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LiFeYPo4 als Starterakku


egocogito am 30 Sep 2018 22:37:34

Ich habe irgendwo einmal gelesen, dass ein User, ich glaube Acki war es, einen LiFeYPo4 als Starterakku eingesetzt hat. Leider finde ich nichts Genaueres in der Suche.

Da mein Blei-Säureakku immer mehr schwächelt, habe ich die Absicht, diesen durch einen 60Ah-LiPo-Akku zu ersetzen, weil die Winston-Zellen die hohen Anlaufströme abkönnen. Als BMS möchte ich das EV-Power-System verwenden und zur Akkuüberwachung CellLog 8S. Was meinen die Experten dazu?

Basisfahrzeug ist ein Fiat Ducato X250.

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

lisunenergy am 01 Okt 2018 05:57:39

Die Winston Zellen sind mehr Verbrauerzellen und bei großer Kälte etwas träge . Wenn Lifepo4 als Starterakku, dann der hier --> Link

Acki am 01 Okt 2018 07:19:01

egocogito hat geschrieben:Ich habe irgendwo einmal gelesen, dass ein User, ich glaube Acki war es, einen LiFeYPo4 als Starterakku eingesetzt hat. Leider finde ich nichts Genaueres in der Suche.
...

Vielleicht meinst Du diesen Beitrag --> Link
Der Akku wurde im geheizten Innenraum eingebaut!

Oder hier beim befreundeten Sprinter --> Link

Ulf_L am 01 Okt 2018 07:26:04

Hallo

Die langen aber echt ordentlich hin. So zwischen 1100 und 1700 Euro für eine Starterbatterie :? . Für den Diesel wird dann wohl eher die 1700 Euro Batterie nötig sein :eek: .

Gruß Ulf

cbra am 01 Okt 2018 08:07:45

lisunenergy hat geschrieben:Die Winston Zellen sind mehr Verbrauerzellen und bei großer Kälte etwas träge . Wenn Lifepo4 als Starterakku, dann der hier --> Link


sehr interessanter link - danke !

isuzu09 am 01 Okt 2018 10:02:51

Mein Starter Akku 24 V 60 Ah funktioniert seit Dez.2012 tadellos auch bei minus 20 Grad.


--> Link

egocogito am 01 Okt 2018 15:11:16

Hallo Acki, danke, genau diesen Faden meinte ich. Das mit dem beheizten Innenraum ist natürlich so eine Sache, denn wenn das Wohnmobil nicht beheizt ist, wird's auch da drinnen bei -20 Grad recht kalt.

Hallo lisunenergy, was genau heißt etwas träge? Beim Startvorgang geht es in der Regel so um 2 - 4 Sekunden, wird das der Winston-Akku bei Kälte nicht können? Ich frage deshalb, weil mit Winston-Zellen zurzeit ein Starterakku mit allem Drum und Dran etwa um die € 400,-- verschlingen würde und das wäre für mich akzeptabel. Starterakkus jenseits von € 1.100,-- oder gar € 1.700,-- stehen in keinem Preis-Nutzen-Verhältnis.

Hallo isuzu09, so in etwa hätte ich mir auch die Konfiguration vorgestellt. Eine Frage, hast du den Akku irgendwie gesichert bzw kontrollierst du die einzelnen Zellen, oder überlässt du ihn sich selbst, so wie er ist nur mit den Blancern?

alex30193 am 01 Okt 2018 18:44:26

Hallo,
wir haben seit 2 Jahren eine Winston Startbatterie ohne Balancer, sie funktioniert im wärmeren super und bei Kälte muß man sie wecken,
das heißt starten und paar Sekunden warten starten und warten b is sie wärmer wird und der Diesel anspringt.
In Zukunft nehme ich einen Startbooster "Noco GB150 Lithium Battery Jump Starter" mit dann wird es schneller gehen.

lisunenergy am 02 Okt 2018 10:39:16



Hallo lisunenergy, was genau heißt etwas träge? Beim Startvorgang geht es in der Regel so um 2 - 4 Sekunden, wird das der Winston-Akku bei Kälte nicht können?



Je kälter ein LiFePo4 Akku ist, desto träger wird dieser . Dieser Vorgang beginnt schon ab 9 Grad Plus. Durch den stärkeren Startstrom mit kaltem Diesel bricht die Spannung so weit ein, das der Diesel nicht oder sehr schlecht anspringt. Ein Aufwecken durch Drehorgeln halte ich für nicht sinnvoll. Daher werden spezielle Zellen verwendet.

isuzu09 am 02 Okt 2018 13:26:18

Die Batterie ist im kalten Fahrerhaus. Jede einzelne Zelle ist überwacht mit CellLog 8M.

--> Link

Ulf_L am 02 Okt 2018 13:33:13

isuzu09 hat geschrieben:Die Batterie ist im kalten Fahrerhaus. Jede einzelne Zelle ist überwacht mit CellLog 8M.


Hallo

Ich versteh jetzt den Zusammenhang nicht so recht. Was hilft eine Überwachung gegen einen zu kalten Akku ?

Gruß Ulf

mv4 am 02 Okt 2018 13:40:56

es ging um die Frage ob sich ein LiFeYPo4 als Starterakku eignet.

und bei izuzu funktioniert es offentsichtlich ...ohne zusatzheizung.

das diese Zellen gegen Zelldrifft und UVP und OVP geschützt werden sollen ist ja klar...deswegen das Cellog 8M

lisunenergy am 02 Okt 2018 13:51:45

Je größer der Akku ist, um so besser geht es . Dies ist ja aber nicht der Sinn eines Starterakku auf Lithiumbasis. Dort soll ja Gewicht und Funktionalität stimmen. Diese Spezialakkus sind nicht umsonst so konzipiert und kosten daher auch eine Menge Geld.

mv4 am 02 Okt 2018 14:08:01

nun fragt sich also was an den "spezialaccus" anders ist?

mv4 am 02 Okt 2018 14:32:50

--> Link

das wäre ja auch eine Alternative...

lisunenergy am 02 Okt 2018 15:19:08

Gute Zellen sind mit 30c und mehr angegeben. Diese eignen sich für solche Zwecke --> Link

alex30193 am 02 Okt 2018 17:50:13

mv4 hat geschrieben:https://www.i-tecc.de/shop/lifepo4-batterien/starterbatterien/ab-10ah/266/winston-lithium-power-batterie-12v-60ah-balancer-inside?c=6

das wäre ja auch eine Alternative...

Hallo, genau die habe ich drin.

Acki am 02 Okt 2018 18:21:31

Ich denke, dass man mit einem 60 Ah Akku bei einem Transporter auf der sicheren Seite ist - hat ja schliesslich sogar bei meinem MAN gereicht ... :wink:

Der 40 Ah Akku beim Sprinter meines Freundes ist im vorletzten Winter auch einmal in Nöte geraten - Ein Booster musste dann beim Start einmalig nachhelfen.
Das Batteriefach des Sprinters befindet sich halt unten im kalten Boden ... --> Link

egocogito am 02 Okt 2018 20:00:37

Hallo lisunenergy, okay, für Winston werden "nur" 20C angegeben, das sind für 5 Sekunden 1.200A bei für LiPo verträgliche Temperaturen mit einem 60Ah-Akku.

Hallo Acki, danke für den Link, ich denke, ich werde die € 400,-- für Erfahrungswerte riskieren und hier im Forum berichten. Gleichzeitig werde ich mir als Stütze entweder einen Bypass legen, oder mit externem Booster den Diesel im tiefsten Winter zum Leben erwecken. Im Ducato ist ja das Batteriefach wie beim Sprinter im doch kalten Bereich.

Es gäbe noch dazu die Möglichkeiten des Vorheizens mit der Truma, weil ins kleschkalte Wohnmobil will ja sowieso keiner einsteigen......

Was haltet ihr von einem Bypass, wenn man von 300Ah auf 60Ah ausgeht?

lisunenergy am 03 Okt 2018 07:33:24

Hallo lisunenergy, okay, für Winston werden "nur" 20C angegeben, das sind für 5 Sekunden 1.200A




Wenn ein 40 Ah Winston bei 0Grad keine Tasse Kaffe mehr liefert (Spannung bricht auf unter 10,5 Volt ein) sehe ich da keine 20c . Natürlich kann ein 60 bis 90 Ah das Auto schon anspringen lassen. Ich sehe da aber keinen Vorteil . Im Sommer geht sogar ein 20 Ah .

mv4 am 03 Okt 2018 10:56:13

Alex 30193....wie bist du zufrieden..und hast du noch zusätzliche Überwachungstechnik verbaut?

Womomax7 am 03 Okt 2018 12:05:16

Ich hab bei meiner 60Ah Winston Starterbatterie über jede Zelle einen Balancer (2,4A). Ausserdem steht sie seit meiner Erfahrung im letzten Winter auf einem Heizpad, temp. gesteuert. Zudem führt von der Heizung ein Schlauch ins Batteriefach. Es ist einfach Fakt: Unter +10Grad sinkt die Leistung dramatisch ein...

lisunenergy am 03 Okt 2018 12:36:46


Ausserdem steht sie seit meiner Erfahrung im letzten Winter auf einem Heizpad, temp. gesteuert.



Sag ich doch !!! Mir glaubt es ja niemand. Wenn wirklich Gewicht gespart werden soll, kommt man an A123 Zellen nicht vorbei! Oder eine Heizung für den Akku.

alex30193 am 03 Okt 2018 19:20:51

Hallo MV4,
wie geschrieben habe ich die Batterie so eingesetzt wie gekauft. Ohne Balancer und automatische Überwachung. Die Batterie mit Balancer gab es erst viel später, die würde ich heute kaufen.
Ein Innen Aussen Temperaturanzeige hat auch die Batterie Spannung und piepst bei Unter oder Überspannung.
Die Batterie funktioniert bis 5°C top und unser 2,8L TDTI hat keine Vorglühanlage.
Im Winterurlaub wird er über die Warmwasserheizung vorgewärmt und startet dan super.
Wir sind super zufrieden.
Lars übrigens kam die Aussage mit wecken der Batterie von Dir selbst.
Du weißt ja wer ich bin oder?

alex30193 am 03 Okt 2018 19:33:42

Hallo Lars, hier meine Anfrage von damals.
--> Link

lisunenergy am 03 Okt 2018 23:23:00

Ja natürlich. Ein vorgewärmter Motor ist aber ein riesiger Unterschied! Man kann den Akku in die Selbsterwärmung bringen. Mit den neuen A123 Zellen sehe ich da jetzt ein besseres Potential für solche Anwendungen. Die wichtigste Erkenntnis bleibt aber, das ich einen Lifepo4 ohne spezielle Anpassung bei Minusgraden für ungeeignet halte, auch wenn es bei einigen funktioniert.

egocogito am 04 Okt 2018 10:34:05

lisunenergy hat geschrieben:Wenn ein 40 Ah Winston bei 0Grad keine Tasse Kaffe mehr liefert (Spannung bricht auf unter 10,5 Volt ein) sehe ich da keine 20c . Natürlich kann ein 60 bis 90 Ah das Auto schon anspringen lassen. Ich sehe da aber keinen Vorteil . Im Sommer geht sogar ein 20 Ah .


Die von mir angegebenen 20C bezogen sich auf für Winston verträgliche Temperaturen , habe ich auch so geschrieben. Und das mit 0 Grad und der dabei einbrechenden Spannung bei Belastung sind jetzt Angaben, an denen ich mich jetzt orientieren kann, denn vorher schriebst du, dass Winston bei großer Kälte etwas träger werden, weshalb ich auch nachfragte, weil ich damit nichts anfangen konnte.

lisunenergy hat geschrieben:Sag ich doch !!! Mir glaubt es ja niemand.


Wieso sollte ich das nicht glauben?

Gewichtsersparnis ist natürlich ein Thema bei mir, wenn auch nicht im großen Umfang. Wenn ich eine Möglichkeit finde, ohne großen Aufwand den Akku auf 15 Grad aufzuwärmen, werde ich die 400 €uro dafür riskieren.

lisunenergy am 05 Okt 2018 06:24:44

Wie gesagt: nicht alles was irgendwie geht muss auch Sinn machen . Entweder ein richtiges Leichtgewicht mit entsprechender Technik, oder bei Blei bleiben . Das gute ist ja, es kann jeder für sich selbst entscheiden. Alternativen gibt es .

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