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WoMo mit bester Bauqualität? 1, 2


Butschimobil am 29 Okt 2018 16:42:18

Helmchen hat geschrieben:MIr ist aber auch immer noch nicht klar, wo Dein Budget liegt.

Wir fahren bereits den 2. Wochner. Aktuell den A 520 ABG, ich möchte nichts anderes mehr.


Budget hatte ich oben schon geschriebenn. Hab mir bei youtube mal ein Video von Wochner selbst angesehen. Irgendwas mit Polarkreis. Beim Statement Kampf Maschine gegen die Natur bin ich ausgestiegen. Hoffe die WoMos sind nicht so schlecht gemacht wie der Film :-)

wolfherm am 29 Okt 2018 16:49:34

Wochner ist wahrscheinlich nichts für dich. Der hat gute Lieferzeiten.

thomas56 am 29 Okt 2018 16:50:31

gibt es Wochner oder Bimobil mit dem geforderten Hubbett?

wolfherm am 29 Okt 2018 16:51:39

Wochner nicht.

Butschimobil am 29 Okt 2018 16:54:04

wolfherm hat geschrieben:Wochner ist wahrscheinlich nichts für dich. Der hat gute Lieferzeiten.


So eilig haben wir es micht. :-)

Roman am 29 Okt 2018 16:54:24

thomas56 hat geschrieben:gibt es Wochner oder Bimobil mit dem geforderten Hubbett?



Kann es sein, dass du gerade zwei Thread´s durcheinander bringst...... ?

--> Link

Wo war hier ein Hubbett verlangt...?

Gruß
Roman

Edit: Hat sich erledigt habe es gerade gesehen..... :wink:

Butschimobil am 29 Okt 2018 16:56:59

thomas56 hat geschrieben:gibt es Wochner oder Bimobil mit dem geforderten Hubbett?


Wir brauchen halt Bett für die Kinder ohne den Tisch jedesmal umzubauen. Alkoven werden wir in ein paar Jahren nicht mehr brauchen, wenn die Kinder ihren eigenen Weg gehen.

anguilla am 29 Okt 2018 17:10:28

Butschimobil hat geschrieben:Wir brauchen halt Bett für die Kinder ohne den Tisch jedesmal umzubauen. Alkoven werden wir in ein paar Jahren nicht mehr brauchen, wenn die Kinder ihren eigenen Weg gehen.


Ach was :) Meine Kind(er) freuen sich sehr, wenn Sie inzwischen das Mobil von den Eltern ausleihen können, weil der geliebte VW-Bus für Familie mit zwei Kindern doch etwas eng wird.
Bei der richtigen Qualität darf man ruhig mal etwas langfristiger denken.

Butschimobil am 29 Okt 2018 17:24:48

Hahaha, an Enkel denk ich noch nicht. Meine kids sind 16, 15 u 13. :-)

Bodimobil am 29 Okt 2018 18:01:27

Butschimobil hat geschrieben:Hahaha, an Enkel denk ich noch nicht. Meine kids sind 16, 15 u 13. :-)

Hatte ich auch mal gedacht! Dann war der Enkel zwei Jahre später (mein Sohn war gerade 18) "ungeplant" da.

Gruß Andreas

Butschimobil am 29 Okt 2018 18:51:34

Glückwunsch. :-)

Tinduck am 29 Okt 2018 19:42:19

Einen Alkoven kann man auch ohne Kinder gebrauchen. Ein nicht genutztes Hubbett kostet permanent Raumhöhe...

ät Fred: Dein Womo-Schrauber hat keinen Plan, würd ich mal sagen. Wie viele undichte Alkoven anderer Marken hat er denn schon gesehen? Und wie viel Bimobile hat er insgesamt schon gesehen?

bis denn,

Uwe

DirksBiMo am 29 Okt 2018 19:51:48

tammy99 hat geschrieben:Moin,

meine Womoschrauber hat mir von Bimobil abgeraten. Er hatte schon mehrere undichte Alkoven. Einer stand bei meinem letzten Besuch auf dem Hof.

LG
Fred


... ein echter Fachmann halt :roll: :roll:

tammy99 am 29 Okt 2018 20:02:26

Leute, was soll das?
Ich habe das Fahrzeug selbst gesehen und habe mit dem Besitzer gesprochen, der auch in gutem Glauben an die Qualität dieser Marke, das Fahrzeug gebraucht gekauft hat.
Was ist daran so abwegig? Welchen Grund sollte ich haben, hier irgendwelche Märchen zu erzählen??
Ihr könnt Euch die Welt ruhig schön reden. Ich glaube da eher jemanden, der vor seiner Selbständigkeit bei einem großen Premium Herstellers gearbeitet hat und einen hervorragenden Ruf hat.

Gruß
Fred

mantishrimp am 29 Okt 2018 20:04:33

Hallo,

schon erstaunlich wie man sich eine Meinung über die Kompetenz eines Menschen bilden kann ohne diesen oder seinen beruflichen Werdegang zu kennen...

Rockerbox am 29 Okt 2018 20:23:02

Der Wohnmobil-Horizont der meisten hier - inklusive meiner Person - beschränkt sich auf vielleicht 2 oder 3 Mobile, die man selber gefahren hat mit all den SUBJEKTIVEN positiven oder negativen Erfahrungen. Die wenigsten sind doch wirklich in der Lage, eine „beste Bauqualität“ objektiv zu beurteilen. In jedem Preissegment gibt es gute und schlechte Beispiele, was will man denn als Entscheidungskriterium heranziehen?
Der Schluss, dass die teuersten Hersteller die „besten“ Mobile bauen ist ebensowenig haltbar wie der, dass die günstigsten Hersteller nur Schrott verkaufen. Und wenn man dann noch das Budget, den Verwendungszweck, die eigene Situation und und und hinzuzieht wird es schnell sehr komplex .......

Ich hätte gern was vernünftiges für mein Geld ..... und ICH muss bzw möchte damit zufrieden sein. Für den einen sind ein paar lose Schrauben schon ein Grund zum Wandeln, andere machen selbst größere Reparaturen in Eigenregie .... wer hat jetzt Recht und die „beste“ Qualität?

Butschimobil am 29 Okt 2018 20:28:01

Was hattest du bisher an Gewährleistungsthemen? Wie bist du mit dem Carado zufrieden?

Rockerbox am 29 Okt 2018 20:34:08

Ich hab ihn gebraucht gekauft vor 3 Jahren, seither ca. 20.000 km draufgefahren und außer 5 lockeren Schrauben KEIN Problem, weder am Aufbau noch am Fiat.

Ich bin sehr zufrieden damit.

Würde Geld keine Rolle spielen und mein Verwendungszweck ein anderer sein würde ich mir vielleicht auch eine andere Marke kaufen, aber nicht wegen Unzufriedenheit mit dem Carado.

Duc1302 am 29 Okt 2018 21:13:41

Kann ich auch unterstreichen. Sunlight A 70 vor vier Jahren als ehemaliges Vermietfahrzeug mit 25.000 km gekauft. Nun hat er rund 66.000 Kilometer drauf und die einzigen Probleme machten ein festgegangenes Rückschlagventil und ein Riss im Wasserhahn. Beides Centartikel. Sonst nichts, weder am Fiat noch am Aufbau.

Gruß

Helmchen am 29 Okt 2018 23:21:39

wolfherm hat geschrieben:Wochner ist wahrscheinlich nichts für dich. Der hat gute Lieferzeiten.


24 Monate

Butschimobil am 29 Okt 2018 23:28:53

Helmchen hat geschrieben:
24 Monate


Das ist viel. Da hat die Firma das wohl nicht im Griff.

wolfherm am 29 Okt 2018 23:36:30

Die bauen halt nur so viel, wie sie mit ihrer guten Mannschaft in hoher Qualität auch schaffen. Aber anscheinend hast du nicht die große Ahnung vom Womo-Bau in hoher Qualität. Vielleicht solltest du den Markt mal intensiver erkunden.

Bodimobil am 29 Okt 2018 23:40:03

Butschimobil hat geschrieben:Das ist viel. Da hat die Firma das wohl nicht im Griff.


Ich vermute eher, dass die nicht versuchen wollen die derzeitige Nachfrage auf Biegen und Brechen zu erfüllen.
- zu ungunsten der Qualität
- mit der Ungewissheit ob der Boom lange anhält und die Investitionen in mehr Produktionskapazität sich lohnt.

Die wissen genau, was sie an ihren Mitarbeitern haben und dass man nicht mit beliebigen angelernten mal eben die Produktion verdoppeln kann.

Ich würde das eher als vernünftiges Unternehmerisches Handeln bezeichnen!

Gruß Andreas

wolfherm am 29 Okt 2018 23:47:55

Andreas :daumen2:

Butschimobil am 30 Okt 2018 00:04:22

Kann ich nicht einschätzen. Werde mir die aber mal ansehen.
Mir ist gerade aufgefallen, dass im teuren Concorde Centurion der gleiche Tec Tower eingebaut ist wie er in unserem WoMo war. Da passt noch nicht mal ne Backform rein. Noch nicht mal ein anständiger Backofen beim besten Modell der Marke.
Wie gesagt, ich schau mir Wochner mal an. Gibt es sonst noch so kleine gehobenere Marken?

Grandeur am 30 Okt 2018 01:00:16

Hallo Butschimobil,

ich denke Du kannst Glück oder Pech haben wie mit einem Pkw Kauf oder beim Hausbau. Die Fahrzeuge werden immer aufwändiger bzgl. Abgasreinigung, Sicherheitsbestimmungen, dann muss noch jede Menge Zubehör an die Elektronik/Elektrik angedockt werden, wie Ladebooster, Spannungswandler, Photovoltaik,... Dann soll das Fahrzeug möglichst leicht sein,... Die Zulieferer sind bis auf wenige Ausnahmen immer die Selben. Und dann will der Kunde noch günstig kaufen. (vgl. Kaufpreis Lieferwagen und Aufpreis für WoMo mit gleicher Basis)

Bei uns ist die Wahl auf einen Hymer Ml-T gefallen. Wir dachten: Der Sprinter sollte nach 12 Jahren Bauzeit funktionieren und Hymer baut den Ml-T auch schon seit 4 Jahren. Jetzt nach dem Abstellen von 2,5 DIN A4 Seiten Mängeln und kleinen Ärgernissen fährt er ganz gut, d.h. klappert wenig,... .Das Hymer Center hat ohne Ärger zu machen alle Mängel abgestellt. Schade, dass die Qualitätskontrolle wir für Hymer übernehmen mussten. Alles in Allem würde ich unser WoMo als gehobene Mittelklasse einstufen,die ihren Preis wert ist. Ich habe mir viele schlechtere Modelle, aber auch ein paar Bessere angeschaut, die mir aber den verlangten Aufpreis nicht wert waren.

Viele Details im Hymer sind gut gelöst und an einigen Stellen ist gespart. Ich hätte auch gerne einen Doppelboden, Fenster aus Glas, eine Alde Heizung,... das ist aber mit 3,5to nicht möglich. Vermutlich würden mich diese Merkmale nicht glücklicher machen.

Was bringt ein hochwertiger Aufbau auf einer einfachen Lieferwagen-Basis? Ein hochwertiger Aufbau gehört meiner Ansicht nach auf ein LKW-Chassis, welches für ganz andere Standzeiten ausgelegt ist.
Aber auch dann sind Dometic und Thetford-Komponenten verbaut, die dann mit der restlichen Qualität nicht mithalten können.

Gruß Grandeur

Lixeii am 30 Okt 2018 07:26:18

Hallo Butschimobil,

2 Jahre Wartezeit auf ein gutes Mobil sind in diesem Segment eher wenig.

Die einschlägigen Individualausbauer ( Woelcke, Bocklet, Kerkamm, Bliss, Bimobil, Ormocar ...), mit oder auch ohne Allrad, haben mindestens 2 Jahre Lieferzeit eher 3.

Und das liegt zum größten Teil daran, dass die Nachfrage einfach sehr hoch ist.

Da das Preissegment bei diesen Fällen in der Regel eher höher angesiedelt ist, erwartet der Kunde Qualität und die ist nun mal im Schnellverfahren schlecht zu realisieren.
Dafür gehen diese Firmen auch auf individuelle Kundenwünsche ein.

Selbstausbauen ist natürlich immer eine Option aber auch auf eine Leerkabine wartest du mindestens 6 Monate.

Wir haben selbst ausgebaut und sind mit unseren Ergebnis sehr zufrieden.

Viele Grüße

lixeii

thomas56 am 16 Mai 2019 10:35:09

garagenspanner hat geschrieben:Ich will damit sagen , das der geneigte Suchende bei gebrauchten Fahrzeugen(auch älter als 10 Jahre)
von Premium Herstellern wie Concorde/Phoenix/Bimobil/Woelcke/Dopfer/Wochner/Vario/RMB/N&B sehr gut
aufgehoben sein kann.

Man darf nur keine Gelegenheit bekommen, mal hinter die Kulisse zu schauen! :eek:

Meine Kiste wurde gestern wieder mal zerrupft und ich hatte Gelegenheit hinter die Fassade zu gucken. Zum Vorschein kam übelste Billigmaterialien mit liederlicher Ausführrung. Verrostete Tackerklammern, gelöste Kleber an Schaumstoffdichtungen. Da ist es kein Wunder, dass es auch bei den angeblichen Premiumherstellern ins Auto zieht.




Bild[/url

[url=https://www.wohnmobilforum.de]Bild

anton-reiser am 16 Mai 2019 11:41:02

Hallo,

die Bilder lassen sehr tief blicken, solche Einblicke brauchte man vor dem Kauf....

Ich habe Adria, zwei Karmann Missouri, ein Bimobil und einen Woelcke hinter mir. Habe mich also von Billigheimer über Gebraucht zur hochpreisigen Manufaktur hochgekauft. Bis auf den ersten Karmann hatte alle ihre Probleme.

Der erste Karmann war top, der zweite völliger Schrott, wurde unter finanziellem Verlust gewandelt. Wir hatten bewusst nach dem gebraucht gekauften ersten Missouri, noch auf VW LT, ein Exemplar der Auslaufserie, auf Sprinter, neu gekauft. Unsere Erwartung ein mängelarmes, weil langjährig erprobtes Fahrzeug zu erwerben, wurde enttäuscht. Was hatte sich verändert? Der erste Karmann war noch von Karmann in Rheine gebaut worden. Stabil. Karman betrieb noch nach Einstellung der Produktion in Rheine eine Werkstatt, die Kulanzarbeiten an unserem 6 Jahre alten Wagen zu unserer vollen Zufriedenheit ausführte. Der zweite Missouri kam aus Sprendlingen, von Eura gebaut. Eura war gerade an Trigano verkauft worden. Nach jeder Reise stand der neue Missouri mit neuen Mängeln beim Händler. Der schlimmste war, dass die Möbel nach 30 000 Km einfach anfingen auseinanderzufallen, das Klappern in der Kiste war unerträglich. Der Vorgänger war völlig ruhig.Bei einem unserer unfreiwilligen Reparaturbesuche in Sprendlingen teilte uns ein Meister unter der Hand mit, als erstes habe Trigano die Endkontrollabteilung, ein Meister mit zwei Gesellen, aufgelöst und diese in der Produktion eingesetzt.

Das Bimobil hatte erhebliche Undichtigkeiten an der Tür. Wurde von Bimobil erst beim zweiten dadurch verursachten Werksbesuch repariert, die bereits angefaulten Holzeinbauten im Küchenbereich ersetzt. Zusätzliche Fahrtkosten, weil das Fahrzeug dafür zwei Wochen im Werk bleiben musste, übernahm Bimobil, Zeitaufwand für mich erheblich. Als Alufrass an der Fahrertür auftrat, lieferte Bimobil dieses Zulieferteil neu, auch hier erneut Alufrass. Bimobil bestand auf Werksbesuchen, was für mich 1300km Fahrweg bedeutete.

Auch der Woelcke hatte seine kleinen Mängel, die Woelcke behob. Allerdings zeigte sich hier ein Problem, das ich inzwischen für branchenüblich halte. Die grosse Nachfrageführt zu Eile, bindet Werkstattkraft in der Produktion und lässt wenig Raum für die Betreuung der verkauften Fahrzeuge. Es war teils sehr schwer, einen Werkstatttermin zu erhalten. Beim Termin dann arbeitete das Woelcke-Team, angeleitet von einem exellenten Werkstattmeister, der nie den Überblick verlor, arbeitsteilig und in erkennbarer Eile, aber mit immer sehr zufrieden stellendem Ergebnis.

Anton

HollandSued am 16 Mai 2019 11:50:16

Oben hui, unten pfui :-)

Aber das ist doch im Grunde nichts wirklich Neues?!
Unter dem "Mäntelchen der Verschwiegenheit" wird hüben wie drüben gepfuscht.

mMn sollte man, wenn man von Kauf spricht, auf die Baujahre VOR dem jetzigen Boom schauen. Da ich gerne und oft aus Lust am Schrauben und Basteln bei mir durch die Mobile krabbel und auch gerne bei Bekannten aushelfe, stelle ich fest daß die Qualität der Arbeit an den Mobilen proportional mit der Nachfrage/Kauflust der Konsumenten abnimmt!

Es muß halt schnell(er) Geld verdient werden - das geht nun mal nicht mit höherem Ausstoß bei gleicher Qualität. Bzw nur sehr bedingt eine Zeitlang - wobei durch den anhaltenden Boom diese Spanne schon abgelaufen ist.

Änderung / Ergänzung: Das obige bezog/bezieht sich nicht auf ein bestimmtes Mobil/Marke, sondern ist die gängige Tendenz nach meinem Dafürhalten.
Es wird überall nur mit Wasser gekocht und "oben" will schnell und viel Geld verdient werden.

Tinduck am 16 Mai 2019 11:59:32

Grandeur hat geschrieben:Was bringt ein hochwertiger Aufbau auf einer einfachen Lieferwagen-Basis? Ein hochwertiger Aufbau gehört meiner Ansicht nach auf ein LKW-Chassis, welches für ganz andere Standzeiten ausgelegt ist.
Aber auch dann sind Dometic und Thetford-Komponenten verbaut, die dann mit der restlichen Qualität nicht mithalten können.

Gruß Grandeur


Na ja, beim Individualaufbauer kannst Du jederzeit andere Komponenten haben (z. B. Haushaltsweissware über WR betrieben), musst das aber auch bezahlen - und bewegen. Leider gibt es immer noch genug solvente Kunden, die auf 3,5 oder 7,5 Tonnen bestehen und damit ihre Luxus- oder Offroad-Mobile kastrieren. Soviel zum Thema hochwertige Basis.

bis denn,

Uwe

thomas56 am 16 Mai 2019 12:27:46

Ich schiebe die sinkende Qualität darauf, dass die Hersteller nur noch Frauen als Kunden haben. Mehr als schickes Design, tolle Polster- und Gardinenstoffe sind da an Überzeugungsarbeit für die Vertragsunterschrift gar nicht nötig. Die "Männer" laufen doch nur noch als Bezahlmarionetten mit.

In der Zeit als die Männer Autos gekauft haben hat man wenn man selber keine Ahnung hatte, einen Freund mitgenommen der das Wissen hatte. Da wurde auch mal an Auspuff/Getriebe gerüttelt oder an der Küchenzeile gezerrt. Da musste der Aufbauer auf Qualität achten um am Markt zu bestehen, wo heute gleichmässige Gardinenfalten ausreichen.

Tinduck am 16 Mai 2019 12:34:01

5 Euro in die Chauvikasse :D

Aber ganz unrecht hast Du nicht.

Wie oft liest man hier ‚eingestiegen und direkt verliebt‘... da spielen technische Details und Verarbeitungsqualität, oder gar solche Nebensächlichkeiten wie das Basisfahrzeug, dann keine Rolle mehr. Zuladung sowieso nicht. Liebe macht blind :lol:

Ist aber kein rein weibliches Problem, ich denke mal, viele Männer mit eher un-technisch orientierter Vor-/Berufsausbildung laufen in die gleiche Falle.

bis denn,

Uwe

Rico am 16 Mai 2019 12:40:50

thomas56 hat geschrieben:Ich schiebe die sinkende Qualität darauf, dass die Hersteller nur noch Frauen als Kunden haben.

Echt?

thomas56 am 16 Mai 2019 12:44:23

Nenn es wie du willst! Ich habe von Männern geredet, nicht von Männchen.

Tinduck am 16 Mai 2019 12:47:19

Auweia, erst die Frauen, jetzt die Weicheier... volle Deckung, Thomas hat aufmunitioniert :mrgreen:

bis denn,

Uwe

Butschimobil am 16 Mai 2019 12:49:26

Plan A ist also alle machen Murks, aber was ist dann Plan B?

WoMos auf Llkw Basis gibt es doch immer weniger. Früher gab es den Charisma auf MAN, heute nur noch Fiat oder Iveco Daily. Wenn ich bei uns in die Iveco Werkstatt gehe, falle ich ins Leid.

Aber angesichts der Diesel-Stromer Debatte jetzt noch ein WoMo auf Atego Basis kaufen ??? Mit Kanzler Habeck dann in 5 Jahren 10 Euro pro Liter Diesel und 25.000 Euro Steuern pro Lkw WoMo zahlen. :-(

ralle1967 am 16 Mai 2019 14:12:30

Die Diskussion ist wirklich interessant zu lesen. Montagsautos gibt es auch bei Wohnmobilen und es gibt in der Regel nur die Negativfälle zu lesen. Wichtig wäre, die wirklich gravierenden Problemfälle, wie z. B. in dem Link geschildert, in Relation zu den Gesamtzahlen zu setzen.

Viele Hersteller bauen die Produktion aus, da die Nachfrage dramatisch angestiegen ist. Das Geschäft ist aber Saisonal, so daß die Produktion nicht nur mit einer Stamm-Mannschaft, sondern auch mit Hilfskräften betrieben wird. Autohersteller arbeiten auch mit Leiharbeitern, um Spitzen abzufangen.

Die Qualitätskontrolle müsste nach jedem Bauschritt erfolgen, nicht erst am Ende, wenn keiner mehr hinter die Kulissen schauen kann. Leider ist dieser Aufwand wohl zu teuer. Gibt es aber auch im PKW-Bereich.

Die Manufakturen, die hier genannt wurden, haben sicherlich die bessere Philosophie, vielfach Inhabergeführt, mit Herzblut und Verantwortungsbewusstsein und letztlich Stolz für das Produkt. Die Großserien- oder Massenhersteller befinden sich in der Hand der Konzerne, die von Finanzmenschen geführt werden, d. h. der Blick gilt den Quartals- oder Jahresabschlüssen. Und dem Profit für den Anteilseigner. Leider sind so viele sehr gute Kleinserienhersteller im Konglomerat der Konzerne aufgegangen, wie z. B. Karmann, Eura, N&B.

Ich selbst kann nur über 5 Mobile in den letzten 20 Jahren urteilen, drei Eura, ein Knaus und ein N&B. Der erste Eura war ein Einstieg, mit allen möglichen Fallen. Diese waren aber überwiegend den unsachgemäßen Einbauten des Erstbesitzers geschuldet. Der zweite war ein Knaus Alkoven, aus der Vermietung, mit null Problemen. Dann zwei Eura Contura, vor der Übernahme durch Trigano. Mit Echtholzrahmen an den Klappen, mann, waren die schön und stabil, auch keine Probleme. Was danach aus den Hallen in Sprendlingen kam, gefiel mir persönlich nicht mehr. Nun, seit sieben Jahren ein N&B Arto Tandemachser. Super zufrieden, auch wenn es am Anfang gleich zwei Probleme gab, einmal war eine Niete an der Markisenhalterung nicht dicht, einmal die Duschabtrennung. Niete vom Händler instandgesetzt, Dusche selber neu eingedichtet. Seitdem Fahrspaß pur, ich grinse immer wieder, wenn ich einsteige und es losgeht.

Ich denke, man sollte die Erwartungen nicht in´s unermessliche steigern. Es gibt keine Garantie auf fehlerfreie Produkte. Überall werden heute verschiedenste Komponenten eingebaut, die auch nicht mehr in den Kontrollmöglichkeiten der Mobilhersteller liegen. Kühlschränke, Herde, Heizungen, Elektronikkomponenten, alles wird zugekauft. Und egal, welches Modell man gewählt hat, wieviel Geld man ausgegeben hat, jeder von uns hat sich dafür strecken müssen und ist enttäuscht, wenn es Probleme gibt. Aber wenn diese zu lösen sind, sollte es doch gut sein.

Mein Fazit aus allem, wenn die Ansprüche zu hoch sind, sollte man überlegen, ob ein Wohnmobil die richtige Wahl ist, oder besser eine Ferienwohnung.... aber dann können wir über Baumängel reden...

Ach ja, die Größe des Backofens im Wohnmobil wird letztendlich auch durch den Raum bestimmt, der für den Einbau zur Verfügung steht. ein Aussenmaß von 60 x 60 x 80 cm, wie Daheim, wird sich nur in seltenen Fällen (Volkner..?) realisieren lassen. Es gab mal was von SMEV in englischen und Italienischen Wohnmobilen, da war der Backofen unter dem Herd. Ob der aber groß genug war...?

Grüße,

Ralf

Lancelot am 16 Mai 2019 14:50:15

thomas56 hat geschrieben: Da wurde auch mal an Auspuff/Getriebe gerüttelt oder an der Küchenzeile gezerrt.

An den Käuferinnen liegt´s sicher nicht ...
Eher schon an den geänderten Marktmechanismen, die halt nur noch auf Optik, nicht mehr auf Qualität setzen :!:
Und an dem verblödetem Zwang "immer größer, immer leichter, immer billiger" bei gleichzeitig höherem Ertrag für den Hersteller.

Ein Verkäufer hat mir mal 2 unterschiedliche Autos mit identischen Grundrissen nebeneinander gestellt. Dann in beiden 2 Oberschränkchen geöffnet und mit der Hand den trennenden Holm umfaßt. In einem dürfte ich zerren und rütteln und schaukeln, so viel ich wollte, volle Kraft, Schäden hätte er bezahlt ... im anderen Fahrzeug nicht.

Gerüttelt hab ich in beiden : einmal volle Kanne, einmal mit 2 Fingern. Danach war eigentlich alles klar ... 8)

Wobei das auch nix über die billigen Plastik-Schlauchverbinder im Wasserkreislauf (oder halt andere Komponenten) aussagt :(
Ein wirklich hochwertiges Auto muß man selber bauen (lassen) .. und auch bezahlen können !

Acki am 16 Mai 2019 15:03:50

Ich kann leider auch nur mein Spektrum in die Diskussion einbringen: 3 mal PhoeniX!

Nein, vorher hatte ich einen gebrauchten Concorde 790ST ohne irgendwelche Probleme mit Iveco Daily 49-12 Fahrgestell, Aufbau, Interieur oder Technik. Angeblich der Vorbesitzer und der Nachfolger auch nicht ...

Dann begann die Ära Phoenix: Hier höre und lese ich auch gelegentlich von komplexen Problemfällen. Wurde auch kürzlich angekickt, weil ich in einem spezifischen Mängel-Thread geschrieben hatte, dass ich beim Neufahrzeug nach der Übernahme immer noch keine Mängel festgestellt habe ...
Die Leidtragenden wollen halt jeweils nicht das Gute hören, sondern Ihre Leidgenossen, die sie unterstützen in ihrem Frust, ihrer Überzeugung vom Schlechten und in ihrem Kampf.
Auch bei diesem Hersteller gibt es schwer enttäuschte Kunden! Wie bei allen anderen auch. Wenn man aber überlegt, wie viele zufriedene Kunden von den jeweiligen Marken herumfahren, dann ist der Prozentsatz an Problemfahrzeugen whs als gering einzustufen.
Man kann Pech haben, wie mit anderen Produkten im Leben. Ich hatte hier drei mal Glück! Oder wie sage ich jeweils: Jeder, wie er es verdient ... :wink:

Meinen ersten Phoenix hatte ich nur 3 Jahre gefahren. Dann hat sich eine gute Chance ergeben, einen Traum zu erfüllen und das Fahrzeug wurde gewechselt. Ich hatte damit nur zweimal ein Problem: plötzlich hatte ein gewaltiges Knarren zwischen Fahrerhaus und Alkoven begonnen. Dies wurde relativ brachial und dauerhaft beseitigt. Später ist mal die elektrische Trepoe ausgefallen und wurde ersetzt. Sonst keinerlei Nacharbeiten in diesen 3 Jahren.

Dann kam der MAN. Diesen habe ich nach 16 Jahren im letzten Jahr zerstört. In dieser Zeit habe ich den Innenausbau einmal verändern lassen. Ich hatte nach der Übernahme keine Nacharbeiten. Zweimal an der Heizung und einmal am Kühlschrank müsste die Elektrobox ersetzt werden, die SAT-Antenne brauchte einmal ein neues LNB und einmal ein Hardware-Update beim Wechsel auf Digital. Ansonsten nichts mit Fahrgestell und Aufbau!

Damit war klar, von wo das Nachfolgefahrzeug kommen muss: Im März habe ich den kleinst möglichen Phoenix übernommen und auf den ersten 2‘000 km (noch?) keinen technischen Mangel feststellen können.
Alles ist natürlich moderner, stilischer, digitaler - nicht zwingen nur ein Vorteil: so einfach wie früher kann nicht mehr selbst eingegriffen werden. Aber das ist ja beim PKW und beim Staubsauger auch so ...

Mit dieser Geschichte über 20 Jahre ist es natürlich klar, dass ich jederzeit diesen Hersteller empfehlen würde, wie es hunderte hier mit ähnlichen Erfahrungen mit ihrer Marke auch tun würden!

HollandSued am 17 Mai 2019 10:41:51

Glückwunsch!

Ich freue mich mit Jedem, der so rundum zufrieden ist und es gut angetroffen hat.

Ansonsten hat man ja auch immer noch die freie Wahl zu sagen "nee, das isses nicht; weg damit" - wobei die Frage ob man dann glücklicher hinsichtlich Qualität ist, im Raume steht.

Wobei ich den "Wohnmobilbauern" eher eine tendenziell hochwertigere Verarbeitungsgüte zurechnen würde, als den "Wohnmobilfabrikanten".

...leider sind diese dann wieder preislich recht hoch gehängt...

Würde mich mal interessieren (!!!) wie es bei den Wochners und Dopfers "unterm Sofa" ausschaut! Wenn ich sehe daß ein zB Dopfer 402 oder 422 bei mobile für ca 190K€ angeboten wird, dann ist man geneigt zu sagen "da MUSS A B S O L U T ALLLLLLLES besser als perfekt sein" - ob es das ist....das bleibt die Frage.
Denn bei DER Summe für ein Mobil, ist mE noch viel Luft für die Kalkulation von handwerklich soliden Arbeiten übrig.

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