Caravan
luftfederung

2018 Irland in 38 Tagen 1, 2, 3, 4


alzu am 02 Jan 2019 15:00:00

Endlich ist Zeit, unsere Sommerreise 2018 für Euch zu öffnen :) .
Der Reisebericht über unseren Irlandurlaub hält sich an unser (ziemlich penibel) geführtes Tagebuch, sonst hätte ich keine Ahnung mehr, wo wir überall waren.

Die Anreise zur Fähre zählen wir schon zum Urlaub.



Unsere Route auf der grünen Insel:



Besonders wichtige Stätten, die wir nicht besucht haben (wie die Skellig Inseln oder auch Dublin) füge ich trotzdem diesem Bericht bei.

Fortsetzung folgt... wenn gewünscht.

RichyG am 02 Jan 2019 15:03:08

Hallo Alfred,
ich sitz schon bereit und warte :wink:

alzu am 02 Jan 2019 15:14:37

Do. 2018.06.14 Tag 01

In den letzten Tagen haben wir schon fast alles ins Auto geräumt, nur wenige Lebensmittel und die Wertsachen sind noch in der Wohnung. Gemütlich nach dem Frühstück und dem Zeitunglesen montieren wir noch die Räder und fahren pünktlich um 09:00 Uhr ab. Der Weg führt uns durch das Donautal, kurz vor Passau tanken wir. Nach Passau geht es auf die A3, die wir bei Würzburg Süd verlassen. Ausnahmsweise ist kein Stau auf der deutschen AB! Gegen 15:00 Uhr kommen wir auf den SP beim Winzerhof in Randersacker an. Wir versuchen uns anzumelden, aber es ist niemand da. Wir schließen den Strom an, nehmen die Räder vom Auto und versuchen nochmals, uns anzumelden….keiner da. Mit den Fahrrädern geht es über den wunderschönen Maintalradweg nach Würzburg in die Altstadt.







Direkt vor dem Dom vergönnen wir uns einen Eiskaffee und einen doppelten Espresso. Während Renate die Rechnung begleicht fahre ich zur Touristeninfo und besorge einen Stadtplan mit den Sehenswürdigkeiten von Würzburg.







Brav klappern wir alles ab, in einem Kaufhof erstehe ich noch eine Jogginghose, weil die meine zuhause liegen geblieben ist. Auf der alten Mainbrücke ist die Hölle los.





Überall sitzen und stehen Leute mit einem Glas Wein in der Hand.



Wir radeln wieder zurück nach Randersacker und können uns jetzt beim Winzerhof anmelden. Dann radeln wir zum „Bären“, der Hunger ist schon groß. Renate isst Spinatsemmelknödel, nein, Spinatsemmelklöße und ich bestelle mir „Blaue Zipfel“, gekochte Bratwürste in einem Sud aus Karotten, Zwiebel und Kren. Schmeckt wirklich gut, wenn man nicht auf die Weinbegleitung vergisst. Diese besteht aus einigen Achterln Weißburgunder, der exakt unserem Geschmack entspricht. Zurück beim Auto werden die Akkus der Räder wieder ganz aufgeladen, dann spielen wir noch einige Runden Phase 10.


KM Stand Früh: 47.074 Abend: 47.486 gefahren: 408 km

Fortsetzung folgt...

HeikeD am 02 Jan 2019 15:15:00

Da steige ich mal zu!
Freu mich drauf!

haroba am 02 Jan 2019 15:19:33

Moin!

Ich fahre auch mit, wenn ich darf!
Freu mich drauf!

Munterholln!
Hartmut

alzu am 02 Jan 2019 15:20:38

Hartmut, Du drafst :D (hast wohl gerade noch die Kurve gekratzt)

Ich freue mich, wenn viele mitfahren.

Roman am 02 Jan 2019 15:35:09

Wieviel Platz hast du denn ? Ich stelle mich schon mal in die Schlange..... :D

Gruß
Roman

peter1130 am 02 Jan 2019 15:38:50

Ich glaube das wird wohl ein Doppelstock Reisebus :mrgreen:

tztz2000 am 02 Jan 2019 15:40:05

#metoo! :D

Schön, dass Du in Würzburg, meiner alten Heimat, warst! :top:

Auf der alten Mainbrücke sind wir auch gern.... 1 Schoppen.... oder zwei! :oops: :lach:

alzu am 02 Jan 2019 15:42:14

Fr. 2018.06.15 Tag 02

Aufstehen um kurz nach 07:00 Uhr. Renate fährt mit dem Rad zum Bäcker, ich bereite den Kaffee (dank der neuen Nespressomaschine wenig Arbeit). Um 09:00 Uhr ist der Abwassertank leer und das Frischwasser bis zum Rand gefüllt. Über die A3 und später noch über andere Autobahnen flitzen wir zum SP in Aachen. Leider ist die letzte Bahnunterführung gesperrt, die Umleitung ist nicht besonders gut ausgeschildert. Das Navi führt uns durch ein paar sehr enge Gassen, schon sind wir beim Park, wo wir auch die Schilder zum SP sehen. Kurz vor 14:00 Uhr haben wir ein nettes Plätzchen gefunden, ich stecke noch den Strom an, dann gehe ich anmelden und zahlen. Kostet € 17,- incl. Strom.



Der Platzwart deckt uns auch gleich mit Unterlagen über Aachen ein. Nach einer Jause starten wir per Rad zur Stadtbesichtigung. Beim Dom stellen wir die Räder ab, die Altstadt ist wirklich toll.











Wir schlendern zu Fuß durch die Altstadt und sind von deren Schönheit überrascht.









Der Rückweg zum SP ist dann leichter gefunden, Renate zaubert ein Abendessen aus dem Hut, das die „Blauen Zipfler“ von gestern noch toppt.


KM Stand Abend: 47 878 gefahren: 392km

alzu am 02 Jan 2019 15:44:28

Nur rein mit Euch. Ich habe, wenn es sein muss, einen Doppelstockgelenkbusmitpersonenanhänger :D .

alzu am 02 Jan 2019 15:56:49

Sa. 2018.06.16 Tag 03

Wir stehen um 07:30 Uhr auf und nehmen gleich die Kaffeemaschine in Betrieb. Nach dem Frühstück versorgt Renate das Geschirr und ich entsorge das Gestinke. Abfahrt ist um 08:30 Uhr. Am Stadtrand finde ich noch eine Tankstelle, wenige km weiter sind wir schon in Belgien. Das Fahren hier ist ganz entspannt, es gibt ein Tempolimit von 120 Sachen. Bald schon passieren wir die Grenze nach Frankreich, außer einem Stau vor einer Baustelle kann uns nichts aufhalten.



Gegen 16:30 Uhr checken wir nahe von Honfleur in Equemauville auf dem CP Briquerie ein. Ein 5 Sterne-Platz, auf dem wir für eine mindestens 100 Quadratmeter große Parzelle pro Nacht ca. € 20,- incl. Strom und Kurtaxe zahlen (ACSI sei Dank).

KM Stand Abend: 48 407, gefahren: 529 km

alzu am 02 Jan 2019 16:05:10

So. 2018.06.17 Tag 04

Um 09:15 ist Renate vom Einkaufen zurück, frisches Baguette und 2 Törtchen für den Nachmittagskaffe bringt sie mit. Bis nach 10:00 Uhr sitzen wir bei dem frischen Brot, weichen Eiern und Wurst, Käse und Marmelade. Dann, gegen 11:00 Uhr rollen unsere Räder den Hang hinunter zur 3 km entfernten Küste.





In der Stadt Honfleur sperren wir die Räder an einen Laternenpfahl und stürzen uns ins Gedränge. Unzählige Besucher von Honfleur strömen wie wir durch die Gassen und Straßen rund um den Alten Hafen.













Ein Gässchen ist schöner, als das andere. Gegen 13:00 Uhr legen wir eine Kaffeepause ein, dann erforschen wir auch noch die letzten Straßen.







Mit den Rädern geht es wieder zurück auf der Küstenstraße Richtung Südwesten. Wir zweigen aber noch nicht ab zum Campingplatz, sondern fahren ein Stück weiter. Dort kommt dann ein Parkplatz für Strandbesucher. Nach knapp einem Kilometer stehen wir am „Goldenen Strand“, Sand und Steine wechseln sich ab. Jetzt heißt es, den langen Anstieg wieder zu erklimmen, ist ja Dank E-Bikes ziemlich einfach. Die Sonne lacht vom Himmel und wir sitzen vor dem Auto. Kaffee und die am Morgen erstandenen Törtchen schmecken hervorragend. Renate spielt Karten auf ihrem Tablett, ich lese das angefangene Buch zu Ende. Zum Abendessen gibt es heute Würstel mit Gemüse, die letzten Restbestände von Zuhause.

Km. Stand: gleich wie gestern. gefahren: ca. 30 km mit den Rädern.

Fortsetzung folgt...

Aretousa am 02 Jan 2019 16:51:57

Ich nehme dann im Personenanhäger Platz.
Hab' auch eine Flasche fränkischen Weißburgunder für den Fahrer dabei :wink:

Lancelot am 02 Jan 2019 17:25:26

Halt ! Will auch noch mit, bitte :)
Hätte dazu ein Stieglbräu aus dem Klosterhof mitgebracht - Prost :!:
:bia:

wolfherm am 02 Jan 2019 17:32:03

Suffköppe. Ich fahre nüchtern mit.

nuvamic am 02 Jan 2019 18:11:17

Bring schon mal in Vorbereitung für Irland Gitarre und Pennyflöte mit...

Lixeii am 02 Jan 2019 21:10:19

Hallo,

Ich möchte auch noch mit. Habe ein paar Guinness im Gepäck.

Danke für den schönen Bericht.

Liebe Grüsse

Lixeii

PietroMobil am 02 Jan 2019 23:47:02

Danke für den Bericht,
fahr auch gern mal wieder nach Irland. Wir waren mit dem Radl vor ein paar Jahren dort, aber nur im Südwesten. Freu mich auf viele Erinnerungen :-)

alzu am 03 Jan 2019 09:41:54

Hallo,
da freue ich mich, dass so viele mitfahren. Ich überlege allerdings, ob ich nicht das Lenkrad an Hermann Wolfgang übergeben und mich zu Lixeii setzen sollte :D .

alzu am 03 Jan 2019 09:59:52

Mo. 2018.06.18, Tag 05

Gegen 09:00 Uhr ist alles abgebaut, wir checken aus und zahlen € 40,20 für 2 Nächte. Die Fahrt nach Cherbourg verläuft ereignislos, ca. 50 km vor Cherbourg tanke ich noch einmal und 40 Minuten später stehen wir schon auf dem Womoparkplatz bei der Cite de mer.







Wir haben gerade noch den letzten freien Platz ergattert, freie Parkplätze gibt es genug, aber die sind halt enger.



Wir gehen in die Ausstellung über die Werft...





sehen das erste französische Atom-U-Boot,.....





quälen uns durch das Innere des U-Bootes...







...und besichtigen noch das Aquarium.









Gegen 16:00 Uhr fahren wir in den Fährhafen hinüber und checken für die Irland-Überfahrt ein. Gegen 18:00 Uhr kommen wir an Bord. Noch einen Blick über die Hafenausfahrt...



...dann verschlingt uns dichter Nebel. Wir suchen gleich unsere Kabine und gehen dann Abendessen. Um ca. 23:00 Uhr MEZ fallen wir in die Betten.

Stand: 48 606, gefahren: 199 km

Fortsetzung folgt...

alzu am 03 Jan 2019 13:30:17

Di. 2018.06.19, Tag 06

Kurz nach 08:00 Uhr (Irische Zeit) gibt es Frühstück. Ham and Eggs und Toast, dazu Cappucino. Um 11:30 Uhr laufen wir im Hafen von Rosslaire ein, wir fahren gleich zu einem Supermarkt einkaufen. Beim Wenden übersehe ich einen Holzmasten, der Wäschetrockner bricht und der Fahrradträger ist ein wenig krumm. Gott sei Dank nicht mehr, wir können ohne Reparaturarbeiten unseren Weg fortsetzen. Der SP in Kilmore Quay gefällt uns nicht.



Nach Besichtigung des kleinen Städtchens und des Hafens...













... fahren wir zu einem Wanderparkplatz bei der Tintern Abbey. Eine halbe Stunde brauchen wir für den Weg zur Abbey.









Genauso lange dauert der Heimweg. Tut gut, sich wieder einmal die Füße zu vertreten. Noch eine schwache halbe Stunde Autofahrt, dann stehen wir auf dem Parkplatz des Leuchtturmes auf dem Hook Head.









Bei schönstem Sonnenschein besichtigen wir den Leuchtturm und die umliegenden Gebäude, dann gibt es Abendessen: Gulaschsuppe aus der Dose und Würstel, die auf der Fähre aufgetaut sind. Wegen des starken Windes stelle ich das Auto noch einmal um, jetzt schaukelt es nicht mehr.




Stand: 48 684, gefahren: 72 km

Fortsetzung folgt...

nuvamic am 03 Jan 2019 13:39:16

Klopf, klopf Herr Fahrer..... wo sammer denn nu? Rosslare liegt in Irland - aber die Tintern Abbey liegt im walisischen Monmouthshire....... und ich bin SISCHER, ich hab heut noch keinen Whisky intus - weder schottischen noch irischen. :?

basste315 am 03 Jan 2019 14:28:34

ja, nuvamic die eine Tintern Abbey….. --> Link

aber die andere ist in Irland ! --> Link

Hallo alzu aus der Landeshauptstadt, ich bin auch dabei - das Forum "bildet" :)

Helmut

alzu am 03 Jan 2019 14:45:53

Hallo und danke für die Info. Bei der britischen Tintern Abbey war ich vor vielen Jahren, konnte mich aber nicht mehr erinnern. Diesmal habe ich den Namen aber nur dem Reiseführer und der aufgestellten Tafel entnommen.Habe auch das Bild noch gefunden und bin mir GANZ sicher, dass ich in Irland war :) .


nuvamic am 03 Jan 2019 14:57:55

Oooook - Verwirrung aufgelöst und wieder was gelernt....

alzu am 03 Jan 2019 15:21:56

Alles klar, jetzt aber weiter mit dem Reisebericht:

Mi. 2018.06.20, Tag 07

Der neue, faltbare Kaffeefilterhalter ist der größte Mist, der mir je untergekommen ist! Während ich Wasser einfülle knickt er plötzlich ein, die ganze Sauce ergießt sich über den Küchenkasten im Bereich der Spüle. Wir werken fast 20 min., bis alles wieder sauber ist. Kaffee machen wir dann mit der Bialetti. Nach dem Frühstück Abfahrt von dem schönen, aber windigen Hook Head. Das Navi führt uns brav nach Grange, wo eine Fähre über die Mündung des Barrow Rivers fährt. € 12,50 für die 5 minütige Überfahrt ist ganz schön geschmalzen.







Nächste Station ist Waterford, wir finden fast auf Anhieb einen Parkplatz für 2 Std.



























Wir gehen eine Runde und fahren dann weiter nach Dungarvan. Vor der Brücke über den Collgan River ist eine Kurzparkzone, wo man 30 min. frei stehen darf. Ich ziehe 2 x ein Ticket, dann ist die Mittagsjause und die Kaffeepause erledigt. Für die nächsten 90 min. zahle ich € 1,50. Wir schlendern durch die lebhafte Stadt mit den bunten Häusern und dem Schloss am Hafen. Noch ein paar km nach Süden und wir kommen auf den wunderschönen SP bei der Ortschaft Ardmore.





Hier ist Zeit, den verbogenen Fahrradträger wieder herzurichten. Wir nehmen die Räder ab, dann schraube ich den ganzen Träger ab. Die Schrauben gehen kaum heraus, weil alles verzogen ist. Dann lege ich den Träger mit dem oberen Ende auf den Falthocker und unter Einsatz meines zarten Körpergewichtes kann ich vorsichtig auf den Rohren herumspringen, bis sie wieder gerade sind. Die Montage auf dem Auto geht jetzt wieder ganz leicht.
Ich lasse noch den Kap Drachen steigen...













... dann essen wir zu Abend. Herrlich, die Rib Eye Steaks, die wir schon in Irland gekauft haben. Die Müllentsorgung ist nicht ganz so einfach, die ist fast ein Kilometer weit weg. Inzwischen ist es 21:25 Uhr, die Sonne scheint, aber draußen wird es frisch.

KmStand: 48787 gefahren: 103 km.

Fortsetzung folgt...

Spiritofharley am 03 Jan 2019 15:26:36

Servus,
da wir uns noch nicht entschieden haben ob wir nach Irland oder Schottland wollen, lese ich einfach ungefragt mal mit. Auffallend tolle Bilder, bitte weiter so.
Gruß Rainer

Julia10 am 03 Jan 2019 15:27:42

Ich will auch noch mit, rutscht mal ein Stück zur Seite 8)

Fängst ja schon gut an dder Bericht, schöne Fotos und intensive Einblicke in ein mit noch unbekanntes Land :)

RichyG am 03 Jan 2019 16:04:50

Die "Drachenfotos" finde ich ja interessant!!!!
Wie hast Du die denn gemacht????
Ach ja - schöner Reisebericht! :wink:

alzu am 03 Jan 2019 16:32:09

Hallo,
KAP steht für Kite Aerial Photography, also Fotografie mit Drachen.
Ca. 25 m unterhalb des (zugstarken) Drachens wird das....



in der Drachenleine befestigt. Das Umlenksystem der Schnüre soll die kreuzförmige Befestigung immer waagrecht halten, egal wie steil der Drachen am Himmel steht. Es gibt 3 Servos, einer dreht die Kamera in 8 Stufen einmal um die Vertikalachse, ein 2. kippt in jeder Stellung die Kamera in 3 Stufen von fast waagrecht bis fast senkrecht, ein 3. drückt in jeder Stellung (alle 5 sec.) auf den Auslöser. Gesteuert werden die Servos von einer kleinen programmierbaren Platine.

RichyG am 03 Jan 2019 16:41:09

Was es alles gibt! Interessant! Danke für die Info!

alzu am 04 Jan 2019 09:17:45

Do. 2018.06.21 Tag 08

Ich werde um 06:00 Uhr munter. Draußen hat es 6 Grad, im Auto ist es dank Trumaheizung wohlig warm. Ich lege mich noch einmal hin, kurz vor 08:00 Uhr stehe ich dann auf. Die Sonne scheint, ich kann sogar schon die Heizung ausschalten. Während Renate das Frühstück macht, entsorge ich das Gestinke. Wir frühstücken, dann entsorgen wir noch das Grauwasser und bunkern an die 70 l Frischwasser. Erstes Ziel ist heute Youghal, ein netter Ort voller bunter Häuser.





Hier wurden einst einige Szenen zu „Moby Dick“ gedreht.













Dann fahren wir durch das Tal des Blackwater-River nach Lismore. Unterwegs finden wir einen schönen Parkplatz am Blackwater River.



Auf dem Parkplatz neben dem Schloss stehen wir gut und gratis.









Das Schloss Lismore ist in Privatbesitz, man kann nur den Garten und eine Gallerie besichtigen. Das tun wir auch.



















Dann wandern wir zur Kathedrale und zur Kirche Eglais Naomh Carthage.









Eine kleine Stadtrunde bringt uns wieder zurück zum Auto. Wir fahren nun über das Knocknagnauv- Gebirge nach Clogheen. Unterwegs bleiben wir an einigen Rastplätzen stehen, die Aussicht ist grandios.









In Clogheen finden wir schnell den Campingplatz, die Aussicht auf eine heiße Dusche ist zu verlockend. Außerdem sind einige Akkus wieder aufzuladen. Wir genießen noch ein Stifterl Sekt in der Sonne, dann geht es ans Schreiben und dann ans Kochen. Es gibt heute Hühnerbrüste mit Nudeln, die Partypfanne komm heuer das erste Mal zum Einsatz.




Stand: 48 866 gefahren: 79 km

Fortsetzung folgt...

Horus am 04 Jan 2019 10:20:35

Ich werde noch zusteigen
War auch 18 in Irland 33 Tage in August

eiger99 am 04 Jan 2019 11:20:45

Großes Kino!

Und schönes Auto :wink:

Da fährt man gerne mit!


Viele Grüße

Thomas

alzu am 04 Jan 2019 12:21:53

Leider schon älter, als Deines, Thomas :( .

alzu am 04 Jan 2019 13:05:13

Fr. 2018.06.22 Tag 09

Frühstück heute mit weichen Eiern und „Stromkaffee“ (aus der Nespressomaschine). Gegen 10:00 Uhr fahren wir ab, über die 665er bis zur Autobahn. Dann bis nach Cork auf die südliche Umfahrung (Maut € 1,90) und nachher auf die 71er. Von dort zweigen wir kurz ab, wir vertreten uns die Beine in der Owanihincha Bay.



In Clonakilty gehen wir einkaufen, dann fahren wir auf die extrem enge und kurvenreiche 597, um bei Am Leim wieder auf die 71 zu kommen. Aber schon nach wenigen km biegen wir auf eine schmale Straße ab, nach Baltimore. Nach einer vergeblichen Parkplatzsuche im Hafen finden wir nach einer Ehrenrunde einen Platz für unser Auto. 100m sind es hinunter zum Hafen, wir gehen erst einmal auf einen Kaffee.



Dann schauen wir uns im Hafen um...





... dann besuchen wir das Schloss mit der Piratenausstellung. Die € 10,- hätten wir uns auch sparen können, was Besonderes gibt es nicht zu sehen.







Wir fahren noch eine gute Stunde zum Campingplatz Eagle Point, ein sehr gepflegter Platz (€ 32,-). Nach dem Ankunftssekt gibt es Abendessen, gebratene Lammkotteletts mit Erdäpfeln.

Stand: 49 092 gefahren: 226 km

Fortsetzung folgt...

landmesser am 04 Jan 2019 13:28:12

Moin,

ich fahre auch mal mit, rutscht zusammen. Prima, zwei Irlandreisen in 2018 :-)

Zur Unterhaltung habe ich meine Kurzhals-Irisch Bouzouki mit.

Viele Grüße
landmesser

alzu am 05 Jan 2019 13:06:50

Sa. 2018.06.23 Tag 10

Frühstück gegen 08:00 Uhr, wir genießen den „Stromkaffee“. Kurz nach 10:00 Uhr fahren wir die paar km nach Glengarriff. Wir wandern fast eine Stunde der Küste entlang, zwischen riesigen Rhododendronsträuchern, die aber leider schon ihre Blüten verloren haben.







Auf der Bear Halbinsel fahren wir zunächst an der Südseite entlang...









... bis zur Cable Car, die nach Dursey Island führt.





Renate packt ihr Strickzeug aus, ich versuche vergeblich mein Glück mit der Angel. An der Nordseite von Beara fahren wir bis zur Abzweigung der Straße über den Healy Pass. Dieser folgen wir aber nicht, wir biegen links statt rechts ab und kommen nach ca. 3 km zu einem Pub.





Bier und Kaffee lassen wir uns schmecken, dann suchen wir den Stellplatz in Nah Aorei. Kostet mit Strom € 15,- schöne ebene Stellplätze mit einem Stück Rasen für Tisch und Sesseln. Ein Ankunftsschluck aus der Proseccoflasche, dann bei 22 Grad in der Sonne sitzen und lesen. Noch ein kleiner Abstecher in den Ort...



... dann ab in eines der zahlreichen Pubs.







Am Abend gibt es heute schon wieder Rib Eye Steaks, diesmal mit Fetagemüse und Erdäpfeln.

Stand: 49 231 gefahren: 139 km

Fortsetzung folgt...

alzu am 05 Jan 2019 15:47:42

So. 2018.06.24 Tag 11

Frühstück heute draußen und noch dazu kurzärmelig. Mit Stromkaffee! Kurz nach 10:00 Uhr fahren wir ab, nachdem das Gestinke entsorgt ist. Den halben Weg nach Kenmare kennen wir bereits von gestern, die Straße ist eng, aber kein Problem. In Kenmare suchen wir uns einen Parkplatz, ist nicht allzu schwierig.





Wir schlendern durch den netten Ort, gehen auf ein Vormittagsbierchen (Renate) und einen Kaffee (ich).





Dann finden wir noch einen kleinen Lebensmittelladen und versorgen uns mit frischem Brot.





Weiter geht es über die 71 bis zum Ladys View.





Wir drehen um und fahren 6 km zurück. Unterwegs kommen wir zu einem idyllischen Parkplatz an einem kleinen See, dort halten wir Mittagsrast.



Ein Ire, der auch dort parkt, macht seine Drohne flugfertig. Nach der Landung frage ich ihn, ob er mit die Szene per Transfer schicken kann. Er sagt Ja, und ich gebe ihm meine mail Adresse. Auf den Zettel schreibe ich noch, dass er die Sendung nicht vor 23. Juli wegschicken soll. Mal sehen, ob das klappt. Über Molls Gap und dann auf einer extremen Straße über das Ballegbeama Gap fahren wir nach Killorglin.





Wir strawanzen durch das Zentrum, aber weil im Gastgarten des Coffeeshops kein Tisch frei ist, fahren wir ca. 15 km Richtung Westen, nach Cromane. Ich finde auch noch eine Tankstelle, etwas über 80 l passen in den Tank. Auf der Halbinsel von Cromane gibt es einen Stellplatz, wir stehen aber nicht auf dem Asphalt, sondern fahren ein paar Meter weiter und biegen links auf einen Wiesenplatz ab, direkt neben dem steinigen Strand. Hier haben wir uns einen Ankunftsschluck verdient, dann lasse ich einen Kap-Drachen steigen.

















Zum Abendessen gibt es heute Spagetti al Olio, mit viel Knoblauch und dank frischen Chili angenehm spicy. Wir gehen noch eine Strandrunde, sonst ist hier nicht viel. Erstaunlich, wie viele Iren hier baden gehen.

Stand: 49 362, gefahren: 131 km

Fortsetzung folgt...

alzu am 07 Jan 2019 15:12:04

Mo. 2018.06.25 Tag 12

Die Sonne weckt uns gegen 08:00 Uhr. Dann Frühstück, Abfahrt kurz nach 10:00 Uhr. Gleich danach halten wir bei einer Fischräucherei, Renate ersteht hier ein Stück Räucherlachs. Wir fahren zuerst nach Trallali trallala (Tralee) und schauen uns dort die weiße Windmühle und das Eisenbahnmuseum an.



Dann fahren wir schräg über die Dingle-Halbinsel zur Stadt Dingle. Wir erwischen einen Parkplatz direkt im Hafen und zahlen € 2,- für 2 Stunden. Wir schlendern durch den quirligen Ort...









... rauf zur Kirche...







...wieder runter Richtung Hafen...





...und dann noch zum Aquarium. Um 13:00 Uhr ist die Fütterung der Otter, ist interessant zu sehen, wie sie ihre scharfen Zähne einsetzen, um den Fisch zu fressen.



Im Haibecken schwimmen ganz schön große Tiere...



...auch viele andere Fischarten können wir beobachten.











Insgesamt würde ich sagen, die fast € 30,- für den Eintritt war es wert. Wir verlassen Dingle, kaufen noch in einem Lidl-Markt ein und auf der gleichen Straße, wie gekommen, fahren wir wieder zurück nach Tralee.



Jetzt geht es flott nach Norden zur Shannon-Mündung.





Hier setzen wir mit einer Fähre (€ 21,-) über und fahren noch ca. 50 km zum Loop Head.









Ankunft um 18:30 Uhr, nach dem Ankunftssekt kocht Renate Schweinslungenbraten mit Speck umwickelt, dazu gibt es Reis und Gurkensalat. Dann bleibt nur noch, die Stimmung am Abend zu genießen.













Stand: 49 598, gefahren: 236 km.

Fortsetzung folgt...

alzu am 08 Jan 2019 16:42:45

Di. 2018.06.26 Tag 13

Heute nicht zuerst frühstücken! Um 07:30 Uhr passt der Wind, die Sonne scheint und ich gehe eine Runde KAPen.













Kurz vor 09:00 Uhr ist Renate schon wach, sie trinkt wegen ihres rebellierenden Magens einen Kräutertee. Für mich gibt es Kaffee aus der Bialetti. Dazu weiche Eier. Wir nehmen die Räder vom Auto...



...und fahren den Ocean Drive, eine extrem schmale Straße, weswegen dort auch eine 80 km/h Beschränkung gilt.







Es geht fast nur bergab und schon bald sind wir am Lookypoint für die Steinbrücke „Bridges of Ross“ angekommen.









Wir wandern ein Stündchen die Klippen entlang, dann geht es wieder zurück zum Loop Head, wo unser Auto wartet. Der Parkplatz ist ziemlich belebt, in der Nacht waren wir ganz alleine. Wir verstauen die Räder und machen uns reisefertig. Ca. 2 Stunden brauchen wir zu unserem nächsten Ziel, den Cliffs of Moher. Aber nicht der überfüllte Parkplatz und der überlaufene Weg oben auf den Klippen sind unser Ziel, sondern der Campingplatz in Doolin, von wo aus die Ausflugsschiffe zu den Cliffs fahren. Unterwegs kommen wir beim Doolin Castle vorbei.



Wir besorgen Tickets für die letzte Fahrt um 17:15 Uhr. Das Gestinke ist entleert und Renate bereitet einen Stromkaffee vor. Es hat über 30 Grad im Schatten, wir schwitzen und freuen uns schon auf die Dusche am Abend. Zunächst aber gehen wir zum Hafen...





...und die Bootsfahrt unter den Klippen ist wirklich ein Erlebnis.



Wir sind knapp eine Stunde unterwegs und finden es einfach toll.









Die Felsnadel rechts oben auf dem Turm wird wohl bald der Verwitterung zum Opfer fallen.









Wieder beim Auto schaue ich mir den Wasserstand im Tank an, höchste Zeit, ihn wieder aufzufüllen. Geht ja einfach, ein Wasseranschluss ist bei jedem Platz. Wir kochen Abendessen, der Holzkohlegrill ist leider nicht einsatzbereit, wir haben die Brennpaste zu Hause vergessen. Mal schauen, ob wir hier so was bekommen. Die Schopfstücke kommen heute in die Elektropfanne, dazu gibt es Erdäpfel und Maissalat. Renate wäscht noch einen Schwung Unterwäsche, der hängt nun über Nacht an unserem Auto wie eine tibetanische Gebetsfahne. Gegen 22:30 Uhr verziehen wir uns ins Auto, die Sonne ist weg und es wird kühler.

Stand: 49 687, gefahren: 89km mit dem Auto, ca. 15 km mit den Rädern.

Fortsetzung folgt...

Jagstcamp-Widdern am 08 Jan 2019 17:11:41

wenn man mal ein paar tage nicht da ist musz man auf den billigen plätzen mitfahren... :twisted:

allesbleibtgut
hartmut

alzu am 08 Jan 2019 18:01:16

Keine Sorge, Hartmut, ich habe nur 1.Klasse Plätze :) .
Willkommen an Bord!

alzu am 09 Jan 2019 09:26:18

Mi. 2018.06.27 Tag 14

Frühstück im Freien, gegen 08:30 Uhr hat es schon 18 Grad. Um 10:00 Uhr geht das Ausflugsschiff auf die Aran-Inseln. Der Ticketverkäufer will € 60,- von mir, ich sage ihm, dass die Dame gestern 40,- wollte. Wir einigen uns auf € 50,- es geht hier zu, wie auf dem gedeckten Bazar in Istambul.





Nach 1,5 Stunden sind wir auf der dritten Araninsel, auf Inis Mor. Als wir von Bord gehen, stehen unsere Räder schon bereit, wir setzen noch die Akkus ein und strampeln gleich auf der „Oberen Straße“ zum größten prähisorischen Bauwerk Europas, zur Festung Dun Aonghasa. Die letzten 2 km müssen wir zu Fuß gehen, wir schaffen das in ziemlich kurzer Zeit.









Auf unserem Ticket steht: Rückfahrt 2 pm, also radeln wir die „Untere Straße“ wieder zurück zum Hafen.



Der ist ziemlich menschenleer, wir fragen und erfahren, dass die 2 eine 4 ist, jetzt fährt gar kein Schiff. Also wieder auf die upper road, nach ein paar Kilometern ist die Abzweigung zu einem alten Leuchtturm. Es geht sehr steil hinauf, die letzten Meter schiebe ich mein Rad.



Der Leuchtturm ist wegen Renovierung geschlossen, aber wir finden einen Weg zum Steinfort.



Der Eingang ist natürlich auf der gegenüberliegenden Seite, wir finden ihn trotzdem.









Dann wird es Zeit, wieder zum Hafen zurückzukehren, unterwegs wollen wir noch auf ein Glas Guinnes und Renate auf ein Glas Helles einkehren. Das klappt, aber das halbe Pint zischt nur kurz, und schon ist es weg.





Gegen 17:30 Uhr kommen wir im Hafen in Doolin an. Wir fahren aber nicht zum Campingplatz, sondern radeln noch in den Ort Doolin, wo ein Pub auf uns wartet.







Im Gastgarten trinken wir ein Glas Bier, das ist genauso schnell weg, wie das auf der Insel. Wir gehen noch ins Lokal, Abendessen. Renate bestellt ein Lachsfilet, ich bekomme frische Atlantikmuscheln. Dazu aber jetzt einen ganzen Pint Bier, es ist ja so heiß, wir haben den ganzen Tag über 30 Grad.









Wir radeln zurück zum Campingplatz, lüften das Auto und sitzen erst einmal nur herum. Dann gehen wir duschen, jetzt ist es besser. Bis nach 22:00 Uhr sitzen wir in der kurzen Hose draußen, dann übersiedeln wir ins Auto.

Stand: wie gestern, gefahren ca. 30 km mit dem Rad


Fortsetzung folgt...

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Irland zum ersten Mal - Erfahrungen, kein Reisebericht
Irland WAW Sind diese Straßen o k für großes Womo?
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2018 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt