Zusatzluftfeder
motorradtraeger

Parkcollect, Euro Collect GmbH 1, 2


schnecke0815 am 11 Dez 2018 13:24:50

mafrige hat geschrieben:
Peter, lies dir mal die Postings vor dem hier!
Viele schreien nach überhöhten Kosten beim Falschparken und geben noch Ratschläge was man erhöht ... 8)


Ironie ist für dich ein Fremdwort oder? :eek:

pipo am 11 Dez 2018 13:51:13

mafrige hat geschrieben:Peter, lies dir mal die Postings vor dem hier!

Wo soll ich denn was lesen? :nixweiss:

mafrige am 11 Dez 2018 15:46:32

schnecke0815 hat geschrieben:Genau und mit deftigen Abschleppkosten, deftiger Stundenmiete amortisiert sich das schnell und du kannst dich mit noch schöneren Dingen befassen.


schnecke0815 hat geschrieben:
Ironie ist für dich ein Fremdwort oder? :eek:

Kurt, wo war bei deinem Beitrag der smily?

mafrige am 11 Dez 2018 16:16:59

pipo hat geschrieben:Wo soll ich denn was lesen? :nixweiss:


Peter, ich schrieb ja die vorherigen Beiträge … die gingen von 30 €/h Parkgebühr bis zum Kauf eines Abschleppwagens … 8)
Der TE hat doch alles richtig gemacht.
Er hat sich Rat beim ADAC - RA geholt und der hat ihn auf das Risiko hingewiesen … :lach:

DieselMitch am 11 Dez 2018 16:43:11

Naja, man sollte aber schon zwischen dem öffentlichen Verkehrsraum (siehe TE in Posting #1) und dem Privatgrund unterscheiden :eek:

Und bei einem Fehlverhalten im öffentlichen Verkehrsraum ist keinesfalls irgendeine dubiose Abzockfirma zuständig! :evil:

Wenn, wie von <ät>Jagstcamp-Widdern beschrieben, der Privatgrund widerrechtlich betreten und befahren wird, kann ich privat-rechtlich einschreiten,
einfach ein Schild "Privatgrundstück! Parkgebühr je angefangener halben Stunde €30! Grundstück und Einfahrt werden videoüberwacht!" aufstellen.

DANN kann man diese Euro-Abzocker beauftragen, denn wenn ich eine geschlossene Schranke öffne um dort hinter dem Hinweisschild zu parken, gehe ich ja implizit einen Vertrag ein 8)

Wenn mir aber so eine Abzockbude käme, weil ich angeblich (keine Fotos, keine Zeugen, kein garnichts??) irgendwo in D falsch geparkt hätte, könnten die sich ihren Mahnbescheid dahin schieben, wo es auch im hellsten Sonnenschein arg dunkel ist, natürlich nachdem Sie meine schriftliche Antwort erhalten haben, wobei die Anzeige wegen Nötigung gegen diese Firma parallel rausgeht.

JM2C.

schnecke0815 am 11 Dez 2018 16:46:16

mafrige hat geschrieben:Kurt, wo war bei deinem Beitrag der smily?


Der Kurt heißt aber Bernd, lieber Franz ;D

Ich bin davon ausgegangen, das der Beitrag von Thomas schon als ironisch erkannt wird und ich mir den Smiley schenken kann.
Muß wohl noch lernen das es noch anderen als den norddeutschen Humor gibt.

mafrige am 11 Dez 2018 17:30:19

schnecke0815 hat geschrieben:...
Der Kurt heißt aber Bernd, lieber Franz ;D
...


Sorry Bernd, der Kurt ist mir mit deinem Zitat von Kurt Cobain hineingeraden … :lol:
Aber den norddeutschen Humor verstehe ich eigentlich, habe ich von 1979 - 2010 = 31 Jahre beruflich in Brunsbüttel gewohnt.
Aber der Smily machts ... :lol:

pipo am 11 Dez 2018 17:59:16

mafrige hat geschrieben:Der TE hat doch alles richtig gemacht.

Der TE hat eine Entscheidung getroffen. Ob diese Richtig war würde ich bezweifeln, aber es ist sein Geld.

mansch am 14 Dez 2018 12:46:21

Nun, mit dem "alles richtig gemacht" bin ich bei der Faktenlage auch nicht so einverstanden!

Wenn der TE auf öffentlichem Straßenland geparkt hat, dann kann der "Zugeparkte" sich, um die Ausfahrt zu ermöglichen, an Polizei oder Ordnungsamt wenden, diese können dann ggf. ein Abschleppen veranlassen (müssen es aber nicht und werden es auch nicht immer machen). In keinem Fall kann aber ein Privatunternehmen irgendwelche "Strafen" für die Nutzung (auch die nicht rechtmäßige Nutzung) fordern... Die können Anzeige erstatten, oder die Behörden anfordern, mehr nicht. Es ist in Deutschland noch nicht einmal zulässig, dass die Gemeinden private Unternehmen mit der Durchsetzung/Überwachung von Parkzonen im öffentlichen Straßenland beauftragt - das MUSS mind. das Ordnungsamt machen.

Wenn der TE allerdings auf dem privaten Grundstück geparkt UND dort entsprechende Hinweise über "Verboten" und "Kostet..." und "Überwacht durch..." angebracht waren, wie inzwischen an vielen Supermärkten, dann hat er zu recht (und doch zuviel) bezahlt. Hierzu gibt es inzwischen diverse Urteile, aber eben auch zur "zulässigen" Höhe. Von "Inkassogebühren" sprechen wir gar nicht erst, soweit war das Verfahren mit einem Schreiben sicherlich noch nicht. Allerdings muss in jedem Fall die Beweisführung möglich sein, Foto und/oder exakte Zeugenaussagen. Dann ist es auch keine "Strafe" im Sinne des Bußgeldkataloges, sondern eine privatrechtliche Vertragsstrafe.

Wir kennen nicht den konkreten Sachverhalt, der eingeschaltete RA vermutlich schon. Beweismittel fehlen uns auch, also leben wir von Vermutungen.

Die Meinung, dass Privatunternehmen "Strafen" für die Nutzung öffentlichen Straßenlandes zu recht erheben dürfen erschreckt mich! Es gibt in Deutschland - zum Glück - keine Befugnis Recht in die eigene Hand zu nehmen.
Den Abschlepper, der auf öffentlichem Straßenland "eigenständig" arbeitet, werden ggf. Gerichte daran erinnern (und das unabhängig, davon, dass das abgeschleppte Fahrzeug möglicherweise nicht legal abgestellt war), dass das wohl nicht so ganz rechtens ist. Er wird dann auf seinen Kosten sitzen bleiben und ggf. noch Schadenersatz (Nutzungsausfall) zahlen dürfen, mal jenseits der Frage nach Nötigung (Straftat!). Er handelt letztlich nicht anders als ein Autodieb, er entzieht mir mein Auto ohne staatlich dazu beauftragt zu sein. Hier kommen dann eben diese Drohkulissen in's Spiel, damit gar nicht erst geklagt, sondern bezahlt wird.

Manni

Schütz am 14 Dez 2018 18:05:19

Hallo zusammen!
Wie bereits erwähnt, war das Fahrzeug auf der Straße geparkt. Es sind 3 Abstellplätze vor dem Haus auf Privatgrund. Um auf diese Abstellfläche zu kommen, muss man über den abgesenkten Bürgersteig, der komplett die ganze Fläche erfasst, fahren. Mein Auto war ungefähr zur Hälfte am Anfang des ersten Abstellplatzes abgestellt. Es stand zu diesem Zeitpunkt lediglich ein Quad auf dem ersten Abstellplatz. Wenn jemand wegfahren wollte, hätte er nur schräg über den Bürgersteig fahren müssen. Der Abstellplatz war keinesfalls komplett blockiert und nicht nutzbar, die anderen beiden Stellplätze wurden davon nicht tangiert. Trotzdem habe ich auf bereits erwähnten Erwägungen, nach Rücksprache mit dem Anwalt, bezahlt.
Frohen 3. Advent
Pico

Micha1958 am 14 Dez 2018 19:00:31

Hallo Pico,
gräm Dich nicht.
Ich hab grad 228 Euro wegen 1,3 sek. roter Ampel.
Hatte es eilig und war kein Verkehr, nur der Blitzer. :) :oops:

Lernmodus:
- nicht bei Rot über Ampel
- an abgesenktem Gehweg parkt man nicht

Was man von Park collect zu halten hat wurde ja schon ausführlich beschrieben.

Dir und allen auch einen schönen Advent

Gruß Micha

andwein am 15 Dez 2018 15:55:56

Schütz hat geschrieben:muss man über den abgesenkten Bürgersteig, der komplett die ganze Fläche erfasst, fahren. Pico

Also Ein- bzw Ausfahrt, von der Gemeinde/Stadt so vorgesehen und ausgeführt, Gehweg/Straße gehören zu den Obliegenheiten der Gemeinde.
Gruß Andreas

Gode am 15 Dez 2018 16:37:08

Das solche Methoden von Privatleuten oder Firmen durchgehen, liegt daran, dass unser Rechtsstaat sein Gewaltmonopol nicht mehr durchzusetzen in der Lage ist. Einen Großteil daran hat unsere Justiz, insbesondere die Amtsgerichtsbarkeit. Das ist aber nicht nur ein deutsches Phänomen, sondern ein gesamtgesellschaftliches in der ganzen Welt. Mit grober Anarchie, Völkerrechtsbruch und Psychoseneigung wird man sogar Präsident. Mittlerweile gleichzeitig in vielen Staaten. Die Radikalisierung in der Bevölkerung ist nur die logische Folge. Daher nehmen auch immer mehr Privatleute und Firmen die Legislative und Exekutive selber in die Hand, weil´s der Rechtsstaat (schon lange) nicht mehr vermag.

wolfherm am 15 Dez 2018 16:40:56

:polit:

mansch am 15 Dez 2018 16:57:53

Wenn das Ganze in Deutschland stattfand, würde mich wirklich mal die konkrete Argumentation des Anwalts interessieren!

Öffentliches Straßenland - da stand das Auto offensichtlich - fällt in Deutschland nicht unter private Strafzettel-Autorität. Da führt kein Weg dran vorbei. In anderen EU-Ländern ist das durchaus anders, hier aber nicht.Egal, ob das die öffentliche Straße an einer Einfahrt zu einem privaten Parkplatz, oder zu einem Firmengelände oder... ist.
Der Bußgeldkatalog kennt den Tatbestand "vor Ein- und Ausfahrten parken", kostet dann 10€. Auch aus dem Blickwinkel deutlich teuer gewesen, Gerichte orientieren sich selbst bei diesen merkwürdigen Privatparkplatz-Ersatz-"Polizisten" an der legitimen Höhe des Bußgeldkatalogs...

Mancher mag sich wünschen, dass um überhaupt manche Sachen (wieder) durchgesetzt zu bekommen, Private diese Rechte haben, das möge aber ein Wunsch bleiben, bitte. Öffentlicher Raum oder Straftat ist staatliche Aufgabe, da kann ein Privater gar nichts, außer die Behörden bemühen (oder in Notwehr handeln und das funktioniert mit einem Falschparker nicht!).

Manni

Elgeba am 15 Dez 2018 18:58:12

Ich kann einen Falschparker der meine Ausfahrt blockiert sehr wohl in "Notwehr" und auf meine Kosten abschleppen lassen,die Abschleppkosten hole ich mir dann von ihm zurück.



Gruß Bernd

pipo am 15 Dez 2018 19:34:13

Elgeba hat geschrieben:Ich kann einen Falschparker der meine Ausfahrt blockiert sehr wohl in "Notwehr" und auf meine Kosten abschleppen lassen,die Abschleppkosten hole ich mir dann von ihm zurück.

Wenn ich mich recht erinnere und auch darum geht es hier in diesem Tröd, darf das Abschleppen eines Fahrzeuges im öffentlichen Parkraum nur das Ordnungsamt oder die Polizei anordnen. Zahlen musst Du und kannst anschliessend das Geld wieder einklagen..

pipo am 15 Dez 2018 19:40:09

pipo hat geschrieben:Zahlen musst Du und kannst anschliessend das Geld wieder einklagen..

Das ist natürlich Blödsinn.. Es muss bei einem Parkvergehen im öffentlichen Raum nichts Verauslagt werden :ja:

thomas56 am 15 Dez 2018 19:46:01

Ich sehe das so, dass direkt vor dem Haus geparkt wurde und das kann durchaus privater Bereich sein! Also alles nochmal von vorne. :lach:

Säcker am 15 Dez 2018 19:48:22

Wenn ich mich recht erinnere geht es hier um die Verhältnismässigkeit der Kosten. Wichtig ist, dass die Polizei verständigt wird. Nur die kann entscheiden, ob abgeschleppt wird. Ansonsten ist eine Taxifahrt die Alternative. Die Kosten werden nachher beim Verursacher geltendgemacht.

Rimini am 15 Dez 2018 23:22:32

Schütz hat geschrieben:"Zudem geht unser Mandant in dieser Sache bereits von einer Wiederholungsgefahr aus. Unser Mandant behält sich deswegen vor, Sie durch die uns angeschlossene Rechtsanwaltsgesellschaft kostenpflichtig abmahnen zu lassen."


Was mich etwas wundert, ist, dass niemand auf diesen Passus des Schreibens eingegangen ist; nach meinem Verständnis, wird dem TE darin angedroht, für noch gar nicht begangene, aber für die Zukunft erwartete "Verstösse" zur Kasse gebeten zu werden. Das verleiht der rechtswidrigen Praxis dieser Firma eine ganz andere Qualität als nur das Eintreiben von zumindest zweifelhaften und zudem völlig überzogenen Forderungen...

Elgeba am 15 Dez 2018 23:36:31

Bis zu dem Zeitpunkt an dem meine Wohnmobilausfahrt durch von der Stadt aufgestellte Poller geschützt wurde hat die Ordnungsbehörde es mir frei gestellt Falschparker abschleppen zu lassen.Die Kosten mußte ich erst mal bezahlen und mir dann das Geld zurück holen,hat immer funktioniert wenn auch nicht reibungslos.Die Lösung mit dem Taxi ist auf ein Wohnmobil nicht anwendbar und wenn ich von einer Fahrt zurück komme will ich auf mein Grundstück fahren,wer trotz entsprechender Beschilderung trotz dem meint ganz oder teilweise vor meiner Einfahrt parken zu müssen ist selbst schuld wenn es dann teuer wird.Aber das ist seit über einem Jahr Geschichte bis auf einen Fahrer der einen der Poller umfuhr um dort parken zu können, ist klar das der Abschlepper dann in Aktion getreten ist,gerufen und bezahlt von mir,das Geld habe ich aber zurück bekommen und der rabiate Autofahrer eine Rechnung der Stadt für die Reparatur des Pollers.

Gruß Bernd

mansch am 16 Dez 2018 12:08:58

Elgeba hat geschrieben:Bis zu dem Zeitpunkt an dem meine Wohnmobilausfahrt durch von der Stadt aufgestellte Poller geschützt wurde hat die Ordnungsbehörde es mir frei gestellt Falschparker abschleppen zu lassen.Die Kosten mußte ich erst mal bezahlen und mir dann das Geld zurück holen,hat immer funktioniert wenn auch nicht reibungslos.
Gruß Bernd


Auch hier... Mich würde die Rechtsgrundlage interessieren. Mal abgesehen von "OA ist zu faul zu kommen" ...

Alleine die Möglichkeit der Halteranfrage um "das Geld zurückzuholen" dürfte interessant sein. Auch wie sichergestellt wird, dass die Polizei informiert ist, wenn der Halter dort nach dem "Verbleib" seines Fzg. fragt. Aus meiner Sicht rechtlich erheblich eine Grauzone! Wobei da auch spätestens bei "ich will reinfahren" die meisten Gerichte nicht mitgezogen hätten, gibt es genug Urteile zu, dass gerade bei privaten Einfahrten nur zum Parken, die Verhältnismäßigkeit nicht gewahrt ist.

Aber letztlich bringt uns die Diskussion ohne Nennung von Rechtsgrundlagen für "das hat geklappt"/"das durfte ich weil..."/"das habe ich durchgesetzt auf Grundlage von..." nicht weiterbringen. Das gilt auch für den Sachverhalt und die Höhe der Summe beim TE!

Es bleibt auch ein Unterschied zwischen, "habe ich gemacht und hat geklappt" und ist legal / vor Gericht haltbar.

Wenn das so einfach / legal wäre, dann hätten in den Großstädten die Abschlepper Hochkonjunktur und zB die Verkehrsbetriebe keine Probleme! S. zB. --> Link , da hätte es sicherlich nicht eines Gesetzes bedurft, wenn das so einfach mit "mach ich selbst" schon legal gewesen wäre - insbesondere, da an einer Straßenbahnschiene o. Busspur das öffentliche Interesse deutlich höher ist, als an einer Privateinfahrt...

Manni

mansch am 16 Dez 2018 14:04:14

Das mit dem öffentlichen Straßenland im Vergleich zu privatem Grund, bzw. der Frage "fahre ich rein oder raus?" sieht auch der ADAC: --> Link oder die Generali (Advocard) --> Link so.

Von daher interessant, was offensichtlich trotzdem geht / gemacht wird...

Manni

JACKYONE am 16 Dez 2018 14:35:58

Wenn ich so lese, was einige hier für rechtlich zulässig und angemessen beurteilen, komme ich schon ins grübeln, ob ich nicht zum leichten Geldverdienen auch so ein zwielichtiges Parküberwachungs- und Abschleppunternehmen aufmachen sollte.

LG Robert

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