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anhaengerkupplung

Gedanken, 1 Jahr vor Womo-Neukauf 1, 2


peter6622 am 20 Nov 2018 19:10:27

Hallo liebe Wohnmobilisten,
in etwa einem Jahr möchte ich mir den Traum vom eigenen Womo erfüllen und mich daher so langsam etwas intensiver in die Materie einarbeiten, Wissen und Infos sammeln, Ratschläge und Tipps einholen...alles mit dem Ziel Ende 2019 (spätestens 2020) keinen Fehlkauf beim ersten (und evtl. auch einzigen) Womo meines Lebens zu tätigen.
Ausser einigen MietWomo-Urlauben in der Vergangenheit (NZ und mehrfach CAN) bin ich völliger Neuling.
Ich habe zwar in den letzten paar Jahren 2 oder 3 mal die CMT besucht und mir spasseshalber diverse Womo`s angesehen, aber von Ahnung kann bisher (noch) nicht die Rede sein.
Auch fahrzeugtechnisch bin ich völliger Laie und wenig versiert (was sich vermutlich nur bedingt ändern wird, denn wenn ich etwas nicht sein will dann ein "Schrauber").
Was mich hingegen sehr interessiert war und ist alles rund ums Reisen (bisher eher Flugreisen), und in Zukunft dann hoffentlich irgendwann mal Reisen mit dem eigenen Womo.
Es ist ja bekanntlich nie zu spät anzufangen sich Wissen anzueignen und pö-a-pö aufzubauen um irgendwann auch einmal ein passionierter Wohnmobilist zu sein und das Reisen mit dem eigenen Womo zum Hobby zu machen.
Ich hoffe daher hier im Forum auf etwas Hilfe und Unterstützung von euch erfahrenen Wohnmobilisten zu erhalten...dafür schon vorab rechtherzlichen Dank.
Also wo fange ich an???
Was für mich schon mehr oder weniger fest steht ist folgendes.
- es soll ein Neufahrzeug werden (auf dem Gebraucht-Womo-Markt ist das Risiko eines Fehlkaufs mE einfach nochmal deutlich höher...ausserdem würde ich als Laie ein gutes von einem weniger guten Angebot kaum unterscheiden können).
- es soll ein <3,5t Womo werden, aller Voraussicht nach ein Teilintegrieter.
- meine Preisvorstellung liegt bei 50-60 Tsd., die Obergrenze inkl. guter Ausstattung bei 70 Tsd.
- es sollte ein qualitativ gutes bis sehr gutes Fahrzeug/Hersteller sein (ich möchte mich nicht dauernd mit Problemen und Unzulänglichkeiten rumärgern müssen) dh. ein renomierter Hersteller wäre mir schon lieb.

Nun zu meinen weiteren Wünschen (versuche es in absteigender Priorität aufzuzählen):
- die Abgasnorm des Basisfahrzeugs (zum Kaufzeitpunkt 2019/2020) sollte idealerweise die bestmögliche sein (da ich das Womo möglichst lange fahren und auch nach 10 Jahren keine Probleme bekommen möchte).
- das Raumgefühl ist mir sehr wichtig dh ich möchte mir nicht wie in einem Hasenstall vorkommen sondern wie in einer schönen, geräumigen 3-Zimmer-Wohnung - und das ganze soll trotzdem in einem möglichst kompakten TI verwirklicht sein, also kein Womo-Schiff mit 8m Länge (ich weiss, die eierlegende Wollmilchsau...aber ich denke schon dass es hier gute Kompromisslösungen und innovative Ideen und Grundrisse gibt, mehr dazu etwas später unter "meine aktuellen Favoriten").
- 6m Länge wäre super (dann wäre es auch alltagstauglich und problemlos auch auf schmaleren Strassen zu fahren), wäre da nicht mein Wunsch nach mehr Raum, von daher sage ich mal bis 7.5m.
- geräumiges Bad mit Dusche (gerne mit separater Dusche, kann aber auch eine innovative und wohldurchdachte Raumbadlösung sein).
- geringer Kraftstoffverbrauch wäre wünschenswert.
- möglichst stufenlos im Wochnbereich fände ich angenehm.
-last but not least nun zur Bettensituation:
mir gefällt ja prinzipiell der Gedanke ganz ohne Festbett, sondern mit Hubbett und zusätzlichem Umbaubett bzw. mit 2 Hubbetten ausgestattet zu sein.
Ich halte es einfach für sinnvoll, den "verlorenen" Platz eines feststehenden Doppelbettes tagsüber anderweitig nutzen zu können. So müsste mE auch ein 6-7m Womo durchaus ein grosses Raumgefühl bieten können.
Da ich vermutlich hauptsächlich allein unterwegs sein werde, würde mir zwar 1 Doppelhubbett prinzipiell reichen, allerdings hin und wieder würde aber dann doch die Frau oder die Mutter, oder die Frau und ein Kind mal mit auf Reise gehen, von daher (va. für die Mutter) sollte es dann doch die Möglichkeit eines separaten 2. Bettes (gerne auch ein Doppelbett, sehr gerne ebenfalls als Hubbett) geben.
Aber auch Grundrisse mit feststehendem Bett (und Hubbett) habe ich noch nicht generell ausgeschlossen, denn es gibt zwar einige wenige Modelle ohne Festbett und mit einem oder sogar mit zweitem (optionalem) Doppelhubbett, aber allzuviele sind es nicht...ich hoffe ja dass spätestens zum Caravansalon 2019 diesbezüglich etwas interessantes auf den Markt kommt.

Sicher gibt es noch einige Wünsche mehr (Garage etc....), aber ich will es vorerst mal damit gut sein lassen.
Auf was ich vorhin mit "meine aktuellen Favoriten" angedeutet habe möchte ich ebenfalls auf die nächsten Tage verschieben (habe eh schon viel zu viel Text ;-).
Es wäre super wenn ihr mir eure Meinung zu dem was ich geschrieben habe frei heraus sagen könntet...macht das Sinn was ich mir da so überlegt habe oder liege ich total daneben mit meinen Gedanken und Ansprüchen?

So long....danke für alle die bis hierhin gelesen haben, und nochmal Danke für alle die sogar noch Zeit finden zu antworten.

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mcalfred am 20 Nov 2018 19:57:23

ich selber habe schon verschiedene Grundrisse von unter
schiedlichen Herstellern kennen und schätzen gelernt.
Aber ich habe noch keins gefunden, das wirklich alle Wünsche erfüllt, irgendwo muss man zu Kompromissen bereit sein.
Vom Grundriss her kann ich den Chausson Welcome 630 empfehlen. Es ist zwar kein Premiumhersteller, aber ich hatte
damals mit meinem Chausson Flash 28 keinerlei Probleme.
Aber auch der Dethleffs danach oder aktuell der LMC Breezer Lift 727 machen bisher keinerlei Probleme.
Viel Erfolg bei der Suche

Tinduck am 20 Nov 2018 20:02:05

Hallihallo,

willkommen im Forum.

In der Tat, die eierlegende Wollmilchsau...

Wovon Du Dich lösen solltest, ist die Vorstellung, für 60-70.000 Euro ein garantiert fehlerfreies Womo zu bekommen. Das bekommst Du auch für nochmal 100.000 mehr nicht!

Der Kaufpreis beeinflusst eher die generelle Qualität und Langlebigkeit und natürlich die Ausstattung. Ob das Womo ein Montagsfahrzeug ist oder nicht, weiss man vorher leider nicht. Die Wahrscheinlichkeit für sowas ist z. B. bei den Manufakturen eher geringer als bei den Fliessbandherstellern, aber auch bei ersteren gibt es mal solche Ausreisser. Wichtig ist ein guter Händler mit Werkstatt, der hilft, wenn Probleme auftreten. Die gibts bei allen Marken... genauso, wie es auch bei allen gängigen Marken Händler gibt, die den Kunden nach dem Kauf am liebsten nur noch von hinten sehen. Da helfen nur Erfahrungen von anderen Womo-Fahrern.

bis denn,

Uwe

rkopka am 20 Nov 2018 21:19:29

peter6622 hat geschrieben:- meine Preisvorstellung liegt bei 50-60 Tsd., die Obergrenze inkl. guter Ausstattung bei 70 Tsd.
- es sollte ein qualitativ gutes bis sehr gutes Fahrzeug/Hersteller sein (ich möchte mich nicht dauernd mit Problemen und Unzulänglichkeiten rumärgern müssen) dh. ein renomierter Hersteller wäre mir schon lieb.

Bei den heutigen Preisen bekommst du da bestenfalls Mittelklasse. Und wie schon geschrieben keine Garantie auf Fehlerfreiheit.

- 6m Länge wäre super (dann wäre es auch alltagstauglich und problemlos auch auf schmaleren Strassen zu fahren), wäre da nicht mein Wunsch nach mehr Raum, von daher sage ich mal bis 7.5m.

Bei 3,5t mußt du schon auf die Länge achten. Weniger, wenn du allein unterwegs bist, aber wenn jemand mitfährt.

- geringer Kraftstoffverbrauch wäre wünschenswert.

Fährst du wirklich soviel ? Sonst wirkt es sich kaum auf die laufenden Kosten aus. 2l/100km mehr -> bei 10.000km €260, das habe ich schon als Maut für 3 Wochen F gezahlt.

- möglichst stufenlos im Wochnbereich fände ich angenehm.

Scheint heute selten zu sein. Eher noch bei Doppelboden. Mein Carado hat es auch.

Ich halte es einfach für sinnvoll, den "verlorenen" Platz eines feststehenden Doppelbettes tagsüber anderweitig nutzen zu können. So müsste mE auch ein 6-7m Womo durchaus ein grosses Raumgefühl bieten können.

IMHO ist ein TI die Verschwendung, wo ein Alkoven ein großes Doppelbett bietet ohne mehr Länge. Und dort hat man auch mehr Platz.

Sicher gibt es noch einige Wünsche mehr (Garage etc....), aber ich will es vorerst mal damit gut sein lassen.

Garage ist aber ein wichtiger Punkt für den Grundriß, gerade bei kurzen Womos.

RK

Dieselreiter am 20 Nov 2018 22:47:37

peter6622 hat geschrieben:- es soll ein <3,5t Womo werden, aller Voraussicht nach ein Teilintegrieter.
- das Raumgefühl ist mir sehr wichtig... wie in einer schönen, geräumigen 3-Zimmer-Wohnung
- 6m Länge wäre super
Möglichkeit eines separaten 2. Bettes (gerne auch ein Doppelbett, sehr gerne ebenfalls als Hubbett)

Damit sind wir aber schon an die Grenzen des Machbaren gestoßen. Raumgefühl mit einem 6m Modell wird wohl eher nicht gehen. Es gibt zwar Alkoven mit Doppelbett hinten auf 6m, aber dazwischen ist alles seehr eng. Wie RK schon schrub bietet ein Alkoven mit Stockbetten hinten auf 6,6m sehr viel Raum - allerdings sind die Betten auch dann da, wenn die Mama nicht mitfährt, die sind dann halt Stauraum (ohne Stauraumklappe). Ist eher eine praktische Sache, weniger ein 3-Zimmer-Wohnung Feeling.

Richtiges Wohnfeeling kommt (für mich) auf, wenn man ein Modell mit Längsbetten hinten hat, plus separate Dusche auf der einen und Klo auf der anderen Seite - die Klotüre wird schnell zur Schlafzimmertüre und im "Wohnzimmer" hat man noch viel Raum und kann TV schauen, während der andere schon pennt. Diese Modelle haben um die 7,4m Länge ... und knacken spätestens mit einem Hubbett schon die 3,5t Grenze, wenn man nicht eine absolut asketische Ausstattung hat.

Ein Kompromiss sind Modelle, die genauso gebaut sind, aber hinten nur Querbetten haben, die pendeln sich bei 7m ein und sind gleich um 100kg leichter. Auch hier gilt, ein zusätzliches Hubbett ist chique, bringt aber alleine zusätzliche 60kg auf die Waage. Entweder pennt die Mama auf der umgebauten Dinette oder das Gewicht ist über dem Limit.

Das nur als in-etwa Richtlinie, wir beschäftigen uns jetzt schon lange mit dem Thema. Jeder Zentimeter Raumgefühl wird sofort mit XX kg Mehrgewicht bestraft. Auch ist es so, dass das Grundgewicht bei jedem Hersteller anders ist. Das Stichwort heißt "Masse abfahrbereit", die liegt bei den genannten Grundrissen zwischen 2,6 und 3to. Das klingt jetzt noch nicht so schlimm, aber dazu kommt das Gewicht von den vielen hübschen Zusatzpaketen, die man ja auch haben möchte: Motor- oder Chassis-Paket, Hubbett, Markise, Radträger, SAT, TV, Zusatzpölster, Klima, großer Kühlschrank, Hubstützen, Solaranlage, ... und schwupps, ist man bei 3,3to und hat dabei noch keine Passagiere an Bord.

Deine o.a. Wünsche sind realisierbar, aber nicht alle gemeinsam - das wäre die Quadratur des Kreises.

Martini am 21 Nov 2018 10:33:13

Nur zur weiteren Überlegung:

Zitat: „es soll ein Neufahrzeug sein“.

Ein Neufahrzeug hat auch gewisse Nachteile, die da wären:
- Es ist meist (nicht immer) völlig nackt, ohne besondere Zusatzausstattung und nützliches Zubehör.
- Die anfänglichen Kinderkrankheiten sind noch nicht behoben bzw repariert (auch über die Garantie)

Das waren für mich wichtige Punkte beim Kauf.
Ich würde ein Womo bevorzugen, das vielleicht 1-2 Jahre alt ist und mit einem Kilometerstand bis ca. 10000 km. Da sind einmal die Anfangsprobleme schon behoben. D.h. man muss sich weniger mit dem Händler ´rumärgern.
Und der Vorbesitzer hat möglichweise bereits die evtl. notwendige Zusatzaustattung, was mir ja auch von Nutzen sein kann, einbauen lassen.
Somit habe ich als Käufer von einem „neuwertigen“ Fahrzeug schon ein paar Probleme weniger und habe trotzdem ein „neues“ Fahrzeug. Und ich denke, selbst als Neuling, Anfänger und Nichtschrauber, der noch keine Erfahrung mit der Materie hat, ist es kein großes Risiko, ein solches Wohnmobil dann zu kaufen.
Vom einem billigeren Kaufpreis jetzt mal ganz abgesehen.

Aber das ist nur eine Überlegung von mir und meine persönliche Meinung. Entscheiden muss jeder selber.

Martin

bischof70 am 21 Nov 2018 10:43:12

Hi Peter,

sorry zu sagen, aber Deine Punkte gehen nicht alle auf einmal. Und bevor man sich mit "Kleinigkeiten" verzettelt musst Du erstmal eine Grundsatzentscheidung treffen, <3,5t oder nicht. Bei Deinen "Wünschen" ist vieles nur mit >3,5t möglich. Und dabei hast Du viele Dinge noch gar nicht angesprochen wie z.b. Wasser, Solar, Strom, Zuladung, Fährrader, Roller etc.

Bevor Du in so eine Lange Planung gehst, miete doch noch 2,3 Mal in Deutschland um überhaupt zu wissen was Du willst. Was auch hilft ist mal einen ganzen Tag zu einem großen WoMo Händler zu gehen und sich mal 30 Minuten in einen potentiellen Kandidaten zu setzen, auch auf das Bett zu legen, nicht nur 30 sekunden, sich auf den Pott setzten, in die Dusche und mal die Handbewegungen durchzuführen, was so üblich ist ;-) - wir hatten das z.B. bei Hymer World in Wertheim gemacht. Hat zwar den letzten Service, aber ne super große Ausstellung wo man wunderbar schauen kann. Und falls Du von weiter her kommst, miete Dir ein WoMo, fahre dort hin, gibt nen kostenlosen stellplatz vor der Tür und dann kannste schaun. Und bei weiblicher Begleitung ist noch ein Factory Outlett daneben :-)

Und zu weiteren Fragen, ich kann Dir empfehlen erstmal viel, viel und noch viel mehr die Foren durchzulesen, hier habe ich mir auch mein ganzes Wissen hergeholt, weil wenn Du Fragen stellst, 2 Fragen ergibt mindestens 20 verschiedene Antworten und Du wirst total kirre :-)

Grüße

Uwe

VS1400 am 21 Nov 2018 10:49:08

Moin Peter,

wenn du unbedingt bis 3,5 t bleiben willst, und dabei so groß wie möglich,würde ich folgendes machen:

Ein für dich passendes Mobil gebraucht (aus Vermietung oder junger Gebrauchter) kaufen. Dort hast du die Möglichkeit das Fahrzeug mit der verbauten Ausstattung vorher zu wiegen.
Dann kannst du sehen ob das mit dem Gewicht und der Zuladung passt.

Viele Grüße aus Ostwestfalen

Volker

rkopka am 21 Nov 2018 10:59:23

bischof70 hat geschrieben:Was auch hilft ist mal einen ganzen Tag zu einem großen WoMo Händler zu gehen und sich mal 30 Minuten in einen potentiellen Kandidaten zu setzen, auch auf das Bett zu legen, nicht nur 30 sekunden, sich auf den Pott setzten, in die Dusche und mal die Handbewegungen durchzuführen, was so üblich ist ;-)

Hab ich auch gemacht. Gerade wohl bei Hubbett und wenn man es nicht gewohnt ist. Wie umständlich ist es, wie sehr kann man sich im Rest des Womos noch bewegen ? Oder auch was einem so einfällt an sonstigen Vorgängen (z.B. Kochen, Umziehen, Sitzen-auch länger, vom Cockpit nach hinten gehen, die Sitze drehen, alle Klappen und Fenster mal öffnen, Zusatzbetten umbauen...).

Für die 3,5t muß man noch unterscheiden, was jeweils mit soll. Wenn du normal allein fährst, kannst du wahrscheinlich einiges an Spielzeug (Fahrrad, Roller...) mitnehmen. Mit Mitfahrern muß dann einiges davon zuhause bleiben. Wenn das OK ist, ist es leichter. Wenn aber 4 Mann jeder mit Fahrrad und eigenem Sportgepäck anstehen, dann ade 3,5t.

Und nochmal das Thema Alkoven. Komischerweise (für mich) mögen den anscheinend einige/viele nicht, aus optischen Gründen ? Wenn es aber um wenig Länge und viel Raum geht, ist er erste Wahl. Zumindest wenn man noch ein paar Stufen steigen kann. Auch wenn nicht hat er massig Stauraum, der auch zum Schlafen geeignet ist ohne große Umbauten. Und bekanntlich bedeutet Länge auch immer Gewicht.

RK

Ruedi1952 am 21 Nov 2018 11:00:48

Mache dir auch Gedanken ob du im Winter unterwegs sein willst.
Unser hat einen gekapselten Tank, die Wasserab und Zuläufe liegen auch darinnen und es wird zwischen Tank und Kapselung von der Truma warme Luft eingeblasen.
Bei bisher -14 Grad und Truma auf Stufe 2 ist nichts eingefroren.
Zu der Eierlegenden Wollmilchsau die gibt es nicht. Wir haben einen "armen Leute Weinsberg Orbiter" er ist gut verarbeitet aber den gibt es nicht mehr.
Er ist auch ein Alkoven mit Thermovorhang, ebenso einer vor der Fahrerkabine und den Heckstockbetten.
In die Heckgarage passen zwei 28" E Bike nebeneinander.
Auf 6,3 m viel Platz und wir hatten mit drei Personen, drei E Bikes eines davon auf dem Heckträger, Getränke für zwei drei Wochen etwas Essen, Klamotten, vollen Dieseltank, vollen Frischwassertank 100 ltr und Toiletten Spülwasser 3340 kg auf der Waage.
Allerdings nur 75 AH Batterie, nur Markise sonnst keine weiteren Ausstattungsteile.
Wenn man zur Vollausstattung tendiert geht die Nutzlast gegen 0.

backspin am 21 Nov 2018 12:13:58

Schau, dass Du Dir verschiedene Mobile zum Test mietest (nicht nur in der Schönwetterphase!). Nur so erkennst Du was für Dich ein Muss ist und auf was Du verzichten kannst! Haben wir auch gemacht und sind sehr gut damit gefahren. Leider war die Auswahl an in Frage kommenden Mobilen danach recht überschaubar (innherhalb unseres Budgets).

Zum Thema Gewicht beachte Folgendes: Die Gewichtsangaben in den technischen Daten der Hersteller dürfen um 5% (in beide Richtungen) vom tatsächlichen Gewicht abweichen. Wenn das Mobil in der Grundausstattung mit 3,0 to angegeben ist, kann es durchaus auch 3,15 to wiegen. Dadurch wird die mögliche Zuladung für Ausstattung, Zubehör und Fahrgäste um 30% von 500kg auf 350kg reduziert.

Ich befürchte, dass die Hersteller diesen Spielraum nur zu gerne ausschöpfen...

Jagstcamp-Widdern am 21 Nov 2018 12:21:41

ich würde mit neukauf ersma warten, wie es mit der schadstoffgeschichte /fahrverboten / steuer ... weitergeht.
da können noch entscheidungen kommen, die jedes fahrzeug unter 6dtemp von heute auf morgen zu viel zu teuer eingekauftem schrott machen!
also gebraucht!

allesbleibtgut
hartmut

babenhausen am 21 Nov 2018 12:40:46

Euro 7 lauert schon länger
kleiner Einblik : --> Link

Fiat hat den Dieselausstieg schon fest im Blick,heißt im Umkehrschluß dort wird Motorenentwicklung für Kleindiesel wird stark reduziert bis eingestellt.
Bleibt Benzin ,Strom und Erdgas,Wasserstoff im Massenmarkt ist vom handling als auch von der Herstellung zu kompliziert/Teuer .

bischof70 am 21 Nov 2018 13:32:33

Die Diskussion erinnert mich jetzt stark an meine Großeltern, die immer sagten, wenn wir mal auf Rente sind, dann machen wir. 2 Wochen nachdem Opa auf Rente war hat Oma einen schweren Schlaganfall bekommen und nix wurde mehr gemacht.

Mensch Leute, Ihr lebt jetzt, wenn ich auf 6, 6abcd temp, 7,8,9,10 warten will, dann sollte man sich ein e-auto mit Zelt kaufen..

Grüße

Uwe

Bodimobil am 21 Nov 2018 13:41:19

bischof70 hat geschrieben:Mensch Leute, Ihr lebt jetzt, wenn ich auf 6, 6abcd temp, 7,8,9,10 warten will, dann sollte man sich ein e-auto mit Zelt kaufen..


:daumen2:

Sobald Euro 7 bestellbar ist, steht schon die Diskussion zu Euro 8 im Raum - das ist so sicher wie das A.... in der Kirche!

Ich werde mit meiner grünen Plakette noch einige Jahre fahren. Was soll ich mit dem Wohnmobil im Zentrum einer Großstadt?
Ich muss jetzt schon gut planen wo ich her fahre. So muss ich ständig die Leverkusener Brücke umfahren. Demnächst kommt die A40 dazu.
Na und, so lange ich mit meinem Womo durch die Eifel an die Mosel fahren kann interessiert mich das alles nicht.

Gruß Andreas

backspin am 21 Nov 2018 14:36:30

Nachtrag:
Die Hoffnung mit einem aktuellen Motor 10 Jahre vor Fahrverboten verschont zu sein kannste Dir vermutlich abschminken.

Meinen aktuellen Firmenwagen (Seat) habe ich im Dezember 2015 neu bekommen, mit einem wunderschönen Euro5-Diesel.
Es hat hier in Hamburg somit nicht mal 3 Jahre gebraucht bist ich vom ersten Fahrverbot betroffen war...

Jagstcamp-Widdern am 21 Nov 2018 15:10:38

es ist aber schon ein unterschied, ob man einen firmenwagen für 30t€ "bekommt" oder ein Womo für 80t€ bezahlt...
ihr denkt alle "nur" an ein paar fahrverbote, ich denke z.b. an verdoppelung von dieselpreisen/kfz-steuer, komplettfahrverbote für diesel-kfz undundund...

allesbleibtgut
hartmut

bigben24 am 21 Nov 2018 15:36:32

Hallo Peter6622
Die letzte Entscheidung was Du Dir wann, wie und für was kaufen wirst, kann dir eh keiner abnehmen ;-) aber vielleicht helfen Dir ja ein paar persönliche Erfahrungen eines WoMo Newbies 2018.

Wir hatte uns auch etwa ein Jahr damit auseinandergesetzt, sind auf Ausstellungen gelaufen, haben unsGrundrisse angesehen, bis wir einen groben Weg hatten. Für uns waren folgende Kriterien wichtig:

- WoMo für 2 people only
- Recht schmales Fahrzeug (Ist B= 2,22m) da wir viel in den Bergen unterwegs sind (hat sich bereits bewährt)
- Längsbetten (kein Hubbett) da wir verschobene Wach- und Schlafzeiten haben
- Raumbad (lieber 1 x Bad/ WC in akzeptabler Größe, als 2 x Mikrobutze)
- Große Garage (für Roller)
- Länge max 7m

Danach haben wir dann bei allen Herstellern gesucht und sind letztendlich bei Hymer (Exsis-t 588) gelandet

Gewicht: 3,5t - Laß Dich nicht verrückt machen, von denjenigen die sagen "Das geht nicht" ich sage Dir "Es geht gut" inkl. Roller in der Garage, wenn man nur das in den Urlaub mitnimmt was man wirklich braucht und Vorräte unterwegs nach Bedarf kauft und nicht für 4 Wochen Futter und Getränke mitnimmt. Wir haben das dieses Jahr mehrfach (davon 1 x 4 Wochen) ausprobiert und haben nichts vermißt.
Wichtig dabei ist jedoch, daß man sich ein Basisfahrzeug aussucht, das recht leicht ist und einem noch einen Ausstattungsspielraum läßt. Bei uns lag die fahrbereite Masse bei 2.810kg, da geht noch was ab, (Google: Fahrbereite Masse) dann hat man das reine Leergewicht und kann in Ruhe alles aufaddieren was man möchte. Es gibt im www. auch Ladetabellen, in die man alles eintragen kann. nach der Abholung ging es erst zur Tanke und dann auf die Waage, danach beladen und am Beginn der ersten Ausfahrt nochmal auf die Waage ( beladen, getankt 80l Wasser = 3480kg) inkl. Roller

Wie bei Dir war es auch bei uns so, daß wir uns gesagt haben, daß wir uns nur EINES kaufen werden und von daher bei der Ausstattung keine Kompromisse eingehen werden, von daher haben wir alles zugekauft was wir wollten und brauchten. das kann jeder für sich anpassen:
Bei uns waren das:
- TV / SAT
- Truma Duo Control mit Crash Sensor
- Gasflaschenauszug
- Maxi Fahrwerk (abgelastet auf 3,5t sehr zu empfehlen (Fahrkomfort / Bremsen))
- Außengasanschluß zum Grillen
- 1700W Sinuskonverter für 230V (Senseo Kaffemaschine)
- 2 x Solarpanel á 120W( damit die Batterien auch wieder voll werden :-)
- 25A Ladebooster
- 2. Aufbaubatterie
- GFK Dach (war dabei)
- Doppel DIN Radio mit div.

Das kann jeder für sich anpassen, bei uns war und ist es perfekt!

Kaufen / Bestellen: Es gib ja Leute, die suchen sich ein Modell aus, konfigurieren das , bestellen es und warten dann zwischen 6 und 12 Monate darauf. Das war für uns ein No Go. Nachdem wir uns nach viel besichtigen und lesen.........und.......und.......entschieden hatten was wir wollen, habe ich seit Herbst 2017 den Markt beobachtet. Gilt jetzt nur für Hymer, ich vermute es ist bei anderen Modellen aber ähnlich. Überall haben wir gut vorausgestattete Modelle für 8 - 12TEUR unter Liste bei Händlern gefunden. Manche waren Modell 2017, manche aus 2016. Das verschob sich so immer weiter bis Mitte 2018 (Kauf) Es schien so, als wenn viele Händler immer Fahrzeuge mit einer guten Grundausstattung im Vorlauf haben, die im Abstand X eintrudeln, und damit ohne Lieferzeit verkauft werden können. Wir sind dann zu einem Händler um eines dieser Fahrzeuge anzuschauen und ggf. zu kaufen. Leider war das Angebot am Vortag verkauft worden. Wir haben uns dann ein aktuelles 18er Modell in der Ausstellung angesehen, beim Listenpreis etwas geschluckt, es aber dann mit dem Verkäufer mit allem bestückt was wir haben wollten und Endverhandelt. Letztendlich war das günstiger als das mit Discount versehene Vorjahresmodell und innerhalb von wenigen Wochen (Nachrüstung) verfügbar. Unser Budget lag bei 70k€ +/- 10%, welches wir am oberen Ende eingehalten haben. Bis dato haben wir die Investition noch nicht bereut.

Dir viel Spaß bei der "Findung" und Entscheidung

Winni540 am 22 Nov 2018 15:06:08

Hallo Peter,
so, wie Du das beschreibst, könnte Dir ein Wingamm gefallen.
Alle Fahrzeuge des Herstellers sind hochwertig gebaut und ausgestattet. Der Aufbau ist ein GFK Monocoque. Das heißt, Du hast einen nahtlosen, dichten und stabilen Aufbau. Die Modellreihen gibt es in unterschiedlichen Varianten - bis 3,5 t : Der kleinste -Micros- ist nur 5,20 mtr lang und der größte - OASI690-ist 6,90 mtr lang. Und keines der Mobile ist breiter als 2,23mtr. Was aber alle vereint ist ein unglaubliches Raumgefühl, großzügige Badezimmer. Die Modelle sind zum größten Teil mit einem patentierten Hubbett ausgestattet und haben noch eine zusätzliche Liegefläche, entweder auf der L-Sitzgruppe, oder als Quer- oder Längsbett im Heck.
Die Wasser und Abwassertanks sind beheizt und voll wintertauglich.
Ich selber fahre seit 1 1/2 Jahren einen OASI540 und bin super zufrieden.
Liebe Grüße

Ellen

lonsome am 22 Nov 2018 15:22:07

Hallo,

zum Thema Raumgefühl: Das war für mich der Grund, einen Alkoven zu kaufen. Ich habe mir mehrmals TI und VI angeschaut. Ergebnis war immer gleich: Es ist immer der Verlust da durch die Betten. Entweder bei Hubbetten fallen Schränke weg, oder bei Ti ist fast die Hälfte des Innenraumes mit den Betten belegt. Beim Alkoven hast Du die Betten über dem Fahrerhaus, ein Raum, der sonst ungenutzt ist.

Zweiter Vorteil: Winter. Ein dicker und gut gemachter Trennvorhang zum Fahrerhaus und die Kältequelle unisoliertes Fahrerhaus ist ausgeschaltet, ebenso die Kondenswassersoße an den Fenstern im Fahrerhaus. Es gibt zwar Möglichkeiten, alles gut zu beheizen, aber das braucht halt Gas und Strom.

Schau Dir mal die Knaus Alkoven an, da gibt es sogar die Möglichkeit, den Alkoven hochzuklappen und dann wie einen TI zu nutzen, aber mit den Vorteilen eines Alkoven.

Nachteil: Klettern nach oben, oder wenn im Alkoven der "hintere Bewohner" mal in der Nacht aufs Klo muss ...

Gruß
Klaus

rkopka am 22 Nov 2018 16:00:38

lonsome hat geschrieben:Schau Dir mal die Knaus Alkoven an, da gibt es sogar die Möglichkeit, den Alkoven hochzuklappen und dann wie einen TI zu nutzen, aber mit den Vorteilen eines Alkoven.

Genauergesagt, die Liegefläche im Alkoven hochzuklappen. Das ist nicht so selten, hat mein Carado genauso. Der alte Bürstner konnte die mittlere Liegefläche nach vorne schieben, um mehr Höhe dort zu haben.
Wobei TI-Nutzung hier nicht ganz stimmt. Damit hat man über den Cockpitsitzen mehr Höhe und leichteren Durchgang. Da man aber sowieso eine Volldinette hat, sind die Plätze im Stand nicht am Tisch und höchstens der Beifahrersitz drehbar.
Ich nutze die Funktion nicht. Entweder ist der Alkoven sowieso komplett angeräumt :-), oder sonst meistens zumindest der vordere Teil, wenn ich oben schlafe. Außerdem brauche ich da keinen Freiraum nach oben beim Fahren. Man muß nur den Kopf etwas einziehen beim Durchgehen. Für sehr große Personen aber wohl eine interessante Option.
Das mit dem Klettern ist relativ. Ins Hubbett muß man erstmal kommen. Und hinten über der Garage sind es meist auch schon ein paar Stufen.

RK

eclipse88 am 22 Nov 2018 18:07:50

Zumal man ja beim Hubbett genauso über den anderen klettern muss, wie beim Doppelheckbett. Was anderes kommt ja nicht in Frage bei der gewünschten Länge.
Da fallen Längs-, Einzel- und Quennsbetten ja raus.
Außer der Adria compact SLS, mit Slide Out nach hinten.

Wobei ich auch sagen muss die Alkoven werden ja auch immer höher, das ja nicht mehr wie früher wo man gut 50 cm bis zu Decke hat, heute ist es ja deutlich mehr. Ich möchte nicht auf meinen Alkoven verzichten. :D

Winni540 am 22 Nov 2018 18:25:09

Stimmt nicht ganz
Bei mir muss im Hubbett niemand übereinder klettern.
Hier ist das Hubbett ein Längsbett. Und das auf einer Länge von 5,40 mir.
Geht doch !

eclipse88 am 22 Nov 2018 18:37:08

Ja das stimmt, es gibt auch Längshubbetten, Chausson und Challenger haben auch welche. Aber eben dort hat man auch die Beeinträchtigung der Sitzmöglichkeiten.
Wie das bei deinem Wingamm aussieht, weiß ich jetzt nicht.
Wie schon ganz oft gesagt wurde, es gehen nicht alle Wünsche vom TE.

lonsome am 23 Nov 2018 11:08:02

Hallo,

das ist ja das Problem, dass alles seine Vor- und Nachteile hat. Die Leiter in den Alkoven ist sicher eine andere Nummer als ein paar Stufen z. B. bei einem Heckbett. Ich mag den Alkoven vor allem, weil ich da nichts umbauen muss: Nach dem Mittagessen fallen die Augendeckel zu - einfach raufklettern .... chhrrr...pitjebuhhh... chrrr...

Und ich mag auch, dass ich beim ALkoven rausschauen oder die Fenster aufmachen kann, frische Luft habe, das Rauschen des Meeres höre. Wenn ich es richtig weiß, geht das bei einem Hubbett so nicht?

Wenn jemand kompakt und trotzdem viel Raumgefühl sucht, dann bleibt wohl kaum etwas anderes als ein Alkoven. Auch eine separate Dusche lässt sich da leichter unterbringen, weil ja unten mehr Raum bleibt.

Ich war vor zwei Jahren kurz davor, einen Vollintegrierten zu kaufen, auch TIs waren in den Überlegungen drin. Aber genau wegen des Raumgefühles und der Raumnutzung mit Schränken etc. bin ich dann doch wieder beim Alkoven gelandet - und glücklich.

Gruß
Klaus

bigben24 am 23 Nov 2018 12:30:31

Vielleicht noch eine Anmerkung zu Länge und Breit der Mobile - völlig subjektiv und ohne jeglichen Anspruch auf Allgemeingültigkeit ;-)

Ich erachte die Fahrzeuglänge beim Fahren für völlig irrelevant - Länge läuft und der der 7. Meter fährt einfach mit. Die Länge hat mich da noch nie gestört. Die einzige Einschränkung ist ggf. beim Parken, von daher ist es (für uns) völlig egal ob das WoMo, 5,6, oder 7m lang ist. Die Breite dagegen kann durchaus einen Unterschied machen. Wer wie wir 2 x auf einer Paßstraße einem Bus oder 40tonner (in einer Kurve) begegnet ist, weiß den Vorteil eines nur 2,22m breiten WoMos zu schätzen. 10cm breiter und es hätte beide mal nicht mehr gepasst, - mit allen Konsequenzen. Klar ist es dann Innen auch schmaler - so what ;-) für uns ist es OK.

Tinduck am 23 Nov 2018 12:49:42

‚Mit allen Konsequenzen‘ - wie hört sich das denn an? Fällt dann einer von beiden in die Schlucht??

Alle Fahrzeuge haben einen Rückwärtsgang, und niemand ist bisher gestorben, wenn er mal rückwärts bis zur nächsten Ausweichmöglichkeit muss. Wer das nicht kann, sollte vielleicht fahren lassen, denn irgendwann und irgendwo passt es auch mit 2,22 m nicht mehr.

Fahr bloss nicht nach England....

bis denn,

Uwe

rkopka am 23 Nov 2018 13:08:08

bigben24 hat geschrieben:Ich erachte die Fahrzeuglänge beim Fahren für völlig irrelevant - Länge läuft und der der 7. Meter fährt einfach mit. Die Länge hat mich da noch nie gestört. Die einzige Einschränkung ist ggf. beim Parken, von daher ist es (für uns) völlig egal ob das WoMo, 5,6, oder 7m lang ist.

Naja mit 5m parkt sichs einfach, mit 6m steht man knapp aus einer Lücke hervor, mit 7m braucht man schon meist eine Doppellücke. Und in engen Straßen dreht es sich auch leichter.

Die Breite dagegen kann durchaus einen Unterschied machen. Wer wie wir 2 x auf einer Paßstraße einem Bus oder 40tonner (in einer Kurve) begegnet ist, weiß den Vorteil eines nur 2,22m breiten WoMos zu schätzen. 10cm breiter und es hätte beide mal nicht mehr gepasst, - mit allen Konsequenzen.

Wobei es da ganz auf die Situation ankommt. Die Straßen hätten genauso noch 10cm enger sein können, und dann sind deine 2,22m genauso zuviel. Meiner ist mit 2,30m schon eher breit, hätte aber mit etwas anderem Fahren auch passen können ? Es hier an wenigen cm aufzuhängen ist nicht sehr realistisch. Und wie oft kannst du die 10cm wirklich ausspielen ? 2,50 wären da wohl eher ein Problem. Das mit dem Bus in der Kurve hatte ich in N auch mal (erste Fahrt). Ging auch. Wenn etwas problematisch war, dann eher die Spiegel (generell unsere und der des Busses damals). Auf wenige cm ran ist sowieso keine gute Idee. Ein kleines Schwanken und du berührst den anderen oben.

RK

kiteliner am 23 Nov 2018 13:17:51

Deswegen waren bei (machen) Bussen früher die Außenspiegel mit einem Schwalbenschwanz versehen, den man dann recht einfach demontieren konnte (so bei meinem Magirus) Ich weiß nicht, ob das bei den heutigen Kunststoff "Hornissenspiegeln" noch möglich ist. Wahrscheinlich nicht, wäre zu einfach.
2,3m breite Grüße von
Thomas

bigben24 am 23 Nov 2018 13:32:35

Tinduck hat geschrieben:‚Mit allen Konsequenzen‘ - wie hört sich das denn an? Fällt dann einer von beiden in die Schlucht??

[......]
bis denn,

Uwe


;-) nein natürlich nicht -gemeint war, wenn dann schon mal ein paar Autos hinter Dir sind und es noch mehr werden.....dann dauert so eine Situation auch schon mal etwas länger ;-)

Grundsätzlich fährt sich ein etwas schmaleres Fahrzeug einfacher und stressfreier , gerade in den Bergen oder auf schmaleren Straßen oder Alleen mit Gegenverkehr( gerade im Osten)

Wobei es da ganz auf die Situation ankommt. Die Straßen hätten genauso noch 10cm enger sein können, und dann sind deine 2,22m genauso zuviel.
Ja stimmt ist auch eine Sache der Wahrscheinlichkeit und die ist bei schmaler etwas größer
Wer das nicht kann, sollte vielleicht fahren lassen, denn irgendwann und irgendwo passt es auch mit 2,22 m nicht mehr.
Stimmt, ich könnte wahrscheinlich auch rückwärts in den Urlaub fahren, dauert mir aber zu lange :razz:

Aber das Schöne an unserer Gesellschaft ist ja , das es jeder machen kann wie er mag :-)

markgraefin am 23 Nov 2018 15:26:01

Hallo Peter,

nach vielen Vorstellungen und Ideen der männlichen Wohnmobilisten, mal was von mir :

Ich habe jetzt das dritte Wohnmobil in 9 Jahren und eine Menge Lehrgeld bezahlt, deshalb erlaube
ich mir, dir meine Erfahrungen zu schreiben.

Als erstes kann ich dir nur heftigst empfehlen, hier in Deustchland mindestens zwei verschiedene Wohnmobile zu
mieten um erstmal festzustellen, was ihr wirklich braucht um euch wohl zu fühlen.

Unser erstes Wohnmobil war ein ADRIA coral 7m lang und mit Alkoven aus der Vermietung.
Es war ein ganz tolles Auto, aber aufgelastet.
Das hatte den Nachteil, dass ich nur 100 fahren durfte und ein LKW-Überholverbot dann auch meines war.
Außerdem hatte das Auto leider, leider ein Querbett, das sich für uns (älter und behäbiger) auf die
Dauer als no go heraustellte.

Dann ließ ich mich hinreißen und kaufte einen neuen Sunlight 7,50 m lang.
Das Auto hatte nicht nur Kinderkrankheiten in Massen, es war einfach ein Auto in dem Materialien
der billigsten Sorte verarbeitet wurden.
Es stand mehr in der Werkstatt, als dass ich es fahren konnte.
Einzig die beiden Einzelbetten und der große Keller waren wunderbar.
Nach gut einem Jahr hatte ich die Nase voll und gab ihn zurück.

Jetzt fahren wir aus Liebe zur Farbe :oops: einen Dethleffs Advantage I 5701 in mintgrün und dieses
Wohnmobil liebe ich sehr.
Es ist nur 6,50 lang, hat ein Festbett und ein total bescheuertes Hubbett.
Das ist das Einzige, was mich immer und immer wieder ärgert und ich würde, wenn ich könnte,
liebend gerne darauf verzichten.
Ansonsten ist es das Wohnmobil, das wir fahren werden, bis ich nicht mehr mag.
Wir haben noch ein dichtes Dachfenster und ein richtiges kleines Fenster im Bad (sehr wichtig) und einen SOG einbauen lassen.
Eine zusätzliche 12 Volt Steckdose und eine Markise machen das Auto perfekt.

Ich wünsche dir, dass du die eierlegende Wollmilchsau, die euch glücklich macht, findest.

Gruß
Markgräfin

peter6622 am 23 Nov 2018 18:52:51

Hallo liebe Womo-Begeisterten,
also eines mal vorweg...ich hätte niemals gedacht innerhalb von 4 Tagen so viele Antworten zu bekommen, dafür rechtherzlichen Dank liebe Ellen, Markgraefin, Bigben24, Klaus, Hartmut, Ruedi, Volker, Uwe, Martin, Dieselreiter, RK, Uwe und Alfred (hoffe ich habe niemanden vergessen).
Ich habe mir alle eure Ratschläge und Erfahrungen, Tipps und Meinungen sorgfältig durchgelesen.
Einiges muss ich mir noch in Ruhe durch den Kopf gehen lassen, auf anderes kann und möchte ich bereits jetzt schon eingehen und euch damit eine Rückmeldung geben:
(an)Bigben24, (an)Markgraefin:
danke dass ihr euch die Mühe gemacht habt so viel zu schreiben und mich so ausführlich an euren Erfahrungen und Meinungen teilhaben zu lassen...das war toll zun lesen und ist eine wertvolle Hilfestellung für mich in (meiner) Entscheidungsfindung. Der Exix-t 5,88 ist bestimmt ein tolles Fahrzeug und bietet so einiges was ich mir auch Wünsche.
(an)Ellen (Winni540):
von Wingamm hatte ich bisher noch nie etwa gehört, daher danke für den Tipp. Ich habe mir die Fahrzeuge natürlich gleich mal auf der Website angesehen und muss dir zustimmen, dass hier aus einem sehr kompakten Fahrzeug mit 5,40m einiges an Raumgefühl herausgeholt wurde. Auch die Verarbeitung macht auf mich einen hochwertigen Eindruck. Leider ist der Preis auch dementsprechend und ich denke da komme ich mit meiner Preisvorstellung/Obergrenze nicht ganz hin. Habe mir aber trotzdem vorgenommen den Wingamm-Stand auf der CMT mal zu besuchen.
(an) alle anderen:
Uwe hast sicher recht mit der Aussage dass ich mich ganz zu Anfang nicht mit „Kleinigkeiten“ verzetteln sollte...dass meine „Wunschliste“ nicht komplett realisierbar sein würde war mir schon auch klar, und ich bin ja diesbezüglich durchaus kompromissbereit. Ich wollte damit nur einfach mal meinen Gedanken freien Lauf lassen...mich eines Besseren belehren zu lassen wenn ich das ein oder andere falsch sehe (zB was die Bettensituation und das Raumgefühl angeht). Das mit dem „Raumgefühl“ ist ja sowieso eine ganz individuelle Empfindung, ebenso was ein „kompaktes“ Fahrzeug ist und was nicht...ich denke da gibt es vermutlich so etwas wie einen goldenen Mittelweg auf den ich mich dann am Ende meiner Entscheidungsfindung bestimmt als „guten Kompromiss“ einfinden werde.
Was ich sowieso vor hatte ist, ein infragekommendes Womo erstmal anzumieten um es zu testen.
Das ich für bis zu 70 Tsd. allenfalls Mittelklasse erwarten darf hat mich dann doch etwas enttäuscht (70 Tsd. sind für mich sehr viel Geld), aber dann muss ich eben schauen dass es eine „gute“ Mittelklasse wird und keine schlechte.
Sorry, auch wenn ich die Argumente die dafür sprechen durchaus nachvollziehen kann...aber mit einem Alkovenfahrzeug kann ich glaube ich nicht glücklich werden (fragt mich nicht warum, ist mir glaube ich zu „globig“ und im Alkoven zu schlafen hat für mich etwa von Stockbett-Feeling und Schlafkajüte im Nachtzhug bzw. Rotelbus).
Auch zuerst mal mit einem jungen Gebrauchten anzufgangen ist nicht mein „Traum“ (sehe es da ähnlich wie Bigben24)...ich möchte mich bestmöglich informieren, testen, vergleichen, beraten lassen....um dann (idealerweise bei einem freundlichen Händler mit Werkstatt in meiner Nähe in Süddeutschland, Nähe Ulm) mein Traumfahrzeug zu einem akzeptablem Preis zu kaufen.
Wenn es denn so sein sollte dass ich (nach ein paar Jahren) Lust auf einen Neuen habe, dann ist das auch okay...aber angedacht oder gar geplant ist das erstmal nicht.
Auf jeden Fall möchte ich bei einem <3,5 t Fahrzeug landen, und da Integrierte sowieso preislich ausser Reichweite sein werden (was auch kein Problem ist) wird es aller Voraussicht nach ein schöner TI werden.
Ich denke nicht dass ich mit der Zuladung wirklich in Bedrängnis kommen werde (auch wenn für einige von euch gerade dieser Aspekt ein ganz wichtiger zu sein scheint), denn wie ich ja erwähnt habe werde ich die meiste Zeit alleine unterwegs sein...Roller habe ich auch keinen und mehr als 3 Wochen werde ich wohl auch nicht oder nur sehr selten unterwegs sein.
Wenn die Zeit gekommen und das richtige Fahrzeug für mich gefunden ist werde ich sicher auch nicht auf Euro 8,9,10...warten, aber da es ja vor Ende nächsten Jahres sicher nichts werden wird (und wenn ich es richtig mitbekommen habe bereits Mitte kommenden Jahres Fahrzeuge mit 6dTemp auf den Markt kommen) bin ich gute Hoffnung zumindest diesen Standard noch mitnehmen zu können.
Ansonsten bin ich für alles offen...kann gut sein dass ich von meiner (immer noch presenten) Hubbettvorliebe wieder abkomme, sofern sich eine andere, für mich persönlich praktikable Lösung anbietet. Die Bettensituation ist mir schon recht wichtig und in meiner (vermutlich eher ungewöhnlichen Lage) die vor allem mich als Alleinreisenden ideal bedient, aber auch eine Option für die Mitnahme meiner Partnerin (uU sogar mit einem der Mädchen,(14) oder meiner Mutter (rüstige 72) bietet dürfte das schon nicht ganz einfach zu bewerkstelligen sein da eine gute Kompromisslösung zu finden.
Eine riesige Garage ist für mich eher zweitrangig. Ich möchte zwar gerne das eigene Trekkingrad (14kg) mitnehmen, aber dafür gibt’s sicher irgendeine Lösung.
Aktuell denke ich, dass ich mich mit einem 6-7m TI der Marken: Hymer, Dethleffs, Bürstener, Knaus, Weinsberg, Hobby, Adria, Carado...durchaus anfreunden könnte.
Vor 2 Jahren auf der CMT hatte mir ein Dethleffs 4-travel mit Längshubbett (T6966-4) ganz gut gefallen (der wird aber schon nicht mehr gebaut da er wohl auf dem Markt nicht so gut ankam).
Auf der letzten CMT war es dann der Bürstner Lyseo TD 744 oder 745, ebenfalls mit Hubbett(en).
Sind aber alles nicht gerade kleine Fahrzeuge die meine Preisobergrenze vermutlich auch etwas überschreiten würden, von daher tendiere ich gerade eher wieder zu „um die oder unter 7m Länge“ (und natürlich auch nicht übermässiger Breite)...klar muss ich da „raumgefühmässig“ ein paar Abstriche machen aber (ich denke da an Ellen mit ihrem Wingamm, der ja sogar auf 5,40 m einiges zustande bringt) ich hoffe da einfach auf neue, pfiffige, innovative Ideen und Lösungen der Hersteller. Selbiges gilt für die Bad/Dusche-Lösung, wo es ja immer wieder neue Ideen und Lösungen gibt (ich denke da an das Raumbad mit umklappbarer Wand, die zwar den Nachteil hat dass man zum umklappen den Raum (nackt) kurz verlassen muss was sicher nicht ideal ist, aber dafür sowohl ein geräumiges Badezimmer/WC also auch eine geräumige Dusche in einem dafür zur Belohnung bereithält.
Oh Gott, schon wieder so viel Text....ich mache sofort Schluss und freue mich sehr weitere Tipps, Ratschläge und Erfahrungen von euch mit auf den Weg zu bekommen...

So long...Ralf ("peter6622" hat sich als mein Forenpseudonym irgendwie mal eingeschlichen, aber jetzt wo wir uns kennen ;-)

garagenspanner am 23 Nov 2018 19:02:13

moin Ralf :D

ich , als bekennender Alkovenliebhaber las nun gerade das dir ein Alkoven zu klobig daher käme
und zu eng wäre. Ich habe in meinem Alkoven eine Fläche von 1,60m x 2,10x bei einer lichten Höhe von 85 cm.
Das Heckbett meiner lauthals schnarchenden Ehefrau hat nur 1,40m x 2,10m.
Und das erklimmen der Schlaffläche im Alkoven ist auch für untergrosse Personen (so wie ich Einer bin) mit
einem (fast) Spagatschritt abgehakt.
Den Wunsch nach einem Neufahrzeug kann ich nachvollziehen , rate jedoch davon ab (wie auch einige meiner Vorschreiber).
Nimm lieber einen gut eingerittenen Phoenix oder Concorde oder Wochner (und meistens) wird dann Alles gut :D

Gruss
Jan

rkopka am 23 Nov 2018 20:39:48

garagenspanner hat geschrieben:ich , als bekennender Alkovenliebhaber las nun gerade das dir ein Alkoven zu klobig daher käme und zu eng wäre.

Ist auch meine Ansicht. Das Alkovenbett ist eher eine große Spielwiese, von der aus man von oben eine gute Aussicht hat :-). Kein Vergleich mit einem Stockbett im Zug. Wobei ich auch im Heckstockbett immer wieder schlafe, wenn der Alkoven voll ist, entweder mit Modellen oder Mitfahrern.

Bzgl. klobiger Alkoven: schau dir, wenn es soweit ist, auch die Höhenangaben der TI an. Manche sind kaum niedriger als Alkoven. Die reine Optik ist natürlich Geschmackssache.

RK

peter6622 am 23 Nov 2018 23:00:56

Hallo Jan/RK,
ich kann wie gesagt durchaus nachvollziehen dass ein Alkoven-Womo in Sachen Raumgewinn durchaus Vorteile hat. Nichts desto trotz ist es wie es ist und ich kann es nicht anders beschreiben...ich kann mich mit einem Alkovenmodell nicht wirklich erwärmen (ist vermutlich auch einfach optische Geschmackssache) und auch nicht mit einem Gebrauchten (es sei denn es ergibt sich zufällig eine wirklich einmalige Gelegenheit).
Also wenn zwei grundlegende Dinge jetzt festlegen soll, dann wären diese Neufahrzeug und TI.
Grüsse und schönen Start ins Wochenende.
ralf

lonsome am 24 Nov 2018 15:12:34

Hallo,

Neufahrzeug: Das kann ich voll und ganz verstehen. Ich habe mir zwischendrin einen Gebrauchten gekauft, aus einer sehr guten Vermietung. ABer ständig war da das Gefühl: Hmmm... wurde da schon vorher etwas kauptt gemacht? Sieht das nicht aus, als wäre es schon einmal gerichtet? Weitere Argumente für ein Neufahrzeug: Garantie auf das Basisfahrzeug.

Und mit dem ALkoven ist es oft so: die einen leiben ihn, andere hassen ihn. Das ist meistens eine reine Gefühlssache. Ich kenne das vom Fotoapparat, den ich nutze. Da geht es auch darum, sich damit wohl zu fühlen, nicht nur um technische Seiten.

Beim TI solltest Du nur noch einmal das Problem Winter durchdenken. Ich sehe oft im Winter Fahrzeuge, bei denen das Fahrerhaus mit einer Isolierung abgedeckt ist, weil es eben nicht wirklich isoliert ist. Es hat einfach nur den Fiat- (oder sonstwie) Standard. Und der ist im WInter nicht so toll. Aber auch bei den TIs gibt es wohl in der Zwischenzeit gute Möglichkeiten wie einen VOrhang, den man um die Sitze herumziehen kann. Da würde ich auch mal nachfragen. So eine Isolierung über dem Fahrerhaus käme für mich nicht in Frage, denn alleine schon der Gedanke, die nach einer Nacht wieder abzunehmen, die Nässe usw. - nichts für mich.

Gruß
Klaus

peter6622 am 24 Nov 2018 17:34:55

Hallo Klaus,
das mit der Wintertauglichkeit ist sicher ein Punkt den es zu überlegen lohnt (
auch wenn ich spontan denken würde hauptsächlich von Apr.-Nov. unterwegs zu sein).
Gruss und danke, ralf

peter6622 am 12 Okt 2019 13:49:27

So...fast ein Jahr vergangen seit ich diesen Beitrag gestartet habe...Zeit mich mal wieder mit einem Update zu melden.

Nach CMT-Besuch und 2x Freistaat im Frühjahr hat es mir der Dethleffs Pulse 7051 EB angetan.
Daher habe ich diesen vor kurzem zum Testen für 1 Woche angemietet und muss sagen...ich bin ziemlich begeistert.

Die meisten meiner Wünsche würde dieses Modell sehr gut erfüllen, einzig das mir persönlich etwas zu kleine Bad und Waschbecken sind etwas gewöhnungsbedürftig.

Genial und nach diesem Test nicht mehr missen wollen finde ich die Möglichkeit des 2. Anschlags der Bandtüre um den hinteren Bereich (Bett, Bad&WC und Dusche) vom vorderen Bereich (Küche, Wohnraum, Fahrerhaus) komplett abzutrennen.
Damit hat man es hinten sehr geräumig und genug Privatsphäre zum umziehen, duschen..., während der Partner gleichzeitig vorn zB kochen, fernsehschauen oder sonstwas machen kann.
Ebenfalls nicht mehr missen möchte ich den stufenlosen vorderen Bereich.

Kochen, Abwaschen... funktioniert auch sehr gut, auch wenn die Arbeitsfläche um den Herd herum etwas größer sein könnte.

Etwas bedenken hatte ich ja bzgl. der Fahrzeuglänge (7,41m) was natürlich dem Wunsch nach getrenntem Bad/WC und Dusche geschuldet ist, aber damit bin ich Recht gut klar gekommen.

Optisch gefällt er mir sowieso und von der Verarbeitung denke ich ist er auch okay.

Als Mietfahrzeug hatte ich das 2019er Modell in GT Ausstattung, jedoch noch mit der 6-Gang Schaltung des Ducato.

Kaufen würde ich (falls ich mich für dieses Fahrzeug entscheiden sollte bzw. es mir leisten kann) nur die Variante mit der neuen 9Gang-Automatik, die ab kommendem Jahr produziert wird.

Alles in allem ein sehr gelungener Test...einziges Manko...der Preis...liegt (so wie ich ihn am Ende gerne ausgestattet haben möchte) doch sehr deutlich über meinem gesetzten Limit :-(.

Vom Kauf eines Gebrauchten von Privat möchte ich gerne absehen u.a. auch weil die Preise in den letzten Jahren so stabil waren dass der Unterschied zum Neuen gar nicht so groß ist.
Verlockend wäre schon eher, ihn vom Vermieter nach der 1. Saison abzukaufen...den den ich vor kurzem als Testfahrzeug hatte sah optisch nach 7 Monaten in der Vermietung und gut 21' km gar nicht so übel aus und wäre aktuell wohl knapp 20% unter Neupreis zu haben...
da kommt man schon kurz ins überlegen, aber das Risiko dass irgendein Schaden (Feuchtigkeit etc.) dann doch unentdeckt bleibt und einem später zum Verhängnis wird ist dann doch relativ gross denke ich...sowieso müsse man ihn dann so nehmen wie er dasteht, und der 6-Gang ist definitiv keine Option für mich.

Aber ich habe die Hoffnung auf einen für mich preislich erschwinglichen 2020er Pulse 7051 EB mit Automatik und guter Ausstattung noch lange nicht aufgeben...ab Frühjahr werde ich wohl die Augen offen halten und wer weiss....vllt gibt's ja im Sommer-Herbst, wenn die 2021er Modelle schon vor der Tür stehen, noch ein 2020er Modell im Abverkauf (Ausstellungswagen etc.) mit deutlichem Rabatt im vgl. zum Listenpreis und gut ausgestattet...so mein Plan...
ich bin gespannt, ansonsten muss ich mich wohl auch noch nach etwas günstigeren Alternativmodellen umsehen und ggf. eine weitere Testanmietung voranstellen.

Was meint ihr?

So long,

Ralf

hmarburg am 12 Okt 2019 14:54:31

peter6622 hat geschrieben:...Dethleffs Pulse 7051 EB angetan...für 1 Woche angemietet ...
...einziges Manko...der Preis...liegt...doch sehr deutlich über meinem gesetzten Limit...


Frage halt den Vermieter, was er für das Fahrzeug haben möchte.

Gruß, Holger

thomas56 am 12 Okt 2019 14:57:47

peter6622 hat geschrieben:Daher habe ich diesen vor kurzem zum Testen für 1 Woche angemietet


Das wäre die Chance gewesen vor dem Kauf vollbepackt mit vollen Tanks zu wiegen!

tztz2000 am 12 Okt 2019 14:59:16

hmarburg hat geschrieben:Frage halt den Vermieter, was er für das Fahrzeug haben möchte.

Er will doch einen mit Automatic! :ja:

hmarburg am 12 Okt 2019 15:01:52

tztz2000 hat geschrieben:Er will doch einen mit Automatic! :ja:


Einen Tod wird er sterben müssen, Automatic oder Überschreiten des Budgets.

Gruß, Holger

tztz2000 am 12 Okt 2019 16:02:55

hmarburg hat geschrieben:Einen Tod wird er sterben müssen, Automatic oder Überschreiten des Budgets.

Das überschrittene Budget ist vermutlich nach zwei Jahren vergessen.....

.... über die fehlende Automatik ärgert man sich solange man die Kiste fährt! :ja:

WomoToureu am 12 Okt 2019 16:41:55

tztz2000 hat geschrieben:.... über die fehlende Automatik ärgert man sich solange man die Kiste fährt!

Auf jeden Fall !

Der Tread selber ließ mich schon schmunzeln, denn einfach so von ...darf ich mal sagen Nichtcamper auf Wohnmobilist ... das ist so eine Sache.

Wir sind seinerzeit wohn Wohnwagen aufs Wohnmobil umgestiegen, auch jetzt haben wir manchmal wieder den Wunsch ein Wohnwagen zu haben. Hat alles seine Vor- und Nachteile. Dazwischen zwei Jahre als Pauschaltourist was uns dann doch nicht gefiel. Einige Gedanken hier: --> Link

Wie zutreffend geraten und dann ja auch verwirklicht wenigstens mal ein kurze Zeit mit einem Leihmobil. Da sage ich doch - gute Entscheidung.

Jetzt will er kaufen - schlechte Entscheidung !

Nein dazu würde ich nicht raten. Nimm Dir jetzt mal ein VI Wohnmobil mit Maxifahrwerk und ruhig über 3,5 t. Der Tipp das Fahrzeug mal vollbeladen auf die Waage zu fahren war richtig gewesen, leider hast Du es offenbar nicht gemacht, du hättest gestaunt !

Auch wir lieben unser Womo und geben es nicht mehr ab, die Breite ist uns sehr wichtig auch beim Fahren liegt er platt wie eine Flunder und wackelt nicht rum wie andere Wohnmobile die wir mal geliehen hatten ( bzw. unseren Ford Transit ) Kurz ich würde erst weitere Erfahrungen machen, dazu kann ich nur raten. Gerade in den Nebensaison bekommt man günstig Wohnmobile geliehen und ruhig auch mal den Mut haben, sich ein Wohnmobil z.B. in Spanien zu mieten und dort eine Woche zu verbringen. Wir z.B. sind und bleiben "Flugvögel". --> Link oder hier einige Reiseberichte aus dem aktuellen Jahr: --> Link

WomoToureu am 12 Okt 2019 16:53:54

Fazit:

Alle Entscheidungen und Meinungen anderer sind letztlich für Dich unrelevant, denn nur DU ( Ihr ) wollt mit dem neuen Mobil glücklich werden.

Da ihr aber noch nicht genug Erfahrungen habt, solltet Ihr Euch mal ein VI WOMO mit zwei großen Schlafbreichen ( vorn Hubbett ca. 1,6 m x 2,25 m ) hinten als Festbett gleiche Größe. Für uns ein MUSS, ich würde nie eine Womo haben wollen ohne diese Schlafbereiche. Meine Frau will vorn im Hubbett schlafen, ich habe hinten mein Reich. Niemand stört den anderen bei drehen, Toilettengang usw. alles Perfekt auch im WOMO usw.
Selber kennen lernen und dann selbst entscheiden, so auch mein Rat ohne Rat was für DICH gut ist. ( Das weiß ich leider nicht )

Übrigens wegen dem Gewicht: Das Fahrzeug vorher ein Wohnwagen hatte leider die Angewohnheit das mal ein Reifenschaden auftrat. Der eine Reifen fing Feuer und brannt während der Fahrt, wir hatten Glück und konnten in eine Autobahnbaustelle fahren und dort löschen. ( Lungerten so Bauarbeiter rum mit Feuerlöscher sonst hätten wir ihre Bierflaschen zum löschen genommen.

Der andere Reifen ist geplatzt, wir sind dann auch mal auf so eine Fahrzeugwaage gefahren mit dem gepackten Wohnwagen, die war aber böse ....

Na ja bald darauf haben wir unsvom Wohnwagen getrennt, passte nicht mit dem Gewicht ( mehr ins Auto ging auch nicht ) und es wurde letztlich ein 4,25 t Wohnmobil.......

Jetzt ist die Fahrzeugwaage auch nicht mehr böse zu uns....

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