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Austausch Gel 80 AH gegen LiFeYPO4 1, 2


klausls am 13 Nov 2018 20:03:57

Hallo zusammen,
da unser Gel Akku 80 AH am sterben ist mache ich mir Gedanken um Ersatz im Frühjahr, was muss ich beachten um eine LiFeYPO4 einzusetzen (geht einfacher Austausch) ?
Möglichst am von Dethleffs original verbauten Ladegerät.
Bin um Anregungen und Info sehr dankbar.

Gruß Klaus

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

Tinduck am 13 Nov 2018 20:17:27

Da gibt es inzwischen zahlreiche Threads zu, weil das alle wollen.

Kurzversion:

- angepasste Ladetechnik notwendig, wenn das integrierte Ladegerät keine LiFePO-Einstellung hat

- Um Überlastung von Trennrelais und alten Leitungen zu vermeiden, sollte ein Ladebooster verbaut werden (quasi als Strombegrenzung fürs Laden während der Fahrt)

- Vorsicht vor Billigzellen, u. A. nicht unter 0 Grad ladbar (sonst erhöhter Verschleiss)

Das ist, wie gesagt, die Kurzversion. Forumssuche hilft. Und nicht alles glauben, was die Verkäufer von ‚billigen‘ Chinakrachern versprechen.

Wenn Du was Vernünftiges suchst, frag User sonnentau03. Kostet aber mehr als die alibaba.com-Lösung.

bis denn,

Uwe

silverdawn am 13 Nov 2018 20:23:33

klausls hat geschrieben:
da unser Gel Akku 80 AH am sterben ist mache ich mir Gedanken um Ersatz im Frühjahr



Wenn du bisher zufrieden warst und es keine Probleme gab würde ich einen neuen Gel Akku 80 AH einbauen.

Gruß
Harald

Nögel am 13 Nov 2018 20:47:07

Im Prinzip kann man einfach die 80Ah gegen eine größere Li bis 160Ah tauschen. Wenn die Lima nur bis 30A an die Bordbatterie liefern kann, die meisten Fahrzeuge schaffen mit Kühlschrank betrieb nur 10A.

Was noch zu beachten währe ist das bei Startvorgang sobald die Lichtmaschine „D+ Strom“ liefert beide Batterie zusammen geschlossen werden. Besonders wenn die Starterbatterie schwächelt können größere Strome fließen, was das Trennrelais zerstören würde. Bei mir fließen meist dann kurzzeitig über 30A in die Starterbatterie.

Es ist zu überlegen ob man einen Ladebooster braucht. Vorteil wäre die Bordbatterie schneller voll und keine Rückfluss von der Bordbatterie in der Starterbatterie.

Bei mir ist alles noch Original wie vom Hersteller verbaut, nach 4 Jahren funktioniert alles perfekt.
Siehe hier --> Link

biauwe am 13 Nov 2018 21:38:51

Tinduck hat geschrieben:- Vorsicht vor Billigzellen, u. A. nicht unter 0 Grad ladbar (sonst erhöhter Verschleiss)
Uwe


Wenn das eine Billigzelle ist: --> Link
999,00 €

MountainBiker am 13 Nov 2018 22:01:28

Hallo,

erst musst Du Deine Anforderungen an den LiFePO4- Akku setzen:

- Max. Belastbarkeit (Wechselrichterbetrieb...)
- Gewünschte Kapazität
...

Wenn es nur um das Ersetzen der Gelbatterie geht, dann wäre ein Replacement mit einer fertigen Komplettlösung mit BMS geeignet (Super-B, Lisunenergy, ...).

Ansonsten Individueller mit entsprechenden Kenntnissen:
--> Link

lisunenergy am 14 Nov 2018 07:06:57

Das wichtigste ist, den Nutzungszeitraum festzulegen. Sommer und Winter . Oder nur Sommer. Ladegerät muss über 13 Volt wieder laden!!!! Das ist gerade das wichtigste, weil ich es jeden Tag mitbekomme ! Wenn ja Temperatursensor ab .
Um die Vorteile von LiFePo4 zu nutzen ,und die billigen Komponenten vor Überlastung zu schützen, empfehle ich aus Erfahrungen einen Ladebooster.
Ob Selbstbausatz, Fertigakku teuer oder billig muss jeder für sich entscheiden. Ein wichtiger Punkt ist Support! Es ist alles zu teuer und sehr gefährlich, wenn geschlampt wird. Nur wenn das alles stimmt macht ein Umbau Freude und Sinn !

Ulf_L am 14 Nov 2018 07:10:34

Tinduck hat geschrieben:[...]
- Vorsicht vor Billigzellen, u. A. nicht unter 0 Grad ladbar (sonst erhöhter Verschleiss)
[...]


Hallo Uwe

Wo findet man da Infos zum erhöhten Verschleiß ? Von bisher angeschriebenen Händlern habe ich nur die Auskunft bekommen, daß einfach nicht geladen wird, aber der Zelle kein Schaden entsteht.

Gruß Ulf

Tinduck am 14 Nov 2018 07:50:48

Wenn der Akku eine interne Temperaturdetektion hat und das Laden verhindert, mag das so sein. Ansonsten quittieren die Zellen Laden/Entladen bei tiefen Temperaturen mit überproportionaler Alterung und Kapazitätsverlust:

„Die Kapazitätsabnahme nach 600 Zyklen beträgt 14,3 % bei 45 °C und 25,8 % bei −10 °C. Es gibt nur eine geringe Abnahme der Strombelastbarkeit bei 45 °C nach 600 Zyklen, während die Leistungsabnahme nach 600 Zyklen 61,6 % und 77,2 % bei 0 und −10 °C beträgt. Kapazität und Strombelastbarkeit lassen bei niedrigen Temperaturen stärker nach. Insbesondere die Abnahme der Strombelastbarkeit bei tiefen Temperaturen (z. B. 0 und −10 °C) ist eine größere Einschränkung der LiFePO4 Zelle.“ (aus Wikipedia, ‚LiFePO4‘)

bis denn,

Uwe

tomel am 14 Nov 2018 09:02:34

Moinsen aus dem Norden

Also, ich habe es einfach gewagt in die vorhandene Schaudt Ladetechnick / EBL220 mit vorhandener Schaudt Schalttafel einen 140Ah Blei-Akku gegen einen "billigen" China-Kracher mit 120Ah zu tauschen.
Nach überstandenen Bandscheibenvorfal durch Ausbau der alten Batterie :wink: kann ich zur aller Überraschung sagen - tatsächlich liefert auch das neue Akku die entsprechende Spannung, kann mit vorhandener Ladetechnick (Solar/Schaudt-EBL / Lichtmaschine während der Fahrt) geladen werden. Allerdings habe ich auch keinen supersauberen EURO6 Diesel. Ansonsten hätte ich vielleicht über einen Ladebooster nachgedacht.
Selbst die Spannungs- und Stromwerte werden korrekt auf der Schalttafel wieder gegeben. Ob die Prozentanzeige an der Schalttafel wirklich stimmt, kann ich nicht sagen, mir reicht da die Spannungsanzeige. Ansonsten schaue ich auf den in der Batterie verbauten Batteriemonitor am "billigem Chinakracher", der mir diese Daten bestätigt.
Ach - übrigens kommen die meisten Akkus aus Fernost.
Meiner wird aber über Deutschland vertrieben und kostet unter 800€ und hat alle für Deutschland notwendigen Zertifikate. Zusätzlich einen bemühten Verkäufer.

Nach nun ca. 5 Monaten (davon ca. 2 Monate unterwegs) kann ich für mich sagen dass ich zufrieden bin, die kalte Saison steht aber noch bevor. Wirklich Angst habe ich aber nicht davor.

Ein vergleichbarer Marken-Gel-Akku mit ca. 200Ah kostet auch über 500€, liefert dafür auch nur wahre 100Ah (50% Entladetiefe) und wiegt so um die 60Kg. Auch noch schwerer als mein alter 140Ah Akku und der war schon schwer.
Der "Billig-Kracher" wiegt nur 17Kg und kann aus seinen 120Ah auch ca. 100Ah ohne Probleme ziehen.

Natürlich könnte es Probleme geben wenn man sein Akku auf einer Eisscholle laden möchte :? Zum Glück lade ich es nur bei mir im Wohnmobil und da ist es zufällig warm, zumindestens in der Zeit wo ich es nutze.

Ob es jetzt in dieser Konstelation auch 2000 komplette Ladezyklen (bei 80% Entladetiefe) schafft, kann ich nicht beantworten. Die Zeit wird es lehren.

Meine Meinung, weniger rechnen, mehr praktische Erfahrung.

Lieben Gruß
Tomel

cbra am 14 Nov 2018 10:01:08

Tinduck hat geschrieben:- Vorsicht vor Billigzellen, u. A. nicht unter 0 Grad ladbar (sonst erhöhter Verschleiss)
Uwe


biauwe hat geschrieben:Wenn das eine Billigzelle ist: --> Link
999,00 €


ich hab mir den auch geholt, hatte viel gutes gelesen. hab erst einen ausflug erfahrung damit, das war gut.

allerdings ist wintercamping für uns kein thema, daher ignoriere ich die "unter 0°C problematik"

einbau etc ist einfach wie in der produktbeschreibung angegeben, der support per email und telefon sehr gut

Heimdall am 14 Nov 2018 10:28:03

at tomel, hast du dazu einen Link?
Danke

tomel am 14 Nov 2018 10:30:54

Heimdall hat geschrieben:at tomel, hast du dazu einen Link?
Danke

Gerne
--> Link
Liebe Grüße
Tomel

Heimdall am 14 Nov 2018 12:27:07

Besten Dank, Tomel und
auch LG

Ulf_L am 14 Nov 2018 14:32:44

Tinduck hat geschrieben:[...]„Die Kapazitätsabnahme nach 600 Zyklen beträgt 14,3 % bei 45 °C und 25,8 % bei −10 °C. Es gibt nur eine geringe Abnahme der Strombelastbarkeit bei 45 °C nach 600 Zyklen, während die Leistungsabnahme nach 600 Zyklen 61,6 % und 77,2 % bei 0 und −10 °C beträgt. Kapazität und Strombelastbarkeit lassen bei niedrigen Temperaturen stärker nach. Insbesondere die Abnahme der Strombelastbarkeit bei tiefen Temperaturen (z. B. 0 und −10 °C) ist eine größere Einschränkung der LiFePO4 Zelle.“ (aus Wikipedia, ‚LiFePO4‘)

bis denn,

Uwe


Hallo Uwe

Das beschreibt aber meiner Meinung nach nur den Zustand bei der jeweiligen Temperatur, nicht, daß eine Zelle übermäßig altert, wenn man versucht bei niedrigen Temperaturen zu laden.

Gruß Ulf

Tinduck am 14 Nov 2018 16:12:42

Dem widerspricht der erste Satz meines Zitates, es geht um einen realen Kapazitätsverlust nach 600 Zyklen bei der entsprechenden Temperatur. Da steht nirgendwo, dass das reversibel ist...

bis denn,

Uwe

Ulf_L am 14 Nov 2018 18:10:20

Hallo Uwe

Da steht aber auch nichts davon dass das speziell beim Laden bei niedriger Temperatur bei billigen Zellen so geht.

Gruß Ulf

Tinduck am 14 Nov 2018 19:15:11

Dann kauf Dir halt nen Chinakracher und probiers aus. ICH weiss, wie ich für mich die Literatur verstehe, musst Du ja nicht glauben.

Und falls bei mir mal was in der Art ins Mobil kommen sollte, dann mit Y.

bis denn,

Uwe

biauwe am 14 Nov 2018 19:51:54

Hier mal ein Link vom China-Schrotthänder --> Link

Da ist für jeden was dabei, außer für Uwe. Der nimmt ja nicht aus China :D

lisunenergy am 14 Nov 2018 20:05:19

Liebe Leute,

Jeder kauft sich den Akku wo er möchte und muss damit klar kommen . Wichtig finde ich den Erfahrungsaustausch . Die Qualität eines Akkus ist sehr schwierig zu beurteilen, da gerade bei fertigen Produkten niemand ins Innere schauen kann.
Qualität hängt nicht davon ab ,ob ein Akku aus China ist oder nicht. Entscheidend ist, was ein Verkäufer für eine Qualität bestellt. Heute ist alles machbar, und die Industrie hat sich darauf eingestellt. Da alles nur noch über den Preis geht, ist es überhaupt kein Problem mehr,innerhalb einer Produktionslinie sofort die Qualität hoch oder runter zu setzen.
Der Streit bringt überhaupt nichts, da es meistens so ist, das bei einem Schaden sich keiner meldet . Ich sehe es bei BK .

biauwe am 14 Nov 2018 22:36:50

lisunenergy hat geschrieben:.... ist es überhaupt kein Problem mehr,innerhalb einer Produktionslinie sofort die Qualität hoch oder runter zu setzen.

Das heißt doch, dass die LiFeYPO4 Zellen mal so oder so sein können?

lisunenergy am 15 Nov 2018 07:46:27

Eine Firma kann ihre Produkte in der Qualität hoch und runter setzen. Wir sehen es jeden Tag.
Um beim Akku zu bleiben gibt es hier mal eine Erklärung.

--> Link

Als ich mal in einer großen Molkerei war, hatten die Besucher gefragt, ob es stimmt das beim Discounter nur gelabelt Überproduktionen verkauft werden , und der Preis deshalb so günstig wäre ?
Darauf sind wir zu einer Schalttafel gelaufen, und der Mitarbeiter hat uns gezeigt , wie die Milch in seine Bestanteile zerlegt wurde. Jetzt würde gezeigt wie sich der Preis verändert, wenn mehr Fett oder Eiweiß dazugemischt würde. Nur 2 Kartons waren nicht genau. Danach lief die Anlage mit der gewünschten Zusammensetzung.
Für den Laien ist alles Milch .

biauwe am 15 Nov 2018 09:52:29

Mal etwas Text aus dem Link:

Das thermische Weglaufen, was zur Selbstentzündung von Lipo-Akkus führen kann, ist der LiFePo4-Chemie völlig fremd. Zusammen mit ihren anderen herausragenden Eigenschaften wie der Temperaturbereich von -30 bis +60 Grad Celsius, der 4C- Schnelladefähigkeit und geringer Zellendrift bei hoher Überladetoleranz ist sie einzigaratig. Kopien werden diese Eigenschaften nicht haben und sind potentiell gefährlich.

PS.: A123 scheint da ganz vorn zu sein und alles ohne Y.

mercurius46 am 15 Nov 2018 14:02:07

Ja - die Diskussion läuft wieder mal aus dem Ruder!

Ich fahre mit 150 Wp Solar auf dem Dach und 110 Ah Lithium im Aufbau. (--> Link)

PS: Ich bin gespannt, ob mich die Batterie mit meinen 72 rüstigen Lenzen überleben wird...

klausls am 19 Nov 2018 09:26:13

Hallo zusammen,
so viele Antworten habe ich nicht erwartet.
Ich benötige eigentlich nur für nur ein oder zwei Tage freistehen einen ca. 100 AH Akku (bisheriger mit 80 AH hatte ausgereicht), Winterbetrieb ist nicht geplant.
Ein Solarmodul habe ich auf dem Dach, da ich am Haus keine Lademöglichkeit habe.
Danke.

Gruß Klaus

rolf51 am 19 Nov 2018 18:29:23

klausls hat geschrieben:Hallo zusammen,

Ich benötige eigentlich nur für nur ein oder zwei Tage freistehen einen ca. 100 AH Akku (bisheriger mit 80 AH hatte ausgereicht),
Ein Solarmodul habe ich auf dem Dach,
Danke.

Gruß Klaus



Hallo Klaus,
dann würde ich mir die Aufrüstung nochmals überlegen. Oder hast Du vor einen großen Wechselrichter zu betreiben?

klausls am 20 Nov 2018 10:12:31

Hi, evtl. ein kleiner Sinus Wechselrichter.
Aber noch ist nix geplant.
Danke für die Anregung.

rolf51 am 20 Nov 2018 11:56:30

Hallo Klaus,
einen kleinen Wechselrichter habe ich auch, mit einer 100 Ah Nass Batterie. Hat unsere Russlandreise (mit Solar)ohne Probleme überstanden. Früher habe ich 200Ah an Bord gehabt, keine großartige Vorteile bemerkt

Tinduck am 20 Nov 2018 13:11:01

rolf51 hat geschrieben:Hallo Klaus,Früher habe ich 200Ah an Bord gehabt, keine großartige Vorteile bemerkt


Ach, die hielt nicht länger durch bei Schlechtwetter?

Wenn man natürlich bei Bewölkung direkt an die Steckdose ‚flieht‘ oder eben viel rumfährt, ist es fast egal, wie gross der Akku ist.

bis denn,

Uwe

rolf51 am 20 Nov 2018 18:41:24

Hallo Uwe,
mit meinem Tägl. verbrauch von 25Ah komme ich 2 Tage zurecht, selbst beim schlechtem Wetter (April-Oktober) ernte noch ein zusätzlichen Tag vom Dach. Falls es einmal nicht reichen sollte lasse ich meinen Motor laufen und der Booster liefert in 1 Std. 25Ah.
Länger wie 3 Tage bin ich noch nie gestanden. Und wenn es doch mal sein sollte, dann gehe ich auf einen Stellplatz mit Stromangebot.

klausls am 21 Nov 2018 16:06:59

Hi,
mir geht es auch um die Gewichtsersparnis, wenn schon ein neues Akku her muss, dann auch gleich die neue Technik.

Gruß Klaus

kintzi am 22 Nov 2018 14:17:05

Und jetzt ist nach dem Hinweis das Interessante über LiFePo aus, wobei die in der Überschrift gestellte Frage recht aktuell ist und in den nächsten Monaten u. sogar Jahren die Mehrzahl der "bleifahrende" Mobilisten zur "Bleifrei-alternativen Nachrüstung" stellen werden.
Und in jedem Fall die Womohersteller, zunächst als extra, später als Standard ! Wie geschickt ist doch die Unterbringung eines oder zweier völlig wartungsfreier Stromsammler in 35,5 x17x19,5 cm Größe unter dem Fahrer-oder Beifahrersitz zusammen vice-versa mit der EVS unter dem Gegensitz, komplettiert durch Ladestrom/Booster Wandler zumindest zwingend wegen Diesel Version 6 u.höher, mit einer Solararena auf dem Dach, um die Eurogräber an den Stellplätzen verhungern zulassen ?!
Und alle solcher LiFePo-Akkus zumindest bis -20 °C ladbar u. in Plattentechnik mit 3000 Zyklenstunden. Dann wird der Dimensions-Standard 2x100 bis 2x120 Ah sein, entladbar 160 bis 200 Ah. Und damit ist das Elektrothema bei den Standardmobilen durch, Klappe zu für zumindest die nächsten 10 Jahre . Und wenn das Geschäft erst anläuft, mit deutlichem Preisverfall ?! Oh je, jetzt träume ich schon wieder ! :razz: Gr.Richi

klausls am 30 Nov 2018 14:09:37

tomel hat geschrieben:Moinsen aus dem Norden

Also, ich habe es einfach gewagt in die vorhandene Schaudt Ladetechnick / EBL220 mit vorhandener Schaudt Schalttafel einen 140Ah Blei-Akku gegen einen "billigen" China-Kracher mit 120Ah zu tauschen.

Lieben Gruß
Tomel



Hallo, Danke für die Infos,
finde den Link super, jedoch ist mir das Teil etwas teuer.
Da werde ich wohl wieder ein 80 AH Gel Akku einbauen.
Aber das Thema werde ich weiter beobachten.

Gruß Klaus

bert am 01 Dez 2018 10:44:10

Bei mir ist die Situation ähnlich.
Habe Solar mit 100Wp und zwei Winner Solar Blei/ Säure mit je 100Ah seit 8 Jahren.
Nun schwächeln die halt altersbedingt.

Wir stehen viel Frei, Verbraucher vorrangig Licht, Heizung und Wasserpumpe.
Im Schnitt max. 3 Tage an einem Platz.
Licht ist alles auf LED umgerüstet.
Manchmal nutzen wir die aut. Satanlage, jedoch eher selten.
Einen kleinen Wechselrichter mir 300W für Fotoapparat und Kleinigkeiten ist auch verbaut.

Wenn ich wieder Bleiakkus kaufe bin ich für beide im Bereich von 200-300€.
Wirklich hohe Verbraucher haben wir nicht an Bord.
Sollten die Akkus wieder 5-8 Jahre halten bin ich zu frieden.

Die LiFePo Technik ist auf alle Fälle interessant.
Jedoch müßte ich mich erst mal mit meiner Ladetechnik auseinander setzen
und auch mit der doch etwas komplizierteren Ford Elektronik.

Mein Mobil steht bei Nichtnutzung in meiner Garage.
Da kann ich immer ans Netz.
An der Schuko habe ich eine Wochenschaltuhr, damit das Mobil nicht immer
am Netz hängt.
Hat bis jetzt alles gut funktioniert.

Ich denke bei meiner Nutzung ist der Bleiakku nicht verkehrt.
Preislich sowieso unschlagbar.

bert

biauwe am 01 Dez 2018 11:14:57

Bert, das hätte man auch kürzer fassen können.
Ich will keine LiFe(Y)PO4-Akkus :D

bert am 01 Dez 2018 11:35:01

Stimmt :D

Aber eigentlich habe ich ja nichts dagegen.
Nur bin ich mit meinem jetzigen Energieverbrauch dafür zu geizig,
bzw. erachte ich es nicht als notwendig.

Sollten höhere Verbraucher an Bord sein sieht es natürlich anders aus.
Das geringere Gewicht ist auch ein wichtiges Thema.

bert

bert am 01 Dez 2018 11:54:54

Kann irgendwer technisch erklären wieso die --> Link
alles kann?
Oder ist es eine Mogelpackung??

Wie siehts es da bei Minusgraden aus?

nkag16 am 01 Dez 2018 12:40:21

Hallo Bert,
unter Technische Details nachzulesen:
Betriebstemperaturbereich: Entladen -20°C bis +45°C, Laden: 0°C bis 45°C
(Laden bei Batterietemperatur unter 0°C nicht möglich, Schutzschaltung integriert)

marmarq am 01 Dez 2018 15:54:35

Wer kann günstiger? ? ?

--> Link

--> Link

Letzteren hat ein Forenmitglied (tomel) --> Link im Einsatz

Ich tendiere eher zu Markenware



Gr Mani

bert am 01 Dez 2018 18:55:32

nkag16 hat geschrieben:Hallo Bert,
unter Technische Details nachzulesen:
Betriebstemperaturbereich: Entladen -20°C bis +45°C, Laden: 0°C bis 45°C
(Laden bei Batterietemperatur unter 0°C nicht möglich, Schutzschaltung integriert)


Danke, habe ich schon vorher gelesen.
Aber was bedeutet das für einen "Normalo"?
Ich muß z.B. mit der Heizung des Motors die Innenraumtemp. über Null Grad bringen.
Dann fängt der Akku zu laden an.
Laut Datenblatt ist der Akku ja für alle auftretenden Gefahren geschützt und
kann mit jedem Ladegerät ( auch Bleieinstellung) gefahrlos geladen werden.

Da würde mich die Meinung der Experten interessieren.
Habe da Null Erfahrung mit solchen Kombinationen.

Weiters könnte eigentlich ein solcher 100Ah Akku meine zwei Bleiakkus
mit jeweils 100Ah ersetzen, da ja gefahrlos mehr entnommen werden kann.

bert

Tinduck am 02 Dez 2018 08:59:24

Na ja, bis die LiFePO wirklich durchgängig (auch im Inneren) über 0 Grad ist, dürfte schon einige Zeit vergehen. Ich hoffe nicht, dass die Messung irgendwo direkt unterm Deckel erfolgt, dann würde nämlich schon bei zu niedriger Kerntemperatur geladen. Das quittieren die Akkus dann mit Kapazitäts- und Zyklenverlust (nachzulesen bei Wikipedia).

Wenn ich so einen Akku hätte, würd ich erst mindestens ein paar Stunden heizen, bevor ich den lade. Allerdings muss man ihn dafür eigentlich vom 12-V-Netz trennen, oder zumindest die Sicherung von Solarcontroller und Netzladegerät ziehen, während man aufheizt. Der Schutzschaltung würd ich aus o. g. Grund nicht unbedingt trauen.

Dann doch besser gleich mit Y.

bis denn,

Uwe

Ulf_L am 02 Dez 2018 09:25:01

Tinduck hat geschrieben:[...]dann würde nämlich schon bei zu niedriger Kerntemperatur geladen. Das quittieren die Akkus dann mit Kapazitäts- und Zyklenverlust (nachzulesen bei Wikipedia).[...]


Hallo Uwe

les Dir das doch bitte mal durch, was Du da immer von Wikipedia --> Link zitierst, insbesondere den Einzelnachweis 31 --> Link. Da geht es an keiner Stelle um das Problem, daß die Zelle nicht unter 0 Grad geladen werden kann/darf, sondern darum, daß Zellen, unter Null Grad im Zyklus betrieben werden (bei 0° und bei -10°). Dieser Gebrauch, also das Laden und das Entladen bei niedrigen Temperaturen führt dazu, daß nutzbaren Leistung nach 600 Zyklen stärker abnimmt, als bei Gebraucht bei höheren Temperaturen.

Gruß Ulf

Tinduck am 02 Dez 2018 09:41:26

Ja sicher. Alles supi. Macht mal.

bis denn,

Uwe

Stocki333 am 02 Dez 2018 10:00:21

Eigentlich sollte das Bms verhindern das der Accu geladen werden kann. Produkten von Lars oder Faron denke das das in Ordnung geht.Bei Direktimporten ist man darauf angewiesen, das die das auch richtig lösen. Wenn man sich die Bms Schaltungen genauer durchliest findet man einige Bms die nicht defienieren was passiert bei Temperaturen unter 0 Grad. Ob verbaute Booster das berücksichtigen können entzieht sich leider meiner Kenntnis.
Sollte ein Bms bei -1 Grad keine Ladung zulassen und bei +1 Grad die ladung komplett freigeben !!! Noch ein 30 - 50 A Ladebosster oder Ladegerät versuchen zu Laden, irgendwie eine Vorstellung die mich Persönlich zum Nachdenken anregt. Den FAST alle Bms haben den Temperatursensor auf der Platine integriert.
Es wäre schön wenn sich mal User zu Wort melden würden die solche Accus verbaut haben. Der eine oder andere hat das vieleicht getestet.

LG Franz

bert am 02 Dez 2018 11:38:28

Genau diesen Punkt habe ich gemeint.
Im technischen Datenblatt bzw. in der Berschreibung des Verkäufers ist es ja mit den Null Grad beschrieben.
Die Schutzschaltung sollte ja ab Werk so funktionieren das dem Akku nichts passiert.
Interessant wäre es dann ab wann der Akku geladen wird.

In den meisten Fällen natürlich wenn gestartet wird.
Bei mir aber dann auch in meiner unbeheizten Garage.
Wenn es da nicht funktioniert würde ich ja mit teilentladenem Akku wegfahren und
erst wenn die interne Schutzschaltung freigibt beginnt die Ladung über die Lichtmaschine.

bert

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