der einzelnen Zellen und deren Spannung. Vorsicht bei der Interpretation. Der Zelldrift ist am größten an den Schultern der Ladekurve der Lithium-Batterien. Alsio bei zellspannungen über 3.55V oder unter 2.95V, da machen sich kleine Kapazitätsunterschiede der Zellen extrem bemerkbar - während die Eine Zelle noch 5% laden kann, ist die andere schon voll und driftet schnell aus dem Bereich. Gleiches bei Entladung. Im mittleren Spanunngsbereich / Ladezustand um die 3.3V ...3.5V spielen Ladeunterschiede keine Rolle in Bezug auf die Zellspannung, hier gemessene "Drifts" sind keine, sondern resultieren einzig und allein aus unterschiedlichen Innenwiederständen der Zellen unter Last. Ohne Belastung sollten die Zellen in diesem Bereich in etwa alle die gleiche Zellspannung haben, auch wenn sie leicht gedriftet sind. Wenn das nicht der Fall ist, liegt es meist an einem fehlerhaften oder nicht kalibrierten Zell-Messgerät / Messfehler. Wir bewegen uns hier im Millivolt-Bereich, da können Störgrößen einen großen Einfluss haben. Ich würde in diesem Fall mit einem Präzisions-Multimeter die Zellen messen und mit den angezeigten Werten vergleichen. Leider lassen sich die BMS-Schaltungen von Anwender nicht kalibrieren, um so was auszuschließen - bei größeren Abweichungen kann das auch zu unnötigem Balancen führen. Ob sich das Ganze mit einem Aktiven Balancer System noch verbessern lässt - der finale Zelldrift abbremsen? Eventuell parallel zum normalen BMS montiert. Etwas in dieser Art hier ... --> Link Hallo, Ihr müßt aber schon ein wenig vorsichtig sein, Ihr geht davon aus, dass die Spannung der Zelle einheitlich mit allen Zellen und der Ladungsmenge korreliert. Dass ist nicht der Fall: Es gibt Streuungen bei der Zellspannung, es gibt Streuungen in der Kapazität der Zellen, d.h. geringfügige Spannungsunterschiede können auch trotz identischen Ladungsinhalt, dadurch begründet sein, deswegen ist das Top-Balancing hier sicherer! Ab einer gewissen Sättigungsspannung kann man bei jeder Zelle von 100% ausgehen, genauso wie man bei einer definierten unteren Schwelle der Spannung von 0% ausgehen kann, dazwischen sind Unterschiede im mV-Bereich mit Vorsicht zu genießen. Natürlich werden diese innerhalb eines Fertigungslos der Zellen gering aber dennoch meßbar ausfallen. Das größte Problem ist die Definition Zelldrifts. Bei Ruhespannung sieht man nichts, und bei Volladung driftet es und keiner weiß was er dann machen soll ! Für die Überwachung ist das BMS da und dieses zeigt, ganz genau wann es zu viel ist . Es gibt Fälle da sind 150 mv angezeigt und am nächsten Tag ist es nur noch 20mv. Der Eigner macht sich Sorgen und am nächsten Tag ist alles ganz anders. Wenn der Akku bei Ladung nicht permanent wegschaltet ist alles ok . Es gibt noch einen Systematischen Fehler, der vermeintliche Zelldrifts verursacht, nämlich wenn die Flächen der Kontakte der Brücken / Anschlüsse zu dem BMS nicht sauber sind oder die Schrauben nicht einheitlich angezogen wurden. Es entstehen kleine Übergangswiederstände, die beim Laden (Ladestrom und daraus resultierender Spannungsabfall am Kontakt) zu Messfehlern führen, die ihrerseits den Balancer aktivieren. Damit wird die Zelle doppelt benachteiligt. Wenn der Ladestrom weg ist, sind die Zellen wieder gleich oder die eine Zelle, die vorher die höhere Spannung hatte, liegt dann plötzlich hinter den anderen Zellen. Um so was auch rechtzeitig zu erkennen, kann man unter hoher Last (z.B. bei Wechselrichter-Betrieb) die Kontakte mal fühlen, ob sie gleichmäßig warm werden, oder ob einer wärmer wird als die anderen. |
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