Zusatzluftfeder
hubstuetzen

Fahrradträger auf Anhängerkupplung - Erfahrungen ?


jagy am 02 Dez 2018 19:08:44

Mich würde interessieren, welche Erfahrungen ihr gemacht habt mit einem Fahrradträger auf der Anhängerkupplung . Es geht mir aber nicht um die mögliche Zulassung , die schon hier diskutiert wurde zum Beispiel im Hinblick auf den Abstand der Rückleuchten o.ä.
Ich habe irgendwo gelesen, dass die Schutzhüllen der Fahrräder speziell in dieser Position kein langes Leben haben . Könnte das bestätigen? Gibt es sonst irgendwelche positiven oder negativen Erfahrungen die ihr konkret gemacht habt?
Für eure Infos bedanke mich im Voraus!
Jakob

Jagstcamp-Widdern am 02 Dez 2018 19:13:16

keine schutzhülle und keine probleme, aber die hecktüren gehen nicht auf! :idea:

allesbleibtgut
hartmut

hampshire am 02 Dez 2018 20:38:17

Fahrräder auf der AHK sind stabil untergebracht. Eine Schutzhülle ist starken Wirbelwinden ausgesetzt - was der Haltbarkeit prinzipiell nicht zuträglich ist. Leider sind die Räder auf der AHK immer im Weg, wenn man an die Hecktüren will (Kastenwagen). Selbst die abklappbaren Modelle. Bei Nichtgebrauch braucht man einen Stauplatz für den Träger.
Vorteil ist der vergleichsweise geringe Anschaffungspreis.
Am PKW war das eine gute Lösung. Für Womos gibt es m.E. bessere Alternativen.
An welchem WoMo möchtest Du denn welche Räder transportieren?

Lancelot am 02 Dez 2018 20:41:25

Jagstcamp-Widdern hat geschrieben: .. aber die hecktüren gehen nicht auf! :idea:

Warum denn nicht, Hartmut ?
"Falscher Träger" gekauft ?
:)


Bild

Petri40 am 02 Dez 2018 20:43:05

Seit gut zwei Jahren praktiziere ich den Transport der Räder mittels Träger auf AHK.
Für mich sehe ich den größten Vorteil darin, dass die Räder nicht gestemmt, sondern mit geringem Kraftaufwand positioniert und befestigt werden können.
Die Schutzhülle fixiere ich mit mehreren Spanngummis, sodass bisher kein Schaden entstanden ist.
Der RFK wird die Sicht nur unerheblich eingeschränkt.
Auch kann die AHK samt Räder auf dem SP verbleiben, wenn es die Umstände erfordern.
Nach großer Garage und Träger halbhoch am Heck, für mich persönlich, die bisher beste Lösung.

Oberlandcamper am 02 Dez 2018 20:44:19

haben den Serien Träger von Hymer abgebaut und verwenden NUR noch den für die Hängerkupplung mit Abdeckung der Räder und haben seit Jahren keine Probleme. Eine regelbare Luftfederung hilft falls mal doch zu weit überhängt .... und ist schnell vom PKW auf das Mobi gewechselt.

jagy am 02 Dez 2018 20:53:10

hampshire hat geschrieben:An welchem WoMo möchtest Du denn welche Räder transportieren?

Auf einem integrierten Carthago. Ohne Hecktüren :razz:
LG
Jakob

kheinz am 02 Dez 2018 20:58:35

Mit dem gleichen Träger wie oben, für drei Räder, ein Radhalter, der an den Flügeltüren bleibt frei, öffne ich seit fast 10 Jahren ohne Probleme beide Flügeltüren .
Das Problem gibt es nur am Anfang. Und zwar mit der Höhe der Anhängerkupplung.
Mit dem Fahrzeug zum Händler und dort einen Träger montiert testen ob die Türen, mit zwei Rädern !!!!! aufgehen.
Wenn nicht, gibt es Anhängerkupplungen mit in der Höhe unterschiedlichen Bohrungen , die entsprechend montiert werden können.

MfG kheinz

hampshire am 03 Dez 2018 00:43:10

jagy hat geschrieben: Auf einem integrierten Carthago. Ohne Hecktüren :razz:


Hallo Jakob,
dann würde ich mal als AHK-lose Alternative den Sawiko Ligero III ansehen.

PaulKal am 09 Dez 2018 23:32:09

Atera Strada DL 3 auf die AHK und die Hecktüren lassen sich öffnen.
Die Abdeckung der beiden Räder wird mit einem Anhängernetz gesichert, so daß keinerlei Flattern oder sowas aufkommen kann.

fomo am 10 Dez 2018 14:45:28

Ich habe den Thule EuroClassic G6 929 (für 3 Fahrräder) über 7055 km mit 2 Fahrrädern am Wohnmobil im Einsatz. Es ging auch über übelste Straßen und Waldwege. Ich hatte bisher keine Probleme. Das Thema Öffnen der Hecktüren habe ich nicht.
Aber: Der Abstand Lenker zu Heckwand kann ein Thema werden. Bei mir ist er ausreichend.

cruisemobile am 14 Dez 2018 02:15:57

hi yagi,

das mit den folien kann ich bestätigen. fahrtwind ist eine tortur für die folien. ich hab von fahrradgaragen bis gewebeplane alles probiert. das zeug hält auf dauer alles nicht...

Grüße,
mark

ageta am 14 Dez 2018 02:32:45

jagy hat geschrieben:... zum Beispiel im Hinblick auf den (1)Abstand der Rückleuchten o.ä.
Ich habe irgendwo gelesen, dass die (2)Schutzhüllen der Fahrräder speziell in dieser Position kein langes Leben haben. Könnte das bestätigen?
(3)Gibt es sonst irgendwelche positiven oder negativen Erfahrungen die ihr konkret gemacht habt?


1.: Der Abstand der Rückleuchten ist gesetzlich geregelt, also gibt es keine Probleme.
Ein seperates Kennzeichen am Träger wird vom Selbigen beleuchtet, also gibt´s auch dort keine Bedenken.
)Ich habe übrigens mal ein Rücklicht verloren. Bei einem Fahrrad, welches ich auf dem Heckträger transporiert habe. Hat sich samt 10 cm Radschutz dank Fahrtwind losgerüttelt :-o )

2.: Billige Schutzhüllen sind nicht für diesen Zweck produziert, sondern nur als Staubschutz in der heimischen Garage geeignet.
Entscheidend ist übrigens nicht die Positionierung der Fahrräder am Heck, sondern dass sie generell am Heck "hängen".
Die Luftverwirbelungen dort erreichen sehr hohe Geschwindigkeiten, die zerfetzen regelrecht die einfachen "Fahrradkondome".
Das wäre noch nicht dramatisch, ist ja nur schnelle Luft und der Staub wird vom Fahrrad/Pedelec fortgepustet.
Nun kommt dummerweise (leider) ab und zu etwas Feuchtigkeit dazu, manchmal sogar noch ein bisschen mehr :eek:
Das Zusammenspiel beider Elemente ist dann nicht mehr so lustig: Druck und Wasser vereinen sich zu einem Hochdruckreiniger !
Oh klasse, könnte man denken, das Zweirad wird während der Fahrt gereinigt :)
Aber die Lager am Fahrrad finden das alles andere angenehm: Wasser dringt ein, das Fett wird rausgedrückt, denn dort stehen bis zu 100 bar Druck an !!!
Noch ärgerlicher wird es, wenn am Pedelec die Akkus dran sind. ( Wenn ich solche Leute unterwegs sehe, möchte ich denen sowieso sofort eine ...)
Die Akkus können nach einer Regenfahrt eigentlich anschließend am nächsten Wertstoffhof entsorgt werden.
Abhilfe schafft hier nur eine vernünftige (aber leider auch teure) Abdeckplane. Hier widerum ist der Markt noch recht dünn besiedelt :?
Wenn man langfristig etwas Vernünftiges haben möchte, fragt man bei einem Anbieter von Pferdeplanen nach...

3.: Positiv an einem Heckträger ist die (schnelle) Nutzbarkeit an allen Fahrzeugen im Fuhrpark.
Und wenn man den Träger häufig nutzt, sollte man (aber auch generell) auf Qualität achten. Hier empfehle ich vor allem Uebler und Thule, nicht nur wegen der Qualität alleine, sondern auch wegen der Nachlieferbarkeit von Ersatzteilen, auch älterer Modelle.
.

PS in eigener Sache: Hurra, dieses ist meine erste Antwort in diesem Forum :)

udob am 14 Dez 2018 09:27:54

Oh nee, das ist aber schon ein wenig Physik.

Da entsteht bei einem Fahrtwind im Heck, also in der Verwirbelung ein Druck von 100 bar.
Meine Frage, mit welchem Fahrzeug und welcher Geschwindigkeit soll das geschehen?

crossover0480 am 14 Dez 2018 09:55:47

Wir haben einen sehr guenstigen 4er Fahrradtraeger geerbt (und halt nix dafuer bezahlt). Ich hatte ihn bisher 3-4 mal im Einsatz, eben bei den grossen Urlauben. Dann wollten wir auch die Elternfahrraeder mit dabei haben. Auch wir verwenden Abdeckungen. Und zwar die guenstige Variante von Decathlon und nutzen Gummiexpander um diese besser zu fixieren. Aber: ich bin jedesmal am fluchen. Und es macht wirklich keinen Spass. Warum?

Ich musste die Kontakte in dem Stecker umpolen, damit die Leuchten korrekt gingen (bei meinem IVECO waren die Kontaktstellen anders als in dem Stecker, beim PKW (Touran) meines Vaters hats prima funktioniert).
Das Aufbauen ist eine Arbeit...
1. Der Traeger ist ein guenstiges Modell (NoName, Neuanschaffungspreis waren ca 120EUR). Ich muss ihn mit nem Schraubschluessel auf der AHK festziehen. Dazu kommt das er, wenn ich ihn nicht volles Ballett festdrehe, er schwenkt, eben nach links oder rechts eindreht.
2. Die Befestigungen fuer die Fahrraeder an dem Traegergestell (mittig) sind Drehgelenke. Das bedeuted: 1. Fahrrad drauf, 2. Fahrrad drauf, 3. Fahrrad drauf und dann gucken wie man die Alustangen so anordnet das es passt. Wenn das geschehen ist, dann diese oeffnen, mit Schrauben an dem Fahrrad befestigen und dann festdrehen (und zwar mit der Befestigungsstange an sich da der Haltekopf fix daran montiert ist!). Eine Heidenarbeit. Aber ich bin da sehr sehr genau.
3. Der Abstand zwischen Heckwand und Fahrradlenker ist sehr sehr knapp bei mir, da muss ich die Lenker eindrehen. Und zwischen Fahrrad und Heckstossstange muss ich daempfende Puffer zwischenpacken.
4. Dann die Decathlonplanen uebers Fahrrad und mit Expandergurten umspannen.

Hat bisher gepasst, aber in naher Zukunft will ich was einfacheres. Etwas mit besserem Befestigungssystem. Ich werde mich fuer den "Back Carrier" von MFT entscheiden --> Link. Ein gut durchdachtes Produkt, universell Einsetzbar vom Fahrrad bis zur Transportplatte, fuer Gitterboxen (Jaeger) oder Transportboxen (Ski-Fahrer). Und das Unternehmen geht sicher auch auf Sonderwuensche ein.

Vorteil eines Fahrradtraegers fuer die Haengerkupplung ist die universelle Anwendung an anderen Fahrzeugkupplungen. Das die Bikes nicht so hochgewuchtet werden muessen. Sie sind in allen Groessen und Arten zu kaufen.

So long,

Crossover0480

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