Zusatzluftfeder
motorradtraeger

WoMo mit bester Bauqualität? 1, 2, 3


flo16v am 13 Jul 2019 10:35:23

Hi,

ich bin der Meinung das die Frage des TE kaum bis nie zu beantworten ist.

Man weiß nie wie derjenige "tickt" der einem gerade über sein Montagsauto oder auch total Mängelfreies Mobil erzählt.

Der eine rennt wegen einer fehlenden Schraubverbindung zum Anwalt und der andere dreht ne Schraube rein und behebt andere kleine Mängel selbst.

Und dann gibt es auch noch genug Käufer die vielleicht viele Mängel am Mobil haben, es aber nicht zugeben. Frei nach dem Motto : " Ich habe doch keinen Mist gekauft. Das würde MIR NIE passieren :-)"

Die höchste Chance auf Mängelfreies Mobil hat man mMn durch den Kauf einer 8-10 Jahre alten Premiummarke oder einem 1-3 jährigen Mobil wo nachweislich alle Mängel behoben wurden.

Neukauf ist irgendwie wie russisch Roulette

Gruß Flo

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

dieter2 am 13 Jul 2019 11:02:39

flo16v hat geschrieben:
Die höchste Chance auf Mängelfreies Mobil hat man mMn durch den Kauf einer 8-10 Jahre alten Premiummarke oder einem 1-3 jährigen Mobil wo nachweislich alle Mängel behoben wurden.



...oder ein Mobil aus Neustadt/Sachsen :ja:

Hatte in 6 Jahren kein einziges mal einen Grund den Händler aufzusuchen,außer zu Dichteprüfung.
Habe mir jetzt wieder eins bestellt was da herkommt.

Tinduck am 13 Jul 2019 13:00:00

Kann auch ein Einzelfall sein :D sozusagen ein inverses Montagsauto.

bis denn,

Uwe

Clegg am 16 Jul 2019 16:40:25

HollandSued hat geschrieben:Würde mich mal interessieren (!!!) wie es bei den Wochners und Dopfers "unterm Sofa" ausschaut


Ich glaube das ist auch eine Frage der Einstellung der MA in so einem Unternehmen. Ich habe eine ganze Weile schon die Dopfers , Phoenix, Wochners , und Co angesehen. Mir ist dabei aufgefallen dass das relativ kleine Betriebe sind und die Abrufe für ein ganzes Jahr auch relativ überschaubar sind. Dementsprechend kennen sich die ganzen MA im Betrieb. Wenn’s da mal irgendwo Hackt wird das mit Sicherheit im kleinen Kreis an / besprochen, und die Probleme werden zeitnah abgestellt.
Die hochwertigen Materialien ( Stoffe und Lederbezüge und die ganzen Materialien für den Aufbau ect ect ) die dort verwendet werden, werden höchst wahrscheinlich im voraus Bezahlt. Hier kann man sich solche Fehler einfach nicht leisten. Die MA in den anderen Betrieben müssen ja auch am Monatsende ihren Lohn bekommen.So stelle ich mir das vor.
In den großen Fabriken wo die Hymer - Bürstner und Co in riesigen Straßen gefertigt werden ist ein Bandstillstand tödlich und kostest den Zulieferern viel Geld. Was man unter allen Umständen vermeiden will / muss. Da die Wohnmobil Hersteller wie hier schon mehrfach richtig Berichtet wurde
in keinem Verband oder dem TÜV Rheinland der die Zertifizierungen und jährlichen Rekalibrierungen bei den Unternehmen durchführt. Das alles kostet viel viel Geld!! Motivationstraining & Schulungen für MA und das permanent. Und genau da sehe ich die Probleme die die kleinen „NONAMES“ Unternehmen nicht haben. Weil das alles für die viel Überschaubarer ist z.b. Anreize für MA zu setzen.
Du willst wissen wie es bei den Dopfers und Wochners unterm Sofa aussieht :eek: ich glaube besser als Durchschnittlich. Natürlich gibt es da auch Einzelfälle. Aber nicht in der Größenordnung wie manch anderer großer Markenhersteller.
Aber das ist nur meine Meinung und die muss auch gar nicht Stimmen. Ich schreibe das weil ich in einer QS von einem Automobilzulieferers beschäftigt bin ,und weil ich/ wir uns dieses Jahr ein Wohnmobil anschaffen wollen. Auch ich neige auch dazu allen Informationen die man in einem Forum bekommt welcher Hersteller oder Marke mit all ihren Fehlern trotzdem ein WoMo zu kaufen unter der Prämisse , nicht zu den zu gehören die soviel Pech mit ihren WoMo haben, und viel Geld / Lehrgeld bezahlt haben. Bitte nicht falsch verstehen.Es kann alles nur noch besser werden 8) in diesen Sinne und Gruß Andi.... :razz:

DigiMik am 26 Jul 2019 02:38:59

Moin,

ein am Fließband produziertes Mobil, wo Preisgünstigkeit oder Tiefpreise bei gleichzeitiger Gewinnerwartung im Vordergrund stehen, können schlicht nicht qualitativ hochwertig gebaut werden und die installierte Technik ist meist ebenso Billigware. Dazu kommt noch, wie schon erwähnt, wer das Mobil zusammentackert.

Den kleinen Manufakturen ist es egal, was ein Mobil letztendlich kostet, der Kunde zahlt für die bessere Qualität. Die müssen nicht wegen ein paar 10k feilschen, dann kostet das Mobil halt 200k und mehr. Und wenn die Fertigung länger dauert, was solls. Clegg hat das eigentlich schon sehr schön beschrieben. Dazu kommt, dass die Mobile Bauabschnittsweise im voraus bezahlt werden, es besteht nicht solch ein finanzieller Druck.
Man werfe einfach mal einen Blick in ein Bimobil, Dopfer und wie sie alle heißen. Man schaue sich den Möbelbau oder Aufbau an, welche Materialien verbaut wurden, wie Leitungen verlegt oder welche Technik verbaut wurde. Das ist in keiner Weise vergleichbar mit der Stangenware.
Sicherlich passieren auch da mal Patzer, aber die werden meist kulant ausgeräumt. Anders als bei den Großen, können sich die „Kleinen“ einen schlechten Ruf nicht leisten, weil die Zielgruppe deutlich kleiner ist.
Sicherlich hat Kunde die Möglichkeit, Billigkram bei Fenstern, Luken oder Technik verbauen zu lassen, Ausfälle hier kann man dann nicht dem Hersteller ankreiden, das hatte man selber in der Hand.
Ebenso bei der Wahl des Fahrgestells, auch hier kann man man seine Wahl treffen.

Wenn es nur um die Qualität des Aus- und Aufbaus geht, denke ich, dass man bei den Individualausbauern noch am Besten aufgehoben ist.

Wir fahren, wie unschwer im Profil erkennbar, ein Bimobil, 4 Jahre alt, worin wir nun seit zwei Jahren durchgängig leben.
Der Aufbau musste den Winter, Wüsten und tausende km Rüttelpisten aushalten. Da knarzt nichts, alle Schlösser passen, da hat sich nichts verzogen, die gesamte Technik funzt einwandfrei.
Aber auch hier passte etwas nicht:
Heizrohre für den Alkoven blöd verlegt, wurde nach einem Jahr aufwändig umgebaut.
Nach drei Jahren löste sich der Gummi-Kantenschutz des Aufbaus, komplett neu gemacht.
Auch nach drei Jahren bildete sich eine Beule im Alu auf dem Dach, lag wohl an Arizonas Wüsten, nach vier Jahren repariert und gleichzeitig das Dach mit Riffelblech ausgelegt, damit es nicht mehr so rutschig bei Nässe ist.
Nebenbei die Aufbautür wieder gängig gemacht, da hatte sich im Innern wohl durch die Rüttelpisten was los gerappelt.
Alle Arbeiten auf Kulanz! Das macht den Unterschied...

LG vom Mikesch

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

230er Ducato - bekannte Schwachstellen und Mängel?
Rost Fiat Ducato 244 und andere Basisfahrzeuge
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2018 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt