aqua
anhaengerkupplung

wie wichtig ist eine stabile Eingangsspannung?


thomas56 am 18 Dez 2018 14:13:52

Hallo,

habe gestern bei Ladung über Honda 20i Generator beobachtet, dass die Spannung schwankend bis 247V war.
Der kombinierte Elektro- und Ladeblock (100A) verarbeitet lt. Bedienungsanleitung 180-265V.
Muss man sich hier Gedanken machen über Schwankungen und einer Spannung höher als 230V, ist es ratsam hier einen Stabilisator zwischen zu schalten und gibt es sowas mit Schuko/Schuko?

IchBinsWieder am 18 Dez 2018 14:29:32

Bis zu den 265V würde ich mir weniger Gedanken machen.
Darüber hinaus wird es halt kritisch und dann kann sowas --> Link helfen.
Du musst halt nur schauen ob dein Verbraucher alle zusammen unter 2.000W bleiben

rkopka am 18 Dez 2018 16:36:25

thomas56 hat geschrieben:habe gestern bei Ladung über Honda 20i Generator beobachtet, dass die Spannung schwankend bis 247V war.

Wikipedia: In Europa beträgt die Netzspannung 230 V ± 23 V. Also ist es bis 253V noch im Rahmen.

RK

thomas56 am 18 Dez 2018 16:53:23

gut, die höhere Spannung ist also kein Problem und wie ist es mit den ständigen Schwankungen, wenn sich der Generator immer wieder neu in der Drehzahl einregelt?

willi_chic am 18 Dez 2018 17:13:29

hallo Thomas,

hast Du eine Landstrombegrenzung? Wenn ja, stell die mal auf 4A

um mit einem Honda oder baugleichen Inverter die Batterie zu laden, durchläuft der Strom einige Wandlungen: AC -> DC -> AC -> DC, und das ganze über Halbleiter. Könnte durchaus möglich sein daß dabei das System ins Pendeln gerät

nach der Pleite mit meinem Kipor habe ich jetzt einen Honda i22 an Bord, und damit funktioniert es

grüße klaus

andwein am 18 Dez 2018 18:09:05

thomas56 hat geschrieben:...habe gestern bei Ladung über Honda 20i Generator beobachtet, dass die Spannung schwankend bis 247V war.
Der kombinierte Elektro- und Ladeblock (100A) verarbeitet lt. Bedienungsanleitung 180-265V.

Solange es nur auf den Lader geht ist es tolerierbar
Aber was ist mit Kühli und ggf. anderen Ladegeräten, E-Heizstab, etc.????
Fragend, Andreas

thomas56 am 18 Dez 2018 18:11:16

Hallo Klaus,

Netzstrombegrenzung ist zwar generell im Mastervolt, mir fehlt aber die Bedieneinheit und eingestellt sind 16A.

Der Lader hat eine Aufnahme von 1656W, 7,2A und da kann der 20i schon schwächeln. Der 22i kann ja 200W mehr, also 1800W-Dauer, mit dem wäre es wohl kein Problem.
Meine Idee wäre jetzt wenn gar nichts geht, kurzfristig den Motor starten, bis die Ladung zurück geht.

thomas56 am 18 Dez 2018 18:13:53

andwein hat geschrieben:Aber was ist mit Kühli


die anderen Geräte müssen aus sein, es fehlt ja an Kapazität. Aber an den AES-Kühli hätte ich wirklich nicht gedacht.

rkopka am 18 Dez 2018 18:22:35

thomas56 hat geschrieben:gut, die höhere Spannung ist also kein Problem und wie ist es mit den ständigen Schwankungen, wenn sich der Generator immer wieder neu in der Drehzahl einregelt?

Normalerweise sollte die Elektronik das abfangen. Ich hab einen günstigeren 1kW Generator mit Inverter. Das Kabel führe ich über einen Energiemesser mit Spannungsanzeige. Die steht sehr steif auf 230V. Egal ob ein Wasserkocher oder ein Modellbaunetzteil mit Lader (schwankende Belastung) dranhängt. Auch im ECO Modus, wo er die Drehzahl verändert.
Mit dem alten €99 Generator ohne inverter hatten wir aber auch solche Schwankungen, je nach Last und vor allem der Art der Last. (Schalt)Netzteile mochte der gar nicht, da ist die Spannung ziemlich gestiegen und wir mußten eine Glühbirne parallel schalten, um das unter Kontrolle zu halten.

andwein hat geschrieben:Aber was ist mit Kühli und ggf. anderen Ladegeräten, E-Heizstab, etc.????

Die meisten Geräte sollten diesen Spannungsbereich können. Alles mit Wärme wird halt etwas wärmer. Netzteile sind heute fast alle Schaltnetzteile mit weitem Eingangsspannungsbereich.

RK

MountainBiker am 18 Dez 2018 18:36:58

Hallo,

Die meisten Geräte sollten diesen Spannungsbereich können. Alles mit Wärme wird halt etwas wärmer.


Ja aber ungeregelte Verbraucher verlieren damit erheblich an Lebensdauer!

Wikipedia: --> Link
Die Lebensdauer einer Glühlampe sinkt mit steigender Lichtausbeute ... verdoppelt sich die Helligkeit, wenn man die Betriebsspannung um 20% erhöht. Gleichzeitig reduziert sich die Lebensdauer um 95%


Schaltnetzteile können damit umgehen, deshalb wäre es am besten das Netz für so einen Fall zu trennen, d.h. nur die Ladeelektronik wird versorgt alles andere über WR. Oder noch besser dafür sorgen dass der Stromerzeuger eine stabilere Spannung erzeugt, eine so hohe Abweichung sollte dieser normalerweise nicht haben.

thomas56 am 18 Dez 2018 19:09:38

vielleicht mache ich mir auch zuviel den Kopf, will nur nicht, dass was kaputt geht. Vorher mit den grösseren Generatoren ist mir auch nie was aufgefallen, aber hier sind die Zahlen schon im Grenzbereich.
Habe gestern mal getestet, die Batterie hatte aber nur einen Ladestrom von 87A zugelassen und da lief der Generator schon nicht mehr so stabil wie im Leerlauf
und die Drehzahl schwankte. Oder sollte man den Generator lieber auf Volllast laufen lassen statt auf Lastabhängig?

willi_chic am 18 Dez 2018 19:30:51

hallo Thomas,

1. laß in diesem Fall den Generator auf Volllast kaufen

2. wenn Du kein Bedienteil hast, schau mal in das Handbuch der Mastervolt, evtl. findest Du hier einen Hinweis wie Du per DIP-Schalter im Gerät die Lastaufnahme reduzieren kannst

grüße klaus

thomas56 am 19 Dez 2018 07:09:19

willi_chic hat geschrieben:2. wenn Du kein Bedienteil hast, schau mal in das Handbuch der Mastervolt, evtl. findest Du hier einen Hinweis wie Du per DIP-Schalter im Gerät die Lastaufnahme reduzieren kannst


Hallo Klaus,

danke für den Tipp!
Matervolt hat es dort tatsächlich gut beschrieben. --> Link

Aber wenn ich die Eingangsstrombegrenzung einlege, lade ich dann nicht teilweise im Kreis mit mir selber?

willi_chic am 19 Dez 2018 09:34:14

hallo Thomas,

so wie ich das lese: nein

Du mußt dazu die "Power Sharing" Funktion einstellen, Kap. 3.3.3

wichtig ist darauf zu achten daß alle Funktionen die sich bei Netzbetrieb automatisch einschalten zu deaktivieren, wie Kühlschrank (Auto-Mode), Alde, ....., sonst teilt sich das Ladegerät den verfügbaren Strom mit diesen Verbrauchern

grüße klaus

thomas56 am 19 Dez 2018 11:31:14

Klaus,

ist es nicht gleich der Power Assist-Funktion (Netzmangelausgleich), wo sich nach der Eingangsbegrenzung der zusätzlich erforderliche Strom über den Wechselrichter aus der Batterie geholt wird?

mv4 am 19 Dez 2018 11:56:51

das Problem sind wirklich die Schaltnetzteile....die mögen Generatoren gar nicht...du kannst nur versuchen einen kleinen Verbraucher mit dazu betreiben...das stabilisiert die Abnahme etwas. Den Eco Modus rauszunehmen bringt gar nix... durch das Schaltnetzteil werden ständig sich ändernde Lasten abgerufen...das versucht der Generator der eine Stabile Spannung erzeugen will auszugleichen ...daher die Drehzahlschwankungen. Mit der Zeit wird die InverterPlatine überlastet und wird dir im schlimmsten fall abrauchen...

thomas56 am 19 Dez 2018 12:02:01

mv4 hat geschrieben:du kannst nur versuchen einen kleinen Verbraucher mit dazu betreiben...das stabilisiert die Abnahme etwas.


Meinst du z.B. eine 25W-Glühbirne draussen an der 2. Generatorsteckdose?

Welche Platine kann da abrauchen, die vom Generator?

willi_chic am 19 Dez 2018 12:56:08

thomas56 hat geschrieben:Klaus,

ist es nicht gleich der Power Assist-Funktion (Netzmangelausgleich), wo sich nach der Eingangsbegrenzung der zusätzlich erforderliche Strom über den Wechselrichter aus der Batterie geholt wird?

nein, definitiv nicht, schau mal ins Handbuch. Oder hast Du eine amdere MV-Version als im Handbuch beschrieben?

grüße klaus

gordan am 19 Dez 2018 15:33:47

Hallo Thomas!

Netzmangelausgleich findet statt nur bei Inverter-Betrieb und nicht bei Charge!
Eingangsstrombegrenzung kannst du mit DIP Schalter verändern.
Bei meinem Victron Multi Plus 12/3000/120 ist das gleiche. :)

Gruß Gordan

andwein am 19 Dez 2018 16:46:58

thomas56 hat geschrieben:...d Aber an den AES-Kühli hätte ich wirklich nicht gedacht.

Deshalb ist mein mahnender Finger bei Notstromgeneratoren immer in Bereitschaft. Auch die günstigen "Überspannungsschutzstecker" helfen nur bei Transienten innerhalb von Mikrosekunden, maximal einer Halbwelle. Liegt die Überspannung im Sekunden- oder gar Minutenbereich hilft nur eine USV.
Die AES-Steuerungen halten, wie die meisten 230V Netzgeräte, eigentlich nur +-10% aus.
Gruß Andreas

mv4 am 19 Dez 2018 17:54:07

thomas56 hat geschrieben:
Meinst du z.B. eine 25W-Glühbirne draussen an der 2. Generatorsteckdose?

Welche Platine kann da abrauchen, die vom Generator?


Ja eine Glühlampe oder auch Mal eine 20m Kabeltrommel ...ob die 25w reichen würden musst du probieren.

Und ja ich meinte die Platine vom Inverter Generator...die Honda sind da zwar relativ mit hoher Leistungsreserve...da kommt eher das overload öfters. Was in dem Fall auch gut und sinnvoll ist.

Wo misst du übrigens die von dir angegebenen Volt? Ein kleingenerator kann eigentlich nur 2x 115V ....und deswegen zicken die Schaltnetzteile auch.

thomas56 am 21 Dez 2018 08:59:17

mv4 hat geschrieben:
Wo misst du übrigens die von dir angegebenen Volt? Ein kleingenerator kann eigentlich nur 2x 115V ....und deswegen zicken die Schaltnetzteile auch.

kann ich am Panel abgelesen. Gemessen habe ich das nicht.

thomas56 am 21 Dez 2018 09:11:13

gordan hat geschrieben:
Netzmangelausgleich findet statt nur bei Inverter-Betrieb und nicht bei Charge!


Hallo Gordan,

das verstehe ich nicht, mit Inverter habe ich doch keinen Mangel?

Bei deinem 120A-Lader braucht man den 20i ja gar nicht erst anschliessen. :mrgreen:

mv4 am 21 Dez 2018 09:14:03

ja am Panel lese ich ich auch 230V ab :D ...am Generator sowie auch am internen Anzeigepanel....tatsächlich sind es auf Phase und Neutralleiter jeweils 115V

Das ist Bauartbedingt bei jeden Kleingenerator so....

thomas56 am 24 Dez 2018 20:59:37

mv4 hat geschrieben:ja am Panel lese ich ich auch 230V ab :D ...am Generator sowie auch am internen Anzeigepanel....tatsächlich sind es auf Phase und Neutralleiter jeweils 115V

Das ist Bauartbedingt bei jeden Kleingenerator so....


also liegen tatsächlich nur 230V an und mein Panel zeigt einfach zuviel?

thomas56 am 24 Dez 2018 21:03:18

willi_chic hat geschrieben:2. wenn Du kein Bedienteil hast, schau mal in das Handbuch der Mastervolt, evtl. findest Du hier einen Hinweis wie Du per DIP-Schalter im Gerät die Lastaufnahme reduzieren kannst



Hallo Klaus,
hierzu noch eine Frage. Muss ich zum Umlegen der DIP-Schalter die Batterie abklemmen, oder sonst irgendwas tun?

mv4 am 24 Dez 2018 22:03:59

thomas56 hat geschrieben:
also liegen tatsächlich nur 230V an und mein Panel zeigt einfach zuviel?


Nein ich gehe Mal davon aus das dein Panel richtig anzeigt.

thomas56 am 24 Dez 2018 22:28:28

verstehe ich nicht, wenn bauartbedingt nur je 115V auf Phase und Neutralleiter liegen sollen, können es doch keine 247V sein? :gruebel: :nixweiss: :confused: :help:

mv4 am 25 Dez 2018 02:13:06

Hast du denn Mal gemessen was das Panel anzeigt wenn du zb. eine kapazitive Last (Glühlampe, Wasserkocher) dran hängen hast? Natürlich ohne ELB

thomas56 am 26 Dez 2018 13:25:44

habe heute mal Netz angeschlossen, Ergebnis vom Lader 216V und 8,5A. Das sind 1836W, das schafft der 20i nicht. :eek:
Nach zuschalten von 2Kw-Heizpatrone sind es 204V und 16A.

Trashy am 26 Dez 2018 14:40:24

Unzulässiger Spannungsfall.
Übergangswiderstände, zu lange oder zu dünne Strippen.

thomas56 am 26 Dez 2018 15:10:13

mist, hatte die Trommel nicht abgerollt. :?

Trashy am 26 Dez 2018 15:14:53

Boing :D

...und 8 weitere Zeichen.....

rkopka am 26 Dez 2018 16:43:51

thomas56 hat geschrieben:mist, hatte die Trommel nicht abgerollt. :?

Das würde aber nichts am Widerstand des Kabels ändern. Und nein ! Es gibt keine induktiven Effekte, die hier eine Rolle spielen.

RK

thomas56 am 26 Dez 2018 16:56:49

auch mit abgerollten Kabel nur 209V mit 13A. Verbraucher: 2Kw-Heizung und 50A Ladung (12V)

Trashy am 26 Dez 2018 21:04:46

Wenn es nur Herrn Ohm seine Widerstände sind wie der Waasserkocher dann ist da richtig.

Aber nach wie vor ist die Strippe zu dünn oder zu lang oder andere geheime Reihenwiderstände im Spiel.

Wieviel Strom oder Leistung geht denn durch die 230V Leitung??

13A??? Grübel.....gäbe bei einer 50m Trommel mit 1,5mm2 rund 15V Spannungsfall auf der Trommel.
Da wüsste ich nun wo die Spannung bleibt :D an der Steckdose dürften es dann so 225V sein.

Natürlich muss die Spannungsquelle dabei auch stabil sein und nicht einknicken falls ein Stromerzeuger mit im Spiel ist.

thomas56 am 26 Dez 2018 21:56:11

Trashy hat geschrieben:13A??? Grübel.....gäbe bei einer 50m Trommel mit 1,5mm2 rund 15V Spannungsfall auf der Trommel.

die Trommel ist 20m mit 2,5mm² Schuko, dann Schuko/CEE. Die Hausverteilung ist ca. 20 Jahre alt und bestimmt mit 1,5mm².

Jetzt 1 Kw-Heizung und 5A Ladung (12V), 219V. Wo ist das Nadelöhr? :gruebel:

Trashy am 26 Dez 2018 22:10:28

Bei 13A wären es dann 3,7V bei 5A rund 1,4V- Wenn deine Trommel in Ordnung ist fällt diese als Fehlerquelle weg.

Deine Hausverteilung wäre durchaus denkbar. Alte Klemmen, dünne und lange Leitungen - da kann leicht was wegkommen.

Also..zwischen Haus und Kabeltrommel eine Mehrfachsteckdose stecken.
Und wieder alles zusammenbauen. An der Mehrfachsteckdose kann man prima messen.
Wenn da mit 13A die Spannung noch voll da ist folgt die Kontrolle auf der anderen Seite.
Verbindung Trommel - Auto öffnen und dann dort im Betrieb messen.
VORSICHT NETZSPANNUNG.
Wenn die Spannung dort immer noch gut ist liegt der Fehler irgendwo im Auto.

willi_chic am 26 Dez 2018 23:34:21

thomas56 hat geschrieben:Hallo Klaus,
hierzu noch eine Frage. Muss ich zum Umlegen der DIP-Schalter die Batterie abklemmen, oder sonst irgendwas tun?

nein, nur die Mastervolt abschalten

grüße klaus

felix52 am 27 Dez 2018 00:56:43

thomas56 hat geschrieben:Hallo,
habe gestern bei Ladung über Honda 20i Generator beobachtet, dass die Spannung schwankend bis 247V war.......


Moin Thomas,
mag ja sein, dass ich völlig falsch liege. Aber dennoch:
Nach meiner Erfahrung spielt meistens der Inverter des Moppels verrückt, gerade wenn er überfordert wird.

Weihnachtliche Grüße an Alle hier
:)

thomas56 am 02 Jan 2019 18:27:45

Hallo,

danke für eure Hilfestellungen! :daumen2:

Das Hauptproblem scheint das uralte Benzin im Generator gewesen zu sein, als ich das rausgeschüttet und neu aufgefüllt habe, lief der Generator wie eine Nähmaschine und lieferte anstandslos die 100A-Ladung.

Einmal wurde versehentlich zuviel Strom abgefordert, der Generator blieb aber an. Der Mastervolt hatte sich komplett abgeschaltet und musste erst mal wieder abkühlen.

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