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Reisebericht Südholland und Normandie 1, 2, 3


Julia10 am 30 Sep 2018 11:10:39

[*]September 2018

Nach einem sehr heißen Sommer sind die Temperaturen im September angenehm und es wird Zeit, wieder aufzubrechen.

Die Normandie kenne ich noch nicht. Habe viel darüber gelesen und nun soll die nächste Reise dorthin gehen.
Verschiedene Routen sind geprüft und letztendlich entscheide ich mich, über Südholland und dann an der Küste entlang zu fahren.

Wer mitfahren möchte, ist herzlich eingeladen zu einer Reise, auf der Ihr viiiiiel Meer und Natur sehen werdet.

Also, los geht’s! Mein erstes Ziel ist der Ort Hoek van Holland, welcher zu Rotterdam gehört.


Wie versprochen, Ihr werdet viel Meer und Landschaft sehen :)


Die Gezeiten sind hier gut zu beobachten. Weite Flächen auf denen das auflaufende Wasser den Strand überspült.







Ich quartiere mich auf dem Campingplatz Hoek van Holland ein. Ein sehr gepflegeter Platz, auf dem überwiegend "Ferienhäuser" von Dauercampern stehen.

Die Parzelle sind sehr großzügig bemessen.














Die Fahrzeit mit dem Fahrrad zum Strand beträgt ca. 5 Min. in den Ort ca. 10 Min.





Am späten Nachmittag eine kleine Erkundungsfahrt in die nähere Umgebung.





Eigenartige Schafe und andere Tiere bevölkern den Deich. :roll:












Es weht heute ein starker, warmer Wind.









Der





ist vom Campingplazt aus schnell zu erreichen.


Nackt ist er auch ;D , bis auf eine kleine Hütte





Die Saison nähert sich dem Ende und liegengebliebene Spielsachen begräbt der Sand unter sich.







Hohe Wellen bäumen sich schäumend auf .
















Fortsetzung folgt!

Julia10 am 30 Sep 2018 12:06:39

Blubbernd versickert das Wasser im Sand.





Die Flut spült einige Meeresbewohner an Land.






Einige Vögel warten auf ein reichhaltiges Abendessen.








Da fährt einem doch der Wind ins Gefieder :!:














Spuren im Sand verweht der Wind in kurzer Zeit.






Es herrscht hier reger Schiffsverkehr.






Die Lichtverhältnisse ändern sich minütlich und tauchen den Sand in schimmerndes Weiß.











Der Blick in die Dünen und das warme Licht des Sonnenuntergangs.
















So, der erste Tag geht dem Ende zu.

Fortsetzung folgt!

Julia10 am 30 Sep 2018 12:46:34

Hoek van Holland ist heute ein Stadtbezirk von Rotterdam, hat sich aber den Charakter eines kleinen Küstenstädtchens und Badeorts bewahrt. Es liegt in Südholland an der Hauptmündungsstelle des Rheins.


--> Link


--> Link




Die RET Fast Ferry ist eine ideale Möglichkeit, die weltgrößte Eisenerzfrachter, Containerschiffe und Öltanker aus nächster Nähe zu bewundern. Etwa 5 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Haven in Hoek van Holland befindet sich die RET-Haltestelle Hoek van Holland Berghaven (Stationsweg). Die RET Fast Ferry fährt zur 2. Maasvlakte und bedient unterwegs auch die Haltestellen Pistoolhaven (Markweg 200) und Maasvlakte (Antarcticaweg).


Für ein paar Euro kann man eine einstündige Hafenrundfahrt machen.








Fahrräder werden kostenlos transportiert und so kann man von den Haltestellen aus den Hafen und seine Umgebung erkunden.








Auf einer Sandbank ruht sich eine kleine Gruppe Seehunde aus.





Seehundche nennen die Holländer diese possierlichen Tiere.










Der Containerhafen









Im Hintergrund ein Kohlekraftwerk, das früher seine Kohle aus dem Ruhrgebiet bezog.









Ein dicker Schaumteppich bedeckt einige Hafenbereiche.






Mittagszeit und ich gönne mir eine Kleinigkeit um mich zu stärken.



Es schaut wenig aus, ist aber sehr mächtig. Der Fisch in der Panade schneeweis und schmeckt hervorragend.

Kibbeling nennt sich dieser Imbiss.





Fortsetzung folgt :!:

nuvamic am 30 Sep 2018 12:59:17

wollte nur Bescheid sagen - ich fahr mal mit.... :D

iwoi am 30 Sep 2018 13:06:05

na, da bin ich doch auch dabei!
tolle Bilder! Freue mich schon auf die Fortsetzung!

knutschkugel am 30 Sep 2018 13:23:11

Bin auch dabei ........ :)

RolWi am 30 Sep 2018 13:42:03

Tolle Fotos.
Ich reise auch mal mit, zumal es ja wohl in die Normandie geht. Auch mein Reiseziel dieses Jahr.

LG
Roland

Julia10 am 30 Sep 2018 14:06:55

Kommt rein, ist Platz genug :)





Mit dem Fahrrad geht es jetzt zum große Sperrwerk am Nieuwe Waterweg.





Kleines Päuschen mit Ausblick.










Um sich vor Überflutungen zu schützen, haben die Niederländer aufwenige Sperrwerke und Deiche gebaut.






3 Flüsse strömen hier in unmittelbarer Nachbarschaft ins Meer. Das Rhein-Maas-Delta, seltener Rhein-Maas-Schelde-Delta genannt, ist der gemeinsame Mündungsbereich der Flüsse Rhein, Maas und Schelde im Nordwesten des europäischen Festlands in die südliche Nordsee.






















Bei Sturmflut werden die beiden riesigen, ausladenden Tore geschlossen.










gibt Einblicke Entwicklung und den Bau, des Sperrwerks, aber auch in die Zeit, in der Menschen von den Fluten bedroht wurden. Der Eintritt ist frei.




RolWi hat geschrieben:Tolle Fotos.
Ich reise auch mal mit, zumal es ja wohl in die Normandie geht. Auch mein Reiseziel dieses Jahr.

LG
Roland


Roland, es stimmt, es soll in die Normandie gehen :) Aber Südholland ist so schön, das ich dort ein paar Tage länger geblieben bin, als geplant.

Normandie kommt aber auch noch, ein wenig Geduld. Bin übrigens an der Küste entlang bis kurz vor Le Havre gekommen.

Ist das nicht fantastisch, mit dem Mobil ist man so flexibel :D



Fortsetzung folgt :)

leoline am 30 Sep 2018 15:20:50

Danke, dass wir wieder mitfahren dürfen! Ich liebe es, bei dir an Bord zu sein, es ist so abwechslungsreich und man lernt immer wieder etwas dazu.
Frankreich würde mich auch schon interessieren, allein meinen Mann kann ich noch nicht so richtig davon überzeugen. Ist aber für den nächsten Herbst doch schon mal angedacht :mrgreen: .

Canadier am 30 Sep 2018 15:36:37

Hallo Julia,
mach´s mir dann auch mal gemütlich bei dir.
Hoffendlich ist dein Kühlschrank gut gefüllt!
Kibbeling macht nämlich echt durstig. :ja:

Julia10 am 30 Sep 2018 15:53:34

Hier am ehemaligen Atlantikwall findet man Bunkermueen usw. in fast jedem Ort.

--> Link






Auf dem Kooningin Emmaboulevart können Wohnmobile übrigens auch für 24 Stunden, gegen Parkgebühr, parken. Es gibt nur Plätze in der ersten Reihe.












Eine langgestreckte Mole mit Leuchtfeuer ist fußläufig von hier aus gut zu erreichen.














Ein Ferienhaussiedlung direkt am Strand mit unverbaubarer Sicht auf Fluss und Meer.



















Bei Sturmflut sind nasse Füße beim Verlassen des Hauses vorprogramiert.













Möwen suchen zwischen den Steinen nach Muscheln und anderem unvorsichtigem Getier.















Hier mal eine kleine Karte über meine Reiseroute durch Südholland.









Am nächsten Tag gehts weiter. Über Landstraßen und durch kleine Orte komme ich nach









Am Fähranleger befindet sich ein kostenloser Wohnmobilstellplatz. 5-10 Min. Weg sind es bis zum Zentrum.

















Fortsetzung folgt.

Julia10 am 30 Sep 2018 15:55:47

Canadier hat geschrieben:Hallo Julia,
mach´s mir dann auch mal gemütlich bei dir.
Hoffendlich ist dein Kühlschrank gut gefüllt!
Kibbeling macht nämlich echt durstig. :ja:
Stimmt :bia: :bia: :bia:


Ich bin mir nicht sicher, obs für so viele Mitfahrer reicht. Bringt sicherheitshalber noch ein paar Kleinigkeiten mit. :)

Canadier am 30 Sep 2018 16:14:14

Ok, leg ich mal nen Schächtelchen guter Rolinck in die Kühlung. Bild

Julia10 am 30 Sep 2018 16:22:56

Canadier hat geschrieben:Ok, leg ich mal nen Schächtelchen guter Rolinck in die Kühlung. Bild


Das ist ein gelungener Start :D

Albrecht0803 am 30 Sep 2018 17:03:57

Fahre morgen in diese Richtung ab, allerdings direkt nach Calais und von dort aus die Küste entlang nach Süden. Hoffe auf Deinen Reisebericht als „Planungshilfe“!

Beste Grüße
Albrecht

Guenni3967 am 30 Sep 2018 17:04:53

Wenn ich mitfahren darf, hätte ich auch ein Fläschen Rotwein dabei.

fr-camper am 30 Sep 2018 17:52:13

Hallo Julia,
sehr schöne Bilder die Lust machen mitzufahren. Nehme einen Calvados mit, zur Einstimmung auf die Normandie! :razz:
Gruss an alle Peter ;D

TiborF am 30 Sep 2018 18:07:45

Hallo Julia - wünsche dir einen wunderschönen Urlaub - die ersten Bilder sind ja schon mal sehr vielversprechend.

Und Du hast Recht - diese Jahreszeit ist noch ideal zum reisen.

nuvamic am 30 Sep 2018 18:38:50

Hätt auch noch nen Cidre anzubieten..... :mrgreen:

Julia10 am 30 Sep 2018 19:07:09

Getränkemäßig sind wir inzwischen gut ausgestattet, da kann ja nichts mehr schief gehen :)


Also wir sind in Maasluis, einem kleinen, typisch holländischen Städtchen.






Grachten durchziehen den Ort, hübsche, kleine Geschäfte und enge Gässchen.





Die Kirche war leider geschlossen.












Eine Schleuse hält den Wasserpegel in den Grachten und Kanälen.







Mehrere große und kleine Zugbrücken ermöglichen den Booten den Weg zum Fluss.










Pausen müssen auch im Urlaub sein. Eine große Auswahl an Torten, da fällt die Entscheidung schwer.






Große, prachvolle Stadthäuser zeigen den früheren Reichtum des Ortes.





Fortsetzung folgt :!:

schaetzelein am 30 Sep 2018 19:12:39

hat niemand gemerkt gell, bin auch noch schnell eingestiegen. Juhuuu ich freu mich, wird ne tolle Fahrt mit euch :wein: Hab italienischen Rotwein und Käse mitgebracht Proooost

Julia10 am 30 Sep 2018 19:16:21

Schön das Du dabei bist Ansch :)

Und ich grüße auch die anderen, inzwischen zugestiegenen.

Ihr müßt mal ein wenig zusammenrücken, geht doch sicher noch :idea:

macagi am 30 Sep 2018 19:23:10

Vielen Dank für den super Bericht. Ich war schonn ein paar Mal in Holland, und alles war klein und eng. Die Küste ist offensichtlich anders. Weisst du wie es ist wenn man Hunde hat?

RolWi am 30 Sep 2018 20:23:56

Südholland ist mir da schon bekannter, zumal ich dieses Jahr schon mehrere Male in Zeeland war.

Und Geduld ist mein zweiter Vorname, Julia. Ich fahre hier sehr gerne mit und mit Frankreich (und dem, was ich dort alles verpasst habe :-) ) kann ich noch geduldig warten.

Da ich erst seit einer Woche aus der Normandie zurück bin, kann ich bedenkenlos noch diverse Camemberts anbieten. Ich denke, mit den Mitbringseln auch der anderen, werden wir noch eine Weile überleben....:-)

Lieben Gruß
Roland

RolWi am 30 Sep 2018 20:29:18

macagi hat geschrieben:Vielen Dank für den super Bericht. Ich war schonn ein paar Mal in Holland, und alles war klein und eng. Die Küste ist offensichtlich anders. Weisst du wie es ist wenn man Hunde hat?


An den holländischen Küsten gibt es sehr viele Hundestrände, eigentlich ein Paradies für uns Hundehalter.
Die Gemeinden können selbst regeln, wie das an deren Strände erlaubt wird. So sind in den Sommermonaten oft Hunde an den Stränden entweder gar nicht, oder nur bis 09.00 Uhr und dann wieder ab 18,00 Uhr gestattet.

Außerhalb der Hauptreisezeit sind die Regeln an den Stränden lockerer.

Bei CP´s lohnt sich ein Blick auf deren Webseite, da kann man sich informieren, wie dort die Hunde erlaubt sind.

LG
Roland

Anne42 am 30 Sep 2018 21:33:51

Hallo Julia, jetzt weißt du warum ich die Niederlande so liebe!!!

Für Hunde ein Paradies, in der Hauptsaison dürfen sie auch morgens früh und abends ab 19 Uhr am Strand frei laufen, tagsüber wegen der Badegäste angeleint an den Strand. Jetzt in der Nebensaison können sie frei am Strand den ganzen Tag laufen, allerdings sollten die Besitzer darauf achten, dass sie abrufbar sind und vor allen Dingen ihre Hinterlassenschaften beseitigen mittels Tüten, darauf wird großer Wert gelegt.

Julia10 am 01 Okt 2018 17:25:14

Nahe am Fluss stehen diese sehr kleinen Häuschen und dort findet ein Teil des Alltags vom Haus statt. Fast vor jedem Haus stehen Tische, Bänke, Kinderfahrzeuge usw. und man sitzt hier gemütlich + entspannt, kann mit den Nachbarn plauschen.









Die alte Schleuse ist noch in Betrieb.






Das Schleusenwärterhäuschen.






Ich radle ein Stückchen weiter am Kanal entlang.





Ein Angler hat gerade einen dicken Fisch am Hacken, der sich mit aller Kraft wehrt, an Land gezogen zu werden.





Hat nichts genutzt :!: Ein kapitaler Karpfen, der 7,8 Kg wiegt.





Es geht zurück zum Stellplatz, noch ein letzter Blick auf die Maas und morgen gehts weiter.







Kurzer Kontrollblick zum Nachbarmobil, ob das Fahrrad befestigt ist.








Mit der Fähre setzte ich über. Auf diese Strecke freue ich mich besonders, denn ich werde über einige Dämme fahren.









Eine Lagerstätte für Seezeichen :?:




























Es gibt hier so unedlich viel zu sehen. Aber wenn ich so weiter "trödele", komme ich nie nach Frankreich.


Einen Zwischenstopp mache noch und zwar in Middelburg. Ich finde einen erst 2017 eröffneten Stellplatz, der stadtnah und trotzdem sehr ruhig liegt.


Sehr freundliche und deutschsprechende Betreiber. Infos über die Stadt, Brötchendienst usw. inbegriffen. Sanitäranlagen natürlich auf dem neuesten Stand. Große Parzellen :!: Wlan im Preis inbegriffen.









Fortsetzung folgt.

leoline am 01 Okt 2018 20:25:53

Hach, das macht Spaß! Diese Route hatten wir im Frühjahr auch genommen, da gibts wirklich viel zu sehen.
Und unserem Hund hat es überall gefallen und überall war er gern gesehen. Einfach entspannt dort.

Anne42 am 01 Okt 2018 21:40:17

schade Julia, wenn ich gewusst hätte das du dort warst wäre ich mal mit dem Rad vorbei gekommen!!

Julia10 am 01 Okt 2018 21:46:41

Anne42 hat geschrieben:schade Julia, wenn ich gewusst hätte das du dort warst wäre ich mal mit dem Rad vorbei gekommen!!

Warst Du in der Nähe Anne?

Anne42 am 01 Okt 2018 21:53:54

ja 9 km entfernt :)

Julia10 am 02 Okt 2018 10:10:32

[*]
Anne42 hat geschrieben:schade Julia, wenn ich gewusst hätte das du dort warst wäre ich mal mit dem Rad vorbei gekommen!!

Julia10 hat geschrieben:Warst Du in der Nähe Anne?



Das wäre schön gewesen, sich mal zu sehen :)


Ich mach dann mal weiter mit Middelburg.

Middelburg ist die Hauptstadt von Zeeland. Sie ist eine Stadt voller Denkmäler und historischer Gebäude. Sie blickt auf eine reiche Vergangenheit zurück, die noch heute im modernen Straßenbild erkennbar ist.


Das zweitschönbste Gebäude der Niederlande, das alte Rathaus auf dem Marktplatz.













Middelburg besaß einst, nach Amsterdam, die meisten historischen Gebäude. Heute stehen noch gut 1100 Baudenkmäler in der Innenstadt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde Middelburg schwer getroffen. Eine Bombardierung im Jahr 1940 legte einen großen Teil der Stadt in Schutt und Asche. Später wurde Middelburg in traditionellem Stil wiederaufgebaut.



Der lange Jan kann bestiegen werden und die Aussicht bei klarem Wetter soll hervorragend sein.



Die alte Abtei von Middelburg diente bis 1574 als Kloster.



















Der Kreuzgang mit seinen großen Fensterfronten.







Im Innenhof ein kleiner Garten mit Kräutern und Pflanzen verschiedenster Art.








Fortsetzung folgt.

uschi-s am 02 Okt 2018 10:34:02

Wieder einmal sehr schön und anschaulich beschrieben und bebildert. Jetzt bist du in Zeeland, das kenne ich auch. Ich freue mich schon auf die Normandie.

basste315 am 02 Okt 2018 11:03:11

Schöne Bilder, danke! Bin ab sofort auch dabei …….
Helmut

RolWi am 02 Okt 2018 12:38:56

Wieder tolle Fotos, Julia.

Es macht Spaß deine Berichte zu lesen und die Fotos zu betrachten. Ich mach mal nen Daumen hoch (so wie bei Facebook). :-)
Leider habe ich das Privileg der positiven Bewertungsmöglichkeit noch nicht, hier würde ich es liebend gerne nutzen.

Danke, dass wir weiter mitfahren dürfen.

LG
Roland

kleibeeke am 02 Okt 2018 12:46:05

Hallo Julia, toller Bericht und super schöne Bilder. Freue mich schon auf die Fortsetzung.
Gruß
Walter

Julia10 am 02 Okt 2018 13:01:51

Wir sind noch in der Abtei in der ein modernes, großes gewebtes Bild ausgestellt ist.










Museen habe ich auf dieser Reise aus Zeitgründen ausgelassen. Middelburg hat einiges an Kultur und geschichtlichen Informationen zu bieten. Es lohnt sich, etwas länger zu verweilen. Beim nächsten Mal :)



Eine lebendige und junge Stadt, mit vielen Cafes und einer Fußgängerzone mit interessanten Geschäften.





Die Oosterkirk, eine achteckige Basilika war leider geschlossen. Soll sehr sehenswert sein.





Es ist Mittagszeit und der Kirche gegenüber befindet sich ein uriges Restaurant.









Mal schauen, was sie so anzubieten haben.





Zwerge, wohin man schaut :roll:




Etwas zu essen natürlich auch.
Der Pfannkuchen schaut auf den ersten Blick wie eine Pizza aus. Schmeckt hervorragend, wenn auch sehr mächtig.





Gestärkt gehts weiter zum ältesten Teil Middelburgs.






Ein Hinweisschild verweist auf das Tor welches in enge Gassen führt.













In diesen Lagerhäusern wurde die Waren der ankommenden Schiffe verstaut, bzw. Schiffe beladen. Handwerker und Kaufleute wohnten und arbeiteten hier.






Den Reichtum der Kaufleute kann man noch heute an den teilweise sehr großen Häusern erahnen.





Schmal ziehen sich einige Gassen durch das Quartier.

Hinter hohen Mauern befinden sich heute die Gärten der jetztigen Bewohner.





Typisch für den Ort sind die großen, seitlich aufklappbaren Kellertüren, die es ermöglichten, Fässer usw. im Kellern einzulagern.








Bei vielen Häusern findet man geteilte Haustüren. Der obere Teil der Tür läßt sich öffnen, so das man gut Lüften kann, mit dem Nachbarn tratschen oder vielleicht auch früher Geschäftskunden bedienen konnte.





Ein riesiger Baum, ich denke es ist ein Ghinko, überragt die Häuser des Viertels.











Fortsetzung folgt :!:

Julia10 am 02 Okt 2018 17:33:13

Durch Belgien fahre ich recht zügig, und mache nur für eine kurze Mittagspause halt.


















In Ostende finde ich nahe der Dünen einen Parkplatz mit Blick auf die Hafeneinfahrt.


Alte und neue Technik,







nahe beieinander.












Hab leider keine Zeit zum "Wandeln".








In





finde ich einen Übernachtungsplatz im Hafen, 7 Euro für 24 Std. Übrigens, die meisten Wohnmobil Stellplätze haben eine Entsorgungsmöglichkeit. Stromanschlüsse sind eher selten.







Stehe nicht in der ersten Reihe, dafür mit angemessenem Abstand zu den Nachbarn.





Eine riesige alte Festungsanlage mit Kasernen und einer Garnisonskirche. Der Ort selbst ist nicht besonders sehenswert.


















Fortsetzung folgt :!:

Anne42 am 02 Okt 2018 18:31:41

Julia danke für die schönen Bilder von Middelburg, ich liebe diese Stadt!!!Nun freue ich mich auf die weitere Reise mit dir!!!!!!!!!!!!!!

Julia10 am 03 Okt 2018 10:54:53

Das Wetter schaut etwas trübe aus, es ist bewölkt, aber immer noch um die 24 Grad.






Hier ein Hinweis für weitere interessante Ausflugsziele der Gegend.


--> Link









Ein kleiner Gang über den Friedhof. Ist schon interessant, wie unterschiedlich Gräber in den verschiedenen Ländern geschmückt werden.






Begünstigt durch den Golfstrom wachsen hier auch eher südländische Pflanzen.









Die ehemalige Garnisonskirche ist geöffnet, mal schnell einen Blick hineinwerfen :)


















Etwas versteckt liegt der Garten einer ehemaligen Villa, der täglich geöffnet ist.












Geplant hatte ich, am nächsten Morgen mit dem Fahrrad die nähre Umgebung zu erkunden, aber es ist so windig, das man sich kaum auf den Beinen halten kann. So fahre ich weiter an der Küste entlang.


Und lande in einem kleinen Ort (Name hab ich mir nicht notiert).






Fortsetzung folgt!

schaetzelein am 03 Okt 2018 12:11:46

was für tolle Bilder Julia, du weckst echt die Sehnsucht nach dem Norden in mir und das will was heißen :lol:

Julia10 am 03 Okt 2018 14:46:17

[*]
schaetzelein hat geschrieben:was für tolle Bilder Julia, du weckst echt die Sehnsucht nach dem Norden in mir und das will was heißen :lol:


Ich liebe den Norden :) Komm mal hoch und Du wirst begeistert sein :wink:


Der starke Wind verweht, was nicht festgebunden ist. Muss mich dagegen anlehnen um nicht umzufallen.






Um den Wellen zu trotzen und das Land zu sichern, sind aufwendige Dämme und Sicherungsmaßnahmen erforderlich.





Feuerwehrübung :!: Ich denke, sie versuchen eine Ölsperre zu legen. Ist gar nicht so einfach bei den Wetterbdingungen.







Zur Mittagszeit finde ich einen Stellplatz vor einem Naturschutzgebiet.







Büsche schüttelt der Wind kräftig durch.









Von einer Beobachtungsstation aus könnte man evt. verschiedene Vögel usw. in ihrem Umfeld sehen. Heute keiner zu Hause :(







Zuckersüße Brombeeren wachsen am Wegesrand.







Vor Schreck mitten auf dem Wanderweg tot umgefallen :?:







Strandhäuser findet man hier an der Küste überall.







Viele werden zum Winter hin abgebaut um sie vor Überspülungen zu schützen.








Wir sind jetzt in Calais. Ein schöner Platz zum "Schiffe gucken".















Kleine, gut zu befahrende Landstraßen, führen an der Küste entlang.


Könnte ein Wasserturm sein :?:








Riesige Dünen, säumen teilweise die Straße. Es gibt häufig die Möglichkeit, auf einem Seitenstreifen zu parken und an Meer zu gehen.


















Bei fehlendem Dünengürtel muss der Mensch für den Schutz der Küste sorgen.















Unmengen an Sand treibt der Wind vor sich her.






Auf einer kleinen Düne stehen diese Sommerhäuser, anscheinend hoch genug, um dort zu überwintern.







Hier eine Karte von dem Küstenabschnitt, auf dem wir uns bewegen.




Fortsetzung folgt :!:

Julia10 am 03 Okt 2018 18:03:41

Die Landschaft ändert sich, es wird hügeliger, die Straßen teilweise enger.










Kleine Kirchen aus Feldsteinen, der Friedhof liegt noch um die Kirche herum.





Hab so den Eindruck, das jetzt die in meinen Augen "typische" Normandie beginnt. Graue Steinhäuser, alte Orte mit engen Gassen und hohe Klippen, wie die hier in Cap-Blanc-Nez, bei dem leuchtend weißes Kreide-Gestein zu Tage tritt.







Cap Banc/ Nez
--> Link



Wandern von Cap zu Cap ist möglich, aber nicht ohne die Gezeiten zu berücksichtigen. Die Flut kommt hier schnell und schneidet den Rückweg zum Festland ab.




--> Link




Das Cap thront über dem Strand auf hohen Kreidefelsen.

Auf der anderen Seite des Ärmelkanal die englische Küste mit den Kreidefelsen von Folkstone.











Auch heute, eine sehr stürmischer Tag und die Sandkörner fühlen sich wie Nadeln auf der Haut an.













Wind, Sand und Strandgut vereinen sich kurzfristig zu immer neuen, kreativen Gebilden.












Wir befinden uns hier in einem Naturschutzgebiet. Drastische Strafen für die die Hinterlassenschaften eines Hundes an.





Fortsetzung folgt :!:

Julia10 am 04 Okt 2018 12:28:51

[*]Nächster Halt ist






Ein kostenloser, ortsnaher Stellplatz mit Entsorgung und Frischwasser.


--> Link


Der erst regnerische Tag seit Wochen. Es stürmt und schüttet wie aus Kübeln, so da ich innerhalb weniger Minuten durchnäßt bin.






Kein Mensch weit und breit zu sehen.





Ein kleines Museum am Wegesrand hat geschlossen.












Die Art Zäune sind typisch für diese Gegend.






Auf der Promenade ist es so stürmisch, das ich mich, sofern möglich, nur im Windschatten der Häuser vorankämpfe.






Aber irgendwie ist es auch schön :D







Ein verlassenes Kinderkarussel kommt bei jedem Windstoß quitschend in Bewegung.





Der Wind wird immer stärker, der Regen heftiger und ich flüchte mich ins Trockene.





Es ist die gotische Kirche Saint-Nicolas aus dem 15. Jahrhundert, die im 19. Jahrhundert erweitert wurde.


Die Grotte, in der die Marienstatue steht gehört zum historischen eil der Kirchen.





Der Ein- bzw. Ausgang zur Kirche wirkt eher wie ein Scheunentor.





Kann ja nicht den restlichen Tag hier verbringen, also gehts wieder raus in die Kälte. Wenn ich mir die Fotos so anschaue, spüre ich noch heute die Nässe und Kälte :ill:


Gehe erst mal zurück zum Wohnmobil, um mich aufzuwärmen und die nasse Kleidung loszuwerden.


Am späten Nachmittag läßt der Regen nach, nicht aber der Wind.





Die englischen Kreisefelsen bleiben in Sichtweite.







Das Cap Gris-. „Graue Nase“) ist eine Landspitze an Frankreichs Kanalküste, der Côte d’Opale de-. Es befindet sich zwischen Calais und Boulogne-sur-Mer.
Auf dem Gipfel des Cap Gris-Nez (50 m) steht ein Leuchtturm. Von hier aus wird der gesamte Schiffsverkehr auf dem Ärmelkanal von der französischen Seite aus überwacht.


















Fortsetzung folgt :!:

RolWi am 04 Okt 2018 19:16:17

Wieder sehr stimmungsvoll.

Danke fürs Teilhaben lassen.

LG
Roland

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