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Roller Team Kronos 284 mit EB und Alternativen


anumo am 06 Jan 2019 15:38:57

Hallo an alle,

wir sind auf der Suche nach unserem ersten Familienmobil. Nachdem wir jahrelang mit dem Zelt unterwegs waren, wollen wir nun gern etwas mehr Komfort für uns und die Kids (2 & 5, Nr. 3 nicht ausgeschlossen).

Generell suchen wir einen wintertauglichen Alkoven mit zwei Einzelbetten im Heck die man verbinden kann inkl. 5-6 Sitzen mit Gurt (kindersitzgeeignet). Teilintegriert mit Hubbett ginge auch. Was wir so gelesen haben ist wohl GFK rundherum das beste und ein Doppelboden. Ansonsten bitte Automatikgetriebe mit bissl mehr PS als der Standard.

So als Einsteiger steht man ja vor einer Fülle von Angeboten, deshalb haben wir einige - sicher für Kenner etwas naive - Fragen:

1. Welche Modelle gibt es da, bei denen die Betten hinten wirklich zusammen eine Fläche ergeben und der Mittelteil bis (fast) auf volle Länge zugebaut werden kann?
2. Woran erkennt man einen doppelten Boden? An der Stärke (meist 54 mm) oder ist das zu kurz gedacht?
3. Reicht ein Doppelboden für die Wintertauglichkeit wenn noch der Wassertank isoliert ist?
4. Welche Ausstattung seht Ihr ansonsten als zwingend notwendig? Also Bodenheizung? Innenausstattung?

Bisher gefunden haben wir:
Ahorn Camp Canada AE
Roller Team Kronos 284 M (evtl. 290 M)

Wir würden am liebsten einen fast neuen Gebrauchten nehmen für ca. 50.000 € +/-

Danke schon mal und viele Grüße,
Franziska

mafrige am 06 Jan 2019 16:47:35

Wollt ihr größer 3,5 t.
Bei 4 bis 5 Personen eher größer 3,5 t.

anumo am 06 Jan 2019 17:08:34

Ich denke größer als 3,5 t. Wir haben beide „alte“ Führerscheine und dürfen bis 7,5 t fahren.

Tinduck am 06 Jan 2019 19:50:41

Nun, da besteht anscheinend noch einiges an Aufklärungsbedarf :D

Erstmal willkommen hier.

Zum Grundriss kann man kaum was sagen, ist Geschmackssache. Wir sind mit 3 Kids im Alkoven mit 3-fach Stockbetten im Heck unterwegs.

Thema ‚Doppelboden‘: Den erkennt man nicht an der Dicke der Bodenplatte. Ein vernünftiger Doppelboden ist mindestens 30 cm hoch und beherbergt dann die (Frisch- und Grau-) Wassertanks, Batterien, Heizung und sonstige Technik und bietet darüber hinaus Stauraum, der am besten von aussen und von innen zugänglich ist.
Die Mobile, die so etwas haben, sind meist etwas höher von der Gesamthöhe her (über 3 m), wobei das nur ein Indikator ist, keine Garantie. Zu finden ist ein Doppelboden meist in etwas höherpreisigen Mobilen, oft in Alkoven und VIs, weniger bei TIs und recht selten bei Kastenwagen. Manchmal gibts ne Magerversion als ‚Technikboden‘, bietet dann meist keinen zusätzlichen Stauraum und die Tanks sind auch nicht immer drin.
Eura ist einer der Hersteller im mittleren Preissegment, die gern und oft Doppelböden verbauen.

Nicht vergessen, ein Doppelboden macht ein Mobil ca. 200 Kg schwerer. Wenn es also nicht sehr kurz ist, klappt das kaum noch mit den 3,5 Tonnen.

Wenn ein Doppelboden mit Innenliegenden Tanks vorhanden ist, kann man von ordentlicher Winterfestigkeit ausgehen. Eine Halbdinette (drehbare Fahrerhaussitze) erfordert allerdings zusätzliche Maßnahmen (Aussenisolierung des Fahrerhauses), weil es sonst vorn recht zugig und kühl ist.

bis denn,

Uwe

anumo am 06 Jan 2019 20:35:02

Danke erstmal für die ausführliche Antwort. Hm, dann müssen wir wohl auf den Doppelboden verzichten. Eura sprengt unser Budget, da wir unbedingt die Einzelbettversion wollen und die etwas günstigeren Alkoven von Eura das - glaube ich zumindest - so nicht haben, oder?

Kann man denn günstigere Mobile nicht auch irgendwie winterfest bekommen?

Gibt es nich andere außer Rooler die eine komplette Liegefläche hinten haben?

Tinduck am 06 Jan 2019 22:15:51

Die kleinen Eura-Alkoven haben tw. auch Doppelboden, das ist speziell bei Eura.

Die hinteren Einzelbetten kann man bei unzähligen Herstellern und Modellen mit einer (oft als Zubehör erhältlichen) kleinen Matratze zu einer Gesamtliegefläche kombnieren, das ist nun wahrlich kein Alleinstellungsmerkmal. Schaut euch mal bei verschiedenen Händlern diese Grundrisse an, ist eh eine gute Idee. Vielleicht auch mal die Nase in andere Varianten stecken, in der Praxis sieht das oft ganz anders aus als im Katalog.

Ich würde noch anmerken, dass ein TI mit Einzelbetten hinten und Hubbett vorn wohl mit Abstand der Grundriss ist, der am wenigsten für Familien mit Kindern genutzt wird. Einerseits kosten die Längsbetten ungeheuer viel Platz im Grundriss (den man mit 4 oder mehr Personen bitter nötig hat) und andererseits blockiert das Hubbett, wenn heruntergelassen, die gesamte Dinette und die Eingangstür, was auch nicht so ungeheuer praktisch ist, wenn NICHT alle gleichzeitig ins Bett gehen wollen.
An eurer Stelle würd ich mich auf VI oder Alkoven einschiessen, wobei letztere bei vergleichbarem Baujahr und Ausstattung meist wesentlich günstiger sind.

bis denn,

Uwe

anumo am 07 Jan 2019 01:41:09

Ich denke auch ein Alkoven steht ganz oben auf der Liste.

Dass man die Betten bei fast allen Anbietern verbinden kann ist mir schon klar. Wir haben uns aber vor kurzem verschiedene Modelle auf der Camping- und Caravaning Messe angeschaut und da kam heraus, dass oft nur ein kurzes Kissen dazwischen geht, weil man den Bettunterbau nicht ganz bis zum Fussende der äußeren Matratzen bauen kann. Ergo muss ein Kind oder ein Zwerg in der Mitte schlafen. Wir suchen eben eine Variante wo die Mitte (fast) vollständig aufgefüllt wird.

garagenspanner am 07 Jan 2019 07:27:36

wenn auf den Doppelboden verzichtet werden kann , bietet z.B. der Itineo SB740 (mit abtrennbarem Heckbereich)
eine Alternative. Es ist ein VI mit Stockbetten im Heck , quasi mit einem Kinderzimmer .

Gruß
Jan

anumo am 07 Jan 2019 15:47:58

Also das mit dem Doppelboden werden wir uns aus dem Kopf sachlagen.

Stockbetten wollen wir auf keinen Fall. Wir haben uns auf der Messe einige Womos angesehen und in die Einzelbettenvariante verliebt. Die wird es auf jeden Fall. Mir ist eben erst zu spät aufgefallen, das bei einigen Modellen die Fläche nicht vollständig wird und ich kann mich nicht erinnern bei welchrn. Auf den Herstelerseiten kann man das leider auch nicht so genau erkennen.

Was sagt Ihr denn zum o. g. Roller? Wir sind die Kronos so, gerade auch im Gegensatz zu Forster und Ahorn? Gibt es andere aus GFK rundherum in der Preisgruppe?

topolino666 am 07 Jan 2019 16:08:36

Hallo!

Käme denn ein Heckquerbett gar nicht in Frage? :arrow: Dann habt Ihr einen halben Meter Länge gespart, habt eine immerwährende Spielwiese, darunter eine unzerklüftete Garage und die Zahl der angebotenen Fahrzeuge auf dem Markt steigt gefühlt um den Faktor 100! :)

mafrige am 07 Jan 2019 16:38:03

anumo hat geschrieben: Wie sind die Kronos so, gerade auch im Gegensatz zu Forster und Ahorn? Gibt es andere aus GFK rundherum in der Preisgruppe?

Also Euramobil, Forster und Roller Team kommen aus einem Haus = Trigano. Der Aufbau ist mit GfK gleich, außer das Möbeldesign und die Verarbeitung. Euramobil wird in Deutschland, die anderen in Italien produziert.
Die Ersatzteile bei Euramobil und Forster kommen aus Sprendlingen, in Deutschland. Die anderen aus Italien.

anumo am 07 Jan 2019 16:43:44

Generell hab ich nix gegen so ein Querbett. Ich hab so spontan zwei Gedanken die dagegen sprechen:
1. wir werden die nächsten Jahre alle 4 hin und wieder gemeinsam drauf schlafen, unsere Kinder sind ja noch klein und da sind die Einzelbetten zusammen einfach größer.
2. meine Eltern wollen das Womo mit benutzen und sich auch beteiligen und die wollen nicht ünereinander kriechen beim Ein- und Aussteigen.

Platz sind wir ja eh nicht gewöhnt, waren dieses Jahr in Südengland mit dem 4 Mann Iglu unterwegs. Für uns ist alles daher alles Mehr Luxus.

Der Kronos 290 M von Roller höchstens, denn da ist das Querbett riesig.

mafrige am 07 Jan 2019 17:32:33

Also die Zwischenteile zwischen den Einzelbetten kann man auch bis vorn anfertigen lassen.
Dazu werden die Halteleisten bis nach vorn gezogen. Die Matratze ist mit einem Sperrholzbrett verstärkt.
Es gibt auch eine kleine Leiter dazu. Das wäre aber machbar.

anumo am 07 Jan 2019 17:45:36

Das heisst wir können theoretisch jedes Modell mit EB nehmen und dann das Zwischenteil länger anfertigen lassen. Das schränkt die Suche natürlich nicht so ein.

Generell bis ich ja immer schwer für Qualität und die hat ihren Preis. Allerdings müssten wir dann noch ein paar Jahre auf ein Womo warten und eigentlich passt es jetzt perfekt mit den Kindern.
Wenn hier jetzt also nicht einer meint die Triganomodelle fallen nach 2 Jahren auseinander, bleiben die im Rennen.
Gibt es denn bei den Einsteigermodellen qualitativ Unterschiede? Irgendwas was man auf keinen Fall kaufen sollte?

DonCarlos1962 am 07 Jan 2019 18:42:44

Hallo Franziska,

seit März 2018 haben wir einen neuen AutoRoller 284TL, jetzt heißt er Kronos und sieht innen in Details etwas anders aus.

Deine Überlegungen sind im Grund nicht verkehrt. Der holzfreie Aufbau ist sicherlich sehr interessant und war auch für uns ein Entscheidungskriterium. Auch die "Alles schon drin"-Strategie von AutoRoller und der neue FORD mit 170PS ist prima.

Die 3,5To sind für eine fünfköpfige Familie aber schon eine Einschränkung. Es wird zwar anfänglich funktionieren, doch wenn die Kinder und damit die Ansprüche größer werden, (z.B. Fahrrädchen für alle und Spielsachen) wird es ganz schön eng mit der Zuladung.
Ihr solltet euch im klaren darüber sein, dass ihr ggf. um eine Auflastung später wohl nicht drum herum kommt.
Wir lieben die festen Betten und unsere erwachsenen Kinder kommen mit dem Hubbett sehr gut klar. - Wenn sie mal mitkommen-
Aber auch hier wurde schon richtiger Weise geschrieben, dass das Hubbett die Dinette abends komplett einschränkt. Rein- und raus geht nur mit Gekrabbel.
Wenn die Kinder also früh im Bett sind, könnt ihr nicht mehr im WoMo sitzen. Allenfalls auf den Betten hinten und vielleicht Fernsehen. Das geht im Alkoven sicher besser!
An die Küche kommt man aber noch ran.

Zu der Winterfestigkeit: Es gibt hier im Forum schon ein paar Berichte über User, die auch mit einem TI ohne Doppelboden im Windercamping stehen.
Wenn die Temperaturen nicht zu sehr in den Keller rutschen, ist es auch mit dem AutoRoller möglich. Trotzdem solltest Du vielleicht einmal die Suchfunktion nutzen um genaueres darüber zu lesen.
Da gibt es jeden Menge Tipps und auch Bauanleitungen, um den außenliegenden Abwassertank zu isolieren.

Auch wenn ich mich jetzt vielleicht unbeliebt mache. Wir haben die ersten Jahre mit unseren drei Kindern im Wohnwagen Urlaub gemacht. Tatsächlich gibt es dort sehr gute Familiengerechte Grundrisse für drei Kinder.

LG Carsten

topolino666 am 07 Jan 2019 18:59:57

Es steht und fällt halt alles mit der Mitbenutzung (Mitfinanzierung ;-) ) durch die Grosseltern, damit ist klar wieso Alkoven und Querbett (verständlicherweise) rausfallen - und der Wohnwagen damit wohl auch! :-)

anumo am 07 Jan 2019 19:03:59

Danke Carsten,
das hilft mir sehr.

Meine Eltern haben auch einen Wohnwagen mit EB hinten, da konnten wir auch schon bissl testen. Nun machen wir gerne Rundreisen und wollen mal was eigenes.

Dein Bericht spricht ja schonmal nicht gegen Roller. Einen TI wollten wir eigentlich auch nicht, geht schon Richtung Alkoven. So lange unsere Kinder noch klein sind kommen die hinter und wir krabbeln dann dazu. Später gehen die wahrscheinlich später ins Bett als wir und können in den Alkoven.

Ich denke das reicht uns auch zum Thema Wintertauglichkeit, wir werden auch keine 2 Wochen bei argen Temperaturen unterwegs sein.

Vielen Dank!!! Habt Ihr denn noch Hersteller in der Kategorie die holzfrei bauen?

mafrige am 07 Jan 2019 19:16:35

Also zur Winterfestigkeit.
Der Abwassertank ist bei uns Isoliert und beheizt!
- viele lassen im Winter aber den Abwasserhahn geöffnet und stellen einen Eimer darunter :)
- achte darauf, das du die Truma 6 E bekommst, mit CP plus, eine modernes Bedienteil (6 KW Gas und 1,8 KW oder 0,9 KW Strom)
- bei Alkoven sollte ein Trennvorhang hinter Fahrer- und Beifahrersitz und Windschutzscheibe sein. Kann man durch Thermovorhang ersetzen.

So kann man auch Winterurlaub machen, ohne kalte Füße.

DonCarlos1962 am 07 Jan 2019 19:54:06

Ja der Gerd schreib das richtig!

Die Truma 6 E mit CP plus haben wir, gegen Aufpreis, auch bestellt. Und ich gebe Gerd absolut Recht, dass Ding ist prima!
Nicht nur im Winter. Auch im Frühjahr und Herbst, ist das eine gute Wahl. Wir haben schon öfter nachts etwas "elektrisch beigeheizt".
War mir immer etwas lieber, als mit Gas zu heizen, wenn ich schlafen gehe.
Das war übrigens, bis auf eine 12V Steckdose über den Bett (z.B. für e-Books/Tabletts) und der Markiese, wohl das einzige Extra, welches wir bestellen mußten. Alles andere Wichtige war schon serienmäßig an Bord.

Wir haben keine Automatische Sat-Antenne, sondern eine Mobilantenne auf Dreibein. Dieses Jahr in Spanien war das auch gut so, durch Bäume hätten wir mit einer eingebauten Antenne keinen Empfang gehabt.

LG Carsten

Ruedi1952 am 07 Jan 2019 20:22:29

Gerd hat recht ist bei unseren Weinsberg Orbiter 591G auch so.
Der Abwassertank ist gekapselt und wird über ein Strangventil von der Truma mit warmer Luft unter der Kapselung erwärmt. Alle Wasserleitungen (Ab und Frischwasser Küche und Bad) laufen aus den Innenraum durch die Kapselung auch das Ablassventil ist in der Kapselung.
Die Banktoilette hat 21 ltr. und sitzt im Innenraum die ist immer warm auch bei z.b. - 14 Grad.
Der Frischwassertank sitzt in der Bank von der Dinette direkt hinter dem Fahrer, da läuft auch ein Luftschlauch für den Ausströmer durch und der Tank friert auch nicht ein.
Die Aufbaubatterie sitzt unter dem Fahrersitz. Hinter der Dinette ist ein Thermovorhang der den Fahrerraum abtrennt, am unteren Stockbett eine Holzschiebetür am oberen ein Thermovorhang ebenso oben am Alkoven.
Unter den unteren Stockbett in der Heckgarage zwei Ausströmer damit keine Kälte die Schläfer stört.
Insgesamt 8 Ausströmer plus das Strangventil für den Abwassertank.
Bei sehr großer Kälte machen wir noch von Innen Thermoabdeckung an die Scheiben aber erst wenn die - Temperaturen Richtung zweistellig sich andeuten.
Die Truma sitzt bei uns unter den hohen Kleiderschrank so wird es da drinnen schön warm. Da hängen wir auch unsere Handtücher rein und die sind dann ruck zuck trocken.
Ihr müsst euch die Fahrzeuge gut anschauen und auch Taschenlampe mitnehmen und euch unter das Fahrzeug legen. Nicht blauäugig dem Verkäufer vertrauen die lügen das blaue vom Himmel runter.

anumo am 07 Jan 2019 21:30:26

Danke!!! Auf solche Tipps hatte ich gehofft. Immer her damit.

tweiner am 07 Jan 2019 21:37:53

Moinsen,
auch wir fahren mit unserem Knaus Alkoven ohne Doppelboden zum Skilaufen, bislang haben wir auch bei Minus 15° Grad noch nicht gefroren.
Sicherlich ist der Gasverbrauch etwas höher. Da hilft entweder eine 2 Flaschen Gasanlage (Duomatic) die automatisch umschaltet oder ein genauer Blick auf den Füllstand der Gasflasche.
Wir haben eine Außen - Thermomatte die die Scheiben abdeckt (das verhindert bei uns erfolgreich das beschlagen der Scheibe) und einen Thermovorhang der die Fahrerkabine abtrennt. Bei einem Teilintegrierten würde ich dem kompletten Frontbereich bis zum Boden abdecken und evtl. Thermo-Matten von Innen an die Scheibe setzen (abwarten ob die Scheiben beschlagen und gegebenfalls nachkaufen oder nachrüsten).
Bei der Truma 6E sollte man auch dazuschreiben das der E-Teil nur bei Landstrom funktioniert! Natürlich eine tolle Sache, aber ich sehe das E nur als Backup oder wenn der Strom pauschal gerechnet wird. Ein separater Heizlüfter mit Thermoschalter geht natürlich auch, sollte aber 2 Leistungsstufen schaltbar haben.
Der Abwassertank sollte isoliert und beheizt sein, wenn ein Eimer zum auffangen des Wasser genutzt wird sollte dieser konisch zulaufen - so rutscht der Eisblock nachher beim Entsorgen besser raus. Frostschutz / Alkohol / Salz verhindert natürlich auch einfrieren des Abwassers.
Die Heizung stellen wir natürlich nicht aus wenn wir das Fahrzeug verlassen sondern senken die Temperatur nur leicht ab. Bei der Rückkehr hilft meist ein Glühwein oder Grog bis zum vollständigen aufheizen. Wir sind dann ja zu Hause ;-)
Ich würde jetzt mit dem Womo auch zum Nordkap fahren. Ausreichend Gas und Rum mitnehmen, und wenn es auf halber Strecke zu kalt wird einfach wieder umdrehen. Winterreifen sind drauf, Schneeketten müssten noch mit.
Wohnmobil darf auch ein bisschen Abenteuer sein ... auch mit Kindern!

gruß Thomas

anumo am 07 Jan 2019 21:55:41

Für uns ist es ein riesen Abenteuer. Wie gesagt, wir sind nicht verwöhnt, sind bisher mit dem Zelt unterwegs.
Generell werden wir auch eher von Frühling bis Herbst fahren, nur wenn man schon über so ne Anschaffung nachdenkt dann eben über was wäre wenn es eben doch mal im Winter losgeht.

anumo am 13 Jan 2019 18:53:32

Hallo nochmal an alle,

ich wollte keinen Extrabeitrag aufmachen, da es hier einfach weitergeht. Hoffentlich liest noch jemand.

Ich habe nun alle möglichen Herstellerseiten durchforstet nach passenden Modellen. Mindestanforderungen wären Alkoven mit Einzelbetten im Heck und GFK rundherum. Mich würde Eure Meinung interessieren, welche davon - wenn auch eher preiswert - qualitativ ok sind. Welche gar nicht gehen usw. Hier mal meine Liste, auch schon in der „meiner“ Reihenfolge:

Roller Team 284 M
Rimor Seal 695
Forster 699 EB
Ahorn Camp Canada AE
XGO Dynamic 95

Nun denn... mal los.

Viele Grüße,
Franziska

nightmare am 13 Jan 2019 20:58:34

Hallo Franziska

ich drücke euch die Daumen für euer Abenteuer! Wir standen vor einer ähnlichen Situation und haben uns im Vorfeld, so wie ihr auch, recht umfangreich informiert und auch Checklisten abgearbeitet. In unserem Fall (zwei Erwachsene mit Hund) ist es ein Roller Team 285P geworden.

Was aber für mich ein ganz wichtiges Kriterium war, das war die Werkstatt bzw. der Händler. Nach allem, was wir im Vorfeld an Feedback erhalten haben, kannst du bei jedem WoMo Glück oder Pech haben. In den unteren Preisklassen mag das Risiko etwas höher sein als bei den teureren Versionen, aber Mängel gibt es wohl nahezu überall.

Von daher kann ich dir nur raten, zieh den - möglichen - Händler und die Werkstatt in deine Recherche mit ein, erkundige dich, wie zufrieden andere mit dem jeweiligen Händler waren, ob es ggf. Probleme gab etc....

Deine Zufriedenheit mit der mobilen Zweitheimat wird in hohem Maße davon abhängig sein, wie gut, effektiv und preiswert deine Werkstatt auf dich eingeht, Probleme erkennt und Lösungen anbietet. Meiner Meinung nach ist dies wesentlich wichtiger als ein Markenname; wenn dir das Layout und die Aufteilung des WoMos gefällt, ist der Name zweitrangig!

Grüßle

Bernd

DonCarlos1962 am 13 Jan 2019 21:12:44

Die Hilfefunktion kann euch hier schon helfen. Gebt dort einfach einmal die gewünschten Hersteller ein und ihr werdet schon einiges lesen können.

Ich persönlich kann ja nur über unseren Wagen schreiben und das kann man hier nachlesen:
--> Link

Als sehr wichtig sehe ich die Nähe und das Vertrauen zum Händler an. Wenn Du wegen jeder Kleinigkeit hunderte Kilometer fahren mußt, hast Du nichts gewonnen!
Auch die Aufpreislisten wollen genau betrachtet werden, um überhaupt vergleichen zu können.

Mir hat damals eine selbst angelegte Excel Tabelle geholfen die Übersicht zu behalten.

Die Daten habe ich mir auf der Messe und aus den Prospekten/Preislisten geholt, die ich mir dort mitnahm.
Überhaupt ist die Messe gut geeignet sich einen Überblick zu verschaffen. Ansonsten mußt Du die Händler Deiner Wahl abklappern.
Sich genau zu erkundigen ist die Mühe wert. Schließlich möchtest Du über Jahre mit dieser Entscheidung zufrieden sein.

Viel Spaß dabei.

LG Carsten

anumo am 14 Jan 2019 01:10:32

Danke! Ich werd nochmal hier im Forum alles durchforsten.
In unserer direkten Nähe gibt es wohl keinen Händler, der die genannten verkauft. Also ne Stunde Fahrt oder bissl mehr werden wir wohl in Kauf nehmen müssen. Ich hoffe das wird nicht zum Problem.

Tinduck am 14 Jan 2019 08:49:58

Eine Stunde Fahrt ist OK... wenn man auf der Messe kauft und den ‚falschen‘ Kundenberater am Messestand erwischt, kann es auch schon mal sein, dass man 600 km zum Händler hat! Die Leutchen am Messestand sind nämlich alles Mitarbeiter von Womo-Händlern aus allen Teilen der Republik, mit deren Niederlassung (und nicht mit dem Hersteller) man dann auch den Kaufvertrag macht.
Daher auf der Messe vor konkreten Kaufverhandlungen bis zum ‚nächstgelegenen‘ Verkäufer durchfragen!

Dass der Händler wichtiger ist als der Hersteller, würde ich unterschreiben, solange man in vergleichbaren Preisregionen bleibt.

bis denn,

Uwe

DonCarlos1962 am 14 Jan 2019 11:27:32

Um es vielleicht etwas zu verdeutlichen, was Uwe richtiger Weise schreibt:

Auf der Messe, z.B. am RollerTeam Stand, laufen jede Menge Berater herum. Diese kommen aber von verschiedenen RollerTeam-Händlern aus der ganzen Republik. Achte immer darauf, woher dieser Verkäufer kommt.

So hatten wir zunächts Kontakt mit einem Herren des Autohauses Albrecht, in Winsen an der Luhe, in der Nähe von Hamburg. (Im Übrigen jetzt kein Vertragshändler mehr.)

Dieser machte dann auch ganz individuelle Angebote für sein Haus.
Er war auch etwas günstiger, als das Angebot eines Kollegen aus dem Rheinland, am gleichen Stand.

Unter dem Strich war es für uns aber besser hier in der Umgebung zu kaufen! So ein Wohnmobil ist ein sehr komplexes Gebilde. Wer glaubt, dass von Anfang an und über Jahre keine Nachbesserungen oder Garantiearbeiten anfallen werden, verschließt die Augen vor der Wirklichkeit.

Und da es hier bei Garantieansprüchen nicht wie bei Autos zugeht, wo Du Dir den Händler frei aussuchen kannst, kann es dann schon einmal in Frust umschlagen, wenn Dein neues WoMo für ein paar Tage in der Reparatur bleiben muß und Du eine Stundenlange Anfahrt zu bewältigen hast.

Also, denk´ an den Uwe, der meint es gut mit euch!

LG Carsten

anumo am 14 Jan 2019 15:20:56

Das mt den Preiskategorien ist eben problematisch, da hier zwar Händler sind aber eben nur für die
hochpreisigeren Reisemobile. Ich hoffe ich finde noch einen in der Nähe. Laut Händlerdatenbank vin Roller und Rimor müssen wir wohl über ne Stunde Fahrt un Kauf nehmen.

Tinduck am 14 Jan 2019 20:15:27

Wie gesagt, näher ist immer schöner, aber eine Stunde Fahrt fällt wohl eher unter erholsam.

bis denn,

Uwe

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