Caravan
cw

Autark stehen und den Toaster 230v nutzen 1, 2


19grisu63 am 02 Dez 2018 13:29:08

Meine 12V Kaffeemaschine ist exakt nach dem 1. Versuch wegen Untauglichkeit entsorgt worden. Seitdem wird der Kaffee klassisch mit Wasser vom Gasherd aufgebrüht. Das habe ich immer dabei, es geht schnell und der Kaffee schmeckt lecker und ist heiß. Manchmal kommt auch die Bialetti zum Einsatz, für Espresso (oder Mokka).

Übrigens ist es dem 12V Föhn exakt genau so ergangen!

lachshuhn am 02 Dez 2018 14:45:53

Beweisen was soll ich da Beweisen.
Es gibt Tests und Meinungen im Netzt darüber.
Einige finden es super einige nicht.
Die Meinungen gehen aus ein ander wie das nun mal immer bei einem Kompromiss ist.
Das das Ding nicht so gut funktioniert wie die 220V Kaffemaschine ist klar.
Aber ihr habt meine Ironie nicht verstanden.

Was macht Ihr entspanter Camping Urlaub ,oder eine Massenveranstaltungen mit 20 Beteiligten. Wo ihr in kurzer Zeit ganz viel und schnell einen Kaffe kochen müßt.
Sonst läuft die unerwünschte Bagage weg.

Der ganze Camping Kram ist doch ein netter Kompromiss.
Dein Scheißhaus ist anderst die Dusche kleiner usw usw.
Gehen wir diesen Kompromiss nicht gerne ein für ein bisschen Freiheit und Unabhängigkeit?????
Da kann man dann auch Mal auf einen Kaffe etwas länger warten.
In den Testberichten wird aber auch bestätigt das die Kaffemaschine im Link 25 Minuten für 5 Tassen benötigt.Einfach mal ein bisschen lesen für Beweise.
Kostet aber auch 59 Euro und nicht 19.90 .
Und noch mal eine 220 V Kaffemaschine benötigt auch 15 bis 25 Minuten.



Schönen ersten Advent.

Micha1958 am 02 Dez 2018 15:35:58

Abgesehen von Deiner Ausdrucksweise hast Du ja Recht, lachshuhn. ;D

Wir haben im Womo eine 800W-Kaffee-Maschine mit Thermokanne die bei Stromanschluß 8 Tassen macht.
Das sind knapp 2 große Pötte für jeden. Wir sind halt Kaffeetanten.

Ohne Strom benutzen wir eine Frenchpress oder brühen mit dem Kessel auf Gas. Bialetti steht auch im Schrank.
Und bis das fertig ist gibts oft eine schnelle Tasse löslichen Kaffee. :lach:

Eine 12 V mag gehen für Genußtrinker die tropfenweise schlürfen.
Für uns wär das nix.

Gruß Micha

lachshuhn am 02 Dez 2018 16:25:04

Micha hast du vollkommen Recht.
Angeschafft haben wir uns die mal weil uns der Tankstellen Kaffe bei einer Pause einfach zu teuer war und man auch immer eine Tankstelle suchen mußte.
Unsere macht zwei kleine Tassen und da wir viel Milch dazu Trinken sind es dann zwei große Tassen.
Das ging Recht fix ( mussten da keine halbe Stunde drauf warten). Schätzungsweise 5 bis 10 Minuten.
Der Kaffe war immer Lecker und wir hatten egal wo wir genächtigt hatten morgens damit immer Frischen Kaffe.
Für uns beide hat's dicke gereicht.
Gruß Frank

Tinduck am 02 Dez 2018 17:33:33

Äh, in 25 Minuten hab ich mit dem alten Gaskocher/Brühfilter-Verfahren aber glatt 2 volle Kannen Kaffee fertig. Warum sich also mit dem ganzen Elektroschrott belasten?

Wenn man auf Kapseln oder Pads oder Vollautomat steht, OK, das geht dann nur mit WR. Aber für aufgebrühten Kaffee (der ja auch aus der Kaffeemaschine kommt) kann man sich das echt sparen. Ausser man hat Angst vor Gas.
Und noch‘n Vorteil, belastet die Batterie mit exakt 0,0 Ah.

bis denn,

Uwe

thomas56 am 03 Dez 2018 08:02:14

Tinduck hat geschrieben:Äh, in 25 Minuten hab ich mit dem alten Gaskocher/Brühfilter-Verfahren aber glatt 2 volle Kannen Kaffee fertig. Warum sich also mit dem ganzen Elektroschrott belasten?


Elektrisch kann der Kaffee auch während der Fahrt gemacht werden.

Tinduck am 03 Dez 2018 08:07:47

Das meinst Du jetzt nicht ernst, oder? Kaffeekochen während der Fahrt? :eek: :eek:

Was denn noch? Fussnägel schneiden? Bildzeitung lesen?? Ich dachte, das wären LKW-Fahrer-Klischees, aber man lernt ja nie aus...

bis denn,

Uwe

thomas56 am 03 Dez 2018 08:21:05

das ist mein voller Ernst! Das erste was meine Frau nach dem Einsteigen macht, ist Wechselrichter an und Kaffeemaschine anstellen......und vorher brauch ich den Motor gar nicht starten.

babenhausen am 03 Dez 2018 08:50:45

Wenn sich der Herr und die Dame mal richtig verbrüht haben aufgrund einer Vollbremsung denken sie sicher nach.

lachshuhn am 03 Dez 2018 08:59:04

Haben wir aber auch so gemacht .
Wenn die Pause nahte hat meine Frau die Kaffemaschine ins Waschbecken gestellt und schon mal angestellt.

Inselmann am 03 Dez 2018 09:35:20

lachshuhn hat geschrieben:Haben wir aber auch so gemacht .
Wenn die Pause nahte hat meine Frau die Kaffemaschine ins Waschbecken gestellt und schon mal angestellt.


Und dafür extra ne Ziggaretten Anschluss Dose überm Waschbecken eingebaut?

Godin1201 am 03 Dez 2018 10:58:29

thomas56 hat geschrieben:Elektrisch kann der Kaffee auch während der Fahrt gemacht werden.


Ist man auf der Flucht oder in den Urlaub :lol:

WomoTechnikService am 03 Dez 2018 11:05:34

Inselmann hat geschrieben:Und dafür extra ne Ziggaretten Anschluss Dose überm Waschbecken eingebaut?


Es sollte sogar eine extra Steckdose mit direkter Leitung zur Batterie sein... die 12V - Kaffeemaschinen ziehen 15-20A, da werden die originalen Leitungen und auch die Zigarettenanzündersteckdosen ganz schnell warm... besser ist ein fester Anschluss ohne Steckverbindung und mit entsprechendem Querschnitt der Leitung.

Um es mal auf die Spitze zu treiben, jetzt gibt es die Kaffeemaschinen schon mit Akku:

--> Link

LG Peter

Inselmann am 03 Dez 2018 11:22:58

WomoTechnikService hat geschrieben:Um es mal auf die Spitze zu treiben, jetzt gibt es die Kaffeemaschinen schon mit Akku:

LG Peter


ja aber 18V Lithium Accus.......

PS das kommt davon das keiner mehr Lehrlinge ausbildet. Den koennte man in den naechsten Laden schicken fuer Kaffee :lol:

babenhausen am 03 Dez 2018 15:03:04

Also in diesem Forum hätte ich eher an Bleikristallbatterien gedacht :eek:

mafrige am 03 Dez 2018 15:27:50

babenhausen hat geschrieben:Also in diesem Forum hätte ich eher an Bleikristallbatterien gedacht :eek:


… da gibt's ein extra Beitrag zu: --> Link 8)

Hier geht's drum ob der Kaffee mit 12V oder 230V besser schmeckt … wobei mit Sinus oder Trapezstrom und andere ... :oops:

babenhausen am 03 Dez 2018 15:57:11

Ich meine 380 V sind einfach unschlagbar..
--> Link
besonders wenn sie in Italien stehen dort schmeckt der Kaffee einfach besser,besonders wenn man sich auch die zeit dazu nimmt an der Bar zu stehen anstatt ihn in der Hetze der fahrt einfach runterzukippen :razz:

Bumm am 03 Dez 2018 16:24:46

Wie lange habt ihr eure Batterien schon? Ein solcher Fön "zieht" bei 230 V Anschluss ca. 5 A aus der Steckdose, bei gleicher Leistung aus einer 12 V Versorgung aber ca. 85 Ampere! Der Leistungsverlust über den Wechselrichter ist hier noch gar nicht berücksichtigt.
Aufbaubatterien sind aber für solche langfristig hohen Stromabgaben nicht geeignet, solange man Bleibatterien verwendet und das sind bis heute alle gängigen Typen ob Gel o.ä. . Lediglich die teuren Lithium Batterien würden hier Abhilfe schaffen.

Solche Verbraucher über die Batterie per Wechselrichter zu betreiben ist meiner Meinung nach Wahnsinn und wird die Batterien in kürzester Zeit "nieder machen"!

babenhausen am 03 Dez 2018 16:29:54

Ein solcher Fön "zieht" bei 230 V Anschluss ca. 5 A aus der Steckdose, bei gleicher Leistung aus einer 12 V Versorgung aber ca. 85 Ampere! Solche Verbraucher über die Batterie per Wechselrichter zu betreiben ist meiner Meinung nach Wahnsinn und wird die Batterien in kürzester Zeit "nieder machen"!

Genau deswegen habe ich den Hang zu den 380 Volt Geräten, mit 12 oder gar 220/230Volt ist das alles nix :lol:

mafrige am 03 Dez 2018 16:33:58

babenhausen hat geschrieben:Ich meine 380 V sind einfach unschlagbar..
--> Link
besonders wenn sie in Italien stehen dort schmeckt der Kaffee einfach besser,besonders wenn man sich auch die zeit dazu nimmt an der Bar zu stehen anstatt ihn in der Hetze der fahrt einfach runterzukippen :razz:


Na da muss ich ja noch 2 Wechselrichter zukaufen. Aber wie soll ich sie schalten in Stern oder Dreieckschaltung … das ergibt doch Unterschiede ... :oops: :eek:

babenhausen am 03 Dez 2018 16:40:27

Na da muss ich ja noch 2 Wechselrichter zukaufen. Aber wie soll ich sie schalten in Stern oder Dreieckschaltung … das ergibt doch Unterschiede



Lass den Schei…
Anhänger V8 Diesel Generator..
Da passt auch noch die Spülmaschine für deine Kaffeetasse drauf :lol:

rkopka am 03 Dez 2018 16:41:38

Bumm hat geschrieben:Ein solcher Fön "zieht" bei 230 V Anschluss ca. 5 A aus der Steckdose, bei gleicher Leistung aus einer 12 V Versorgung aber ca. 85 Ampere!
...
Solche Verbraucher über die Batterie per Wechselrichter zu betreiben ist meiner Meinung nach Wahnsinn und wird die Batterien in kürzester Zeit "nieder machen"!

Lies etwas mehr hier im Forum. Zum einen ist das eine kurzfristige Belastung von einigen Minuten(?). Außerdem haben die meisten, die sowas machen, mindestens 200Ah Batterien. Dann ist die Belastung schon nicht mehr so groß.

RK

spechtinator am 03 Dez 2018 18:36:47

rkopka hat geschrieben:Zum einen ist das eine kurzfristige Belastung von einigen Minuten(?). Außerdem haben die meisten, die sowas machen, mindestens 200Ah Batterien. Dann ist die Belastung schon nicht mehr so groß.RK


Das dachte ich mit meinen 2x95Ah Running Bull AGM Batterien auch, aber nach gerade mal einem Jahr sind sie zusammengebrochen. Maximalbelastung waren vielleicht 5min Fönen bei 1.300W, 10min Wasserkocher mit 700W + normale Belastung wie Licht, Wasserpumpe und (Diesel)Heizung. Laut Batteriecomputer waren die Batterien nie unter 60%, aber dieser hat auch keinen Peukert-Wert berücksichtigt, der ja bei der hohen Belastung relativ groß ist. Also kann es schon sein, daß sie öfter an der Grenze waren. Bei Standzeiten hingen sie immer am Votronic-Lader. Jetzt habe ich eine 100Ah Lithium Batterie von Fraron drin. Selbst bei 30% "Füllstand" kann ich sie mit 100A belasten ohne das sie einbricht (weiter runter möchte ich sie auch ungern bringen). Ob sie länger hält wird die Zeit zeigen. Aber 40kg weniger Gewicht waren auch ein großes Argument für mich.

Bye Christian

Bumm am 03 Dez 2018 19:00:04

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.



Ich lese nicht nur hier im Forum sondern habe auch eine elektrotechnische Grundausbildung. Du verwechselst hier Starterbatterien und Aufbaubatterien. Starterbatterien sind für kurze hohe Strombelastungen wie beim Betätigen des Anlassers gebaut, können aber nicht ohne Beschädigung für längere Entladungen genutzt werden. Das hängt mit der Dicke der Bleiplatten zusammen. Aufbaubatterien hingegen sind für längere niedrige Entladungen gedacht wobei hier von Strömen von 30- max.50 Ampere auszugehen ist. Ein Fönvorgang von 5 Minuten mit einem Entladestrom von 85 - 100 Ampere (mit solchen Strömen kann man schweißen!), der notwendig ist um 1000 W aus 12 V zu erzeugen (Leistung= Stromstärke x Stromspannung), zerstört die Batterie bereits nach kurzer Zeit. Wenn es einmal nach faulen Eiern gerochen hat, liegt das nicht am falsch eingestellten Eierkocher sondern an kochender Schwefelsäure, die den Abschiedsvorgang der Batterie bereits eingeläutet hat.

thomas56 am 03 Dez 2018 19:08:29

spechtinator hat geschrieben:Das dachte ich mit meinen 2x95Ah Running Bull AGM Batterien auch, aber nach gerade mal einem Jahr sind sie zusammengebrochen. Maximalbelastung waren vielleicht 5min Fönen bei 1.300W

Als Laie sehe ich eine Belastung von >60% der Gesamtkapazität als vorsetzlichen Batteriemord an! Die Hälfte wäre für mich da maximum.

rkopka am 03 Dez 2018 19:09:01

Bumm hat geschrieben:Ein Fönvorgang von 5 Minuten mit einem Entladestrom von 85 - 100 Ampere (mit solchen Strömen kann man schweißen!), der notwendig ist um 1000 W aus 12 V zu erzeugen (Leistung= Stromstärke x Stromspannung), zerstört die Batterie bereits nach kurzer Zeit.

Das ist "die " Batterie ? Wenn es eine Standard 95Ah ist, dann ja. Wenn es ein 400Ah Paket oder eine 100Ah Lixx ist, macht ihr das wenig aus.

RK

mafrige am 03 Dez 2018 19:18:55

Die meisten Batterien sterben wegen zu später Nachladung.
Meine 2 Exide Gel Batterien aus 2002 haben im Hymer, seit 2010 mit 230 V Wechselrichter: Kaffeemaschine, Eierkocher, Toast, Staubsauger, lade 2 E-Bike Boschakku und Föhn überlebt und sind so verkauft worden.
Seit Sommer habe ich mein Forster, weil eine 95 Ah AGM Batterie drin war, mit einer 2. AGM (Varta) nachgerüstet und betreibe diese oben genannten Teile über einen nicht Sinuswechselrichter.
Wie lange AGM Batterien durchhalten, habe ich keine Erfahrungen, aber Gel war klasse!

Bumm am 03 Dez 2018 19:37:47

Das ist "die " Batterie ? Wenn es eine Standard 95Ah ist, dann ja. Wenn es ein 400Ah Paket oder eine 100Ah Lixx ist, macht ihr das wenig aus.



Das ist leider ein Trugschluss! Die Erhöhung der Batteriekapazität erhöht nicht den möglichen max. Entladestrom ohne Beschädigung sondern nur die Dauer...(Ausnahme Lithium Batterien)

rkopka am 03 Dez 2018 19:42:22

Bumm hat geschrieben:Das ist "die " Batterie ? Wenn es eine Standard 95Ah ist, dann ja. Wenn es ein 400Ah Paket oder eine 100Ah Lixx ist, macht ihr das wenig aus.

Das ist leider ein Trugschluss! Die Erhöhung der Batteriekapazität erhöht nicht den möglichen max. Entladestrom ohne Beschädigung sondern nur die Dauer...(Ausnahme Lithium Batterien)

Q... Wenn wir davon ausgehen, daß die Batterien gleich sind und gleichen Ladezustand haben, verteilt sich der Strom auch gleichmäßig. Somit wird jede einzelne Batterie nur mit ihrem Anteil belastet und ich kann in Summe mehr Strom entnehmen, ohne was zu schädigen. Wenn die Batterien (stark) unterschiedlich sind, muß ich niedriger belasten.

RK

Tinduck am 03 Dez 2018 21:51:52

Bumm, ganz ehrlich...hier mit elektrotechnischem Hintergrundwissen angeben und dann nicht wissen, dass sich in einer parallel geschalteten Batteriebank der entnommene Gesamtstrom zu gleichen Teilen auf die angeschlossenen Batterien verteilt... grober Schnitzer.

Bist Du gar der Troll, den man nicht füttern soll?

bis denn,

Uwe

mafrige am 03 Dez 2018 22:02:06

Nochmal zur Langlebigkeit einer Bleibatterie: Gel oder AGM

Die Lebensdauer hängt ab:
- Tiefe der Entladung: Gel und AGM Batterien können max. bis 60-70 % Entladen werden. Beim Entladen, möglichst nicht auf Spannungen unter < 11,6 V ziehen (10 %), sonst kommt es zur Sulfatierung. Abhängig von der Zeit, wird bei der Sulfatierung im entladenen Zustand, das aktive Material der Batterie von einer Sulfatschicht überzogen, was zunächst die Kapazität verringert.
- Zeit bis zur Wiederaufladung: um so länger wir die Batterie in diesem sulfatierten Zustand lassen, um so größer werden die Sulfatkristalle, diese sind dann nicht mehr reduzierbar!

Wer also seiner Batterie soviel in diesem Sinne entnimmt, wie er an den nächsten und spätesten übernächsten Tag wieder zuführt, macht alles richtig.

Bumm am 04 Dez 2018 14:39:27

O.K., Asche auf mein Haupt! Ich bin bei meiner Aussage zum Entladestrom voreilig von der Nutzung einer größeren Batterie ausgegangen und nicht, wie hier angeführt, von der Kapazitätserweiterung durch mehrere parallel geschaltete Einzelbatterien. Hier gilt ganz klar, dass sich der Entladestrom gleichmäßig auf alle Einzelbatterien verteilt, sofern diese die absolut gleichen Eigenschaften haben.
Allerdings bleibe ich bei meiner Kernaussage, dass Verbraucher, vor allem solche die Wärmeenergie erzeugen, möglichst nicht am Bordstromnetz ohne Landstrom betrieben werden sollten.

Selbst wenn sich der Entladestrom auf üblicher Weise 2 Batterien verteilt, können beim Betrieb der Kaffeemaschine bei gleichzeitigem Haare trocknen immer noch Gesamtströme von 100 - 150 A entstehen, die auch bei Teilung durch zwei noch zu hoch sind.

Deshalb sollte man beachten, dass nicht nur die Entladetiefe und Kapazität des Nachladens für die Lebensdauer der Wohnraum Batterie verantwortlich ist, so wie es MAFRIGE angegeben hat, sondern auch die Höhe und Zeit in der eine Entladung durchgeführt wurde.
Vorstehendes gilt natürlich nur für die Verwendung von Bleibatterien. Wie bereits mehrfach angesprochen, Lithium Batterien sind hiervon nicht betroffen, derzeit aber noch recht teuer!

babenhausen am 04 Dez 2018 15:02:40

Glücklicherweise ist der max Entladestrom der Batterie begrenzt durch die max Aufnahmekapazität/Abgabeleistung des Wechselrichters.

Kurzum wer einen Wechselricher betreibt mit einer Abgabe von z.B. 3000 Watt bei 220V sollte entsprechend techn. ausgerichtet sein ,ansonsten steigt eben der Rauch auf :lach:

rkopka am 04 Dez 2018 15:10:36

Bumm hat geschrieben:Allerdings bleibe ich bei meiner Kernaussage, dass Verbraucher, vor allem solche die Wärmeenergie erzeugen, möglichst nicht am Bordstromnetz ohne Landstrom betrieben werden sollten.

Auch meine Meinung, was "normale" Womos betrifft. Rein elektrische mit viel Batterie und Solar können das durchaus, aber für einen hohen Preis.

Selbst wenn sich der Entladestrom auf üblicher Weise 2 Batterien verteilt, können beim Betrieb der Kaffeemaschine bei gleichzeitigem Haare trocknen immer noch Gesamtströme von 100 - 150 A entstehen, die auch bei Teilung durch zwei noch zu hoch sind.

Nochmal. Eine Stromangabe allein reicht nicht für eine Aussage. Man muß immer auch die Kapazität der Batterie mit einbeziehen, damit man so etwas sagen kann.

Vorstehendes gilt natürlich nur für die Verwendung von Bleibatterien. Wie bereits mehrfach angesprochen, Lithium Batterien sind hiervon nicht betroffen, derzeit aber noch recht teuer!

Li sind genauso davon betroffen. Nicht unbedingt von der 50% Regel, aber bei zuviel Strom geht es ihnen auch schlechter. Nur daß der Wert im Vergleich viel höher liegt. Im Modellbau zieht man für einige Minuten auch mal 30C, oder für <10sek sogar bis 100C aus Lipo (was aber nicht mehr gesund ist. 30C bei einer 100Ah wären 3000A !

RK

mafrige am 04 Dez 2018 16:13:16

Natürlich wird nicht alles auf einmal an Stromgeräte gestartet, wie meine Vorschreiber das auch erkannt haben.
Und wenn ich schreibe das wir unsere E-Bike Akku lade, dann nur die Menge die man so täglich verbraucht (bei uns 10 - 20 km = 10 bis 20 %), dann natürlich wenn genug Sonne vorhanden ist.
Unsere Gel-Batterien haben das die letzten 8 Jahre gut überstanden und hatten noch ca. 70 % Kapazität.
Wir hoffen, das die 2 * 95 Ah AMG Varta wenigstens 5-6 Jahre mitmachen.
Danach werden wir auf Li xxx umsteigen :lol:

dabo am 06 Dez 2018 23:06:51

Ich nutze beide Lösungen. Mit 200 Watt-Solar habe ich genug Strom im Sommer um mit meinem 2000W/4000W Wechselrichter (Inverter ohne Sinuskurve für 128,95€) Föhn, Toaster, Mixer, elektr. Wasserkocher, Raclette, elektrische Orangenpresse, usw. laufen zu lassen. Leider geht die Induktionsplatte nicht. Ich vermute die wünscht eine anständige Sinuskurve. :cry:

Im Winter wäre meine 210 Ah-Batterie zu schnell leer. Da gibt es Toast von der Pfanne (wirklich lecker!) und das Wohnmobil wird dann auch schneller warm, wenn die Gasflammen laufen. Denn das aufheizen des Innenraums durch den Gasofen dauert fast 60 Minuten (ohne Herdplatten, mit denen geht es recht fix). Brötchen backe ich im Gasbackofen. Cafe immer mit der Bodrum Cafe French Press. Mit dem Föhn bin ich dann schon sehr sparsam. 800 Watt 3 Minuten reichen. Licht läuft komplett auf LED.

Laptop, Fernseher, Soundbox und alle sonstigen E-Geräte laufen über 12 Volt. Die Verluste über den Wechselrichter wären sonst zu groß.

Tinduck am 07 Dez 2018 08:34:17

dabo hat geschrieben: elektrische Orangenpresse,


Dafür bekommst Du auf jeden Fall den Preis für die originellste Nutzung des Wechselrichters... :D

bis denn,

Uwe

andwein am 07 Dez 2018 13:08:01

dabo hat geschrieben:...habe ich genug Strom im Sommer um mit meinem 2000W/4000W Wechselrichter (Inverter ohne Sinuskurve für 128,95€) Föhn, Toaster, Mixer, elektr. Wasserkocher, Raclette, elektrische Orangenpresse, usw. laufen zu lassen. Leider geht die Induktionsplatte nicht. Ich vermute die wünscht eine anständige Sinuskurve.

Ein guter Beitrag zu Vorteil (Preis) und Nachteil (Induktionsplatte) eines Nicht-Sinus-WR. Föhn, Toaster, Mixer, elektr. Wasserkocher, Raclette, elektrische Orangenpresse sind relativ einfache Geräte ohne Elektronik und großem Anspruch an die Wellenform. Der Induktionsplatte geht es wie der elektr. Zahnmbürste, Induktion halt.
Gruß Andreas

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