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LiFeYPo4 - Der DRITTE 1, 2


Acki am 08 Nov 2018 12:57:19

Nachdem ich vor 4 und vor 3 1/2 Jahren schon zwei 400 Ah Lithium Akkus nach dem "sonnentau- System" gebaut hatte, war jetzt der dritte dran:
Einerseits haben mein Freund und ich, in dessen Fahrzeug der 16-Zellen-Akku, sich befindet, bisher gute Erfahrung mit einem solchen System gemacht --> Link
Andererseits hatte ich eh noch ein paar 60 Ah Zellen herumstehen, so dass der Gedanke gereift war, daraus einen mittelgrossen Akku zu bauen und ihn dann im zukünftigen Fahrzeug als Teil eines Hybrid-Systems zu nutzen --> Link

Selbstverständlich kam wiederum nur das BMS-System von Lars (aka Lisunenergy / aka sonnentau3) in Frage.
Verdankenswerterweise hat er mir die notwendigen Teile einzeln und perfekt konfektioniert geliefert!

Da ich schon 10 Stück 60 Ah Zellen hatte und diese - nach perfekter Anleitung --> Link - auf Kurs brachte, brauchte ich zusätzlich nur noch zwei neue Zellen, um einen 180 Ah Akku zu bauen.




Vorher wurden die Zellen natürlich alle initialisiert …




Wenn man sich Schritt für Schritt an die Bauanleitungen von Lars hält --> Link , kann eigentlich nichts schief gehen.
Wer es noch etwas detaillierter haben möchte, greift auf die Bauanleitungen von Frank Kaminsky zurück --> Link

Mein aktuelles Resultat - natürlich wieder in der Siebdruckplatten-Kiste - sieht so aus ...




Verwendet habe ich die hauptsächlich die konfektionierten Zellverbinder. Quer waren diese zu lang, so dass ich Kupferschienen anfertigte, welche ich ja auch für die Anschlüsse von Superlast und Batterie-Computer verwende.
Bei jeder Zellgruppe wird der Pluspol und bei der Ersten Zelle noch die Masse abgegriffen und zusätzlich zur Frontplatte mit der weiteren Elektronik geführt ...




Hier sieht man nun links oben die Terminals, an denen die Zellspannungen im Weiteren abgegriffen werden können. Dies zum anzeigen der Spannungen, zum Daten loggen, oder ...

Die Steuerung gegenüber den Vorgängerakkus ist einfacher geworden: mit den EV-Prints und der Superlast mit Sonderprogrammierung braucht es keine SSR und keinen SSR-Converter mehr!
Die Original-Würfel-Sicherung habe ich durch einen Sicherungsautomaten ersetzt; einerseits bin ich mir diesen gewohnt, andererseits kann ich ihn gleichzeitig als Ausschalter benutzen, ohne das Relais-System "stören" zu müssen.



Nun wird erstmal etwas geladen und entladen ...

lisunenergy am 08 Nov 2018 21:20:32

Hallo Acki,

Das Relais kannst Du auch als Hauptschalter benutzen !
Einfach einen kleinen Kippschalter in Leitung c einbauen.
Also das kleine blaue Kabel mit den gelben Aderenthülsen.
Natürlich sehr schön aufgebaut. Die Temperaturschalter hatte ich auf gut Glück verlängert. Wenn Bedarf noch etwas kürzen.

Acki am 09 Nov 2018 08:21:43

lisunenergy hat geschrieben:Hallo Acki,

Das Relais kannst Du auch als Hauptschalter benutzen !
Einfach einen kleinen Kippschalter in Leitung c einbauen.
Also das kleine blaue Kabel mit den gelben Aderenthülsen.
Natürlich sehr schön aufgebaut. Die Temperaturschalter hatte ich auf gut Glück verlängert. Wenn Bedarf noch etwas kürzen.


Über den Schalter in der Steuer-Leitung hatte ich mir auch Gedanken gemacht - Dann aber verworfen, weil damit wieder ein Element mehr in der Kette wäre.
Die Sicherung braucht es ohnehin!
Die Länge der Kabel passt gut - Danke!

P.S. Welches sind eigentlich die Schalt-Spannungen der EV-Prints: weiterhin 2.5 und 4.0 Volt?

lisunenergy am 09 Nov 2018 10:33:43

Lvp =2,6 Volt ovp 3,9 Volt

Acki am 09 Nov 2018 10:54:22

lisunenergy hat geschrieben:Lvp =2,6 Volt ovp 3,9 Volt


Danke!

Beim Zusammenbau der frisch initialisierten Zellen, die noch etwa 3.58 V Spannung hatten, habe ich festgestellt, dass die Balancer über 3.55 V bereits "arbeiten"!?

lisunenergy am 09 Nov 2018 12:20:33

Ja die arbeiten ja schon viel eher und der Balancerstrom steigt linear an. Die rote LED wird von schwach rot auf hell rot. Wenn Du unter die Platine fasst merkst Du die Wärme. Balancing ab 3,5 Volt.

thomker am 09 Nov 2018 20:37:04

Moin,
Das deckt sich mit meinen Beobachtungen/Vermutungen. Ich lade mittlerweile nie über 14,4 Volt. Trotzdem sind alle Zellen immer zwischen 3,59 und 3,6V am Ende der Vollladung. Die Vollladespannung halte ich für max 15 Min.

Gruß Thomas

Acki am 10 Nov 2018 12:32:29

Immer wieder der Irrtum mit der Reihenfolge der Zellen ...

Die Zelle, an der der Massepol hängt ist Nr.1 und diejenige mit dem Pluspol die 4.
Habe alles nun korrekt angeschrieben!

Und mal einen Test durchgeführt und ihn - im Hybridverband - mit 1500 W Heizer auf 10% Restkapazität entladen —> alles im grünen Bereich! :ja:


Stocki333 am 14 Nov 2018 08:04:35

Frage an Lars
Gelten die Spannungen Lvp =2,6 Volt ovp 3,9 Volt auch bei den älteren Ev Prints. Meine Anlage wurde Jänner 2016 gekauft.
Mein Wissenstand ist Balancerbeginn bei 14,6 Volt. Beginnt der Balancerstrom bei diesem System (Nothnagel) auch bereits früher zulaufen oder hab ich etwas falsches im Kopf.
Lg Franz

Acki am 14 Nov 2018 09:03:29

Hallo Franz

Ich habe mal beim laden einen älteren EV-Print auf die Schraubenköpfe einer Zelle gedrückt : da glimmt die rote Lampe tatsächlich auch bei 3.55 Volt (vlt ganz leicht und im Licht nicht sichtbar schon darunter).
D.h. es findet also bei 14.2 Volt schon ein Balancing statt.

Als zweitees bin ich der vob Dir erwähnten Erwärmung des Superlast-Relais nachgegangen. Da wird tatsöchlich der Anschluss rechts sehr heiss! Werde als nächstes das kleine Kabel, welches vom Umformer stammt durch ein Lisunenergy Kabel mit massivem Kabelschuh ersetzen und den Unterschied beobachten.
Sonst vielleicht auch Kühlkörper drauf!
Wobei bei diesem System eigentlich keine längere Laufzeit mit 1'500 Watt geplant ist.
Im Gegensatz dazu hatte ich im alten System manchmal die Klimaanlage während 90' laufen gehabt bei etwa 80 A Verbrauch ... --> Link :eek:
Muss aber ehrlicherweise zugeben, dass ich dort nie explizit nach der Temperatur des Relais geschaut hatte ... :oops:

Stocki333 am 14 Nov 2018 11:15:42

Hallo Acki
Danke für die Info, Kann das erst nächste Woche überprüfen.
Der erste Test in der Werkstatt wurde mit einer Belastung von 2,4 Kw gemacht. Allerdings war der Aufbau noch ein anderer. Ich ging vom Anschluss des TSR mit einer 10cm und 50mm2 Leitung zum Verteiler. Lars hat mir dann mitgeteilt das seine dem Bausatz beigelegte ca. 80 cm lange Gummileitung dazu dient auch die Wärme abzuführen. Testweise probiert, war mir aber immer noch zu warm, bei allerdings hoher Last. Ich habe mich dann für Kupferschienen mit Kühlkörper entschieden. Bei Raumtemperatur, Belastung 2,4 KW Dauer 20 min, war die Temperatur bei 32 Grad. Ich hatte einfach Bedenken das in südlichen Breiten das Relais überhitzt . So bin ich immer im grünen Bereich.

Gruß Franz

Acki am 14 Nov 2018 14:11:57

Habe nun das Test-System umgebaut: wie oben erwähnt am Abgang vom Relais das 50 mm2 Kabel von Lisunenergy zum Umformer. Jetzt mit 1‘500 W Belastung (125 A) 30 Ah aus dem Akku geholt.
Damit wurde der Anschluss am Ausgang vom Relais nur noch handwarm.
Allerdings wurde die Kupfer-Schiene links, die vom Sicherungsautomaten kommt, mit etwa 50 Grad deutlich wärmer.
Nun weiss ich nicht, ob ich dort - ausser penibler Reinigung der Anschlüsse und Naolox - weitere Massnahmen (Kühlkörper) ergreifen muss ...
:gruebel:

Stocki333 am 14 Nov 2018 16:46:23

Hallo Acki
Habe mir dein Foto nochmal genau angeschaut. Am linken Anschluß hast du das Stück Kupferschiene zun Sicherungsautomaten. Dort wo das Schwarze Ist, vermute Schrumpfschlauch. Dort ein kleinen Kühlkörper von unten mit 2 Schrauben und Heißleiterpaste befestigen. du kannst den größer wählen von der Größe, du hast ja links jede Menge Platz.Längsrippen sollten in der Senkrechten sein. Sollte das nicht reichen , der Bolzen des Philippi ist sehr lang, Nach unten noch ein Stück Kupferblech mit Kühlkörper befestigen falls noch zu warm.
2. Möglichkeit Rechter Anschluss Dort hast du Noch ca 5 cm Platz bis zur Seitenwand. Ein Stück Kupferschiene mit Kühlkörper, am anderen Ende eine Rampa Mutter in der Siebdruchplatte versenken, dort einen Gewindebolzen drauf. Das ganze mit den roten Kabel zusammenschrauben. So hast du keine Probleme durch Vibrationen und Schwingungen. Und du hast kein zusätzliches Loch in der Seitenwand über das man sich ärgert.
Wenn ich mich recht entsinne entsteht die Wärme am Rechten Anschluss, Meine Erfahrung war das die Kühlkörper die Wärme schneller abführen als das Kabel. Die Kühlkörper habe mir vom Computerschrott geholt. Hier findest du jede Menge verschiedene Bauformen,eventuel eins nehmen mit längeren Rippen als bei mir.
Vermutlich reicht der kühlköper am rechten Anschluss in Verbindung mit dem Kabel aus. Sonst noch ein kleiner Kühlkörper auf die linke Seite zwischen Bolzen und Sicherungsautomat. Müsste reichen den unsere Entnahmezeit ist endlich.

Gruß Franz

MountainBiker am 14 Nov 2018 17:02:27

Hallo,

bitte bedenkt dabei, dass das ganze auch mechanisch fest und berührsicher ist, damit beim Arbeiten und Hantieren nicht ungewollt ein Kurzschluß erzeugt wird (Isolierung, Kapselung...), jeder kann sich vorstellen was von einem Ring, Armband, Uhrenband... übrigbleibt bei >1000A. Und was das für den Träger für Verletzungen zur Folge hat!

Im Datenblatt des FBR/TSR ist festgehalten welcher Querschnitt mit Rohrkabelschuh ausreichend für welchen Strom ist (sorgsame Montage vorausgesetzt).

Acki am 14 Nov 2018 18:20:46

ät MontainBiker
Da wir uns schon länger mit der Materie beschäftigen, sind wir uns wohl bewusst, wie damit umzugehen ist!
(Stelle gerade fest, dass man das "wohl" in zwei Richtungen interpretieren kann :wink: )

ät Franz
Rechts wird es ja nicht mehr erwärmt, nach Kabel(Schuh?)Tausch und Ausmerzung eines Konstruktionsfehlers (da war noch eine Scheibe unter dem alten Kabelschuh :oops: ) Also muss ich rechts keine Wärme abführen!
Links stellt das Problem dar: Hier wird es wärmer. Die Kupferschiene misst 20 x 3 mm, sollte also reichen.
Zuerst also neu montieren und sonst einen Kühlkörper drauf schrauben.
Das mit dem schrägen Zeug hast Du richtig interpretiert: Isolation mittels selbsverschweisendem Band.
Dieses käme dann halt weg und der KK über die ganze Länge auf die Schiene bis an die Schraube zum Sicherungsautomaten.

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