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Der Hybrid-Akku - ein seriöser Test? 1 ... 5, 6, 7, 8, 9


Inselmann am 27 Nov 2018 12:55:47

siusebem hat geschrieben:Schon klar, und dann kann ich ja den Lithium-Akku auch nach einer gewissen Zeit (wenn er auf Erhaltungsladung geht) abschalten, wird ja dann nicht gebraucht.


Den Akku abschalten oder das Ladegeraet?

siusebem am 27 Nov 2018 13:03:02

Eher den Akku, dann kann das Ladegerät den Blei-Akku auf Erhaltungsladung belassen, und es ist wohl einfacher den Schalter am Li-Akku zu betätigen, als das integrierte Ladegerät im EBL abzuschalten.

marmarq am 07 Dez 2018 07:29:45

Mal ne andere Frage: Was haltet Ihr davon zu einem 100Ah FixFertig Li Akku, einen kl sagen wir mal + - 12Ah Gel Akku dazu zu nehmen.
Wir haben nen 30A EBL Lader, normal würde der die kl Gel wohl schrotten! Was meint Ihr zu dem Gedanken?

GR mani

Tinduck am 07 Dez 2018 08:31:43

Wozu soll das gut sein? Die Kapazität des kleinen Akkus ist vernachlässigbar, und er würde wohl kaum je entladen, weil die LiFePO die ganze Arbeit macht... 12 Ah (die man dann ja auch nur halb entladen darf) ist auch nicht gerade eine fette Notreserve.

Da würd ich mir das Gewicht und die Kabelage sparen.

bis denn,

Uwe

biauwe am 07 Dez 2018 10:09:26

marmarq hat geschrieben:Mal ne andere Frage: Was haltet Ihr davon zu einem 100Ah FixFertig Li Akku, einen kl sagen wir mal + - 12Ah Gel Akku dazu zu nehmen.
Wir haben nen 30A EBL Lader, normal würde der die kl Gel wohl schrotten! Was meint Ihr zu dem Gedanken?

GR mani


Ohne großen Umbau geht das, und wenn Du nur Verbrauch nutzt, die zum Li-Akku passen.

marmarq am 07 Dez 2018 10:58:00

biauwe hat geschrieben: Ohne großen Umbau geht das, und wenn Du nur Verbrauch nutzt, die zum Li-Akku passen.
Du meinst ohne den 30A Lader? Die --tröpfchen-- Ladung per PV (bei mir 280Wp) sollte geh´n!
Eigentlich bräuchte ich die kleine Gel gar nicht, da die Li im beheizten Womo-Sitzhocker steht, und Winters unterwegs die Hz eh 24Std läuft.
Ist alles im Moment eh nur ein Gedankenspiel und noch in der Findungsphase , die + - 12Ah Gel würde halt Gewichtsseitig nicht viel aus machen.
Ich verfolge mit gr Int. schon länger Dein Hybrid- Lade- System, und Acki hält das Thema am Laufen, gut und weiter so :) :)

gr mani

thomker am 07 Dez 2018 14:32:27

Warum sollte das nicht gehen? Hab ich genau so, aber nur als Puffer, falls ich die Li mal rausnehmen muss oder mal OVP/UVP auslöst (was ich in 2 Jahren Dauerbetrieb noch nicht hatte). So muss ich nicht die ganzen Anzeigen wieder neu einstellen. Aufwändig ist das auch nicht: ein Plulkabel mit Sicherung und ein Minuskabel an die Verteilung und fertig.
Ladegeräte hab ich insges. 98 Ampere, das interessiert den Gelakku auch nicht.
An der Arbeit beteiligt sich der Gelakku aber auch garnicht.

Gruß
Thomas

marmarq am 07 Dez 2018 21:34:01

thomker hat geschrieben: Ladegeräte hab ich insges. 98 Ampere, das interessiert den Gelakku auch nicht.
An der Arbeit beteiligt sich der Gelakku aber auch garnicht. Gruß Thomas

98A ist natürlich ne Hausnummer! Verstehe ich das richtig: Einen wie o.g. kleinen 12Ah Gelakku z.B. den hier --> Link . Unsere 100er Li zusammen mit dem 30A Fraron Laden, und das schrottet die 12Ah Gel nicht ?

- - Vom Gefühl her würde ich max nen 5A Lader f. d. Gel nehmen - -

Die zus. mini Gel (14,4V) wär halt gut, sollte aus welchen gründen auch immer die Li mal abschalten, damit die PV Regler nicht verrückt spielen und die Heizung ne Art kurzzeitigen Notstrom abbekommt!

Gr mani

deacheapa am 07 Dez 2018 23:09:27

marmarq hat geschrieben: Unsere 100er Li zusammen mit dem 30A Fraron Laden, und das schrottet die 12Ah Gel nicht ?
- - Vom Gefühl her würde ich max nen 5A Lader f. d. Gel nehmen - -


Wenn Du möchtest, kannste auch ein 10000A Ladegerät nehmen!

Die Stromaufnahme eines Akkus wird von der Spannungsdifferenz des Ladegerätes zum Akku und dem Innenwiderstand des Akkus bestimmt.

(Ohmsches Gesetz )
zB --> Link

rkopka am 07 Dez 2018 23:56:18

deacheapa hat geschrieben:Wenn Du möchtest, kannste auch ein 10000A Ladegerät nehmen!

Die Stromaufnahme eines Akkus wird von der Spannungsdifferenz des Ladegerätes zum Akku und dem Innenwiderstand des Akkus bestimmt.

(Ohmsches Gesetz )

Nur ist eine Batterie kein lineares Element und der Innenwiderstand nicht konstant.

Nicht umsonst haben die Lader in der ersten Phase eine Stromgesteuerte Ladung. Einerseits, weil sie nicht mehr können. Andererseits mögen die Akkus auch nur einen begrenzten Ladestrom. Und wenn der Akku sehr leer ist, kann sonst der Strom über den empfohlenen Wert steigen. Auch weil die Spannungsdifferenz dann noch sehr hoch ist. Im Womo ist das selten ein Problem, weil die Akkus groß und starke Lader teuer sind.
Am Ende der Ladung geht es dann spannungsbegrenzt weiter, da stellt sich der Strom nach der Batterie ein.

RK

felix52 am 08 Dez 2018 01:39:19

Letztendlich geht es darum,
ganz einfach genau DAS zu tun, was EV-Hersteller mittlerweile millionenfach produzierter EVs seit 2012 tun:
Man nehme ein echtes BMS! Nicht diese auf weniger als die absoluten Grundfunktionen spareingeschränktes Alibi-BMS seitens williger Anbieter, die keinerlei
zugel. Ergebnisse, schon garnicht Zertifikate vorweisen können. Vernunft sollte man schon noch walten lassen. Und Fachkenntnis.
"Lebenserhaltende" Grundfunktionen gehören ebenso zu einem Li-Akku, wie etwa die Beschränkung der tatsächlichen Kapazität sowohl im oberen Ladespkektrum als insbesondere auch im Bereich der Tiefentladung auf vorgegebene Werte.
Im Endergebnis braucht es, wie z.B. bei EVs, nur eine kl. 35 Ah Einfach-Bleibatterie als Starter, also um die Systeme vom Schlaf in den Wachmodus zu bringen.
Diese Batterie wird ausschließlich von den Li-Akkus bei Bedarf aufgeladen. Automatisch. Nie separat oder irgendwie automatisch. Das macht doch Sinn, oder?
Sie wird auch immer ohne Ineinflussnahme von Dritten aufgeladen. Selbst wenn der LI-Akku "leer" ist (siehe obige eingeschränkte Kapazitätsgrenze), klappt das.
Das reicht für Wochen Standzeit selbst bei andauernden Minusgraden. Aber das mag auch Jede/r hier gerne nachrechnen (3 kWh a 400 V).
All das kostet schon bei einem EV (Elektroauto) fast so viel wie der Antriebsakku selbst! Bei Nachrüstung im WoMo eher das X-fache, weil noch keine Massenfertigung.

Es geht letztendlich um das Management. Abseits der EV-Industrie haben viele Li-Akku Anhänger und noch viel mehr Kleinunternehmer diesen Markt für sich
entdeckt. Und so passiert es eben, dass man sich nicht auf Zertifikate, Prüfungen und insbesondere Endlösungen etwa für den Winter bei minus X Grad
berufen kann. Geschweige denn, gegenüber seiner Versicherungsgesellschaft.
Dazu gibt es hier im Forum seriöse Hinweise mit Erfahrungen und Kompetenz.

Um aber mal ein Hard-Core Beispiel anzuführen: Die Leistungsfähigkeit einer Li-Akku Anlage mit ECHTEM BMS eröffnet sich dann,
wenn man bei seinem Elektroauto vor Abfahrt bei -10 Grad Celsius die Scheiben eisfrei, den Innenraum vorgeheizt auf 23 Grad erlebt und das Summen der
Wärmepumpe den Fahrakku auf "Betriebstemparatur" bringt. Dann liefert er auch ordentlich "STROM", der nicht gleich infolge der Innenwiderstände des Li-Akkus
nutzlos verbraucht wird und sie de facto zum Akku-Batteriechen degradiert. Für sauteures Geld.Wer seriös ii diesem Sektor agieren will einerseits und KEIN Fachmann wie etwa Acki (Beispielaufzählung hier, es gibt mehr) ist, geht evtl. ein gutgemeintes Risiko ein oder verheimlcht sein Wissen, wie man Li-Akkus bei Minusgraden ohne Zusatzengagement "am Kakken" hält. :wink:
Für echtes Li-Akku Funktionieren baucht es eindeutig mehr Datenstream, mehr Sensoren und eben, wie oben angeführt, ein echtes BMS.

Meine spätabendliche Erörterung soll nur Nachdenkenken initiieren. Sie entspricht meiner Erfahrung. Selbst wenn sie Manchem hier widerspricht, ist sie nicht persönlich,
schon garnicht böse gemeint. Man möge das berücksichtigen, wünsche ich mir. Ich arbeite ja selbst dran. :)

towi am 08 Dez 2018 10:56:01

Hallo Acki,

Beim nochmaligen Lesen deines interessanten Tests stellt sich mir die Frage ob man nicht den Bleiakku erst ins hybrid-System schalten sollte wenn die Spannung des Li-akkus abfällt.?
In deinem Test kann man ja schön sehen das bis DOD 75-80% sowieso der Li allein die Arbeit übernimmt und dann wenn die Spannung des Li unter 12,8V geht der Bleiakku anfängt einen Beitrag zu leisten.
Könnte man nicht durch verspätetes zuschalten die eigentlich unnötige Entladung des Li verhindern die den Bleiakku 24h/7d auf dem Spannungsnivau des Li hält? Besonders jetzt in solarschwachen Zeiten ist mir doch jede Ah wichtig.

Danke und Gruß
towi

MountainBiker am 08 Dez 2018 12:57:52

Hallo Felix52,

deine Anmerkungen hinsichtlich Li-Akkutechnik und BMS sind meiner Meinung nach zu pauschal und differenzieren zu wenig. Für ein passendes und dem Einsatzzweck angemessenen und den Sicherheitsanforderungen entsprechendem Batteriemanagementsystem muß ein "Anforderungskatalog" erstellt werden. Dazu zählt:
- Leistungsanforderungen;
- Kapazität der Batterie;
- Technologie der Batterie;
- Temperaturbereich Ladung;
- Temperaturbereich Betrieb;
- Temperaturbereich Lagerung;
- UVP/OVP-Mechanismen;
- Temperaturüberwachung Batteriezellen;
- Überstromschutz;
- Ladetechnik;
...
Solche Anforderungen sehen für einen Antrieb in einem Elektroauto in bestimmten Bereichen ähnlich aber auch in anderen Bereichen unterschiedlich aus (E-Autos haben einen Leistungsbedart von 50-200kW und mehr) zu einer Versorgungsbatterie in einem Wohnmobil. Wichtig ist es dass es die individuellen Specs abbildet, dazu bedarf es nicht umbedingt dem technischen "Overkill". Übrigens gilt dies auch für traditionelle Akkutechnik, also auch Blei!

In diesem Sinn gibt es kein "echtes" oder auch "unechtes BMS" sondern nur ein BMS das die Specs erfüllt und ein BMS das die Specs nicht erfüllt. Dabei spielt es keine Rolle, ob das BMS die Daten dazu digital verarbeitet oder lediglich analog über Steuerimpulse!

thomker am 08 Dez 2018 17:30:14

marmarq hat geschrieben:Verstehe ich das richtig: Einen wie o.g. kleinen 12Ah Gelakku z.B. den hier --> Link . Unsere 100er Li zusammen mit dem 30A Fraron Laden, und das schrottet die 12Ah Gel nicht ?


Moin,

erst mal hab ich mich vertan, ich kann nur mit 93 Ampere laden, sorry.
Aber ich habs mal gemessen (Benning CM2): Bei SOC ca. 50% und einer Ruhespannung von 13,15 V laden meine 3 Ladegeräte die Li-Zellen anfangs mit 92 Ampere, knapp 1 Ampere geht Richtung Gelakku, aber auch nur kurz. Bei einer Systemspannung von 13,5V nehmen die Li-Zellen den vollen Ladestrom und lassen für den Gelakku nichts mehr übrig. Mit weiter steigender Spannung Richtung 14,4 V geht noch mal das ein oder andere Amperechen Richtung Gel, ist aber nicht der Rede wert. Ist eigentlich auch ganz logisch, die Gelbatterie ist oberhalb von 13V sowieso immer voll und die zieht aus dem Li-Akku auch keinen erkennbaren Strom bei Entnahme.

Den gesamten Verlauf habe ich nicht weiter genau gemessen. Kann ich aber mal machen bei Langeweile.

Meine Ladegeräte:
1. Fraron 50 A
2. Ctek xs 25 A (Hab ich noch aus der Zeit der Gelbatterien)
3. Schaudt EBL 18 A

Das Ctek habe ich auf Power supply gestellt, da es keine Li-Kennlinie hat, macht so nicht mehr als 13,8V und steigt bei Erreichen der Spannung von alleine aus. Das Fraron und das Schaudt laden dann den Rest, (is nich mehr viel) wobei das Fraron auch schon meist nach 15-30 Min bei 14,4V aussteigt. Wenn ich quasi daneben stehe, wird an diesem Punkt die Ladung beendet. Das Schaudt würde noch etwas länger die 14,4V halten und dann umschalten. Wie lange genau kann ich nicht sagen, bisher aber nicht länger als eine Stunde.
Und trozt allen Unkenrufen in der Vergangenheit: ja, die 3 Lader laufen alle gleichzeitig, nur mit meinem Honda 10i nicht, der schafft das nicht, da muss dann der Schaudt verzichten.

Vielleicht bringt's ein bisschen Licht ins Dunkel.

Gruß
Thomas

towi am 08 Dez 2018 17:42:39

Hallo Thomas,

Wie Viel AH hast du Li in deinem System ?
-Ich hab's wahrscheinlich irgendwo überlesen

thanks
towi

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