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Überwintern in Spanien 2018


Elsas am 10 Okt 2018 11:56:52

Mein Mann und ich sind seit diesem Sommer Rentner. Wir haben uns entschlossen, den Winter in Spanien zu verbringen. Es war eine ausgezeichnete Idee. An dem was wir erlebt haben, lassen wir euch gerne teilhaben und nehmen euch mit auf diese Reise. Teil zwei und drei folgen zeitnah.

Wittmund - - Greve - -Zülpich - -Saarburg - -Charmes - -Louhans - -Avignon - - Agde - -L’Estartit

Dienstag, 10.10.2017
Wir haben doch relativ viel Zeit für die Vorbereitungen gebraucht. Unser Plan ist es, in Frankreich respektive in Spanien zu überwintern und im April nach Deutschland zurückzukehren.
Was gibt es neues an Bord? Was hat Norbert sich diesmal überlegt?
Also erstens – und wohl auch am Wichtigsten – wir haben W-LAN fest installiert. Wieder ein weiteres Stück Unabhängigkeit und ein großer Gewinn. Es gibt noch zwei weitere Neuerungen, die aber wohl eher in den Bereich der Spielerei fallen. Die Reifen unserer Fahrräder können jetzt mittels einer fest installierten Pumpe aufgepumpt werden. Man muss sich das vorstellen wie das Aufpumpen der Autoreifen an Tankstellen. Des Weiteren haben wir jetzt einen Wassersauger. Die Gießkanne soll laut Norbert ausgedient haben. Soll heißen: wir holen 20 l Wasser im Kanister per Sackkarre und bringen diese zum Wohnmobil. Dann wird ein Absaugschlauch in den Kanister gehalten und in 14 Sekunden ist der Kanister leer und das Wasser im Tank. Na ja, ich wollte trotzdem noch die gute alte Gießkanne mitnehmen.


Norberts neueste Idee - die Wassersaugpumpe

Wir haben uns kleinere Etappen vorgenommen, wollen in ca. 6 – 7 Tagen am Mittelmeer sein.
Die erste Station ist Greven, in der Nähe von Münster. Ich bin begeistert. Es ist ein als Top Platz ausgezeichneter Platz und das wirklich verdient. Alles ist sehr liebevoll gestaltet und nachts erstrahlt alles in tollem Licht. Großes Lob für so viel Kreativität und Sorgfalt. Leider keine Fotos.
Camp Marina Alte Fahrt, Fuestruper Straße 37, 48268 Greven, 11,50 €, 2,50 € für Strom.

Mittwoch, 11.10.
Zülpich ist unsere nächste Station. Der Platz ist etwas enttäuschend, lieblos und ungepflegt. Aber wir stehen in der Nähe eines Sees. Der Ort ist mittelmäßig. Fahrradfahrer haben wenig Chancen in der Stadt. Wir besuchen eine mittelalterliche Therme aus dem 3. Jahrhundert. War schwer zu finden, es gibt kaum Hinweisschilder und vor dem Museum natürlich auch keinen Fahrradstand. Innendrin ist es aber ganz nett.

Im Museum
Über diese Steinanhäufungen wurde der Fußboden gelegt und sorgte für wohlige Wärme.


Schön auch das Bild von Cranach im Museum. Er heißt: der Jungbrunnen. Alte und kranke Frauen – und zwar nur Frauen – werden zum Jungbrunnen gebracht und entsteigen auf der anderen Seite jung und elastisch und fit eben diesem Jungbrunnen. Männer altern anscheinend nicht.
Am Wassersportsee, 53909 Zülpich, 9 € incl. Strom
Donnerstag, 12.10.
Wir übernachten heute in Saarburg, kurz vor der Grenze nach Luxemburg. Wir finden den Platz allerdings erst im zweiten Anlauf und müssen noch eine extra Runde durch die ganze Stadt drehen.

Es gibt doch wirklich nette Orte in Deutschland. Hier sind ein paar Impressionen von Saarburg an der Saar.





Der Stellplatz ist groß und geräumig. Es gibt ein tolles Kuchenbuffet. Mir läuft das Wasser im Mund zusammen.
Reisemobilpark Saarburg, Am Saarufer 18, 54439 Saarburg, 8 €
Fazit zur Fahrt durch Deutschland: es gibt sehr viele Baustellen. Die A 1 war sehr häufig gesperrt. Einmal landen wir versehentlich in Recklinghausen, ein weiteres Mal mussten wir die Autobahn verlassen und haben aber eine sehr schöne Fahrt durch die Eifel genossen. Und dann war da noch eine Schranke – mitten auf der Autobahn! Mit so etwas hätte ich im Leben nicht gerechnet! Wir schwören uns, über chaotische Zustände im Ausland nicht zu meckern.
Freitag, 13.10.
Wir machen Zwischenstation in Charmes, Frankreich. Wieder haben wir Probleme mit der Anfahrt des Stellplatzes. Ein hilfsbereiter Franzose eilt herbei und ich bitte ihn kurzerhand ins Womo. Soll er doch bitte mitfahren und uns helfen, uns auf den Platz zu bringen. Wir müssen zwar nicht wieder noch ein zweites Mal durch die ganze Stadt – wie in Saarburg – aber eine kleine Stadtrundfahrt wird es schon. Wir können schön am Wasser stehen, aber in der Stadt selbst gibt es nichts zu sehen. Nur Häuser, Steine, Straßen und Autos, keine Restaurants, keine Cafés, kein einziges nettes Plätzchen. Bei der Ausfahrt haben wir Probleme mit dem Automaten, verstehen die Anweisungen nicht richtig, fahren vor und zurück. Und wieder kommt ein hilfsbereiter Franzose….Bloß weg hier!


Charmes, Henri Montre, Port de Plaissance, 7€ incl. Strom

Samstag, 14.10.
Unser nächstes Ziel ist Louhans. Auf dem Weg dorthin teilt sich der Himmel plötzlich, es wird warm und sonnig – und das bleibt erst einmal auch so. Da macht das Fahren gleich doppelt Spaß.
Louhans zeichnet sich durch 157 Arkaden aus.


Die Arkaden von Louhans


Im Ort Louhans


Außerdem wird viel und gern gefischt.

Wir gehen in einem kleinen französischen Lokal essen und haben wenig Chance, das komplette Menü zu verstehen. Salad Nicoise geht ja noch, Gambas verstehen wir auch und Tiramisu ebenfalls. Aber was ist mit dem Rest? Der Koch zeigt uns Markknochen, wahrscheinlich kommen diese in irgendeine Suppe. -Während Norbert sich an Gambas festhält, bestelle ich auf Verdacht und bekomme Wurstscheiben mit Kartoffeln als Hauptgericht. Auch gut, lecker war es jedenfalls und französisch war es auch.
Am nächsten Morgen- es ist Montag - ist die ganze Stadt ein einziger Marktplatz. Es ist der reinste Wahnsinn. Wer soll all das essen? Hier gibt es Tonnen von Oliven, lebendige Hühner, Kanarienvögel – wir sind beeindruckt. Seht selbst…

Markt in Louhans

Der Marktplatz


Auf dem Stellplatz findet sich ein sogenannter flot bleu. Dort kann man sowohl bezahlen als auch entsorgen.


Die Entsorgungsstation flot bleu

Louhans, Rue de Port, 71500 Louhans, 6 €, kein Strom
Montag, 16.10.
Wir nähern uns dem Mittelmeer. Auf dem Weg dorthin ist Avignon unsere nächste Station. Wir übernachten auf einen Campingplatz, leider sind alle Plätze mehr oder weniger im Schatten. Im Sommer ist das sicherlich nützlich, aber jetzt wäre mir mehr Sonne schon lieber. Sobald wir uns Avignon nähern, geht mir immer wieder das Kinderlied “Sur le Pont D‘ Avignon, sur le ponse, D‘ Avignonse“ durch den Kopf .Ich habe das Lied in der siebten Klasse im Französischunterricht gelernt und es geht mir nicht aus dem Sinn, wenn ich hier bin. Ich singe es fast den ganzen Tag. Hier ist sie, die berühmte Brücke…Ist nur noch halb da und endet abrupt.


Die alte Brücke von Avignon

Avignon selbst ist beeindruckend. Diese Fußgängerzone, diese Vielfalt an Menschen, dieses Treiben…
Und dann erst die Markthalle…


Austern, Muscheln, Seeigel und Co.


Bild[/url
Markthalle

[url=https://www.wohnmobilforum.de]Bild

Salz in allen Variationen


Fußgängerzone

Die Stadt ist jung, lebhaft und lebendig. Ringsherum von hohen Mauern umgeben, es heißt auch Avignon Intramurus. Norbert sagt, er möchte nicht so eingesperrt leben. Ringsherum von dicken Mauern umgeben, nur durch ein paar Stadttore kommt man raus….
Camping du point Avignon, Chemin de la Barthelasse, 17 € pro Nacht mit ACSI Card, sonst 40.00 €-

Mittwoch, 18.10.
Agde ist unser neues Ziel. Hier ist mal wieder wenig los. Die Stadt selbst liegt in 6 km Entfernung, aber der Platz ist ruhig und direkt vor uns können wir eine Symbiose zwischen Pferden und Reihern beobachten. Die Reiher ernähren sich von den Parasiten der Pferde und als Gegenleistung befreien sie die Pferde von Ungeziefer. Aber irgendwie finde ich, dass die Pferde ein wenig gerupft aussehen.


Gerupfte Pferde
In der Nacht donnert und blitzt es und es regnet auch den ganzen folgenden Tag. Wir nutzen das schlechte Wetter um unsere weiteren Ziele zu planen und verzweifeln ein wenig an der Vielzahl an Material was wir haben. Wie geht das jetzt mit ACSI – was bedeuten ADAC Karten? Ach, lass uns erst einmal gegen Süden fahren.
Stellplatz Le Peupliers,, Route de Tamarassier, 34300 Agde, 10 € incl. Strom
Fazit Frankreich: Wir sind gut durch das Land gekommen. Die Straßen waren perfekt, die Raststätten meistens sehr großzügig angelegt. Da wir mit unserer Wohnmobilhöhe von 3,40 m nicht „normal“ tanken konnten, mussten wir immer die Zapfsäulen für LKWs anfahren. In Frankreich ist es wohl üblich, dass man an diesen Säulen nicht zuerst tankt und dann bezahlt – was an allen anderen normalen Säulen geht – sondern man muss erst bezahlen und darf dann tanken. Ich bin dann meistens als Pfand an der Kasse stehengeblieben, habe meinen KFZ Ausweis vorgezeigt, dann bekam Norbert das Signal, dass die Säule freigeschaltet ist und durfte tanken. An Mautgebühren haben wir insgesamt ca. 120 € gezahlt.

Freitag, 21.10. Spanien

Wir verlassen Frankreich und fahren weiter nach Spanien – dieses Land ist wohl auch das Endziel unserer diesjährigen Reise. L`Estrit an der Costa Brava haben wir uns als nächstes Ziel ausgesucht. Bei der Anfahrt des Campingplatzes bin ich sehr skeptisch. Sieht nach absoluter Einsamkeit aus – in the middle of nowhere. Ach herrje. Hier ist ja schon wieder nichts los. Aber dann – nach und nach – entpuppt sich dieser Campingplatz als eine Idylle. Alles ist gerade richtig: Die Entfernung zur Stadt, die Größe des Platzes an sich, das Restaurant auf dem Platz, die Umgebung. Alles ist gut. Wir entschließen uns spontan: hier bleiben wir erst einmal. Wir haben für drei Wochen gebucht. Es ist ja auch schön, wenn man sich mal ein wenig auskennt, wenn man weiß, wie man in die Stadt kommt und wo ein gutes Restaurant ist. Der Platz bietet dreimal in der Woche Aquafitness an, Spanisch lernen wir hier außerdem zweimal in der Woche. Rentnerdasein eben.
Am Strand haben wir auch schon einen Stammplatz: gegen 16.00 Uhr trinken wir oft ein Bier in der Strandbar und schauen den mutigen Schwimmern zu.
Samstag, 22.10.



Unsere Nachbarn auf dem Campingplatz – Brenda und Paul – wollen ins Dali Museum nach Figueres. Ach, dass passt ja gut. Dali ist immer eine Reise wert, das Museum beeindruckend, auch wenn es für mich das vierte Mal ist, dass ich dieses Museum besuche. Sie nehmen uns gerne mit und sind auch insgesamt zwei sehr souveräne Typen. Norbert behauptet, dass der Dali geisteskrank gewesen sein muss, und das war er wohl auch in seinen letzten Lebensjahren. Andererseits war er auch unheimlich kreativ – und Genialität und Verwirrung liegen wohl sehr eng beieinander. Leider gibt es keine Fotos – Norbert wurde seine teure Kamera in einem Straßencafé gestohlen - tja, Pech.

pipo am 10 Okt 2018 12:43:59

Da fahre ich gerne mit :ja:

tztz2000 am 10 Okt 2018 12:45:16

pipo hat geschrieben:Da fahre ich gerne mit :ja:

#metoo! :D :lach:

Tinduck am 10 Okt 2018 12:54:29

Spannend!

Wir fahren am Freitag wieder runter, aber nur für 2 Wochen. Vielleicht begegnet man sich ja mal, wir werden ein Stückchen südlich von Cambrils auf dem Campingplatz sein.

bis denn,

Uwe

Beduin am 10 Okt 2018 13:01:24

Jep, ganz großes Kino. Schön das du dir die Mühe machst

Antarena am 10 Okt 2018 13:05:37

Da bin ich auch wieder dabei :-)

Guenni3967 am 10 Okt 2018 13:16:12

Ich will auch mit.....

MousseTee am 10 Okt 2018 14:21:27

Tinduck hat geschrieben:Spannend!

Wir fahren am Freitag wieder runter, aber nur für 2 Wochen. Vielleicht begegnet man sich ja mal, wir werden ein Stückchen südlich von Cambrils auf dem Campingplatz sein.

bis denn,

Uwe


Nicht zufällig Playa Montroig :D ?

Da wären wir wieder hingefahren wenn ich zwei Wochen Urlaub gehabt hätte. Waren im Mai schon dort in der ersten Reihe und fanden es MEGA. Bei nur einer Woche wurden es Comer See und Lago Maggiore.

PS: in Cambrils gibts Mittwochs einen netten Markt.

Hier fahre ich auch gerne mit

Asterixwelt am 10 Okt 2018 15:53:43

Hallo,

bin gespannt wie es weiter geht :lol:

gruß

Michael

iwoi am 10 Okt 2018 16:10:39

gut gemacht, der Bericht und auch sehr interessante Bilder.
Freue mich schon auf Teil 2

sloter am 10 Okt 2018 20:19:28

Die Reise war 2017 :(

knutschkugel am 10 Okt 2018 20:35:45

Super bin auch dabei :razz:

Tinduck am 11 Okt 2018 07:24:57

MousseTee hat geschrieben:Nicht zufällig Playa Montroig :D ?


Zufällig ja :D

bis denn,

Uwe

TiborF am 11 Okt 2018 10:10:11

Super schöne Fotos und ein sehr interessanter Reisebericht.

Vielen Dank dafür. Freue mich schon auf Teil 2.

Alter Hans am 11 Okt 2018 10:16:13

Danke für die schönen, interessanten Bilder und den Bericht.

uschi-s am 11 Okt 2018 10:48:39

Das ist ganz toll, dass du uns an deinen schönen Erinnerungen, Fahrten, Campingplätzen etc. teilhaben lässt. Ich bin schon gespannt, wie die "Ruhemonate" ausgesehen haben und wie das Leben und Treiben in Spanien war.

frantep am 11 Okt 2018 12:08:26

Hallo Norbert und ? aus dem Elsas,

ein lesenswerter Bericht der Geschmack macht auf mehr. Wir werden in einigen Wochen auch nach Spanien und Portugal aufbrechen und dann von Mitte Dezember bis Ende März dort bleiben.
Dabei ist unsere Art zu Reisen eher die, nach wenigen Tagen oder doch einer Woche den Stellplatz zu wechseln und wenn möglich immer wieder frei zu stehen.
Wir sind gespannt darauf, mehr von Euch zu hören.
Liebe Grüße
Franz

Elsas am 11 Okt 2018 13:53:10

Die vielen Aufrufe innerhalb von 24 Stunden haben mich beflügelt gleich weiterzumachen mit dem zweiten Teil unseres Reiseberichts. Viel Spaß beim Lesen. Auf geht's!

Freitag, 10.November 2017

L’Estartit – San Rafael del Rio – Peniscola – Oropesa – Calpe- Villajojosa - Fortuna


Routenverlauf

Sind immer noch in L’Estartit. Wir unternehmen Fahrradtouren in die schöne Umgebung, vorbei an Apfelplantagen, Olivenhainen, Apfelsinenbäumen (wenige), Salatbeete und ab und zu ein paar Landhäuser.




Mit dem Fahrrad im Naturschutzgebiet um L'Estartit

Auf einer unserer Touren stand plötzlich ein Wildschwein neben uns. Es hatte aber wohl mehr Schiss als wir und hat sich zurückgezogen. Nevertheless, seit dieser Begegnung haben wir bei unseren Radtouren durch die vielen Naturschutzgebiete ein Messer dabei.


Montags ist Markttag in Torremolleo, einem Nachbarort
Wir haben uns überlegt, dass es für uns als Rentner ja reicht, wenn wir jeden Tag ein Problem lösen. Das gestrige Problem war: woher bekommen wir einen Besen? Das heutige: was mache ich, wenn ein Wildschwein plötzlich vor mir auftaucht?
Norbert hatte Probleme mit seinen Speichen am Fahrrad. Drei bzw. vier Speichen sind plötzlich lose. Wir wollen einen neuen Hinterreifen, das klappt aber offensichtlich nicht, da die Maße hier anders sind als bei uns. Es wurden nur die vier Speichen ersetzt, einen neuen Hinterreifen gibt es nicht. Apropos anders: auch die Gasanschlüsse sind anders, und es gelingt uns nicht, ein passendes System für unsere Gasflaschen zu finden. Also bestellen wir die Adapter in Deutschland. Per Post kann es schon mal drei Wochen dauern, bis die hier eintreffen, hören wir. Na denn…. Hätten wir uns schlau gemacht, hätten wir das alles schon in Deutschland klären können.
Das nächste größere Problem ist das Problem mit der Kamera. Wie gesagt, die Versicherung zahlt nicht, aber ohne diese Kamera geht es offensichtlich auch nicht. Also mache ich Norbert ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk: Er bekommt eine neue Kamera – und zwar nicht erst zu Weihnachten, sondern sofort, d.h. sobald es geht. Es musste natürlich genau die Kamera sein, die er vor einem Jahr in Aurich gekauft hat, und die Kamera muss auch genau aus dem Fotostudio in Aurich geliefert werden, weil man sich halt kennt. Auf eben diese warten wir nun auch schon eine Weile. Wenn die Kamera hier eingetroffen ist, werden wir weiter gen Süden fahren. Es ist doch recht kalt geworden hier, heute Morgen hatten alle eine Mütze auf. Es regnet auch schon mal und es stürmt gelegentlich. Letzten Sonntag sind wir fast abgesoffen.



Vom nachfolgenden Sturm zudem zur Unbeweglichkeit verdammt. Wir kamen nicht vor die Tür. Nichts ging mehr.
Auch leert sich hier so langsam alles. Die Restaurants schließen, die Bars auch. Seit Tagen suche ich in den zwei Schreibwarenladen nach meinen Zeitschriften, aber sie kommen nicht an. Gestern gab es zudem wieder einen Streik der Katalanen, die um ihre Unabhängigkeit von Spanien kämpfen.
Unserer Platznachbarn wollten z. B. zurück nach Deutschland, fuhren gegen Mittag ab und standen drei Stunden später wieder bei uns vor der Tür. „Warum seid ihr wieder hier, ihr wolltet doch zurück nach Deutschland?“ „Tja, es wird gestreikt hier in Katalonien, und da waren halt die Straßen und die Autobahnen gesperrt“. Straßensperren?? Also, das finde ich grenzwertig, das geht mir zu weit.
15. 11.2017
Wir verlassen Katalonien und fahren weiter gen Süden. Für eine Nacht wollen wir bei „Spätzle Fritz“ bleiben. Das ist ein sehr beliebter Stellplatz in the middle of nowhere und wird von vielen sehr gerne als Zwischenstopp in Richtung Süden genommen. Der Platz ist riesig, umgeben von Mandarinen-plantagen und man kann umsonst dort stehen, sofern man das dortige Restaurant besucht.


Mandarinenernte


Norbert betätigt sich schon mal als Erntehelfer


Die Mandarinen schmecken schon lecker. Zu Weihnachten kommen sie dann bei uns auf den Teller.


Spätzle Fritz, Planes del Reine, San Rafael del Rio. Bei Restaurantbesuch ist der Stellplatz kostenlos, sonst 8 €, Strom extra.

16.11. – 20.11.2017.
Wir fahren weiter nach Peniscola – ein merkwürdiger Name. Als Übernachtungsplatz haben wir uns für den Campingplatz El Eden entschieden. Die Anfahrt ist schwierig, der Navi führt uns in die Irre, aber irgendwann finden wir ihn. Gleich am Eingang finden sich die wunderschönen Strelitzien.



Wir fahren am schönen Strand entlang, fast alle Hotels und Restaurants sind geschlossen. Der Ort ist irgendwie leer. Später stellen wir fest, dass es durchaus noch schlimmer kommen kann.


Überall findet man Bougainvilleas, die an den weißen Häuserwänden farbenprächtige Akzente setzen.
Die Sehenswürdigkeit in Pensicola ist die Templerburg, umgeben von zahlreichen Restaurants und Souvenirläden, die sich in den engen Gassen der Altstadt angesiedelt haben.









Die Burg der Guttempler. Der Papst Papa Luna fand im Jahre 1411 auf der Felseninsel Zuflucht.





Vor uns rechts befindet sich der Fischereihafen. Es herrscht ein unheimlich geschäftiges Treiben, wir dürfen aber nicht in die Fischhallen. Wir versuchen es trotzdem und werden auf Schritt und Tritt verfolgt und immer wieder rausgeschmissen. Offensichtlich treffen sich hier nur Großhändler und wir stören den Betrieb. Norbert ist zutiefst enttäuscht und will weg aus Peniscola.

Da uns auf dem CP auch nicht viel geboten wird, verlassen wir El Eden nach vier Tagen und fahren weiter.
Camping El Eden De Peniscola, Avda. Papa Luna, 17,30 € incl. Strom

20.11. – 26.12. 2017
Als nächsten Ort haben wir uns Oropesa ausgesucht. Wir bleiben dort auf dem Campingplatz Didota recht lang und zwar bis zum zweiten Weihnachtsfeiertag. Oropesa liegt direkt am Wasser, der Campingplatz ebenfalls. Der CP hat einiges zu bieten. So finden morgens ab 9.00 Uhr Sportveranstaltungen wie Gymnastik, Spinning, Yoga und Wassergymnastik statt. Das ist für mich schon mal ein Grund, etwas länger zu bleiben. Auch das Restaurant ist direkt gegenüber, gelegentlich gibt es dort Tanzveranstaltungen, Tapasabende etc. Auch lässt es sich gut mit dem Fahrrad fahren.




Der Pool verlockt sehr, aber das Wasser ist viel zu kalt. Ich finde mich dort allerdings dort am Nachmittag zum Lesen ein, denn ab 15.00 Uhr haben wir auf unserem Platz keine Sonne mehr.



Direkt hinter dem Campingplatz führt dieser Weg in den nächsten Ort.




Hinweisschilder finden sich in Spanisch und Katalanisch. Aber egal was da steht, es kümmert keinen.


Der Eingang zum Campingplatz




Der Platz selbst. Die Bäume spenden leider recht viel Schatten.




Der naturbelassene Strand liegt direkt vor der Haustür.
Das Wetter ist immer gut, wir haben in den fünf Wochen die wir dort verbracht haben, keine einzige Wolke gesehen. Es gibt höchstens mal ein paar Schleierwolken, die sich meistens aber schnell wieder auflösen. Die Landschaft ist sehr ausgetrocknet, man spricht auch nicht mehr von einer Trockenperiode, sondern von einer Dürre. Trotzdem findet sich rundherum Ackerbau mit Pflanzen, die intensiv gewässert werden müssen wie Mandarinen- und Artischockenplantagen. Die Bauern müssen das Wasser aber nicht bezahlen, sondern der Staat trägt die Kosten. Eine von der EU finanzierte und fertiggestellte Entsalzungsanlage steht hier seit vier Jahren ungenutzt herum!




Mandarinen und Artischocken



Überall finden sich so kleine selten genutzte Häuschen – hier in dem Artischockenfeld. Einige verfallen auch - aber auch das kümmert keinen.



Mandelbäume in der Abendsonne - ab Ende Januar werden sie wieder blühen.



Auf unseren Weg nach Terra Nostra fahren wir auch an diesem Stand vorbei. Anna heißt die Besitzerin und sie lädt uns auch gleich geschäftstüchtig in ihr „Restaurant“ ein.



Das ist ihre Kochstelle



Einer der schönsten Fahrradwege befindet sich zwischen Oropesa und Benicassim. Es ist eine stillgelegte Bahnroute, wird als Via Verde bezeichnet und ist toll zu befahren.



Mit herrlichen Ausblicken auf die hier noch naturbelassene Küste.



Mit Paul und Brenda besuchen wir einen Bauernmarkt in dem Bergdorf Cabanes. Sie nehmen uns immer mal wieder mit auf Tour. Mit ihrer Hilfe erledigen wir dann auch größere Einkäufe, da sie einen PKW haben. Hier fällt mir zum ersten Mal auf, dass die Frauen fast alle riesige Einkaufstaschen auf Rädern hinter sich her schleppen. Man trifft dieses Phänomen immer wieder und überall.
Oropesa ist ein sehr stiller Ort. Es ist sehr irritierend angesichts der unendlichen Hochhäuser die Millionen Menschen beherbergen könnten, aber sie stehen alle leer. Nachts sieht man nur ein einziges Licht in diesem Häusermeer. Mich erdrücken diese vielen Hochhäuser und diese Stille. Man kann auch mit dem Fahrrad bedenkenlos die Straßen überkreuzen, sollte wirklich mal ein Auto kommen, hört man es schon meilenweit vorher. Das passt irgendwie alles nicht zusammen.
28.12. – 31.12. 2017
Wir fahren nach Calpe. Auf dem Weg dorthin stören wir uns an den etwas schlierigen Fensterscheiben vorne im Wohnmobil. Auf die Idee, die Scheibenwischer zu benutzen kommen wir aber beide nicht. Nach 100 km fällt uns endlich ein, dass man die Scheiben doch vielleicht mit dem Scheibenwischer reinigen könnte. Ja, so ist es, wenn man seit Ewigkeiten keine Wolken und keinen Regen mehr gesehen hat. In Calpe gibt es zwei neue CP, die nur Wohnmobile aufnehmen. Der Platz ist relativ voll, aber er hat Sonne. Direkt vor dem Stellplatz wird allerdings ein Hochhaus errichtet. Noch eins – dabei gibt es doch bereits mehr als genug in diesem kleinen Ort. Das schönste am Ort ist der Berg, der abends im Sonnenschein erstrahlt.







Möwen und Reiher warten auf Beute.


Der Hafen ist bis auf den letzten Platz belegt.

Es gibt in Calpe eine recht nette Strandpromenade, und es ist dort – im Unterschied zu dem menschenleeren Oropesa - auch relativ viel los. Ca. 80 Prozent der Restaurants und Bars sind geöffnet.





All diese Häuser am Berg haben ab ca. 14.00 Uhr keine Sonne mehr. Niemals können sie dort einen Sonnenuntergang sehen – also, ich hätte dort nicht gebaut und auch nichts gemietet. Es ist kurz vor Silvester, aber es gibt keine Silvester Knallerei – weder vorher, noch in der Silvesternacht selbst. Es gab diesbezüglich auch gar nichts zu kaufen in den Läden. Der Hauptgrund ist wohl die Trockenheit und die Furcht vor Bränden. Wir verbringen den Abend im Waschraum des CPs, denn es ist zu kalt um draußen zu sitzen. Die Runde ist nett und gemütlich.






Unitursa Calpe S.L. Avda. Juan Carlos I, Alicante, 20 € pro Nacht.


02.01. – 26.01. 2018
Unser nächstes Ziel ist Villajojosa. Der Campingplatz El Torres besticht durch seine Lage am Wasser und hat auch sonst einiges zu bieten – ein morgendliches Fitnessprogramm und ein recht gutes Restaurant, z.B. Bis zum Ort Villajojosa sind es ca. 4 km. Die Strecke ist nicht sonderlich gut mit dem Fahrrad zu befahren, da der Fahrradweg direkt an der Hauptstraße verläuft, aber der Ort selbst ist sehr nett.



Villajojosa wird auch die bunte Stadt genannt - eine Erklärung erübrigt sich ja sicherlich.


Wie an allen anderen Orten auch, findet man immer wieder wild herumstehende Wohnmobile. Niemand stört sich daran, das wird sich erst ändern, wenn die Saison beginnt. Ich möchte auch gerne einmal so stehen – oder zumindest auf einem offiziellen Stellplatz, aber Norbert braucht nach dem Diebstahl seiner Kamera die Sicherheit eines Campingplatzes.



Wildes Campen




Der Campingplatz El Torres, im Hintergrund den Berg, den Norbert mit der Rezeptionistin des CPs bestiegen hat. Er ist 1.400 m hoch, die Bergbesteigung hat einen ganzen Tag gedauert und Norbert konnte hinterher drei Tage lang nicht laufen. Aber er ist es angegangen!



Wenn man genau hinsieht, erkennt man oberhalb der Wohnmobile und Wohnwagen halbe Rundbögen. In der Hochsaison werden daran dunkle Matten befestig um damit Kunstschatten herzustellen. Dieses Wort höre ich hier zum ersten Mal.





Vom Womo haben wir auch einen Blick auf diesen Steinhügel – auch Liebesturm genannt. Er ist voll behängt mit beschrifteten Steinen und den ergreifendsten Liebesschwüren. Und der Turm wächst und wächst….




Der Strand gehört zum Campingplatz. Links im Bild der Pool des CPs.



Hier am Strand lässt es sich auch wunderbar meditieren. Diese Dame ist fast jeden Tag dort und benötigt mehrere Stunden für ihre Übungen. Wir unternehmen auch einige Fahrten ins benachbarte Benidorm – eine Hochburg der Engländer, der Rollstuhlfahren und der Hochhäuser. Dabei erstaunt uns, dass die Rollstuhlfahrer häufig in einem Doppelrollstuhl sitzen, auch einige Dreier-rollstühle haben wir gesehen. Gruppenausflug der gehbehinderten Menschen.
Camping El ‚Torres, Partida Norte el Torres, 03570 Villajojosa. Mit Acsicard 19, 00 € pro Nacht. Allerdings ist die Auswahl der Plätze für Acsicard-Besitzer eingeschränkt.

26.01. – 31.01.2018

Wir fahren ins Landesinnere, in die Berge. In Fortuna gibt es ein Thermalbad, dem gar wundersame Eigenschaften angedichtet werden, Jungbrunnen und so… Doch zunächst lässt uns Villajojosa nicht gehen. Wir machen verschiedene Anläufe um aus der Stadt herauszukommen, aber dreimal landen wir entweder in einer Sackgasse oder in einem engen Hinterhof. Der Navi gehört eingesperrt! Unser gesunder Menschenverstand sagt uns schließlich, dass wir doch besser auf der Nationalstraße bleiben. Irgendwann wird schon die nächste Autobahnauffahrt kommen, und so ist es dann auch.
Das Wasser im Thermalbad in Fortuna ist angenehme 36 Grad warm, der tägliche Aufenthalt darin ist Pflicht und tut gut. Ansonsten ist es dort in den Bergen sehr einsam, der nächste Ort ist 4 km weit weg, es gibt nichts zu sehen. Norbert gefällt es dort nicht, ich finde den schönen Ausblick aus dem Womo ganz toll, genieße die Weite und die Ruhe. Wir haben keine Bilder von diesem Platz.

Hotel Fuente, De Los Banos De Fortuna S.A., Camino de la Bocamina S/N, 30620 Banos De Fortuna, 20 € pro Nacht mit Acsi-Card.

Unsere Überlegung ist, nicht weiter nach Süden bzw. Westen zu fahren, sondern ganz langsam die Rückreise anzutreten und Plätze aufzusuchen, die wir auf der Hinfahrt nicht aufgesucht haben.
Hier ist vielleicht auch Zeit für ein erstes Fazit. Was hat uns gut gefallen, was eher nicht, was ist anders als bei uns in Deutschland?

Ich fange mal mit dem Essen an.
Gut gefallen hat uns, dass es in fast allen Restaurants ein Menu del Dia – ein Tagesmenü – gibt. Ähnlich wie in Frankreich auch. Die Preise sind recht günstig zwischen 10 und 15 € für ein dreigängiges Menü inclusive einer Flasche Wein. Davon haben wir ausgiebigst Gebrauch gemacht. Gehadert haben wir allerdings mit den späten Öffnungszeiten. Wir essen abends warm, aber vor 19.00 Uhr ist da abends in der Regel nichts zu machen. Ich hätte es gerne früher. Einmal sind wir dann auch mittags essen gegangen, haben natürlich die obligatorische Flasche Wein getrunken mit dem Ergebnis, dass Norbert den restlichen Nachmittag geschlafen hat. Also haben wir das wieder sein gelassen.
Nett ist es auch, dass, wenn nur einer etwas bestellt, grundsätzlich immer zweimal Besteck gereicht wird, ohne dass man danach fragen muss. Es gibt viele Tapas-Restaurants, auch das gefällt uns. Trinkt man nur etwas, werden immer Tapas dazu gereicht, meistens Oliven oder Nüsse.
Die Supermärkte sind alle recht großzügig, im Unterschied zu Deutschland findet man aber regale- weise Tomaten in allen Zustandsformen, jede Menge an verschiedenen Oliven, fast immer eine riesige Fischtheke und eine große Abteilung mit tiefgefrorenem Fisch. Richtig gut schmeckenden Käse haben wir nicht gefunden – schmeckten alle irgendwie fad. Der Supermarkt in L’Estartit zeichnete sich noch durch unglaubliche Mengen an Alkohol aus. Den Wein konnte man aus 100 Liter Fässern selbst zapfen und die stärkeren Alkoholika wurden immer auch in Gallonen (4,5 l) angeboten.
Während der Fahrt haben wir überwiegend freundliche, nette und hilfsbereite Menschen getroffen. Dies trifft sowohl auf die Spanier selbst zu als auch auf die Gäste der Campingplätze.

Infrastruktur/ Umwelt

Es finden sich keine Flüsse, die Wasser führen, das fällt als erstes auf. Alle Flüsse sind ausgetrocknet. Es sind sogar schon aus Versehen Häuser in einem der ausgetrockneten Flüsse gebaut worden. Diese Häuser kann man jetzt für 100 € erstehen. Aufgrund des Wassermangels erfolgt auch die Bewässerung der vorhandenen Bäume künstlich mithilfe von schwarzen Wasserschläuchen, die um die Bäume herumgeführt werden. Gelegentlich platzen diese Schläuche auch und setzen ganze Straßen unter Wasser. Fährt man mal eine Zeitlang Autobahn, stellt man fest, dass immer und überall irgendjemand herumkokelt. Ständig steigen irgendwo Rauchsäulen in den Himmel und verpesten die Luft. Zudem finden sich jede Menge illegaler Müllkippen an den Straßenrändern, und, da es kaum regnet, verrottet auch nichts. Dann fährt man also vorbei an ausrangierten Möbeln, zertretenen Glasscheiben etc. Die Fahrradwege sind zum Teil gut ausgebaut, man muss aber immer recht aufmerksam fahren, da sie teilweise abrupt enden oder auch Schlaglöcher haben. Insgesamt gibt es wenig Autoverkehr, die Straßen sind gut ausgebaut.
Wetter
Die Tagestemperatur beträgt in dem Zeitraum November bis Februar 8 – 21 Grad. Auch wenn die Sonne scheint, was ja meistens der Fall ist, ist der Wind eisig und man braucht oft Mütze und Handschuhe. Bei unserer Planung hatten wir uns vorgestellt, dass wir abends nett am Grill sitzen würden, vorzugsweise würden wir Fische grillen, die wir von einem Fischer erstanden hätten. Daraus ist in all den Monaten nichts geworden. Erstens ist es abends viel zu kalt um draußen zu sitzen, zweitens gibt es keine Fischer, die noch direkt ab Boot verkaufen.

surfbusalex am 11 Okt 2018 14:16:42

Schöne Bilder und schöner Bericht. Ich würde es gerne mit einem "Positiv" bewerten, dazu fehelen mir aber selbst die Bewertungen.

Also dann, Daumen hoch auf diese Weise...

Lancelot am 11 Okt 2018 14:29:40

Finde auch : schöner, kurzer, knackiger Bericht mit aussagekräftigen Fotos ... :gut:

Dein Fazit hört sich etwas "ernüchtert" an. Aber auch auf der Iberischen Halbinsel wird´s Winter ...
:dankeschoen:


Edit : Das mit dem Messer beim Zusammentreffen mit Wildschweinen vergißt Du besser, schau lieber, ob Du irgendein Hindernis zwischen Dich und das Tier kriegst, und wenn´s nur das Fahrrad ist. Noch besser : zieh Dich leise und ohne viel Aufhebens zurück :)

Asterixwelt am 11 Okt 2018 14:43:55

Danke für den Teil 2, wie schon geschrieben "Kurz und Bündig". :razz:

gruß

Michael

AndreasS am 11 Okt 2018 14:57:12

[quote="surfbusalex"]Schöne Bilder und schöner Bericht. Ich würde es gerne mit einem "Positiv" bewerten, dazu fehelen mir aber selbst die Bewertungen.

Dem muss ich mich anschließen. Kann mir nicht endlich mal jemand die 10te positive Bewertung geben :cry:

uschi-s am 11 Okt 2018 15:25:44

Sehr schöne Fotos, danke für die Mühe.

sloter am 11 Okt 2018 15:30:21

Schoener Bericht.Danke fuers mitnehmen.

Antarena am 11 Okt 2018 16:58:39

Danke für die Bilder und den Bericht!

DonCarlos1962 am 11 Okt 2018 17:16:24

Ein toller Bericht, kaum dass wir aus Spanien zurück sind, machen die Bilder schon wieder Lust das Auto wieder Richtung Süden zu drehen.... und dann immer gerade aus!
Danke!

LG Carsten

frantep am 11 Okt 2018 17:36:47

Danke für den 2. Teil des Reiseberichtes. Das alles zu lesen macht neugierig auf die Reise ab Mitte Dezember.

Beduin am 11 Okt 2018 18:59:12

Ich will mich ja jetzt ganz bestimmt nicht unbeliebt machen :oops:
Die ausgetrockneten Flüsse nennen sich Ramblas --> Link
und es gibt in Spanien auch Flüsse die Wasser haben --> Link wenn auch nicht viele und mein Lieblingsfluss ist der Ebro

Nichts für ungut!
und danke für die Mühe und den tollen Bericht!

Hesu am 11 Okt 2018 19:29:08

Toll, dass ihr uns an euren Eindrücken und Erfahrungen teilhaben lasst.

Wirklich schön! Danke

Guenni3967 am 11 Okt 2018 20:17:26

Sehr schöner Reisebericht, Danke für die vielen Eindrücke.
Gibt es noch einen 3. Teil?

Elsas am 11 Okt 2018 22:03:47

Hier folgt jetzt der dritte und letzte Teil unseres Reiseberichts über das Überwintern in Spanien. Mein Name ist Elsa und ich verfasse die Berichte. Mein Mann Norbert ist für die Fotos zuständig. Unser fahrendes Zuhause ist ein Concorde 720 mit Mercedes Fahrgestell. Viel Spaß weiterhin dabei, uns auf unserer Rücktour zu begleiten.

Fortuna – Javea/Xabia – Benicassim –Cambrils- Blanes – Leucate – Lyon – Montelimar – Neuenburg am Rhein – Rheinmünster – Sinsheim – Olpe


Routenverlauf

Javea / Xabia 31.01 – 07.02.2018

Wir verlassen Fortuna und steuern als nächstes Ziel Javea /Xabia an. Damit begeben wir uns quasi schon wieder auf die Rückfahrt. Wir haben beschlossen die Ziele anzufahren, die wir auf der Hinfahrt bis nach Fortuna ausgelassen haben.
Die Anfahrt nach Javea ist doch recht abenteuerlich. Schon 20 km vor dem eigentlichen Ziel führt uns das Navi runter von der Autobahn und hinein in ein kleines Dorf. Dort geht es dann weiter über einspurige Feldwege. Einspurig! Es darf uns keiner entgegenkommen, denn wir können nicht ausweichen. Und wir haben noch 20 km vor uns. Ich weiß nicht, ob ich das nun waghalsig, abenteuerlich oder schlichtweg bekloppt finden soll und sage erst einmal nichts dazu. Norbert lacht über diese irrwitzige Fahrtstrecke, merkt aber auch, dass ich mich nicht wohlfühle bei der ganzen Sache. Jetzt kommt uns auch noch ein Auto entgegen! Wir nähern uns einer Kreuzung und können ihm ausweichen. Gott sei Dank, alles ist gut gegangen. Seitdem sind wir aber bei weiteren Anfahrten sehr vorsichtig und checken die Routen fünf Mal durch. Das ist nun auch wieder zu viel des Guten.
Die Frau vom Campingplatz erzählt uns, dass der uns zugewiesene Stellplatz 4,30 m hoch sei, tatsächlich sind es aber wohl nur 3,00 m und wir bleiben fast am Gestänge stecken. Insgesamt ist der Campingplatz durchschnittlich, der Ort Javea aber begeistert uns. Eine feine Bucht, toller Sandstrand und ganz viele nette Restaurants und Cafés. Alles vom feinsten.


Der Strand von Javea



Die Jugend des Dorfes übt schon unermüdlich das Wellenreiten. Schließlich wollen sie im Sommer eine gute Figur machen und die Ladies beeindrucken.



Die Sonne scheint zwar, aber der Wind ist frisch. Deswegen die dicke Jacke – aus der ich übrigens bis zum März nicht herausgekommen bin.



In einen der vielen Restaurants lassen wir uns diese leckere Fischplatte servieren. Das Ambiente des Restaurants ist beeindruckend.




Es gibt hier sehr viele recht elegante Restaurants und Bistros. In diesem hier waren die Scheiben so sauber geputzt, dass Norbert sie nicht gesehen hat und sich am Kopf verletzt, da er durch sie hindurch wollte.
Wir fanden auch ein zauberhaftes Café, ausgestattet mit einem großen Bollerofen. Das wurde zu unserem Lieblingsplatz. Im Rücken der warme Bollerofen und vor uns das weite Meer und der blaue Himmel. Auf dem Teller noch ein leckeres Stück Kuchen. Besser könnte es uns nicht gehen.


Camping El Naranjal, Cami del Morers, 15, Javea (Alicante) 19, 00 € pro Nacht mit Acsicard

Benicassim 08.02. – 26.02.2018

Benicassim ist wohl der wärmste Ort unserer diesjährigen Reisestrecke. Hier sind die Temperaturen auch des Öfteren über 20 Grad. Wir steuern den Campingplatz Bonterrapark an. Dieser ist fest in englischer Hand, die meisten Überwinterer kommen schon seit Jahren und alle kennen sich untereinander. Auch die Kellner werden umarmt und geküsst, wenn mal wieder einer der Alteingesessen neu dazukommt. Das Restaurant ist klasse, stets gut besucht. Wir müssen während unseres dreiwöchigen Aufenthaltes dreimal den Platz auf dem CP wechseln, der Platz ist ausgebucht und die Organisation anscheinend überfordert. Im Gegensatz zu Javea ist hier der Strand fast leer, es gibt nur zwei Restaurants, aber die Umgebung ist schön.



Das Angebot auf dem Markt ist mehr als reichlich. Preisgünstig ist es allerdings nicht. Die Preise entsprechen in etwas denen in Deutschland.





Wir begeben uns wieder auf den wunderschönen Radweg Via Verde, hier ist es sehr still – abgesehen von den vielen Radfahrern und Joggern.







Durch dieses Tor geht es wieder hinaus ins pulsierende Leben.



Dies ist der Yachthafen von Castellon, ca. 15 km von Benicassim entfernt. Hier ist alles super edel, zum Teil liegt der Ort aber noch in Winterschlaf.


Dieser Fisch scheint ruhig vor sich hin zu schauen, doch plötzlich....


fängt er an Wasser zu spucken.



Der Strand hier hat Dünen und erinnert ein wenig an Spiekeroog.




Ich will auch einmal ein Bild einfügen, wo der Himmel grau und wolkenverhangen nicht. Nicht, dass ein völlig falscher Eindruck entsteht.
Bonterra Park, Avda. de Barcelona, 47, 12560 Benicassim, 19 € pro Nacht mit Acsicard.

Cambrils, 26.02. – 13.03. 2018
Die Zufahrt ist – wie schon so oft – nicht einfach. Zwar landen wir tatsächlich in Cambrils, aber vor uns befindet sich plötzlich eine nur 3,00 m hohe Brücke. Wir haben aber eine Höhe von 3,40 m. Es gelingt uns aber, vor der Brücke umzudrehen. Wir starten einen zweiten Anlauf in 2 km Entfernung. Vor uns befindet sich wieder eine Brücke! Diese ist nicht 3,00 m hoch, sondern 3,20m. Auch das reicht nicht, wir kommen nicht hindurch. Ich frage mich allen Ernstes, warum wir für 70 € eine Erweiterung des Navigons gekauft haben, die über die Funktion LKW verfügt. Unsere Höhe von 3,40 m haben wir dort eingegeben. Scheint offensichtlich nicht zu funktionieren. Beim dritten Anlauf klappt es. Wir haben einen Weg gefunden, der über die beiden Brücken führt.
Wir befinden uns wieder in Katalonien, auch wenn man es nicht weiß, man sieht es an den vielen katalonischen Flaggen, die überall zu sehen sind und den Wunsch nach Unabhängigkeit von Spanien Nachdruck verleihen sollen.

Unser heutiges Ziel heißt Cambrils, der Campingplatz liegt direkt am Meer. Der Ort ist sehr schön, hat viele Geschäfte und einen Hafen. Wir können zwar auch hier keinen Fisch direkt von Bord kaufen, dürfen aber wenigstens beim Sortieren des Fanges zuschauen.





Von diesen Booten – zum Teil auch etwas größer – landen täglich um 16.00 Uhr ca. 15 Boote im Fischereihafen an und die Fischer sortieren den Fang vor unseren Augen. Das Sortieren dauert etwa eine Stunde.



Die Fischer sind ein hartgesottener Menschenschlag, sie müssen ziemlich hart arbeiten.



Auch er hier findet unser Interesse.



Die Bedingungen an Bord sind nicht die besten, einiges mutet mittelalterlich an.




Diese beiden Tintenfische versuchen ihrem Schicksal zu entkommen, schaffen es aber nicht über den Rand des Eimers.

Auf dem Campingplatz haben sich Roma niedergelassen. Sie sind den ganzen Tag dabei, Wäsche zu waschen. Dafür benutzen sie aber nicht die campingeigenen Waschmaschinen, sondern zwei eigene. Sie waschen von morgens bis abends und ständig ergießt sich das Schmutzwasser über die Straße. Das geht so Tag für Tag. Nach fünf Tagen reicht es uns, wir suchen das Weite.

Camping Joan, Passeig Maritim 88, 43850 Cambrils, 19 € pro Nacht mit Acsicard.

Blanes, 14.03. – 19.03.2018

Blanes steht heute auf unserem Reiseplan. Der Ort ähnelt Cambrils, ist vielleicht etwas kleiner.



Diese kleine vorgelagerte Insel heißt La Palomera, man kann die Insel zu Fuß erreichen



Ein Platz für Verliebte, die hier ihre Schlösser mit Namen und Datum versehen haben.



Der Hafen von Cambrils. Das gelbe Haus in der Mitte hat nicht wirklich festen Boden unter dem Sockel. Es scheint auf dem Felsen zu schweben.



Wir fahren mit der Bimmel Bahn zum Botanischen Garten. Unterwegs haben wir einen schönen Blick auf den Hafen von Blanes.

--> Link[/img]

Der botanische Garten von Blanes ist einen Besuch wert.



Afrikanische Abteilung des Gartens




Der Bambuswald rauscht und raschelt.




Eine sehr seltene Species.



Vom oberen Teil des botanischen Gartens hat man Einblick in diese Bucht.




Der Aufgang mutet würdevoll an.




Camping La Masia, C/Colon, 44 17300 Blanes, 19 € pro Nacht mit Acsicard.

20.03. – 22.03.2018

Wir verlassen Spanien und sind auf den Weg nach Leucate. Dieser Ort ist berühmt dafür, dass hier ständig viel Wind herrscht. Folglich finden sich hier viele Kiter und Surfer. Wir treffen uns hier mit Freunden. Die Nach wird unruhig. Das Wohnmobil bockt und bockt, ich finde kaum Schlaf, der Wind nimmt ständig zu. Ich schreibe am nächsten Morgen an meinem Reiseblog trotz des ständigen Wackelns. Aber draußen kann man nicht viel unternehmen, wir haben Windstärke 11. Wir werden gleich unser Wohnmobil in den Wind stellen – wie ein Schiff – dann wird es vielleicht etwas ruhiger stehen. Aber das bringt auch nicht viel. Ich will abwaschen, aber der größte Teil des Abwaschwassers schwappt aus der Spüle und landet auf dem Fußboden.




Zwei unserer Auricher Freunde. Im Hintergrund der naturbelassene Stellplatz.

Stellplatz Le Goulet Leucate Village, 12 € am Automaten, Zahlbar mit Kreditkarte am Automaten

23.03.2018

Wir verlassen Leucate und begeben uns auf eine stürmische Fahrt nach Lyon. Die ganze Zeit schaukelt das Womo und Norbert ist am Ende des Tages ziemlich geschafft. Wir fahren auf den Platz kurz hinter Lyon und wen treffen wir da? Bekannte Wohnmobilisten aus Fortuna und aus Villa Jojosa! Alle sind wie wir auf der Heimfahrt nach Deutschland. Der Platz liegt gleich hinter Lyon. Hat man sich erst einmal durch die Stadt hindurch gewühlt, lässt es sich hier gut halt machen, da er fast direkt an der Autobahn liegt.

Lyon Campsite, Allee du Camping International, Porte de Lyon, 69570 Dardily, 19 € mit Acsicard

24.03.2018

Unser nächstes Ziel ist die Nougatstadt Montelimar in Frankreich. Die Stadt liegt am Rande der Provence. Die Straßen Montelimars sind ein einziges Schaufenster für die Spezialität der Stadt. Sogar die Luft riecht nach Nougat. Im Museum kann man die Produktion der Nascherei beobachten und selbstverständlich landet auch ein wenig Nougat in unsere Taschen. Die Anfahrt ist diesmal etwas leichter, da wir uns vorher per Video den Anfahrtsweg angeschaut haben. So wissen wir also schon, dass man die Verbotsschilder für Wohnmobile über 3,5 t einfach ignorieren muss und trotzdem durch die Stadt fahren kann.

Wohnmobilstellplatz Montelimar 4 Chemin Du Bois de Laud. Kostenlos, kein Strom.

25.03. – 26.03.2018

Gleich nach der Grenze bleiben wir für zwei Nächte in Neuenburg am Rhein. Wieder gelangen wir über Feldwege zum Platz. An der Rezeption gibt es eine Diskussion wegen der Acsicard. Es steht zwar Acsi drauf, aber es ist nicht Acsi drin, d.h. der Platz ist zwar von Acsi zertifiziert, Acsi Ermäßigungen gibt es aber nicht. Wir sollen 33,00 Euro bezahlen. Norbert insistiert und insistiert und bohrt und bohrt. Er bringt die Rezeptionistin, die gerade vor zwei Tagen ihren Dienst angetreten hat, fast zum Weinen. Heulend berichtet diese dann später ihrer Chefin von uns. Diese kommt dann völlig entrüstet auf unseren Platz und droht mit Platzverweis. Aber der Campingplatz an sich ist sehr schön, zeichnet sich durch ein recht edles Restaurant und ein großes, sonnendurchflutetes Schwimmbad aus. Auffallend an dem Ort sind die vielen Tabakläden. Diese existieren aufgrund ihrer Nähe zu Frankreich. Dort ist der Tabak wesentlich teurer, eine normale Schachtel kostet dort 10 €, und so kommen die Raucher zuhauf über den Rhein und versorgen sich kiloweise mit dem Stoff.

Dreiländer Camping-und Freizeitpark, Oberer Wald, 79395 Neuenburg am Rhein, 33,00 €

27.03. – 28.03. 2018

Wir können ja nicht ewig bleiben, also verabschieden wir uns freundlichst und fahren weiter nach Rheinmünster. Wir stehen dort auf einem Campingplatz mit Blick auf einen See. Der Platz ist nicht schlecht, hat aber auch nichts Besonderes.

Freizeitcenter Oberrhein, Am Campingpark 1, 77836 Rheinmünster, 36,00 €.

29.03. 2018

In der Zeitschrift Stern lese ich einen Bericht über Saunen in Deutschland. Erwähnt wird dort auch die größte Sauna der Welt, die mitten in Deutschland steht – und zwar in Sinsheim bei Stuttgart. Das wollen wir uns nicht entgehen lassen. Wir sind total begeistert. In einer der Saunen hat man einen Blick auf Kois, die hinter einer großen Glasfassade schwimmen. Die Saunameister sind hier wirklich Meister ihres Faches und veranstalten mit ihren weißen Handtüchern in einer blau angestrahlten Sauna eine riesige Show. Das Wasser erweist sich als sehr warm. Im Wasser befindet sich eine Bar und innen und im Außenbereich innerhalb des Wassers gibt es Sitzgelegenheiten. Man kann also seinen Drink während einer Schwimmpause einnehmen. Ich finde das klasse! Es gibt zwar einen riesigen Parkplatz, übernachten darf man dort allerdings nicht. Zwei km weiter wird gerade ein sehr schöner Stellplatz eingerichtet.

Wohnmobilpark Sinsheim, Schwimmbadweg / Am Ilvesbach, 74889 Sinsheim, 12 € pro Nacht.

30.03. 2018

Unsere letzte Station auf unserer langen Reise ist Olpe – Sondern. Auch dort stehen wir mit Blick auf den Biggesee. Der Kellner im angeschlossenen Bistro ist völlig überfordert, die Bratkartoffeln aber waren sehr lecker.

Vier-Jahreszeiten Camping –Biggesee. Am Sonderner Kopf 3, 57462 Olpe-Sondern, 36 € pro Nacht.

30.03.2018 Zuhause!

Was erwartet uns nach unserer fast sechsmonatigen Abwesenheit? Das Haus ist fein in Schuss, dank unserer Perle Nicoll. Leider sind beide Autos verschimmelt. Norbert bringt sein Auto zum Schrott, war eh alt, und ich benötige für mein Auto eine Generalüberholung mit Ozondusche für 160 €. Ob tatsächlich alle Sporen beseitigt sind, weiß ich nicht.

Was ist sonst noch passiert? Ich hatte zwar bei der Post einen Nachsendeantrag zu meiner Schwester beantragt, aber wir haben hier noch eine sogenannte Regio Post für den lokalen Bereich. Diese Post wurde natürlich nicht nachgesendet. Das Rechnungsverfahren für die Müllabfuhr wurde zwischenzeitlich umgestellt und so kommen Rechnungen und Mahnungen von der Gemeinde ins Haus – und bleiben unbeantwortet. Als meine Schwester nach einiger Zeit ins Haus kommt und die ganzen Mahnungen findet, kann sie eine inzwischen eingeleitete Zwangsmaßnahme gerade noch verhindern.

Wie geht es jetzt weiter?

Norbert wird am 1. Mai zu einem viermonatigen Segeltörn in die Arktis aufbrechen. Ich bin dann alleine und werde kürzere Touren innerhalb Deutschlands machen. Anfang September fahren wir über die Normandie und Bretagne nach Portugal und werden Ende April 2019 zurückkommen.
Ihr könnt gerne wieder mitkommen und mich lesender Weise begleiten!
Dir, lieber Norbert, für deinen unermüdlichen Einsatz und deine Kreativität und Liebe meinen aller herzlichsten Dank. Es war der schönste Winter meines Lebens!

Norbert hat seinen Segeltörn gut überstanden. Wenn ihr Lust habt, nehmen wir euch gerne wieder mit auf unsere Reise.
Liebe Grüße
Elsa

Lancelot am 12 Okt 2018 10:16:11

Hallo Elsa,

nochmals : vielen herzlichen Dank für den schönen Bericht zu Eurer Winterreise ... :dankeschoen:
Hab´s sehr genossen, fahre gern wieder mit Euch :ja:

TiborF am 12 Okt 2018 10:56:50

Liebe Elsa und Norbert,

ich habe es auch sehr genossen, mitzufahren - freue mich schon auf die nächste Reise mit euch.

Toller Bericht und tolle Fotos.

MousseTee am 12 Okt 2018 11:23:36

Sehr sehr schön. Erinnert mich etwas an unsere Reise. Wir waren diese Jahr im Mai für 4 Wochen in Spanien. Haben uns von Malaga nach "oben" gearbeitet.

tztz2000 am 12 Okt 2018 12:06:01

Sehr schöner Bericht Elsa, danke für's mitnehmen! :)

In Xàbia waren wir im gleichen Restaurant.... bei uns gab's Paella.... sehr lecker! :ja:



Julia10 am 12 Okt 2018 12:14:45

Von mir auch ein großes Lob für den interessante Reisebericht und die schönen Fotos. So liebe ich Reiseberichte :) b

Capoliveri am 13 Nov 2018 14:24:39

Endlich mal ein Reisebericht, der auf die einzelnen Campingplätze eingeht und diese gründlich beschreibt. Auch die Berichte zu den einzelnen Orten sind sehr nützlich. Das hebt diese Berichte sehr positiv von den oft üblichen Berichten ab.
Vielen Dank
Andreas

Canadier am 13 Nov 2018 21:07:36

Hallo Elsa,
vielen Dank fürs Mitnehmen und den tollen Bericht.
Habe ihn mit Interresse gelesen da wir sowas in etwa für den Winter 19-20 planen.
Deshalb werde ich gespannt auf den neuen Bericht von Dir warten.
Gerne würde ich da auch etwas mehr zu den Temperaturen an den einzelnen Ecken lesen.

kedi3001 am 14 Nov 2018 09:27:16

Hallo Elsa,

vielen Dank für den schönen Bericht. In Lyon habt ihr Glück gehabt, wir standen Ende Januar vor verschlossenen Toren!
Ich freue mich schon auf weitere Berichte von Dir.

Ich wünsche Euch in diesem Jahr eine schöne Winterreise :)

LG
Conny

christine w am 14 Nov 2018 10:25:50

Elsa, ein herzliches Dankeschön fürs mitnehmen.
Einige Orte kenn ich, aber Deine Fotos haben mir einen neuen Blick auf bekanntes, eröffnet.
Bei uns geht’s am 25.12. los, Benicasim oder Oropesa.

Aretousa am 14 Nov 2018 15:11:54

Vielen Dank für diesen wirklich schönen Bericht über eure Überwinterung. Auch Danke für die teilweise ungeschönte Betrachtungsweise.
Trotzdem bezeichnest du den vergangenen Winter als den schönsten deines Lebens. Prima!

Bei Montélimar und Lyon hast du wohl die Reihenfolge verwechselt und bei dem CP in Neuenburg waren wohl die Bediensteten im Recht.
Viele CP sind von ACSI geprüfte Plätze, ob sie tatsächlich den Rabatt gewähren, kann man nur im entsprechenden Buch erfahren.
Viel Spaß bei der Tour nach Portugal
Ich freue mich auf den Bericht.

etta am 15 Nov 2018 20:34:00

Moin Elsa.Danke fürs Mitnehmen,ein schöner Bericht.Kommt ihr aus Wittmund? Wir sind in Großheide zu Hause.Freue mich schon auf den neuen Bericht.LG aus Ostfriesland.

Albrecht0803 am 17 Nov 2018 19:19:09

Moin auch aus Aurich.

Wir werden nächstes oder übernächstes Jahr auch in den Ruhestand treten. Ein neues Wohnmobil steht schon in den Startlöchern.

Überwintern im Süden ist einer der Träume, daher Danke für diesen sehr informativen Bericht!

Beste Grüße
Albrecht

Land-Rover109 am 17 Nov 2018 21:30:07

Hallo Elsa und Norbert,
klasse Tour mit tollen Bildern. Freue mich schon auf eure nächste Tour zum mitfahren, selbst fahren dauert bei uns noch etwas.

Roland

Elsas am 02 Dez 2018 18:10:51

Aber ja doch. Einfach auf die 3 klicken. Rechts unten.
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