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Anzeige für Last, Verbrauch etc auf 230V und 12V? 1, 2


Tobias Claren am 05 Dez 2018 12:17:48

Hallo.

Ich hoffe der Bereich ist passend.
Ich baue auf einer 220Ah-Batterie (3 Jahre alt, €5) eine Kiste in der ein Notebook und Beamer zusammen mit einem 600W-Sinuswandler verbaut wird.
Der Wandler hat eine "K01"-Remote für Ein/Aus mit 100, 80, 60, 40, 20 und "fault und eine unbeschriftete LED.
Es ist nicht zwingend, aber Ich dachte Ich könnte noch eine Liveanzeige wie bei einfachen Energiekostenmessgeräten für wenige Euro einbauen.
Dann sehe Ich wie viele Watt Last gerade anliegen, wie viele kWh Ich habe bis die Batterie leer ist etc..
Allerdings müsste Ich ein einfaches Gerät in der engen Kiste auf die eine Steckdose des Sinuswandler stecken, und eine Dreierdose dainter.
Dann sehe Ich das Display nicht. Einfache Energiekostenmessgeräte gibt es ab 9 Euro inkl. Porto. Gibt es auch etwas mit dem Display am Kabel?
Und evtl. auch mit Anzeige des 12V-Teil. Dann könnte Ich an der Differenz auch mal sehen wie effizient der Wandler arbeitet, aber auch Verbraucher die Ich direkt an 12V anschließe messen.
Oder sehen was effektiver arbeitet, z.B. Notebook oder Camcorder an 12V oder 230V.

Also einfache getrennte "Monitore" für beide Spannungen, und wenn es das gibt auch kombiniert. Kombiniert würde evtl. auch den Verbrauch kombiniert anzeigen können.
Rein rechnerisch sind 220Ah/12V ja 2,640kWh. Mein ALC8500-Ladegerät (nicht für solche Batterien gedacht, habe da ein richtiges 10A) kann Kapazität durch entladen messen, aber das kleine Teil wird wohl nur eine relativ (für so eine dicke Batterie) Last anlegen. Und wie realistisch der Wert dann ist, keine Ahnung. Wie viel Watt Verbrauch sollte man für einen Vergleich mit dem Nominalwert des Herstellers eigentlich anlegen?
Ich weiß nicht wonach Ich bei Ebay, Amazon suchen könnte. Und solche Geräte für 12V sah Ich noch nie. Beides mit externem Display habe Ich noch nie gesehen.
Außer so einen dicken Klotz mit leuchtender LED-Anzeige vor vielen Jahren vom Energieversorger ausgeliehen.
So etwas meinte Ich eher nicht. Auch wenn ich notfalls auch so einen Klotz in die Hülle setzen könnte.

rkopka am 05 Dez 2018 13:32:34

Tobias Claren hat geschrieben:Es ist nicht zwingend, aber Ich dachte Ich könnte noch eine Liveanzeige wie bei einfachen Energiekostenmessgeräten für wenige Euro einbauen.
Dann sehe Ich wie viele Watt Last gerade anliegen, wie viele kWh Ich habe bis die Batterie leer ist etc..

Der 230V Wert wird dir nicht viel nutzen, außer für die Effizienz.

Und evtl. auch mit Anzeige des 12V-Teil. Dann könnte Ich an der Differenz auch mal sehen wie effizient der Wandler arbeitet, aber auch Verbraucher die Ich direkt an 12V anschließe messen.
Oder sehen was effektiver arbeitet, z.B. Notebook oder Camcorder an 12V oder 230V.

Die Dinger gibts billig --> Link --> Link.
Den Verbrauch zeigen sie recht gut an. Auch die Lademenge, die aber nur bedingt was mit dem Verbrauch und der Restkapazität zu tun hat. Die Restkapazität ist ein sehr unklarer Wert. Zum einen hängt sie von der Belastung ab. Zum anderen hast du bei einer 3 Jahre alten Batterie sicher keine 100% mehr. Und mehrfach Laden/Entladen wird sehr ungenau. Da sollte man immer Nullsetzen nach dem Laden.

Rein rechnerisch sind 220Ah/12V ja 2,640kWh.

220Ah * 12V = 2640Wh

RK

Tinduck am 05 Dez 2018 13:36:04

... und dann ist die Batterie tot. Man sollte nur so um die 50% entnehmen, sonst funktioniert das nicht so oft mit dem laden/entladen :D

bis denn,

Uwe

Tobias Claren am 05 Dez 2018 14:34:18

3 Jahre Wohnmobil-Nutzung.
Der hatte die nur ab €5 eingestellt, weil Umstieg auf Lithium.
Weil nur Abholung, habe Ich die auch bekommen.
Ich will den ja nicht kaputtentladen, aber 50% ist evtl. schon sehr wenig Laufzeit.

Und mehrfach Laden/Entladen wird sehr ungenau. Da sollte man immer Nullsetzen nach dem Laden.


Das genannte ALC8500 macht die Kapazitätsmessung selbst.
Erst vollalden, dann einmal entladen.
Aber eben sehr schwach entladen, weil das ja kein dickes Gerät ist.


Der 230V-Wert nutzt mir zumindest so viel, dass Ich weiß wie viel Last am Wandler hängt.



"220Ah * 12V = 2640Wh"

Ja, hatte Ich ja gerechnet, 2,640kWh.
Das war nicht US-Format mit Komma statt Punkt.


Hat man überhaupt je "100%"?
Kann man den Nominalwert bis 10,8V entnehmen, und bei was für einer Wattzahl gibt der Hersteller das an?

50%, hmm, wenig.
Im Extremfall schafft man so einen schweren 220Ah-Akku mit dem Dreirad (hinten in der Schale steht "max. 20Kg" ;-D ) 25Km zum Ziel, und hat dann nur ein oder zwei Stunden aktive Zeit mit einem 3 Jahre alten 220Ah-Akku bei 335W Verbraucher? Ganz schöne Plackerei.

Wenn Ich unterwegs nachladen müsste, könne Ich die Verbraucher gleich an einen Generator anschließen (den Ich auch noch mitnehmen müsste, wenn auch nur ~10Kg), statt damit die Batterie nachzuladen ;-) .
Bin Ich zurück, kann Ich ein 10A-Ladegerät anschließen.

Ein Online Laufzeitrechner hat als Maximum 30%.
Aber der ist von Akkuline, also nicht speziell für Blei.
Gibt es so einen Rechner für Blei?
Bei 20% wären es bei 335W zumindest noch "6:18h".
Ich fand einen von "Yachtbatterie". Mit ein paar Beispielakkus.
--> Link
Ich dachte erst die Werte sind der verbleibende Rest O_o.
Sehr viele "80%", auch die "Victron Gel". Also "20%" Rest wie es scheint.
Gibt es so einen Blei-Rechner eigentlich zusätzlich auch mit Watt?
Irgendwie kommt die Laufzeit nicht in ähnliche Bereiche wie mit dem Rechner aus dem Modellbaubereich wo Ich Volt und Watt angeben kann.
Sollte ein 335W-Verbraucher ohne Berücksichtigung von Wandler-Verlusten nicht bis 20% Rest etwas über 6h laufen?
Keine Ahnung was so ein Wandler ("Ective Energy" 600W Sinus) für einen WK hat.

Wenn das nicht geht, muss wohl doch ein Generator knattern.
Ich dachte das kann Ich mir mit dem zufällig gefundenen (nur Abholen ab 5 Euro) Akku sparen. Mit sehr sparsamer 80kmh-Fahrt habe Ich es in einem Opel Meriva auf 4,66l/100km geschafft, und so zumindest nur €12,99 Sprit gezahlt.
Allerdings ist das Geräusch je nach Ort ein Angriffspunkt. Z.B. in der Nähe eines Weihnachtsmarktes ;-D.
Oder wenn jemand, z.B. einem Polizist die evtl. "staatsfeindliche" (aber legale) Aktivität nicht gefällt ;-D .

rkopka am 05 Dez 2018 14:44:35

Tobias Claren hat geschrieben:Irgendwie kommt die Laufzeit nicht in ähnliche Bereiche wie mit dem Rechner aus dem Modellbaubereich wo Ich Volt und Watt angeben kann.
Sollte ein 335W-Verbraucher ohne Berücksichtigung von Wandler-Verlusten nicht bis 20% Rest etwas über 6h laufen?

Laufen kann er vielleicht. Aber wie lang die Batterie das überlebt ? Und bei hoher Belastung sinkt auch noch die verfügbare Kapazität.

Im Modellbau hat man nur noch selten Bleiakkus. Meist sind es Lipos, die recht weit entladen werden. Für Blei gilt eben die Faustregel, nicht unter 50%.

RK

Tobias Claren am 05 Dez 2018 14:58:38

Nein, Ich habe das nicht getestet.
Die Angabe der Laufzeit bezog sich auf die Werte der Rechner.

Ich könnte das Gerät notfalls mal mit der FB mit Anzeige im Haus laufen lassen, und sehen wie weit es je nach Anzeige reicht.
Es gibt aber nur 60% und 40%.

Auch wenn Ich einen noch größeren oder zweiten Akku fände, das ist vom Platz schon die Obergrenze, und das Gewicht ist theoretisch schon zu hoch für ein Rad :mrgreen: .
Ob man theoretisch z.B. beim Rewe nachladen könnte :mrgreen: ? Halb ernst gemeint, ob die da nicht komisch gucken (naja, die Batterie ist zumindest in einem Fahrrad, dass es kein E-Rad ist sieht man dann eher nicht :P ). Keine Ahnung was deren Ladestationen überhaupt für Ströme abgeben und wie lange das dauern würde. Außerdem bräuchte man ein Ladegerät dass dafür passt...

Tobias Claren am 05 Dez 2018 15:58:50

Wie viel Volt wären hier 50% und die anderen Entladungshöhen?
Der stand bei Zimmertemperatur einige Tage nach dem Volladen.
Ich habe ihn nun ohne neues Volladen an das ALC 8500 angeschlossen.
Leider nimmt die Software nur max. 200.000mAh an, aber die dürfte eigentlich egal sein.
Maximum zum entladen ist 2,72A. Und die Software Charge Professional wirrd "Entladen", also wird da irgendein Wert bei "PB" hinterlegt sein.
Entlädt der nun auf "0%"? Ich habe da nie bei Nutzung an einer Autobatterie aufgepasst, wo der Schluss macht.
Blei ist ja theoretisch 1,75V Entladeschlussspannung, also 10,5V. Ich kann gleich im Anschluss wieder das AEG 10A dran hängen und voll laden.
Wenn die Kapazität und Kurve die der dann ausgibt, überhaupt aussagekräftig sind (nur 2,72A Entladestrom).

Tinduck am 06 Dez 2018 07:49:34

Tobias Claren hat geschrieben:Wie viel Volt wären hier 50% und die anderen Entladungshöhen?


Dies mal zur groben Orientierung:

Bild

Gilt aber in Ruhe, also Last ab und 5 Min. warten, dann Spannung zwischen den Polen messen. Gilt für Blei/Säure-Nassbatterien und Gel, Spannung bei AGM ist höher.

Wie gesagt, wenn Du das Ding öfter bis zum Spannungseinbruch quälst, brauchst Du bald ne neue. Bin mir nicht sicher, ob du sowas wieder für 5 Euro bekommst :D

bis denn,

Uwe

Tobias Claren am 08 Dez 2018 06:41:41

Kann ich mir ausdrucken und auf die Kiste kleben.
Aber die FB des Wandler zeigt auch Werte in 10%-Schritten.
Volt kann Ich dann noch auf einem "Computer" und einer einfachen QC3.0-2x-USB-Buchse sehen.

In einem Elektrik-Forum schreibt ein Wohnmobilfahrer es gäbe keine 50%-Regel, und die wäre nur Marketing.
Damit die Leute sich zwei Akkus oder mehr zulegen.
Er argumentiert man müsse dann ja auf einmal zwei Batterien, oder bei 30% drei Batterien kaufen.
Im Gegensatz zum höheren Entladen, wo man schneller einen neuen Akku braucht, aber dafür auch weniger Blei durch die Gegend fährt. Außerdem sind die dann jeweils auch vom Alter neuer.
Er rechnete auch was vor, aber evtl. hätte er das für mich verständlicher machen können ;-) .
Aber ganz unlogisch ist das nicht.
Da müsste es ein Magazin geben, dass das mal professionell durch rechnet. Inkl. aller Parameter, Alterung etc..
Irgendwo in einem Blog hat eine Nutzerin eine Grafik von Exide für einen Akku.
Hier: --> Link
(Quelle: --> Link )

Entnehmen: 30% 1200 Zyklen, 100%evtl. 210, und 50% ca. 450.
OK, 6x mehr, bei 30% statt 100% Entnahme, wenn man sich dafür 3 Akkus hinstellt.
Naja.
Er bemängelte aber auch die Alterung der Batterie selbst als Faktor.
Also die Lebensjahre. Und nutzt man die länger, werden sie älter.


Habe sie jetzt mit 2,2A am Entladegerät.
Sieht aktuell gut aus. Auch wenn der in rund 30min von 13,5V auf ~12,7V abfiel. Nach nun rund 18h 12,3V und dementsprechend ~39,6Ah.
Im Idealfall läuft das 4 Tage bis um 10,5V.
Wäre ja nicht die Regel.
Theoretisch wären es bei einem Hundertstel sogar 245Ah Nominalwert.

Und dann evtl. noch ein Test bei rund 30A (335W Beamer inkl. Wandler).
Dann weiß Ich wie lange es geht.
Und in der Regeldann nach dieser Tabelle zwischen mindestens 11.9V und 11,6V Schluss machen.


Kann man eigentlich den 12V-Ausgang eines 600W-Generators auch mal zum etwas nachladen verwenden? Keine Ahnung was der evtl. ungeregelt an A rausgibt. Aber zumindest im unteren Bereich sollte der 220er doch max. 22A Ladestrom vertragen, oder?
Zumindest um den Ladestand in einen Bereich zu bringen bei der die Batterie auch etwas Zeit haben kann bis sie wieder am Netz ist.

Oder wie lange kann der Akku mit evtl. 20%, 10% oder 0% noch zurück gefahren werden, bis er wieder am Ladegerät hängen kann?

Tinduck am 08 Dez 2018 08:55:40

Dein Ratgeber aus dem anderen Forum scheint wieder so ein Superschlauer zu sein, der alles besser weiss als Hersteller und Fachleute zusammen, so welche haben wir hier auch... Fakt ist, dass bei Tiefentladungen die Zyklenzahl der Batterie runtergeht. Wenn Du z. B. bei 50% Entladung 500 Zyklen hast, sind es bei 20% dann nur noch 100. Vielleicht auch 150, aber die Richtung sollte klar sein. Bei Entladung bis zum bitteren Ende steigt auch das Risiko eines Totalausfalls. Insbesondere, wenn nicht sofort wieder nachgeladen wird, das mögen Bleibatterien gar nicht (Ausnahme Bleikristall, aber da gibts noch andere Probleme :D )

Such dir mal das Hersteller-Datenblatt Deiner Batterie im Internet raus, da könnte was dazu drinstehen.

Klar kann man das so machen, wenn man sich alle 2 Jahre ne neue Batterie zulegen will. Könnte sogar billiger sein, als teure Spezialbatterien zu kaufen. Es gibt Leute hier im Forum, die ausgemusterte Batterien im Womo verwenden, die fahren sicher am billigsten. Das sollte man aber nur machen, wenn es einem egal ist, mal ohne Saft irgendwo in der Pampa zu stehen. Oder wenn man eh immer an Landstrom steht.

Im Endeffekt aber bei ner fast geschenkten Batterie und Deiner Anwendung ziemlich egal, was die Kosten angeht. Man darf sich halt nur nicht wundern, wenn das gute Stück dann die Grätsche macht.

bis denn,

Uwe

thomas56 am 08 Dez 2018 09:06:05

Tobias Claren hat geschrieben:Kann man eigentlich den 12V-Ausgang eines 600W-Generators auch mal zum etwas nachladen verwenden?

Kann man! Bei Honda weiß ich, dass da 8A kommen. Das ganze läuft ungeregelt, muss also ständig unter Beobachtung sein.

Tobias Claren am 08 Dez 2018 10:27:08

Hatte ja irgendwo Exide-Beispieldaten genannt. ~210 bei 100%, 450 bei 50%, 1200 bei 30%. Also könnte man schon rechnen, bis zu welcher Entnahme
Hier ist der Strang, evtl. kann ja jemand was mit den Rechnungen anfangen:
--> Link
Wenn man den Platz hat könnte man ja theoretisch 10% entnehmen :D , daher denke Ich schon, irgendwo hat auch er etwas recht.
Wie weit in Prozent, da wäre eine Untersuchung die auf Basis aller Parameter die Kosten rechnet sehr nützlich.
OK, Ich habe hier nicht die große Wahl. Kann auch wenn Ich sie hätte oder billig bekäme nicht einfach drei oder vier solcher Batterien nutzen.
Eine ist schon schwer. Und dann setze Ich es evtl. 10, 20, 30 mal im Jahr ein. Ich warte jetzt mal ab was der Enladungstest (was wohl 100% sein müssten) bringt, dann direkt wieder voll laden, und noch mal mit dem eigentlichen Verbraucher. Evtl. dann noch mal den ersten 2.2A-Test. Danach sollte ich das Teil einschätzen können.
Und anhand der Ampel-Tabelle wäre ein Kompromiss ohne Not evtl. nur bis 40% oder 20%, 11,9V bis 11,6V zu gehen. Das ist noch ein ganzes Volt über 100%.
6:17h statt 7:51h. 10% wäre 7:04min. Alles natürlich Modellbau-Akku-Werte, und wohl ohne die Last zu berücksichtigen. Der Rechner kennt auch noch 5% und 3%.

Was genau bedeutet die "Beobachtung"?
Einfach rein hauen, aber aufhören wenn eine bestimmte Spannung/Prozent erreicht ist?
Wie viel wäre das?
Unter dem "V"-12V-Anschluss des XG-SF600 steht 12V 3A. 8A beim "Original" wirkt da ganz schön viel. Klar, Honda ist eine Marke und teu(r)er, aber evtl. meinen wir auch nicht die gleiche Größenordnung.
3A müsste ja relativ weit hoch gehen.
Die Alternative wäre das AEG LL10A an den 230V-Ausgang anzuschließen, und geregelt mit 10A zu laden.
Aber für den Fall der Fälle (Generator zur Verfügung, aber nicht das Ladegerät) wäre es schon gut zu wissen, worauf man beim Direktladen achten soll.

Was kommt da überhaupt für eine Spannung raus (muss den noch mal prüfen, springt aktuell nicht sofort an, und muss mir ein Kabel für den V-Anschluss besorgen)?
Wenn die 12V genauer sind als bei einer Auto-Lichtmaschine, ist das beim Laden über so eine 12V-Quelle doch eh weniger als die maximale Ladespannung eines Ladegerätes.
Denn da steigt doch am Ende die Spannung mit an (um auch bis ~14,4V bzw. knapp darüber noch was rein zu bekommen), aber der Strom sinkt ab.

Und was wäre während einer Fahrt mit an die Lichtmaschine des Autos angeklemmt? Die liefern doch maximal 14,4V. Wenn auch ungeregelte Ampere.

rkopka am 08 Dez 2018 11:28:28

Tobias Claren hat geschrieben:In einem Elektrik-Forum schreibt ein Wohnmobilfahrer es gäbe keine 50%-Regel, und die wäre nur Marketing.
Damit die Leute sich zwei Akkus oder mehr zulegen.

Es stimmt, daß die Akkus nicht wissen, daß sie jetzt bei 50% sind und es danach abwärts geht. Das ist mehr eine Faustregel, die ein Kompromiß zwischen vielen Zyklen und vernünftiger Nutzung ist.

Er argumentiert man müsse dann ja auf einmal zwei Batterien, oder bei 30% drei Batterien kaufen.

Oder eben größere. Was für viele wichtig ist, die hohe Belastungen haben (Wechselrichter und Föhn...). Da ist die Belastung dann so hoch, daß kleine Batterien u.U. geschädigt würde, auch jeden Fall aber weniger Kapazität (bei dem Strom) haben.

Im Gegensatz zum höheren Entladen, wo man schneller einen neuen Akku braucht, aber dafür auch weniger Blei durch die Gegend fährt. Außerdem sind die dann jeweils auch vom Alter neuer.
...
Er bemängelte aber auch die Alterung der Batterie selbst als Faktor.
Also die Lebensjahre. Und nutzt man die länger, werden sie älter.

Stimmt. Ich führe das oft an, wenn so tolle hohe Zyklenzahlen als Vorteil genannt werden, die ein Womo(ferien)fahrer in 10 Jahren nicht erreicht, wenn die Batterie vielleicht schon rein durch die Alterung die Grätsche macht. Wenn du also weißt, daß du nur 10x pro Jahr entlädst, dann sind dir verminderte Zyklen egal.

Tinduck hat geschrieben:Im Endeffekt aber bei ner fast geschenkten Batterie und Deiner Anwendung ziemlich egal, was die Kosten angeht. Man darf sich halt nur nicht wundern, wenn das gute Stück dann die Grätsche macht.

Die (fast) Geschenkten sind billig, aber nicht unbedingt preiswert. Wir hatten im Modellflugclub zu Anfang ausgemusterte LKW Batterien von einem Spediteur. War gratis, aber dafür haben sie nur sehr kurz gehalten.

Tobias Claren hat geschrieben:Kann man eigentlich den 12V-Ausgang eines 600W-Generators auch mal zum etwas nachladen verwenden? Keine Ahnung was der evtl. ungeregelt an A rausgibt. Aber zumindest im unteren Bereich sollte der 220er doch max. 22A Ladestrom vertragen, oder?

Im oberen Bereich "kümmert" sie sich selber um den Strom. Und C10 kann praktisch jeder Akku.

Tobias Claren hat geschrieben:Was genau bedeutet die "Beobachtung"?
Aber für den Fall der Fälle (Generator zur Verfügung, aber nicht das Ladegerät) wäre es schon gut zu wissen, worauf man beim Direktladen achten soll.

Wenn der Strom nicht zu hoch werden kann (Generator bringt einfach nicht mehr) die Spannung anschauen und abschalten, wenn 14,4V überschritten werden. Also das gleiche, was ein Ladegerät macht. Evt. könnte man auch ein Ladegerät mit 12V Eingang nutzen (Modellbau oder Booster).

Was kommt da überhaupt für eine Spannung raus (muss den noch mal prüfen, springt aktuell nicht sofort an, und muss mir ein Kabel für den V-Anschluss besorgen)?

Ob das wirklich eine saubere Gleichspannung ist ? Hab ich mir bei meinem nie genauer angeschaut und auch nicht genutzt. Nach Beiträgen hier soll sie aber nicht geregelt sein und ohne Belastung auch mal über 19V steigen.

Wenn die 12V genauer sind als bei einer Auto-Lichtmaschine, ist das beim Laden über so eine 12V-Quelle doch eh weniger als die maximale Ladespannung eines Ladegerätes.
Denn da steigt doch am Ende die Spannung mit an (um auch bis ~14,4V bzw. knapp darüber noch was rein zu bekommen), aber der Strom sinkt ab.

Genau sind die 12V sicher nicht.

Und was wäre während einer Fahrt mit an die Lichtmaschine des Autos angeklemmt? Die liefern doch maximal 14,4V. Wenn auch ungeregelte Ampere.

Ja das geht. Allerdings kann die Spannung bei neueren Autos auch deutlich drunter sinken. Dazu gibts schon eine Menge Beiträge (Thema Booster).

RK

Tobias Claren am 08 Dez 2018 11:50:21

at rkopa

Ja, Größere, aber das macht doch keinen Unterschied was den Preis angeht, oder?
Ich habe die Erfahrung, auch bei Säure für das Auto, €1 pro Ah.


Die Batterie hier ist ja nicht "geschenkt".
Der hat die ab 5 Euro Startpreis, und €35 Sofort eingestellt.
Und weil er wegen des Gewichtes keinen Versand anbot, endete sie bei €5,50.
Schon die €35 war wohl eher gering angesetzt, verglichen mit dem was vergleichbare Gebrauchte da bringen.
Hatte €38,87 als Maximum in das Bietprogramm eingetragen, und sie dann für €5 bekommen.


Was die wohl brächte wenn Ich sie irgendwann "tot" wegen des Bleiwertes verkaufe.
60Kg reines Blei sind um 100 Euro teuer. Was da drin ist, und wie viel, keine Ahnung.
Aber wohl mehr, als die €7,50 Pfand.


Im oberen Bereich "kümmert" sie sich selber um den Strom. Und C10 kann praktisch jeder Akku.


Warum senkt das mikroprozessor-geregelte Ladegerät den Strom dann gegen Ende auf 2A und weniger?


Wenn der Strom nicht zu hoch werden kann (Generator bringt einfach nicht mehr) die Spannung anschauen und abschalten, wenn 14,4V überschritten werden. Also das gleiche, was ein Ladegerät macht. Evt. könnte man auch ein Ladegerät mit 12V Eingang nutzen (Modellbau oder Booster).


Aber die Ausgabe (muss die mal messen beim Generator) hat doch immer fest "12V", oder evtl. wie bei einer Lichtmaschine bis zu 14,4V.
Also müsste Ich zum nachsehen wie weit die Batterie ist doch abklemmen (?). Ist beim Auto ja genau so. Wenn Ich bei laufendem Motor messe, messe Ich die Lichtmaschine, nicht die Batterie-

Beim älteren Strang hatte Ich noch wegen den Displays gefragt. Auch wegen dem Punkt ob Ich nun wegen der geringen Preisunterschiede 100A statt 50A, oder auch gleich 300A nehmen sollte.
Wegen der Genauigkeit.
Und dann ist da noch ein Farbdisplay-Gerät mit 300A ohne Shunt mit einer Spule durch die der Draht kontaktlos geführt wird von "wishyou-happy". Sieht genau so aus wie ein weiteres Gerät von "mylove2014alice" zum ähnlichen etwas geringeren Preis, außer das die GUI anders ist. Das Billigere hat noch "Temperature" im Titel, im Display steht "00°C" oben rechts, aber auf Nachfrage heißt es, es hat keine Temperaturmessung. Die würde $35 extra kosten :roll: .Also wenn ich wirklich Temperaturmessung einbauen wollte, kann Ich mir ein Oberflächen-einbaubares LCD-Thermometer mit großem Display für €1 portofrei extra kaufen. Für €1,26 mit Luftfeuchte (größere Zahl) und Thermometer (evtl. 2/3 der Größe).

rkopka am 08 Dez 2018 11:58:27

Im oberen Bereich "kümmert" sie sich selber um den Strom. Und C10 kann praktisch jeder Akku.
Tobias Claren hat geschrieben:Warum senkt das mikroprozessor-geregelte Ladegerät den Strom dann gegen Ende auf 2A und weniger?

Nicht das Ladegerät senkt den Strom, sondern die Batterie ! Das Ladegerät stellt in der Phase nur eine konstante Spannung zur Verfügung und die Batterie nimmt sich was sie braucht. Das Ladegerät schaut meist darauf, wie sehr der Strom sinkt, und stellt ab einem gewissen Punkt fest, jetzt ist sie voll.

Aber die Ausgabe (muss die mal messen beim Generator) hat doch immer fest "12V", oder evtl. wie bei einer Lichtmaschine bis zu 14,4V.
Also müsste Ich zum nachsehen wie weit die Batterie ist doch abklemmen (?).

Warum soll sie fest 12V sein ? Wenn das einfach nur eine Spule mit Gleichrichter ist, kann da irgendwas rauskommen. Evt. ist es geregelt (was ich nicht glaube), aber das mäßte man testen.
Du muß nicht abklemmen. Die Batteriespannung == Generatorspannung beim Laden kann man einfach so messen. Oder anders gesagt, sie darf nie über (z.B. 14,4V) kommen, nur daß das ohne Ladung kein Thema ist.

RK

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