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Über Serbien nach GR


Scheuman am 10 Nov 2018 17:51:53

Hallo,
ist die letzte Zeit mal jemand über Serbien nach Griechenland gefahren? Mich würde der Straßenzustand und die Grenzaufenthalte interessieren. Bzw. was wäre die schnellste Route von Süddeutschland nach GR Gegend Olymp/Meteora? Über Italien und mit Fähre ist ja finanziell auch nicht gerade günstig.

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Kalinichta am 10 Nov 2018 21:51:13

Hallo,
wir fahren seit 2004 jedes Jahr nach GR durch Serbien, immer im Juni und in der Woche lässt sich sehr gut fahren

RichyG am 10 Nov 2018 23:02:48

Ich war erst heuer im Frühjahr auf dieser Strecke unterwegs.
Die Autobahn in Serbien ist in besserem Zustand wie die meisten Strecken in Deutschland! In regelmäßigen Abstanden neue und sehr saubere Raststätten und Tankstellen. Alles auf europäischen Niveau. Kein, aber auch gar kein Vergleich zu jugoslawischen Zeiten und dem damaligen Autoput!
Ich habe die Fahrt bei wenig Verkehr (außer Belgrad) genossen. Genau so verhält es sich übrigens in den anderen exjugoslawischen Staaten!

Scheuman am 11 Nov 2018 09:55:04

Also eine echte Alternative zu der Route über Italien und Fähre

PatrickP am 11 Nov 2018 10:22:40

Wir sind im Jahr 4-5 mal in Serbien.
Und wir genießen die Autobahn jedesmal aufs neue ab Mitte Österreich bis nach „Hause“. Kein Vergleich mit damals oder zu den chaotischen Deutschen Autobahnen.

volki am 11 Nov 2018 15:27:59

Scheuman hat geschrieben:Hallo,
ist die letzte Zeit mal jemand über Serbien nach Griechenland gefahren? Mich würde der Straßenzustand und die Grenzaufenthalte interessieren. Bzw. was wäre die schnellste Route von Süddeutschland nach GR Gegend Olymp/Meteora? Über Italien und mit Fähre ist ja finanziell auch nicht gerade günstig.

Stuttgart-München-Salzburg-Tauerntunnel-Villach-Karawanken-Tunnel-Ljubliana-Zagreb-Belgrad-Nis-Skopie-Thessaliniki-Kozani-Grevena-Kalambaka = (Meteora-Klöster)

Es wäre empfehlenswert wenn du die langen Strecken, am Sonntag fährt, den dann hat es am wenigsten LKW und wenn nicht Schulferien sind oder Feiertag, hätte es auch sonst weniger Verkehr auf den Schnellstrassen. An den Grenzübergängen ist es am Besten ganz früh am Morgen und unter der Woche. Sa und Sonntag, hat es tws. bei schönen Wetter, viel Ausflugverkehr.

Sollte es nicht nur darum zu gehen, auf dem aller schnellsten Weg nach GR zukommen, kann ich dir auch kleinere Abweichungen der obigen Route nennen, das aber per PN.
.

hanton am 13 Nov 2018 21:13:23

Wir sind heuer auch im Juni über Serbien und Mazedonien bzw. jetzt Nord-Mazedonien nach Griechenland gefahren. Die AB ist gut ausgebaut fast bis zur griechischen Grenze. In Mazedonien war noch eine Baustelle. Nächstes Jahr vielleicht erledigt. Die AB in GR ist ab der Grenze im schlechten Zustand. In Serbien sahen wir viele Radarpistolen versteckt unter den Brücken. Ich habe immer vorsichtshalber abgebremst. Angeblich für Womos Höchstgeschwindigkeit 80 km/h. Ich habe auch etliche Zivilstreifen mit dunklen Audis gesehen die dann verschiedene PKWs heraus gewunken haben. Wir haben auf der ganzen Strecke in der ersten Juni Wochen nur 1 - 2 Womos gesehen. Der Verkehr ist recht diszipliniert, auch um und durch Belgrad. Auf dem Hinweg in der ersten Juni Woche waren die Grenzstationen in wenigen Minuten zu passieren. Heimwärts in der letzten Juni Woche am Sonntag sind wir 4 Stunden an der Mazedonischen Grenzstation gestanden. Es war zwar ein Erlebnis wegen den aufgebrachten Balkanesen, ich würde hier in Zukunft einen anderen Tag und eine andere Zeit wählen.

hanton am 13 Nov 2018 21:30:52



:oops: :oops: :oops:


hanton am 13 Nov 2018 21:39:50

Vielleicht auch noch interessant für die Raucher: Die Stange Zigaretten kostet in Mazedonien an der AB Tankstelle 14 - 15 EUR.
Und der Diesel 1,02 EUR, allerdings im Juni. Er wird zwischenzeitlich auch teurer geworden sein. In GR 46 cent teurer.

Dieselreiter am 13 Nov 2018 22:45:28

Wir sind heuer Anfang September diese Route gefahren: --> Link
Ab Süddeutschland würde die Route eher über Graz=>Zagreb=>Belgrad führen.

Ich kann im Großen und Ganzen das Geschriebene bestätigen. Das mit Tempo 80 in SRB hätte ich so nicht gesehen, ich hab mich zuvor im Netz erkundigt. Allerdings hat mein Navi gejammert und geschrien. Ich habe eigentlich keine "Standschützen" erkennen können und bin dann knappe 100 gefahren, bis jetzt ist kein Ticket gekommen. Anders in Albanien und Montenegro, da gibt es Womo-Limit 80. In Albanien will man die über weite Strecken gar nicht überschreiten und Montenegro ist ein Minenfeld, soviel Exekutive wie sonst nur bei Weltwirtschaftskonferenz. Mit Tempo 70-80 sind wir aber sehr sicher gefahren und unser Womo hat nur sagenhafte 9l / 100km geschluckt ... sonst 12l.

Die AB kostet auf der ganzen Strecke Geld. In GR haben wir Camper getroffen, die haben vom Peleponnes bis Thessaloniki ca. 75€ gezahlt, dafür hat man quasi die AB für sich alleine, wenn einem der Sprit ausgeht, muss man bis nächsten Tag warten, bis jemand kommt ^^. Die Route durchs Landesinnere bis Kalabaka (Meteora) kostet nix, Verkehr ist aber noch immer lau - die wenigen Fahrzeuge karren nur Touris an. Zu den Klöstern sollte man sich beeilen und zeigt in der Früh anrücken.

Ab Igoumenitsa taucht man dann richtig in den Balkan ein. Die Dichte an Mercedes und BMW ist in Albanien die höchste von Europa. Die Albaner sagen "wir haben schlechte Straßen, also brauchen wir gute Autos". In Ballungszentren ist die Fahrweise wie am Jahrmarkt. Wir sind dann durchs Landesinnere nach Shkodra gefahren - die Stadt ist ein Highlight, der CP dort auch. Trotzdem würde ich das nächste Mal lieber die Küste entlang fahren - durchs Landesinnere fährt man teilweise abenteuerliche Bergpässe - wenn man wie ich unter Akrophobie leidet, dann braucht man schussfeste Unterhosen. Die Straßen sind zwar OK, aber alles, was sich neben dem Fahrbahnrand abspielt, ist ... ach was sage ich, da ist nichts mehr neben dem Fahrbahnrand ... :stumm:

Montenegro war eine total positive Überraschung, aber auch hier kommt man nicht rasch weiter. Insgesamt kann man sagen, dass die Strecke von Igoumenitsa bis Dubrovnik richtig viel Zeit kostet! Ab da geht's relativ flott über die AB weiter Richtung Norden.

Wenn man von Süddeutschland kommt und auf den Peleponnes will, dann zahlt sich die Schiffsreise von Ancona nach Patras richtig aus. Wenn man trotzdem Land und Leute auf der genannten Route sehen möchte - und das ist trotz allem sehenswert! - dann kann man ja den Rückweg so gestalten.

lachshuhn am 10 Dez 2018 09:41:44

Wie fahren in den Sommerferien immer nach Griechenland über Dresden Ungarn Serbien .
Die Autobahn ist wesentlich besser und entspannter als manche Deutsche.
Ab Griechenland bis Thessaloniki sind die Straßen aber richtig schlecht.
Man kommt aber durch.
In diesem Sommer habe ich zeitgleich mit einem Freund der in Kroatien ( Istrien ) Urlaub machte die Heimreise angetreten .Er Wohnt bei mir mit im Ort. Also haben wir das gleiche Ziel.
Er hatte 1150 km bis nach Hause und ich 2350 km.
Ich war sehr entspannt 4 Stunden früher da als er, da er nur im Stau stand.
Was ich damit sagen will die Straßen dort runter sind nicht nur gut zu fahren sondern auch lange ( auch in der Hochsaison ) nicht so überfüllt wie die typischen Reiserouten nach Kroatien Italien und Co.
Wir standen die Letzten drei Jahre auf der Route ( teu teu teu ) nicht ein Mal im Stau und wie ich schon geschrieben habe sind die Straßen gut ausgebaut und teilweise sehr modern.
Gruß Frank

Flatus am 10 Dez 2018 10:14:53

lachshuhn hat geschrieben:... In diesem Sommer habe ich zeitgleich mit einem Freund der in Kroatien ( Istrien ) Urlaub machte die Heimreise angetreten .Er Wohnt bei mir mit im Ort. Also haben wir das gleiche Ziel.
Er hatte 1150 km bis nach Hause und ich 2350 km.
Ich war sehr entspannt 4 Stunden früher da als er, da er nur im Stau stand. ...

Du verwechselst wohl "zeitgleich" und "gleichzeitig". :?

Gruss Flatus

lachshuhn am 27 Mär 2019 10:46:00

Ist das nicht das gleiche

RichyG am 27 Mär 2019 10:57:51

lachshuhn hat geschrieben:Ist das nicht das gleiche

Nicht unbedingt.
--> Link

Womofahrer55 am 27 Mär 2019 13:32:51

Die meiste Zeit haben wir - bisher - rund um Belgrad (an einem Sonntag) und bei den Grenzübergängen von Serbien nach Mazedonien und Ungarn gebraucht. Das lag allerdings nicht an den Serben :nein: In Zukunft achten wir noch mehr darauf nicht an WE über die Grenzen zu fahren.

Flatus am 28 Mär 2019 10:09:54

Für die "schnellste Route" fehlt uns oft die Musse. :idea:
Denn wir stehen nicht gerne im Stau, nicht auf der Autobahn und nicht an den Grenzen. Deshalb fahren wir meistens auf der Landstrasse und nutzen die kleinen Grenzübergänge. So ist die Reise viel angenehmer, wir sehen mehr von der Landschaft - und sind zudem früher am Ziel.

Gruss Flatus

volki am 28 Mär 2019 12:07:48

Flatus hat geschrieben: Deshalb fahren wir meistens auf der Landstrasse und nutzen die kleinen Grenzübergänge. So ist die Reise viel angenehmer, wir sehen mehr von der Landschaft - und sind zudem früher am Ziel. Gruss Flatus

Du hast "fast" recht, aber......................

um durch ganz Serbien, von Nord nach Süd oder vv, zu kommen, ohne die Autobahn zu benützen, kann ich mir gar nicht richtig vorstellen. Ich kenne den heutigen Nebenstrassen-Zustand zu wenig.

Meistens fahren wir sowieso entlang der Adria-Küste, von Rijeka bis durch Albanien nach GR. Da wäre zwar zwischen durch wieder einmal ein Stück Autobahn zur "Erholung" gerade recht. :cry:
.

Womofahrer55 am 28 Mär 2019 13:13:02

volki hat geschrieben:... Ich kenne den heutigen Nebenstrassen-Zustand zu wenig....


Wir waren das letzte Mal 2016 auf Nebenstraßen in Süd-Serbien (bei Bela Palanka etc.) unterwegs. Das war straßenmäßig schon ein bißchen "Abenteuer", aber auch sehr reizvoll. Und spannend. Und in der Gegend gibt es übrigens, in Nis, einen Automechaniker der Kundschaft verdient hat! Ein junger Mann, mit Werkstatt, der in D beim BMW gelernt hat. Mir hat er - an einem Freitag - Abend - mal sehr aus der Patsche geholfen. Bei Interesse würde ich mal nach den Kontakt-Daten schauen.

Palmyra am 28 Mär 2019 13:58:59

Noch eine kleine Geschichte warum wir diese Strecke nie mehr fahren werden ....


Im Juli 1992 sind wir unerwartet in die Kriegswirren geraten - wir mussten erst an der Grenze eine Versicherung abschliessen die deutsche Versicherung war auf einmal nicht mehr gültig - hat für einen Monat 160 DM gekostet .

Kurz vor Belgrad wurden wir dann auf der Autobahn mit Maschinenpistolen gestoppt - das Militär wollte unsere Kraftstoffvorräte beschlagnahmen usw. - wir haben dann die Reise als "Türken" fortgesetzt - meine Frau mit Kopftuch usw. und uns damals geschworen ihr seht uns nie wieder .... sind später dann immer mit der Fähre von Italien nach GR gefahren .

Waren vor 5 Jahren im Rahmen einer Donauschiffsreise als Besucher wieder in Belgrad - das Land hat eigentlich wirklich alles verloren - die Greueltaten von damals spielen auch heute noch eine grosse Rolle im täglichen Leben der Menschen . Man ist mehr oder weniger ausgestossen .... wir kennen "Jugoslawien "seit 1975 und hätten als dies nie für möglich gehalten und das mitten in Europa . Ein schlimmes Stück Geschichte der letzten 30 Jahre.

Jetzt hat Belgard die Visumpflicht u.a. für Iraner abgeschafft - täglich landen die Besucher aus Teheran dort und versuchen sich dann weiter auf der Landroute Richtung Zentraleuropa . Pakistan und Nigeria sollen folgen...

Diese Politik wird scheinbar betrieben um Geld von der EU zu bekommen bzw. die Beitrittsverhandlungen zu beschleunigen.

Für uns nach wie vor ein No Go Land ....da kann die Autobahn noch so toll sein .

RichyG am 28 Mär 2019 15:34:42

Wie schon mehrmals berichtet waren wir im vergangenen Jahr auf dem ehemalignen Autoput unterwegs.
An den Grenzen wurden wir so wohl in Kroatien, als auch in Serbien und Montenegro unfreundlich abgefertigt. Das war es dann auch schon. Ansonsten auf Campingplätzen und Tankstellen/Raststätten alles freundlich und wie in Deutschland. Autobahnen in hervorragendem Zustand, ebenso Tank und Rast.
Maschinenpistolen gehören wohl der (Kriegs-) Vergangenheit an. Diese ist ja nun auch schon wieder an die 30(!) Jahre her :wink:
So gibt es wohl auch kaum mehr Menschen, welche Deutschland/Österreich meiden, weil diese vor 80 Jahren einen Weltbrand losgetreten haben.
Auf den angeblichen Visumsverzicht der Belgrader Regierung für Iran und Pakistan möchte ich gar nicht weiter eingehen. Da kommt von Dir immer das gleiche polemisch eingefärbte Einerlei.

hanton am 13 Mai 2019 09:44:00

Hallo miteinander,

wir fahren in den nächsten Tagen wieder Richtung Griechenland. Dort von Thessaloniki zum Peleponnes, im Uhrzeigersinn herum und über Albanien zurück nach Deutschland. Im letzten Jahr war auf dem Autoput in Nordmazedonien noch ein längeres Stück Autobahnbaustelle. Wir fuhren an dieser Stelle Landstraße durch ein Tal. Brückenbauten waren fast fertig und man konnte auf der gegenüberliegenden Talseite betonierte Berghänge und die fast fertige Autobahn sehen. Überall standen Schilder mit dem Hinweis dass sich die EU an dem Bauprojekt beteiligt. Heimwärts war die Straße an der Stelle geteilt und wir konnten deshalb den Baufortschritt nicht beobachten.

Ist die AB in Nordmazedonien zwischenzeitlich durchgängig fertig gestellt?

Danke!
hanton

RichyG am 14 Mai 2019 19:18:32

Hallo Hanton,
schau mal hier: --> Link
Die Strecke scheint noch nicht ganz fertiggestellt zu sein. War auch letztes Frühjahr auf dieser Route unterwegs.

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