Zusatzluftfeder
cw

Rexhall Airex Dach und Seiten undicht Wasserschaden


PMUT am 06 Okt 2018 18:10:45

Hallo zusammen!

Wir kommen aus Dreieich, sind um die 40 und sind "ungewollt" zu einem Rexhall Airex BJ1990 gekommen.
Und wie sollte es bei der Ausgangslage anders sein, gibt es ein ernste Probleme.

Zum Rex:
Airex aus 1990
8,3m lang
Chevy P30 Chassis
3Gang Automatik
6.2L V8 Diesel
2 Vorbesitzer
2016 von einem Familienangehörigen bei eBay erstanden
Seit 2015 repariert oder erneuert: LiMa, Getriebe, Bremsscheiben und Beläge, Spurstangen, Koppelstangen, Aggregateriemen, Wasser Tank, Gel Akku, Druckpumpe,
Erst 77.nnn km oder Meilen auf der Uhr
Gasanlage 50mbar
80 oder 90 L Gastank
4x Gaskochfeld
2x Truma E4000
1x Truma B10 Boiler
1x Kühlschrank, 12v,230v, Gas
Klima auf dem Dach
3x Solar Panel auf dem Dach
Solar Lader CMP45 (Ohne Funktion)
Lader Calira LG630-DS/IU
1x 12v 200A Gel Batterie für den Aufbau
2x 12v 75A Starter Batterie
Das Zeug läuft soweit alles sehr zufrieden stellen, auch HU/AU ist neu.

So nun zu den Problemen:

1. Dach sowie Seiten undicht, und dadurch großflächiger Wasserschaden im vorderen Bereich / mitunter auch noch weitläufiger, ....
2. Außenzustand Leisten, Klappen, alles erbärmlich...


Fragestellung:

1. Lohnt es sich das Gefährt in Eigenleistung zu "restaurieren"
2. Auf was, oder wohin muss noch geschaut werden? Nicht das ich anfange, und später der nächste Totalschaden auftaucht.....
3. Wie könnte der verfaulte Bereich des Daches repariert werden?
- muss unbedingt eine 8mm Spanplatte zwischen Stahlkonstruktion und GFK?
- Wäre es nicht auch möglich von innen eine 8mm Spanplatte zu montieren, und den Zwischenraum mit 2k Schaum zu verfüllen?
- Alle Bereiche mit Nähten und Überlappungen müssten natürlich mit etwas Schraubbaren unterfüttert werden.


Ich habe heute am Samstag, nachdem der vordere Schrank abgefallen und einen Teil der Decke mitgerissen hat, versucht alles was feucht/nass/gammlig ist zu entfernen, und bisher etwas über 2qm freigelegt.
Es sieht mehr als übel aus!
Ich habe nicht den Anspruch den Rex in einen sammlungswürdigen Zustand zu überführen, ich würde aber gerne einen Nutzen von im haben, und bin bereit Arbeit und Geld zu investieren. Aber nicht im Bereich von >6k.


Das gute an dem Gefährt scheint zu sein, das die gesammte Karrosserie aus GFK ist, und aus wenigen Teilen besteht, somit hätte man verflucht noch mal, nur die 6 Leisten warten und dicht halten müssen. (von dem Aufbau auf dem Dach mal abgesehen, irrsinnig, was da alles draufgeschraubt wurde)
Wie auch immer, bisher scheint nur ein Stahlträger strukturell so geschwächt zu sein, das er getauscht werden muss, der Rest hat noch ausreichend Dicke. Partielle wurden Holzleisten hinterlegt, um die Schrauben darin zu befestigen, die sind alle vergammelt.
Das ganze Gefährt wurde scheinbar bei jedem Wassereinbruch einfach mit irgend etwas überpinselt. Auch dem Dach habe ich 7 Lagen irgendwas gezählt.

Somit verweise ich mal auf die entstandenen Fotos.
Bitte sachlich antworten, es wird sonst sicher schwierig in einem Thread das Thema adequat abzuhandeln.

Fotos:
darf ich noch nicht anhängen, es fehlen zwei Posts .. Reiche ich nach.



Viele Grüße
Ulrich

PMUT am 06 Okt 2018 18:25:06

Ich habe unter --> Link eine externe Galerie mit den Bildern erstellt.

MichaW am 06 Okt 2018 21:32:18

Hallo Ulrich,

Sorry fürs versemmeln.
Herzliches Beileid zum Womo, aber Glückwunsch zur Webseite und deinem anderen Hobby!

Gute Nerven beim Sanieren wünscht der

Michael

Elgeba am 06 Okt 2018 22:55:23

Ich würde das Fahrzeug einem Karosseriespengler/Karosseriebauer vorführen und um einen Kostenvoranschlag bitten,dann weißt Du mehr und kannst entscheiden wie es weiter gehen soll.Davor würde ich mir einen kapazitiven Feuchtigkeitsmesser kaufen und damit erst mal genau feststellen wie weit die Feuchtigkeit bereits im Fahrzeug vorgedrungen ist.Deck das Auto mit einer Plane ab wenn kein entsprechender Abstellplatz in einer Halle etc.vorhanden ist damit es nicht noch schlimmer wird.Sieh Dir das Fahrzeug auch mal von unten genau an,ich habe den Verdacht das auch da einiges nicht in Ordnung sein könnte.Solltest Du die Adresse eines entsprechenden Fachbetriebs brauchen könnte ich Dir einen hier in der nähe von Wiesbaden ansässigen Karosseriebauers geben der einen guten Ruf hat.

Gruß Bernd

Pijpop am 07 Okt 2018 10:27:13

Hallo Namensvetter,

ich befürchte mit der Dachsanierung wird nur ein Teil des Schadens behoben werden.
In den Seitenwänden schlummert mit Sicherheit noch viel Feuchtigkeit, besser Nässe.

Was sich hinter den Schränken verbirgt stellst Du erst nach der Demontage fest - wie
die vertackert sind zeigt Dir die " verfaulte " Frontkonstruktion.

Schön ist der TÜV, somit kannst Du die Baustelle bewegen.

6 000 hört sich viel an - wenn Du kein fahrbares Lager bauen möchtest: Es wird nicht reichen.

Mein Tipp: 30 Minuten weg von Dir in Babenhausen US Reisemobilservice in der Frankfurter Straße.

Ruf dort mal an - Leschek schraubt seit mehr als 30 Jahren an US RVs .

Mein Kenntnisstand resultiert aus den Erfahrungen die man mit US Wohnmobilen macht wenn man
mehr als 28 Jahre damit fährt.

Gruß Uli

PMUT am 07 Okt 2018 12:21:11

Moin zusammen.

gerade mit einem Trotec Feuchtigkeitsmesser alle Bereiche geprüft. Der Schaden geht von vorne rechtes bis mitte der Dusche.
Auch der Boden im vorderen Bereich ist betroffen.

Ganz übel also.... .

Viele Grüße
Ulrich

PMUT am 07 Okt 2018 14:12:06

So nach etwas Nachdenken, gibt es nur folgende Optionen:

a.) Scheune mieten, und alles in Eigenleistung restaurieren
b.) als Bastlerprojekt mit Wasserschaden ... abstoßen/verkaufen
c.) ausschlachten von Truma, Kühlschrank, und den neuen Batterien, und verschrotten

Auf Grund der zu erwartenden Kosten, bei denen ich nach etwas Lesen und Vergleichen von min. 10k ausgehe -ohne das es drinnen hübsch wird- fällt es nicht ins Budged das ich bei Option a.) einen Dienstleister in Anspruch nehme.

bert am 07 Okt 2018 14:26:05

Ich habe keine Ahnung wie viel du dir selbst handwerklich zu traust.
Eine Halle oder ein Schuppen würde ich fast als notwendiges Übel sehen.

Im Forum gibt es mehrere Berichte über komplette Sanierungen.
Auch welche wo das komplette Dach und die Seitenwände erneuert werden.
Hilfreich sind auch die Berichte von Turbokurtla, es hat viele Schäden saniert
und kann immer gute Ratschläge liefern.

Das es ein massives Projekt wird ist dir ja bewusst.
Wenn du die Materialpreise zusammen zählst kannst du ja deine Schmerzgrenze ausloten.
Alleine der Preis für Dichtmasse und Kleber wird aber schon ordentlich sein.

bert

Elgeba am 07 Okt 2018 17:00:59

Ich würde das Fahrzeug als Bastlerfahrzeug verkaufen,eine Sanierung in Eigenleistung erfordert unendlich viel Zeit die für andere Dinge verloren gehen würde.


Gruß Bernd

PMUT am 13 Okt 2018 17:29:12

Hallo Zusammen,

ich habe bisher noch immer nicht entscheiden können, ob ich den Rex abstoße oder wieder repariere.
Im Moment reiße ich noch immer Teile raus und schaue mir an, wie es darunter/darüber aussieht.
Am Gesamtbild hat sich bisher nicht viel geändert, außer ein Dachträger, der fast komplett weggerostet ist.

Also folgende Fragen:

1. Stahlträger im Dachbereich
--> Link
Wie kann der erneuert werden?

2. Boden
Dieser ist wie folgt aufgebaut: verzinktes Stahlblech <0.5mm; 5mm Styropor; 2cm OSB Platte. All das liegt auf einem Stahlträger. Ist es nicht problematisch, verzinktes stahlblech direkt auf den Stahlträger zu legen?

3. Seiten, Dachbereich
Der gesamte Bereich war Torf, sprich der ehemalige Aufbau: GFK;Sperrholz;PUR Schaum zwischen Stahlträgern; Sperrholz und Himmel ist weg.

Hat jemand Erfahrung, wie das wieder aufgebaut werden kann, ohne den GFK Mantel von Außen komplett zu demontieren?

Ach ja: Ich hätte ja gerne Turbokurtla befragt, darf aber noch keine Nachrichten senden. Vielleicht mag ihn ja mal jemand auf den rex aufmerksam machen. ;-)

Viele Grüße
Ulrich

Elgeba am 13 Okt 2018 17:41:56

Du solltest mal Kontakt mit Morlok Motors aufnehmen,die haben schon US Wohnmobile zu Imbisswagen etc.umgebaut und kennen sich mit den Teilen aus,anfragen kostet nichts.

Gruß Bernd

pipo am 13 Okt 2018 17:45:37

Bei den ersten Fotos habe ich gedacht, dass es sich um den Unterboden handelt, aber es ist wohl der Innenbereich :gruebel: :eek:
Nur wenn Du handwerklich sehr geschickt bist und viiiiiiiiiiel Zeit hast, dann gehs an und ich drücke Dir die Daumen. Ansonsten drücke ich Dir die Daumen den Schrotthaufen schnellst wieder los zu werden.

Sowas habe ich einmal gesehen und da wollte selbst der Schrotthändler, Aufgrund der hohen Schimmelpilzpopulation die Kiste nicht annehen :roll:

PMUT am 13 Okt 2018 18:12:19

Die Fragen sind so erst mal ja nicht US spezifisch, auch der Aufbau ist recht einfach gehalten, ohne viel Dämmung und ohne viele Materialien.

dibru2 am 15 Okt 2018 09:04:28

PMUT hat geschrieben:a.) Scheune mieten, und alles in Eigenleistung restaurieren
b.) als Bastlerprojekt mit Wasserschaden ... abstoßen/verkaufen
c.) ausschlachten von Truma, Kühlschrank, und den neuen Batterien, und verschrotten

Hallo Ulrich

Ui ! :eek:
Habe schon vieles gesehen und selber ein Schrottfahrzeug aufgemöbelt. (siehe meine Website)
Das geht unglaublich ins Geld... und von Arbeitszeiten gar nicht zu reden. Ich habe an meinem Womo fast 4 Jahre während der Freizeit gebastelt. Irgend wann hast Du dann soviel reingesteckt, dass es kein Zurück mehr gibt. Du willst die Restauration ab einem bestimmten Zeitpunk so perfekt wie möglich machen, damit sich (nur für dich persönlich) die Kosten am Endergebnis auch lohnen

Von deinen 3 Optionen kämen für mich nach Anblick der Bilder b + c in Frage. Wobei Du bei b nur mit Glück Erfolg haben wirst.

Mein ehrlicher Rat: Das wird ein Fass ohne Boden. Wenn Du wirklich an einem Womo-Projekt interessiert bist, kauf dir ein Restaurationsobjekt mit zumindest einigermassen gesunder Substanz.

Egal für welche Variante Du dich entscheidest... Ich wünsch Dir viel Erfolg! :razz:

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