PaulCamper
motorradtraeger

Verkauf Wohnmobil Wertverlust 1, 2


Tinduck am 26 Feb 2019 09:30:36

Im momentanen Markt und bei den üblichen Wartezeiten auf Neufahrzeuge mit Sicherheit. Und selbst wenn es nicht 90.000 sind, auf 70.000 müsste man definitiv nicht runtergehen, um einen Käufer zu finden.

Im unteren Preissegment sind die Preise sogar noch wesentlich stabiler, siehe die Preise für einjährige Leihmobile.

bis denn,

Uwe

Reimobil am 26 Feb 2019 17:19:55

Ich denke dass es unmöglich ist, den Wertverlust eines Womos beim Verkauf in Prozent anzugeben. Wie bei allen Gegenständen die frei verkäuflich sind, richten sich die Preise immer nach Angebot und Nachfrage. Das bedeutet, dass im Hochpreissegment die Rabatte bzw. der Wertverlust eines Fahrzeuges prozentual höher ist, wie im Billigsegment, einfach weil der Kreis der potenziellen Käufer bei einem Preis zwischen 40. - 60.000 € größer ist, als z.B. bei Mobilen, die über oder knapp unter 100.000 € kosten. Daraus ergibt sich, dass der Wertverlust/Rabatt bei den teureren Mobilen höher ausfällt. Schaut man sich in den einschlägigen Portalen an, mit welchem Preis selbst 20 bis 30 Jahre alte Mobile noch gehandelt werden, so ist der Wertverlust bei Wohnmobilen auf jeden Fall niedriger als z.B. bei PKW`s, insbesondere, wenn sie von ihren Besitzern auch gepflegt wurden. Außerdem hängt der Wertverlust natürlich auch von dem Ruf der betreffenden Marke ab.

Wenn wirklich einmal wie angekündigt, in der Zukunft die Rentner größtenteils in der Altersarmut landen, werden auch die Preise für die gebrauchten Mobile wieder fallen. :mrgreen: :lach:

thomas56 am 26 Feb 2019 17:38:18

ja, spätestens wenn das Flaschen- und Dosenpfand wieder abgeschafft wird. :lach:



Von Morelo habe ich gehört, dass auf neu konfigurierte Fahrzeuge 25% gegeben werden. Bei dem hätte man nach ein Jahr Fahrzeit immerhin noch 15% Gewinn.

Spengler63 am 26 Feb 2019 19:09:28

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Beim Kauf od. Verkauf zwischen zwei Privatleuten, spielt die Mehrwertsteuer überhaupt keine Rolle. Nur wenn einer gewerblich ist, dann sieht es anders aus.
Gruß

sonnenscheinfahrer am 26 Feb 2019 23:38:45

Spengler63 hat geschrieben:Der Kaufpreis mit Zubehör lag bei rund 60,-tsd.€.
Jetzt die erschreckende Erkenntnis, der "Ankaufspreis" beim Händler liegt bei 17,- tsd. € unter unserem Kaufpreis, nach nur 16 Monaten !!!
Ist das Normal??

Gruß Spengler


Nun rechnen wir erst mal und sehen dann was rauskommt!

Der Händler kauft dir dein Wohnmobil für 60.000,- € minus 17.000,- € = 43.000,- € ab.

17.000,- € ~ 28 % Werverlust für dich als Verkäufer, wenn du an einen gewerblichen Wiederverkäufer verkaufst.

Verkauft der Händler das Wohnmobil weiter, muss er mindesten die Mehrwersteuer aufschlagen um nicht schon beim reinen Geldwechsel drauf zu zahlen => 43.000,- € + 19 % MwSt. = 51.170,- €

60.000,- € - 51.170,- € = 8.830,- € bzw. ~ 15 % Wertverlust = Marktwert

Der Händler muss hier noch Gebrauchtwagengarantie geben, Werbung, Lagerplatzkosten, Verwaltungungskosten uvm. hinzurechnen oder er deckt dies mit einem Neuverkauf mit ab.

Ergebnis: Verkauf/Inzahlungnahme über einen Händler bringt immer MINDESTENS den Betrag der gesetzlichen MwSt. weniger - und das ist nicht mal bös gemeint vom Händler!

Also, wenn allgemein behauptet wird, dass der Wertverlust im ersten Jahr bei ~ 20 % liegt, bist du in diesem Fall noch wirklich gut bedient worden.

PittiC am 27 Feb 2019 00:00:18

Hallo Ulrich, du hast da einen Fehler in deiner Berechnung. Von Privatleuten angekaufte Fahrzeuge unterliegen beim Verkauf nur der Differenzbesteuerung. Das bedeutet nur auf den Gewinn, also der Differenz zwischen Einkauf und Verkauf, werden die19% Mehrwertsteuer gerechnet. Die höhe der Mehrwertsteuer muss auch nicht auf der Rechnung stehen, hieraus könnte sonst der Gewinn des Händlers errechnet werden.

sonnenscheinfahrer am 27 Feb 2019 00:11:52

PittiC hat geschrieben:Hallo Ulrich, du hast da einen Fehler in deiner Berechnung. Von Privatleuten angekaufte Fahrzeuge unterliegen beim Verkauf nur der Differenzbesteuerung. Das bedeutet nur auf den Gewinn, also der Differenz zwischen Einkauf und Verkauf, werden die19% Mehrwertsteuer gerechnet.



Oh, wenn das stimmt, dann mag ich die Händler ab sofort noch weniger :roll:

Falls das überhaupt geht, denn ich hab diese bisher gar nicht gemocht. :evil: :evil: :evil:

PittiC am 27 Feb 2019 01:00:11

sonnenscheinfahrer hat geschrieben:Oh, wenn das stimmt

--> Link

WERNER1953 am 27 Feb 2019 10:53:19

Ich habe im Herbst 2017 mein im März 2015 zugelassenes neu gekauftes WoMo mit 24 tkm verkauft. Neu hatte es einschließlich dem nachgerüsteten Zubehör 62.000 € gekostet. Der LP war ca. 72.000 € ohne das nachträgliche Zubehör.
Der Verkauf zog sich über 1/2 Jahr hin. Verkauft habe ich es an Privat für 53.000 €. Beim Verkauf an Händler hätte ich ca 5.000 € weniger erzielt und außerdem keinen guten Rabatt auf das Neufahrzeug bekommen.
Angebote von gewerblichen Aufkäufern habe ich abgelehnt.

Bei einem Privatverkauf muss man sich viel Zeit lassen und notfalls bereit sein, sein vorhandenes WoMo erst einmal nicht zu verkaufen.

WERNER1953 am 27 Feb 2019 12:37:54

Ich habe beide Wohnmobile Ende des Jahres 2014 bzw. 2017 aus dem vorhandenen Bestand großer Händler, d.h. vom Hof und nicht auf Bestellung gekauft. So waren rd. 20 % Nachlass vom Listenpreis zu erzielen.

Der Wertverlust bei PKW`s ist viel größer. Obwohl ich als Selbstständiger die MwSt abziehen und die Anschaffungskosten abschreiben kann, kaufe ich seit rd 15 Jahren nur noch Jahreswagen, aber nicht aus der Vermietung. Aktuelles Beispiel: mein derzeitiger Stern, Listenneupreis über 58.000,00 €, genau 1 Jahr alt mit jungfräulichen 6.500 km und unfallfrei, 36.000,00 € mit ausweisbarer MwSt., da Leasingfahrzeug eines Werksangehörigen. Das sind 38 % Wertverlust im ersten Jahr!

nanniruffo am 27 Feb 2019 13:36:44

Die Welt ist aber auch nicht immer und überall gleich.

Vor zwei Jahren haben wir unser 3,75 Jahre alten Alkoven verkauft und einen neuen VI bestellt.

Wir haben im Vorfeld zwei Händler zweier unterschiedlicher Fabrikate (weil nur diese beiden für uns geschmacklich in Frage kamen) besucht und in beiden Fällen haben wir nicht nach einem vorhandenen Lagerfahrzeug gefragt, sondern wegen der Ausstattung "ohne Hubbett" musste beidesmal das Fahrzeug mit einer 1/2 jährigen Lieferfrist bestellt werden. Bei dem ersten haben wir eine Zuzahlung von 50.000, Euro genannt bekommen. Einen Tag später sind wir zum zweiten Händler (anderes Fabrikat) und erhielten auf ein exact gleich teures (Listenpreis-Unterschied keine 200,- Euro) neues Fahrzeug, ebenfalls zu bestellen mit 1/2 jähriger Lieferzeit, einen Zuzahlungspreis von 38.500,- Euro genannt. 11.500,- Euro Differenz sind dann, zumindest für uns, ausreichender Grund gewesen, das zweite Angebot anzunehmen.

Auch wenn der erste Händler vielleicht nicht repräsentativ für seine Herstellermarke ist, bleibt natürlich immer eine bisschen "Apothekenimage" auch an der Herstellermarke hängen. Es wäre also kein Wunder, wenn unser nächstes Womo ebenfalls nicht von der ersten Marke ist. Vom ersten Händler allerdings garantiert nicht, da frage ich nie wieder auch nur eine Schraube nach.

Tom

p.s.: den gebrauchten Alkoven habe ich an einem Donnerstag im Dezember beim Händler abgegeben, er war dann am Freitag-Nachmittag, also innerhalb von 24 Stunden, zum ausgezeichneten Preis wieder verkauft. So ungewöhnlich hoch konnte der umgerechnete Inzahlungnahmepreis des zweiten Händlers also nicht gewesen sein. Und die Firma gibt´s auch schon seit 40 Jahren, er weiß also offenbar, was er zu tun hat.

sonnenscheinfahrer am 27 Feb 2019 14:57:53

sonnenscheinfahrer hat geschrieben:Oh, wenn das stimmt


PittiC hat geschrieben:--> Link


Das ist ja interessant.

Auch da hat mich der Händler wohl angelogen:

Herr ... verkaufen Sie Ihr Wohnmobil besser privat, denn ich muss immer erst die gesamte MwSt. vom netto VK aufschlagen und um diesen Betrag bekommen Sie schon mal weniger von mir als wie wenn Sie es privat verkaufen!

:lol:

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