aqua
luftfederung

2018 Irland in 38 Tagen 1, 2, 3, 4


HeikeD am 09 Jan 2019 10:33:31

Wie witzig, wir waren ca. eine Woche nach euch in Doolin :D die Fahrt zu den Cliffs haben wir auch unternommen! Wahnsinn, hat uns sehr gut gefallen. Habt ihr im Hafen auch den Delfin gesehen? Der ließ sich sogar anfassen.

Im Pub waren wir natürlich auch und im Sweater Shop mussten wir unsere Hunde betüddeln lassen, wir wurden von den Angestellten herein beordert :lach:

Danke für den tollen Bericht!

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

alzu am 09 Jan 2019 14:08:02

Hallo,
der Delphin war nicht zu Hause :cry: , aber die Bootsfahrten haben uns entschädigt.

alzu am 09 Jan 2019 14:30:47

Do. 2018.06.28 Tag 15

Noch vor dem Frühstück reinige ich die Windschutzscheibe. Dann Frühstück, Geschirrwäsche, Gestinke entsorgen und packen. Bevor wir abfahren entsorgen wir noch das Grauwasser, jetzt geht es los. Abfahrt wie immer ca. 10:00 Uhr.



Wir fahren durch die steinige Landschaft des Burren und landen nach einem Zwischenstopp beim prähistorischen Dolmen, dem Poulnabrone Dolmen.









Weiter geht es nach Dunguaire zum gleichnamigen Castle. Der Parkplatz ist ca. 300m vor dem Schloss und wegen einer Baustelle ziemlich staubig. Leider ist wieder einmal Ebbe, die Umgebung ist nicht so schön, wie das Schloss.













Senioren zahlen übrigens € 5.50 statt € 8,-. Dann fahren wir noch rüber in den Hafen, in einer Spelunke gibt es Kaffee und Bier.



Eine halbe Stunde dauert die Fahrt nach Galway, leider ist morgen ein großes Fest und der SP ist deshalb gesperrt. Wir fahren auf den CP, von ACSI-Ermäßigung keine Spur. Wir zahlen incl. Strom € 30,-. Es ist irre heiß, in Galway hat es 33 Grad. Mit den Rädern fahren wir dann noch zu einem Aldi und versorgen uns für die nächsten Tage. Gegen 20:00 Uhr besteigen wir wieder die Räder und fahren in die Fuzo im Zentrum. Wir laufen 1,5 Stunden durch die Menschenmassen, ist richtig lustig.





Da und dort spielen Straßenmusikanten, einige davon richtig gut.







Wir fallen wieder in das gleiche Pub, wie vor 12 Jahren, drinnen spielen einige Musikanten irische Volksmusik.



Dann streifen wir weiter durch die quirlige Stadt.











Bald hätten wir keinen Platz bekommen.







Viele, vor allem junge Leute nützen den schönen Abend.





Auch im Strandbad herrscht noch reger Betrieb.



Gegen 22:00 Uhr sind wir wieder beim Auto, ziemlich verschwitzt, eine Dusche ist dringend notwendig. Dann Akkus wieder aufladen und Tagebuch schreiben. Die Temperatur wird jetzt richtig angenehm, ich sitze immer noch in der kurzen Hose und ohne Shirt im Freien.

Stand: 49 787, gefahren: 100 km.

Fortsetzung folgt...

alzu am 09 Jan 2019 20:59:38

Fr. 2018.06.29 Tag 16

Abfahrt nach Frühstück und Zusammenräumen ca. 10:00 Uhr. Ziel ist die Inselwelt von Connemara. In Clifden verlassen wir die Hauptstraße für ein paar km, dann drehen wir wieder um. Weiter geht es zur Kylemore Abbey. Dort sind riesige Parkplätze eingerichtet, alles ist für Massentourismus ausgelegt. Der Parkplatz ist fast voll, aber wir finden noch ein Plätzchen für unser Gefährt. Überraschend wenige Leute stehen in der Gegend herum, es ist angenehm zu Fotografieren.





Heiß ist es auch heute wieder, es hat über 30 Grad. Wir gehen zur gotischen Kirche und schauen uns auch die Abbey mit ihren Schauräumen an.















Wir kommen auch zur neugotischen Kirche.





Dann brechen wir wieder auf, Ziel ist ein Stellplatz auf Achill Island, den Renate im Internet findet. Wir kommen gegen 17:00 Uhr dort an und wenden uns mit Grausen wieder ab. Ein Schotterparkplatz, der soll incl. Strom € 23,- kosten. Wir fahren 13 km weiter zum Camping Gold Beach. Kosten incl. Strom: € 20,-. Die Sanitäranlagen sind nicht die modernsten, aber alles ist zweckmäßig. Renate kocht einen herrlichen Erdäpfelsalat, dazu gibt es Bratwürste.

Stand 50 039, gefahren: 252km.

Fortsetzung folgt...

shoe1 am 09 Jan 2019 23:54:53

Hallo Alfred,
wie immer: Ein interessanter Bericht mit schönen Bildern. Besonders interessant für uns, weil wir 2016 eine ähnliche Runde gefahren sind und vieles bekannt ist, auf der anderen Seite wieder ganz andere Eindrücke …

Freue mich auf die Fortsetzung und danke fürs Mitnehmen …
LG Rupert

alzu am 10 Jan 2019 10:29:26

Sa. 2018.06.30 Tag 17

Frühstück um 08:00 Uhr im Freien bei 20 Grad. Einfach herrlich! Abfahrt um 09:30 Uhr nur ein paar km nach Dogort. In der Dogort Bay tauchen wir unsere Füße ins kühle Meerwasser.





Dann weiter zu der „Desert Village“, einem Dorf, das zur Zeit der Großen Hungersnot Mitte des 19. Jhdt. einfach aufgelassen worden war. Die Bewohner sind allesamt geflüchtet, die meisten nach Amerika.















War ja nicht die feine englische Art, zuzusehen, wir 100 000e Iren den Hungertod erlitten und nicht zu helfen, obwohl es die wirtschaftliche Lage Englands leicht zugelassen hätte. Wir fahren weiter, über Keel bis zum westlichsten Punkt, dem Achill Head.









Wir spazieren den Strand entlang, immer die Füße im ca. 14 Grad „warmen“ Wasser. Iren schwimmen, die sind halt nicht so verweichlicht, wie wir. Wir fahren wieder zurück, aber Richtung Dooega biegen wir wieder ab und fahren die Runde an der zerklüfteten Atlantikküste entlang.















Die Rauhheit der See hält sich heute in Grenzen. Über Achill Sound fahren wir dann die 59 nach Norden, über Bangor Richtung Ballina.

Wir kommen an einer riesigen Torfstecherei vorbei, Wollgras beherrscht das Landschaftsbild.









Unterwegs tanken wir wieder einmal, bei der Gelegenheit wasche ich das Auto notdürftig, jetzt kann man auch die Außenseite des Fahrzeuges wieder berühren.
Aber nicht nur Auto waschen ist hier an der Tankstelle möglich.



Südlich von Sligo finden wir ein Kaufhaus, bei der Zufahrt verirre ich mich in ein Einbahnsysten, aus dem legal nur der Weg durch ein Parkhaus wieder hinausführt, Höhenbegrenzung: 1,90m. Ich husche 5m gegen die Einbahn und bin wieder draußen. Jetzt ist es nicht mehr weit zum Glencar See, wo Renate aus dem Internet einen SP ausmacht. Der Parkplatz vom Weg zu den Glencar Wasserfällen ist halbwegs eben und asphaltiert. Leider liegt zwischen Parkplatz und See ein breiter Wiesenstreifen, der ist abgezäunt und Schafe weiden darauf.
Wir fahren nach einer kleinen Jause und Besichtigung der 3 Wasserfälle...



... (der Große ist wirklich beeindruckend) ca. 400m zurück nach Westen, dort sind Parkplätze direkt am See. Ein irisches Womo steht schon da, ich richte mich ein und frage dann unseren Nachbarn, ob es ok sei, für die Nacht hier zu bleiben. Überhaupt kein Problem, sagt er. Für eine halbe Stunde stellen wir noch die Sesseln raus, den Ankunftssekt nehmen wir vor dem Auto im Sonnenschein.







Zugleich stoßen wir auf unseren Kennenlern-Jahrestag an, kaum zu glauben, dass es schon 45 Jahre her ist. Zum Abendessen zaubert Renate ein Risotto, mit gebratenen Garnelen ein wahrer Gaumenschmaus.





Nach Sonnenuntergang wird es merklich kühler, als in den vergangenen Tagen.

Stand 50 265, gefahren: 226 km.

Fortsetzung folgt...

CCHT am 11 Jan 2019 11:55:33

Hallo Alfred,

toller Bericht, danke dafür! Das weckt viele schöne Erinnerungen. Das erste und bisher einzige mal waren wir 2005 in Irland auf Hochzeitsreise. Damals eine Kombi aus Womo- und Hausboottour, das war auch toll. Wenn ich so mitreise kommt große Lust auf, das für nächstes Jahr mal ins Auge zu fassen.

Gruß
Chistoph

alzu am 11 Jan 2019 11:59:47

So. 2018.07.01 Tag 18

Es ist merklich kühler geworden. Bei nur 16 Grad frühstücken wir im Auto, dann fahren wir zum Parkplatz beim Wasserfall zurück.



Dort können wir das Gestinke entsorgen und auch den Müll. Dann fahren wir zurück über Sligo nach Carrowmore.





Wir besichtigen Dolmen, Steinkreise und ein riesiges Hügelgrab.













Wir fahren nach Donegal, hier erst einmal Einkaufen. Dann suchen wir uns einen Parkplatz für die Besichtigung des Schlosses.













Donegal Castle wurde auf den Resten einer Normannenbefestigung gebaut. Es galt einst als das schönste Schloss in Irland...





... vermutlich auch als das bequemste...





Weiter geht es zu der mit über 600m Höhe größten Klippe Irlands in den Ort Malin More. Wir wandern über eine Schafweide zu einem Turm...









... und bewundern die aufgewühlten Gestade des Atlantiks. Über einen als furchtbar schwierig beschriebenen Pass fahren wir Richtung Ardara.





Die Fahrt ist aber völlig unproblematisch. Gegen 18:30 kommen wir auf den CP Rossbeg. Wir zahlen € 24,- incl. Strom. Abends gibt es eine Suppe, dann ein Blunzengröstl, so kommt auch der Black Pudding, den wir vor Tagen schon gekauft haben, zum Einsatz. Mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt, ist es gar nicht einmal so schlecht. Während Renate das Geschirr abwäscht fülle ich die Wasservorräte wieder auf. Dann bemerke ich, dass die erste Gasflasche leer ist. Blöd, in Sligo hätte ich die Adresse einer Füllstation gehabt. Sobald wir wieder Internet haben werde ich mich auf die Suche machen.

Stand: 50 482, gefahren: 257 km.

Fortsetzung folgt...

alzu am 11 Jan 2019 12:17:39

Mo. 2018.07.02 Tag 19

Die Sonne lacht wieder vom Morgenhimmel. Aber bei 14 Grad frühstücken wir lieber im Auto. Vor der Rezeption stehen wir dann fast eine halbe Stunde, hier haben wir Internet und ich schaue, ob es irgendwo eine Firma gibt, die uns die Gasflasche füllen kann. Ich finde 2 Adressen, aber ob es wirklich geht, wird sich zeigen. Wir fahren außen um die Halbinsel Ross, dann um die Halbinsel Gweedore und lassen keinen Lookypoint aus.









Besonders schön ist der Blick auf Doe Castle.









Über Rosguill fahren wir über die neue Brücke...





...zum Leuchtturm auf dem Fanad Head.





Im Eintritt ist eine Führung beinhaltet, gemeinsam mit einem französischen Paar hören wir die Erläuterungen unseres Guides.











Viel zu schnell vergeht der Tag, es ist 17:00 Uhr und Zeit, uns einen Campingplatz zu suchen. Den finden wir ca. 15 km südlich, den CP Knockalla. € 25,- zahlen wir für die Nacht, Strom ist dabei, Duschen nicht.



Renate kocht Hühnergeschnetzeltes mit Champignon und Reis, sehr fein! Zum Abendessen verziehen wir uns wieder ins Auto, draußen ist es einfach zu frisch (15 Grad). Wenn ich denke, wie wir in Galway noch bei 33 Grad geschwitzt habe…..

Stand: 50 663, gefahren: 181 km.

Fortsetzung folgt...

alzu am 12 Jan 2019 12:01:38

Di. 2018.07.03 Tag 20

Wir sind heute sehr früh auf und frühstücken schon um 07:30 Uhr. Beim Wegfahren fragen wir an der Rezeption wegen einer Füllstation für die Gasflasche. Wird in Irland keiner tun, ist die Auskunft.







In Letterkenny haben wir schon die ersten Lookypoints hinter uns, wir schauen zur riesigen Kathedrale auf dem Berg...





...und dann kommen wir noch bei einem großen Womohändler vorbei. Ich frage wegen Gasfüllung, er schaut in seinen PC und druckt mir eine Firma mit Adresse aus, keine 20 km von hier und noch dazu auf unserer geplanten Route liegend. Dort angekommen frage ich erst einmal nach, ob er Aluflaschen füllt. Ja, tut er. Aber er hat nicht den richtigen Anschluss. Den finde ich bei den Adaptern, wir schließen alles an, aber es geht kein Gas in die Flasche ?????? Wir fahren weiter zum Malin Head, der nördlichsten Spitze von ganz Irland (Nordirland geht nicht so weit rauf).







Fischreich dürfte es hier sein.



Wir wandern eine Runde, bevor wir wieder fahren, kaufe ich mir einen hervorragenden Kaffee.









Über Moville fahren wir zum Inishowen Head, von dort aus kann man schon gut über die riesige Bucht nach Nordirland sehen.







Dann flitzen wir zum Steinfort Grianan of Aileach. Ich packe den KAP Drachen aus und es gelingen einige schöne Aufnahmen.









Ich freue mich, dass Renate ein rotes Shirt angezogen hat.





Drachen einholen artet immer in Arbeit aus.


Bevor es morgen nach Nordirland geht, tanke ich noch einmal voll. Dann suchen wir uns einen Campingplatz, 23 km sind zu fahren. Wir stehen um € 25,- incl. Strom auf dem Foyleside CP in Inishowen. Um Gas zu sparen kochen wir mit der Elektropfanne, es gibt Rib Eye Steaks mit Gemüse. Nachdem ich mein 5. Buch ausgelesen habe, repariere ich noch unsere Tür von der Nasszelle. Ich dachte zuerst, dass in der Bodennut irgendwas klemmt. Wie ich die Aufhängung der Schiebetüre abnehme, sehe ich dass beim hinteren oberen Beschlag die Rändelschraube für die Höheneinstellung offen ist. Also wieder alles zusammensetzen und schon läuft die Türe wieder wie geschmiert. Jetzt noch das Fahrrad von Renate neu auf dem Radträger justieren, alle Reparaturarbeiten sind erledigt. Ich überspiele noch die Kap Bilder vom Nachmittag auf den Laptop und schreibe gewissenhaft mein Tagebuch, und schon ist es 23:15 Uhr. Schluss für heute.

Stand: 50 940 gefahren: 277 km.

Fortsetzung folgt...

lilakatze am 12 Jan 2019 12:54:21

Was für eine interessante Reise und vor allem beeindruckende Bilder! Ich freue mich schon immer auf die Fortsetzung!

alzu am 12 Jan 2019 18:32:40

Mi. 2018.07.04 Tag 21

Um 08:00 Uhr ist Tagwache, dann Frühstück, aufräumen, Gestinke entsorgen, Abfahrt ist um 10:00 Uhr. Zuerst nach (London)Derry zu einem Super Valu, im daneben liegenden Sportgeschäft ersteht Renate eine kurze Hose. Dann Lebensmittel kaufen, das Geschäft in Nordirland hat ein ganz anderes Sortiment, wie die Filialen in Irland. Beim Brotkauf sieht es ziemlich mager aus, wir nehmen 6 Rolls, weil wir sonst nur Toastbrot finden. Dann fahren wir zu einem großen Parkplatz, wir stehen um 1 Pfund 2 Stunden.









In der Altstadt sehen wir in der ehemaligen Kirche eine Ausstellung über die Geschichte der Stadt.



Wir gehen noch ins Zentrum, ein Kreisverkehr mit einer Statue erwartet uns dort.







Auf der bis zu 9m breiten Stadtmauer gehen wir wieder zurück.





Die Fußgängerbrücke hat schon viele Architekturpreise eingeheimst.



Wir kaufen uns noch einen Kaffee, dann geht es zurück zum Auto. Ca. 5 km sind es zur Niederlassung einer großen Gasfirma, ich hoffe dort auf eine Füllung der leeren Flasche. Aber dem ist nicht so, die Firma finden wir, überall stehen Gasflaschen in allen Größen herum, aber es ist kein Mensch zu sehen, das Tor ist verschlossen. Wir fahren der Küste entlang Richtung Nordosten, beim Mussenden-Tempel ist der Parkplatz gerammelt voll, also fahren wir weiter. Wir versuchen noch eine Badebucht anzufahren, die Autoabstellflächen sind alle im eher weichen Sand, da kehre ich schnell wieder um. Bei Castlerock finden wir dann doch noch einen Picknickplatz für die Mittagsjause.



Wir suchen und finden in der Nähe von Dunluce Castle einen feinen Campingplatz namens Bush. Wir holen wieder einmal die Räder vom Auto und fahren ca. 6 km zur alten Bushmills Destillerie.









Leider sind wir um eine halbe Stunde zu spät, es gibt keine Führungen mehr.



Wir strampeln zur nächsten Station, dem Giants Causeway. Wir sind einigermaßen entsetzt. Wo vor 14 Jahren ein kleiner Parkplatz auf einer schiefen Wiese war, ist jetzt ein riesiges Besucherzentrum, ein Parkplatz für 400 Autos und 20 Autobusse. Wir sperren die Räder an ein Geländer und gehen über eine breite Straße hinunter zu den Basaltfelsen.









Ca. 300 Leute hatten die gleiche Idee, wie wir.





Nein, ausnahmsweise keine Smartphones, sondern Audioguides.



Alle Felsen sind belagert, die Japaner schießen Fotos, dass die Rohre glühen.









Wir bleiben eine Stunde unten, suchen uns einige ruhige Plätze im Schatten und in der Sonne. Dann gehen wir wieder zurück, den einen Pfund für die Fahrt mit dem Shuttlebus sparen wir uns. So kommen wir auch noch am "Kamel" vorbei.



Mit den Rädern sausen wir wieder zurück, zuerst fast nur bergab, bis zur Ortschaft Bushmills. Dort suchen wir vergeblich ein Pub mit Gastgarten, wir treten in die Pedale und nach 6 km, fast nur bergauf, sind wir wieder beim Auto. Renate kocht Spagetti Carbonara, wunderbar.


Stand:51 039, gefahren: 99 km.

Fortsetzung folgt...

Horus am 12 Jan 2019 22:26:45

Mit den großen Womo Händler in Letterkeny haben wir auch gut
erfahrung gemacht.

alzu am 13 Jan 2019 09:53:14

Do. 2018.07.05 Tag 22

Sollte ein Tag zum Relaxen werden…..Pustekuchen! Nach dem Frühstück geht Renate zur Waschküche, wir brauchen wieder saubere Wäsche. Ich organisiere den Kofferraum um, die Halterung für die Tischplatte wird nach links verschoben, jetzt haben auch breitere Sesseln Platz. Die Haltegurte für die Bettstützen und die Haltewinkel schraube ich ab, jetzt hat die Tasche für die Keile endlich mehr Platz und spießt nicht mehr. Aus dem Besen und der Markisenabspannung baue ich eine Wäscheleine.
Renate sorgt inzwischen in der Waschküche für eine Überschwemmung. Die Fahrräder werden einmal gereinigt, ist ja zum Schämen, wie die aussehen. Die Wäsche ist endlich fertig, wir hängen sie gemeinsam auf. Die Wäscheleine ist zu kurz. Mit der Drachenleine behelfen wir uns und jetzt flattert die Wäsche fröhlich im Wind.



Am Morgen hat das Wetter noch nicht so schön ausgeschaut, alles Grau in Grau. Das hat sich aber gebessert. Wir trinken noch einen Kaffee und mit den Rädern geht es dann zum Dunluce Castle.







Irgendwann einmal ist vor der Burg ein Schiff der spanischen Armada auf Grund gelaufen. Das Wrack wurde von den Burgherren geplündert und die Burg mit dem Erlös großzügig erweitert.





Liegt toll am Rande der Klippe, nur ein kleiner Teil des Schlosses ist einmal mitsamt dem dort befindlichen Gesinde ins Meer gestürzt.









Nach einem "so lala Kaffee" fahren wir mit den Rädern ein Stück weit zu einem großen Parkplatz. Von dort aus können wir noch einmal die Burg sehen.



Wir schauen noch einen alten Friedhof an, der auf dem Rückweg liegt.







Zurück beim Auto beschließen wir nun zu relaxen. Renate nimmt die Wäsche ab, ich verstaue die Leinen. Dann beginne ich die Windschutzscheibe ordentlich zu reinigen, viele Insekten haben ihre Spuren hinterlassen. Gegen 17:30 Uhr starten wir unser Womo und fahren zur Bushmills Destillerie. Wir brauchen noch ein paar Mitbringsel für die Lieben daheim. Der Verkaufsraum ist aber leider schon geschlossen. Wir fahren weiter zum Dark Hedge, einer Allee aus riesigen Bäumen, die mit ihren Ästen ein geschlossenes Dach bilden.







Leider haben die Idee zum Besuch dort auch viele Andere. Ist aber trotzdem toll und ich komme zu guten Fotos. Auf dem Weg zurück zum CP kaufen wir bei einem Spar in Bushmills noch Brot. Zurück auf dem CP steht gerade die Gruppe vom ÖCC beisammen. Ich mische mich ein und frage, ob jemand Ahnung hätte, wo ich Gas herbekäme. Eine Dame der Gruppe sagt, sie hätte eine original gefüllte Leichtflasche noch in der Garage ihres riesigen Mobiles. Als sie noch sagt, dass sie zu Hause mit Gas handle, habe ich keine Bedenken mehr. Wir schauen noch, ob die Leichtflasche passt, tut sie. Ich zahle € 53,- für die Flasche, kann ich angeblich bei jeder BP Tankstelle zurückgeben. Für das Gas zahle ich € 38,- jetzt bin ich wieder auf der sicheren Seite. Die leere Aluflasche kommt ins Auto, weil ich die Halterung für die Tischplatte am Vormittag verschoben habe, geht sich das aus. Die Sesseln stehen nun direkt an der Tür, die Angelkiste kommt auf die Vorratskiste, die Abwaschwandeln hinter die Vorratskiste, alles hat wieder seinen richtigen Platz. Zum Abendessen gibt es heute Bratwürste mit Brot.


Stand: 51 070, gefahren: 41 km.

Fortsetzung folgt...

vosu99 am 13 Jan 2019 12:05:24

Alfred, ich liebe Deine Berichte.
Die Art, wie Du schreibst und die mehr als tollen Bilder begeistern mich völlig.
Vielen Dank für diesen Bericht.

alzu am 14 Jan 2019 11:07:32

Fr.. 2018.07.06 Tag 23

Abfahrt heute schon um 09:00 Uhr nach frühstücken, zusammenräumen und Gestinke entsorgen. Auf kürzestem Weg fahren wir zur Bushmills Destillerie und besorgen einige Mitbringsel.

Unterwegs sehen wir "Seekühe" auf dem Weg in ihr Element.





Dann schauen wir gleich bei der 2.-größten Verarsche von Nordirland vorbei, bei der Rope-Bridge. Wir werden in den hintersten Parkplatz eingewiesen, ok., noch dazu ist das Parken gratis. Wer aber zur Insel über die Hängebrücke will, zahlt pro Person 8 Pfund Eintritt.











Vor und hinter der Brücke stehen Wächter, die darauf achten, dass nur immer 8 Personen gleichzeitig die Brücke betreten. Außerdem regeln sie den Einbahnverkehr.







Das ist auch nötig, denn hunderte Besucher lassen sich den 15 m langen Weg besagte Pfund 8,- kosten. Auf der Insel sehen wir das alte Fischerhäuschen, aber nur vom Weg aus, der Zutritt ist verboten.



Wir kommen noch an Vogelklippen vorbei, wo viele Möwen und andere Seevögel den Felsen in reinstes Weiß tauchen.















Wieder beim Auto fahren wir auf dem Causeway-Drive weiter zu einem netten Rastplatz. Von hier aus ist bei klarem Wetter der Blick nach GB offen.



Immer an der Küste entlang fahren wir auf der 2er bis Carrickfergus. Wir stellen das Auto im Hafen ab und schauen uns von außen das Castle an.







Dann fahren wir weiter Richtung Belfast, ca. 8km vor dem Hafen ist ein wunderschöner Park mit Parkplatz, wo man auch übernachten kann.





Wir finden ein schönes, ebenes Plätzchen und überlegen, wie wir morgen in die Stadt fahren sollen. Renate hat Bedenken, mit den Rädern zu fahren, sie würde den Zug nehmen.

Zum Sonnenuntergang wandern wir ein Stück entlang des Ufers der Belfaster Bucht.





Beim Erkundungsspaziergang Richtung Bahnstation kommen wir auf die Idee, mit dem Auto zum Parkplatz beim Titanic Quarter zu fahren, den Rest der Stadt wollen wir zu Fuß erkunden. Gegen 19:00 Uhr gibt es Abendessen, Schwein in Zwiebelsauce. Heute können wir etwas früher mit einem Spielchen beginnen.


Stand 51 216, gefahren: 146 km.

Fortsetzung folgt...

Aretousa am 14 Jan 2019 11:22:12

Oh, ihr ward aber mutig, in Irland bei bewölktem Himmel Wäsche aufzuhängen. Und noch mutiger, auf die Carick a Rede Rope Bridge zu gehen.
Hab ich mich noch nicht getraut.
Die 8 Pfund schränken hoffentlich die Menschenmassen dort ein wenig ein.

bebubo am 14 Jan 2019 14:00:08

Hallo

Wunderschöner Bericht mit ganz tollen Bildern
Herzlichen Dank dafür (positiv bewerten darf ich ja leider noch nicht)

Wenn ich die Menschenmassen überall sehe, bin ich schon froh, das wir im vergangenen Jahr schon Anfang Mai dort waren
Sind fast die selbe Tour gefahren, und über die Brücke haben wir uns auch getraut.

alzu am 14 Jan 2019 21:17:07

Hallo Lena,
mit unserem Mut ist es gar nicht so weit her. Bei DEM Wetter, das wir 2018 in Irland hatten, haben wir an die Möglichkeit, dass es auch einmal regnen könnte gar nicht gedacht :lach: .

Hallo Bernhard,
wir hatten einfach Glück, wenn wir im Mai gefahren wären, hätten wir typisches Irlandwetter erlebt. Und wirkliche Menschenmassen kennen wir nur von den Pariser Museen :snake: .

Jonah am 14 Jan 2019 23:28:10

Juhuu Alfred, ich fahre auch schon ein paar Tage heimlich mit. Ein toller Bericht, gefällt mir ausgezeichnet.

alzu am 15 Jan 2019 09:38:49

Sa. 2018.07.07 Tag 24

Um kurz vor 09:00 Uhr Abfahrt vom schönen Park – Platz, und zu einem gebührenpflichtigen Platz, nur ein paar hundert Meter weg vom Titanic – Quater.



Dort frühstücken wir erst einmal in Ruhe, dann geht es am Wasser entlang zum Titanic Besucherzentrum.









Toll, was sie dort hingestellt haben. Wir zahlen 18,50 Pfund Eintritt pro Person, die Ausstellung ist einfach toll.









Nachmittag gehen wir dann zu Fuß in die Altstadt...





... zuerst zum St. George`s Markt.











Dabei kommen wir über die relativ neue Queen Elisabeth Bridge, eine Fußgängerbrücke. Auf der anderen Seite des River Lagan ist ein Keramik-Thunfisch, der vor einigen Jahren das neue Wahrzeichen von Belfast war.





Wir gehen zur Belfast City Hall, ein beeindruckendes Gebäude.











Nach einem Imbiss gehen wir zur St. Ann´s Cathedral, aber der Eintritt lässt uns wieder umkehren.



Wir schlendern noch durch die Fuzo...





... trinken bei einem Italiener wirklich erstklassigen Kaffee und suchen dann in einem Einkaufszentrum nach einer Toilette.





Noch einige Straßen in der Fuzo...







...dann gehen wir zurück zum Auto, nicht ohne noch beim Friseur vorbei zu schauen.



Wir zahlen für die 7 Stunden 5 Pfund, da kann ich endlich das viele Kleingeld loswerden. Über die M1 Richtung Westen kommen wir an den riesigen Lough Neag, wo wir in der Nähe des Sees einen sehr versteckt liegenden Campingplatz ansteuern. Bei einem Bauernhof ist eine 100 x 100 m große Wiese, gerade einmal 7 Wohnwägen und Wohnmobile stehen hier. Die Sanitäranlagen sind einfach, aber sehr sauber, bei den Duschen kann man auch die Temperatur einstellen, was eher selten ist. Die Platzbesitzerin kommt sogar noch mit einem Cocktail vorbei, sie hat heute Geburtstag.





Wir sitzen bei lauen 23 Grad um 18:00 Uhr im Freien, bald gibt es Rib Eye Steaks zum Abendessen. Diesmal mit Rosmarinkartoffeln.


Stand: 51 281, gefahren: 65 km, gegangen: gefühlte 15 km.

Fortsetzung folgt...

Tiberius am 15 Jan 2019 09:47:11

Moin Moin,
danke für den Mega Reise Bericht !

Bis dann

lilakatze am 15 Jan 2019 10:10:30

Wieder mal sehr tolle Bilder! Ich hoffe, ihr habt den genial aussehenden Rainbow cake probiert!!

Solofahrer am 15 Jan 2019 23:11:48

Sehr schöner, fesselnder Bericht mit tollen Bildern! Bin wieder "voll vor Ort" ;D
alzu hat geschrieben:Hallo Bernhard,
wir hatten einfach Glück, wenn wir im Mai gefahren wären, hätten wir typisches Irlandwetter erlebt.
Schon Anfang Mai war's vorbei mit dem "typischen Irlandwetter". Ich war vom 10.Mai bis 5.Juni 2018 in Irland und hatte nur die ersten 2 Tage Regen. Es war einfach ein Jahrtausend-Sommer! :mrgreen:

alzu am 16 Jan 2019 10:15:17

Hallo Lilakatze,
So was würde ich NIE essen :D .

Hallo Axel,
Du hast natürlich recht! Wir haben am Lough Ree einen Eidgenossen kennen gelernt, der uns erzählte, dass er im APRIL 2 Wochen nicht aus dem Auto gekommen ist, weil es so kalt und regnerisch war. Zu unserer Reisezeit waren sogar Teile der Wiesen eher schon braun, als grün.

alzu am 16 Jan 2019 10:32:09

So. 2018.07.08 Tag 25

Renates Gesundheit ist ein bisschen angeschlagen. Deshalb haben wir beide nicht sehr gut geschlafen. Wir sind schon sehr früh wach. Ich koche Tee für Renate, weiche Eier und dann noch Stromkaffee für mich. Wir versuchen, meinen Cousin Thomas, der ja mit seiner Familie in Irland lebt, zu erreichen. Telefonisch klappt es nicht, wir schicken eine email mit der Bitte um Rückruf. Um ca. 10:00 Uhr verlassen wir den wirklich netten CP und fahren über Omagh zum Freilichtmuseum Ulster American Folk Park. Dort erreicht uns dann Thomas, er muss aber gleich nach Amerika und kommt erst am Samstag zurück. Mal sehen, ob es mit dem Treffen noch was wird.























Das Museum ist wirklich sehr gut gestaltet. Man geht zuerst durch Irland und GB, dann kommt man auf ein Schiff in einem Hafen...









... und wenn man aus dem Schiff wieder herauskommt, ist man in Amerika.















Bis 14:00 Uhr sind wir im Museum, zurück beim Auto gibt es Mittagsjause. Bei der Weiterfahrt kommen wir bei einem Lidl vorbei, wir kaufen noch ein paar Kleinigkeiten ein. Dann verlassen wir Nordirland und kommen wieder nach Irland. In der Seenplatte beim Upper Lough Ernie hat Renate in der Nähe der Ortschaft Killeshandra einen CP direkt am See gefunden. Dort fahren wir hin, das Navi zeigt mir kilometerlange Abkürzungen, wo auf der einspurigen Asphaltstraße zwischen den Fahrspuren das Gras wächst. Der CP gefällt uns nicht, wir fahren weiter nach Ballinamore. Dort ist heute ein riesiges Fest, die Parkplätze in der Marina sind voll. Schlussendlich landen wir auf einem CP in der Nähe von Leitrim, direkt neben einem Hafen für Hausboote. Die Anmeldung ist im zugehörigen Pub, ein Glas Guinnes erleichtert die Formalitäten. Wir finden noch einen schönen Platz mit Sicht auf die Boote, dann gehen wir ins Pub abendessen. Ein Burger für Renate, für mich Nudeln mit Pilzen und Hühnerfilet. Dazu noch ein Bierchen, jetzt reicht es aber. Wir sitzen im Auto und lesen, irgendwann fülle ich dann noch das Frischwasser auf.


Stand: 51 537km, gefahren: 256 km.

Fortsetzung folgt...

alzu am 16 Jan 2019 16:20:59

Mo. 2018.07.09 Tag 26

Wir schlafen so lange, wie schon lange nicht. Um 09:30 Uhr wecke ich Renate, der Hunger hat mich ordentlich gepackt. Wir frühstücken und um 10:50 fahren wir los. Wir haben uns einen CP am Lough Ree angeschaut, direkt am Wasser. Pustekuchen! Der einzige Wasserzugang ist eine Slipanlage für kleinere Boote, vom CP aus ist der See nicht einmal zu sehen. Wir fahren weiter, wo ein CP angezeigt wird zweigen wir wieder von der Hauptstraße ab. Einen Golfplatz und mehrere Hotel finden wir, auch einen riesigen Parkplatz, aber mit Übernachtungsverbot. Wir bemühen wieder das Navi und landen nach einer knappen halben Stunde auf dem Lough Ree Ost CP. Hier gefällt es uns! Wir zahlen € 25,- incl. Strom und finden ein Plätzchen, das fast direkt am Bootshafen liegt. Am Nachmittag sitzen wir im Windschatten von einigen Büschen in der Sonne. Es ist fast zu warm. Ich lasse den KAP Rokkaku steigen und bekomme ein paar nette Fotos.











Zum Abendessen gibt es heute Schweinslungenbraten im Speckmantel mit Gorgonzolasauce. Dazu kredenzt Renate Reis und Paradeisersalat. Nach dem Abwasch sitzen wir noch ein Stündchen am See.

Stand: 51 636, gefahren: 99 km.


Di. 2018.07.10 Tag 27

Frühstück mit Stromkaffee und weichen Eiern. Dann holen wir die Räder vom Auto und verlängern bei der Rezeption unseren Aufenthalt um einen weiteren Tag. Wir drehen eine Radrunde auf lauter Nebenstraßen...









...und kommen neben dem Ufer des Lough Ree auch zu einem halb verfallenen Schloss, dem Portlick Castle.







Gegen 15:00 Uhr sind wir zurück und genießen die warme Sonne. Nach dem Abendessen sitzen wir noch lange am Seeufer und lesen bis 21:30 Uhr. Nach Sonnenuntergang wird es kühl, Renate gewinnt 2x beim Tridominospiel.


Stand: 51 636, gefahren mit dem Auto: 0 km, mit den Rädern ca. 30 km.

Fortsetzung folgt...

alzu am 17 Jan 2019 09:59:06

Mi. 2018.07.11 Tag 28

Um 06:00 Uhr muss ich raus, das Gestinke entsorgen. Ich lege mich dann noch einmal hin und schlafe bis 08:00 Uhr. Wir frühstücken im Auto und fahren gegen 10:00 Uhr ab, zuerst in einen Super-Valu einkaufen. Dann nach Athlon in die Stadt hinein. Wir finden im Zentrum keinen Parkplatz, nach einiger Suche stehen wir dann ca. 800m außerhalb. Wir gehen zur Shannonbrücke und zur Kirche...







...und zum Castle.









Dann fahren wir nach Clonmacnoise, einem alten Kloster. Wir sehen eine AV Produktion, sogar in Deutsch.













Dann gehen wir zwischen den alten Gräbern und Hochkreuzen.











Nächste Station ist Shannonbridge…





...das kennen wir vom Hausbooturlaub vor 14 Jahren. Der ausgesuchte SP am Lough Derg ist leider mit einem Höhenschranken versehen. Unterwegs kommen wir an einer Tankstelle vorbei, fast 90 Liter um € 120,- passen in den Tank. Wir landen endlich auf dem Lakeside Holyday Park am Lough Derg. Für € 23,- incl. Strom stehen wir auf einer riesigen Parzelle. Am See gibt es einen Badeplatz, einen kleinen Bootshafen und einen Angelplatz. Außerdem kann man bei der Rezeption Ruder- und Paddelboote ausleihen. Abends gibt es noch Surschnitzel auf Pariser Art, dazu reicht Renate Erdäpfelsalat. Auch bleiben genügend Eier für morgen früh über, da gibt es eine schöne Eierspeise.


Stand: 51 772, gefahren: 136 km.

Fortsetzung folgt...

alzu am 18 Jan 2019 09:42:53

Do. 2018.07.12 Tag 29

Wir lassen uns Zeit und mit einem weiteren Ei wird die Eierspeise richtig gut. Dann brechen wir vom schönen CP in Mountshannon auf Richtung Limerick. Wir finden einen schönen Parkplatz gleich neben dem Limerick Castle.



Die alte Kanone zielt genau...



...auf das älteste Pub der Stadt.



Die Ausstellung im King John’s Castle...





... ist ziemlich neu und mit vielen gut gemachten Videos und AV Produktionen ausgestattet. Senioren zahlen € 9,50, das passt.







Zuerst geht es mir noch gut...



...aber dann.....





Einen schönen Blick über die Dächer der Stadt bietet der Schlossturm.







Wir schlendern dann noch über die St. Marie’s Chathedral…









...in die Innenstadt, trinken einen wirklich guten Kaffee und schauen uns Auslagen an. Über die Shannonbridge gehen wir zurück zum Auto,



...es ist Zeit für eine Mittagsjause.
Dann fahren wir die ca. 20 km zum Bunratty Castle, einer wuchtigen würfelförmigen Burganlage.



Wir besorgen noch ein Mitbringsel für unser Enkelkind Clemens und fahren dann 1 km zum CP.
Abends gibt es Rib Eye Steaks mit Gemüse und Bratkartoffeln. Schmeckt ausgezeichnet. Gegen 20:30 Uhr verschwindet die Sonne hinter den Bäumen und es wird schlagartig kühl. Wir verziehen uns ins Auto.


Stand: 51 835, gefahren: 63 km.

Fortsetzung folgt...

alzu am 20 Jan 2019 11:36:11

Fr. 2018.07.13 Tag 30

Wir frühstücken im Auto, der Wind macht es zu kalt. Bei der Geschirrwäsche lasse ich meinen „Lofotennerz“ in der Küche liegen, wir merken es aber leider erst am Abend. Gegen 10:00 Uhr brechen wir auf, unser erstes Ziel ist Cashel. Unterwegs finden wir einen Lidl, wo wir noch einmal einkaufen, außer Brot haben wir jetzt alles, was wir im restlichen Irlandurlaub brauchen.







Das Schloss Rock of Cashel lassen wir rechts liegen und gehen hinunter zur Abbey.









Wieder zurück schauen wir uns den Rock of Cashel an, aber nur von außen.

Wir waren ja schon einmal drin, da waren noch weniger Leute.



Wir schlendern noch durch die Geschäftsstraßen zurück zum Parkplatz, wo unser Auto steht. Wir fahren nach Cahir und finden gleich neben dem Castle einen Parkplatz.



Die Sonne lässt sich wieder einmal blicken, wir spazieren ein halbes Stündchen im Park rund um das Schloss.









Im Auto gibt es noch eine kleine Jause, dann fahren wir nach Kilkenny auf den Treegrove Campsite. Nach einer kleinen Stärkung fahren wir mit den Rädern in die Stadt. Vor dem Kilkenny Castle lassen wir die Räder stehen und schauen uns zuerst einmal das Schloss an. Da merke ich, dass bei meiner Kamera alle 3 Batterien streiken, das kann ich gar nicht verstehen. Grosszügig gestaltete Gärten mit einem Springbrunnen, schönen Blumen und einem riesigen Park umgeben das Castle.













Durch die Innenstadt gehen wir zur Black Abbey...





... und weiter zur St. Canice’s Chathedral mit dem Rundturm, der ein wenig an einen Fabrikschlot erinnert.



Beim Rückweg zum Castle fallen wir noch auf ein Glas Bier in ein Pub.







Gegen 20:30 Uhr gibt es Abendessen, Nudeln mit sehr rabiater Sauce, verfeinert mit Riesengarnelen. Schmeckt sehr gut, ein wenig zu scharf.


Stand: 52 001, gefahren: 166 km.

Fortsetzung folgt...

alzu am 21 Jan 2019 09:57:34

Sa. 2018.07.14 Tag 31

Frühstück mit weichen Eiern heute draußen bei angenehmen 18 Grad und Windstille. Um 10:00 Uhr fahren wir los, über die M8 ca. 70 km Richtung Dublin. Bei Kilcullen verlassen wir die Autobahn und fahren über die 413 zum Poulaphouca Stausee. Ein Stück die 81 nach Norden, dann über die schmale 769 in die Wicklow Mountains. Beim Sally Gap legen wir eine kleine Fotopause ein...



... beim Wasserfall stehen wir länger.













Dann führt uns das Navi zum Camping und Caravanpark Woloman’s am Silver Strand ein paar km südlich von Wicklow. Wir versuchen, Thomas zu erreichen, klappt aber nicht. Wir schicken eine SMS, mal sehen ob Antwort kommt. Wir stehen schön, mit Blick auf das Meer, wo der Wind weiße Schaumkronen auf den Wellen macht. Im Windschatten des Autos ist es angenehm warm, die Sonne scheint, als bekäme sie dafür bezahlt. Der 220er Kap Rokkaku hält leider dem Wind nicht stand, die mittlere Querstrebe bricht. Ich packe das Kap-Zeug wieder ein und wir lesen. Zum Abendessen gibt es Bratwürste mit getrüffeltem Kartoffelpüree. Schmeckt super!!!

Stand: 52 165 gefahren: 164 km.

Fortsetzung folgt...

alzu am 21 Jan 2019 10:04:02

So. 2018.07.15 Tag 32

Wir lassen uns sehr viel Zeit, das Treffen mit Thomas ist ja erst für den frühen Nachmittag anberaumt. Wir haben gestern noch eine SMS bekommen, in der er uns seine Anschrift mitgeteilt hat. Gegen 11:30 Uhr fahren wir los, eine Schnellstraße und teilweise Autobahn führt uns schnell nach Bray. Am Badestrand sind nur Parkplätze mit Höhenschranken, wir fahren zu einem Super Valu einkaufen. Dann versuchen wir noch einmal, am Strand einen Parkplatz zu bekommen, ist aber nicht möglich. Wir geben die Adresse von Thomas ins Navi ein, es führt uns genau vor sein Haus. Eine ziemlich noble Wohngegend, Parkplätze sind genügend vorhanden. Wir trinken einen Kaffee (Renate Tee) und unterhalten uns über Gott und die Welt. Dann brechen wir wieder auf, suchen einen CP für die nächsten beiden Tage. Der Kilmuckridge CP gefällt uns nicht, in Wexford ist leider alles voll. Wir landen nach längerer Suche auf dem IRL. Ladys St. Margaret’s Camping und Caravanpark, ca. 7km südlich von Rosslare, in Carna. Zum Abendessen gibt es Shirlonsteaks, dazu Kartoffeln und Gemüse. Wir spielen noch 3 Runden Tridomino, diesmal gewinne ausnahmsweise einmal ich. Wir sitzen im Auto, es ist den ganzen Tag regnerisch und ziemlich frisch.

Stand: 52 367, gefahren: 202 km.


Mo. 2018.07.16 Tag 33

Heute ist ein richtiger Faulenzertag. Gegen Mittag gehen wir zur Beach und spazieren 1,5 Stunden dort herum.











Den Rest des Tages wird gelesen und gespielt.

Stand: 52 367, gefahren: 00 km.

Fortsetzung folgt...

alzu am 21 Jan 2019 10:11:47

Di. 2018.07.17 Tag 34

Frühstück um 09:00 Uhr, dann lesen, zusammenräumen und um 11:30 Uhr Abfahrt in den Hafen in Rosslare. Wir tanken noch voll und parken bei der Kirche, dann wandern runter zum Hafen.



Weil es egal ist, wo wir warten, fahren wir zur Fähre. Der Schalter ist noch geschlossen, die Wartespuren füllen sich. Kurz vor 13:00 Uhr werden wir abgefertigt und kommen weiter zur Wartespur Nr. 18. Nach einer Weile kommen 2 Mitarbeiter der Security und fragen, ob das Gas abgedreht ist. Ich bejahe und sie bedanken sich und gehen zum Nächsten. Ziemlich rasch werden wir im Schiffsbauch verladen und gehen gleich in unsere Koje.
Das Verladen der Autos dauert auch hier wieder eine halbe Ewigkeit.




Wir schlafen diesmal im 8. Stockwerk, da ist das Geräusch der Motoren wesentlich leiser, als bei der 1. Überfahrt im 4. Stock. Wir essen Fish und Chips, dann sitzen wir bei einem Bier und einigen Partien Tridomino in der Bugbar.

Stand: 52 630, gefahren: 8 km.

Fortsetzung folgt...

nuvamic am 21 Jan 2019 12:54:58

Oooooh -- irgendwie war ich noch gar nicht auf den Abschied von der Insel vorbereitet....... :cry:

alzu am 22 Jan 2019 11:54:10

Hallo nuvamic,

so ist das nun einmal, ich hätte gerne noch ein paar Wochen dran gehängt, aber die beste aller Ehefrauen wollte nach Hause. Aber es ist noch nicht vorbei, ein paar besonders schöne Stationen stehen noch aus....

alzu am 23 Jan 2019 10:34:19

Mi. 2018.07.18 Tag 35

Ich wache schon kurz vor 07:00 Uhr auf. Renate geht es heute wieder gut, um 08:30 Uhr gehen wir frühstücken. Der Druck auf Mocca bei der Kaffeemachine beschert mir eine große Tasse Kakao. Den spüle ich noch mit einem Espresso hinunter, kurz vor 11:00 Uhr erreichen wir den Hafen in Cherbourg. Wir suchen uns einen Supermarkt in Fahrtrichtung und kaufen Lebensmittel. Pasteten, Eier, Brot, Milch und ein paar Flaschen Champagner. Dann fahren wir wieder über die tolle Seine-Brücke und weiter nach Etretat.



Wir finden auf dem 3. Parkplatz einen freien Platz und zahlen für 3 Nächte € 8,- Parkgebühr. Dann gehen wir auf die Klippen, der Wanderweg beginnt gleich unterhalb unseres Parkplatzes.





Toll ist die Aussicht auf die Alabasterküste.











Die Steinbögen sind riesig, dagegen sieht die 90 m hohe Felsnadel direkt klein aus.









Nach einer über 2,5stündiger Wanderung kommen wir in den lebhaften Ort Etretat.









Wir trinken in einem hübschen Gastgarten direkt am steinigen Strand einen Campari – Soda und dann geht es wieder zurück zum Auto. Renate zaubert ein Abendessen, Schnitzel in Tomatensauce. Dann endlich finde ich wieder Zeit und Lust, am Tagebuch zu schreiben.

Stand: 52 638, gefahren: 269 km.

Fortsetzung folgt...

alzu am 23 Jan 2019 10:58:58

Do. 2018.07.19 Tag 36

Abfahrt um 08:50 Uhr, großteils über die Autobahnen (für die französischen Autobahnen war für die Rückfahrt eine Maut von insgesamt € 47,30 fällig) bis zum schon bekannten SP in Aachen. Wegen eines Springreitturnieres ist auf dem SP eine Tafel, die sagt: Alles voll! Der Platzwart macht uns dann doch noch ein Plätzchen frei, das finde ich sehr nett. Nach dem Abendessen suchen wir noch einen SP für morgen, online gibt es da Probleme. Da fällt mir ein, dass wir ja den ADAC SP-Führer auch mit dabei haben, jetzt ist alles ganz einfach.

Stand: 53 168, gefahren: 530 km.


Fr. 2018.07.20 Tag 37

Abfahrt ist gegen 08:30 Uhr, wir suchen zuerst eine Tankstelle. Dann sind wir rasch auf der Autobahn, aber wir kommen nur äußerst langsam voran. Viele Bundesländer haben dieses Wochenende Ferienbeginn, dazu kommen Millionen von Niederländern, auf jeden Fall sind die Straßen heillos überlastet. Wir rutschen von einem Stau in den anderen, kurz vor Nürnberg geben wir auf. Wir suchen uns einen SP in der Nähe und landen in Prichsenstadt.



Wir werfen die geforderten € 7,50 incl. Stromanschluss in den Briefkasten und brechen trotz der Hitze (32 Grad im Schatten, aber den gibt es kaum) auf zur Stadtbesichtigung.





Wir sind ganz überrascht, welch nette Kleinstadt Prichsenstadt mit seinen ca. 500 Einwohnern doch ist.





Wir essen noch eine Riesenportion Eis und suchen uns ein Lokal für das Abendessen.



Wir reservieren einen Tisch im Freien und gehen zurück zum Auto.



Gegen 19:00 Uhr kehren wir zurück zum Gastahaus zum grünen Baum. Ich bestelle Rinderzunge in Kapernsauce, Renate ein Cordon Bleu vom Kalb. Dazu ausgesprochen gute fränkische Weine, herrlich trocken ausgebaut. Dann wechseln wir noch unseren Tisch und übersiedeln zum „Stammtisch“, wo uns einige Stammgäste willkommen heißen. Zurück beim Auto öffnen wir alle Fenster, um ein wenig Kühle ins Womo zu bringen.

Stand: 53 596, gefahren: 428 km.


Sa. 2018.07.21 Tag 38

Um 06:15 Uhr lassen wir uns von der Turmglocke aufwecken. Renate geht zum Bäcker um frisches Gebäck. Dann gibt es ein schönes Frühstück, natürlich im Auto, denn draußen ist es zu nass. Es regnet leicht, ist aber nicht kalt. Wir brechen um 07:45 Uhr auf, in wenigen Minuten sind wir wieder auf der Autobahn. Sieht besser aus als gestern, aber einigen Staus entkommen wir nicht. Um 14:00 Uhr sind wir daheim auf dem Parkplatz vom Spar, dort entsorgen wir traditionell das Grauwasser. In der Garage räumen wir noch das Auto aus, jetzt ist unsere Irlandreise definitiv zu Ende.

Stand: 54 021, gefahren: 425 km.

Geamtstrecke: 6 947 km, davon in Irland: 3 715km.


So, jetzt sind wir wieder daheim! Renate läßt ihren Magen untersuchen, es wird eine leichte Gastritis festgestgestellt. Das erklärt die dauernden Magenbewchwerden wärend der letzten 3 Wochen unserer Reise. Die medikamentöse Behandlung hat gut angeschlagen, es geht ihr inzwischen wieder gut.

Ich bedanke mich bei allen treuen Mitfahrern und -Innen, aber jetzt ist es Zeit auszusteigen.

Wer Schreib- und sonstige Fehler findet, darf sie gerne behalten, ich mach mir beim nächsten Reisebericht einfach wieder Neue! Besonders freuen würde ich mich über zahlreiche Wortmeldungen und schaut bitte ganz oft mal rein :D .

shoe1 am 23 Jan 2019 11:10:46

Hallo Alfred,
noch einmal ganz herzlichen Dank für's Mitreisen. War wirklich interessant die Irlandreise aus eurer Sicht zu sehen. Ich freue mich auf weitere Reiseberichte - wo soll es denn heuer hingehen?

LG Rupert

schuga am 23 Jan 2019 11:50:46

Hallo Alfred,

auch von mir vielen Dank für diesen tollen Reisebericht. Eine wundervolle Reise habt Ihr erlebt und genossen :)

Und Du hast Dir eine mordsmäßige Arbeit gemacht, damit wir ein bißchen mitreisen konnten. Dafür ein DICKES DANKE und
allezeit gute Fahrt :)

Gabi

Henri1 am 23 Jan 2019 11:56:00

Moin Alzu
Vielen Dank fürs mitnehmen, kurzweilig geschrieben und schön bebildert.
Danke

bonjourelfie am 23 Jan 2019 12:19:00

Danke Alfred, wunderschön bei diesem grauen Wetter hier ein wenig Farbe ins WoZi zu bekommen, ganz tolle Fotos. Da bekommt man Lust gleich loszufahren. Ich freu mich schon auf deinen nächsten Reisebericht.

LGElfie

alzu am 23 Jan 2019 12:36:04

shoe1 hat geschrieben:Hallo Alfred,
noch einmal ganz herzlichen Dank für's Mitreisen. War wirklich interessant die Irlandreise aus eurer Sicht zu sehen. Ich freue mich auf weitere Reiseberichte - wo soll es denn heuer hingehen?


Ein Hallo nach Kuchl,
unsere Pläne für 2019 sind noch sehr offen. Entweder über Bulgarien ans Schwarze Meer und über Rumänien zurück, oder Südfrankreich. Wer weiß :?: :?: :?:

alzu am 23 Jan 2019 12:38:11

schuga hat geschrieben:Hallo Alfred,

auch von mir vielen Dank für diesen tollen Reisebericht. Eine wundervolle Reise habt Ihr erlebt und genossen :)

Und Du hast Dir eine mordsmäßige Arbeit gemacht, damit wir ein bißchen mitreisen konnten. Dafür ein DICKES DANKE und
allezeit gute Fahrt :)


Hallo Gabi,
danke für Deine lieben Worte. Es macht ja auch Spaß, so einen Bericht zu schreiben und man erlebt die Reise noch einmal.
LG Alfred

alzu am 23 Jan 2019 12:39:12

Henri1 hat geschrieben:Moin Alzu
Vielen Dank fürs mitnehmen, kurzweilig geschrieben und schön bebildert.
Danke


Aber das mach ich doch gerne!
LG Alfred

Lancelot am 23 Jan 2019 12:39:35

Schöne Reise - interessanter Bericht - beeindruckende Fotos :!:
:dankeschoen:

Hab mir den Bericht grade nochmal "in einem Rutsch" gegönnt. Hat Spaß gemacht mitzufahren .. :ja:

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

irland Rundreise 10 Nächte
Reisebericht Nord Irland
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2020 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt