Caravan
luftfederung

Gedanken, 1 Jahr vor Womo-Neukauf 1, 2, 3


backspin am 21 Nov 2018 14:36:30

Nachtrag:
Die Hoffnung mit einem aktuellen Motor 10 Jahre vor Fahrverboten verschont zu sein kannste Dir vermutlich abschminken.

Meinen aktuellen Firmenwagen (Seat) habe ich im Dezember 2015 neu bekommen, mit einem wunderschönen Euro5-Diesel.
Es hat hier in Hamburg somit nicht mal 3 Jahre gebraucht bist ich vom ersten Fahrverbot betroffen war...

Jagstcamp-Widdern am 21 Nov 2018 15:10:38

es ist aber schon ein unterschied, ob man einen firmenwagen für 30t€ "bekommt" oder ein Womo für 80t€ bezahlt...
ihr denkt alle "nur" an ein paar fahrverbote, ich denke z.b. an verdoppelung von dieselpreisen/kfz-steuer, komplettfahrverbote für diesel-kfz undundund...

allesbleibtgut
hartmut

bigben24 am 21 Nov 2018 15:36:32

Hallo Peter6622
Die letzte Entscheidung was Du Dir wann, wie und für was kaufen wirst, kann dir eh keiner abnehmen ;-) aber vielleicht helfen Dir ja ein paar persönliche Erfahrungen eines WoMo Newbies 2018.

Wir hatte uns auch etwa ein Jahr damit auseinandergesetzt, sind auf Ausstellungen gelaufen, haben unsGrundrisse angesehen, bis wir einen groben Weg hatten. Für uns waren folgende Kriterien wichtig:

- WoMo für 2 people only
- Recht schmales Fahrzeug (Ist B= 2,22m) da wir viel in den Bergen unterwegs sind (hat sich bereits bewährt)
- Längsbetten (kein Hubbett) da wir verschobene Wach- und Schlafzeiten haben
- Raumbad (lieber 1 x Bad/ WC in akzeptabler Größe, als 2 x Mikrobutze)
- Große Garage (für Roller)
- Länge max 7m

Danach haben wir dann bei allen Herstellern gesucht und sind letztendlich bei Hymer (Exsis-t 588) gelandet

Gewicht: 3,5t - Laß Dich nicht verrückt machen, von denjenigen die sagen "Das geht nicht" ich sage Dir "Es geht gut" inkl. Roller in der Garage, wenn man nur das in den Urlaub mitnimmt was man wirklich braucht und Vorräte unterwegs nach Bedarf kauft und nicht für 4 Wochen Futter und Getränke mitnimmt. Wir haben das dieses Jahr mehrfach (davon 1 x 4 Wochen) ausprobiert und haben nichts vermißt.
Wichtig dabei ist jedoch, daß man sich ein Basisfahrzeug aussucht, das recht leicht ist und einem noch einen Ausstattungsspielraum läßt. Bei uns lag die fahrbereite Masse bei 2.810kg, da geht noch was ab, (Google: Fahrbereite Masse) dann hat man das reine Leergewicht und kann in Ruhe alles aufaddieren was man möchte. Es gibt im www. auch Ladetabellen, in die man alles eintragen kann. nach der Abholung ging es erst zur Tanke und dann auf die Waage, danach beladen und am Beginn der ersten Ausfahrt nochmal auf die Waage ( beladen, getankt 80l Wasser = 3480kg) inkl. Roller

Wie bei Dir war es auch bei uns so, daß wir uns gesagt haben, daß wir uns nur EINES kaufen werden und von daher bei der Ausstattung keine Kompromisse eingehen werden, von daher haben wir alles zugekauft was wir wollten und brauchten. das kann jeder für sich anpassen:
Bei uns waren das:
- TV / SAT
- Truma Duo Control mit Crash Sensor
- Gasflaschenauszug
- Maxi Fahrwerk (abgelastet auf 3,5t sehr zu empfehlen (Fahrkomfort / Bremsen))
- Außengasanschluß zum Grillen
- 1700W Sinuskonverter für 230V (Senseo Kaffemaschine)
- 2 x Solarpanel á 120W( damit die Batterien auch wieder voll werden :-)
- 25A Ladebooster
- 2. Aufbaubatterie
- GFK Dach (war dabei)
- Doppel DIN Radio mit div.

Das kann jeder für sich anpassen, bei uns war und ist es perfekt!

Kaufen / Bestellen: Es gib ja Leute, die suchen sich ein Modell aus, konfigurieren das , bestellen es und warten dann zwischen 6 und 12 Monate darauf. Das war für uns ein No Go. Nachdem wir uns nach viel besichtigen und lesen.........und.......und.......entschieden hatten was wir wollen, habe ich seit Herbst 2017 den Markt beobachtet. Gilt jetzt nur für Hymer, ich vermute es ist bei anderen Modellen aber ähnlich. Überall haben wir gut vorausgestattete Modelle für 8 - 12TEUR unter Liste bei Händlern gefunden. Manche waren Modell 2017, manche aus 2016. Das verschob sich so immer weiter bis Mitte 2018 (Kauf) Es schien so, als wenn viele Händler immer Fahrzeuge mit einer guten Grundausstattung im Vorlauf haben, die im Abstand X eintrudeln, und damit ohne Lieferzeit verkauft werden können. Wir sind dann zu einem Händler um eines dieser Fahrzeuge anzuschauen und ggf. zu kaufen. Leider war das Angebot am Vortag verkauft worden. Wir haben uns dann ein aktuelles 18er Modell in der Ausstellung angesehen, beim Listenpreis etwas geschluckt, es aber dann mit dem Verkäufer mit allem bestückt was wir haben wollten und Endverhandelt. Letztendlich war das günstiger als das mit Discount versehene Vorjahresmodell und innerhalb von wenigen Wochen (Nachrüstung) verfügbar. Unser Budget lag bei 70k€ +/- 10%, welches wir am oberen Ende eingehalten haben. Bis dato haben wir die Investition noch nicht bereut.

Dir viel Spaß bei der "Findung" und Entscheidung

Winni540 am 22 Nov 2018 15:06:08

Hallo Peter,
so, wie Du das beschreibst, könnte Dir ein Wingamm gefallen.
Alle Fahrzeuge des Herstellers sind hochwertig gebaut und ausgestattet. Der Aufbau ist ein GFK Monocoque. Das heißt, Du hast einen nahtlosen, dichten und stabilen Aufbau. Die Modellreihen gibt es in unterschiedlichen Varianten - bis 3,5 t : Der kleinste -Micros- ist nur 5,20 mtr lang und der größte - OASI690-ist 6,90 mtr lang. Und keines der Mobile ist breiter als 2,23mtr. Was aber alle vereint ist ein unglaubliches Raumgefühl, großzügige Badezimmer. Die Modelle sind zum größten Teil mit einem patentierten Hubbett ausgestattet und haben noch eine zusätzliche Liegefläche, entweder auf der L-Sitzgruppe, oder als Quer- oder Längsbett im Heck.
Die Wasser und Abwassertanks sind beheizt und voll wintertauglich.
Ich selber fahre seit 1 1/2 Jahren einen OASI540 und bin super zufrieden.
Liebe Grüße

Ellen

lonsome am 22 Nov 2018 15:22:07

Hallo,

zum Thema Raumgefühl: Das war für mich der Grund, einen Alkoven zu kaufen. Ich habe mir mehrmals TI und VI angeschaut. Ergebnis war immer gleich: Es ist immer der Verlust da durch die Betten. Entweder bei Hubbetten fallen Schränke weg, oder bei Ti ist fast die Hälfte des Innenraumes mit den Betten belegt. Beim Alkoven hast Du die Betten über dem Fahrerhaus, ein Raum, der sonst ungenutzt ist.

Zweiter Vorteil: Winter. Ein dicker und gut gemachter Trennvorhang zum Fahrerhaus und die Kältequelle unisoliertes Fahrerhaus ist ausgeschaltet, ebenso die Kondenswassersoße an den Fenstern im Fahrerhaus. Es gibt zwar Möglichkeiten, alles gut zu beheizen, aber das braucht halt Gas und Strom.

Schau Dir mal die Knaus Alkoven an, da gibt es sogar die Möglichkeit, den Alkoven hochzuklappen und dann wie einen TI zu nutzen, aber mit den Vorteilen eines Alkoven.

Nachteil: Klettern nach oben, oder wenn im Alkoven der "hintere Bewohner" mal in der Nacht aufs Klo muss ...

Gruß
Klaus

rkopka am 22 Nov 2018 16:00:38

lonsome hat geschrieben:Schau Dir mal die Knaus Alkoven an, da gibt es sogar die Möglichkeit, den Alkoven hochzuklappen und dann wie einen TI zu nutzen, aber mit den Vorteilen eines Alkoven.

Genauergesagt, die Liegefläche im Alkoven hochzuklappen. Das ist nicht so selten, hat mein Carado genauso. Der alte Bürstner konnte die mittlere Liegefläche nach vorne schieben, um mehr Höhe dort zu haben.
Wobei TI-Nutzung hier nicht ganz stimmt. Damit hat man über den Cockpitsitzen mehr Höhe und leichteren Durchgang. Da man aber sowieso eine Volldinette hat, sind die Plätze im Stand nicht am Tisch und höchstens der Beifahrersitz drehbar.
Ich nutze die Funktion nicht. Entweder ist der Alkoven sowieso komplett angeräumt :-), oder sonst meistens zumindest der vordere Teil, wenn ich oben schlafe. Außerdem brauche ich da keinen Freiraum nach oben beim Fahren. Man muß nur den Kopf etwas einziehen beim Durchgehen. Für sehr große Personen aber wohl eine interessante Option.
Das mit dem Klettern ist relativ. Ins Hubbett muß man erstmal kommen. Und hinten über der Garage sind es meist auch schon ein paar Stufen.

RK

eclipse88 am 22 Nov 2018 18:07:50

Zumal man ja beim Hubbett genauso über den anderen klettern muss, wie beim Doppelheckbett. Was anderes kommt ja nicht in Frage bei der gewünschten Länge.
Da fallen Längs-, Einzel- und Quennsbetten ja raus.
Außer der Adria compact SLS, mit Slide Out nach hinten.

Wobei ich auch sagen muss die Alkoven werden ja auch immer höher, das ja nicht mehr wie früher wo man gut 50 cm bis zu Decke hat, heute ist es ja deutlich mehr. Ich möchte nicht auf meinen Alkoven verzichten. :D

Winni540 am 22 Nov 2018 18:25:09

Stimmt nicht ganz
Bei mir muss im Hubbett niemand übereinder klettern.
Hier ist das Hubbett ein Längsbett. Und das auf einer Länge von 5,40 mir.
Geht doch !

eclipse88 am 22 Nov 2018 18:37:08

Ja das stimmt, es gibt auch Längshubbetten, Chausson und Challenger haben auch welche. Aber eben dort hat man auch die Beeinträchtigung der Sitzmöglichkeiten.
Wie das bei deinem Wingamm aussieht, weiß ich jetzt nicht.
Wie schon ganz oft gesagt wurde, es gehen nicht alle Wünsche vom TE.

lonsome am 23 Nov 2018 11:08:02

Hallo,

das ist ja das Problem, dass alles seine Vor- und Nachteile hat. Die Leiter in den Alkoven ist sicher eine andere Nummer als ein paar Stufen z. B. bei einem Heckbett. Ich mag den Alkoven vor allem, weil ich da nichts umbauen muss: Nach dem Mittagessen fallen die Augendeckel zu - einfach raufklettern .... chhrrr...pitjebuhhh... chrrr...

Und ich mag auch, dass ich beim ALkoven rausschauen oder die Fenster aufmachen kann, frische Luft habe, das Rauschen des Meeres höre. Wenn ich es richtig weiß, geht das bei einem Hubbett so nicht?

Wenn jemand kompakt und trotzdem viel Raumgefühl sucht, dann bleibt wohl kaum etwas anderes als ein Alkoven. Auch eine separate Dusche lässt sich da leichter unterbringen, weil ja unten mehr Raum bleibt.

Ich war vor zwei Jahren kurz davor, einen Vollintegrierten zu kaufen, auch TIs waren in den Überlegungen drin. Aber genau wegen des Raumgefühles und der Raumnutzung mit Schränken etc. bin ich dann doch wieder beim Alkoven gelandet - und glücklich.

Gruß
Klaus

bigben24 am 23 Nov 2018 12:30:31

Vielleicht noch eine Anmerkung zu Länge und Breit der Mobile - völlig subjektiv und ohne jeglichen Anspruch auf Allgemeingültigkeit ;-)

Ich erachte die Fahrzeuglänge beim Fahren für völlig irrelevant - Länge läuft und der der 7. Meter fährt einfach mit. Die Länge hat mich da noch nie gestört. Die einzige Einschränkung ist ggf. beim Parken, von daher ist es (für uns) völlig egal ob das WoMo, 5,6, oder 7m lang ist. Die Breite dagegen kann durchaus einen Unterschied machen. Wer wie wir 2 x auf einer Paßstraße einem Bus oder 40tonner (in einer Kurve) begegnet ist, weiß den Vorteil eines nur 2,22m breiten WoMos zu schätzen. 10cm breiter und es hätte beide mal nicht mehr gepasst, - mit allen Konsequenzen. Klar ist es dann Innen auch schmaler - so what ;-) für uns ist es OK.

Tinduck am 23 Nov 2018 12:49:42

‚Mit allen Konsequenzen‘ - wie hört sich das denn an? Fällt dann einer von beiden in die Schlucht??

Alle Fahrzeuge haben einen Rückwärtsgang, und niemand ist bisher gestorben, wenn er mal rückwärts bis zur nächsten Ausweichmöglichkeit muss. Wer das nicht kann, sollte vielleicht fahren lassen, denn irgendwann und irgendwo passt es auch mit 2,22 m nicht mehr.

Fahr bloss nicht nach England....

bis denn,

Uwe

rkopka am 23 Nov 2018 13:08:08

bigben24 hat geschrieben:Ich erachte die Fahrzeuglänge beim Fahren für völlig irrelevant - Länge läuft und der der 7. Meter fährt einfach mit. Die Länge hat mich da noch nie gestört. Die einzige Einschränkung ist ggf. beim Parken, von daher ist es (für uns) völlig egal ob das WoMo, 5,6, oder 7m lang ist.

Naja mit 5m parkt sichs einfach, mit 6m steht man knapp aus einer Lücke hervor, mit 7m braucht man schon meist eine Doppellücke. Und in engen Straßen dreht es sich auch leichter.

Die Breite dagegen kann durchaus einen Unterschied machen. Wer wie wir 2 x auf einer Paßstraße einem Bus oder 40tonner (in einer Kurve) begegnet ist, weiß den Vorteil eines nur 2,22m breiten WoMos zu schätzen. 10cm breiter und es hätte beide mal nicht mehr gepasst, - mit allen Konsequenzen.

Wobei es da ganz auf die Situation ankommt. Die Straßen hätten genauso noch 10cm enger sein können, und dann sind deine 2,22m genauso zuviel. Meiner ist mit 2,30m schon eher breit, hätte aber mit etwas anderem Fahren auch passen können ? Es hier an wenigen cm aufzuhängen ist nicht sehr realistisch. Und wie oft kannst du die 10cm wirklich ausspielen ? 2,50 wären da wohl eher ein Problem. Das mit dem Bus in der Kurve hatte ich in N auch mal (erste Fahrt). Ging auch. Wenn etwas problematisch war, dann eher die Spiegel (generell unsere und der des Busses damals). Auf wenige cm ran ist sowieso keine gute Idee. Ein kleines Schwanken und du berührst den anderen oben.

RK

kiteliner am 23 Nov 2018 13:17:51

Deswegen waren bei (machen) Bussen früher die Außenspiegel mit einem Schwalbenschwanz versehen, den man dann recht einfach demontieren konnte (so bei meinem Magirus) Ich weiß nicht, ob das bei den heutigen Kunststoff "Hornissenspiegeln" noch möglich ist. Wahrscheinlich nicht, wäre zu einfach.
2,3m breite Grüße von
Thomas

bigben24 am 23 Nov 2018 13:32:35

Tinduck hat geschrieben:‚Mit allen Konsequenzen‘ - wie hört sich das denn an? Fällt dann einer von beiden in die Schlucht??

[......]
bis denn,

Uwe


;-) nein natürlich nicht -gemeint war, wenn dann schon mal ein paar Autos hinter Dir sind und es noch mehr werden.....dann dauert so eine Situation auch schon mal etwas länger ;-)

Grundsätzlich fährt sich ein etwas schmaleres Fahrzeug einfacher und stressfreier , gerade in den Bergen oder auf schmaleren Straßen oder Alleen mit Gegenverkehr( gerade im Osten)

Wobei es da ganz auf die Situation ankommt. Die Straßen hätten genauso noch 10cm enger sein können, und dann sind deine 2,22m genauso zuviel.
Ja stimmt ist auch eine Sache der Wahrscheinlichkeit und die ist bei schmaler etwas größer
Wer das nicht kann, sollte vielleicht fahren lassen, denn irgendwann und irgendwo passt es auch mit 2,22 m nicht mehr.
Stimmt, ich könnte wahrscheinlich auch rückwärts in den Urlaub fahren, dauert mir aber zu lange :razz:

Aber das Schöne an unserer Gesellschaft ist ja , das es jeder machen kann wie er mag :-)

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