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Sind die Aufbaubatterien nach der 4 Saison am Ende?


backspin am 01 Nov 2018 12:37:36

Vorweg: Was die Elektrik im Wohnmobil angeht bin ich absoluter Laie und habe mir mein bisheriges (Halb-) Wissen dazu hier im Forum angelesen. Daher verzeiht mir bitte, falls ich Einheiten oder Fachbegriffe nicht immer korrekt verwende.

Vor zwei Wochen stand ich mit unserem neuen Gebrauchten (EZ 2015) einige Tage frei und war von dem gefühlt (zu) raschen Ende der Batteriekapazität überrascht. Ich hätte (rechnerisch) mit etwa 2 Tagen mehr gerechnet. Daraufhin habe ich jetzt den Feiertag genutzt und die Stromversorgung in unserem Womo „getestet“.

Dazu habe ich die Batterien - 3x Banner, 12V AGM mit je 92Ah (bei C20) - per Landstrom voll aufgeladen und dann das 12V-Netz im Womo per Hauptschalter abgestellt.
Nach knapp 3 Stunden Wartezeit (Kaffeebesuch mit Anwesenheitspflicht) begann der eigentliche Test.

Dazu wurde eine 75W-Glühbirne über den verbauten Sinus-Wechselrichter (Büttner) betrieben. Berücksichtigt man den Wirkungsgrad des Wechselrichters mit 85% (Herstellerangabe >90%) wurden maximal 7A pro Stunde entnommen. Da das nicht C20 sondern eher C10 entspricht, haben die Batterien in diesem Fall wohl eher eine Kapazität von etwa 85Ah. Berücksichtigt man noch die Umgebungstemperatur von 8-11°C ,setze ich mal 80Ah pro Batterie, also 240Ah Gesamtkapazität (davon 120Ah nutzbar), für die weiteren Berechnungen an.

Alle 1-2 Stunden habe ich die Lampe abgeschaltet, einige Minuten gewartet und dann die Batteriespannung (an den Batteriepolen) gemessen.
Bereits nach 9 Stunden Netto-Betriebszeit war die Spannung unter Last auf 12,07V und (nach 15 Minuten Ruhe 12,18V) abgefallen, der Test wurde beendet und ich konnte ins Bett. Der Spannungsabfall verlief sehr linear. Heute Früh hatte sich die Ruhespannung der Batterie auf knapp 12,3V erholt. Wenn ich die diversen Tabellen und Grafiken im WWW richtig interpretiere waren die Batterien damit zu 50% entladen.

9 Stunden zu 7A ergibt 63Ah, aber leider nicht die errechneten 120Ah. Das Ergebnis deckt sich auch mit meinen Eindrücken vom letzten Freistehen, wo morgens am 3. Tag die Batterien „leer“ waren.
Wenn die Batterien frisch wären, hätten sie doch doppelt so lange durchhalten müssen, oder habe ich da einen Denkfehler drin?


Nachtrag:
Ich habe heute Morgen dann den Landstrom wieder aktiviert. Im Display des Womos wurden 14,8V Ladespannung angezeigt. Am Batteriepol konnte ich aber nur 13,1V messen. Wo sind die 1,7V geblieben?

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Helmchen am 01 Nov 2018 12:55:44

Wäre nicht sooo ungewöhnlich, dass AGM-Batterien nach 3 Jahren hin sind. Du weißt ja auch nicht, was der Voreigentümer damit gemacht hat. Wenn er die häufig zu tief entladen hat, wäre es kein Wunder.

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

kheinz am 01 Nov 2018 14:07:06

backspin hat geschrieben:Nachtrag:
Ich habe heute Morgen dann den Landstrom wieder aktiviert. Im Display des Womos wurden 14,8V Ladespannung angezeigt. Am Batteriepol konnte ich aber nur 13,1V messen. Wo sind die 1,7V geblieben?


Um es kurz zu machen, ich habe zwei dieser Voltmeter DC 3.50-30V 4 Digital LED Volt Voltage Meter Voltmeter 5V 12V 24V Car Battery R - --> Link in unserem Wohnmobil verbaut. Direkt an den Batterien, mit einer Sicherung dazwischen angeschlossen. Und nur was mir diese Geräte anzeigen ist für mich der Maßstab wie gut meine Batterien geladen sind und ob und wann ich die Verbraucher abschalten, die Batterien wieder laden muß.
PS: Meine Batterien ( Fahrzeug / Wohnraum) haben noch immer 8 - 10 Jahre zuverlässig funktioniert.

MfG kheinz

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backspin am 01 Nov 2018 14:53:48

Während der Entnahme hat das Womo-Display die Spannung der Batterie 1:1 zu der direkt gemessenen angezeigt. Nur jetzt beim Laden nicht... ?

backspin am 01 Nov 2018 14:55:27

Wäre nicht sooo ungewöhnlich, dass AGM-Batterien nach 3 Jahren hin sind.

Also habe ich keinen Denkfehler in meinem Versuchsaufbau und der Bewertung der Ergebnisse. Dann muss ich mich für 2019 nach neuen Batterien umsehen...

IchBinsWieder am 01 Nov 2018 15:12:53

backspin hat geschrieben:3x Banner, 12V AGM mit je 92Ah (bei C20)....
wurden maximal 7A pro Stunde entnommen. Da das nicht C20 sondern eher C10 entspricht, ... Berücksichtigt man noch die Umgebungstemperatur von 8-11°C ,setze ich mal 80Ah pro Batterie, also 240Ah Gesamtkapazität (davon 120Ah nutzbar), ... an.

Du hast einen Gedankenfehler. 3*92Ah = 276Ah ... Belastung 7A ... * 40h = rund 280Ah.
Die Berechnung muss also auf C40 basieren und nicht C10. Laut diesem Rechner --> Link? müsstest du bei 7A (C40) etwa 328Ah als Basis nehmen. Davon ziehst du ca. 10% wegen der Temperatur ab. Bleiben etwa 295Ah ... nutzbar etwa 147,5Ah.
....
Bereits nach 9 Stunden Netto-Betriebszeit .... Heute Früh ... Ruhespannung .... knapp 12,3V erholt. Wenn ich die diversen Tabellen und Grafiken im WWW richtig interpretiere waren die Batterien damit zu 50% entladen.

9 Stunden zu 7A ergibt 63Ah, ....

63Ah von 295Ah sind nur noch 21% nutzbare Kapazität


Nachtrag:
Ich habe heute Morgen dann den Landstrom wieder aktiviert. Im Display des Womos wurden 14,8V Ladespannung angezeigt. Am Batteriepol konnte ich aber nur 13,1V messen. Wo sind die 1,7V geblieben?

Gute Frage.

ManfredK am 01 Nov 2018 15:15:12

Ich würde erst mal kontrollieren woher die reduzierte Ladespannung an den Batterien kommt. Wenn durch diese doch sehr niedrige Spannung die Batterien nicht vollgeladen werden können ist auch die entnehmbare Leistung reduziert.

volki am 01 Nov 2018 15:27:33

Ich habe vor 10 Jahren meine Original-75Ah-Gel-Aufbaubatterie, durch zwei je130Ah-Gel-Batterien ersetzt
Aus Platzgründen, unter den Sitzen, war nur diese quadratische Batterie möglich.

--> Link (Musterbild :!: )

Diesen Sommer habe ich diese ersetzt, weil ich plötzlich zum TV schauen, zuerst den Motor laufen lassen musste.

Wenn die Sonne genug scheint (zB Griechenland) kann ich mehrer Tage autark stehen, trotz Wechselrichter 600W für 230V zum Laden von Foto-/Handy-/ Videokamera-Batterien und "täglich" 1 bis 1.5 Std. TV, nebst anderem Gebrauch

In den ganzen 10 Jahren habe ich diese Batterien nur 3-4 Mal soweit entladen, dass die Störungslampe der Truma-Heizungs & Warmwasser-Anlage angezeigt hat. (Grund: am Kühlschrank war etwas defekt, so dass er immer 9A zog, obwohl er mit Gas betrieben wurde

backspin am 01 Nov 2018 17:00:30

Gerade mal auf das Typenschild des Ladegeräts (CBE CB-520) geschaut. Das kann maximal 20A bei 14,3V (!!!) liefern. Eigentlich zu wenig für die AGMs.
Die 14,8 aus der Anzeige stammen wohl vom Solarregler. Da es heute Morgen zwar schon hell war aber die gelieferte Solar Leistung effektiv wohl eher gegen Null tendiert haben dürfte, wird das vom EBL wohl nicht "durchgeleitet" worden sein (oder so.... Mann merkt ein Laie...)

Tinduck am 01 Nov 2018 17:31:58

Na, da weisst Du ja auch, warum die AGMs hin sind. Wenn die öfter nur mit 14,3 Volt geladen wurden (wenn Solar halt nicht genug liefert), tut ihnen das nicht gut. Da gabs vor Jahren mal nen Hersteller, der AGMs eingebaut hat, aber leider auch nur nicht-AGM-fähige Ladegeräte. Die Dinger sind reihenweise nach zu kurzer Zeit verreckt.

Kannst ja mal versuchen, die Batterien mit korrekter Spannung (14,7 V?) zu ‚reanimieren‘, aber wahrscheinlich wars das.

bis denn,

Uwe

lwk am 01 Nov 2018 19:09:01

Hallo, könnte man da noch etwas mit einem Batteriepulser ausrichten? Oder zumindest mal versuchen?

surfoldie11 am 01 Nov 2018 19:50:45

Es ist nicht zu fassen.

Das Geschwafel über AGM - Spannungen geht schon wieder los. Es gibt nicht DIE AGM`s . Kapiert es endlich. Wollen einige wohl eher nicht.
Welche sind es denne??? AGM1 mit 14,3-4V oder AGM2 mit 14,7-8V???? Welche Behandlung durch Unkenntniss?

Meine Exide - AGM EINS!!!!! sind seit 8,5 Jahren in Betrieb und noch bei ca 90 %, dennoch stehen schon neu AGM hier zum Einbau parat. Null Probleme bisher. Wodurch auch? Überflüssiges Zeug wie Spannungswandler fehlt hier zum Glück. Es gibt für ALLES 12DC Geräte/Lader usw.

Seit "Einbau" betrieben an einem Schaudt EBL der max 14,4V anbietet, dort auch angeschlossen per Stecker, NICHT direkt an den Accus !!!! damit ich per Display alle Ströme ablesen kann. mit ausreichenden Kabeln, regelmäßig wurden die Klemmen nachgezogen/geprüft. DAS ist wichtig!

Und das Beste ist: Der Starter ist eine Naßbatterie, seit 2 Jahren eine Wartungsfreie, nur damit ich mir das Getüddel im Fussraum des Duci spare.

Gruss Paul

ManfredK am 01 Nov 2018 20:21:03

Wenn am Batteriepol nur 13,1V gemessen werden, ist zu prüfen, welche Ausgangsspannung am Ladegerät vorhanden ist.
Der Austausch der Batterien würde das Problem nicht beseitigen.
Messe doch einfach mal den Spannungsverlust zwischen Plus-Ausgang Ladegerät zum Pluspol der Batterie, um zu prüfen ob die Verbindungsleitung die Ursache ist. (Aufbaubatterie darf für diese Messung nicht voll sein, es sollte ein möglichst hoher Ladestrom fließen)
Wenn die gemessenen 14,x Volt nicht direkt am Ausgang des Ladegerätes gemessen wurden, sollte auch diese Messung kontrolliert werden.

rkopka am 01 Nov 2018 21:39:25

surfoldie11 hat geschrieben:Überflüssiges Zeug wie Spannungswandler fehlt hier zum Glück. Es gibt für ALLES 12DC Geräte/Lader usw.

NEIN

RK

backspin am 02 Nov 2018 12:10:56

Vielen Dank für Eure Hinweise und Tipps.

Ich habe mir jetzt folgenden Schlachtplan zurecht gelegt:

1. Prüfen der Ausgangspannungen am Ladegerät
2. Laden / Reaktivieren (ggf. mehrfach?) der Batterien mit einem externen Ladegerät das für AGM und andere aktuelle Batterietechnologien vorgesehen ist.
3. Wiederholung des Verbrauchtests.

Ein entsprechendes Ladegerät (Noco Genius 15A) kann ich mir von einem Bekannten leihen.

Frage: Kann ich das Noco einfach an die Batterien anschließen und über die Womo-230V-Steckdose betreiben wenn der Landstrom anliegt? Was ist mit dem bestehenden Ladegerät, kann das angeschlossen bleiben? Oder sollte ich das Womo vom Landstrom trennen und das Noco extern mit 230V versorgen?

Für den Fall, dass die Batterien hin sein sollten, überlege ich ob ich nicht auf 160-200AH LiFePo umsteigen soll. Dann müsste natürlich auch eine komplett neue Ladetechnik verbaut werden. Aber auch wenn’s wieder AGMs werden und/oder die bestehenden Batterien über das Noco deutlich besser geladen werden, würde ein anderes Ladegerät ja ggf. Sinn machen.

Kann ich das bestehende Ladegerät einfach gegen ein anderes austauschen (lassen) oder gibt es bei den Mobilen von Laika irgendwelche Besonderheiten, die zu beachten sind?
Ich frage deshalb, weil der Laika Händler in meiner Nähe (50km) erst seit August Laika-Partner ist und die Mitarbeiter die Laika-Schulungen noch nicht durchlaufen haben. Das war seine Aussage, nachdem er meine Fragen zur verbauten Alarmanlage nicht beantworten konnte.

tommes am 02 Nov 2018 13:37:54

Hallo backspin,

backspin hat geschrieben:Kann ich das bestehende Ladegerät einfach gegen ein anderes austauschen (lassen) oder gibt es bei den Mobilen von Laika irgendwelche Besonderheiten, die zu beachten sind?

In unserem 4009 BJ 2018 ist ein CBE PC520-3 verbaut, das hat einen Ein/Ausschalter. Den habe ich ausgeschaltet, somit ist das aus dem Weg, Netzladung/Booster läuft über einen Büttner BCB40. Das eingebaute LG kann also als Backup einfach drin bleiben.

Gruß Thomas

spider53 am 02 Nov 2018 14:08:58

Hallo backspin,

backspin hat geschrieben:Kann ich das bestehende Ladegerät einfach gegen ein anderes austauschen (lassen) oder gibt es bei den Mobilen von Laika irgendwelche Besonderheiten, die zu beachten sind?
Ich frage deshalb, weil der Laika Händler in meiner Nähe (50km) erst seit August Laika-Partner ist und die Mitarbeiter die Laika-Schulungen noch nicht durchlaufen haben.


An dem Ladegerät ist nichts besonderes, es ist eher von der schlichten Sorte. Es war, zumindest bei unserem Laika, über 2 Sicherungen (+ und -) direkt an die Aufbaubatterie angeschlossen. Da es nicht zur verbauten AGM2 passt, habe ich es ausgebaut und durch ein Votronic Triple ersetzt.

Mein Händler ist seit Jahren Laika-Partner, aber von der Elektrik meines Womos weiß ich in der Zwischenzeit mehr als er. Wenn ich eine Frage hatte, kam immer nur Schulterzucken. Aber die italienischen Hersteller der Teile sind in der Regel sehr hilfsbereit und so habe ich eine Reihe von Unterlagen bei denen auf Anfrage bekommen.

Gruß spider53

T4Wohnmobil am 02 Nov 2018 22:41:25

Tinduck hat geschrieben:Na, da weisst Du ja auch, warum die AGMs hin sind. Wenn die öfter nur mit 14,3 Volt geladen wurden (wenn Solar halt nicht genug liefert), tut ihnen das nicht gut.
Da gabs vor Jahren mal nen Hersteller, der AGMs eingebaut hat, aber leider auch nur nicht-AGM-fähige Ladegeräte. Die Dinger sind reihenweise nach zu kurzer Zeit verreckt.


Kannst ja mal versuchen, die Batterien mit korrekter Spannung (14,7 V?) zu ‚reanimieren‘, aber wahrscheinlich wars das.

bis denn,

Uwe

Das Stimmt einfach nicht !

Die vorzeitig ausgefallenen AGM- Batterien waren AGM- Starterbatterien keine AGM- Versorgungsbatterien. Das war die Ursache !

Die Vollladung ist nicht von einer bestimmten Spannung abhängig. Eine Bleibatterie AGM oder Gel mit Nennspannung 12V kann ab einer bestimmten Mindestladespannung von ca. 13,8V vollgeladen werden wenn man entsprechen lange Zeit die Ladespannung anlegt. Die Ladung mit 13,8V dauert halt länger aber die Batterie ist nach einer bestimmten Zeit zu 100% geladen.

Die 14,7-14,8V ist die max. Ladespannung einer AGM- Batterie. Mit 14,3V wird sie auch Vollgeladen, dauert etwas länger und die Batterie hat eine länger Lebensdauer. Keine so starke Austrocknung ! Die Verlängerung der Ladezeit ist beim Netzladegerät zu vernachlässigen.

Gruß

Erik

backspin am 06 Nov 2018 19:35:03

Sodele,
ich habe die Batterien 2x mit dem externen Ladegerät vollgeladen, ca. 30A entnommen und wieder vollgeladen.

Dann habe ich meinen Belastungstest wiederholt. Das Ergebnis weicht nicht von meinem ersten Test ab. Ich kann nur rund 65Ah anstatt der 135Ah entnehmen. D.h. ich werde mir neue Batterien holen müssen. Ziel-Entnahmekapazität sind ca. 150Ah. Damit komme ich auch bei schlechtem Wetter ohne Landstrom und ohne Solar 3 Nächte hin, das müsste reichen. Vermutlich werden es 3x 90-100Ah oder 2x150Ah AGMs.

Für die Saison 2019 ist evtl. eine Erweiterung der Solaranlage von aktuell 110Wp auf ca. 250 Wp geplant. Dafür bräuchte ich einen neuen Solar-Laderegler, da der aktuell verbaute CBE nur 110Wp kann. Ausgesucht hatte ich mir den Victron MPPT 100/20 und zusätzlich den Batteriemonitor/-Computer (Victron 712 smart). Das ist erstmal rein zur Info ... Da würde ich dann auch noch ein „passendes“ BL mit aktuellem AGM-Modus mit einplanen – sofern es Sinn macht.

Macht es das?

Den Batteriemonitor werde ich aber auf jeden Fall anschaffen. Da meine Frau auch mal allein unterwegs ist, brauche ich „Hardware mit Display und Knöpfen“. Die reinen „Softwarelösungen“ wie der Blue-Battery kann ich ihr vermutlich nicht verkaufen … Da beim 712er habe ich über die BT-Funktion wenigsten meinen Spieltrieb befriedigt…

Bei einem Umstieg auf LI-Batterien (2x100AH) bräuchte ich wohl auf jeden Fall ein neues Ladegerät und einen Booster für die Ladung während der Fahrt. Richtig? Oder ist der Booster optional?

spider53 am 06 Nov 2018 21:13:05

backspin hat geschrieben:Bei einem Umstieg auf LI-Batterien (2x100AH) bräuchte ich wohl auf jeden Fall ein neues Ladegerät und einen Booster für die Ladung während der Fahrt. Richtig? Oder ist der Booster optional?

Hallo,

Ich will hier nicht wieder die Diskussion für und wider Booster lostreten, die gibt es hier schon. Ein Booster entkoppelt die Starter- und Aufbaubatterie und läd sie unabhängig voneinander und gleicht auch Spannungsabfälle durch Leitungen etc. aus. Ob man ihn haben muß, ist eine Glaubensfrage, ich bin für den Booster. Wenn du Ladegerät, Solarregler und Booster haben willst, ist das Triple von Votronic eine Überlegung wert. Ich habe es eingebaut und bin zufrieden. Es vereinfacht die Verkablung, da die drei Komponenten ja quasi "ab Werk" verkabelt sind. Wenn der Platz es zuläßt, kann man das jetzige Ladegerät drinnen lassen und hat so auch eine gewisse Redundanz für den Fall der Fälle.

Gruß Spider53

backspin am 07 Nov 2018 09:52:29

So eine rundumsorglos Lösung hat schon was, aber auch den Nachteil, dass wenn irgendwas kaputt geht nichts mehr funktioniert. Da sind mir austauschbare Einzelkomponemten lieber.

andwein am 07 Nov 2018 11:46:00

spider53 hat geschrieben:.... Ein Booster entkoppelt die Starter- und Aufbaubatterie und läd sie unabhängig voneinander und gleicht auch Spannungsabfälle durch Leitungen etc. aus. Gruß Spider53

Nur zum korrekten Verständnis:
1. Ein B2B-Booster entkoppelt die Lima/Startbatterie konfiguration von der Aufbaubatterie.
2. Er lädt nur die Aufbaubatterie Leistung der Lima (abzüglich Chassisverbrauch, 12V Versorgung Kühli) , im Zweifelsfalle mit Unterstützung durch die Startbatterie.
3. Er gleicht eventuelle Leitungsverluste/Spannungsabfälle der Anschlussleitungen zur Aufbaubatterie aus
4. Er verhindert typabhängig/ausstattungsabhängig einen Rückstrom von der Aufbau in die Startbatt. Das gilt dann leider auch für eine Erhaltungsladung der Startbatterie durch den 230V-Lader.
Das ist kein Für oder Wider, nur eine Aufzählung von Punkten nach denen man sich sein Gerät aussuchen kann.
Gruß Andreas


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