aqua
motorradtraeger

Ladebooster VCC1212-30 Ladespannung 1, 2


Shamen44 am 24 Okt 2018 09:06:27

Guten Morgen,
ich wollte mich mal über die richtigkeit der Funktion meines Ladeboosters von Votronic informieren. Denke das ja einige einen verbaut haben hier im Forum.
Ich habe in einen VW T5 Euro 5 den Booster von Votronic VCC1212-30 verbaut und dazu eine AGM Batterie.
Dieser schaltet auch ein und geht aus alles wunderbar. Aber die Ladespannung schwangt doch sehr Stark zwischen 14-15Volt.
Noch dazu leuchtet die "Charge" leuchte nicht dauerhaft sondern geht so im 5-6 Sekunden takt kurz aus. Dies ist auch der Moment indem die Spannung so fällt.
Ich als nicht Elektriker bin mir das nicht so sicher ob das so richtig ist. War eigentlich der Meinung das die Spannung auf einem Wert gehalten wird.
Von der Lichtmaschine kommen übrigens konstant ca. 14,2Volt. Die kabellänge von Starter Batterie zum Booster betragen 1,5m 16mm² und vom Booster zur Batterie 0,3m 16mm².

Von Votronic selbst bekomme ich leider keine Antwort.
Hoffe mir kann jemand Helfen.
Danke im Voraus

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

invaderduck am 24 Okt 2018 11:39:06

Hallo, Es ist völlig in Ordnung, da du 2 verschiedene Arten von Batterien hast - vorne zum starten Blei und im Wohnraum AGM, der Booster überwacht ständig
beide Batteriensätze, und regelt nach dem Innenwiderstand der Batterien und nach der Temperatur,(falls du ein Temp. Sensor angeschlossen hast), der Booster
überwacht dann die Batterien, und wenn sie Voll sind, schaltet es ständig hier und her um die Erhaltungs Ladung Aufrecht zu erhalten, dabei werden die Ladespannungen geregelt bei den AGM bis 15 V (je nach Hersteller) und bei dem Blei bis 14,3V, das ist der Grund,warum die Ladelampe ständig blinkt, da es dauert immer bischen bis die Spannung hoch oder tief geregelt wird und dabei blinkt die Diode, ich habe auch AGM-Batterien im Wohnraum eingebaut und zum starten 2 Bleibatterien, und eingebaut habe ich einen Booster von Ctek, und bei mir passiert das gleiche Spiel.
Jan

Shamen44 am 26 Okt 2018 07:23:28

Schon mal danke für die Antwort.
Das klingt schon logisch was du Beschrieben hast. Habe darauf hin mal die Boardbatterie mit Verbrauchern belastet und siehe da die Spannung wurde Konstant gehalten.
Nun Scheint die Boardbatterie wieder voll und das Spiel geht von Vorne los. Leider flackert beim Spannung anziehen des Boosters das Licht im Auto was mir als sehr stört und vorallem nicht als Richtig erschenint.
Noch dazu steht im Handbuch von Votronic das bei der Ehaltungsladung eine konstante Spannung anliegt und nur der Strom reduziert wird.
Also ich glaube nach wie vor das Irgendetwas nicht stimmt.

Sprintertraum am 26 Okt 2018 07:49:46

Moin
Frag doch mal diesbezüglich bei Votronic nach. Eigentlich sind die sehr kompetent und hilfsbereit.
Viel Glück

Shamen44 am 26 Okt 2018 08:20:55

Sprintertraum hat geschrieben:Moin
Frag doch mal diesbezüglich bei Votronic nach. Eigentlich sind die sehr kompetent und hilfsbereit.
Viel Glück

Habe ich bereits. Telefonisch sind die nicht erreichbar und eine Antwort auf meine Mail bekomme ich nicht.

Sprintertraum am 26 Okt 2018 18:16:03

Hallo Shamen44
Danke für die Info. Sehr Traurig für so ein Unternehmen.
Gruss

charly49 am 26 Okt 2018 18:26:06

Hallo Shamen44,
ruf doch bei der Fa. Büttner an. Deren Ladebooster soll baugleich zum Votronic sein. Habe ich beim Einbau meines Boosters auch gemacht und ich habe damals fundierte Auskunft erhalten. Ein Versuch ist es immer wert. :?

cbra am 26 Okt 2018 18:27:24

Sprintertraum hat geschrieben:Moin
Frag doch mal diesbezüglich bei Votronic nach. Eigentlich sind die sehr kompetent und hilfsbereit.
Viel Glück

Shamen44 hat geschrieben:Habe ich bereits. Telefonisch sind die nicht erreichbar und eine Antwort auf meine Mail bekomme ich nicht.


probiers einfach nochmal, ich habe super erfahrungen mit dem votronic support !

hast du das problem "schon immer" oder erst seit kurzem?

kintzi am 26 Okt 2018 23:35:44

Hatte Aug./Sept. ähnlichen Delay mit Votronic von fast 1 1/2 Mon.Nachdem ich dann etwas schimpfte, meldete sich Herr Eugen SCHEMELEW v. Votr. und entschuldigte sich: wegen Erkrankungen u. Messen sei die Serviceabtlg. unterbesetzt. Ich war mit der techn. Antwort nicht ganz zufrieden, schickte ihm ausführliche Daten u. erhielt innerhalb v. Tagen fundierte Antwort. Bitte doch nochmal
um die Beantwortung Deiner Frage explizit durch Herrn Schemelew.
Frage an Dich: welche Spannung schwankt stark, die Ladespannung (Ausgang des Ladewandlers /B2B-) ?
Darf sie m. E. nicht. Ich habe den VCC 1212-70 A, Betrieb allerdings im Li-Modus. Dessen Ladespannung beginnt bei 13,1 V
u. steigt ohne Schwankung bis zur Schlußspannung v. 14,4 V an, wobei der Ladestrom etwas über 60 A liegt. Dafür schwankt meine Eingangsspannung (Lima-Starterbatt) erheblich zwischen 12,6 u. 12,0 V, manchmal sogar darunter auf 11, xx, je nach Belastung mit Aufblitzen der Ladekontrolle. Wahrscheinlich Überlastung: der VCC saugt 80-90 A, die Grundversorgung liegt bei 15 A , dann noch Licht, dann sind die 120A LiMa-Leistung etwas dürftig, zumal die Verkabelung jetzt 14 Jahre alt ist u. sicher etwas Korrosion hat. . Der VCC registriert den Spannungsabfall u. reduziert kurzzeitig seine Stromaufnahme bei zu starkem Spannungsabfall. Das ist aber nicht Dein Problem,zumal diese Spannung bei Dir konstant bei 14,2 V liegt. Falls alles ordentlich ohne Wackler mit wechselnden Übergangsspannungen verkabelt ist, nehme ich an, daß Du eine schlechte Chassis-Masse am Eingang des Boosters hast. Gehe mal her u. verbinde den Minuseingang des Boosters mit Motor oder Getriebe, messe u. berichte, ob der Fehler dann auch noch auftritt. Gr. Richi

T4Wohnmobil am 28 Okt 2018 19:11:26

Shamen44 hat geschrieben:Ich habe in einen VW T5 Euro 5 den Booster von Votronic VCC1212-30 verbaut und dazu eine AGM Batterie.
Dieser schaltet auch ein und geht aus alles wunderbar. Aber die Ladespannung schwangt doch sehr Stark zwischen 14-15Volt.


Von der Lichtmaschine kommen übrigens konstant ca. 14,2Volt. Die kabellänge von Starter Batterie zum Booster betragen 1,5m 16mm² und vom Booster zur Batterie 0,3m 16mm².

Von Votronic selbst bekomme ich leider keine Antwort.
Hoffe mir kann jemand Helfen.
Danke im Voraus


Ein Ladebooster bringt beim T5 mit 14,2V Lichtmaschinenspannung und deiner Verkabelung keine Verbesserung der Ladung der Versorgungsbatterie als ein Trennrelais. Der Ladebooster begrenzt den Ladestrom auf max. 30A ! Bei meinen T5 ausgerüstet mit Trennrelais und zusätzlicher Verkabelung mit 16mm² erreiche ich bei entladener Versorgungsbatterie Ladeströme von 40-45A.
Gerade bei kurzer Fahrzeit (1-2 St.) ist ein 30A Ladebooster ein Ladestrombegrenzer und bewirkt genau das Gegenteil einer schnellen Ladung der Versorgungsbatterie.

Gruß

Erik

kintzi am 28 Okt 2018 20:07:45

Ist ja wohl die halbe Wahrheit: in herkömmlicher Verschaltung mit Trennrelais u. dickeren (als meist in Serie verbauten) Zuleitungen "bringt diese 40-45 A". Ja, aber nur initial bei ungefähr halb entladener Versorgungsbatt.
Klar, der Ladewandler ist hier auf 30 A begrenzt und im Nachteil. Das ändert sich aber deutlich mit zunehmender Ladung dieser Batt, zumal der Fahrzeugregler die Spannung hält, also die Ladung mit Spannungskonstanz durchführt (von Anfang an U1 von IU1oU2), also W-Kennlinie.
Dabei sinkt der Strom (abnehmendes dU) nach nicht all zu langer Zeit mit zunehmender Batt-Ladung. Der Booster ist dann unter 30 A im Vorteil, da er bis ungefähr 80% SoC mit Stromkonstanz lädt,bevor er von Volllast (Bulk = I) auf Vollladung (Absorption=U1, Spannungskonstanz in Ladeschlussspannung , 14,4 bzw. 14,7 V ) übergeht , entsprechend IU1oU2. Trotzdem macht er die Batts in ungefähr in 20% weniger Zeit zu 80% voll, auch die restlichen 20% in Absorption gehen etwas schneller (je nachBatt-Typ) als ohne Booster. Und für AGM ergibt sich wieder 14,2 V zu 14,7 V . Aber für manche E-Ingenieure ist die Ladeschlußspannung eh unerheblich.
Auch ist die Strombegrenzung der Batt. zuträglicher, wenn man an die zulässigen max. Ladestrom für diese (10,20, 30% der Kapazität) denkt. Ist aber in praxi kaum groß relevant, wenn man einen eventuellen Pufferstrom noch abziehen muß. Gr. Richi

T4Wohnmobil am 28 Okt 2018 21:37:22

kintzi hat geschrieben:Ist ja wohl die halbe Wahrheit: in herkömmlicher Verschaltung mit Trennrelais u. dickeren (als meist in Serie verbauten) Zuleitungen "bringt diese 40-45 A". Ja, aber nur initial bei ungefähr halb entladener Versorgungsbatt.

Klar, der Ladewandler ist hier auf 30 A begrenzt und im Nachteil.20% weniger Zeit zu 80% voll, auch die restlichen 20% in Absorption gehen etwas schneller (je nachBatt-Typ) als ohne Booster. Und für AGM ergibt sich wieder 14,2 V zu 14,7 V . Aber für manche E-Ingenieure ist die Ladeschlußspannung eh unerheblich.


Gerade bei der Boosterladung (30A) wird die Ladeschlußspannung wegen der Strombegrenzung und der begrenzten Fahrzeit selten erreicht.
Durch die Begrenzung des Ladestroms durch Reduzierung der Ladespannung in der Bulk- Ladephase durch den Ladebooster wird in den ersten 2-3 Stunden einer Autofahrt wesentlich weniger Ah geladen als mit der Trennrelais-Lösung und einer Lichtmaschinenspannung von 14,2V
Die Absorption-Ladephase wo der Ladebooster die Ladeschlußspannung erreicht wird selten bis nie erreicht. (Fahrzeit von ca. 5-6 St.) Beim Boosterbetrieb dauert es auch noch länger bis die Absorption-Ladephase erreicht wird, da ja in der Bulk- Ladephase weniger geladen wird.

Gruß

Erik

kintzi am 29 Okt 2018 01:55:30

Du verschweigst schon wieder, daß der Ladestrom bei direkter Ladung relativ r a s c h abfällt. Das dauert meist weniger als 30 Min., keinesfalls 2-3h. Berichte doch mal ehrlich Deine Lade-Ströme, die nach dem Start u. den initialen 40-45 A in 15 Min-Intervallen am Amp-meter abzulesen sind u. ab wann sie bei 30 A bzw. darunter liegen. Gr. Richi

Shamen44 am 29 Okt 2018 08:30:21

kintzi hat geschrieben:Frage an Dich: welche Spannung schwankt stark, die Ladespannung (Ausgang des Ladewandlers /B2B-) ?
Übergangsspannungen verkabelt ist, nehme ich an, daß Du eine schlechte Chassis-MasseRichi


Danke für die Antworten.
Ich habe nach etwa Druck bei Votronic einen Techniker an die Strippe Bekommen Dieser meinte sofort das es definitiv nicht richtig sei das die Spannung derartig schwankt. (Spannung vom booster zur Boardbatterie)
Nach langen hin und her meinte dieser das entweder meine starter Batterie kaputt sei oder ein Masse Problem bestehe.
Habe daraufhin direkt ne neue Batterie gekauft ohne erfolg.
Danach habe ich die Masse direkt von Batterie zu Batterie mit 16mm² überbrückt und auch kein erfolg gehabt.
Habe das Gerät nun zurück geschickt weil es meiner Meinung nach ein Defekt haben muss.
Weiß auch nicht ob ich mir nochmal eins kaufen soll oder einfach die einfache Variante mit trennrelai umbauen soll.
Nerven liegen nämlich blank.

T4Wohnmobil am 29 Okt 2018 09:18:01

Shamen44 hat geschrieben:
Habe das Gerät nun zurück geschickt weil es meiner Meinung nach ein Defekt haben muss.
Weiß auch nicht ob ich mir nochmal eins kaufen soll oder einfach die einfache Variante mit trennrelai umbauen soll.
Nerven liegen nämlich blank.



Bau ein gutes Trennrelais ein und gut ists !
z.B. so was:

--> Link

--> Link

Da brauchst du dich auch um die Ansteuerung nicht kümmern.

Ein 30A Ladebooster hat bei einen T5 keine Vorteile und erzeugt nur zusätzliche Verlustleistung und begrenzt in der Bulk- Ladephase den Ladestrom.

Gruß
Erik

T4Wohnmobil am 29 Okt 2018 09:33:57

kintzi hat geschrieben:Du verschweigst schon wieder, daß der Ladestrom bei direkter Ladung relativ r a s c h abfällt. Das dauert meist weniger als 30 Min., keinesfalls 2-3h. Berichte doch mal ehrlich Deine Lade-Ströme, die nach dem Start u. den initialen 40-45 A in 15 Min-Intervallen am Amp-meter abzulesen sind u. ab wann sie bei 30 A bzw. darunter liegen. Gr. Richi


Wenn bei konstanter Ladespannung durch die Lichtmaschine ( heute bei 10 Grad Außentemperatur 14,35 V) der Ladestrom schon nach kurzer Zeit abfällt ist die Versorgungs- Batterie zu 85% geladen oder defekt.

Gruß
Erik

kintzi am 29 Okt 2018 09:42:03

Du hast bezüglich des Masseversuchs einen Fehler begangen: Nicht v. Batt zu Batt, sondern v. Starterbatt zur Masse
des Boostereinganges. Hier muß eine hochstromfähige Verbindung bestehen, zumal bei normaler Boosterfunktion
30 + x (Verlust) Ampere gezogen werden. Die üblichen Chassis-Massen sind zu unsicher, besonders bei hohen Strömen.
Mein Verdacht beruht auch auf den konstant gemessenen 14,2 V an der Starterbatt.,diese schwankt immer etwas je nach Belastung.Und wenn die St.-Batt defekt gewesen wäre, wäre die Spannung eh bei Belastung zusammengebrochen.Hättest Du es wie oben gesagt (St-Batt zu Booster-Eingang)gemacht, so hätte man klar unterscheiden können, ob mangelnde Stromversorgung oder Gerätedefekt. Was mich aber auch noch stutzig macht, nachdem Du sagtest, daß die Aufbau-Batt geladen wird : evtl. ein Wackler in der Stromversorgung des Boosters , wenn nicht plusseits dann minusseits. Na ja, jetzt wird das Gerät überprüft, wenn es nicht defekt ist, liegt's an Deiner eingangseitigen Versorgung. Die Geräte v. Votronic sind m.E. Top zu günstigem Preis u. werden nur noch teilweise v.Victron übertroffen, aber deren Preise ! Haben diese wohl schon gemerkt, sind seit dem letzten Jahr im Handel günstiger geworden. Nerven hin oder her, alte Technik (Direktladung mit Trennrelais) ist , bes. f. AGM völlig indiskutabel !
PS: Habe mir im Womo einen eigenen Hochstrommassepunkt geschaffen, 25mm² von Getriebe zu massiver KLemmfaust aus Blitzableitertechnik u. alles "Dicke" dran, seitdem einwandfreie Funktion aller Umbauten.
Damals 17A Ladestrom von Booster (Sterling)mit Chassismasse, mit 25mm² kabel v. Getriebe 45 A.
Gr. Richi

WomoTechnikService am 29 Okt 2018 10:01:35

T4Wohnmobil hat geschrieben:Shamen44 hat geschrieben: "Ich habe in einen VW T5 Euro 5 den Booster von Votronic VCC1212-30 verbaut und dazu eine AGM Batterie."

Ein Ladebooster bringt beim T5 mit 14,2V Lichtmaschinenspannung und deiner Verkabelung keine Verbesserung der Ladung der Versorgungsbatterie als ein Trennrelais. Erik


- Erik, wir wissen alle, dass Du ein absoluter Gegner von Ladeboostern bist, das schreibst Du ja fast in jedem 2.Beitrag. Leider hast Du dieses Mal völlig Unrecht und es ist nicht in Ordnung, dass Du als "Profi" hier einen Laien, der wenig Ahnung von der Materie hat, so falsch berätst...

Wenn man den Eingangspost richtig liest, weiß man, dass Shamen44 eine AGM Batterie eingebaut hat. Keine Lichtmaschine dieser Welt kann eine AGM Batterie mit der richtigen Kennlinie laden und erst recht nicht vollladen. Lichtmaschinen sind grundsätzlich auf Blei-Nass-Batterien ausgelegt und haben eine Ladeendspannung von 14,4V. AGM-Batterien benötigen jedoch für eine Vollladung 14,7V, sonst verlieren sie ganz schnell an Kapazität und gehen kaputt. Daher ist in diesem speziellen Fall ein Booster unverzichtbar.

LG Peter

kintzi am 29 Okt 2018 10:19:32

Ad T4:
Zum wiederholten Male: selbsregelnde Limas (alles außer Smart Charge o. ä.) haben im eingebauten Regler ein temperaturabhängiges Stellglied implementiert,deshalb hat heute bei 10° C Dein Bordnetz 14,35 V, bei 20/25°C
14,2 V, bei 60°C 13,8 V , ab 80°C 13,4 V ,ab 100°C unter 13 V. Dient dem therm. Schutz des Generators (Leistungsrücknahme zur Überhitzungsvermeidung) . Das ist besonders bei quer eingebauten Motoren u. dahinter liegenden Limas wichtig , z. B. Fiat/PSA u. a.., die im Windschatten liegen u. heiße Motorluft voll abkriegen.
Da ist dann mit der Ladespannung/Strom auch nicht mehr viel. Deshalb messe doch mal Deine Spannung bei betriebswarmen Motor u. nach einer Viertelstunde Go&Stop-Verkehr. Gr. Richi

Shamen44 am 29 Okt 2018 10:22:48

kintzi hat geschrieben:Du hast bezüglich des Masseversuchs einen Fehler begangen: Nicht v. Batt zu Batt, sondern v. Starterbatt zur Masse
des Boostereinganges.


Also ich bin wie gesagt kein Elektriker. Abder die Masse des Boosters ist doch eh an der Boardbatterie angeschlossen. Von Hier geht eine Massekabel an die Chassis Masse.
Wenn ich jetzt mit 16mm² von Minus auf Minus Pol gehe kommt das doch auf das selbe raus wie wenn ich direkt in das Gerät gehen Würde??
Oder seh ich das Falsch.
Vlt sollte ich dazu sagen das wir Sonntag zu testzwecken den identischen Booster eines Kumpels angeschlossen hatten und dieser Ohne Probleme funktionierte.
Ich werde die Tage nochmal einen neuen bestellen sobald die Rückerstattung vollzogen ist.
Ob nochmal Votronic weiß ich aber nicht.

WomoTechnikService am 29 Okt 2018 10:29:03

Shamen44 hat geschrieben:Ob nochmal Votronic weiß ich aber nicht.


Dann probiere es mal mit dem Schaudt 121525 --> Link, der bringt auch bis 30A und ich hatte bei ca. 30 bisher verbauten noch keine Probleme, Votronic habe ich weniger verbaut und schon 2 zurückgeschickt, der 3. wird in den nächsten Tagen folgen...

LG Peter

kintzi am 29 Okt 2018 10:44:28

25 A max. f. AGM zu schwach, je nach Kapazität , meist 200Ah mit bis zu 120 Ah Entladung Minimum 45 A, bedeutet max. 3 h Motorlaufzeit bis 80% SoC. Auch wenn z.Zt. nur 100Ah eingebaut, so wird in absehbarer Zeit der Wunsch nach einer 2. Batt parallel wach, zeigt die Erfahrung. Deshalb gleich.... , auch wegen evtl. Pufferbelastung (Stromverbrauch während Fahrt, Küli ab 10 A, Kinderelektronic....) Gr. Richi

T4Wohnmobil am 29 Okt 2018 11:13:14

WomoTechnikService hat geschrieben:
Wenn man den Eingangspost richtig liest, weiß man, dass Shamen44 eine AGM Batterie eingebaut hat. Keine Lichtmaschine dieser Welt kann eine AGM Batterie mit der richtigen Kennlinie laden und erst recht nicht vollladen.
Lichtmaschinen sind grundsätzlich auf Blei-Nass-Batterien ausgelegt und haben eine Ladeendspannung von 14,4V. AGM-Batterien benötigen jedoch für eine Vollladung 14,7V, sonst verlieren sie ganz schnell an Kapazität und gehen kaputt. Daher ist in diesem speziellen Fall ein Booster unverzichtbar.

LG Peter


Da kann ich nur sagen Bleibatterie- Ladetechnik nicht verstanden !

Jede AGM- Batterie wird auch mit 14,3-14,4 V vollgeladen. Die 14,7 V ist die max. Ladespannung mit der AGM- Batterien geladen werden dürfen ohne dass die Lebensdauer durch Austrocknung stark abnimmt. Bitte Datenblatt vorlegen wo eine Ladung mit 14,7 V zwingend gefordert wird.
Gerade beim Boosterbetrieb wird die Ladeschußspannung durch die Strombegrenzung und die kurze Ladezeit (Fahrzeit) selten oder nie erreicht.

Gruß
Erik

T4Wohnmobil am 29 Okt 2018 11:48:45

kintzi hat geschrieben: Dafür schwankt meine Eingangsspannung (Lima-Starterbatt) erheblich zwischen 12,6 u. 12,0 V, manchmal sogar darunter auf 11, xx, je nach Belastung mit Aufblitzen der Ladekontrolle. Wahrscheinlich Überlastung: Gr. Richi


Wie kann bei einer Ladespannung von 12V deine Starterbatterie noch geladen werden ?
Die Scheinwerfer haben bei 12V nur noch halbe Leistung. da sollte man Nachts besser nicht mehr fahren. Bei einen Unfall wird ein Sachverständiger schnell feststellen: Unsachgemäßer Eingriff in die KFZ- Elektrik und damit selber schuld. Keine Betriebserlaubnis !

Gruß
Erik

andwein am 29 Okt 2018 11:49:15

T4Wohnmobil hat geschrieben:....Jede AGM- Batterie wird auch mit 14,3-14,4 V vollgeladen. Die 14,7 V ist die max. Ladespannung mit der AGM- Batterien geladen werden dürfen ohne dass die Lebensdauer durch Austrocknung stark abnimmt. Bitte Datenblatt vorlegen wo eine Ladung mit 14,7 V zwingend gefordert wird. Gruß Erik

Da hat er recht!, es ist halt eine Frage der Zeit, dauert halt 1-2h länger, aber sie wird auch voll. Die in den Datenblättern angegebene Ladeschlussspannung ist immer ein Ritt /Abwägung) zwischen "nicht zu 100% voll und Wasserverlust"
Faustformel für jede Bleibatterie: Je näher an der Ladeschlussspannung geladen wird umso schneller ist die Batterie voll und um so öfters muss man Wasser nachfüllen! (so es möglich ist)
Gruß Andreas

kintzi am 29 Okt 2018 11:52:15

Booster = Ladewandler = programmiertes Automatik-Ladegerät mit Bordspannungsversorgung 12/24 V bei Generatorlauf (D+) , Netzlader gleiche Lade-Funktionen , Hauptunterschied Spannungsversorgung 230V-Netz.
Lima-Ladung = W-Kennlinie = einfache Ladegeräte (Trafo+Gleichrichter), gleiche Spannung u. daher lineare Stromreduktion mit steigender SoC der Batt.. Wenn vom Batt.-Hersteller vorgeschriebene Ladeschlußspannung nicht erreicht wird (bei billigen Kaufhausladern meist 13,8 V), wird Batt nie voll, weil jenseits ,hier z.B. 13,8 V ,kein Strom mehr fließen kann.. Gr. Richi

T4Wohnmobil am 29 Okt 2018 12:19:37

kintzi hat geschrieben:Lima-Ladung = W-Kennlinie = einfache Ladegeräte (Trafo+Gleichrichter), gleiche Spannung u. daher lineare Stromreduktion mit steigender SoC der Batt..
Wenn vom Batt.-Hersteller vorgeschriebene Ladeschlußspannung nicht erreicht wird (bei billigen Kaufhausladern meist 13,8 V), wird Batt nie voll, weil jenseits ,hier z.B. 13,8 V ,kein Strom mehr fließen kann.. Gr. Richi


Bei der W-Ladekennlinie steigt die Ladespannung bei volle Batterie (nur noch keiner Ladestrom) an und damit wird die Batterie überladen. Das trifft aber bei der Lichtmaschinenladung nicht zu.

Auch mit 13,8V kann man alle Blei-Batterien auch AGM vollladen. Dauert halt etwas länger und die Batterien haben eine längere Lebensdauer. Wird bei allen Puffer-Batterien (Notstrom-Batterien) so gemacht.

Gruß

Erik

T4Wohnmobil am 29 Okt 2018 12:58:40

WomoTechnikService hat geschrieben:
Dann probiere es mal mit dem Schaudt 121525 --> Link, der bringt auch bis 30A und ich hatte bei ca. 30 bisher verbauten noch keine Probleme,
Votronic habe ich weniger verbaut und schon 2 zurückgeschickt, der 3. wird in den nächsten Tagen folgen...

LG Peter


Das ist kein Ladebooster sondern ein Ladestrombegrenzer ! 25A Was soll das ? Ist halt was für Wohnwägen aber nichts für Reisemobile.
Da kann man mit der Optimierung der Verkabelung wesentlich mehr erreichen und kostet weniger.

Gruß

Erik

WomoTechnikService am 29 Okt 2018 13:11:26

T4Wohnmobil hat geschrieben:Bitte Datenblatt vorlegen wo eine Ladung mit 14,7 V zwingend gefordert wird.


--> Link

--> Link

--> Link

Es gibt immer den Unterschied zwischen der Ladung bei zyklischer Nutzung, diese soll je nach Hersteller zwischen 14,6 und 14,8V betragen und der Erhaltungsladung, diese soll 13,8V betragen.
Daher ist es auch überhaupt nicht mit den Batterien in Notstromanlagen vergleichbar, da diese nur in der Erhaltungsladung mit 13,8V verharren, weil sie ja als "Notstrom"-Batterien nur in "Notfall" zum Einsatz kommen. Sollte dieser "Notfall" dann einmal eingetreten sein, hat das Ladegerät natürlich viel Zeit, die Batterie bis zum nächsten "Notfall" auch mit 13,8V wieder voll zu bekommen... Nicht umsonst werden diese Batterien je nach Anwendungsfall nach 2 bis 4 Jahren auch regelmäßig ausgetauscht.
Im Wohnmobil mit täglicher zyklischer Nutzung sollte die Ladung schon der Herstellerempfehlung folgen.

LG Peter

WomoTechnikService am 29 Okt 2018 13:31:19

T4Wohnmobil hat geschrieben:kostet weniger.


Das kann man so nicht stehen lassen... ein 25 oder 30A Booster kommt mit der bestehenden Verkabelung klar und wird einfach in die Leitung von der Starterbatterie zum EBL eingeschleift. Die Kabellänge ist dabei relativ egal. Je nach Einbausituation sprechen wir hier von 200-250€ incl. Montage und Mehrwertsteuer.

Eine "Optimierung" der Verkabelung erfordert
1. eine neue dicke Plusleitung zur Bordbatterie...
2. eine neue dicke Minusleitung von der Motorblockmasse zur Bordbatterie (oder soll der Rückstrom dann über die 10qmm fließen?)...
3. ein neues Trennrelais von mindestens 150, besser 200A, denn bei stark entladenen Bordbatterien werden hier Ströme jenseits der 70A, die die meisten Trennrelais können, auftreten...
4. Einen Umbau der bisherigen Trennrelaisschaltung mit Umgehung des EBL bzw. CBE, denn deren Anschlüsse und Leiterbahnen sind für Ströme über 30-40A nicht ausgelegt...
5. Verlegung der neuen dicken Kabel durch die Möbel im Innenraum (Kaum "unsichtbar" möglich) oder unter dem Fahrzeug mit entsprechenden Bodendurchführungen und Erneuerung des Unterbodenschutzes...
Kosten je nach Einbausituation auf jeden Fall über den Kosten eines Boosters, eher zwischen 400-600€

LG Peter

T4Wohnmobil am 29 Okt 2018 13:39:00

WomoTechnikService hat geschrieben:Es gibt immer den Unterschied zwischen der Ladung bei zyklischer Nutzung, diese soll je nach Hersteller zwischen 14,6 und 14,8V betragen und der Erhaltungsladung, diese soll 13,8V betragen.

LG Peter


Die ersten 2 Datenblätter sind nicht vom Batteriehersteller sondern von Batterie- Verkäufern abgeschrieben mit vielen Fehlern !
Beim ersten Datenblatt ist die richtige max. Ladespannung im Diagramm rechts eingezeichnet
Beim 2 Datenblatt steht ausdrücklich max. 14,8V nicht es muss mit 14,8 V geladen werden.
Beim Varta Datenblatt steht max. 14,8V Ladespannung, nicht muss mit 14,8V geladen werden.

Das sind auch keine richtigen zyklusfesten Versorgungsbatterien sondern abgewandelte AGM Starterbatterien.

Gruß
Erik

WomoTechnikService am 29 Okt 2018 13:45:21

Liebe Foris…

ich werde hier nicht mehr auf die Posts von T4Wohnmobil antworten, er ist einfach nur ein von einer fixen Idee besessener Booster-Hasser, der ohne jegliche Argumente zu akzeptieren, Alles zerredet. :twisted:

Mir ist meine Zeit dafür zu schade, wer Interesse an meinen Erfahrungen bzw. Booster und Einbau hat, kann mich gern kontaktieren, in meinem Profil findet Ihr die Daten dazu.

LG Peter

Bodimobil am 29 Okt 2018 13:53:47

T4Wohnmobil hat geschrieben:Das ist kein Ladebooster sondern ein Ladestrombegrenzer ! 25A Was soll das ? Ist halt was für Wohnwägen aber nichts für Reisemobile.
Da kann man mit der Optimierung der Verkabelung wesentlich mehr erreichen und kostet weniger.


dann mach ich das mal für dich Peter:
Zitat aus deinem Link:
"25 A Ladebooster WA 121525 für Reisemobile"
"Der Booster WA12525 dient zum optimalen Aufladen von 6-zelligen 12V Bleisäure-, Bleigel-, AGM- und Lithium-Batterien in Reisemobilen während der Fahrt, unabhängig von der Lichtmaschinenspannung. Der Booster ist ein getakteter Aufwärts-/Abwärtswandler, der die schwankende Lichtmaschinenspannung ausgleicht und einen hohen Ladestrom zur Verfügung stellt."

Aber Erik (T4Wohnmobil) weiß "mal wieder" alles besser ... oder hat sich noch nicht wirklich mit der Thematik befasst ... oder einfach nicht kapiert.

[Erik to ingnore]

Gruß Andreas

T4Wohnmobil am 29 Okt 2018 14:17:57

Bodimobil hat geschrieben:"25 A Ladebooster WA 121525 für Reisemobile"
"Der Booster WA12525 dient zum optimalen Aufladen von 6-zelligen 12V Bleisäure-, Bleigel-, AGM- und Lithium-Batterien in Reisemobilen während der Fahrt, unabhängig von der Lichtmaschinenspannung. Der Booster ist ein getakteter Aufwärts-/Abwärtswandler, der die schwankende Lichtmaschinenspannung ausgleicht und einen hohen Ladestrom zur Verfügung stellt."

Aber Erik (T4Wohnmobil) weiß "mal wieder" alles besser ... oder hat sich noch nicht wirklich mit der Thematik befasst ... oder einfach nicht kapiert.

[Erik to ingnore]

Gruß Andreas


Würde ich auch so beschreiben wenn ich den Ladebooster verkaufen müsste !

Vertriebs- Blabla !

Habe 40 Jahre Energie-Technik hinter mir, ich weiß was ich schreibe !

Gruß

Erik

WomoTechnikService am 29 Okt 2018 14:26:35

T4Wohnmobil hat geschrieben:Habe 40 Jahre Energie-Technik hinter mir, ich weiß was ich schreibe.


… und auf dem Stand von 1978 stehengeblieben :lol: … sorry, das musste sein!

LG Peter

andwein am 29 Okt 2018 14:31:55

Es ist schon schade, dass sehr viele Beitragsschreiber/Beiträge die ganze Technik, egal ob Batterie oder Ladegeräte immer nur schwarz/weiß sehen.
Ja, der WA 121525 ist ein Ladebooster, ja der WA 121525 ist ein Ladestrombegrenzer. Das sind aber viele andere B2B-Booster auch und das ist auch in bestimmten Konstellationen sehr sinnvoll!
Ja, eine AGM 2 Batterie darf mit max. 14,7V geladen werden, sie ist aber damit an der Gasungsgrenze und könnte Wasser verlieren, das nicht ersetzt werden kann.
Ja, eine AGM 1 Batterie darf nur mit max. 14,4V geladen werden, sie ist damit an der Gasungsgrenze und könnte Wasser verlieren das nicht ersetzt werden kann.
Ja, eine AGM 2 Batterie darf auch mit 14,4V geladen werden, sie ist damit weit unterhalb der Gasungsgrenze braucht aber damit halt länger Zeit um voll geladen zu werden.
Ja, Notstrom oder USV-Batterien (Trockenbatterien wie Gel oder AGM) werden mit geringeren Spannung geladen (13,8 bis 14V), sind aber keine zyklischen Verbraucherbatterien und auch keine Traktionsbatterien. Es gibt viele Untersuchungen über die verschiedenen Laderichtlinien für Notstrom/Traktions bzw. zykl. Verbraucherbatterien, um für die unterschiedlichen Anwendungen die nötige Energie zu speichern und gleichzeitig eine annehmbare Lebensdauer zu erreichen. Und über eine annehmbare Lebensdauer im Verhältnis zu Speicherleistung, Spitzenstrom und Preis entscheidet der Anwender!
Gruß Andreas

mikeno am 29 Okt 2018 17:13:54

T4Wohnmobil hat geschrieben:
Würde ich auch so beschreiben wenn ich den Ladebooster verkaufen müsste !

Vertriebs- Blabla !

Habe 40 Jahre Energie-Technik hinter mir, ich weiß was ich schreibe !

Gruß

Erik


Lieber Erik,
Du kokettierst mit 40 Jahren Erfahrung in Bereich Energie-Technik. Es bleibt aber sehr vage, was konkret Du gemacht hast. So wie ich hier Batterietechnik als Laie verstehe, ist dies eine Erfahrungstechnik. Ich habe mir auch hier Tips von Erfahrenen eingesammelt und in meinem Wohnmobil umgesetzt. Also die Schwäche der Standardkonfiguration des Hymer B 680 mit AGM Bordbatterien durch angepasste Vollladung der Batterien mit Solar und Ladebooster verfeinert. Meine AGM's haben es mir gedankt!
Auch mit 40 jähriger Berufserfahrung kann man immer noch dazu lernen, und ich stelle fest, dass Du wohl beratungsresistent bist.

kintzi am 29 Okt 2018 17:30:46

Fixe Idee ? Mal googeln. Gr. Richi

spider53 am 29 Okt 2018 17:51:28

T4Wohnmobil hat geschrieben:Habe 40 Jahre Energie-Technik hinter mir, ich weiß was ich schreibe !


Anscheinend hast du nicht nur 40 Jahre Energie-Technik hinter sondern du hasts hinter dir.

Einfach ein notorischer Besserwisser ohne Argumente, nicht nur in diesem Thema.

kintzi am 29 Okt 2018 19:47:48

Last nun gut sein u. zum Thema zurückkehren, sonst wird der Thread noch geschlossen.
Shamen, ist der VCC nun zu Votronic unterwegs ? WEnn ja, warten wir die Überprüfung ab. Gr. Richi

Inselmann am 29 Okt 2018 20:24:05

Ich glaube man muss auch genau unterscheiden wo ein Ladebooster absolut Sinn macht (Euro 6 z.B. oder richtig fetter Ladestrom) und wo es mit genug Leitungsquerschnitt und normaler Trennrelaistechnik genau so gut ohne geht.

Der Schaudt Ladebooster wurde wohl fuer die Euro 6Fahrzeuge angeboten und hat nur 25A Leistung weil sonst der Schaudt EBL die Graetsche macht.

Und die ganzen Ladekurven und "schaltet in die Erhaltungsladung" Diskussion sind meiner Meinung doch sowieso fuer die Katz. Wenn ich angekommen bin dann mach ich den Motor aus. Egal was der Ladebooster gerade im Sinn hat.

Fast keiner wird die Batterien im Wohnmobil nach der Hersteller Vorgabe laden. Oder plant ihr eure Fahrstrecken nach Ladezeiten der Batterien? Wohl kaum.

Muss immer schmunzeln wenn ganze Seiten sich ueber Ladekurven gekabbelt wird aber in Wirklichkeit sich kaum einer dran haelt ;D

spider53 am 29 Okt 2018 21:18:53

Ich denke, dass viel vom Verständnis des Worts "Ladebooster" abhängt. Der LB kann generell nicht mehr Strom liefern, als der Starterstromkreis (Lima und Starterbatterie) hergibt. Wenn ich nur den Strom betrachte, dann ist ein Booster nicht sinnvoll. Aber es kommt ja auch auf die Spannung an. Zum einen gibt es Spannungsabfälle vom Starterstromkreis zum Bordstromkreis, den der Booster ausgleicht, zum anderen hat die Bordbatterie meist andere Anforderungen in Bezug auf die Ladespannung als die Starterbatterie. Der Booster liefert also die korrekte Ladespannung für die Bordbatterie und ermöglicht hierdurch eine bessere und schnellere Ladung. Wie im letzten Beitrag schon gesagt, ideal ist das in den seltensten Fällen, aber eben besser. Und wenn ich 14,7 V zum Laden benötige dann liefern auch die dicksten Kabel nur max. 14.4 V, denn mehr gibt der Starterstromkreis ohne Defekt nun mal nicht her und mit Euro 6 verschärft sich das Problem noch, da die Lima zurückregelt.

kintzi am 29 Okt 2018 21:26:56

So ein Quatsch ! Bei einem Nachtverbrauch v. 90Ah waren die Gels nach 2 1/2 h u. 45 A aus dem Bulk.Bei längeren Anfahrten wurde sogar die Absorption geschafft, nachdem der Büttner-B. da weitermachte, wo er aufgehört hatte. Meine jetzigenLiFePo sind bei 60A Ladung spätestens in 2 h bei 100Ah Verbrauch voll. Gr. Richi

T4Wohnmobil am 29 Okt 2018 21:31:46

Inselmann hat geschrieben:Ich glaube man muss auch genau unterscheiden wo ein Ladebooster absolut Sinn macht (Euro 6 z.B. oder richtig fetter Ladestrom) und wo es mit genug Leitungsquerschnitt und normaler Trennrelaistechnik genau so gut ohne geht.

Muss immer schmunzeln wenn ganze Seiten sich ueber Ladekurven gekabbelt wird aber in Wirklichkeit sich kaum einer dran haelt ;D


Bin gleicher Meinung !
Zu den Euro 6 Fahrzeugen: bei den allermeisten im Wohnmobilbereich verwendeten Euro6 Fahrzeugen regelt die Lichtmaschine nicht ab, sondern hat wie früher auch eine konstante Ladespannung. Das Abregeln der Lichtmaschine trifft nur bei einigen Sprinter-Modelen zu die aber im Wohnmobilbereich kaum verwendet werden.
Ein großer Ladebooster z,B. 70A macht auch nur Sinn, wenn auch eine leistungsfähige Lichtmaschine verbaut ist 150-180A ! Da kommen noch die Verlustleistung vom Ladebooster und von den Kabeln dazu.
Das das mit der 14,7V AGM Ladespannung kann man beim Booster auch vergessen da durch die Strombegrenzung und die begrenzte Fahrzeit die 14,7V bei der Boosterladung kaum erreicht werden.

Gruß

Erik

Inselmann am 29 Okt 2018 21:41:24

kintzi hat geschrieben:So ein Quatsch ! Bei einem Nachtverbrauch v. 90Ah waren die Gels nach 2 1/2 h u. 45 A aus dem Bulk.Bei längeren Anfahrten wurde sogar die Absorption geschafft, nachdem der Büttner-B. da weitermachte, wo er aufgehört hatte. Meine jetzigenLiFePo sind bei 60A Ladung spätestens in 2 h bei 100Ah Verbrauch voll. Gr. Richi


In deinem Fall macht ein richtig gewaehlter Booster ja auch Sinn. Aber nur fuer eine AGM Batterie geht's wohl auch ohne. Ob die jetzt die "optimale" Ladespannung sieht oder nicht.

Frage mich wie das denn bei den ganzen Start Stop Autos funktioniert? Die haben ja auch AGM drin ohne Ladebooster und nur ne LiMa. Also Pustekuchen mit Ladekurven?

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Fragen Carado T 337 - zweite Batterie und Wechselrichter
Zusammenspiel Bordbatterie Starterbatterie
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2018 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt