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100Ah LiFePO4 und 30A Standard-Lader, geht das? 1, 2, 3


marmarq am 03 Dez 2018 16:46:34

100Ah LiFePO4 und 30A Standard-Lader, geht das?

Hallo in die Runde. Da unser 2016er 100er BK Akku die Grätsche gemacht hat, überlege ich auf o.g. Kombination zu gehen.
D.h. Kann das vorhandene 30A Ladegerät v Fraron ( Klick den --> Link) einen 100er LiFePO4 Fix und Fertigakku schadenfrei laden?
Desweiteren hätte ich noch zwei Steca 10A PV- Regler ( --> Link ) im Womo verbaut mit (ur)alt Technik, die ich dennoch gerne übernehmen würde.
Gefallen würde mir das hier ( --> Link ) besonders die Bluetooth Schnittstelle reizt mich sehr!
Es gibt ja schon einige Beiträge zu LiFePO4 also die ohne Y , dennoch: Haltet bitte nicht übern Berg mit Euren Meinungen bei dem Thema, die BK war ein reinfall, 1x reicht mir.

Gut oder nicht?

Wär echt nett wenn Ihr mir ebbes auf die Sprünge helfen würdet.

Lb Gr mani

Bodimobil am 03 Dez 2018 17:20:57

Das Fraron hat keine Li- Ladekurve. Für ab und zu mal laden sicher kein Problem. Ob für ständiges Laden kann ich nicht beurteilen bzw. hängt von der Li-Batterie ab.
Ähnliches gilt für die Steca PV-Regler.

Das Bluetooth Teil der Batterie kann nur die Daten der Batterie ausgeben. Ein vergleichbarer Batteriecomputer kann mehr. Falls du später um einen richtigen Batteriecomputer erweitern möchtest, evtl. auch mit Bluetooth, ist zu bedenken, dass es Probleme geben kann (je nach Smartphone) wenn man zwischen mehreren Bluetooth Geräten schnell wechseln will. Ich würde keinen Wert auf die Bluetooth Funktion legen und lieber einen anständigen Batteriecomputer nehmen.

Alternative zu der Batterie: Lisunenergy 125AH Akku LiFePo4 --> Link

Gruß Andreas

egocogito am 03 Dez 2018 18:20:10

Plug 'n play wird's nicht spielen oder wäre nicht so günstig für den Akku, zumindest die Stecas solltest du durch einen MPPT-Regler mit Li-Kennlinie ersetzen. Auch ein B2B-Booster wäre zu überlegen, es gab zwar schon viele Diskussionen, ob er überhaupt notwendig ist, aber in jedem Fall ist er ein komfortables Teil, mit dem sich der Ladevorgang wunderbar steuern lässt.

Dem Akku fehlt das Yttrium, wenn du bei Minustemperaturen nicht fährst und auch nicht lädst, wird's egal sein. Außerdem fehlen die Komponenten, welche bei Unter- oder Überspannung die Last bzw. die Ladung abwerfen.

joekel am 03 Dez 2018 18:27:12

Guten Abend, der Li-Akku hat doch alles...warum sollte das nicht funktionieren. Li kennt keine Ladekurve...der Ladestrom sollte durch das BMS am Tripplepunkt
gestoppt werden oder ? und den technischen Daten nach sollte das Ladegegerät mit 30 A kein Problem darstellen, das BMS sichert bis 50 a

Gruss Ekel

biauwe am 03 Dez 2018 18:37:08

egocogito hat geschrieben:Dem Akku fehlt das Yttrium, wenn du bei Minustemperaturen nicht fährst und auch nicht lädst, wird's egal sein. Außerdem fehlen die Komponenten, welche bei Unter- oder Überspannung die Last bzw. die Ladung abwerfen.

Da steht-20°C, reicht das nicht?

egocogito am 03 Dez 2018 18:47:32

biauwe hat geschrieben:Da steht-20°C, reicht das nicht?


Ja, bei Entladung, und bei Ladung?

joekel hat geschrieben:Guten Abend, der Li-Akku hat doch alles...warum sollte das nicht funktionieren. Li kennt keine Ladekurve...der Ladestrom sollte durch das BMS am Tripplepunkt
gestoppt werden oder ? und den technischen Daten nach sollte das Ladegegerät mit 30 A kein Problem darstellen, das BMS sichert bis 50 a

Gruss Ekel


Du bist dir sicher, dass das BMS 50A abfängt und vernichtet? Das muss ich überlesen haben. Ich konnte nur etwas von maximaler Ladeleistung entdecken.

Ich schrieb nichts von einer Ladekurve, sondern -kennlinie.

biauwe am 03 Dez 2018 18:55:27

Da finde ich keinen Hinweis.

joekel am 03 Dez 2018 19:02:51

da steht im Datenblatt 50 a Lade und 100 a Entladung ! und Kennlinie ist Worscht ...der Steca sollte verschiedene Spannung vorgeben. Und einen Li-Pack
ständig auf 100 % zu halten ist ohnehin keine gute Idee. Nach 5 Jahren Winstonzellen sind erfahrungsgemäß die billigen 30 A Solarregler aus China bestens geeignet....
Die Kennlinien und Sicherheitsmafia brauch kein Mensch....so empfindlich sind Lithiumakkus nicht.

Stocki333 am 03 Dez 2018 19:06:31

Hallo Mani
Habe mir gerade die Daten des GreenAccu angeschaut.mir ist nur folgendes Aufgefallen:

...mit vollwertigem integrierterm BMS ....
Was macht das BMS
Übertemperatur Abschaltung +60°C
Temperaturbereich (Entladung) -20°C ... +60°C
Temperaturbereich (Lagerung) -40°C ... +35°C
Dieser überwacht konstant den Status der einzelnen Zellen und schützt diese unter anderem vor Überladung, Überspannung und Übertemperatur. Ein frühzeitiger Ausfall des Speichers durch Umwelteinflüsse oder falschem Gebrauch, wird durch das BMS schon im Vorfeld verhindert.

Es wird nicht beschrieben, ob der Accu ,wenn leer Abgeschaltet wird.
Temperatur laden auch nichts gefunden. Auch über keine Sicherheit wenn Grenzen überschritten werden wie das BMS eingreift.

Nur das hier: Max. Ladeleistung 50A
30A Ladegerät und Solaranlage müssen sich ausgehen. Solaranlage beschreiben hilt das zu Beurteilen
Es ist auch nicht beschrieben wann Das BMS die Zellen balanciert. Bei den Systemen von Lars ist das Exact bekannt.

Zum ladegerät: dies lässt viele Einstellmöglichkeiten zu.Hier hätte ich mal keine Bedenken die mir Kopfweh verursachen. Passenden Accu vorausgesetzt.
LG Franz

joekel am 03 Dez 2018 19:19:42

Alternative und recht günstig wäre auch sowas:
--> Link

egocogito am 03 Dez 2018 19:22:30

joekel hat geschrieben:da steht im Datenblatt 50 a Lade und 100 a Entladung !


Was genau hat das jetzt mit dem BMS zu tun?

joekel hat geschrieben:Die Kennlinien und Sicherheitsmafia brauch kein Mensch....


Stimmt, wer braucht schon Balancer, Hochstromrelais, Hochstromsicherungen etc. - no risk no fun.

Da steige ich jetzt aus.

lisunenergy am 03 Dez 2018 19:22:51

Die billigsten Standard Regler sind von Grund auf sehr gut für Lifepo4 . Und zwar cc/cv Konstant Strom und danach Konstantspannung . Ein großer Fehler ist bei vielen ,die viel zu späte Reconnect Einschaltung des Gerätes. Durch die hohe Ruhespannung denkt das Ladegerät der Akku ist voll. Weiß ja nichts von LiFePo4.
Will man sparen, rate ich immer zu einem kleinen Lifepo4 Ladegerät parallel zum großen. Da reichen 5 A. Das habe ich aber schon gefühlte 100 mal geschrieben. Wird immer wieder von vielen Händlern ignoriert. Ich bekomme dann immer Anrufe warum an Landstrom der Akku leer ist .?

Stocki333 am 03 Dez 2018 19:49:18

„Float Voltage“ Je nach Schalterstellung 13,2 13,5 13,8 Volt
Dürfte was passendes dabeisein
LG Franz

joekel am 03 Dez 2018 19:51:37

joekel hat geschrieben:
da steht im Datenblatt 50 a Lade und 100 a Entladung !



Was genau hat das jetzt mit dem BMS zu tun?


joekel hat geschrieben:
Die Kennlinien und Sicherheitsmafia brauch kein Mensch....



Stimmt, wer braucht schon Balancer, Hochstromrelais, Hochstromsicherungen etc. - no risk no fun.

Da steige ich jetzt aus.

Warum wird so ein AngstHype um die Lithiumakkus betrieben ?, Bleiakkus haben im Prinzip ebenso Potenzial. Und wo sind da die Kraftwerkssicherungen?
Gesunde Zellen driften nicht, erst bei Ladezuständen um 99,999 % und werden bei den Mickeymausladequellen niemals warm,
Starterakkus können ohne BMS und Balancer mit den blanken Zellen betrieben werden, weil die Lichtmaschinen allenfalls 90 % Ladung schaffen.
Wer die restlichen 10 % Kapazität nutzen möchte, muss in Hardware investieren.
Auch klar, wer keine Ahnung zum Thema entwickeln will, sollte sich fertige bzw. geschlossene Systeme kaufen.
Aber ich hege große Zweifel, das Edelanlagen so mancher Chinaware überlegen ist. Mir scheint mit der Angst steigt der Preis.
Minus 20 Grad im Wohnmobil bringen gänzlich andere Herausforderung an den Tag, als sich noch Gedanken ums Aufladen zu machen.

biauwe am 03 Dez 2018 20:00:06

Wenn Ladevorgang von Li-Akkus so präzise erfolgen soll/muss, dann darf auch kein Verbrauch den Ladevorgang stören.
Soll ich in dieser Zeit das Womo verlassen und alle Verbraucher ausschalten?

An alle Kaffeekocher: Wenn das billige Standartladegerät lädt und die Spannung beim Nespressokocherfällt, lädt dieser von neuen :wink:

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