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Nach 50km Schrauben nachziehen 1, 2


Bodimobil am 30 Dez 2018 22:49:57

Eine kleine Weihnachtsgeschichte :(
Vor Weihnachten, wir waren mitten in Portugal unterwegs als relativ plötzlich auf der Autobahn ein lautes Laufgeräusch uns aufschreckte. Ich hatte letztes Jahr bereits rechts vorne einen Radlagerschaden gehabt der sich ähnlich anhörte, aber nicht so plötzlich auftrat. Ich hielt an und untersuchte die Reifen. Die hinteren waren erst vor 3 Monaten erneuert worden.
Die vorderen sind etwas über ein Jahr alt. Außer kleine Steinchen im Profil nichts sichtbares.
Wir fuhren langsam auf dem Standstreifen weiter bis zur nächsten Abfahrt und dann zur nächsten Parkmöglichkeit. Dort rief ich den ADAC an mit der Vermutung - Radlagerschaden. Die haben mir dann auch nach etwas hin und her eine Bosch-Werkstatt nennen können die mein Fahrzeug kurzfristig reparieren könnte. Es war Mittag und die Werkstatt vertröstete uns auf den nächsten Morgen, so dass wir dort im Gewerbegebiet den Rest des Tages verbrachten. Zum Glück war ein großes Einkaufszentrum in der Nähe, so dass wir die Zeit für einen Einkaufsbummel nutzten.
Am nächsten Morgen nahm man sich unserem Wohnmobil sofort an. Während einer kurzen Probefahrt meinte der Monteur - links vorne.
Rad abmontiert und etwas am Radlager rumhantiert - alles in Ordnung. Vielleicht doch links hinten.
Links hinten mit dem Wagenheber angehoben ... und sobald der Mechaniker die Hand an das Rad fasste, fassten sich alle umstehenden an den Kopf. Das Rad konnte ca. 5cm hin und her bewegt werden. Um ein Haar hätten wir das Rad verloren! Der Werkstattmeister gratulierte mir "you lucky guy!"
Es wurde noch einmal alles gecheckt (Gewinde) und alle Räder nachgezogen. Rechts hinten war auch nicht ganz fest. Rechnung: 40,-

Ihr kennt doch den Hinweis nach einem Reifenwechsel - nach xx Kilometern Schrauben kontrollieren. Das hätte ich vielleicht ernst nehmen sollen - aber issja nochmal gut gegangen.
Gruß Andreas

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kheinz am 30 Dez 2018 23:01:20

Der Hinweis ist mehr als berechtigt aber, ................................





ich habe in den vielen Jahren die ich mich mit Fahrzeugen auf der Straße bewege die Schrauben nach einem Radwechsel den ich immer selbst durchführe, noch nie nachgezogen.
Und wenn ich mal in die Verlegenheit komme, das ein Mechaniker an meinem Fahrzeug schraubt, stehe ich immer daneben :mrgreen:

MfG kheinz

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DieselMitch am 30 Dez 2018 23:01:38

Oohhh jaaaaaa ... DAS kenne ich :evil: :cry:

Im Frühjahr war ich mit meiner damaligen Laika bei einer FACHWERKSTATT, Winter auf Sommer wechseln.
Extra auf einer Bühne für Transporter, nur dieses Mal habe ich nicht aufgepasst, ob auch ALLE Räder mit dem Drehmomentschlüssel nachgezogen wurden.
Danach auf die Bahn, wollte die Laika verkaufen.

Als ich in Gelsenkirchen beim Händler, dem ich das Ding verkaufen wollte, ankam, klackte es schon seit 10km, nur: WO??

Auf dem Hof fand ich dann eine der 5 Radschrauben von hinten links, die anderen 4 waren lose :eek:
Auch an den anderen Rädern konnte nachgezogen werden, aber hinten links waren alle 5 Schrauben locker :twisted:

Fazit: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist überlebenswichtig, jedenfalls bei gewechselten Rädern :?

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RG Regalbau am 30 Dez 2018 23:20:16

Also ich weiß nicht.
Du fährst von Deutschland nach Portugal, mit Rädern die vor 3 Monaten montiert wurde , und nach etwa 2000 Km sollen die locker sein,weil die damals nicht richtig angezogen wurden?
Das glaub ich vom Hergang nicht
Die hätten früher rumpeln müssen.
Meinste nicht das da einer.....

Gast am 30 Dez 2018 23:30:27

Das kann unterschiedliche Ursachen haben.
Kaum eine Werkstatt säubert z.B. Felge und Nabe von Rost, das kann durchaus Probleme bereiten.

Aber auch wenn die Felge einmal locker war und die Schrauben die Felge bearbeitet haben (Konus) kann es durchaus passieren, dass sich die Schrauben immer wieder lösen, ausser man zieht sie mit Drehmomenten jenseits von gut und böse an.

Normalerweise muss man nur Alufelgen nachziehen (so zumindest mein Wissensstand), aber einmal hatte ich kurz nach einem Reifenwechsel eine lockere Stahlfelge, die anderen 3 waren fest...ich weiß bis heute nicht warum.

Aber auch alte rostige Schrauben welche mit korrektem Drehmoment angezogen wurden können nicht mehr den erf. Anpressdruck erzeugen wenn das Drehmoment im dreckigen Gewinde verpufft. Ein Tropfen Öl am Gewinde bei jedem Wechsel bewirkt ware Wunder.

Bodimobil am 30 Dez 2018 23:49:58

RG Regalbau hat geschrieben:Also ich weiß nicht.
...
Das glaub ich vom Hergang nicht
Die hätten früher rumpeln müssen.
Meinste nicht das da einer.....


Ich habe nur beschrieben was ich belegen kann. Wir haben die Nacht vorher bei heftigem Regen in einem kleinen Ort südlich von Santiago de Compostela übernachtet.
Und warum waren die rechts Hinten auch "nicht ganz" fest?
Außerdem waren wir in den letzten 12 Stunden und ca. 300 km immer am Womo.
Aber ich gebe dir Recht, seit dem Reifenwechsel habe ich nicht nur die Strecke Aachen-Portugal zurückgelegt, ich war bereits im Oktober mit den damals nagelneuen Reifen in Spanien. Also in der Summe mindestens 8000km, wenn nicht sogar 9000km.
Gruß Andreas

ulysser am 31 Dez 2018 00:12:39

Ja, die Laufleistung ist eigentlich zu lange!
Nach 70-100 KM sollte nachgezogen werden,( mit 180 NM), wir hatten durchaus Autos wo die Räder noch etwas nachgezogen werden konnten !
Bei meinem Auto mache ich es einfach, aber bekannte tun das auch nicht und es ist noch nie was passiert, aber der Gesetzgeber schreibt es so vor !

vorige Woche in Berlin passiert , nach Radwechsel und 30 KM fahrt , Rad gelöst !

Fitzelchen am 31 Dez 2018 00:25:25

ulysser hat geschrieben:........, aber der Gesetzgeber schreibt es so vor !


Das ist keine gesetzliche Vorschrift.
Wird nur von Reifenhändlern oft als notwendig dem Kunden auf´s Auge gedrückt
um aus der Haftung raus zu sein.

Seriöse Markenwerkstätten ziehen die Räder, nachdem die Auflageflächen gereinigt wurden,
mit dem vorgeschrieben Drehmoment an und gut ist.

idefix2 am 31 Dez 2018 00:56:07

Fitzelchen hat geschrieben:Das ist keine gesetzliche Vorschrift.
Wird ...um aus der Haftung raus zu sein.
Seriöse Markenwerkstätten ziehen die Räder, nachdem die Auflageflächen gereinigt wurden,
mit dem vorgeschrieben Drehmoment an und gut ist.

Richtig :arrow:
Eine Radschraube löst sich nicht :roll:
Entweder wird nicht angezogen,
der Nabensitz nicht gereinigt das, das Rad an der Nabe nicht anliegt :eek:
was allerdings bei einem Anzugs-Drehmoment von 120 bzw. Transporter 180Nm. kaum vorstellbar ist.
Wenn das Rad an der Nabe nicht anliegen sollte, merkt man bereits nach kurzer Fahrstrecke, wenn man bedenkt das Das Fahrzeuggewicht darauf lastet,:ja:
oder das Rad wurde gelöst :twisted:
Bei einem Neuwagen werden auch nach 50km keine Radschrauben nach gezogen ;D

rkopka am 31 Dez 2018 01:10:55

kheinz hat geschrieben:ich habe in den vielen Jahren die ich mich mit Fahrzeugen auf der Straße bewege die Schrauben nach einem Radwechsel den ich immer selbst durchführe, noch nie nachgezogen.

Ich ziehe immer nach (beim PKW, beim Womo mache ich es nicht selber, sondern schaue nur zu, aber Kontrolle wäre wohl auch da gut). Ich schraube sie mit dem Drehmomentschlüssel an, fahre etwa 10km (da ist gerade eine Tankstelle), fülle nach und kontrolliere die Schrauben. Richtig lose war noch keine, aber so ein Stück weiter anziehen kommt schon mal vor.
Ich bin da (außer beim Womo :oops: ) recht vorsichtig. Mein Vater hatte das vor Jahren wohl mal nicht richtig gemacht. Auf jeden Fall überholte uns ein Rad an der Grenze bei Kiefersfelden nach hunderten km auf der AB !

RK

FWB Group am 31 Dez 2018 01:37:14

Nun, in all den Jahren Autowerkstatt steht das nachziehen der Räder auf jeder unserer Rechnung.
Ich selber habe noch nie ein Rad verloren, weil wir uns auch privat an das Nachziehen halten.

Räder werden montiert, dann eine Proberunde, und am Transporter / Womo etc. mit 180 Nm kontrollieren und dann erst ok.

Aber dennoch hatte ich schon 2 x in meinem Leben jeweils ein loses Rad.

Einmal in ganz jungen Jahren an meinem 1. Auto. Da musste es schnell gehen, wir wollten zur Disco.
Ob ich da an die Probefahrt gedacht und danach noch mal nachgezogen habe? Ich denke eher nicht!

Und vor 3 Jahren in Serbien mit dem Wohnmobil, vielleicht 5 Km nach dem Durchfahren eines grossen Schlagloches auf der serbischen Autobahn.
Da war ich auch knapp 2000 km von zu Hause weg und das Rad löste sich fast unmittelbar nach dem Schlagloch.

Auch ich hielt ob des Geräusches an, schaute rund rum und konnte nichts entdecken. Also langsam weiter, das Geräusch blieb und wurde stärker.
Als ein Parkplatz kam, fuhr ich raus und kontrollierte die Radschrauben.

Und siehe da, vorn links alle 5 Radschrauben lose. Ich hab 18 Zoll Alufelgen drauf, die waren alle mit 180 Nm angezogen und
von mir persönlich nach Probefahrt kontrolliert worden.
Nachgezogen und wir sind danach problemlose 4000 km gefahren.

Zu Hause befragte ich unseren Rad - Reifen Spezie. Der sagte zu mir, das kann schon passieren.
Durch das anziehen bildet sich manchmal am Bund ein Grad. Unwichtig ob Kugel - oder Kegelbund.

Durch einen harten Schlag, den man vielleicht als Fahrer gar nicht so mitbekommt, kann das durchaus vorkommen.
Meist auf der Hinterachse. Der Grund hierfür sind als
1. die Gradbildung durch das mehrmalige Anziehen der Radschrauben durch die Räderwechselgeschichte Sommer - Winter usw., aber auch
2. die relativ hohen ungefederten Massen bei LLKW / Wohnmobile / Transporter etc..

Bei mir war das damals einfach zu zu ordnen.
Ich fuhr mit ca 100 km/h direkt und ohne Vorwarnung über ein Stück ausgefräste Autobahn. Keinerlei Warnschilder oder ähnliches.

Es kann also durchaus sein, das beim TE bei Abfahrt die Räder wirklich fest waren und sich diese im Laufe der Zeit gelöst haben..
Ein Rad , das von Anfang an nicht fest ist, macht Krach, das hört man sofort.

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Bodimobil am 31 Dez 2018 02:21:46

Nach den Antworten hier und einer entsprechenden Diskussion mit meiner Frau kam folgendes heraus: Wir waren ca. 100km bevor wir das Problem bemerkten nördlich von Porto auf dem Weg zu einem entlegenen Stellplatz mehrere Kilometer Kopfsteinpflaster gefahren. Ich hatte damals meiner Frau gesagt, das tut dem Mobil nicht gut. Ich hatte aber eher an die Schränke als an das Fahrwerk gedacht. Ich habe das bis eben nicht in Verbindung gebracht. Aber nach den letzten Antworten kommt mir das logisch vor. Können noch mehr bestätigen, dass sich Räder losrappeln können?
Ich möchte meiner Werkstatt zu Hause ja keine falschen Vorwürfe machen.
Gruß Andreas

Ingbilly am 31 Dez 2018 03:13:15

Hallo,

also "losrappeln" so ohne Grund und nur durch Erschütterungen kenne ich nicht.
Ich kenne das aber von lackierten Befestigungsflächen, an die die Räder angeschraubt wurden.
Wenn man die Bremsscheiben oder die -trommeln lackiert hat, dann könnte ich mir das erklären.

Gruß
Jürgen

eiger99 am 31 Dez 2018 07:27:58

Moinsen!

Es besteht natürlich noch die Möglichkeit, dass du bei irgendeinem Abstellort Opfer einer Manipulation oder eines versuchten Felgendiebstahls geworden bist. Es gibt durchaus Irre, die Radmuttern an Autos lösen. Technische Ursachen erscheinen mir nach der Fahrtstrecke auch eher unwahrscheinlich.

Die tatsächliche Ursache dürfte aber nicht mehr herauszufinden sein. Also frei nach dem Werkstattmann: " Lucky Guy! " Genieß deine Reise!

Guten Rutsch!

Thomas

Rockerbox am 31 Dez 2018 13:54:34

Bis vor wenigen Jahren habe ich alle meine Radwechsel an allen Fahrzeugen immer selbst gemacht und immer auch brav nach ca 50 km alle Radschrauben nochmal mit dem Drehmomentschlüssel nachgezogen. Dabei konnte ich NIE auch nur eine einzelne Radmutter - egal ob auf Alu- oder Stahlfelgen - nochmal nachziehen.

Ich kann mir auch schwer vorstellen, dass sich an einem Rad alle 5 Schrauben von selber lockern, sofern sie vorher ordentlich mit entsprechendem Drehmoment angezogen wurden.

Rockerbox am 31 Dez 2018 13:57:15

Ingbilly hat geschrieben:Wenn man die Bremsscheiben oder die -trommeln lackiert hat, dann könnte ich mir das erklären.

Gruß
Jürgen


Wer bitte lackiert denn Bremsscheiben???

Ingbilly am 31 Dez 2018 14:54:49

Rockerbox hat geschrieben:
Wer bitte lackiert denn Bremsscheiben???


Hab ich schon oft gesehen, aber natürlich nicht im Bereich der Verbrauchsfahrzeuge.
Ich komme aus der Oldtimerecke und da wird das immer wieder mal gemacht.

Rockerbox am 31 Dez 2018 15:06:51

Lackierte Bremsscheiben habe ich noch nie gesehen. Ev meinst du was anderes aber nicht die Scheibe selbst. Wie soll denn die Bremswirkung auf lackierten Scheiben stattfinden?

Inselmann am 31 Dez 2018 15:35:01

Rockerbox hat geschrieben:Lackierte Bremsscheiben habe ich noch nie gesehen. Ev meinst du was anderes aber nicht die Scheibe selbst. Wie soll denn die Bremswirkung auf lackierten Scheiben stattfinden?


nicht an der Reibflaeche selbst, aber die "Trommel" oder um die Nabe wird gerne lackiert. Obwohl es keine Farbe gibt die da wirklich lange draufbleibt :lol:

Ich selbst habe aber auch noch nie Schrauben nachziehen koennen an Raedern die ich selber montiert habe.

mk9 am 31 Dez 2018 16:00:05

Nachdem meine Tochter 2004 mit meinem Peugeot J9 in der Bretagne das linke Vorderrad verloren hat, ja nicht nur gelöste Radschrauben sondern das komplette Rad, überprüfe ich nach jeder Tankpause alle Räder an meinem WOMO. Fahrzeug wurde nach 8 Tagen vom ADAC aus der Bretagne zu mir gebracht. Reparatur: 5 neue Radbolzen montiert / eingezogen und neue 15 Radmuttern dazu inkl. Reserve, weil allein die 5 Muttern irgendwo in der Bretagne liegen. :)

In all den Jahren ( 1995 bis 2018 ) gab es nie Probleme mit den Radmuttern. Radbolzen und Radmuttern waren nie von Rostbefallen, Auflagefläche an Reifen und Bremstrommel bzw. Scheibenbremse waren immer einwandfrei und wurden immer sauber gehalten. Radmuttern immer mit vorgeschriebenem Drehmoment angezogen, u.z lt. Werksangabe mit 8,5mkp = ca. 84 Nm ! Ist kein Schreibfehler sondern wirklich so, und das bei einer Reifengröße von
19 x 400 Michelin ( Reifendurchmesser 72 cm )

Die Radmuttern haben sich nicht selbst gelöst, sondern wurden m.E. gelöst. Seit diesem Vorfall sind auf Radmuttern und Radbolzen Markierungen von mir angebracht. Zumindest kann ich auf den 1. Blick erkennen, ob sich eine Radmutter gelöst hat. Einen Drehmomentschlüssel liegt im Womo bereit.
Für mich gilt nur Kontrolle ist besser.

Guten Übergang wünscht
mk9

Ingbilly am 31 Dez 2018 16:39:08

Rockerbox hat geschrieben:Lackierte Bremsscheiben habe ich noch nie gesehen. Ev meinst du was anderes aber nicht die Scheibe selbst. Wie soll denn die Bremswirkung auf lackierten Scheiben stattfinden?


Ja, man kann sich auch mit Gewalt dumm anstellen.
"Lackierte Befestigungsflächen" war doch deutlich genug.

Rockerbox am 31 Dez 2018 16:57:08

Danke für deinen dummen Kommentar, du hast die ganze Zeit von „lackierten Bremsscheiben“ gesprochen, aber auch dir ein Frohes Neues Jahr. Wieder einer mehr auf der Ignore-Liste .....

Ingbilly am 31 Dez 2018 17:14:18

Danke für die Bestätigung.

babenhausen am 31 Dez 2018 17:47:13

Was für "Menschen" inzwischen Unterwegs sind lässt sich hieraus erkennen
--> Link
Das hätte mit schwersten Schäden und Leid enden können.
Immer wieder liest man von glösten Radmuttern. irgendwelchen verhaltensauffälligen Kreaturen scheint die Freude zu bereiten.

dibru2 am 31 Dez 2018 17:58:44

babenhausen hat geschrieben:Was für "Menschen" inzwischen Unterwegs sind lässt sich hieraus erkennen
--> Link

Unglaublich was es nicht alles gibt!
:ironie: In der Schweiz wäre sogar die Nationalität des Täters bekannt wenn er einen (älteren) BMW fährt. :razz:

tweiner am 31 Dez 2018 22:08:33

Moinsen,
Rockerbox hat geschrieben:
Wer bitte lackiert denn Bremsscheiben???


Derjenige, der auch die Radbolzen mit Öl oder Fett einsetzt.
Laut ADAC sollte man darauf verzichten, und das kann ich verstehen: Werden die Bolzen dann mit dem vorgeschriebenen Drehmoment angezogen - reduziert das Gleitmittel das Drehmoment. Dadurch werden die Bolzen mit einem erhöhten Drehmoment angezogen. Entweder wird das Gewinde dann gleich kaputtgedreht oder die Schrauben reißen bei starker Belastung aus dem Gewinde.
Aber ich gehe mal davon aus, das mit dem Lackieren von Bremsscheiben nicht die Scheiben selbst sondern nur Träger und Sattel gemeint sind. ;-)
gruß und guten Rutsch
Thomas

Tinduck am 01 Jan 2019 19:09:17

Ich wechsel bei unseren Bullis immer selber. Nach 2 x sternförmig rum (pro Rad) mit 185 nm bewegt sich da gar nichts mehr nach 50, 100 oder 1000 km. Wenn das oben Beschriebene passiert, war was anderes faul, da hilft auch das Nachziehen nix.
Wie weiter oben schon steht: muss man ja bei Neuwagen auch nicht machen...

Ich hab mir allerdings auch zur Angewohnheit gemacht, beim Tanken immer die Räder zu kontrollieren (Optik, Temperatur), statt dumm rumzustehen :D vielleicht bewahrt einen das ja mal vor einem ähnlichen Fall.

bis denn,

Uwe

Trashy am 01 Jan 2019 19:13:57

Im LKW Bereich gibt es Radmutterkappen mit Zeiger.
Ist eine Radmutter / Radschraube lose fällt das sofort auf da nicht mehr alle Zeiger in die gleiche Richtung zeigen.
Das ist einfach per Blick zu kontrollieren.
Das muss es doch auch für uns geben?!

rtiker am 01 Jan 2019 19:37:09

Trashy hat geschrieben:Im LKW Bereich gibt es Radmutterkappen mit Zeiger.
Ist eine Radmutter / Radschraube lose fällt das sofort auf da nicht mehr alle Zeiger in die gleiche Richtung zeigen.
Das ist einfach per Blick zu kontrollieren.
Das muss es doch auch für uns geben?!

Checkpoints (Radmutterindikatoren) gibt es für alle gängigen Schlüsselweiten von Größe 17 bis 50. Nützt den meisten Wohnmobilisten aber nichts wenn sie unter den schicken Radkappen nicht zu sehen sind.

cbra am 02 Jan 2019 10:29:24

rtiker hat geschrieben:...
Checkpoints (Radmutterindikatoren) gibt es für alle gängigen Schlüsselweiten von Größe 17 bis 50. Nützt den meisten Wohnmobilisten aber nichts wenn sie unter den schicken Radkappen nicht zu sehen sind.


coole teile, kannte ich noch nicht - danke für das schlagwort.

mir persönlich ist in den vielen vielen jahren noch nie ein rad locker geworden - allerdings wechseln bei mir die räder immer die jungs der werkstatt des vertrauens.

letztens allerdings gab es etwas hektik - da ist beim radwechsel am iveco ein lockerer radbolzen aufgefallen - war sehr erstaunlich und für auch neu. betraf aber nur einen bolzen, alles andere war knallfest. das problem war schnell erledigt, nicht dramatisch, aber für mich eben auch neu.

zu den checkpoints stellt sich halt die frage ob die bösen radmutternlöser nicht bei ihrem bösen spiel dann auch die checkpoinst nachsetzen ? ;)

der meister der iveco werkstatt meinte zum thema lockerer radmuttern " wenn die ordentlich angezogen sind und die flächen gereinigt gibts das nix - alle fälle die er kennt waren durch schlechtes radwechseln eindeutig erklärbar"

ich glaub ich mach auch in zukunft nix anders als bisher und chsckpoints - eher auch nicht.

kheinz am 02 Jan 2019 12:58:51

Wenn man die Berichte so lesen tut.......kommt man automatisch zu dem Ergebnis, das bei vielen die Sensoren im Popo nicht oder nicht mehr funktionieren oder die Gicht an den Hände über das Lenkrad nicht mehr melden, das ein Rad lose ist.

MfG kheinz

Gast am 02 Jan 2019 13:16:18

babenhausen hat geschrieben:Was für "Menschen" inzwischen Unterwegs sind lässt sich hieraus erkennen
--> Link

So auch in Hesssen passiert --> Link

rkopka am 02 Jan 2019 13:51:35

19grisu63 hat geschrieben:So auch in Hesssen passiert --> Link

Ist mir ein Rätsel, sind da manche einfach falsch gepolt ? Mal abgesehen davon, daß es illegal ist und Menschen und vor allem Helfer gefährdet, die vielleicht gerade den Täter selber retten sollten, und abgesehen von Moral, was alles schon hinreichende Gründe dagegen sein sollten.
Was bringt einem das ? Daß man weiß, wenn wo ein Unfall mit einem Rettungswagen passiert, war man vielleicht der Täter ? Haß gegen den Rettungsdienst ? Das ist doch nicht mal als Spaß wirklich lustig. Da ist doch das Abfackeln einer Mülltonne noch interessanter :evil: (vermute ich, habs nie gemacht) ! Oder will jemand unbedingt Leute verletzen und traut sich nicht, es direkt zu machen ?

RK

Gast am 02 Jan 2019 14:53:44

Das sind ja jetzt alles Mutmaßungen unsererseits, aber die Links belegen, dass es offenbar kranke Hirne gibt, die auch schon mal Radmuttern lösen. Ob das beim TE nun der Fall war, werden wir nie erfahren. Ich halte das aber für wahrscheinlicher, als dass sich die Radmuttern nach so langer Strecke von allein lösen, weil nach dem Rafwechsel nicht kontrolliert wurde. Ich habe in den vergangenen 35 Jahren immer die Radmuttern kontrolliert und noch nie hat sich eine gelockert.

Jagstcamp-Widdern am 04 Jan 2019 13:20:52

ich hatte 3 volvo v70 (v 70 I bis III) als firmenwagen, alle 3 fuhr ich in jeweils 4 jahren 180 tkm bis 220 tkm.
alle 3 autos waren immer beim selben reifenfuzzi und in der gleichen volvowerkstatt.
es erfolgte IMMER die radschraubenkontrolle nach 50 bis 100 km!
beim 2. habe ich einmal ein rad verloren, einmal waren alle 5 radschrauben lose, einmal waren 4 lose und eine schon weg...
und jedesmal vorne links!

und nu???

allesbleibtgut
hartmut

kheinz am 04 Jan 2019 13:27:52

Ich kann es nur noch einmal wiederholen :mrgreen:

Wenn man die Berichte so lesen tut.......kommt man automatisch zu dem Ergebnis, das bei vielen die Sensoren im Popo nicht oder nicht mehr funktionieren oder die Gicht an den Händen über das Lenkrad nicht mehr melden, das ein Rad lose ist.

MfG kheinz

rkopka am 04 Jan 2019 13:51:36

kheinz hat geschrieben:Wenn man die Berichte so lesen tut.......kommt man automatisch zu dem Ergebnis, das bei vielen die Sensoren im Popo nicht oder nicht mehr funktionieren oder die Gicht an den Händen über das Lenkrad nicht mehr melden, das ein Rad lose ist.

Und du spürst sofort, wenn auch nur eine Schraube lose ist ? Mögliche Szenarien dagegen:
- Das Rad steckt sehr stark auf der Trommel, da schon 4 Jahre nicht entfernt. Ich muß schon nach 6 Monaten manchmal recht fest ziehen, auch ohne Schrauben
- Es lösen sich 4 Schrauben aber die 5 hält es noch, keine Unwucht, alles paletti, bis halt die letzte mal nachgibt, wenn die Kräfte zu groß werden.
- Man fährt nicht nur auf glatten ebenen AB. So manche Rüttelpiste am Land, oder z.B. Schneefahrbahn mit Waschbrettbereichen ließe es einen gar nicht bemerken, bzw. wer könnte da schon den Unterschied herausspüren ? Und wenn sich was losrüttelt, dann auf so einer Straße.

Die Frage ist, wie lang ist es vom ersten wirklichen Lösen des Rades von der normalen Position, so daß man etwas spüren kann, bis wirklich was passiert ?

RK

road-king am 04 Jan 2019 14:01:23

mir ist in Tour ähnliches passiert

hatte vor dem Urlaub 2013 die Bremsbeläge hinten an meinem Eura wechseln lassen
danach an den Atlatik , und auf der Rückreise eben auch Geräusche .. dachte erst der Autobahnbelag .. dann Radlager .. lies meine Frau aussteigen und bei langsamer fahrt von aussen schauen was ist .. na ja
in Tour ging dann fast nix mehr .. runter von der bahn und im Industriegebiet fiat gesucht .. da waren dann schon 2 Srauben weg .. bis ichs gemerkt habe

also nach ca 2000 km ist uns das passiert .. und ich war auch daneben gestanden als die Räder mit dem Drehmmentschlüssel befestigt wurden .. das alles übrigens in einer hier gut bekannten Womo werkstatt

seither lasse ich nachziehen .. kost ja nix

entgegen der Reperatur .. Radnarbe, Reifen , Felge Schrauben .. war ziemlich teuer


LG

Klaus

Stocki333 am 03 Mär 2019 13:45:02

Bin leider erst jetzt über den Fred gestolpert.Es kann aber auch der Umgekehrte Fall Passieren. Pkw. Neue Reifen. alle 4. 500 Km Nagel im Reifen. Null Problemo, Pannenstreifen zuerst Radmuttern lockern. Ging nicht, trotz schwerem Radkreuz. Die dinger sassen Bombenfest.
Erst dem ÖAMTC gelang es. mit Verlängerung die muttern zu lösen.
Ich war dabei beim montieren, der hat die auch mit Drehmomentschlüssel angezogen. Wahrscheinlich war vorher ein WOMO dort , Schlüssel umgestellt und dann den Schlüssel nicht mehr zurückgestellt.
Und Lockerung der Radmuttern durch schlechte Strassen ist bei Trucks ein Leiden. In meiner Ex-Firma mussten die Mechaniker bei Service immer die Radmuttern nachziehen. Erst dann gingen Schäden durch ablaufende Räder stark zurück.
Es hat schon was, wenn man die Räder kontrolliert. Ebenso sollte man beim Reifenwechsel den Mechaniker fragen, auf welche Werte der Drehmomentschlüssel eingestellt ist. Das ist ein gerne übersehene Fehlerquelle. Den nur wer nix arbeitet, macht keine Fehler.
Franz

Agepi am 03 Mär 2019 14:18:46

Hatte letztes Frühjahr nach dem Wechsel von Stahlwinterreifen auf Alusommerreifen, trotz Schrauben nachziehen, auch nach ca. 1500 km Fahrt vorne links von jetzt auf gleich Geräusche und alle Schrauben lose. Mein Reifenhändler hat beim nächsten Wechsel auf Winterreifen festgestellt, dass die Gewinde an den Radnaben nicht mehr durchgängig frei waren und hat alle mit dem Gewindeschneider nachgeschnitten.( ich hab zugesehen und es war erschreckend wie fest die Gewinde teilweise zu waren)
LG HP

kheinz am 03 Mär 2019 14:34:15

Wenn ich mal nicht die Reifen selbst auf das Fahrzeug montiere, stehe ich beim montieren garantiert daneben und wehe, der Monteur :mrgreen: zieht die Schrauben nicht mit dem Drehmomentschlüssel an............
Wichtig bei diesen Aktionen ist, das der Besitzer auch weiß mit welchem Drehmoment die Schrauben angezogen werden müssen.
Ich könnte Wetten, das nicht einmal die Hälfte der Besitzer das weiß :mrgreen:

MfG kheinz

malefiz am 03 Mär 2019 17:07:06

kheinz hat geschrieben:............
Wichtig bei diesen Aktionen ist, das der Besitzer auch weiß mit welchem Drehmoment die Schrauben angezogen werden müssen.
Ich könnte Wetten, das nicht einmal die Hälfte der Besitzer das weiß


Leider wissen das auch einige "Fachbetriebe" nicht und wollen es auch nicht wissen.
Der Kunde soll/muss ja nach 50 km nachziehen.
Bei meiner Reifenfirma wurde mein Hinweis : Radmuttern müssen mit 240 Nm angezogen werden.
kommentiert mit : Wir machen das nicht zum ersten mal.
Bei der Abholung habe ich nachgefragt mit welchem Dremoment angezogen wurde.
160 Nm war die Antwort.

Ja - Ja : Fachbetrieb - kannste in der Pfeife rauchen!
Handwerk wo bist du gelandet?

FWB Group am 04 Mär 2019 11:39:32

Nun Malefitz

Das ist im Grunde genommen ganz einfach.
Es gibt für den Anzugsdrehmoment Listen, die die "Fachbetriebe und Reifenhändler" bekommen.

Problem dabei, die Angaben der Herstellern von Fahrzeugen widersprechen sich in " Fachfirmalisten" und
der Bedienungsanleitung der Hersteller von Fahrzeugen, die die jeweiligen Besitzer vom Hersteller bekommen.
In der "Fachfirmaliste" steht 190 Nm - in der Bedienungsanleitung 160 Nm.

Und was stimmt denn nun ? Fragt sich die "Fachfirma", eine so wie wir...........!
Dabei handelt es sich um ein und das selbe Fahrzeug! ( identischer Ausführung, Motor, Chassis, Baujahr.)

Im Übrigen, es wäre hilfreich, wenn Besitzer von Fahrzeuge ihre Bedienungsanleitungen zumindest ansatzweise lesen würden.
Manchen Tag hab ich seit Mittag Fusseln an der Gusche......... :wink:

hampshire am 04 Mär 2019 11:48:26

Bodimobil hat geschrieben:Ihr kennt doch den Hinweis nach einem Reifenwechsel - nach xx Kilometern Schrauben kontrollieren. Das hätte ich vielleicht ernst nehmen sollen - aber issja nochmal gut gegangen.


Danke, Andreas, ich hatte nach einer drick dreistelligen Anzahl von gewechselten Reifen an meinen Autos genau einmal vor drei Jahren ein ähnliches Problem auf dem Mini meiner Frau. Bei einem Rad hatten sich mehrere der fünf Muttern gelockert. Der Reifenwechsel war schon ein paar Wochen her. Seit dem bin ich mit dem Nachzeihen konsequenter geworden. Es war kein Mal mehr nötig, wie die Jahre zuvor wohl auch.
Auch wenn es selten ist - es kann eben passieren.

fomo am 04 Mär 2019 12:49:11

FWB Group hat geschrieben:In der "Fachfirmaliste" steht 190 Nm - in der Bedienungsanleitung 160 Nm.
Und was stimmt denn nun ? Fragt sich die "Fachfirma", eine so wie wir...........!

Alle Schrauben bzw. Muttern müssen mit dem identischen Drehmoment angezogen werden, um ein Verziehen von Nabe, Bremse oder Rad zu vermeiden.
Der absolute Wert ist weniger wichtig.


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