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Neue LTO Battery?


siasd am 07 Jan 2019 15:25:52

Hallo Leute,
hat jemand zufällig schon Erfahrungen oder sich mit den neuen Lithium Titanate Oxide Li2TiO3 bzw. Li4Ti5O12 Batterien beschäftigt?
Die Werte sind ja Traumhaft. Bis 20000 Ladezyglen, keine BMS notwendig, können nicht explodieren oder brennen und können bis 15C entladen und bis 10C geladen werden, keine Zerstörung bei Tiefenentladung.
Für eine 12V Batterie würden 5 Zellen benötigt da die Zellen nur 2,4V haben.
Eine Zelle wiegt etwa 1,25kg also 5Zellen etwa 6,25 kg bei 40Ah. Für die Nutzung im Womo sollten es mind. 160Ah sein also 4*5 Zellen = 25kg.
Mit einer entsprechenden Lichtmaschinen und Verkabelung kann man so eine Batterie in wenigen Minuten wieder vollladen.
Eine Zelle soll wohl um die 25$ kosten, also auch Preislich extrem interessant.
Grüße Mirko

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

andwein am 07 Jan 2019 15:36:15

Jas, dazu gibt es auch einen Wikipedia Eintrag: --> Link
Gruß Andreas

MountainBiker am 07 Jan 2019 15:38:47

Hallo,

die Zellspannung ist eine andere (2,3V), die LTO-Zellen haben eine ganz andere Lade-/Entladekennlinie und preislich interessant ???

--> Link

Wenn man den Preis pro Ah für einen 12V-Akku rechnet (eher 6 Zellen als 5 Zellen - siehe Diagramm) wahrlich kein Schnäppchen.

-LTO 1 Zelle 2,3V 40AH ca. 53 Euro - 1,25kg
-LiFeYPO4 1 Zelle 3,2V 40Ah ca. 44 Euro - 1,60kg

nur meine Meinung dazu!

tvierfahrer am 07 Jan 2019 18:22:05

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.


lisunenergy am 07 Jan 2019 19:09:12

LTO ist schon eine Weile am Markt und es gibt sehr wenig Firmen die dies beherrschen. Der Schweizer Hersteller Leclanche SA hat einen Homspeicher auf dem Markt. Fürs Womo zu schwer und noch zu teuer. Auf alle Fälle 6Zellen notwendig. Als BMS würde eins von GWL und ECS funktionieren. Ich denke auf dem Li Markt wird es noch sehr tolle Erfindungen geben. Da geht noch viel .

cbra am 07 Jan 2019 19:19:27

siasd hat geschrieben:Hallo Leute,
hat jemand zufällig schon Erfahrungen oder sich mit den neuen Lithium Titanate Oxide.... keine BMS notwendig, können nicht explodieren oder brennen ....
Für eine 12V Batterie würden 5 Zellen benötigt da die Zellen nur 2,4V haben.
....



lisunenergy hat geschrieben:LTO ist schon eine Weile am Markt und es gibt sehr wenig Firmen die dies beherrschen. Der Schweizer Hersteller Leclanche SA hat einen Homspeicher auf dem Markt. Fürs Womo zu schwer und noch zu teuer. Auf alle Fälle 6Zellen notwendig. Als BMS würde eins von GWL und ECS funktionieren. Ich denke auf dem Li Markt wird es noch sehr tolle Erfindungen geben. Da geht noch viel .


wie jetzt - 6 zellen wirds wohl sein

BMS ja oder nein?

der TE schreibt auch gewicht ähnlich LiPo, also leicht, du schreibst für Womo zu schwer

aber gut dass was weitergeht und sicherlich interessant

wie siehts mit der umwelt und rohstoffen aus? TiO2 hört sich erstmal moderat an

geralds am 07 Jan 2019 20:10:53

Hallo,

nachdem ich auf den Beitrag von Mirko gestoßen bin, habe ich mich versucht mal einzulesen.

- Es sind wohl 6 Zellen in Reihe notwendig
- Ein BMS wird wohl benötigt (Bei LIPo 4, bei LTO min. 6)
- Gewicht für 200Ah (4 Zellen) LIPo ca. 32kg, LTO 38kg (6 Zellen in Reihe, 5 Reihen parallel um bei 40Ah Zellen auf 200Ah zu kommen)
Durch den höheren Aufwand an Verbindern bei LTO wird der Gewichtsunterschied noch wachsen. Das Volumen ist bei LTO auch größer.
Im Vergleich zu Blei aber immer noch leicht.

Mir wären die Info´s zu LTO momentan noch viel zu wenig um daraus einen Akku bauen zu wollen.
Selbst wenn man nur mit 25€ pro LTO Zelle rechnen würde wären das 750€ gegenüber ca. 890€ für 4x200Ah Winstonzellen.
(Ohne sonstiges "Drumrum")

Für die Differenz halte ich das Risiko auf LTO zu setzen für zu groß. Wobei sich der Unterschied durch Zellüberwachung und Zellverbinder noch reduziert.

Gruß Gerald

tvierfahrer am 07 Jan 2019 22:09:21

hallo
wo bekommt man für 890€ 4x200Ah Winstonzellen ?
mfg

MountainBiker am 07 Jan 2019 23:00:32

Hallo,

sogar für 888 Euro:

--> Link

in Europa und nicht irgendwo in Fernost!

crono am 07 Jan 2019 23:16:33

MountainBiker hat geschrieben:Hallo,

sogar für 888 Euro:

--> Link

in Europa und nicht irgendwo in Fernost!



... Ja, plus Versand und MWSt.

Versand nach CH war ca. +80$ und MWSt/Bearbeitung ~+10% - letzeres wird für DE / innerhalb der EU deutlich mehr sein...

geralds am 08 Jan 2019 02:06:16

Hallo,

ja sowohl LTO-Batterie (alibaba) wie auch Winston-Batterie ohne Versand und MWSt.

Mir ging es nur um den Vergleich, das Verhältnis zueinander. Ich kann ja nur beide mit oder beide ohne Versand und MWSt vergleichen.

Gruß Gerald

Inselmann am 08 Jan 2019 10:49:38

geralds hat geschrieben:- Ein BMS wird wohl benötigt (Bei LIPo 4, bei LTO min. 6)


warauf basiert deine Aussage fuer LTO? reines Interesse, kein Gestaenker (.... schade das man sowas dazu posten mus )

geralds am 08 Jan 2019 11:38:04

Hallo,

ich hoffe ich verstehe das richtig und Du fragst ob BMS notwendig ist.
Es ist in der Tat so, dass man eine Reihe von LTO-Zellen findet, jedoch selten Hinweise auf das BMS.
Eine Quelle ist hier:
--> Link
letzter Absatz.

Ich wollte nun wirklich keine Lösung für LTO-Akku´s entwickeln, sondern eigentlich nur herausfinden, ob die Akkutechnik für den Einsatz im Womo in Frage kommen könnte und ob es sich finanziell lohnen würde weiter zu recherchieren.
Ich meine nicht, ich würde heute auf LiFe(Y)PO4 setzen.

Ich muss zugeben, ich schaue mir die verschiedenen Batterietechniken nur aus reinem Interesse an. Ich habe zur Zeit noch die Herstellerausrüstung mit 200AH GEL und die ist erst 2,5Jahre alt. Erst wenn die mal schwächelt, denke ich ernsthaft über andere Techniken nach. Wobei ich die zweifellos vorhandenen Vorteile der Li-Technik (egal welche) eigentlich nicht wirklich brauche.
Wenn ich die heutigen Li-Akku-Preise + BMS + Batteriecomputer (habe ich nicht) + Ladebooster (habe ich nicht) anschaue, lohnt sich für mich, sprich mein Nutzungsprofil, der Umstieg noch nicht.

Gruß Gerald

lisunenergy am 08 Jan 2019 12:09:01

Also LTO hatte ich ja hier schon vor Jahren mal vorgestellt.
Die Technologie ist prinzipiell sehr gut auch für Womos geeignet. Dadurch das 6 Zellen notwendig sind, wird der Akku etwas schwerer wie LFP. Dafür spricht die Zyklenzahl von 20000 Zyklen . Da der Womomarkt nur eine Nische ist, wird es sehr schwer werden Produkte zu finden.
Ich weiß vom Militär, das zum Beispiel KoKam einen Akku baut, der die 3 bessten Materialien zu einem Akku verbindet. An solche Akkus kommt man natürlich nicht ran und würde diese wahrscheinlich auch nicht bezahlen können.
Mit solch einem Akku wären alle Probleme verschwunden. Das wird aber leider nicht gewünscht.

Ein BMS ist auch hier notwendig. Es geht aber ein sehr einfaches .

Inselmann am 08 Jan 2019 12:23:17

geralds hat geschrieben:Hallo,

ich hoffe ich verstehe das richtig und Du fragst ob BMS notwendig ist.

ja genau, ich wollte wissen ob man es zwingend braucht oder nicht
geralds hat geschrieben:Es ist in der Tat so, dass man eine Reihe von LTO-Zellen findet, jedoch selten Hinweise auf das BMS.
Eine Quelle ist hier:
--> Link
letzter Absatz.


Das ist aber nur ein Ladegeraet was einen BMS Anschluss hat und LiFe(Y)PO4 damit laden will.
Zitat:
Charger is also fully automatic for stand alone using without BMS connection with advanced processor-controlled lithium battery charging process for 12V nominal voltage.


geralds hat geschrieben:Ich wollte nun wirklich keine Lösung für LTO-Akku´s entwickeln, sondern eigentlich nur herausfinden, ob die Akkutechnik für den Einsatz im Womo in Frage kommen könnte und ob es sich finanziell lohnen würde weiter zu recherchieren.

das sind auch meine Beweggruende. Ich will irgendwann mal umruesten und bis dahin "auf dem laufenden" bleiben was es so gibt.

geralds hat geschrieben:Ich meine nicht, ich würde heute auf LiFe(Y)PO4 setzen.

Ich muss zugeben, ich schaue mir die verschiedenen Batterietechniken nur aus reinem Interesse an. I

Gruß Gerald


Ich wuerde LiFe(Y)PO4 auch nicht wirklich brauchen, fuer mich ist einzig der Gewichtsvorteil z.Z. ein Grund das mal im Auge zu behalten.
Es draengt sich aber die Frage auf wenn ich schon umrueste, was kriege ich denn "umsonst" noch dazu. z.B. Schnellladung (weniger Solar auf dem Dach), Wechselrichter besser moeglich. Und was fuer Moeglichkeiten ergeben sich daraus? z.B. Kuehlschrank auf Strom statt Gas, kleine Induktionskochplatte?
Das macht das ganze ja so interessant.

Thema LTO (fuer mich), wenn es diese Technik "einfacher" gibt als LiFe(Y)PO4 (kein BMS, keine OVP/UVP zwingend notwendig mit SSR's), dann waere das fuer mich schon interessant. Selbst wenns bisschen teurer ist. Aber halt fuer den Laien einfacher zu handhaben.

geralds am 08 Jan 2019 12:41:56

Was mir spontan beim lesen über die LTO Zellen eingefallen ist, eigentlich müssten die ideal für Stadtbusse geeignet sein.
Hohe Zyklenzahl und sehr kurze Ladezeiten. Da reicht ja schon die Frühstückspause des Fahrers, oder eine kurze Pause an den Endpunkten einer Linie, um den Akku wieder ausreichend zu laden.
Und wer produziert die Technik? Nur Japan und China. Und was macht D - wir streichen (reduzieren) die Forschungsgelder an den Uni´s! :evil:

Gruß Gerald

lisunenergy am 08 Jan 2019 13:57:06

Ich hatte ja diese Technologie schon mal vorgestellt. Leider ist der Bereich Womo nur Nische für viele Hersteller. Die einzigste Anwendung sehe ich in kleinen LTO Akkus um die 200Ah mit einem sehr hohem Durchsatz an Energie. Z.B. 90A Booster und Wechselrichter mit hohen Lasten von 300A . Z.B. Induktionsherd. Also Vielfahrer ohne Gas im Womo .

Inselmann am 08 Jan 2019 14:13:10

geralds hat geschrieben:Und wer produziert die Technik? Nur Japan und China. Und was macht D - wir streichen (reduzieren) die Forschungsgelder an den Uni´s! :evil:

Gruß Gerald


dann schau mal hier --> Link :mrgreen:

oder hier --> Link

siasd am 08 Jan 2019 16:51:51

Also einige E-Autos scheinen auch auf der LTO Technik zu beruhen. so z.B. der Nissan Leaf. Es soll wohl sogar "gebrauchte" Akku Packs geben die für Solarpuffer umgebaut werden.
Die "BMS" die ich erlesen habe sind eigentlich nur "Spannungsüberwacher" um Ladegeräte zu trennen. So weit ich mich aus den wenigen infos belesen kann ist das auch die einzige Problematik, eine zu hohe Spannung. EIne tiefenentladung etc. gibt es scheinbar nicht.

DieselMitch am 08 Jan 2019 16:57:52

AFAIK fahren die Hybrid-Fähren von Scandlines auf der Vogelflug-Linie mit den Akkus ... die Quelle zu der Info finde ich nur so schnell nicht wieder :cry:

lisunenergy am 08 Jan 2019 20:34:29

Was man noch bedenken muss ist die höhere Spannung. Hier wird 14,8-15,9 Volt empfohlen. Unterster Wert wäre 9Volt .Besser über 11 Volt. Überladungsgrenze liegt bei 2,8 Volt pro Zelle oder 16,8 Volt . Prinzipiell sehe ich eine Anwendung für ein gasfreies Wohnmobil mittels sehr großen Ladeströmen und starken Wechselrichtern, bei kleiner Kapazität. Sonst macht es keinen Sinn . Wer im Womo lebt, und die Anlage täglich benötigt für den ist die Zyklenzahl wirklich Interessant. Auch die 10 c Entladung ist schon der Hammer . Bei einem 100 Ah könnte man schon mit 600 A und mehr den Akku belasten. Ladetemperatur bis -30 Grad kein Problem.

Jorel am 08 Jan 2019 22:37:57

Wenn es eine serienreife LTO-Anlage für Wohnmobile gibt, bin ich sicher einer der ersten Kunden. Dann fliegt das Gas endgültig raus.
Bin gespannt und verfolge mit Interesse diesen Fred.

geralds am 09 Jan 2019 02:10:07

Hallo,

die Werte die Lars nennt, habe ich so auch gefunden. Bei Ladespannungen >15V, erst recht bei der max. Spannung von 16,8 (cut off Spannung) sollte man sich die übrigen Geräte im Womo anschauen, ob die Spannung für diese verträglich ist.
In dem Beispiel:
--> Link
würde der Akku erst bei ca. 15,6V annähernd voll.

Gruß Gerald

Inselmann am 09 Jan 2019 11:05:02

ist halt schade das die Zellspannung so zwischendrin ist. Das macht die Winston Zellen wieder mehr attraktiv (fuer mich)

lisunenergy am 09 Jan 2019 11:52:09

Als ich sehe das gar nicht so schlimm, weil wir ja auch die Winston viel tiefer laden. Mit 14,8 -14,9 Volt ist das völlig ausreichend und wird für 12 Volt Systeme beschrieben. Ich arbeite an einem Prototypen und werde diesen im Laufe des Jahres vorstellen. Als Solarladeregler sehe ich den Victron Mppt als sehr perfekt dafür.
Bei den LTO Zellen habe ich auch schon einen sehr guten Hersteller gefunden.

Heimdall am 09 Jan 2019 15:16:25

Bravo Lars, wusste ich doch dass du dich da sofort dahinter klemmst. Toll, wird wieder ein interessantes Thema, wir hängen an deinen Lippen. :daumen2:

momomaus am 06 Apr 2019 14:37:21

Hallo zusammen
Ich mache jetzt seit 2,5 Jahren mit LTO Test
eine 3 kWh 48 Volt anlage leuft seit 2 Jahren
Seit 2 Wochen eine 30 kWh als Home speicher
werde mich bald um 12 Volt anlagen kümmern
also 6 Zellen braucht man für 12 Volt die Beste Lade-Kurve Liegt bei 1,9 Volt bis 2,5 Volt
gutes BMS ist ein muss und ist sehr wichtig !
Daten sind wirklich traumhaft
Sobald ich eine 12 Volt zusammen gebaut habe suche ich einen extrem Tester
also einer der sich mit dem Womo in Kalte und Warme gegenden aufhält
geplant ist eine 160 ah 12 Volt battery ( welche abmessungen wäre gut für euch ?)
dann kann ich das bei dem Bau berücksichtigen
Ich mache das Privat und im moment noch ohne gewinn.
Gruss Momo

richi1230 am 06 Apr 2019 15:36:07

Momo und Lars: habt ihr vor die Testakkus mit 5S oder 6S zu bauen?

lisunenergy am 06 Apr 2019 20:05:47

Es funktioniert leider bei 12 volt nicht. Wechselrichter und Co passen nicht. Habe mit mehreren Experten das durchdiskutiert.Meine Hoffnung liegt mehr darin das es bald Lifepo4 Akku geben wird wo die Festigkeit noch weiter verbessert wird.

fulli1 am 30 Apr 2019 08:41:46

Moin,
habe das hier gefunden:
--> Link

Gruß Volker

momomaus am 21 Mai 2019 08:41:29

Also ich kann mit 6 Zellen eine Bauen mit BMS
Arbeitet mit jedem Wechselrichter ohne Probleme
kann genau wie eine Bleibatterie betrieben werden
Alternative könnte ich ein 3 kWh mit 48 Volt bauen und die 12 Volt mit DC-DC erzeugen
damit hätte ein 220 Volt Wechselrichter einen besseren Wirkungsgrad der mit 48 Volt Arbeitet
oder auch 24 Volt
für mich wäre gut zu wissen welche Spannung am meisten gefragt wäre
also was ist eure Meinung .
die Testanlage mit 48 Volt und 32kWh Arbeitet ohne Probleme und ist einfach super mit Wirkungsgrad der Zellen von über 96%
also mich überzeugen die LTO sehr
möglicherweise will VW auch Lithium mit Titan Zellen bauen im neuen Werk.
aber das Dauert ja noch 1-2 Jahre

Yoshies am 12 Jul 2019 04:25:57

Ich habe lto Batterien verbaut 5 Bänke 12 Volt a 40a/h also 200 a/h.
Gekostet hat das etwa 1700 Euro. Also nicht mehr als eine gute andere Batterie. Da die Zellen nur 70 mm hoch sind habe ich die Doppel Boden verbaut.langzeit Erfahrungen liegen noch nicht vor. Ich bin noch im Ausbau.

momomaus am 15 Jul 2019 15:14:31

Hallo zusammen
Ich habe jetzt auch ein LTO Bank zusammengebaut 6 Zellen mit BMS nur 40 ah
Arbeit mit victron und Studer wechselrichter ohne Probleme habe mit 100amper entladen
Und mit 35 amper geladen ohne das Zellen
Sich erwärmten
Einfach genial
Werde sie dann I'm Winter malbei minus20 laden

lisunenergy am 15 Jul 2019 15:19:56

Welches BMS und welche Zellen hast Du verwendet?
Wie ist der Spannungsverlauf bei Ladung und Entladung?

iSkip am 19 Aug 2019 23:23:36

Hallo zusammen
Kann jemand von Euch, die bereits LTO Zellen besitzen, den Effekt der Ladeleistung, so wie sie in diesem Video (--> Link) beschrieben wurde, bestätigen? Es würde mich doch sehr verwunder, dass man bei LTO wirklich 15% mehr Leistung braucht um sie voll zu bekommen.

Yoshies am 26 Aug 2019 19:09:06

Hallo Leute,
Meine LTO Batterien laufen gut, 3-4 Tage laufzeit mit 1700 Watt Wechselrichter und Standartkühlschrank 230 V, Wasserkocher 500 Watt, und Induktionsherdplatte.
Leider kein vergleich was ein LiFePO4 gebracht hätte.
Ich habe 6 Zellen, die Ladegeräte schaffen kein 16 Volt. Viele Geräte arbeiten nur unter 15 Volt. so das die Zellen nur mit 14,8 Volt geladen werden können.
Warscheinlich Rückbau auf 5 Zellen, dann ist die Ladeendspannung 14 Volt. Der Nutzbare Bereich der einzelnen Zelle liegt zwischen 2,65 V und 2 V
Als Balancer verwende ich die von den Superkondensatoren die haben die selben Parameter 2,7 V
Zur Zeit bin ich mit der Anlage sehr zufrieden mir fehlt leider der Vergleich.
PS kann man eigentlich Bilder hochladen ?

lisunenergy am 28 Aug 2019 11:51:50

Du musst einen Battmonitor holen, damit wir vergleichen können. Es gehen nur 6 Zellen, sonst wird es bei Ladung und Entladung Mist. 14,8 Volt bis 15 halte ich für ok. Am Solarladeregler 19,9 Volt als Ausgleich einstellen aller 30 Tage. Plane gerade eine 24 volt Anlage dort versuche ich es mit 11 Zellen.

Beste Grüße Sonnentau

Yoshies am 28 Aug 2019 21:32:59

Hallo Sonnentau.
11 Zellen für ein 24 Volt System sind Perfekt, Ich habe einige Zellen übrig und dies gerade ausprobiert, Ich habe ein 2,5 KW Inselwechselrichter mit 24 Volt, zur Zeit 24 V mit 300 Ah Bleibatterien, die sind aber fertig und ich will umstellen auf LTO Zellen. Als Balancer nehme ich die von den Kondensatoren die passen mit etwas feilarbeit. Lochabstand 60 mm, LTO Zellen 66 mm also 3 mm auf beiden Seiten abfeilen. Leider funktioniert das nur bei gerader Zellen-anzahl. Da suche ich noch eine Lösung.
Im Moment Messe ich die Leistung diese LTO-Batterie Bank. Leider habe ich kein vergleich was eine neue Bleibatterie bzw LIiFePO4 bringt. Gemessen wird nur mit Ohmischer Last. in 2 Tagen liegen die ersten Ergebnisse vor. Ich werde Berichten.

Viel erfolg mit Deinen Projekt
Yoshies

lisunenergy am 29 Aug 2019 06:13:53

Eine Lifepo4 bringt bei 0,3 bis 0,5 c mindestens die volle Kapazität. Winston liegt bei 10% und mehr darüber. Bei der 200Ah Zelle sind es schon mal bis zu 50 Ah. Da diese Technologie höhere Spannungen benötigt muss man schon vorsichtig sein, damit die Bauteile nicht an der Spannungsgrenze arbeiten. Ich plane gerade eine kleine Inselanlage im Haus, damit ich realistische Werte unter Stress bekomme. Zur Zeit ist mein Tag sehr sehr dicht, und ich muss mich gedulden. Die Anlagen Parameter sind 3300 Watt Sunpower, 24 volt 3000 Multiplus, und 24 volt 300Ah Ying Long Lto. BMS REC?

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