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Erstkauf Womo Carado T447 oder ähnlich Fragen Alternativen 1, 2, 3, 4


rkopka am 01 Nov 2018 17:12:37

JohnnyMcPac hat geschrieben:Was ist ein Läpi?

Laptop

D.h., das Holz quillt auf und..... ? Hat man in de Fall nicht sowieso ein generelles Problem?

Aufquellen dürfte weniger das Problem sein. Ich hatte sowas bei meinem alten Womo. Da war nichts dicker geworden. Das Wasser kommt schlecht wieder raus. Einige wieder trockene Holzteile hatten an Festigkeit verloren. Das Styro hält das Wasser auch und wenn dann innen nur eine Holzschicht ist, kann die feucht werden.

RK

Tinduck am 01 Nov 2018 17:23:44

JohnnyMcPac hat geschrieben:Holz und Styropor als Fundament im Fahrzeug. Erstmal -> :eek: Aber: wie schlimm ist eigentlich wirklich? Ich nehme an, bei Holz ist das Gewicht ein Problem. Wassereinbruch wird genannt. D.h., das Holz quillt auf und..... ? Hat man in de Fall nicht sowieso ein generelles Problem?
.


Wenn in so ein Holzfachwerk Wasser eindringt, wird es vom gut Wasser saugenden Styropor bis ans Holz gebracht, und das fängt dann an zu modern. Wenn es das unbemerkt eine Weile tut, tritt der berühmte Torf auf, such mal nach dem Stichwort im Forum, da gibt es tolle Bilder zu sehen.

Kann man (mit viel Zeit und einem trockenen Stellplatz) alles selbst reparieren, aber nicht jeder möchte sein Mobil einen Monat lang (wenn man dranbleibt) zerlegen und wieder zusammensetzen. In der Werkstatt ist die Reparatur eines grösseren Torfschadens unbezahlbar, quasi sofortiger wirtschaftlicher Totalschaden.

Wenn man ein Mobil in so einer Bauweise ohne Vorwissen kauft, OK. Aber wenn man von diesen Problemchen schon mal gehört hat und das Budget auch für was anderes reicht.... zumal z. B. Forster auch nicht teurer verkauft als Carado.
Jedes Womo hat so seine Schwachstellen, und irgendeinen Kompromiss muss man immer eingehen. Aber ich würde nicht den eingehen, dass mir die Kiste potentiell unterm Hintern wegfault. So ein Holzfachwerk braucht regelmässige Dichtigkeitskontrollen, auch nach Ablauf der Hersteller-Dichtigkeitsgarantie. Sollte eigentlich nur zusammen mit einem guten Feuchtigkeitsmessgerät verkauft werden. Kann man alles machen, aber was um alles in der Welt macht ein Holzfachwerk so toll, dass man es unbedingt haben muss??

bis denn,

Uwe

xenio am 01 Nov 2018 19:21:27

JohnnyMcPac
Eine Fahrerhausfaltverdunklung wird Dir wohl der Händler gegen Aufpreis einbauen, ebenso wie manch anderes Zubehör, dass Du nicht in der Carado-Aufpreisliste findest. Ich bin mit meiner Frau und einem 11-Jährigen unterwegs

Zu Holz u. Styropor:
Das Argument für Carado war für mich das Gewicht. Forster und Roller waren bei der 7,40 m Länge entweder über 150 kg oder über 200 kg schwerer, die genauen Werte kann man nachlesen. Ich wollte bei den Sachen, die ich mitzunehmen gedenke, nicht überladen in den Urlaub fahren. So ist meine Wahl auf den Carado t448 gefallen, der aufgrund des kombinierten Bades (ich dusche nicht im Auto) beim heutigen Modell nur 2.770 kg Masse in fahrbereitem Zustand + Zubehör hat. Für manch anderen mag die Abwägung anders ausfallen, jeder muss es für sich nach seinem Nutzungsverhalten abwägen. Wenn ich irgendwann zu zweit unterwegs bin, wäge ich vielleicht zu einem kleineren Forster ab :-)

Schöne Grüße
Jens

JohnnyMcPac am 01 Nov 2018 21:00:19

Tinduck hat geschrieben:...schnippel... z. B. Forster auch nicht teurer verkauft als Carado.
aber was um alles in der Welt macht ein Holzfachwerk so toll, dass man es unbedingt haben muss??

Nichts. Mein Problem, die Auswahl der Modelle ist sehr eingeschränkt, denn: Mindesthöhe 210 innen, Bettenlänge mind. 1x210 besser 215cm sind obligatorisch.
Damit ist Forster aus dem Rennen.

In Sachen Carado gibt es auch diese Aussage: "Also nicht nervös werden, an Carados gibt es wirklich aeusserst selten Feuchteschäden." -> --> Link

Wisst ihr, wie das mit den Materialien bei Dethleffs aussieht? Bzw. bei den anderen in meinem Eingangsbeitrag genannten Modellen/Herstellern?

JohnnyMcPac am 03 Nov 2018 22:16:46

So, der Thread scheint etwas ins Stocken geraten zu sein...
Nochmal allen vielen Dank, die sich damit auseinandergesetzt haben. Ich hatte mir noch ein etwas weiteres Antwortspektrum erhofft. Mal sehen...

Zeit für eine kleine Zwischenbilanz. Meine Fragen aus dem Eingangsbeitrag und mein persönliches Fazit:

F: Weitere Modelle (mit Stehhöhe innen und Bettenlänge mind. 210 cm)?
A: Da kam nichts mehr rein.

F: TI oder VI?
A: Raumgefühl VI besser. Aber der deutlich höhere Preis nur dafür kann ein K.O. Kriterium sein. Hat auch Nachteile (fehlende Beifahrertür). Sicherheit unkar.

F: 130 oder 150 PS?
A: 130 reichen (außer Extremfälle. ->Jens (xenio): Ausgerechnet die Straße zu den Drei Zinnen wollen wir hoch. Kein Scherz!)

F: Zweite Aufbaubatterie?
A: Wenn man auch mal mehr als 2 Tage autark stehen will: ja. Ich glaube ich tendiere aber zum Solar.

F: Fußbodenerwärmung?
A: Verzichtbar

F: Backofen?
A: Ich lese eine Tendenz zu "braucht man nicht" raus

F: Dachklimaanlage?
A: Hier scheinen die Meinungen am Extremsten zu sein. "Unbedingt" oder "bloß nicht" lese ich daraus. Die Vorteile sind mal klar. Die Nachteile: hohes Gewicht, minus Deckenhöhe, mein Umweltbewusstsein, läuft nur mit externen Strom und selbst das nicht überall. Das muss ich mir noch gut überlegen.

Was meint ihr, lese ich das richtig aus den bisherigen Antworten?
Ich würde mich freuen, wenn sich auch noch andere äußern.
Ansonsten: Anregungen, Tipps oder Vorschläge?

Grüße
Joachim

Dieselreiter am 03 Nov 2018 23:46:42

Hi Joachim,

du gibst ja auf die Meinung anderer etwas, auch wenn sie unterschiedlich sein mag ... :wink:

F: 130 oder 150 PS?
M: Mit 130 kommst du jeden (!) Berg rauf.

F: Zweite Aufbaubatterie?
M: Ist eine Option, aber ohne Solar sinnlos. Wer immer am Landstrom hängt, braucht beides nicht.

F: Backofen?
M: Das mit der TK Kost ist eher ein No-Go. Okay, wir essen auch gerne mal ein Stück Brot mit Sardinen aus der Dose (weil es uns schmeckt ^^), aber sonst wird unterwegs frisch eingekauft und frisch gegessen ... oder ein Restaurant besucht.

F: Dachklimaanlage?
M: Ist eine Option, aber ohne Landstrom sinnlos. Braucht man nur in megaheißen Sommern.

gustavohellowien am 03 Nov 2018 23:55:17

Wir haben jetzt schon unser zweites Womo mit Backofen. Ein Womo ohne diesen ist für uns ein NoGo.
Fahren im Winter oft länger in die Alpen. Dort wird auch oft sogar Brot im Backofen gemacht. Außerdem wird dieser bei uns zum Kuchenbacken und für Aufläufe genutzt.

Grüße
Robert

Duc1302 am 04 Nov 2018 00:09:00

Hallo Joachim,
dann will ich mal versuchen, dich bei deiner Meinungsfindung etwas detaillierter zu unterstützen.
Wir sind seit gut vier Jahren mit einem Sunlight A70 Alkoven unterwegs. Anfangs waren uns die sechs Gurtplätze wichtig, weil ja möglicherweise eins oder mehrere unserer fünf Kinder mitfahren. Das hat sich mittlerweile erledigt. Wenn sie mit uns urlauben, reisen sie mit eigenem PKW nach, wenn wir vor Ort die Infrastruktur hergestellt haben (Stellplatz bezogen, Markise ausgefahren, Tisch und Stühle aufgestellt, 6m Tunnelzelt für Nachwuchs aufgebaut). In der Regel reisen wir aber nur noch zu zweit.
Dennoch möchten wir den Alkoven nicht missen, denn in ihm transportieren wir das Campingmobiliar, gleichzeitig haben wir mehr Gewicht auf der Vorderachse was oft schon entscheidend half, die Fuhre wieder aus der nassen Wiese zu schaffen. Außerdem spendet so ein Alkoven dem Fahrerhaus Schatten, weshalb wir fast nie mit Klimaanlage fahren.
Im A70/Carado 464 hast du zwei Betten zur Auswahl. Im Heck 150/135 x 210 cm und im Alkoven 160 x 210 cm. Die Stehhöhe müsste ich jetzt nachmessen, jedenfalls habe ich mit 186 cm noch reichlich Luft nach oben. In der Dusche kannst DU aber definitiv nur gebückt stehen.
Thema Standklima: Haben wir bisher nicht vermisst, auch nicht be 34 Grad im Juli in Südfrankreich. Aufbaubatterien: Wir haben zwei AGMs (zusammen 187 Ah), eine ist fünf Jahre alt, die andere vier. Beide sind topfit, was auch daran liegt, dass sie immer über 200 Wp Solar und entsprechendem Laderegler mit der richtigen Ladekennlinie fit gehalten werden (365 Tage im Jahr). An den Batterien hängt ein 1.500 W Wechselrichter (Chinakracher), der seit 2014 klaglos seinen Dienst verrichtet und die DeLonghi, den Fön, das Plätteisen usw. mit 230 V versorgt. Es ist halt ein sehr gutes Gefühl immer und überall Strom zu haben.
Wir haben 130 PS und die haben bisher gereicht.
Auflastung: Ohne geht es m. E. nicht. Unter 3,5 t bleiben wir nur, wenn wir mit drei Unterhosen und zwei T-Shirts reisen. Daher Auflastung auf 3,85 t. Die gobox nehme ich gern in Kauf und der Minderverbrauch bei 85 km/h macht einen Teil der Maut wieder wett.
Überhaupt, Verbrauch: Kann zwischen 10,5 und 14,5 l auf 100/km pendeln. Je nach Reisetempo und Gegenwind.
Dabei muss ich an dieser Stelle erwähnen, dass mit Maut und Verbrauch ehrlich gesagt egal sind.
Fußbodenerwärmung haben wir noch nicht vermisst, bei uns liegen partiell Teppiche. Unser Backofen kommt von Omnia.
Zur Qualität des Capron-Produkts: Bin absolut zufrieden. Keine Wassereinbrüche, außer einem klemmenden Rücklaufventil.
Falls ich weitere Fragen beantworten kann, gern.

Gruß
Alwin

p. s. In drei Jahren werden wir umsteigen. Ab dann werden wir mindestens neun Monate jährlich im Womo verbringen und da braucht es alles etwas größer und einen Doppelboden. Unser Favorit: Dethleffs Globetrotter XXL, natürlich wieder mit Alkoven - trotz Heckantrieb.

JohnnyMcPac am 05 Nov 2018 22:10:40

Danke euch!

Dieselreiter hat geschrieben:du gibst ja auf die Meinung anderer etwas, auch wenn sie unterschiedlich sein mag ... :wink:

Ja, wenn sie auf Erfahrungen beruht.

Robert: ok, klare Aussage. Kann ich was mit anfangen!

Alwin: Danke für die ausführliche Antwort! Sunlight hat auch passende Modelle :) Du schreibst " Es ist halt ein sehr gutes Gefühl immer und überall Strom zu haben". - JA, da stimme ich dir zu! Und das Thema werde ich auch angehen.

Abgesehen davon, ich habe zwei Aussagen in diesem Forum gelesen, die meine Gedankengänge beeinflusst haben:

  1. Die erste (ich finde sie leider nicht mehr) lautet sinngemäß: Was macht die Unabhängigkeit eines Wohnmobils mit seinen Möglichkeiten eigentlich für einen Sinn, wenn ich nur Campingplätze anfahre. Wobei die Betonung auf "nur" liegt.
  2. Die zweite kommt aus diesem Thread, von Jens (xenio) "Noch ein Abschlusssatz: Für mich bedeutet Camping oder Reisen mit dem Wohnmobil, dass nicht alles so perfekt wie zu Hause sein muss. Sonst kann man auch ein Hotelzimmer buchen statt ein Wohnmobil zu kaufen. Ich muss auch nicht für alle Eventualitäten gewappnet sein. Aber jeder sieht das nun mal anders."

Damit kann ich mich identifizieren. Auf unserer Probetour waren wir zwar noch etwas zurückhaltend mit dem "wilden" Campen, aber ich denke, das werden wir öfter machen. Das eine Mal war für uns auf jeden Fall ein voller Erfolg. Wir waren am richtigen Ort (Morgenstimmung) und konnten ganz nette Aufnahmen machen:


Das heißt für mich nun:
Aufbaubatterie kommt rein. Solar auch. Und dann muss ich mich mit dem Thema Laderegler, Wechselrichter usw. auseinandersetzen. Hat da jemand einen Tipp, wo man gute und verständliche Infos bekommt, ohne gleich Elektrotechnik studiert haben zu müssen?
Sollte ich mich für einen Gebrauchten interessieren, kann man die zweite Batterie nachrüsten? Solar evtl. auch?

Zu den anderen Fragen noch Anregungen/Ideen/Hinweise?

gustavohellowien am 05 Nov 2018 23:14:35

Habe in meinem Mobil den Wechselrichter selbst eingebaut(Büttner 1200SiN), eine zweite Versorgungsbatterie nachgerüstet und die Solaranlage erweitert. Auch die Satanlage habe ich selbst eingebaut.

Grüße
Robert

Fledermaus am 06 Nov 2018 00:22:08

Servus
Gedanke zum Strom- habe ich Heuer im Frühjahr eingebaut. Du solltest einiges an Grundwissen für die Verarbeitung davon haben, aber kein Studium erforderlich
Batterie Schätzung für den Stromverbrauch Sommer 30Ah/Herbst-Winter 80-100Ah. Wichtig war uns 3 Tage im Winter ohne das Womo zu fahren frei stehen, im Sommer ist es sowieso kein Problem- Stellplätze mit Strom sind für mich nicht mehr wichtig. Solar hat mich nicht überzeugt für den Winterbetrieb, und auch keinen Platz am Dach - Seekajaktransporter.
Ordentliche Kabel und Sicherungen 230Volt Steckdosen und USB Plätze ausreichend montiert.
Ladung über einen Booster - Abhängig von der Lichtmaschine Votronic 90A und Batterie-Computer Votronic. Stromkabel habe ich nur mehr für einen mehrwöchigen Aufenthalt am CP mit.
Wechselrichter- Votronic 1600 ohne Netz-Umschaltung, mache ich selber mit einem 2Pol.Schlisser/Öffner Relais- dadurch kann ich auf einen schlecht abgesicherten CP oder SP die Batterien über den Landstrom Laden und über den Wechselrichter höhere Stromverbräuche realisieren.
Nespresso 2x 230Volt TV-Geräte
Nutzbare Batteriekapazität 380 Volt ein Beruhigendes Gefühl - wir sind Luxusstromverbraucher
Sat und DVBT-Antenne fürs Schlechtwetter

Viele Testfahrten zur Vollsten Zufriedenheit absolviert,...

Viel Spaß beim Grübeln
Servus

Fledermaus am 06 Nov 2018 00:24:59

Servus
das hab ich noch vergessen Büttner und Votronic sind sehr ähnliche Geräte fast gleich nur günstiger

Die Firmen Pro Vent und Fraron haben mich sehr gut unterstützt, Danke dafür

Servus

WERNER1953 am 06 Nov 2018 15:19:11

Die Crashsichrheit beim VI ist nicht vorhanden. Im Oktober gab es auf der A 2 Höhe Lünen im Baustellenbereich in einer Woche zwei Unfalle, bei denen jeweils ein VI auf einen LKW auffuhr. Bei dem ersten Unfall wurde die Beifahrerin getötel. Bei dem zweiten wurden die Insassen wegen der geringeren Aufprallgeschwindigkeit verletzt. Der VI von LMC wurde aber im vorderen Bereich total "zerflättert". Im Netz gibt es Bilder davon.
Wir hatten einen LMC VI gleichen Typs. Nachdem wir die Bilder gesehen haben, sind wir froh, dass wir diese vor einem Jahr verkauft haben und auf einen TI umgestiegen sind.
Auch die enormen Kosten einer neuen Frontscheibe beim VI (i.d.R. 2.500 €) und die fehlende Beifahrertür und häufig auch Fahrertür sind zu bedenken.

Ein VI ist wegen der größeren Breite im vorderen Bereich toll, wenn man steht. Beim Wintercanping hat er eine etwas bessere Isolierung als ein VI. Wenn man keinen Wintercamping machen und viel fahren will, ist m.E. ein TI vorzuziehen, zumal der i.d.-R. 9.000 - 10.000 € billiger ist als der TI desselben Herstelllers mit ähnlichem Grundriß.

Ein holzfreier Aufbau mit XPS oder PU Isolierung und GFK Boden und Dach ist auf jeden Fall einem klassischen Holzfachwerkaufbau mit EPS Isolierung und Holzboden vorzuziehen. Wenn irgendwo Wasser eindringt, z.B. durch eine undichte Fensterdichtung, werden die Wand und der Boden durchfeuchtet. Wasser sucht sich seinen Weg. Wir hatten das Problem selbst mit einem gebraucht gekauften, aber erst 1 Jahr altem Dethleffs Wohnwagen und ein Bekannter von uns mit einem gebraucht gekauften Dethleffs WoMo. Das soll aber nicht heißen, dass das ein spezielles Problem von Dethleffs ist. Es kann bei jedem Hersteller mit klassischen Holzaufbau vorkommen.

JohnnyMcPac am 06 Nov 2018 23:04:26

Ein bisschen habe ich heute mal über das Thema Strom gelesen. Ich lasse das jetzt erstmal sacken.
Evtl. stelle ich meine persönlichen Erkenntnisse mit ein paar naiven Fragen hier ein.

Werner1953: Das hört sich dramatisch an und sieht auch so aus. Ich habe aber in den Berichten nichts zum Unfallhergang gefunden. Ist er vielleicht ungebremst aufgefahren? Der Fahrer hat wohl 2(!) LKW gerammt. Ich würde aus so einem Einzelfall (klar es gibt noch mehr Unfälle, so wie mit TIs auch) nicht gleich einen generellen Schluss ziehen. Auch heißt es nicht, dass ein TI in gleicher Situation Vorteile gehabt hätte.
Ein Anhaltspunkt, dass näher zu beleuchten ist das aber auf jeden Fall.

Das mit dem Aufbau habe ich auf meine Anforderungsliste genommen. Das ist mir mittlerweile auch wichtig.

"in holzfreier Aufbau mit XPS oder PU Isolierung und GFK Boden und Dach" - wie bekomme ich solche Modelle/Hersteller raus?

WERNER1953 am 07 Nov 2018 15:14:06

1) Zum Unfallhergang: Nach dem Bericht der Ruhr Nachrichten hatte der Fahrer des WoMo ein Stauende übersehen . Er versuchte auf die andere Spur auszuweichen. Dabei stieß die rechgtre Seite des VI`s gegen den LKW mit Kastenaufbau, wodurch der gesamte VI Aufbau abgerissen wurde (!). Das Chasis mit den 2 Personen stieß anschließend gegen einen zweiten LKW. Die Frau wurde getötet, der Fahrer schwer verletzt. (Bericht und Fotos der Ruhr Nachrichten im Netz)
Bedenklich sind aber auch die Bilder des nur 2 Tage später im selben Baustellenbereich verunfallten 2. VI´s. Zwar war die Aufprallgeschwindigkeit offenbar geringer; der gesamte Aufbau des LMC VI wurde aber dennoch im Bereich des Beifahrers abgerissen ! (Fotos der Ruhr Nachrichten im Netz)

2) holzfreier Aufbau:
Wenn der Kauf eines neuen oder fast neuen WoMos beabsichtigt ist, muss man sich dessen technische Daten und dort den Punkt Aufbau im Prospekt durchlesen.
Als Hersteller fallen mir ein Hymer, Eura, LMC ab 2014, Cathago die teuren Modellreihen von Dethleffs (Pulse ) und Bürstner und im günstigen Bereich Forster und die teuren Hersteller Niesmann Bischoff, Concorde, Phönix etc.
Bei Gebrauchtfahrzeugen wird es schwieriger. So hatte z.B. Hymer vor ca. 5 Jahren zwar PU Isolierung; aber noch einen Holzboden.

3) Fiat Ducato
Leider hat der Fiat Ducato, der zu 80 - 90 % das Basisfahrzeug der neuen WoMo ist, bis heute keinen Dieselmotor mit Adblue und SMC Kat. Das soll er erst in 1 Jahr bekommen. Ohne diese moderne Abgastechnik dürfte er von Fahrverboten in Städten betroffen sein.
Die optisch gleich aussehenden Citronen Jumper und Peugeot Boxer haben das, da anderer Motor von PSA, ebenso Ford Transit, Renault Master, Mercedes Sprinter und der neue VW Crafter.

Viel Spass bei der WoMo Suche. Teile doch einmal mit, wozu Du Dich entschlossen hast.

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