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Der Hybrid-Akku - ein seriöser Test? 1, 2, 3, 4


biauwe am 09 Nov 2018 18:58:46

Man kann einfach einen Lithium Akku an eine bestehende Blei Batterie haengen ohne irgendwelche zusaetzliche Elektronik? Ja

- Um das zu laden brauch man auch keine extra Ladegeraete? Nein

- nur der Solarregler sollte keinen Temperaturausgleich durchfuehren?Kann so bleiben

Was waere wenn ich mir z.B. diesen Akku kaufe und einfach zu einer Bleibatterie anhaenge? --> Link Dann würde ich noch ein Trennschalter dazwischen bauen

Wenn ich sehe was fuer eine "gute" 120Ah Gel oder solar aufgerufen wird, dann ist doch diese 60Ah Lithium Batterie auch nicht teurer? Stimmt

Was mich wundert, wenn diese ganz ohne BMS auskommt (laut Website) warum stelle ich mir dann nicht einfach zwei dieser Batterien ins Wohnmobil und die Blei gleich ganz weg? Ich würde ein paar einfache Balancer einbauen (den Akku kann man öffnen-> Youtube-Video

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

null550 am 09 Nov 2018 19:56:25

biauwe hat geschrieben:Was mich wundert, wenn diese ganz ohne BMS auskommt (laut Website) warum stelle ich mir dann nicht einfach zwei dieser Batterien ins Wohnmobil und die Blei gleich ganz weg? Ich würde ein paar einfache Balancer einbauen (den Akku kann man öffnen-> Youtube-Video

Also Balancer sind wohl das mindeste, das dies hier dauerhaft funktioniert. Besser wäre noch ein BMS das wenigstens OVP und UVP noch begrenzt. Und wenn `Blei ganz weg´dann braucht es noch wesentlich mehr an Batteriemanagement. Also Blei und alte Ladetechnik drin lassen und mit `LiFe(Y)PO4 mit eingebautem BMS´ ergänzen und dies dann per Trennschalter (Batterieschalter) zu oder abschaltbar machen.

Hier mal ein weiteres Beispiel für `normale Stromverbraucher´: Serienmäßig wurde dieses Neufahrzeug mit 1 Blei/Gel 80 Ah ausgeliefert. Für einen weiteren Blei-Akku ist kein Platz. Aber es passen noch 2 Lipos a 26 Ah (mit eingebautem BMS) rein. Damit wurde die Entnahmekapazität mehr als verdoppelt. Die Ladeelektronik bleibt unverändert, lediglich die Batterieanzeige muss auf die neue Gesamtkapazität eingestellt werden.

Die hier eingebauten Lipos, die beiden schwarzen Teile im Bild oberhalb des Blei-Akkus) sind leider nicht frei erhältlich, aber es gibt ja auch noch andere Komplettanbieter.

Acki am 09 Nov 2018 20:23:09

Inselmann hat geschrieben:...
Was waere wenn ich mir z.B. diesen Akku kaufe und einfach zu einer Bleibatterie anhaenge? --> Link

Wenn ich sehe was fuer eine "gute" 120Ah Gel oder solar aufgerufen wird, dann ist doch diese 60Ah Lithium Batterie auch nicht teurer?

Was mich wundert, wenn diese ganz ohne BMS auskommt (laut Website) warum stelle ich mir dann nicht einfach zwei dieser Batterien ins Wohnmobil und die Blei gleich ganz weg?

Nie im Leben ohne BMS!

Selbst im Beschrieb auf der Website bei Deinem oben erwähnten Akku steht ja, dass man sie nicht in Serie stellen und zu einem System mit BMS greifen soll!
Dadurch steigen die Kosten für Lithium halt noch einmal, den ein gutes BMS mit Balancer, Relais, etc schlägt halt auch mit mindestens 400 Euro zu Buche.

Mein zukünftiger Hybrid-Akku hat - nach den verschiedenen Tests - nun auch die nächste Hürde genommen : Der Li-Akku Teil ist definitiv konstruiert --> Link

Inselmann am 09 Nov 2018 20:36:26

Mir ist schon klar warum BMS und ich würde auch eins verbauen.

Aber die verkaufen diesen Akku OHNE BMS mit Garantie.
Und es hiess auch nicht in SERIE ohne BMS aber bei parallel trifft das wohl nicht zu.

Bevor ich diesen Akku aufmache wie auf dem Video um ein BMS einzubauen kaufe ich lieber gleich einzelne Zellen um nicht die Garantie zu verlieren.

Inselmann am 10 Nov 2018 10:27:01

Acki, eine Frage bitte.

Das Bild habe ich von deinem anderen Posting geborgt.
So wie ich das sehe,arbeitet das BMS in diesem Block nur als Ausgleich zwischen den "Dreier Bloecken" des Akkus?

Also die drei einzelnen Zellen eines Blockes werden nicht balanciert?

Das waere ja dann genau so wie bei dem 60Ah Fertigakku. Oder was uebersehe ich da?


rkopka am 10 Nov 2018 11:02:10

Inselmann hat geschrieben:So wie ich das sehe,arbeitet das BMS in diesem Block nur als Ausgleich zwischen den "Dreier Bloecken" des Akkus?

Also die drei einzelnen Zellen eines Blockes werden nicht balanciert?

Es sind 4 serielle Blöcke. Die parallen kann/muß man nicht balancieren, weil sie durch die Parallelschaltung immer die gleiche Spannung haben.

RK

Inselmann am 10 Nov 2018 12:05:33

rkopka hat geschrieben:Es sind 4 serielle Blöcke. Die parallen kann/muß man nicht balancieren, weil sie durch die Parallelschaltung immer die gleiche Spannung haben.

RK


:daumen2: danke fuer deine Antwort.

so langsam blicke ich etwas mehr durch. Ist ja ne ganze Menge zu lesen.

Acki am 10 Nov 2018 12:34:17

RK war schneller mit der Antwort!

Ich habe Iden Akku in der Zwischenzeit etwas gefordert --> Link

towi am 12 Nov 2018 14:08:48

Hallo und Danke,

für solche Tests und dafür das ihr eure Erfahrungen hier mitteilt.

Werde weiter interessiert mitlesen :-)

thx
towi

siusebem am 26 Nov 2018 20:25:33

Hallo

Dieser Beitrag interessiert mich sehr, da ich schon lange mit dem Gedanken spiele auf Lithium umzustellen.
Bisher habe ich aber wegen der 0 Grad Grenze davon abgesehen, wollte mich erst einmal nicht mit LiFeYPO4 beschäftigen, da es LiFePO4 ohne Y in fertigem Standardgehäuse gibt.
In Verbindung mit meiner 100A Gelbatterie sieht das hier aber gar nicht so schlecht aus.

1. Würde ich gern zur Verifizierung meiner Ahnung wissen, warum beim Hybridsystem zuerst der Lithium-Akku lange vor dem Blei-Akku entladen wird.
Liegt es daran, dass der Lithium-Akku eine höhere Betriebsspannung hat (und diese sehr lange hält), und somit das System zuerst versucht beide Akku's auf ein Level zu bringen?

2. Darum, also weil die beiden Akku's ja auch nicht gleichmäßig entladen werden oder sollen, ist es ja auch nicht wichtig die Akku's über Kreuz parallel zu verbinden, also Minus an den einen, und Plus an den anderen Akku anzuschließen.

3. Wäre dieser --> Link Akku nicht wie geschaffen für ein Hybridsystem ohne das Y?
Denn laut Spezifikationen hat dieser Akku einen EIN/AUS-Schalter, somit würde ein Batterietrennschalter wegfallen, und er hat eine interne Schutzschaltung, die ein Laden unter 0 Grad verhindert.

3. Somit könnte man doch auch die Ladeprogramme von Solarregler und Efoy (in meinem Fall) und EBL 251 auch auf Gel-Akku belassen, denn ich denke das Hauptmerkmal für ein Lithium-Ladeprogramm ist doch die Temperatur.

4. Ansonsten ist doch ein Lithium-Akku nicht auf so spezielle Ladeprogramme angewiesen, oder?
Die Spannungen für Hauptladung 14.4V und Erhaltungsladung 13,8V sind ja bei Gel und Lithium gleich, und Ladeschlussspannung ist beim Gel-Akku 14,4 und bei diesem zw. 14,3 und 14,6V, passt also auch.

biauwe am 26 Nov 2018 21:13:19

Es geht so wie Du es schreibts.
Zu erst wird der Li-Akku leer, dann der Blei.

Tinduck am 26 Nov 2018 23:09:28

siusebem hat geschrieben:
Die Spannung für Hauptladung 14.4V und Erhaltungsladung 13,8V sind ja bei Gel und Lithium gleich, und Ladeschlussspannung ist beim Gel-Akku 14,4 und bei diesem zw. 14,3 und 14,6V, passt also auch.


Jein. Lithiums mögen die lange Float-Phase in der Erhaltungsladung nicht, bei speziellen Ladeprogrammen werden die 13,8 Volt nach sehr kurzer Zeit schon weggeschaltet, so dass die Systemspannung auf die Akkuspannung absinkt und gar nicht mehr geladen wird.

Wie schlimm das ist, wenns nicht so läuft - keine Ahnung. Wissen hoffentlich die Lithiisten hier :D

bis denn,

Uwe

siusebem am 27 Nov 2018 06:49:12

Ok, aber am EBL kann ich ja nicht auf Lithium umstellen, die Efoy hat keine Erhaltungsladung.
Einzig der Solarregler hat ein echtes Lithium-Ladeprogramm, und das ist ja das Ladeprogramm, was am häufigsten läuft, somit werde ich den auf jeden Fall auf Lithium stellen.
Wie sieht es mit der Bleibatterie aus, hat die ein Problem mit einer Lithium-Einstellung.
Wird die dann durch den Lithium-Akku auf hohem Niveau gehalten?

Inselmann am 27 Nov 2018 09:53:36

siusebem hat geschrieben:Ok, aber am EBL kann ich ja nicht auf Lithium umstellen,


Nicht vergessen, der EBL laedt aber nur wenn du am Landstrom bist. Wie oft waere das der Fall?

siusebem am 27 Nov 2018 11:18:12

Schon klar, und dann kann ich ja den Lithium-Akku auch nach einer gewissen Zeit (wenn er auf Erhaltungsladung geht) abschalten, wird ja dann nicht gebraucht.

Inselmann am 27 Nov 2018 12:55:47

siusebem hat geschrieben:Schon klar, und dann kann ich ja den Lithium-Akku auch nach einer gewissen Zeit (wenn er auf Erhaltungsladung geht) abschalten, wird ja dann nicht gebraucht.


Den Akku abschalten oder das Ladegeraet?

siusebem am 27 Nov 2018 13:03:02

Eher den Akku, dann kann das Ladegerät den Blei-Akku auf Erhaltungsladung belassen, und es ist wohl einfacher den Schalter am Li-Akku zu betätigen, als das integrierte Ladegerät im EBL abzuschalten.

marmarq am 07 Dez 2018 07:29:45

Mal ne andere Frage: Was haltet Ihr davon zu einem 100Ah FixFertig Li Akku, einen kl sagen wir mal + - 12Ah Gel Akku dazu zu nehmen.
Wir haben nen 30A EBL Lader, normal würde der die kl Gel wohl schrotten! Was meint Ihr zu dem Gedanken?

GR mani

Tinduck am 07 Dez 2018 08:31:43

Wozu soll das gut sein? Die Kapazität des kleinen Akkus ist vernachlässigbar, und er würde wohl kaum je entladen, weil die LiFePO die ganze Arbeit macht... 12 Ah (die man dann ja auch nur halb entladen darf) ist auch nicht gerade eine fette Notreserve.

Da würd ich mir das Gewicht und die Kabelage sparen.

bis denn,

Uwe

biauwe am 07 Dez 2018 10:09:26

marmarq hat geschrieben:Mal ne andere Frage: Was haltet Ihr davon zu einem 100Ah FixFertig Li Akku, einen kl sagen wir mal + - 12Ah Gel Akku dazu zu nehmen.
Wir haben nen 30A EBL Lader, normal würde der die kl Gel wohl schrotten! Was meint Ihr zu dem Gedanken?

GR mani


Ohne großen Umbau geht das, und wenn Du nur Verbrauch nutzt, die zum Li-Akku passen.

marmarq am 07 Dez 2018 10:58:00

biauwe hat geschrieben: Ohne großen Umbau geht das, und wenn Du nur Verbrauch nutzt, die zum Li-Akku passen.
Du meinst ohne den 30A Lader? Die --tröpfchen-- Ladung per PV (bei mir 280Wp) sollte geh´n!
Eigentlich bräuchte ich die kleine Gel gar nicht, da die Li im beheizten Womo-Sitzhocker steht, und Winters unterwegs die Hz eh 24Std läuft.
Ist alles im Moment eh nur ein Gedankenspiel und noch in der Findungsphase , die + - 12Ah Gel würde halt Gewichtsseitig nicht viel aus machen.
Ich verfolge mit gr Int. schon länger Dein Hybrid- Lade- System, und Acki hält das Thema am Laufen, gut und weiter so :) :)

gr mani

thomker am 07 Dez 2018 14:32:27

Warum sollte das nicht gehen? Hab ich genau so, aber nur als Puffer, falls ich die Li mal rausnehmen muss oder mal OVP/UVP auslöst (was ich in 2 Jahren Dauerbetrieb noch nicht hatte). So muss ich nicht die ganzen Anzeigen wieder neu einstellen. Aufwändig ist das auch nicht: ein Plulkabel mit Sicherung und ein Minuskabel an die Verteilung und fertig.
Ladegeräte hab ich insges. 98 Ampere, das interessiert den Gelakku auch nicht.
An der Arbeit beteiligt sich der Gelakku aber auch garnicht.

Gruß
Thomas

marmarq am 07 Dez 2018 21:34:01

thomker hat geschrieben: Ladegeräte hab ich insges. 98 Ampere, das interessiert den Gelakku auch nicht.
An der Arbeit beteiligt sich der Gelakku aber auch garnicht. Gruß Thomas

98A ist natürlich ne Hausnummer! Verstehe ich das richtig: Einen wie o.g. kleinen 12Ah Gelakku z.B. den hier --> Link . Unsere 100er Li zusammen mit dem 30A Fraron Laden, und das schrottet die 12Ah Gel nicht ?

- - Vom Gefühl her würde ich max nen 5A Lader f. d. Gel nehmen - -

Die zus. mini Gel (14,4V) wär halt gut, sollte aus welchen gründen auch immer die Li mal abschalten, damit die PV Regler nicht verrückt spielen und die Heizung ne Art kurzzeitigen Notstrom abbekommt!

Gr mani

deacheapa am 07 Dez 2018 23:09:27

marmarq hat geschrieben: Unsere 100er Li zusammen mit dem 30A Fraron Laden, und das schrottet die 12Ah Gel nicht ?
- - Vom Gefühl her würde ich max nen 5A Lader f. d. Gel nehmen - -


Wenn Du möchtest, kannste auch ein 10000A Ladegerät nehmen!

Die Stromaufnahme eines Akkus wird von der Spannungsdifferenz des Ladegerätes zum Akku und dem Innenwiderstand des Akkus bestimmt.

(Ohmsches Gesetz )
zB --> Link

rkopka am 07 Dez 2018 23:56:18

deacheapa hat geschrieben:Wenn Du möchtest, kannste auch ein 10000A Ladegerät nehmen!

Die Stromaufnahme eines Akkus wird von der Spannungsdifferenz des Ladegerätes zum Akku und dem Innenwiderstand des Akkus bestimmt.

(Ohmsches Gesetz )

Nur ist eine Batterie kein lineares Element und der Innenwiderstand nicht konstant.

Nicht umsonst haben die Lader in der ersten Phase eine Stromgesteuerte Ladung. Einerseits, weil sie nicht mehr können. Andererseits mögen die Akkus auch nur einen begrenzten Ladestrom. Und wenn der Akku sehr leer ist, kann sonst der Strom über den empfohlenen Wert steigen. Auch weil die Spannungsdifferenz dann noch sehr hoch ist. Im Womo ist das selten ein Problem, weil die Akkus groß und starke Lader teuer sind.
Am Ende der Ladung geht es dann spannungsbegrenzt weiter, da stellt sich der Strom nach der Batterie ein.

RK

felix52 am 08 Dez 2018 01:39:19

Letztendlich geht es darum,
ganz einfach genau DAS zu tun, was EV-Hersteller mittlerweile millionenfach produzierter EVs seit 2012 tun:
Man nehme ein echtes BMS! Nicht diese auf weniger als die absoluten Grundfunktionen spareingeschränktes Alibi-BMS seitens williger Anbieter, die keinerlei
zugel. Ergebnisse, schon garnicht Zertifikate vorweisen können. Vernunft sollte man schon noch walten lassen. Und Fachkenntnis.
"Lebenserhaltende" Grundfunktionen gehören ebenso zu einem Li-Akku, wie etwa die Beschränkung der tatsächlichen Kapazität sowohl im oberen Ladespkektrum als insbesondere auch im Bereich der Tiefentladung auf vorgegebene Werte.
Im Endergebnis braucht es, wie z.B. bei EVs, nur eine kl. 35 Ah Einfach-Bleibatterie als Starter, also um die Systeme vom Schlaf in den Wachmodus zu bringen.
Diese Batterie wird ausschließlich von den Li-Akkus bei Bedarf aufgeladen. Automatisch. Nie separat oder irgendwie automatisch. Das macht doch Sinn, oder?
Sie wird auch immer ohne Ineinflussnahme von Dritten aufgeladen. Selbst wenn der LI-Akku "leer" ist (siehe obige eingeschränkte Kapazitätsgrenze), klappt das.
Das reicht für Wochen Standzeit selbst bei andauernden Minusgraden. Aber das mag auch Jede/r hier gerne nachrechnen (3 kWh a 400 V).
All das kostet schon bei einem EV (Elektroauto) fast so viel wie der Antriebsakku selbst! Bei Nachrüstung im WoMo eher das X-fache, weil noch keine Massenfertigung.

Es geht letztendlich um das Management. Abseits der EV-Industrie haben viele Li-Akku Anhänger und noch viel mehr Kleinunternehmer diesen Markt für sich
entdeckt. Und so passiert es eben, dass man sich nicht auf Zertifikate, Prüfungen und insbesondere Endlösungen etwa für den Winter bei minus X Grad
berufen kann. Geschweige denn, gegenüber seiner Versicherungsgesellschaft.
Dazu gibt es hier im Forum seriöse Hinweise mit Erfahrungen und Kompetenz.

Um aber mal ein Hard-Core Beispiel anzuführen: Die Leistungsfähigkeit einer Li-Akku Anlage mit ECHTEM BMS eröffnet sich dann,
wenn man bei seinem Elektroauto vor Abfahrt bei -10 Grad Celsius die Scheiben eisfrei, den Innenraum vorgeheizt auf 23 Grad erlebt und das Summen der
Wärmepumpe den Fahrakku auf "Betriebstemparatur" bringt. Dann liefert er auch ordentlich "STROM", der nicht gleich infolge der Innenwiderstände des Li-Akkus
nutzlos verbraucht wird und sie de facto zum Akku-Batteriechen degradiert. Für sauteures Geld.Wer seriös ii diesem Sektor agieren will einerseits und KEIN Fachmann wie etwa Acki (Beispielaufzählung hier, es gibt mehr) ist, geht evtl. ein gutgemeintes Risiko ein oder verheimlcht sein Wissen, wie man Li-Akkus bei Minusgraden ohne Zusatzengagement "am Kakken" hält. :wink:
Für echtes Li-Akku Funktionieren baucht es eindeutig mehr Datenstream, mehr Sensoren und eben, wie oben angeführt, ein echtes BMS.

Meine spätabendliche Erörterung soll nur Nachdenkenken initiieren. Sie entspricht meiner Erfahrung. Selbst wenn sie Manchem hier widerspricht, ist sie nicht persönlich,
schon garnicht böse gemeint. Man möge das berücksichtigen, wünsche ich mir. Ich arbeite ja selbst dran. :)

towi am 08 Dez 2018 10:56:01

Hallo Acki,

Beim nochmaligen Lesen deines interessanten Tests stellt sich mir die Frage ob man nicht den Bleiakku erst ins hybrid-System schalten sollte wenn die Spannung des Li-akkus abfällt.?
In deinem Test kann man ja schön sehen das bis DOD 75-80% sowieso der Li allein die Arbeit übernimmt und dann wenn die Spannung des Li unter 12,8V geht der Bleiakku anfängt einen Beitrag zu leisten.
Könnte man nicht durch verspätetes zuschalten die eigentlich unnötige Entladung des Li verhindern die den Bleiakku 24h/7d auf dem Spannungsnivau des Li hält? Besonders jetzt in solarschwachen Zeiten ist mir doch jede Ah wichtig.

Danke und Gruß
towi

MountainBiker am 08 Dez 2018 12:57:52

Hallo Felix52,

deine Anmerkungen hinsichtlich Li-Akkutechnik und BMS sind meiner Meinung nach zu pauschal und differenzieren zu wenig. Für ein passendes und dem Einsatzzweck angemessenen und den Sicherheitsanforderungen entsprechendem Batteriemanagementsystem muß ein "Anforderungskatalog" erstellt werden. Dazu zählt:
- Leistungsanforderungen;
- Kapazität der Batterie;
- Technologie der Batterie;
- Temperaturbereich Ladung;
- Temperaturbereich Betrieb;
- Temperaturbereich Lagerung;
- UVP/OVP-Mechanismen;
- Temperaturüberwachung Batteriezellen;
- Überstromschutz;
- Ladetechnik;
...
Solche Anforderungen sehen für einen Antrieb in einem Elektroauto in bestimmten Bereichen ähnlich aber auch in anderen Bereichen unterschiedlich aus (E-Autos haben einen Leistungsbedart von 50-200kW und mehr) zu einer Versorgungsbatterie in einem Wohnmobil. Wichtig ist es dass es die individuellen Specs abbildet, dazu bedarf es nicht umbedingt dem technischen "Overkill". Übrigens gilt dies auch für traditionelle Akkutechnik, also auch Blei!

In diesem Sinn gibt es kein "echtes" oder auch "unechtes BMS" sondern nur ein BMS das die Specs erfüllt und ein BMS das die Specs nicht erfüllt. Dabei spielt es keine Rolle, ob das BMS die Daten dazu digital verarbeitet oder lediglich analog über Steuerimpulse!

thomker am 08 Dez 2018 17:30:14

marmarq hat geschrieben:Verstehe ich das richtig: Einen wie o.g. kleinen 12Ah Gelakku z.B. den hier --> Link . Unsere 100er Li zusammen mit dem 30A Fraron Laden, und das schrottet die 12Ah Gel nicht ?


Moin,

erst mal hab ich mich vertan, ich kann nur mit 93 Ampere laden, sorry.
Aber ich habs mal gemessen (Benning CM2): Bei SOC ca. 50% und einer Ruhespannung von 13,15 V laden meine 3 Ladegeräte die Li-Zellen anfangs mit 92 Ampere, knapp 1 Ampere geht Richtung Gelakku, aber auch nur kurz. Bei einer Systemspannung von 13,5V nehmen die Li-Zellen den vollen Ladestrom und lassen für den Gelakku nichts mehr übrig. Mit weiter steigender Spannung Richtung 14,4 V geht noch mal das ein oder andere Amperechen Richtung Gel, ist aber nicht der Rede wert. Ist eigentlich auch ganz logisch, die Gelbatterie ist oberhalb von 13V sowieso immer voll und die zieht aus dem Li-Akku auch keinen erkennbaren Strom bei Entnahme.

Den gesamten Verlauf habe ich nicht weiter genau gemessen. Kann ich aber mal machen bei Langeweile.

Meine Ladegeräte:
1. Fraron 50 A
2. Ctek xs 25 A (Hab ich noch aus der Zeit der Gelbatterien)
3. Schaudt EBL 18 A

Das Ctek habe ich auf Power supply gestellt, da es keine Li-Kennlinie hat, macht so nicht mehr als 13,8V und steigt bei Erreichen der Spannung von alleine aus. Das Fraron und das Schaudt laden dann den Rest, (is nich mehr viel) wobei das Fraron auch schon meist nach 15-30 Min bei 14,4V aussteigt. Wenn ich quasi daneben stehe, wird an diesem Punkt die Ladung beendet. Das Schaudt würde noch etwas länger die 14,4V halten und dann umschalten. Wie lange genau kann ich nicht sagen, bisher aber nicht länger als eine Stunde.
Und trozt allen Unkenrufen in der Vergangenheit: ja, die 3 Lader laufen alle gleichzeitig, nur mit meinem Honda 10i nicht, der schafft das nicht, da muss dann der Schaudt verzichten.

Vielleicht bringt's ein bisschen Licht ins Dunkel.

Gruß
Thomas

towi am 08 Dez 2018 17:42:39

Hallo Thomas,

Wie Viel AH hast du Li in deinem System ?
-Ich hab's wahrscheinlich irgendwo überlesen

thanks
towi

thomker am 08 Dez 2018 17:46:40

400 Ah Lisunenergy Winston Bausatz im Dauereinsatz. Aktuel knapp 200 kWh Umsatz in knapp 2 Jahren.

felix52 am 12 Dez 2018 05:00:04

Hallo Felix52, deine Anmerkungen hinsichtlich Li-Akkutechnik und BMS sind meiner Meinung nach zu pauschal und differenzieren
zu wenig.



Das kann ich nicht und maße es mir auch nicht an. Es war ausdrücklich nur als " positive Einmischung" deklariert. :)

Jou, ich kann nicht mehr als meine jahrelangen Erfahrungen bzgl. des Verhaltens von LI-Akkus im täglichen Einsatz wider zu geben.
Mehr will ich auch nicht. Und n "echtes" oder "unechtes" BMS fachlich zu qualifizieren, liegt mir fern.
Ich gehe nur von "gesetzl. und fachlichen Mängeln" aus. Es fehlen einfach Kenntnisse und Erfahrungen, aber ganz sicher sowieso abgeprüfte Szenarien im frei zusammengebastelten WoMo-Bereich. Etwa die autom. Abtrennung bei einem Unfall. JEDER weiss, dass die im worst case nicht einfach zu erledigen ist. Oder?

Bei meinen EVs ist es so, dass sie im Boden verankert sind und "Dank geprüftem Batteriekasten" (etwa bei Kfz.-Unterbodenwäsche oder Pfützen) sicher sind.
Ein einfacher Feuerlöscher reicht nicht. Dafür oder besser dagegen gibt es eben zig Sensoren beim EV.
Das meinte ich mit einem "echten" BMS! Die Funktions- oder besser noch die Schutzvielfalt. Bei einem Unfall mit etwa 400 Ah Li´s wäre das verheerend.
Die haben als Eigenbau i.d.R. keinerlei Crash-Schutz oder sofortige Abschaltung durch Sensoren. Allerdings geht es da ja auch nur um 12 V Gleichstrom. :mrgreen:


Dazu habe ich selbst natürlich noch keinerlei Erfahrungen. Wie eben auch die Kfz-Versicherungen imWoMo-Bereich. EVs hingegen werden mit Beitragssatzbelohnung
unverschämtermaßen gegenüber Verbrennern bevorzugt! Und ob es sich im Einzellfall mit nem Li-Akku um einen abzulehnenden Fall seitens der Versicherung handelt?
Das mag ne Streifrage sein. Aber letztendlich ist die Versicherung der Feind.
Hab das mal gehabt bei meinem WR. "Hat der WR ne Zulassung für beweglich Fahrzeuge?" Ich antwortete: JA. Sie prüften das. Selbst für so etwas gibt es
nämlich am WR einen speziellen Zertifizierten Aufkleber. Der war dran. :mrgreen:

Warum auch nicht...? :wink:

Ich sach denn ma "Tschüss". Nix für ungut. Wollte nur zum "Nachdenken" bitten. :)

Acki am 24 Feb 2019 09:45:00

towi hat geschrieben:Hallo Acki,
...
Könnte man nicht durch verspätetes zuschalten die eigentlich unnötige Entladung des Li verhindern die den Bleiakku 24h/7d auf dem Spannungsnivau des Li hält? Besonders jetzt in solarschwachen Zeiten ist mir doch jede Ah wichtig.
...

Unnötige Entladung des Li-Akkus?
Überleg Dir einmal betreffend Ah ”Verlust”: Eigentlich hat ja nur der Pb eine Selbstentladung - diejenige vom Li kann man vernachlässigen.
Für Deine Energiebilanz, bzw. Deine Reserve an Ah ist doch das Gesamtsystem zuständig, also die Summe der beiden Akkus. Da spielt es keine Rolle, ob diese gekoppelt sind, oder nicht!
Und der Li-Akku arbeitet ja lieber, als der Pb und verträgt ein mehrfaches an Zyklen.
Oder habe ich Dich falsch verstanden?

towi am 07 Mär 2019 19:49:41

Hallo Acki,

Ich meinte der Bleiakku entlädt ja indirekt ein wenig den Li-Akku indem dieser den Pb ja die ganze Zeit auch auf >13,..V hochhält.
Dies könnte man ja evtl. unterbinden indem man den Bleiakku erst zum Li dazu schaltet wenn dessen Spannung auf das Niveau des Pb gesunken ist .?
Viell. denke ich auch zu kompliziert...

Gruß
towi

null550 am 07 Mär 2019 21:23:25

Ich antworte mal aus Erfahrung:
Ja, der Lithium zieht die Spannung des Blei-Akkus nach oben und entleert sich dabei langsam. Aber das geht monatelang gut. Ich habe den Test über den letzten Winter über 4 Monate (127 Tage) gemacht, EBL ausgeschaltet, die Spannung war danach noch bei 12,7 Volt! Fahrzeug stand in Halle, Temperaturen meist unter 10° C bis runter auf - 1° C. Blei-Akkus waren da 6,5 Jahre alt. Zum Vergleich: Meine Starterbatterie gleichen Typs war am Ende bei 12,2 V. (alles Ruhespannungen).

Also, kein Grund hier mit einem Schalter steuernd einzugreifen.

towi am 07 Mär 2019 21:56:42

Danke,
Für deine Erfahrungswerte.

Ohne solche Werte gehen die Gedanken eben zu schnell auf Abwege :-)

thx
towi

null550 am 08 Mär 2019 11:20:26

andwein hat geschrieben:Interesant wäre, ob Hymer den gleichen, einfachen Weg der Parallelschaltung gegangen ist oder ob die da noch ein Stück Elektronik zur Ladeabstimmung dazwischen gesetzt haben.Gruß Andreas

null550 hat geschrieben:Meines Wissens nach, und so ist es auch bei meiner Hybrid-Anlage, gibt es keine Elektronik zwischen LiFePO4 und Blei.

Heute muss ich meine Aussage vom Oktober 2018 revidieren: Ich wollte letzte Woche meine LiFePO4-Module solo testen, was nicht gelang. Ich habe dann herausgefunden, dass diese nur mit angeschlossenen Bleibatterien funktionieren. Ist auch in der Gebrauchsanweisung so beschrieben.
Das Lade-Verhalten wird auch anders als im Test angegeben: Erst wird nur Blei geladen, ab 80 % SOC wird die Überschussenergie der LiFePO4 zugeführt. Dabei wird die Blei dennoch mit genügend Strom versorgt um diese vollständig aufzuladen.
Die Entladephase funktioniert lastabhängig genau andersrum: Zuerst nur LiFePO4 und dann erst Blei. Nur bei hohen Strömen erfolgt Parallelbetrieb.
Ergo: Im Hymer-System scheint es doch ein Stück Elektronik zur Ladeabstimmung zu geben, die Entladeverteilung vermute ich ungeregelt.

Ich war bislang eher sorgloser Nutzer des Hybridsystems, bin jetzt aber auch neugierig und werde nach Anschaffung eines Batteriemonitors einen Test meines (kleinen) Hybrid-Akkus machen.

Acki am 08 Mär 2019 11:51:01

towi hat geschrieben:...
Dies könnte man ja evtl. unterbinden indem man den Bleiakku erst zum Li dazu schaltet wenn dessen Spannung auf das Niveau des Pb gesunken ist .?
Viell. denke ich auch zu kompliziert...

Gruß
towi

Wenn der Li Akku auf die Spannung des Pb Akkus gefallen ist, dann ist er längstens leer ... :wink:

JohnB am 15 Mär 2019 13:49:21

null550 hat geschrieben:(..) Die hier eingebauten Lipos, die beiden schwarzen Teile im Bild oberhalb des Blei-Akkus) sind leider nicht frei erhältlich, aber es gibt ja auch noch andere Komplettanbieter.

Hallo,

nachdem ich mit Interesse hier mitlese, überlege ich einen 80 Ah-Gel durch Lipo mit integriertem BMS zu erweitern.
Wäre der hier geeignet (es gäbe ihn auch mit 50Ah) ?


(Einen Link zum Datenblatt darf ich als Newbie leider noch nicht setzen.)

biauwe am 15 Mär 2019 14:04:25

JohnB hat geschrieben:Wäre der hier geeignet (es gäbe ihn auch mit 50Ah) ?


So habe ich mal angefangen: --> Link

Erst 60 dann 20 und 22 Ah Akkus und zum Schluß noch einen mit 100 Ah.

null550 am 15 Mär 2019 15:04:11

JohnB hat geschrieben:Hallo,
nachdem ich mit Interesse hier mitlese, überlege ich einen 80 Ah-Gel durch Lipo mit integriertem BMS zu erweitern.
Wäre der hier geeignet (es gäbe ihn auch mit 50Ah) ?
(Einen Link zum Datenblatt darf ich als Newbie leider noch nicht setzen.)

hier das Datenblatt: --> Link

Hallo JohnB,
Deine Frage, ob dieser Akku geeignet ist, kann ohne weitere Angaben nicht beantwortet werden.
Wichtig wäre:
Was für ein Fahrzeug ist es? Euro 6 oder Euro 5 und kleiner?
Wie alt und gut ist der 80 Ah-Gel?
Wieviel Kapazität möchtest Du?
Solar vorhanden?
Was ist die Motivation für ein Hybrid Gel - Lithium?
Vorhandener Einbauraum/Platzverhältnisse?
Betriebszeitraum: ganzjährig?
Investionsbereitschaft?

Ich bin jetzt bald 2 Jahre mit dem Hybrid-Akku-System unterwegs, einige andere (biauwe, Nögel,..) schon länger. Für mich war die Motivation vor 2 Jahren eine geringe Investion bei wenig Platzbedarf für 50% zusätzliche Batteriekapazität (bis vor kurzem 2 x 95 Ah AGM plus 2 x 26 Ah LiFePO4). Letzte Woche habe ich die AGMs nach 7,5 Jahren gegen 1 x 100 Ah Blei nass ausgetauscht, weil diese nur noch 25% Kapazität hatten, ich die Lithium schon hatte und die neue Blei nass weniger als 100 Euro gekostet hat. Mein aktuelles System wiegt mit 260 Wp Solar knapp weniger als meine Ursprungsinstallation mit 2 x 95 Ah AGM, bei gleicher Kapazität plus Solar, und hat mich nun mit meiner letzten Anschaffung eines Batteriemonitors dann 1.000 Euro gekostet. Und damit kann ich 2 - 3 Tage (Winter) bis mind. 5 Tage Frühjahr - Herbst frei stehen. Und wenn ich dann in 7 Jahren wieder den Blei-Akku ersetzen muss, hat es sich auch gerechnet. Ich für meinen Teil bin mit dem Hybrid happy.

Seit meinem Einstieg in LiFePO4 hat sich einiges auf dem Markt getan und speziell seit Jahresanfang wird das Angebot größer und auch günstiger. Entsprechend der Anforderungen und des Budgets kann es jetzt schon günstiger sein, voll umzusteigen.

JohnB am 15 Mär 2019 18:21:39

Hallo Helmut, danke für Deine sorgfältige Nachfrage.

null550 hat geschrieben:(..) Was für ein Fahrzeug ist es? Euro 6 oder Euro 5 und kleiner? (..)

Euro 6 ohne "intelligente Lima" im kleinesten Carthago (T 142), Bj 2018.

null550 hat geschrieben:(..) Wie alt und gut ist der 80 Ah-Gel? (..)

Exide ES900; recht neu, d.h. 1 Saison alt.

null550 hat geschrieben:(..) Wieviel Kapazität möchtest Du? (..)

Eigentlich brauchen wir nicht viel mehr als vorhanden. Ich bin, was Strom angeht, eher der Zeltler: Kaffee per French Press und Espresso per Moca, keinen Fön, so gut wie nie TV, schon gar keine Klima.

Bis jetzt haben wir nichtmal einen WR. Mit den 80 Ah kommen wir ohne Heizung im Sommer locker 4 Tage oder mehr aus. Mit Heizung im Herbst mind. 2-3. Zudem sind wir recht mobil, laden also häufig durchs Fahren auf; da der Kühlschr. auf Gas bleibt, steht der Ladestrom (ohne Booster) voll zur Verfügung.

ABER: Ab diesem Jahr gilt es auch *ein* E-Bike zu laden. Hierfür werden wir einen WR (300 W ?) installieren. Deshalb dachte ich an Aufstockung, da die eine Gel u.a. für den Entnahmestrom vielleicht ein bisschen schwach ist.

null550 hat geschrieben:(..) Solar vorhanden? (..)

Nein. Und bislang nicht geplant, da wir nicht länger frei stehen und zwischen 3 Tagen frei immer längere Fahrzeiten liegen.

null550 hat geschrieben:(..) Was ist die Motivation für ein Hybrid Gel - Lithium?(..)

Kapazitätsaufstockung bei gleichzeitiger Erhöhung der Stromleistung für den geplanten WR. Zugleich schnelleres Aufladen in der Fahrt als bei äquivalenter Aufstockung mit Gelbatt.

null550 hat geschrieben:(..) Vorhandener Einbauraum/Platzverhältnisse?(..)

Ein weitere Aspekt für Lipo. Im Batteriefach ist Platz für genau eine weitere Exide 900 (353 x 175 x 190 mm). Da würden 2*20Ah Victron genau reinpassen (1*60Ah wäre schon zu hoch.). Gewichtsbegrenzungen spielen keine Rolle.

null550 hat geschrieben:(..) Betriebszeitraum: ganzjährig? (..)

Nein. Herbst und Frühling ja, Winter nicht.

null550 hat geschrieben:(..) Investionsbereitschaft? (..)

Also Reißnägel habe ich keine im Geldbeutel, aber auch keine Lust mir für 1000 EUR was reinzustellen, was ich vielleicht mal brauchen könnte. Der Konkurrent zum Hybrid ist letzlich für 170 EUR 'ne weitere Gel reinzupacken und damit für ca. 5 Jahre Ruhe zu haben.

null550 hat geschrieben:(..) Entsprechend der Anforderungen und des Budgets kann es jetzt schon günstiger sein, voll umzusteigen.

Ich glaube, für mich weniger. Das Geld würde ich eher in eine Solaranlage (so 100-150 W) stecken.

null550 am 15 Mär 2019 18:49:52

Hallo,
das klingt interessant und ist sicher ein eigenes Thema wert. Vielleicht kann ein Mod das `umhängen´, hat mit dem Test ja nichts zu tun.

Ich bin gerade zeitlich eingegrenzt und melde mich später dazu.

JohnB am 15 Mär 2019 18:52:24

Ergänzung: Das im Hymer verbaute LE300 von BOS ist "etwas" teurer geworden, als zu Helmuts Anfangstagen: --> Link Mit 770 EUR für 2*25 AH mehr als doppelt so teuer.

JohnB am 15 Mär 2019 19:11:03

null550 hat geschrieben:(..) Im Hymer-System scheint es doch ein Stück Elektronik zur Ladeabstimmung zu geben, die Entladeverteilung vermute ich ungeregelt. (..)

Die Dokumentation --> Link sagt, dass die Blei-Batterie mit höherer Priorität geladen wird. Ab ca. 80% Ladezustand des PB-Akkus, wird der Lipo mit der Überschussenergie, welche die Blei-Batterie nicht mehr aufnehmen kann, geladen. Dabei wird die Blei-Batterie dennoch mit genügend Strom versorgt, um sie vollständig aufzuladen. Am Anfang der Entladungsphase wird zuerst der Lipo entladen, dann die Blei-Batterie.

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