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Vom Katastrophen-Rucksack zum Katastrophen-Wohnmobil 1, 2, 3, 4, 5, 6


Gast am 28 Nov 2018 08:22:36

Liebe Wohnmobilisten,

als Vorsorge im Katastrophenfall empfiehlt die Bundesregierung einen Katastrophen-Rucksack. Hat jemand von Euch schon mal darüber nachgedacht, dass Wohnmobil für den Katastrophenfall stets bereit zu halten?

Welche Dinge sollte man dabei bedenken?

Danke für Eure wertvollen Tipps.

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AndreasS am 28 Nov 2018 08:34:57

Moin,
Ich hab darüber schon mal nachgedacht. Es wäre sicher vorteilhaft, volle Wassertanks, genug Gas, Diesel, Nudeln, Sprudel, Kaffee und Rotwein an
Bord zu haben.
Das wäre meine Vorstellung davon, wie ich mal 3-4 Tage ohne städtische Gasversorgung und Stromversorgung leben könnte.
Gemachte Betten und frische Handtücher wären sicherlich auch positiv zu bewerten.
Je nach Notfall empfehle ich auch eine Pumpgun ;D

Lancelot am 28 Nov 2018 08:51:43

ManSim hat geschrieben: Hat jemand von Euch schon mal darüber nachgedacht, dass Wohnmobil für den Katastrophenfall stets bereit zu halten?

Nein ! Zu komplex und unhandlich im Katastrophenfall.

Wann brauchst Du das ? Wenn Deine Bude hin ist und Du ein Dach überm Kopf brauchst ...
Sind dann Straßen passierbar, gibt´s Elektrizität für die Treibstoffpumpen, gibt´s lokal noch Diesel oder Wasser ... :nixweiss:

Mit "leichtem Gepäck" bist Du imho deutlich besser gerüstet. Dazu braucht man auch keinen (sündhaft teuren) Notfall-Rucksack, der nur im Weg rumsteht. Eine kleine griffbereite Checkliste für die 25 min Abmarschbereitschaft tut´s sicher auch.

Der Fall ist (hoffentlich) schon unwahrscheinlich genug. Sollte das auch nicht ausreichend sein ... dann hilft auch keine Katastrophen-Vorsorge.
Denk ich :)

babenhausen am 28 Nov 2018 08:54:55

Was für eine Katastrophe soll es denn sein ?
Hochwasser,Hagel u. Sturm oder eher ein Loch im Socken? :lol:
3-4 Tage Autarkie in einem Fahrzeug dürften kein Problem sein zumal die Gefahren und deren Eintreffen doch abschätzbar sind mal von Erdbeben und explodierenden Kernkraftwerken mal abgesehen.

Wobei sich natürlich die Frage stell in wie weit ein Womo hilft wenn es bei einem Erdbeben samt Besitzer in der Halle verschüttet oder radioaktiv verseucht wird.
Einfach mal nachdenken wie ein Fahrzeug auszurüsten ist bei einer Saharaquerung Ost-West mit unsichererer Versorgung...
Viel Spaß dabei

null550 am 28 Nov 2018 09:02:48

Lancelot hat geschrieben:Nein ! Zu komplex und unhandlich im Katastrophenfall. Wann brauchst Du das ?

40km von uns entfernt ist das nächste AKW (Namen ist unerwünscht), hat immer wieder Störfälle. Wenn da was hochgeht, oder aber auch Fessenheim bei den bei uns überwiegend vorherrschenden Westwinden: Dann pack ich meine Familie und unsere Vorräte ins Womo und ab damit! Nur so als Beispiel.

cbra am 28 Nov 2018 09:10:49

babenhausen hat geschrieben:Was für eine Katastrophe soll es denn sein ?
Hochwasser,Hagel u. Sturm oder eher ein Loch im Socken? :lol:

genau das frage ich mich bei diesen "katastrophendiskussionen" auch immer

babenhausen hat geschrieben:3-4 Tage Autarkie in einem Fahrzeug dürften kein Problem sein zumal die Gefahren und deren Eintreffen doch abschätzbar sind mal von Erdbeben und explodierenden Kernkraftwerken mal abgesehen.
...


seh ich auch so - und da seh ich ein mit nudeln überladenes Womo auch nicht wirklich als hilfreich ;)

wenn man in unserer gegend katatstrophenschutz machen will, dann bei FF, THW etc. mitmachen oder wenigstens spenden

babenhausen am 28 Nov 2018 09:12:04

40km von uns entfernt ist das nächste AKW (Namen ist unerwünscht), hat immer wieder Störfälle. Wenn da was hochgeht, oder aber auch Fessenheim bei den bei uns überwiegend vorherrschenden Westwinden: Dann pack ich meine Familie und unsere Vorräte ins Womo und ab damit! Nur so als Beispiel.


Und genau auf diese Idee kommen noch weitere 10 Mio.Fahrzeugbesitzer und auf den Straßen bricht das Chaos aus und herrscht das Faustrecht .

Lancelot am 28 Nov 2018 09:13:41

null550 hat geschrieben: 40km von uns entfernt ist das nächste AKW (Namen ist unerwünscht), hat immer wieder Störfälle. Wenn da was hochgeht, ... .

... dann ist eh alles zu spät :!:
Setz Dich in den bequemsten Sessel, mach die beste Flasche Wein auf ... :(

babenhausen am 28 Nov 2018 09:14:13

40km von uns entfernt ist das nächste AKW (Namen ist unerwünscht), hat immer wieder Störfälle. Wenn da was hochgeht, oder aber auch Fessenheim bei den bei uns überwiegend vorherrschenden Westwinden: Dann pack ich meine Familie und unsere Vorräte ins Womo und ab damit! Nur so als Beispiel.


Und genau auf diese Idee kommen noch weitere 10 Mio.Fahrzeugbesitzer und auf den Straßen bricht das Chaos aus und herrscht das Faustrecht .

cbra am 28 Nov 2018 09:18:07

Lancelot hat geschrieben:Nein ! Zu komplex und unhandlich im Katastrophenfall. Wann brauchst Du das ?

null550 hat geschrieben:40km von uns entfernt ist das nächste AKW (Namen ist unerwünscht), hat immer wieder Störfälle. Wenn da was hochgeht, oder aber auch Fessenheim bei den bei uns überwiegend vorherrschenden Westwinden: Dann pack ich meine Familie und unsere Vorräte ins Womo und ab damit! Nur so als Beispiel.


da kannst aber auch mit PKW ins nächstbeste Hotel deiner Wahl fahren, ganz ohne rucksack und "notfallgedöns"

Aretousa am 28 Nov 2018 09:21:42

Glaubst du, dass mit du mit dem Wohnmobil dann schneller bist, als das vor dem du fliehen willst?

Hier gab es schon Wohnmobilisten, die wegen einer abgebrannten Küche ins Wohnmobil gezogen sind. Wir freuten uns während einer Badsanierung darüber, dass im Wohnmobil alles funktionierte.
Aber vor einer Katastrophe damit fliehen, kann ich mir nicht vorstellen.
Anders bei Katastrophen beim Kochen, wenn alle Geschäfte zu sind. Im Wohnmobil=Zweithaushalt gibt es immer Zucker, Salz, Essig und Öl und alle anderen wichtigen Zutaten.

Gast am 28 Nov 2018 09:31:25

Gewiss, das Wohnmobil ist nicht für alle gedachten Katastrophenfälle ein Lebenserhaltungssystem. Schon Majestix fürchtete nur ein Ding: dass ihm der Himmel auf den Kopf fallen könnte! Doch, wie er selbst sagt: "Es ist noch nicht aller Tage Abend." . :lol:

cbra am 28 Nov 2018 09:38:06

für welche katastrophenfälle siehst du denn ein Womo als praktikable lösung ?

Gast am 28 Nov 2018 09:43:39

cbra hat geschrieben:für welche katastrophenfälle siehst du denn ein womo als praktikable lösung ?


Nun, das ist eine sehr gute Frage. Pauschal meine ich, alle Fälle, in denen ich nicht vor dem Unabdingbaren stehe.

Asterixwelt am 28 Nov 2018 09:44:12

Hallo,

bei Erdbeben kann im WOMO von nutzen sein.

gruß

Michael

Matia am 28 Nov 2018 09:49:54

Für den Blackout die perfekte Lösung als Erstversorung, bis die Notfallkonzepte der Behörde greifen. Je autarker (Solar, Efoy), desto besser.

Die Wahrscheinlichkeit für einen Blackout sind übrigens gar nicht mal so klein. Das Stromnetz ist ziemlich an der Lastgrenze. Und das wieder hochfahren nach dem Blackout ist eine ziemlich komplexe Sache, weil ohne Strom funktioniert das nicht. Deswegen gibt es Kraftwerke mit einem sogenannten Schwarzstart, ohne Energie von aussen. Ziehen dann aber gleich alle Verbraucher wieder, bricht der Strom gleich wieder zusammen. Also zumindestens pro Person ein paar Liter Wasser, sonst ein paar Voräte und ev einen kleinen Gaskocher zu Hause zu haben, ist sicherlich keine Panikmache. Ein Wohnmobil vereint das perfekt. Inkl Heizung und allem.

bavarianbandit am 28 Nov 2018 10:05:55

Matia hat geschrieben:Für den Blackout die perfekte Lösung als Erstversorung, bis die Notfallkonzepte der Behörde greifen.

Die Wahrscheinlichkeit für einen Blackout sind übrigens gar nicht mal so klein. Also zumindestens pro Person ein paar Liter Wasser, sonst ein paar Voräte und ev einen kleinen Gaskocher zu Hause zu haben.


Dem stimme ich uneingeschränkt zu. Ich habe meine Notvorräte sortiert in für mich praktische Kisten mit den Maßen 60cmx40cm gepackt, die ich sehr schnell ins WoMo packen kann. Volle Tanks in KFZ oder WoMo sind für mich sowieso selbstverständlich. Ein Moppel, daß regelmäßig auf Funktion geprüft wird, schadet auch nicht.
Gruß Bandit

rkopka am 28 Nov 2018 11:09:38

cbra hat geschrieben:für welche katastrophenfälle siehst du denn ein womo als praktikable lösung ?

Wo ich nicht zwingend weiter weg muß. Z.B. große Strom/Gasausfälle, evt. auch Erdbeben. Oder bei einem Brand zuhause (nur eine persönliche Katastrophe). Oder eine, bei der es noch gesittet zugeht, sodaß man halbwegs geordnet fliehen kann (z.B. Überschwemmung, Muren oder Sturm, die vorraussehbar sind). Wenn es mal apokalyptisch wird (Straßen nicht mehr befahrbar, Faustrecht), dann bringt es kaum noch was, außer vielleicht die fetten Expeditionsmobile.

Gedanklich sehe ich es auch als Ausweichplatz. Wobei im Winter kein Wasser drin ist und auch sonst weniger Vorräte. Außerdem nur für eine begrenzte Zeit ohne zusätzliche Versorgung.

RK

Bodimobil am 28 Nov 2018 11:29:32

Wir haben uns darüber sehr konkrete Gedanken gemacht und das auch theoretisch mehrmals durchgespielt. Und zwar für den Fall, dass das Kernkraftwerk Tihange in Belgien einen größeren Störfall hat. Das ist 65km von uns entfernt und bei Westwind, der am häufigsten herscht, liegen wir genau in Windrichtung. Wir orientieren uns an dem Vorfall in Fukushima. Dort reichte es auch innerhalb der ersten Stunde 100-200Km vor der radioaktiven Wolke zu fliehen. Das könnten wir natürlich auch mit dem PKW machen. Aber was ist wenn man erst einmal nicht zurück kann? Dann warten wir nicht ob der Wind in Richtung Aachen bläst. Dann fahren wir erst einmal los - in die entgegengesetzte Richtung. Einpacken würden wir nur das allernötigste, z.B. wichtige Papiere. In wenigen Minuten ist unser Wohnmobil fahrbereit. Die Betten sind immer frisch bezogen. Frische Handtücher und einige Klamotten zum anziehen sind immer im Wohnmobil. Dadurch dass wir oft am Wochenende wegfahren ist das ergänzende Packen gut eingespielt. Wir haben zu Hause einen Notfall Aktenordner angelegt in dem die wichtigsten Papiere sind. Wasser bunkern und Lebensmittel einkaufen kann man alles später machen. Das Wohnmobil bleibt auch im Winter fahrbereit wenige Meter vom Haus entfernt.

Anderer Fall: Man hört schon mal von Stromausfällen, Hohlräume die einstürzen, Nachbarhäuser die explodieren usw. die das Wohnen im eigenen Haus für einige Zeit unmöglich machen. Auch dann können wir sehr schnell auf unser Wohnmobil zurückgreifen. Wenn im Winter unsere Heizung ausfällt werden wir uns auch ins Wohnmobil vor dem Haus setzen bis die Heizung wieder repariert ist.

Gruß Andreas

siemueller am 28 Nov 2018 11:59:57

Im Katastophenfall stelle ich mich unter die Dusche und gehe erst raus wenn die Kirchenglocken läuten !

FastFood44 am 28 Nov 2018 12:31:03

siemueller hat geschrieben:Im Katastophenfall stelle ich mich unter die Dusche und gehe erst raus wenn die Kirchenglocken läuten !


Zu viel duschen ist ungesund!
:schlaumeier:

Helmchen am 28 Nov 2018 13:17:26

siemueller hat geschrieben:Im Katastophenfall stelle ich mich unter die Dusche und gehe erst raus wenn die Kirchenglocken läuten !

Was bringt die Dusche, wenn kein Wasser rauskommt.

Wer sich mit dem Thema beschäftigen möchte, sollte das hier lesen: --> Link Sehr empfehlenswert.

rabi am 28 Nov 2018 13:50:07

Helmchen hat geschrieben:Wer sich mit dem Thema beschäftigen möchte, sollte das hier lesen: --> Link Sehr empfehlenswert.


...und sehr erschreckend

steuertantegabi am 28 Nov 2018 13:54:19

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.



Hab ich vor ein paar Jahren gelesen und mir wurde Angst und Bange :eek:
Kann ich nur empfehlen.

Für solche Fälle wäre ein Wohnmobil bestimmt geeignet.

Gabi

Gast am 28 Nov 2018 14:32:31

steuertantegabi hat geschrieben:Hab ich vor ein paar Jahren gelesen und mir wurde Angst und Bange :eek:
Kann ich nur empfehlen.

Für solche Fälle wäre ein Wohnmobil bestimmt geeignet.

Gabi


Wir haben es auch gelesen. Selbst wenn es nicht so katastrophal werden würde wie im Buch beschrieben, Gedanken VORHER sollte sich jeder mal machen. Wer dann ein Wohnmobil und ein paar Vorräte hat ist klar im Vorteil.

pipo am 28 Nov 2018 15:08:19

Hierzu gibt es eine eigene Bewegung: Prepper --> Link

Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass man sich auf Situationen wie Stromausfall vorbereiten sollte. Vor zwei Jahren ist Mitten im Winter ein Trafo abgebrannt. Sechs Stunden keine Heizung bei Minus drei Grad. Nicht lustig. Seit dem haben wir im Wohnzimmer einen Kaminofen inkl. sechs Festmeter Holz vor dem Haus. Ich rechne auch fest damit, dass im Falle einer kriegerischen Auseinandersetzung, egal wo in Europa die Stromversorgung zusammen bricht. Die Auswirkungen sollten ja bekannt sein.
Da wir auf dem Land wohnen, würde ich mit den Vorbereitungen auf solch ein Szenario nicht soweit wie die Prepper gehen. Aber Kerzen, Taschenlampen, einen Trink- und Essensvorrat sollten man für ein paar Tage schon bereit halten. Ob ich tatsächlich mit dem Wohnmobil reisaus nehmen würde, kann ich mir nicht vorstellen. In meinem Haus bin ich sicherer als im Wohnmobil. Aber wer weiss schon was kommt..

babenhausen am 28 Nov 2018 15:34:03

Die Abrundung um mit einem Haus halbwegs autark zu sein ist noch eine Solaranlage auf dem Dach mit Speicher die so aufgebaut ist dass sie auch im Inselbetrieb funktioniert. Damit ist auch die Funktion von Zentralheizung etc. bei Stromausfall kein Zusammenbruch.

Helmchen am 28 Nov 2018 15:36:30

Danke Euch, dass Ihr das für einige hier offenbar amüsante Thema in die richtige Richtung gebracht habt.
Ist übrigens der einzige Grund, warum ich mir schon Gedanken gemacht habe, einen Moppel zu kaufen, habe das aber immer wieder verworfen. Ich würde damit im Falle eines Stromausfalls im Haus die Ölheizung weiter betreiben.

rkopka am 28 Nov 2018 16:16:58

Helmchen hat geschrieben:Ist übrigens der einzige Grund, warum ich mir schon Gedanken gemacht habe, einen Moppel zu kaufen, habe das aber immer wieder verworfen. Ich würde damit im Falle eines Stromausfalls im Haus die Ölheizung weiter betreiben.

Wenn ich ein Haus mit entsprechender Heizung hätte, würde ich mir auch einen (dafür) kaufen. Allerdings bin ich in einer Wohnanlage mit zentraler Gasheizung, da käme ich nicht mal ran. Bei Gas ist noch die Frage, ob das weiterfließt. Und Ölheizungen scheinen ja auch bald zu verschwinden. Wo man ihn noch brauchen könnte, wären KS und TKS. Hier kommt man sehr schnell an den kritischen Punkt.
Aber auch weitere Punkte sind zu beachten. Mein Womo steht z.B. hinter einem Tor mit Funköffner. Wenn der nicht mehr geht, wird es nicht gerade einfach sein, das Teil zu öffnen. Zumindest Drüberklettern geht.

Das mit den Vorräten ist so eine Sache. Wenn das Datum erreicht ist (ohne Katastophe), muß man erstmal länger nur sowas essen ?

RK

babenhausen am 28 Nov 2018 16:30:26

Ist übrigens der einzige Grund, warum ich mir schon Gedanken gemacht habe, einen Moppel zu kaufen, habe das aber immer wieder verworfen. Ich würde damit im Falle eines Stromausfalls im Haus die Ölheizung weiter betreiben.


Das sollte dann schon etwas gutes sein,auch mit ausreichender Leistung denn es muss dann auch die Induktionsplatte in der Küche und die Glotze/Rechner/Heizungssteuereung usw wollen mit feinsten Sinuswellen bedient werden und das arme Motörchen sollte auch nicht auf Dauervollgas dröhnen damit du glücklich wirst

rkopka am 28 Nov 2018 16:46:50

babenhausen hat geschrieben:Das sollte dann schon etwas gutes sein,auch mit ausreichender Leistung denn es muss dann auch die Induktionsplatte in der Küche und die Glotze/Rechner/Heizungssteuereung usw wollen mit feinsten Sinuswellen bedient werden und das arme Motörchen sollte auch nicht auf Dauervollgas dröhnen damit du glücklich wirst

Kochen und Rechner muß ja nicht sein. Oder nur ein kleiner Gaskocher/Grill. Die Steuerung dürfte gar nicht so empfindlich sein, aber die Motoren (Pumpen und Lüfter) der Heizung sind da eher kritisch.

RK

babenhausen am 28 Nov 2018 17:03:54

Es ist relativ egal was für Teile im Leitungsnetz des Hauses mehr oder weniger empfindlich sind du hast nur ein Leitungsnetz auf dem alles hängt, also musst du auch alles mit dem Moppel bedienen.Geht schon los mit der Gefriertruhe, die kann etwa 18-24 Stunden ohne Strom sein, dann wird es für den Inhalt kritisch.Bei zu kleinem Aggi sollte auch die Spannung stabil sein,sonst wird es für Motoren auch unangenehm

Helmchen am 28 Nov 2018 17:37:30

babenhausen hat geschrieben:Das sollte dann schon etwas gutes sein,auch mit ausreichender Leistung



Klar

pipo am 28 Nov 2018 17:45:23

Den benötigten Stormbedarf über mehrere Tage sicherzustellen ist illusorisch. Im tatsächlichen Fall einer Katastrophe jewediger Art heisst es aus meiner Sicht "back to the roots", also 70 Jahre zurück. Heizen und kochen mit Holz oder Gas. Trinken und Waschen aus öffentlichen Quellen bzw. dem eigenen Vorrat. Wozu braucht man Strom? Fernsehen oder Internet wird nicht gehen. Und Kühltruhen samt Inhalt verlieren schnell an Bedeutung :wink:
Im Prinzip geht es darum, die Grundbedürfnisse bis zur Wiederherstellung des Normalzustandes durch den Staat zu überleben. Wer kann schon eine Woche im Winter im Wohnmobil ohne Strom überstehen? Ich wette die Wenigsten.

rolfwam am 28 Nov 2018 17:45:57

Ich habe nicht speziell vorgesorgt. Allerdings habe ich alle Folgen von MacGyver und Bear Grylls gesehen. Das sollte gut ausreichen.
Fröhlichen Weltuntergang
Grüße

rkopka am 28 Nov 2018 17:48:48

babenhausen hat geschrieben:Es ist relativ egal was für Teile im Leitungsnetz des Hauses mehr oder weniger empfindlich sind du hast nur ein Leitungsnetz auf dem alles hängt, also musst du auch alles mit dem Moppel bedienen.Geht schon los mit der Gefriertruhe, die kann etwa 18-24 Stunden ohne Strom sein, dann wird es für den Inhalt kritisch.

OK, das ist die Maxi Lösung. Ich dachte eher daran, einzelne Geräte, z.B. Heizung und KS an den Generator zu hängen. Für das ganze Haus braucht man ja nicht nur einen Drehstromgenerator mit viel Leistung, sondern auch die entsprechende Verkabelung um das Netz abzutrennen und den Generator einzuspeisen.

RK

rolf51 am 28 Nov 2018 18:06:43

Hallo,
ein Generator ist im Haus mit 40l Kraftstoff, für Heizung (Warmwasser), Kühltruhe und Kühlschrank. Ein Kaminofen mit 2 m³ Holz, Gaskocher und genügend Lebensmittel im Keller.
Bei einem Katstrophenfall dürfte ich einige Tage über die Runden kommen, als Notunterkunft könnte das Womo auch noch dienen.

Jagstcamp-Widdern am 28 Nov 2018 18:07:14

20 fm brennholz vor der tür, 3 kästen bier und 200 l rotwein im keller reicht fürs erste...

allesbleibtgut
hartmut

babenhausen am 28 Nov 2018 18:13:36

Für das ganze Haus braucht man ja nicht nur einen Drehstromgenerator mit viel Leistung, sondern auch die entsprechende Verkabelung um das Netz abzutrennen und den Generator einzuspeisen.



Wenn du mit Solarstrom im Haus arbeitest passiert das in deinem Haus ständig
Sonne liefert Strom ,Anlage speist in Hausnetz ein, es wird dunkel du beziehst Netzstrom, das kann bei wechselhaftem Wetter ständig passieren. Hast du noch einen Speicher dazu werden die Leistungslöcher vom Speicher überbrückt und du sparst dir den Stromankauf.
Mit einer guten Solaranlage auf dem Dach und ausreichend Speicher ist es durchaus möglich einen zwei Personenhaushalt von Stromankauf beim Versorger frei zu halten (auch im Nov-Jan)
dabei dank EEG noch reichlich Strom in das öffentl Netz eingespeist und gut bezahlt wird.

Gast am 28 Nov 2018 18:21:53

Verzeiht, wenn ich Eure Diskussion störe und nochmal auf das mögliche Katastrophen-Wohnmobil zu sprechen komme.

Gemäß entsprechender Kommentare von Euch benötige ich:

1. Die übliche Urlaubs-Ausstattung.
2. Eine Solaranlage.
3. Ein Ordner mit den wichtigsten Dokumenten.

Was haltet Ihr von einem Satelliten-Telefon?
Was von einigen Silbermünzen?

rolfwam am 28 Nov 2018 18:35:18

Werden Silbermünzen im Katastrophenfall Zahlungsmittel ?

Gast am 28 Nov 2018 18:56:58

Wer weiß!

cbra am 28 Nov 2018 19:02:45

ManSim hat geschrieben:Verzeiht, wenn ich Eure Diskussion störe und nochmal auf das mögliche Katastrophen-Wohnmobil zu sprechen komme.

Gemäß entsprechender Kommentare von Euch benötige ich:

1. Die übliche Urlaubs-Ausstattung.
2. Eine Solaranlage.
3. Ein Ordner mit den wichtigsten Dokumenten.

Was haltet Ihr von einem Satelliten-Telefon?
Was von einigen Silbermünzen?


also bis jetzt nix was übers normale womo rausgeht.

satellitentel - mMn garnix

silbermünzen bei katastrophe - da musst mMn schon gold einpacken - die gier der menschen ist heftig

Gast am 28 Nov 2018 19:24:48

Zigaretten und Schnaps bunkern und dann im Krisenfall gegen Gold tauschen. ;)

Spaß beiseite,da ein "Krisenfall" und dessen Verlauf nicht kalkulierbar ist kann man sich wohl kaum darauf vorbereiten.Nahrungsmittel für ein paar Tage hat wohl jeder im Haus,die Wasserversorgung und die Versorgung mit Medikamenten sehe ich da eher als problematisch an.

Sollte die gesamte Infrastruktur soweit zusammenbrechen das die langfristige Versorgung der Bevölkerung nicht gewährleistet werden kann herrscht sowieso auf kurz oder lang Anarchie und jeder kann froh sein mit dem Leben davon zu kommen. Da helfen ein paar Tüten Nudeln auch nicht mehr.

Ich leb auf dem Land mit Brunnen im Garten und Hühnern im Stall. Wenn der Keller leergefuttert ist gibt's bei uns einmal Brathähnchen und danach einige Wochen lang Hühnersuppe mit Eierstich. :mrgreen:

Gruß,
René

taps am 28 Nov 2018 19:43:37

Jagstcamp-Widdern hat geschrieben:20 fm brennholz vor der tür, 3 kästen bier und 200 l rotwein im keller reicht fürs erste...
hartmut

Und kriegste das alles in Dein Womo rein? :-)
Frage war ja: Womo im Katastrophenfall.
Gruß
Andreas

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