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Verkauf Wohnmobil Wertverlust 1, 2


Spengler63 am 20 Okt 2018 23:03:05

Hallo zusammen,

wir beschäftigen uns mit dem Kauf eines neuen Wohnmobil. Unser jetziger ist ein Knaus Van ti 650 MEG Bj. 06.2017 mit 14.000km Laufleistung
Der Kaufpreis mit Zubehör ( TV, Navi, Markise, Fahrradträger,Rückfahrkamera usw.) lag bei rund 60,-tsd.€. Wir sind mit dem Wohnmobil grundsätzlich sehr zufrieden, brauchen aber nun aus verschiedenen Gründen ein größeres Mobil.
Jetzt die erschreckende Erkenntnis, der "Ankaufspreis" beim Händler liegt bei 17,- tsd. € unter unserem Kaufpreis, nach nur 16 Monaten !!!
Ist das Normal?? Ich höre u. lese hier immer von stabilen Verkaufspreisen, die Branche boomt und dann so ein Angebot.
Wer hat Erfahrung mit Verkäufen, wo liegt denn der cirka Wertverlust bei 12, 18 oder 24 Monaten.
Die Lösung "Inzahlungnahme" ist natürlich besonders einfach, wobei ich mir den Privatverkauf schon etwas komplizierter vorstelle.
Gibt es seriöse Ankäufer oder ähnliches ? Wie würdet ihr in so einem Falle vorgehen? Es kommt ja auch nicht besonders oft vor, das Fahrzeuge privat, nach ein oder zwei Jahren schon wieder verkauft werden.
Für eure Erfahrungen im voraus besten Dank

Gruß Spengler

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wolfherm am 20 Okt 2018 23:09:04

Na ja, der Käufer will mit dem Teil Geld verdienen. Das kann er am besten, wenn er günstig einkauft. Außerdem muss er für die Gewährleistung haften. Und auch Einjährige können da so einige Mängel aufweisen.

Bei einem Privatverkauf kann man sicherlich mehr erzielen. Aber wie du schon schreibst, Inzahlungnahme ist einfacher.

Frag doch mal bei einem anderen Händler.

Roman am 21 Okt 2018 00:15:49

Spengler63 hat geschrieben:...Der Kaufpreis mit Zubehör...lag bei rund 60,-tsd.€. ....
Jetzt die erschreckende Erkenntnis, der "Ankaufspreis" beim Händler liegt bei 17,- tsd. € unter unserem Kaufpreis, nach nur 16 Monaten !!! Ist das Normal??...


Ich fürchte ja. Du musst grundsätzlich mit rund 20 % Verlust im ersten Jahr rechnen. Das wären bei euch 12.000 Euro. Berücksichtig man nun den Aspekt, den Wolfgang bereits erwähnt hat, dass der Händler ja auch wieder etwas an Euerem Fahrzeug verdienen möchte, bist du schnell bei den 17.000.

Ob du bei einem Privatverkauf viel mehr rausholen kannst, hängt natürlich auch davon ab, wie begehrt das Modell derzeit am Markt ist und wie lange in der Folge die Lieferzeiten sind.

Gruß
Roman

HerrKalle am 21 Okt 2018 00:31:47

Es gibt ja unterschiedliche Ansätze, aber in der Regel geht man beim Verkauf nach einem Jahr von einem Wertverlust von 20 %, im 2. Jahr von 10% und in den Folgejahren von ca. 9% je Jahr aus. Also ist das Angebot des Händlers nicht so ganz aus der Luft gegriffen. Er möchte ja auch noch was bei einem Weiterverkauf verdienen. Außerdem liegt dann der Verkaufspreis in einem Bereich, wo viele Leute überlegen eher ein neues Reisemobil und nicht euer gebrauchtes zu kaufen. Ich würde euer Fahrzeug mal selber (z.B. über mobile) anbieten. Aber ich befürchte, das wir dann über 2-3000 Euro mehr sprechen. Der Verkauf über einen Händler ist da sicher einfacher und mit weniger Risiko behaftet.

hampshire am 21 Okt 2018 08:19:43

Hallo Spengler,
28% Wertverlust vom Listenpreis nach 16 Monaten und 14Tkm scheinen mir bei gutem Fahrzeugzustand angemessen. Du schreibst Kaufpreis. Wie hoch war denn der Listenpreis?
Welchen Nachlass gibt es beim neuen Fahrzeug?
Am Ende sind die Kosten für den Fahrzeugwechsel von Bedeutung. Wenn diese stimmen, ist der Ankaufspreis für die Inzahlungnahme egal.
Schlechten Deal einfach nicht eingehen und Alternative finden.

Helmchen am 21 Okt 2018 08:41:25

Der einzige Ausgleich zum hohen Wertverlust nach 16 Monaten ist der Rabatt, den Du beim Kauf erzielt hast.
Oder hast Du tatsächlich 60.000 € für das Mobil gezahlt?
Auf jeden Fall eigentlich immer sehr unwirtschaftlich, ein Fahrzeug nach so kurzer Zeit wieder abzugeben.
Stabil werden die Preise erst nach 4-6 Jahren, dann ist aktuell die Nachfrage sehr hoch.

Also, "in den sauren Apfel beißen" oder behalten.

Spengler63 am 21 Okt 2018 09:49:06

Danke schon mal für eure Einschätzungen,

Ernüchterung tritt ein!! Der Listenpreis lag damals bei 72,-tsd. €, war bei Knaus eine sogenannte "Inter Caravaning" Ausstattung IC Line, eine Art Einkaufsverbund, so wurde es erklärt.
Da aber alle Händler, die ich seinerzeit verglichen habe, so ziemlich die gleichen Verkaufspreise hatten, habe ich die Listenpreise überhaupt nicht für Ernst genommen. Diese werden, meiner Meinung nach, herangezogen und möglichst "hoch" eingesetzt, damit möglichst hohe Rabatte vermittelt werden können.
( Sie sparen 11.500,- €.....usw.) Für den Listenpreis ist kein Wagen in Deutschland verkauft worden (hoffe ich).
Wenn man den Listenpreis mit berücksichtigen würde...…. ja dann gute Nacht.
Aber wie ihr schon sagt, die Zuzahlung wird entscheiden. Da werden wir noch mal nachverhandeln oder eine Alternative wählen müssen.
Es ging mir hier auch eigentlich nur darum, das wir eine Einschätzung bekommen und nicht mit der Meinung weiterleben, viel viel zu schlecht verkauft zu haben.
Diese Erkenntis ist nicht schön, aber vielleicht können wir das Beste daraus machen. Der Glaube an Wertstabilität ist auf jedenfall dahin.
Ich denke das die tollen " Kaufe alle Wohnmobil " Inserate auch keinen Durchbruch bringen, oder gibt es da Erfahrungen ?

Gruß Spengler

FWB Group am 21 Okt 2018 09:57:06

Ja gibt es.... Auch da müssen Händler Geld verdienen. Das ist normal so und völlig legitim.

Du hast aus meiner Sicht 2 Möglichkeiten:

1. Du hast Zeit, schreibst einen Preis an das Womo, der dir zusagt ( vergleiche andere Angebote, bezüglich deiner Ausstattung
Hersteller, Laufleistung etc.) und wartest, bis ein Interessent dagegen rennt. :wink:

2. Du hast keine Zeit ( kein guter Berater ) , gibst den Wagen zeitnah, allerdings nach zähen Verhandlungen, einem Händler (Inzahlungnahme)
und lebst dann mit deinem Verhandlungsergebnis!

Viel Glück

Canadier am 21 Okt 2018 10:57:24

Hallo Spengler,
ich würde auf jeden Fall versuchen das Womo privat zu verkaufen.
Wird normalerweise etwas mehr bringen als beim Händler.
Und natürlich hast du gegenüber dem Händler ohne in Zahlungnahme eines Gebrauten viel mehr an Rabatt zu erwarten.

msfox am 21 Okt 2018 11:34:39

Jammern auf hohen Niveau.
Wer sich für 60.000€ ein neues Wohnmobil leisten kann und das schon nach einem Jahr wieder abstoßen will, um sich ein noch größeres zu kaufen, dem sollten die 17.000€ Wertverlust nichts ausmachen.
Trotzdessen, Bequemlichkeit hat halt seinen Preis. Gibt man das WoMo in Zahlung hat man alles sorgen los - Platzproblem, Käufer finden... Auch das kostet.

Spengler63 am 21 Okt 2018 12:55:40

msfox hat geschrieben:Jammern auf hohen Niveau.
Wer sich für 60.000€ ein neues Wohnmobil leisten kann und das schon nach einem Jahr wieder abstoßen will, um sich ein noch größeres zu kaufen, dem sollten die 17.000€ Wertverlust nichts ausmachen.


Wenn ich sooooooooo ein hohes "Niveau" hätte, würde ich nicht fragen oder jammern, wie du es so schön nennst. Der Plan war ein größeres nicht teureres Wohnmobil zu kaufen, evtl. auch gebraucht oder Tausch mit möglichst geringer Zuzahlung.
Es geht aber hier nicht darum, wer sich ein neues Wohnmobil leisten kann oder nicht. Ich denke es gibt mehrere Mobilisten die sich ein neues Mobil kaufen/kaufen können.
Es ging um die Einschätzung des Wertverlustes!!
Gruß

babenhausen am 21 Okt 2018 13:52:37

Du musst dich einfach dem Wettbewerb der Preise stellen.
Mit einem solch jungen Fahrzeug stehst du in direktem Wettbewerb zu den ausgeschiedenen Mietfahrzeugen nur mit dem großen Unterschied du hast den vollen Preis bezahlt.
Der Mietflottenbetreiber lächelt nur gelangweilt über deinen Kaufpreis denn er hat Rabatte die dir das Wasser in die Augen treiben und er muss seine alten bis im Frühjahr verkaufen, die neuen sind schon bestellt.

rogers am 21 Okt 2018 15:41:43

Ich habe mir gerade letzte Woche ein neues Wohnmobil gekauft, obwohl mein alter gerade erst 30 Monate alt ist.
Der Wertverlust ist dabei, wie hier schon beschrieben, die eine Sache, aber ich habe mein Ziel der maximalen von mir gewünschten Zuzahlung bei der Verhandlung im Auge gehabt und auch wenn mein alter ein Wertverlust hat, der im Prinzip sehr schmerzhaft wäre, bin ich bei der Zuzahlung unter dem Strich da gelandet wo ich hin wollte, sogar noch etwas besser.
Mein Fahrzeug mit erheblichen Wertverlust in Zahlung gegeben, dafür aber solange um den Rabatt für den neuen gehandelt bis es gepasst hat.
Diese Vorgehensweise würde ich auch versuchen und wenn es nicht klappt, Plan B. Abstriche beim neuen, ein Fahrzeug suchen wo es mit dem Preis passt oder im Notfall den alten erstmal weiterfahren.

Wenn das nicht geklappt hätte, würde ich den alten auch weiter fahren, auch mit all den dadurch für mich entstehenden Nachteilen.

Gruß
Roger

Tinduck am 21 Okt 2018 18:01:35

Würde auch das Gesamtpaket im Auge behalten. Bei uns lief es genau umgekehrt, für seine Bücher hatte unser Händler lieber nen Tausi mehr für den in Zahlung genommenen Wowa gezahlt, als den Kaufpreis für das Womo weiter zu reduzieren... in Summe wars dann aber natürlich der gleiche Rabatt.
In Deinem Fall geht er vielleicht lieber noch mit dem Preis fürs neue Fahrzeug runter.

bis denn,

Uwe

AndiEh am 21 Okt 2018 18:07:52

Hallo Spengler,

such dein Fahrzeug doch mal bei Caraworld.de oder bei Mobile.de.
Bedenke aber, dass bei solchen Plattformen gerade bei gebrauchten Fahrzeugen auch manchmal überzogene Preise aufgerufen werden.

Aber wenn du Zeit hast, dann verfolge doch mal zwei, drei Angebote und schau, wie lange die inseriert bleiben.
Die Frage ist auch, ist jetzt der richtige Zeitpunkt für den Verkauf, oder vielleicht doch erst im Frühjahr.

Eine Überlegung wäre auch einfach mal dein Wohnmobil auf den beiden Plattformen zu inserieren und die Reaktionen darauf abzuwarten.
Wie schon andere schrieben, jetzt einen Schnellschuß kostet unter Umständen viel Geld.

Gruß
Andi

Grandeur am 21 Okt 2018 21:50:32

Hallo Spengler,

aktuell bekommst Du das Modell im Netz unverhandelt ab 52 t€ neu angeboten. Was würdest Du beim Händler kaufen? Neu für unter 52t€ oder gebraucht, 1 Jahr alt, 14 tkm,... für ca. 48t€. Der Händler muss das Fahrzeug aufbereiten, zwischenfinanzieren, Reklamationen abarbeiten, eine Gewährleistungsverlängerung bezahlen, zum Verkauf ein Fahrzeug in Zahlung nehmen und trägt das Risiko, dass er das Fahrzeug evtl. nicht mehr 2018 verkauft, d.h. 2019 ist er "schon" 2 Jahre alt.

Also der Händler hat meiner Ansicht nach kein unseriöses Angebot gemacht. Wieso sollte er sich das Risiko eines Gebrauchfahrzeugs einkaufen mit geringerer Marge wie an einem Neufahrzeug.

An Deiner Stelle würde ich verschiedene Händler abklappern und dort, wo den geringsten Aufpreis bei Inzahlungnahme hast kaufen und/oder zusätzlich mit dem Händler die Option des Privatverkaufs bis zur Übergabe des Neuen in den Ankaufvertrag reinschreiben lassen.

Gruß Grandeur

Spengler63 am 21 Okt 2018 22:16:58

Danke für eure Einschätzungen und Tipps.

Werden uns die Sache noch einmal in Ruhe durch den Kopf gehen lassen. Wie man dann damit umgeht muss man sehen. Es ist ja Gott sei Dank kein Notverkauf.
Den Faktor Zeit nehmen wir uns glaube ich. In Ruhe verhandeln, vergleichen und abwarten ist glaube ich die beste Lösung. Den "Schnellschuß" wird es wohl nicht geben, wäre ja auch zu einfach gewesen, hin zum Händler, oh schönes Wohnmobil, An u. Verkaufspreis jawoll passt auch, bitte nicht einpacken, ich esse ihn gleich hier :lol:
Schönen Wochenstart.
Gruß Spengler

Gast am 21 Okt 2018 23:14:36

Wir hatten bisher immer Glück, einen Verlust beim Neuwagen (Boxstar von Knaus) könnten wir durch Discount beim Alkoven wieder „ausgleichen“ , da wir ein ex-Mietfahrzeug kauften, dieses war so gut im Preis, das wir es faktisch mit „Gewinn“ in diesem Jahr beim Kauf des aktuellen Gebrauchtmobils in Zahlung geben konnten. Summa Summarum haben hat uns der Alkoven in etwa zwei Jahren 2 Cent pro Kilometer gekostet, inkl. Versicherung, Sprit, CP Kosten... Ein echter Glücksfall...
Einen Neuwagen würden wir daher nicht mehr kaufen...da ist das Risiko eines Wertverlusts am größten.

Und: egal ob Neu-, ex-Miet-, Gebrauchtwagen - alle hatten bisher Macken....

Ruedi1952 am 22 Okt 2018 10:11:00

Ich würde dir als Privatkäufer auch nicht viel mehr geben.
Ich würde mir Gedanken machen warum verscherbelt er die Büchso so schnell wieder da ist doch bestimmt was faul dran.
Dann ist der Abstand zu einem neuen zu gering um das Geld in einem gebrauchten zu investieren.
Als Händler kauft er neue ja günstiger ein da der Vorlieferant Vorsteuerabzuberechtigt ist.
Bei dir kann er das nicht und er muss verdienen zum Leben.
Das hat alles nichts mit Wertstabil zu tun der Faktor trift viel später zu.

road-king am 22 Okt 2018 10:23:40

Beim Kaufen und beim Verkaufen von Mobilen und von Immobilien gilt es sich Zeit zu nehmen

wer schnell kaufen will , muss meist mehr bezahlen wenn er das nimmt was eben gerade auf dem Markt angeboten wird
und wer schnell verkaufen will bekommt eben das was die Bieter auf die Schnelle geben

Also wäre mein Vorschlag das Womo zu einem Vernünftigen Preis in Mobile de anzubieten und abzuwarten ob sich mit der Zeit dafür jemand interessiert.
Man muss ja nicht an den ersten besten Schnäppchenjäger verkaufen

und anderer Seits würde ich eben auch so auf ein passendes Angebot warten , das meinen Ansprüchen un Preisvortellungen für einen Kauf genügt .

die genannten Abschläge wären mir dann auch zu hoch .. rechnet mal aus was dann die Nacht im Womo gekostet hat .. aber darüber will ja keiner nachdenken :-)
LG

Klaus

Dean am 22 Okt 2018 11:51:38

Hallo,

ich kann evtl. etwas dazu beitragen da ich im August einen 2,5 Jahre alten Pössl 2 Win an privat verkauft und einen Knaus Sun I 700 LEG EZ 05/2017 vom Händler gekauft habe.
Den Pössl habe ich 2016 neu mit sehr guter Ausstattung für 48.500 € gekauft und jetzt für 44.000 € wieder an privat verkauft. Der Knaus Sun I hatte einen Listen-NP von 111.800 € und ich habe ihn im September, mit allerdings 46.000 km, vom Händler für 67.500 € gekauft. Der Händler hat auch noch die 48tkm-Inspektion machen lassen.
Beim Pössl nur 9,27 % in 2,5 Jahren verloren und beim Knaus 39,62 % nach 17 Monaten eingespart.

HerrKalle am 22 Okt 2018 12:37:22

Dean hat geschrieben:Den Pössl habe ich 2016 neu mit sehr guter Ausstattung für 48.500 € gekauft und jetzt für 44.000 € wieder an privat verkauft.


Herzlichen Glückwunsch zum super Verkaufspreis. Nur verstehen kann ich das aus Sicht eines Käufers nicht.
Was ist der Grund ein 2,5 Jahre altes Womo für nur 4500 Euro unter dem Neupreis zu kaufen?

wolfherm am 22 Okt 2018 13:06:35

Vielleicht liegt es an der Lieferzeit für ein Neufahrzeug.

Tinduck am 22 Okt 2018 13:11:25

Vielleicht die momentane Lieferzeit für neue Kastenwagen? Das ist halt der immense Vorteil von Gebrauchtfahrzeugen, die sofortige Verfügbarkeit.

bis denn,

Uwe

Dean am 22 Okt 2018 13:33:10

Ja, es war wohl die lange Lieferzeit von 1 Jahr auf den Pössl. So konnten Sie direkt losfahren.

Inselblick am 22 Okt 2018 13:47:27

vielleicht sieht die Rechnung beim Dean und seinem Kastenwagen so aus:
2016 Listenpreis 54.500€ minus Nachlass 10% = 48.500 als VK-Preis (gut verhandelt, weniger Nachfrage?).
2018: 54.500 ehemaliger Listenpreis + 2 * jährliche Preisanpassung a 3 % = 2018 Listenpreis 57.200 €. Und aufgrund der Nachfrage und hohen Lieferzeiten gibt es kein/wenig Nachlass => somit ist doch 44.500 € ok und entspricht etwa 22% weniger gegenüber 2018-Preisliste.

WERNER1953 am 22 Okt 2018 14:10:53

Ich kann von meinem eigenen Verkauf wie folgt berichten: Nach 2,75 Jahren wollten wir von unserem neu erworbenen gepflegten WoMo (fast 25 tkm) auf ein WoMo mit Einzelbetten umsteigen. Wir wollten es aber zunächst verkaufen. Eine Inzahlungsgabe schien uns uninteressant, da wir bei Neukauf einen möglichst hohen Rabett aushandeln wollten. Nach Preisreserchen bei moble wurde es dort inserriert. Zunächst melden sich nur Händler (Aufkäufer), welche beeits am Telefon mindestens 5.000 € unter unserem Preis boten. Privatinteressenten melden sich zunächst kaum. Wenn doch passte irgendetwas dann doch nicht. Die Sache zog sich mehr als 1/2 Jahr hin. Am Ende haben wir unser WoMo an Privat mit nur 15 % Wertverlust verkauft. Wir hatten dann beim Neukauf freie Hand. Wie bereits beim ersten WoMo haben wir schließlich zum Jahresende ein auf dem Hof des Händlers stehendes WoMo mit hohem Nachlass erworben.
Diesen hätten wir bei einer Inzahlunggabe wegen der Verrechnung nicht bekommen.

Resümee: Ein Privatverkauf dauert; es lohnt sich aber.

Dean am 22 Okt 2018 14:19:55

Inselblick hat geschrieben:vielleicht sieht die Rechnung beim Dean und seinem Kastenwagen so aus:

2018: 54.500 ehemaliger Listenpreis + 2 * jährliche Preisanpassung a 3 % = 2018 Listenpreis 57.200 €. Und aufgrund der Nachfrage und hohen Lieferzeiten gibt es kein/wenig Nachlass => somit ist doch 44.500 € ok und entspricht etwa 22% weniger gegenüber 2018-Preisliste.


So ist es fast gewesen, die 48.500 € waren der gezahlte Preis wo der Rabatt schon abgezogen war und die Preise wurden jedes Jahr angehoben.

babenhausen am 22 Okt 2018 14:31:28

Resümee: Ein Privatverkauf dauert; es lohnt sich aber.



Klar lohnt sich das.
Der Händler hat mit einem Fahrzeug auch Aufwand nicht zuletzt auch Haftung bei einem Verkauf. Das muss durch eine Spanne abgedeckt werden.

Verdienen will der Händler auch noch, so kommen schnell Differenzen von 3-5 000 Euro zusammen zwischen Ein und Verkauf bei einem Händler.

Dies entfällt natürlich bei einem Privatverkauf besonders derzeit da Wohnmobile sehr gesucht sind.

Inselblick am 22 Okt 2018 15:32:24

und immer dran denken...ein Gutes Geschäft hat immer zwei Sieger.

knutschkugel am 23 Okt 2018 10:06:02

Gibt es denn wirklich die bis zu 20 % Rabatte bei Neukauf, ohne Inzahlungsnahme?

Canadier am 23 Okt 2018 10:11:11

Hallo Kai,
ja, grade wenn du keinen alten in Zahlung gibst.

wolfherm am 23 Okt 2018 11:07:18

Nein. Kann man pauschal überhaupt nicht sagen. Es gibt Hersteller mit großer Nachfrage, da sind diese Prozente nicht drin.

Lancelot am 23 Okt 2018 12:28:15

Im Gegenteil : wenn ein Hersteller Lieferfristen von 1 Jahr hat ...
warum sollte der irgendwelche zusätzlichen Rabatte einräumen .. :nixweiss:
Man kann froh sein irgendwas im Skontobereich zu bekommen :roll:

Spengler63 am 23 Okt 2018 18:44:05

Also aktuell spricht man, bei meinem freundlichen Händler von 3-4% Rabatt (Rapido) und dann werden sie auch stur !!
Ich weis nicht, wie es bei anderen Marken aussieht, aber 20% sind glaube ich Wunschdenken und utopisch für die Branche.
So wie die Lage momentan aussieht, werden wir da nicht mehr viel erreichen können, werden aber noch einen Versuch starten.
Den Verkauf ( Inzahlungnahme) wird es nicht geben. Vielleicht ist es ja wirklich so, das es dann etwas einfacher wird zu verhandeln.
Ich hoffe das man auf irgendeiner Plattform 10-15% mehr erwirtschaften kann. Der Wertverlust, wie ich das momentan sehe, scheint ja Fakt zu sein und wird bei jedem von uns zu buche schlagen, bei dem einen etwas mehr und bei dem anderen etwas weniger.
Im schlechtesten Fall müssen wir halt noch ein Jährchen warten, gebraucht kaufen (wenn es ihn dann gibt) und kommen dann in den Genuss, den wir jetzt bemängeln.
Gruß Spengler

Grandeur am 23 Okt 2018 20:42:57

Hallo Spengler,

willst Du das richtige Wohnmobil kaufen und Spaß damit haben oder einen Rabatt?

Wenn hoch rabattiert wird, dann ist auch der Wertverlust entsprechend größer.
Ist das Produkt attraktiv muss es nach meiner Ansicht nicht rabattiert werden oder was gibt Dir das für ein Gefühl, wenn der Verkäufer zuerst über den Rabatt spricht, bevor er eine Bedarfsanalyse macht? (Bsp. Möbelhaus)

Unbeliebte Grundrisse, Farbkombinationen und mangelnde Ausstattungen müssen dann über Rabatte verkauft werden.

Ich hatte Glück beim Kauf eines vorrätigen Neufahrzeug: anstehender Modellwechsel Sprinter, Saisonende und der Händler brauchte Platz für die 2019er Modelle. Der Auszeichnungspreis war fix! Wenn ich jetzt bei Mobile reinschaue hat der Preis gepasst.

Gruß Grandeur

hampshire am 23 Okt 2018 21:20:07

msfox hat geschrieben:Wer sich für 60.000€ ein neues Wohnmobil leisten kann und das schon nach einem Jahr wieder abstoßen will, um sich ein noch größeres zu kaufen, dem sollten die 17.000€ Wertverlust nichts ausmachen.

Wer so denkt hat das Rätsel gelöst, wie man schnell ein kleines Vermögen macht - solange er mit einem großen beginnt.

Spengler63 am 23 Feb 2019 21:44:31

Hallo zusammen,

wollte mal eben Vollzug melden. Wohnmobil ist privat verkauft worden. Wie hier schon beschrieben, war Geduld der richtige Hinweis von euch.
Es hat zwar über drei Monate gedauert, aber es hat sich gelohnt. Wir hatten: Händler mit unterirdischen Geboten, Privatkäufer die weniger boten als die Händler,
Kaufzusagen die nach zwei Tage wieder zurückgezogen wurden, weil Käufer ihres eigenen Fahrzeugs abgesprungen sind, oder jemand der doch plötzlich die Finanzierung nicht bekam. Also eine bunte Palette. Es kam erst diesen Monat Bewegung in die Sache. Nov. Dez. u. Jan sind glaube ich nicht die optimalen Monate zum inserieren.
Zum Ende kam es dann ganz einfach. Es kam ein nettes Ehepaar, die sich schon im Vorfeld über den Fahrzeugtyp u. Grundriss informiert hatten (wussten also was sie wollten),
Kaufvertrag-Anzahlung-Überweisung-Abholung----Fertig !!
Gruß Spengler

NewXGO am 25 Feb 2019 15:37:57

Ich beneide dich ein wenig.

Auch mein "fast" neuer steht zum Verkauf. Durch diverse Nachrüstungen hoffe ich auch den Verlust möglichst gering zu halten.

Aber es fragt tatsächlich fast jeder Interessent, warum das Fahrzeug nach nur 1 Jahr wieder verkauft wird, ob es da ein Problem mit gäbe.

Nein gibt es nicht, wir wollen halt aus diversen Gründen ein anderes Wohnmobil.

Gekauft für ~42T EURO, vieles nachgerüstet. Mal sehen, was am Ende wirklich rauskommt.

Spengler63 am 25 Feb 2019 18:47:28

Das war auch bei uns die erste Frage. Es kommt wohl nicht so häufig vor, das Wohnmobile nach ein bis zwei Jahren wieder verkauft werden.
Aber erst die intensive Nutzung zeigte, das es der falsche Grundriss war. Bei den Leihmobilen ist das gar nicht so aufgefallen.
Vielleicht haben wir auch zu schnell gekauft, ich weis es nicht.
Dann muss man abwägen, Augen zu und durch, oder an der Sache was ändern. Ich habe schon oft gesagt, es ist wie beim Hausbau, wenn man fertig ist, weis man
was man falsch gemacht hat. :lol:
Wünsche dir beim Verlauf viel Erfolg.

Gruß Spengler

Inselblick am 25 Feb 2019 19:44:37

Wir haben unseren Carado T448 auch nach einem Jahr verkauft, weil der Grundriß für 2 Personen nicht optimal war. Wir hatten z. B. ein Hubbett drin, was wir nicht genutzt haben. Auch das Bad als Einraumlösung gefiel uns in der Praxis nicht.
Einfach ehrlich die Beweggründe nennen, das bringt mehr aus Stotterei. Wir sind 10000 km damit gefahren und haben 3000 EUR weniger bekommen als damals gekauft. Für mich war das kein Wertverlust. Jetzt haben wir einen neues Wohnmobil und sind zufrieden.
Gruß Manfred

Spengler63 am 25 Feb 2019 22:13:47

Da werd ich wieder neidisch !!! 3tsd. Wertverlust :bindafür:

Palmyra am 26 Feb 2019 08:16:44

Bitte nicht vergessen dass der Wertverlust im wesentlichen aus der 19% MwST besteht - die sind nun mal auf jeden Fall weg wenn man als Privatmann gekauft hat und nunmehr wieder verkauft.

Bei hochwertigen gefragten PKW´s auch SUV beträgt die Nettorate ca 33% für das erste Jahr - das sind die 19% MwSt sowie ca 14% vom eigentlichen Wert.

Tinduck am 26 Feb 2019 08:53:20

Wo hast Du denn die Weisheit her? Der Neupreis wird immer incl. Mehrwertsteuer angegeben, und von diesem Ausgangspunkt rechnet sich auch der Wertverlust. Sonst würde eine neues Womo im ersten Jahr nicht 10%, sondern 30% an Wert verlieren, was definitiv nicht der Fall ist.

Dein Beispiel aus dem PKW-Sektor ist auf Wohnmobile schlicht nicht anwendbar, da die Wertverkuste wesentlich geringer sind.
Wie Banken ihre Tilgungspläne rechnen, hat mit dem wirklichen Marktwert der Fahrzeuge wenig zu tun. Die wollen nur auf alle Fälle erreichen, dass das Kfz mehr Wert ist als die offene Restschuld, damit im Pfändungsfall der Kredit gedeckt ist.

bis denn,

Uwe

thomas56 am 26 Feb 2019 09:01:14

Tinduck hat geschrieben: Sonst würde eine neues Womo im ersten Jahr nicht 10%, sondern 30% an Wert verlieren, was definitiv nicht der Fall ist.


du meinst ein Fahrzeug mit 100.000 Listenpreis findet nach einem Jahr einen Käufer, der 90.000 dafür zahlt?

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