Nachfolgend mein Reisebericht über das vergangene Wochenende. Unten findet Ihr den Link zum Blog mit Bildern und dem Rest des Berichtes - viel Spaß beim Lesen :-)
Ich habe mir einen Brückentag den 02.11. erkämpft – also 4 Tage am Stück frei
4 Tage sind besser als nichts, doch zu wenig um größere Strecken in Angriff zu nehmen, dazu fehlt mir im Moment die Energie. So beschliesse ich- in Rücksprache mit Dobby- in die Vulkaneifel zu fahren. Dort war ich schon lange nicht mehr. Der Plan ist, am 31.10. einen kurzen Tag zu machen, also um 13:30 aus dem Büro zu verschwinden und als 1. Ziel das Pulvermaar anzusteuern. – So weit der Plan …. Leider komme ich erst um 15:30 aus dem Büro. Bis ich dann die Klamotten und Dobby im Wohnmobil habe ist es 16.30 als ich losfahre. Es gibt mindestens einen Kollegen, den ich heute Abend nicht in mein Nachtgebet einschliesse…..
So ist es natürlich schon dunkel als ich in der Eifel ankomme. Nichts mehr mit Landschaft geniessen, statt dessen schlängeln wir uns über enge, dunkle Landstraßen. Einmal mehr bin ich froh über mein kleines wendiges Mobil. Um kurz nach 18Uhr erreiche ich den Stellplatz am Pulvermaar. Ein paar Mobile sind schon da, aber es ist noch ausreichend Platz. Ich richte mich ein und freue mich jetzt schon auf den Ausblick Morgen.
Da ich früh ins Bett gegangen bin, bin ich morgens auch früh wieder wach – zum Glück ! Sonnenaufgang über den Hügeln
Nach der kleinen Fotosafari. mache ich mir Frühstück und beschliesse aufgrund der Wettervorhersage ( Regen ab Mittag) rechtzeitig loszuwandern. Meine Alpenvereinsapp schlägt mit eine Tour „Zwei Maare und ein Märchen“ vor. 9,7 km sind ok und auch die Beschreibung gefällt mit. Der Weg führt vom Pulvermaar, zum Stromer Märchen (ein Hochmoor) zum Trautzberger Maar, ein wiedervernässtes (renaturiertes) ehemaliges Trockenmaar.
Die Eifel im November ist nichts für Weicheier. Der Himmel ist bedeckt, die Landschaft hügelig und einsam. Lichte Höhen mit Sträuchern und Streuobstwiesen wechseln sich mit dichten Mischwäldern ab. Kein Mensch ist unterwegs. Mit gefällt es! Das Stromer Märchen ist tatsächlich versumpft – kann ja mal passieren und sieht hier sogar gut aus:
Schliesslich erreiche ich auch das Trautzberger Maar. Ein kleiner runder See, Zeuge der vulkanischen Vergangenheit der Landschaft.
Auf dem Rückweg stecke ich mir noch ein wenig Fallobst ein, bedanke mich recht freundlich und erreiche gegen 13Uhr mein kleines Schneckenhaus.
Wie versprochen, fängt es kurz darauf an zu regnen und ich mache es mir gemütlich. Tee, Kerzenlicht, einen Eifelkrimi und Schokolade…. was kann es Schöneres geben?
Das Wetter lockt mich nur noch kurz vor die Tür, nämlich als die Sonne sich kurz zeigt und die Landschaft in ein wunderschönes Licht taucht. Aus den Bäumen steigt Nebel auf, die Felder leuchten im Sonnenschein – Eifel ist schön ! Dobby ist etwas anderer Meinung: Eifel ist kalt und nass. Da macht man es sich am Besten auf dem Sitz bequem und lässt sich regelmäßig Futter servieren.
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