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Neuseeland mit dem Womo


Hajo04 am 02 Okt 2018 18:12:37

Hallo zusammen,

hat schon jemand von Euch Erfahrungen mit dem Womo in Neuseeland gemacht ?

Gruss Hajo

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etyp2000 am 02 Okt 2018 18:35:28

Hallo Hajo,

wie es heute ist, weiss ich leider nicht, aber 1994 waren wir dort, haben Vorort auf der Nordinsel ein Wohnmobil gemietet und sind von der Nordinsel bis auf die Südinsel gefahren.
Dort haben wir es auch wieder abgegeben. Herrliche Landschaften, relativ wenig Verkehr und man konnte damals noch überall stehen, wo man einen schönen Platz gefunden hatte.
Aber wie gesagt, das ist schon lange her. Ich würde aber jederzeit wieder dort hingehen.

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

rolf51 am 02 Okt 2018 19:02:53

Hallo,
wir waren 2016, 6 Wochen mit einem gemieteten Womo unterwegs. Kein Probleme und bessere Möglichkeiten von Stell. und CP wie bei uns.

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volki am 03 Okt 2018 09:23:25

Wir waren im März/April 2008 für 4 Wochen auf Nord-und Süd-Insel.

Aus Termin-Gründen dann leider eine organisierte Rundreise.
Als wir Ende 2007 buchen wollten gab es keine Wohnmobile mehr zur Auswahl, "Sie müssen dann nehmen, was dann noch da ist". Die günstigen Sitzplätze Singapur-Australien und Neuseeland alle ausgebucht. Heute ist das mit den Golf-Airlines wohl anders
Wir hatten jeden Tag einen reservieren Platz auf CP, aber zwischendrin fand ich "Freistehen" nicht so einfach, weil "alle" Zugänge zu See, Fluss und tws. Meer, durch Stacheldraht, wegen den Weidetieren, abgesperrt waren. Also schnell anhalten an einem schönen Platz oder an den "Waldrand" fahren, war gar nicht immer so einfach.

4 Wochen fand ich eher zu kurz, für beide Inseln und eher stressig, speziell wenn man etwas ansehen wollte. Wir haben zwar einen Überblick von ganz NZ gewonnen, aber wenn es ein 2. Mal gäbe, würde ich das anders organisieren.
Buchungen mind. ein halbes Jahr vorher. Wir hatten Maui-Alkoven, mit Ford und VW-Chassis. Einrichtung der 4?? Plätzer für 2 gerade richtig
Eines hat mich gestört, jede noch so kleine Sehenswürdigkeit war touristisch ausgeschlachtet, jede Menge Busse wurden durch geschleust, jeder Wasserfall war der schönste und grösste auf der südlichen Welthälfte, usw.
.

Eugen am 03 Okt 2018 10:11:54

Wir waren 2008 für knapp 3 Wochen auf der Nordinsel.
In der Zeit beide Inseln abzugrasen war uns zu stressig.
Reisezeit bei uns eher zu spät, April/Mai.
Im Süden der Nordinsel gab es den ersten Bodenfrost.
Im Norden dagegen mit 25° noch Sommerliches Wetter.
Mein Rat: Nehmt euch genügend Zeit, oder -wenn das nicht geht- nehmt euch nicht zu viel vor.
Die WoMos sind soweit ok, aber i.d.Regel schlecht isoliert. Auf den CP's gibt es genügend Strom zum Heizen, und die WoMos haben meist einen Elektro-Heizlüfter an Bord.
Wir haben direkt bei Auckland gemietet. Nach der Ankunft solltet ihr erstmal nur eine kurze Strecke fahren und ausschlafen :-)
Ansonssten ein wunderschönes Land mit Sehnsuchtsfaktor! Nette Menschen, viel Gegend und gute Plätze zum Übernachten. Die Infrastruktur ist sehr gut, die Preise (2008) waren moderat.
Ansonsten gibt es eine gute Informationsquelle:
--> Link
Dort gibts gute Inspirationen. Vielleicht auch ein Buch....

Viel Freude in Neuseeland. Genießt die Gelassenheit!
Gruß
Eugen

stegi am 03 Okt 2018 10:35:43

Hallole,
unsere Freunde wohnen in Queenstown. Wir waren dort 2016, haben uns aber bewusst für eine Bed and Breakfast Tour (selten mal Hotel) und Farmstay auf der S-und N-Insel entschieden. Auf diese Weise hatten wir mehr Kontakt mit "Einheimischen" z.B. beim gemeinsamen Frühstück mit den Gastgebern oder am Abend bei der Ankunft. Auf Womo-Tour kommst du meist mit anderen Womotouris zusammen...und wir waren mit dem Mietwagen äußerst flexibel in der Rotuenplanung...
Eine gute Entscheidung und viel Freude bei den Kiwis wünscht
Stegi

Hajo04 am 03 Okt 2018 18:14:07

Danke für Eure Infos,
wir haben ab Februar kommenden Jahres für 6 Wochen den Maui Cascade und sind dann das Erstemal mit einem Womo unterwegs, also
absolute Anfänger. Dann kommen für uns Fragen auf, die für den erfahrenen Wohnmobilfahrer sicher banal klingen, zb. gehört
eine Kabeltrommel zur Standardausrüstung , oder kann ich im Womo das Handy aufladen . Das Maui-Womo stellt 240 V zur Verfügung .
Gruss Hajo

Allradmobilist am 03 Okt 2018 20:51:25

Achte darauf, dass ein Aufkleber “self contained camper” am Mobil ist. Der besagt, dass das Womo für ein paar Tage autark ist und erlaubt Dir deutlich mehr Freiheit in der Wahl der Übernachtungsplätze, sog. Freedom Camping. Schau z.B. hier:
--> Link
--> Link

rtiker am 03 Okt 2018 21:22:27

Europas größte Wohnmobilvermietung zeigt schöne Routen durch das Traumland am anderen Ende der Welt – und gibt wichtige Tipps für die Reise.--> Link

mithrandir am 03 Okt 2018 21:39:35

Wir waren 2010 da. Knapp 5 Wochen. Beide Inseln. Mit zwei Kindern 4 und 6. Es war super.

GeoHeiner am 04 Okt 2018 15:53:08

Hier findest Du alles, was Du für Neuseeland mit dem Womo wissen mußt:

--> Link
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clamat am 02 Nov 2018 17:10:16

Hi Hajo,
wir waren schon mehrfach mit dem WoMo in Neuseeland unterwegs. Es ist ein ganz entspanntes Reisen. Campingplätze findet man überall.
Zuletzt waren wir 2016 in Neuseeland. Wir schreiben auf unseren Reisen einen täglichen Blog, den Link darf ich hier als Neuling jedoch noch nicht veröffentlichen :(

Wir versuchen immer auch viele Infos wie Internet, Benzinpreise, Einkaufsmöglichkeiten, etc. in die Blogs zu packen.

Ganz wichtige Tipps:
Macht keinen starren Reiseplan, schaut jeden Tag in den Wetterbericht!!!!! Es macht wenig Sinn bei Regen in die Sounds zu fahren und nur graue Wolken zu sehen. Auf der anderen Seite der Insel scheint in der Zeit die Sonne :lach: - du kannst in 6 Wochen eh nicht alles sehen :? Und du wirst wiederkommen :lol:
Nehmt nicht zu viele Klamotten mit. Es gibt auf den meisten CPs Waschmaschinen und Trockner (Münzgeld sammeln)
Geht überall in die Touri-Info. Dort bekommt man zum Teil super Tipps und kostenloses Kartenmaterial.
Bei Einkäufen in größeren Supermärkten bekommt man ab bestimmten Beträgen auf dem Kassenzettel ganz unten einen Benzin-Rabattgutschein für bestimmte, gekennzeichnete Tankstellen.

Falls du noch Fragen hast, her damit, dann kann ich Antworten schreiben und dann auch vielleicht auf unseren Reiseblog verlinken ;D
LG
Claudia

clamat am 02 Nov 2018 20:42:59

Allradmobilist hat geschrieben:Achte darauf, dass ein Aufkleber “self contained camper” am Mobil ist. Der besagt, dass das Womo für ein paar Tage autark ist und erlaubt Dir deutlich mehr Freiheit in der Wahl der Übernachtungsplätze, sog. Freedom Camping


Hi,
Das Freedom Camping in Neuseeland wird immer mehr eingeschränkt, da es den Einheimischen zusehends zu viel wird die Fäkalien der angeblich "self contained camper" und sonstigen Müll der "Billigcamper" zu entsorgen.
LG
Claudia

Allradmobilist am 02 Nov 2018 20:45:16

Das wusste ich nicht. Schade - derselbe Mist wie überall. Ein paar Idioten reichen. :?

clamat am 02 Nov 2018 21:03:08

Sehen uns in Island :lach:

clamat am 02 Nov 2018 21:15:45

Hi,
Jetzt probiere ich es noch mal mit den Links für Neuseeland:

--> Link

und da wir in dem Blog ab und zu auf den älteren verwiesen haben

--> Link

LG
Claudia

Ganzalleinunterhalter am 02 Nov 2018 23:06:41

Hallo Claudia, Danke für die vielen Fernwehbilder in Eurem Blog. Wir waren in 2006 mit Wohnmobil 3 Wochen auf der Nordinsel.
Hier hat es noch einen Foreninternen Thread zu Neuseeland --> Link

Neuseelandfan am 16 Nov 2018 23:17:56

Hallo,

mein Mann und ich waren von Ende Sept. 2016 bis Mitte Juni 2017 mit dem eigenen (nach Auckland verschifften) Wohnmobil in Neuseeland.
Freedom Camping mit self contained Wohnmobilen ist eigentlich immer noch ganz einfach. Und man steht oft wunderbar und schöner als auf einem campground. Aber die Grundregeln sollte man natürlich schon einhalten. Die erfährt man in allen Tourist-Infos (i-site), die es beinahe in jedem Ort gibt bzw. zumindest überall da, wo die Touristen gern hinfahren.
Oft fühlt man sich aber als unerfahrener Camper ein wenig damit überfordert, dann sollte man lieber die offiziellen Campingplätze anlaufen, da macht man nichts verkehrt. Kostet halt mehr.
Bei unserer ersten Mini-Reise nach NZ hatten wir ein Mietwohnmobil für 12 Tage. Ich fand damals den Reiseführer aus der Womo-Reihe: "Mit dem Wohnmobil durch Neuseeland" sehr interessant und hilfreich. Dort sind schöne Touren zusammengestellt mit Übernachtungsvorschlägen.
Neuseeland ist trotz wachsender Beliebtheit und dementsprechend vielen Touris in der Hauptsaison (wie wir ja auch sind) ein fantastisches Wohnmobil-Land. Auch Anfänger kriegen das hin, trotz Linksverkehr.
Mein persönlicher Tipp: nehmt euch wirklich nicht zu viel vor. Glaubt nicht, dass 100 km ein Klacks sind. Ihr könnt drei Stunden dafür brauchen... New Zealands roads are different!
Wir sind in den 9 Monaten 14.000 km gefahren, haben aber längst nicht alles gesehen. Dafür haben wir sehr viele Kilometer zu Fuß zurückgelegt und dabei die schönsten Reiseerinnerungen gesammelt.

Viel Spaß beim Planen. Genießt die Vorfreude, die gehört auch schon mit dazu.

Herzliche Grüße
Ingrid

Neuseelandfan am 17 Nov 2018 16:53:24

Hallo nochmal,

etwas ist mir quasi über Nacht noch eingefallen, was ich unbedingt schreiben wollte:
Ladet euch die App Camper Mate herunter. Ist kostenlos und unschlagbar! Man findet dort alle camp grounds, alle freedom Stellplätze, Einkaufsmöglichkeiten, POIs, Polizei, Krankenhäuser etc.
Und nutzt nicht unbedingt die Waschmaschinen auf den Campingplätzen, die sind grottig. Geht lieber in public laundries und investiert etwas mehr in die großen 12- oder 18 kg Waschmaschinen. Dann habt ihr wirklich saubere Wäsche.

Gruß
Ingrid

null550 am 29 Dez 2019 20:59:05

Wir waren vom 11. November bis 13. Dezember 2019 mit Mietmobil in Neuseeland und versuchen mal ein aktuelles Bild zu geben.

Also, die Tipps der letzten Beiträge von `Neuseelandfan´ und auch von `Clamat´passen noch. Wir sind in 33 Tagen sowohl auf der Nord- als auch der Südinsel ca. 3.600 km gefahren. Die Kunst besteht im weglassen und sich auf weniger zu konzentrieren sowie vorausschauend nach dem Wetterbericht zu fahren. Auch wir haben viel erwandert – die beste Möglichkeit die wirklich schöne Natur kennenzulernen und auch zu entspannen.

Mal kurz zu den Kosten:
Flüge Premium 4.700 €, Buchung mindestens 9 Monate zuvor (Economy liegt bei 2.800 €), empfehlenswert ist Newsealand Air.

Wohnmobilmiete 3.800 €, für einen vollausgestatteten italienischen TI, 7m mit Einzelbetten hinten, ich denke der Preis ist vergleichbar mit den Preisen hier. Eine Besonderheit ist, dass die Kaution (ca. 2.000 €) tatsächlich abgebucht wird und die Vermieter sich 3 Tage nach Rückgabe zur Prüfung auf Schäden einräumen lassen. Erst danach wird die Kaution wieder zurücküberwiesen. Bei der Rückgabe selbst erfolgt lediglich eine kurze Sichtprüfung innen und außen, maximal 5 min, und zu mehr lassen die sich auch nicht überreden.

Sonstige Preise: Diesel 0,72 – 1 €, meist um die 0,85 €, Campingplätze 12 – 35 €, meist 26 €, Glas Bier oder Wein 6 €, Kaffee 3 €, Kuchen 4 – 5 €, Steak- oder Fischgericht 18 – 22 €, Pizza 15 €, Kilo gutes Rindfleisch oder Lamm billiger als hier, Fisch sowieso. Ausflüge und Eintrittsgelder empfand ich etwas teuer. Also hier haben wir 3.700 € ausgegeben, davon 280 € für Diesel. Wir haben entweder mit guten Lebensmitteln selbst gekocht oder sind in Restaurants gegangen, kein Fastfood.
Ein Neuseeländer nimmt kein Trinkgeld und kann sich auch nicht vorstellen für den Toilettengang zu bezahlen. Und der Service war stets gut und Toiletten reichlich vorhanden und sauber. Überhaupt sind die Leute sehr freundlich und hilfsbereit. Wir wurden sowohl von benachbarten Dauercampern als auch von Leuten, die wir nach dem Weg fragten, spontan eingeladen. Viele winken einem auch nur zu. Also außer der Natur haben uns die Einheimischen am meisten beeindruckt. Wir hatten auch nie irgendwelche Sicherheitsbedenken oder dass was geklaut wird.

Unsere Reisezeit entsprach dem späten Frühjahr, auf der Nordinsel und der nördlichen und östlichen Südinsel war schon Sommerwetter bis zu 30 Grad und wie bei uns zu trocken. Im Westen der Südinsel, im Gletscher- und Fjordland war noch Regenzeit. Also in der Gegend dauert die wohl 300 Tage und manchmal schüttet es wie in der Waschstrasse. Wir würden wieder zu dieser Zeit reisen. Die Campingplätze und Freistehplätze waren bis auf wenige Hotspots (Christchurch) eher leer, wobei in den letzten Tagen der Saisonbeginn spürbar wurde.

Die Infrastruktur für Camping ist hervorragend, also absolut empfehlenswert mit Womo zu reisen. Wir haben gleich zu Beginn die Mitgliedschaft von `Top Ten Holiday Camping´ erworben (29€), die sich mehrfach bezahlt gemacht hat (Fähre minus 15%, Campingplätze minus 10 – 20%).


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