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Privatverkauf Wie ist der Ablauf? 1, 2, 3, 4


Spengler63 am 28 Okt 2018 11:07:18

Hallo zusammen,

ich habe jetzt einiges hier über einen Privatverkauf hier im Forum gelesen, aber den genauen Ablauf konnte ich nicht finden.
Kaufvertrag ect. ( Vordruck ADAC od. ähnlich ) alles richtig. Aber wie erfolgt die " Bezahlung " ??
Kommt der Käufer mit einem Koffer Geld? Überweisung vorab ?? Wie kann sich der Verkäufer, als auch der Käufer, sicher sein das alles seinen ordentlichen Weg nimmt? Als Käufer würde ich vorab kein Geld überweisen, als Verkäufer würde ich vorher aber mein Auto nicht rausrücken!!
Ich denke der eine oder andere hat schon mal Privat gekauft oder verkauft.
Wie läuft das ab??
Gruß Spengler

taps am 28 Okt 2018 11:25:57

Hallo,
wenn sich Käufer und Verkäufer einig sind, kann man doch den Kaufpreis gemeinsam mittels Online-Überweisung machen.
Zur Sicherheit kann man den Brief behalten, bis das Geld angekommen ist.
Wichtig: Verfügungsrahmen vorher anpassen, der ist oft begrenzt für die einzelne Überweisung.
Mit Bargeld würde ich mich nicht belasten, egal in welcher Rolle.

Gruß
Andreas

Sprintertraum am 28 Okt 2018 11:35:25

Hallo Spengler63
Ich hab letztens mein Motorrad verkauft. Der Käufer mußte bei der Sparkasse das Geld bar ( EC Automat ) einzahlen. In dem Moment wo der Automat das Geld akzeptiert, ist das Geld echt und das Fzg. bezahlt. Schlüssel und Papiere mit bei und dann übergeben. Fertig.
Gruss

guitarp am 28 Okt 2018 11:54:00

Hallo Spengler,
war bei war ganz einfach. Wir haben unseren 3 Jahre alten TI über mobile verkauft.
Die Käufer kamen zur Besichtigung, wir haben uns auf den Preis geeinigt, der Kaufvertrag wurde abgeschlossen und ich habe das Geld in bar erhalten.
Wir sind dann gemeinsam zu meiner Bank, dort habe ich den Betrag auf mein Konto einzahlen lassen (somit wurden auch die Scheine auf Echtheit geprüft) und anschließend haben die Käufer die Schlüssel und Unterlagen erhalten.
Also ähnlich wie beim Verkaufen von Autos oder Motorräder.
Gruß
Jürgen

kamikaze am 28 Okt 2018 12:26:08

Mir hat der Verkäufer Brief und Schein mitgegeben, so konnte ich das Mobil auf mich zulassen. Im Gegenzug habe ich das Geld überwiesen. Das alles mit ausgefülltem, aber nicht unterschriebenem Kaufvertrag. Dann bin ich hingefahren, habe die neuen Schilder drangemacht und ab nach Hause.
Günter

Helmchen am 28 Okt 2018 12:29:01

Genauso wie Jürgen haben wir das auch gemacht, also Zug um Zug und Bezahlung in bar. Aber Achtung, erst bei der Bank klären, ob die überhaupt noch Bargeld annehmen. Das tun die meisten nämlich nicht mehr. Die haben gar keine Kassen mehr, wie früher. War mir gar nicht bewusst. So musste ich eine hohe Summe in mehreren Aktionen am Geldautomat einzahlen. Das war nicht lustig. Ein Bankangestellter hat mir netterweise ein wenig "Rückendeckung" gegeben :( :( :( .

kheinz am 28 Okt 2018 12:31:36

kamikaze hat geschrieben:Mir hat der Verkäufer Brief und Schein mitgegeben, so konnte ich das Mobil auf mich zulassen. Im Gegenzug habe ich das Geld überwiesen. Das alles mit ausgefülltem, aber nicht unterschriebenem Kaufvertrag. Dann bin ich hingefahren, habe die neuen Schilder drangemacht und ab nach Hause.
Günter


Wenn sich in kurzern Zeit ? das notwendige Vertrauen aufbaue läßt mag das gut gehen / ging das gut.
Wie aber das Vertrauen aufbauen?

MfG kheinz

Spengler63 am 28 Okt 2018 14:19:19

Hallo,

also die Sache mit dem Bargeld kommt glaube ich nicht in Frage. Wie ihr schon erwähnt habt nehmen die meisten Banken u. Sparkassen keins mehr an.
Die Einzahlung in den Automaten ist wohl auch keine Lösung, zumal dort auch immer reger Kundenverkehr herrscht.
Die Online Überweisung hört sich gut an, wenn der Käufer sie auch hat. Nur wird der Käufer eine Sicherheit brauchen, das er das Fahrzeug auch bekommt.
Wenn ich ihm Brief u. Schein übergebe, ist er dann schon Eigentümer ? (Er könnte das Fahrzeug ja auch gleich weiterverkaufen). Fahrzeug und Schlüssel würde er ja erst bekommen, wenn das Geld online gutgeschrieben ist. Das kann aber je nach Bankverbindung auch etwas dauern.
Dann frage ich mich noch, kann es sein, das das Geld irgendwie wieder zurückgebucht werden kann. Wenn er seiner Bank irgendeine Geschichte erzählt..........
Bei einem Händler ist man glaube ich nicht so vorsichtig.
Gruß

schaetzelein am 28 Okt 2018 14:30:13

eine Überweisung kann vom Überweisenden nicht mehr zurückgeholt werden.

Niemals die Papiere aus der Hand geben, bevor das Fahrzeug bezahlt ist. Erst Geld, dann Papiere, dann Fahrzeug. So ist die richtige Reihenfolge.
Wichtig, das Fahrzeug nie angemeldet abgeben. Der Käufer soll ein Kurzzeitkennzeichen mitbringen oder nach Bezahlung das Fahrzeug auf sich ummelden. Erst dann dann Fahrzeug abgeben.

pipo am 28 Okt 2018 14:52:17

Als erstes aussagekräftige Fotos mit hoher Qualität machen, alle Ausstattungsmerkmale detailiert aufschreiben, Rechnungen und alles was zum Womo gehört in einen Ordner packen und einen (Mindest-) Wert festlegen. Niemals von diesem Wert abweichen :ja:

Wenn Online Inseriert wird, am besten in 4 Sprachen dabei schreiben, dass nix mit billig Preis ist, nur an Privatpersonen verkauft und Barzahlung bevorzugt wird. Anschliessend ausschliesslich Vor Ort Termine vereinbaren, Probefahrt immer in Begleitung des Besitzers machen und möglichst teuer verkaufen. Niemals die Kiste am Telefon verkaufen. Ganz einfach.
Wenn ein Händler seriös auftritt und nicht diese blöde Sachverständigenmasche abzieht, kann man auch an einen Händler verlkaufen. Aber hier würde ich erst mein Misstrauen ablegen, wenn tatsächlich die volle Kaufsumme cash auf dem Tisch liegt.
Was die Art der Bezahlung betrifft am besten immer BAT (BarAufTatze). Unbedingt im 1 Euroshop einen Geldprüfstift besorgen, wenn kein Einzahlautomat vorhanden ist. Der prüft ja auch sehr zuverlässig ob Falschgeld dabei ist. Wenn Echtzeitüberweisung möglich ist, dann kann auch eine gewisse Summe überwiesen werden.

Und ganz wichtig, sich nicht bequatschen lassen :!:

rtiker am 28 Okt 2018 16:00:40

schaetzelein hat geschrieben:eine Überweisung kann vom Überweisenden nicht mehr zurückgeholt werden.

Erst Geld,.... So ist die richtige Reihenfolge...

Und nach der Überweisung gibt's dann keine Papiere, keine Schlüssel und kein Fahrzeug :evil: Für wen war's dann die richtige Reihenfolge :nixweiss:
Genau so würde ich es als Käufer nicht machen :!:

BestiaNegra am 28 Okt 2018 17:03:53

schaetzelein hat geschrieben:Niemals die Papiere aus der Hand geben, bevor das Fahrzeug bezahlt ist. Erst Geld, dann Papiere, dann Fahrzeug. So ist die richtige Reihenfolge. Wichtig, das Fahrzeug nie angemeldet abgeben. Der Käufer soll ein Kurzzeitkennzeichen mitbringen oder nach Bezahlung das Fahrzeug auf sich ummelden. Erst dann dann Fahrzeug abgeben.


Moin,

ich bevorzuge eindeutig Bargeld beim Verkauf eines Autos. Wie bereits geschrieben, wird es gemeinsam mit Käufer bei einem Bankautomaten eingezahlt. Danach wird die Übergabe des Autos gemacht.

Es ist auch möglich, das Auto angemeldet mitzugeben, sofern in den Kaufvertrag folgender Satz aufgenommen wird: Der Käufer kündigt die bestehende Versicherung sofort und versichert das Fahrzeug anderweitig. Zwingend notwendig ist natürlich, dass sich der Käufer vorher eine eVB besorgt hat, denn mit Aushändigung der eVB besteht zumindest Versicherungsschutz für die Haftpflicht, ansonsten fährt der Käufer ohne Versicherungsschutz vom Hof. Sinnvollerweise sollte sich der Käufer von seinem Versicherer auch eine vorläufige Deckung für die Kasko geben lassen.

Kurzzeitkennzeichen sind auch möglich, werden aber nur für abgemeldete Fahrzeuge ausgegeben.

schaetzelein am 28 Okt 2018 17:12:44

BestiaNegra hat geschrieben:Es ist auch möglich, das Auto angemeldet mitzugeben, sofern in den Kaufvertrag folgender Satz aufgenommen wird: Der Käufer kündigt die bestehende Versicherung sofort und versichert das Fahrzeug anderweitig.


so nicht ganz richtig...denn solange das Fahrzeug auf dich zugelassen ist, zahlst du Steuer und Versicherung. Bei einem Unfall wird dein Schadenfreiheitsrabatt belastet. Alles sehr kompliziert, wenn der Käufer nicht ummeldet oder wenn etwas passiert. Oftmals werden die Fahrzeuge in den Osteuropäischen Raum gebracht, ein leichtes im angemeldeten Zustand. Die sicherste Variante ist jedenfalls das FZG abgemeldet zu übergeben.

turbokurtla am 28 Okt 2018 17:15:41

Tag
Nur Bares zählt und nur wenns echt ist.
Mein Ablauf vor 2 Jahren :
Besichtigung mit Anzahlung und Vertrag - Abholtermin ausgemacht - zum Abholen mit ( 38 t ) Bargeld gefahren -
gemeinsam auf der Bank des Verkäufers das Geld eingezahlt - direkt anschl. Papiere und Fahrzeug in Empfang genommen -
mit den Nummernschildern des Verkäufers heimgefahren ( im Vertrag festgehalten ) und zeitnah umgemeldet.

Anmerkung :
Sollte die Bank zum Zeitpunkt des Abholens geschlossen sein kann man , wie hier angesprochen auch am Automat das Geld einzahlen.
So hab ichs beim Verkauf meines vorherigen Mobils gemacht.
Eine Übernahme der Schilder des Vorbesitzers ist Vertrauenssache, sollte aber trotzdem mit der eigenen Versicherung abgeklärt sein.
Die übernehmen dann auch im Schadensfall bei der Heimfahrt.
Gruß Kurt

schnecke0815 am 28 Okt 2018 17:30:12

schaetzelein hat geschrieben:
so nicht ganz richtig...denn solange das Fahrzeug auf dich zugelassen ist, zahlst du Steuer und Versicherung. Bei einem Unfall wird dein Schadenfreiheitsrabatt belastet.


Das geht auch für beide Seiten einfacher - im Kaufvertrag wird der genaue Übergabezeitpunkt vermerkt und der Käufer bringt eine eVB Nummer mit Gültigkeit
ab 0.00 Uhr am Tag der Abholung mit. Somit greift im Schadenfall die Vers. des Käufers.

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