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Alkoven nachrüsten crazy? unmöglich oder möglich?


seftravel am 10 Jan 2019 18:12:23

Hallo Zusammen,

mein WoMo ist absichtlich richtig klein, aber es fehlt einfach zu oft der eine Schlafplatz mehr.
Daher versuche ich jetzt einmal herauszufinden ob es technisch und zulassungsrechtlich überhaupt möglich wäre bei einem Hymer VanS500 einen kleinen Alkoven nachzurüsten.

Schon klar, dass dies ein erheblicher Eingriff wäre....

Vielleicht hat ja der eine oder Andere mit so etwas Erfahrung?

Freue mich auf Eure Infos,
Stefan

soul am 10 Jan 2019 19:12:41

möglich ist alles, bezahlbar oder besser, sinnvoll, nicht alles.
du müsstest dein cappucino über dem fahrerhaus entfernen, das dach, die verblendungen hinter dem fahrerhaus.
dann den alkoven bauen lassen, aufsetzen, neues dach mit angepasster linie, verblendungen zum dach und zu seite hin, dann hast es.

sieht dann ähnlich aus wie hier:
Bild

kostenabschätzung: unbezahlbar, weil wirtschaftlich nicht sinnvoll

seftravel am 10 Jan 2019 19:41:40

Wie jetzt? Ist der Alkoven nachträglich angebaut worden?

soul am 10 Jan 2019 20:09:00

natürlich nicht. weil eben sinnlos. ist nur ein symbolbild, kannst ja mit deinem Womo vergleichen, welche eingriffe notwendig wären.

seftravel am 10 Jan 2019 20:49:26

Und warum antwortest Du dann, wenn Du außer polemischen Blödsinn nichts beizutragen hast?

cbra am 10 Jan 2019 21:42:53

geht nicht gibts nicht

willst selber bauen oder nachen lassen

der wiederverkauf wird ggf schwierig

wolfherm am 10 Jan 2019 21:43:54

seftravel hat geschrieben:Und warum antwortest Du dann, wenn Du außer polemischen Blödsinn nichts beizutragen hast?



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soul am 10 Jan 2019 22:52:53

seftravel hat geschrieben:Und warum antwortest Du dann, wenn Du außer polemischen Blödsinn nichts beizutragen hast?


das ist die realität.ich habe dir beschrieben was zu machen wäre. du hast ja sichtlich keinen plan davon. selber machen kannst dir so etwas nicht. sonst hättest eine große werkstatt in dem fachbereich und müsstest nicht nachfragen.

Jutta51 am 11 Jan 2019 01:47:20

Moin Stefan
Machbar ist das schon und eine Fachwerkstatt musst Du dafür auch nicht besitzen :) ich habe so etwas vor 40 Jahren gemacht, wir haben auf Transporter Fahrgestelle Wohnwagen aufgesetzt, einen hatten wir dann noch einen Alkoven verpasst. Das ganze ist ein Fachwerk aus Holz, was dann verbunden mit dem Aufbau innen und außen beplankt wird. Also einfacher alter solider Wohnmobil Aufbau. Aber um ein zusätzliches Bett zu bekommen, was nur gelegentlich gebraucht wird, würde ich das anders lösen. Ich würde die Heckgarage so umbauen, das man ein klappbares Brett oder schmales Lattenrost montiert, das bei nicht gebrauch hoch klappt oder ganz entfernen werden kann. Die Wand zur Garage kann ja raus und durch eine dünne Schiebetür oder Vorhang ersetzt werden. So ein Umbau ist viel schneller gemacht und auch rückbaubar. Hatte mal ein Dethleffs 5880 Bj. 99 der hatte so ein Klapp-Bett in der Garage.

cbra am 11 Jan 2019 08:53:24

wie oft brauchst du das?

ist ggf ein dachzelt eine option

bei unserem ersten womo hatten wir auf den Mercedes kastenwagen "einfach" eine alukiste aufgesetzt als dachträger mit innendurchstieg (scheibe von der luke abgenommen) - habe aber keine ahnung ob du auf deinem auto einen dachträger /kiste befestigen könntest -

das wäre jeweils ein ansatz mit relativ wenig umbau / zerstörung

die kiste auschneiden und einen alkoven ansetzen geht technisch sicher - das konzept solltest du dir vorher von der zulassunsgstelle freigeben lassen und dann muss es fachgerecht ausgeführt werden. wenn es nicht nur fachgerecht sondern auch schön gemacht wird sollte der wiederverkauf nicht in "extrem schwierig" fallen.
so eine radikalkur würde ich nur andenken wenn es wirklich nix von der stange gibt, das auto sonst perfekt für euch und ihr sagt wir wollen das individualisiert für lange zeit (so sehen wir das als komplett - selbstbauer)

kiteliner am 11 Jan 2019 09:27:15

Wen willst du wie oft und wie lange beherbergen?
ggf ist es leichter einen Schlafplatz auf Fahrer- und Beifahrersitz generieren.

seftravel am 11 Jan 2019 09:28:59

Danke, vielleicht hätte ich meine Frage genauer formulieren sollen....

Mir geht’s es erst einmal darum ob das technisch überhaupt machbar wäre (nicht von mir, sondern einer Fachwerkstatt) und vor allen Dingen wie es mit der Betriebserlaubnis des Fahrzeuges wäre.

Kennt sich da jemand aus mit der Betriebserlaubnis, Zulassung?

Fragen tue ich hier im Forum, weil hier sicherlich erheblich mehr Erfahrungen zusammen kommen als in den Fachwerkstätten in meiner Umgebung (die sich auch in vielen anderen Bereichen bisher nicht besonders fachlich mir gegenüber gezeigt haben)...
Dachzeltvariante hatte ich auch schon überlegt, aber wieder verworfen, Wiederverkaufswert spielt für mich keine Rolle. Wenn das überhaupt ginge, dann nicht aus Holz.

Vielleicht gibt’s ja jemanden, der die gesetzlichen Bestimmungen dazu kennt, oder eingene Erfahrungen hat?

Danke und Gruß
Stefan

cbra am 11 Jan 2019 09:59:26

seftravel hat geschrieben:Danke, vielleicht hätte ich meine Frage genauer formulieren sollen....

Mir geht’s es erst einmal darum ob das technisch überhaupt machbar wäre (nicht von mir, sondern einer Fachwerkstatt) und vor allen Dingen wie es mit der Betriebserlaubnis des Fahrzeuges wäre.


frag ggf mal bei kabinenlieferanten ( ormocar etc. nach) oder bei einem plattenlieferanten ( ich habe da mit tripan sehr gute erfahrungen) [url]https://www.tripan.at/
[/url]
seftravel hat geschrieben:Kennt sich da jemand aus mit der Betriebserlaubnis, Zulassung?


nur in AUT, deshalb sag ich hier nix dazu. ich kann bei mir mit jedem entwurf, berechnung etc zur zulassungsstelle gehen und das mit denen durchsprechen und ggf adaptieren

seftravel hat geschrieben:Wiederverkaufswert spielt für mich keine Rolle. Wenn das überhaupt ginge, dann nicht aus Holz.
.


holzfrei würde ich auch machen

als erstes solltes du aber checken wieviel gewichtsspielraum du noch hast wenn die vorderachse jetzt schon grenzwertig ist wäre das mMn ein showstopper

zuckerbaecker am 11 Jan 2019 12:02:56

seftravel hat geschrieben:D
Mir geht’s es erst einmal darum ob das technisch überhaupt machbar wäre (nicht von mir, sondern einer Fachwerkstatt) und vor allen Dingen wie es mit der Betriebserlaubnis des Fahrzeuges wäre.



--> Link

seftravel am 11 Jan 2019 13:44:36

Danke, das VA Gewicht sollte kein Problem sein, das ist so gut wie nichts drauf, werde ich aber mal checken. Ich habe jetzt mal ein paar Kabinen Hersteller angeschrieben.

Verstehe ich richtig, ein Hersteller müsste dafür eine eigene Berechnung durchführen, die dann bei der Zulassungsstelle geprüft werden müsste?

Danke und Gruß,
Stefan

babenhausen am 11 Jan 2019 13:57:44

wenn etwas geprüft wird bei einem Umbau so ist das durch einen Sachverständigen von TÜV, Dekra mit entsprechenden Befugnissen und nicht durch die Zulassungsstelle.
Die verteilt nur Zulassungsstempel auf Nummernschildern und trägt die Inhalte von Gutachten in Papiere ein.Technische Fachkompetenz findet man dort nicht.

seftravel am 11 Jan 2019 14:20:48

Stimmt, da habe ich was verdreht, geht natürlich um den TÜV bzw die Betriebserlaubnis

ralle1967 am 11 Jan 2019 14:59:29

Hallo Stefan,

wenn ich es richtig verstanden habe, besitzt Du den Hymer Van S500, also einen "schmalen" Teilintegrierten auf Merces Sprinter Chassis. Mit schmal meine ich, daß der Aufbau ca. 10 cm schmaler ist, als die normalen Alkoven-Fahrzeuge. Damit scheiden erst mal gängige Bauteile (geformte Kunststoff-Alkoven) aus den Regalen der Hersteller aus.

Der Aufbau der Kabine ist nicht mit einem Kastenwagen vergleichbar, also ist das Thema "Hochdach" à la Reimo keine Option.

Was bliebe, ist der Aufbau mit Teilen eines Wohnmobilherstellers ohne Kunststoffnase (so wie in dem Bild mit dem Carado), also einem Holzgerüst, einer Alubeplankung und den entsprechenden Verkleidungen aus. Aber alles müsste auf die schmalere Breite des Aufbaus angepasst werden. Wenn das mit Verstand gemacht wird, sollte es auch eintragungsfähig sein (da die Betriebserlaubnis durch den Umbau erst mal erlischt). Es gibt ja nach wie vor Selbstausbauten, wo ein Wohnwagen verpflanzt wird und ein Alkoven ergänzt wird. Damit sollte die Frage zur technischen Machbarkeit geklärt sein.

Was allerdings den Nutzen, die Ästhetik (Du hast den Wagen ja bewusst so gekauft) und den Wertverlust (Dichtigkeitsgarantie..?) durch diesen Umbau angeht, musst Du schon selbst abwägen, was Sinn macht. Schon mal daran gedacht, das Tischgestell so zu ändern, daß die Tischplatte abgesenkt werden kann und dann mit zusätzlichen Schaumteilen und dem gedrehten Fahrersitz ein Bett zu bauen? Es hängt ja davon ab, wie groß die Person ist, die da schlafen soll (z. b. Kind / Enkel?) und wie oft das Bett benötigt wird.

Es gibt auch einfache Betten zum einhängen im Faherhaus, ähnlich einer Hängematte, die als Behelfsbett dienen können.

Das sind alles Lösungen, die weniger Kosten, weniger Eingriffe in die Substanz bedeuten und nicht die Dichtigkeit des Aufbaus gefährden.

Grüße,

Ralf

cbra am 11 Jan 2019 15:24:58

ralle1967 hat geschrieben:...

Was bliebe, ist der Aufbau mit Teilen eines Wohnmobilherstellers ohne Kunststoffnase (so wie in dem Bild mit dem Carado), also einem Holzgerüst, einer Alubeplankung und den entsprechenden Verkleidungen aus. ..... Wenn das mit Verstand gemacht wird, sollte es auch eintragungsfähig sein (da die Betriebserlaubnis durch den Umbau erst mal erlischt). ....


naja - man kann cuh die form vom bestzehenden dach abnehmen, dann darauf eine passende "box" gestalten die (im idealfall) als monocoque - sandwich laminiert wird.

man muss klären wie gross der durchgang wird um das richtig zu gestalten, die höhe im alkoven ist auch wichtig - mMn witd die fuhre dann recht hoch, aber meine kiste hat ja auch 3.45m ;)

der ausschnitt muss dann natürlich verstärkt werden

dann stellt sich die frage ob man das alte dach als ablage erhalten will und die alkovenbox "nur aufsetzt" mit eher kleinem durchgang oder ob das alte dach entfernt wird, ist eine nummer komplexer, dafür niederer aber ablagefach verloren.

man sollte auch die basiskonstruktion halbwegs kennen um die befestigung / anbindung ordentlich zu gestalten, mMn bei alu mühsamer als bei GfK - mögen andere aber anders einschätzen.

gewicht - wenn du /grosszügig geschätzt) 12-14m² neue wand verbaust kannst du das ausrechnen - leichte sandwichplatten haben ca 3kg/m² standardplatten liegen eher bei 7. dazu matratze, anbindung, decken, installationskram etc da wirst du bei irgendwo zwischen 60 und 150 kg landen

ab wann eine betriebserlaubnis erlischt kann ich nicht beurteilen

seftravel am 11 Jan 2019 15:49:14

Hallo,
ja die Möglichkeit eine echte Schlafmöglichkeit im Fahrerhaus zu machen habe ich durchgedacht - geht nicht, da nicht lang genug. Und die Liegefläche am Esstisch ist nur mit erheblichem "Polsteraufwand" zu nutzen - und die müssen immer irgendwo (wo kein Platz ist) weggepackt werden. Da ist beim meinem Wagen nur ein 2/3 Schlafplatz für ein Kind.
Problem war, dass selbst nach Probemieten und Probeliegen meiner Frau das Bett hinten zu schmal für 2 ist...:-)

Das Ganze ist ja im Moment nur eine rein visionäre theoretische Rangehensweise - erst einmal auschecken ob es geht und wenn; wie. Ormocar zB. schrieb mir schon, dass es wohl gehen würde. Dann muss ich den Wagen mal vorführen.

Am Besten wäre es natürlich doch noch jemanden aufzutun, der das schon einmal selber gemacht hat...

Danke für Eure Gedankenanstöße und Infos. Hilft immer (auch in einer Konzeptionsphase) dieses Forum anzupieksen...:-)
Stefan

Parkhotel am 11 Jan 2019 16:15:31

Hat Hymer eine eigene Manufaktur? Da würde ich eventuell auch mal anfragen. Vielleicht gibt es fertige Bauteile für einen Alkoven die man nutzen kann , auch wenn sie zu breit sind. Abschneiden geht immer, nur dranschneiden ist schwierig ;-)

andwein am 11 Jan 2019 17:44:13

Shht das Ganze toch einmal technisch:
Ein Teilintegrierter hat ein ausgeschnittenes Fahrerhaus, der Spriegel des Daches fehlt, und damit die Stabilität.
Diese wird teilweise durch den Überbau-Spoiler des teilintegrierten Aufbaues gegeben. Dieser ist kein Fachwerk sondern PUAL, wie alles von Hymer.
Das Problem liegt jetzt darin, den Alkoven (Schlafstätte, belastbar pro Person mit je 100 kg) so auf die offene Fahrerkabine zu setzen dass diese wasserdicht ist. Gleichzeitig muss dieser Alkoven mit den PUAL-Seitenwänden so verbunden werden, dass die Verbindungen durch die Verwindung von Flachrahmenchassis und Aufbau nicht wieder zerstört werden und dicht bleiben. Leider haben aber die abgeschnittenen PUAL-Dach/Wände an den Schnittstellen keine Vertärkungen eingebaut, mit denen der nachgebaute Alkoven befestigt werden kann. Das ist kein altes Fachwerk, an das man auf- bzw. anbauen kann, das sind PUAL-PLatten ohne inneres Gerüst zum Anflanschen. Diese Konstruktion nimmt kein Prüfer/Statiker ab!
Nur meine Gedanken, Gruß Andreas

seftravel am 11 Jan 2019 18:48:12

Danke, das klingt nachvollziehbar....mein Ausbauer wollte auf dem vorderen Teil auch auf keinen Fall etwas befestigen (Solar), hat sich mit Händen und Füßen dagegen gesträubt - wohl auch wegen der Stabilität.

Wobei ein GFK Mini-Alkoven als Ein-Stück sicherlich mehr Stabilität und Verwindungssteifigkeit hätte als die jetzige Haube.

Ich höre mir mal an, was die Kabinenwerkstätten so sagen - gehe aber auch davon aus, dass es gar nicht wirklich machbar ist...

Parkhotel am 11 Jan 2019 18:57:15

Auf Fotos sieht es so aus, als ob an deinem Wowa der vordere Teil über dem Fahrerhaus entlang der roten Linie angesetzt ist. Stimmt das? Dann könnte man doch das vorhandene gegen einen größeren Alkoven austauschen, oder...? Zur Not selber aus GFK herstellen, wie einen Bootsrumpf. Wenn ich das richtig verstanden habe, möchtest du Platz für einen Schlafplatz darin unterbringen, richtig...? Was ist denn bis jetzt über dem Fahrerhaus untergebracht, so vom Gewicht her...? So groß kann der Unterschied vom Gewicht her doch gar nicht sein.



Rote Linie = jetziger Anschlusslinie
Grüne Linie = neuer Alkoven

Bibambu am 11 Jan 2019 19:11:33

Für Kleintransporter gibt es nachrüstbare Schlafkabinen, z.B. von Lamar.

Vielleicht wäre in der Richtung was machbar.

Gruß Ralf

WomoTechnikService am 11 Jan 2019 19:17:08

Auf den Autobahnen sind doch tausende von den (Meist) polnischen Schnelltransportern unterwegs, vielleicht kann man solch eine Schlafkabine anpassen, dann stimmt schon mal die Statik...



LG Peter

babenhausen am 11 Jan 2019 19:30:24

Hier ein Anbieter
--> Link

Jutta51 am 11 Jan 2019 22:03:54

andwein hat geschrieben:Shht das Ganze toch einmal technisch:
Ein Teilintegrierter hat ein ausgeschnittenes Fahrerhaus, der Spriegel des Daches fehlt, und damit die Stabilität.



Bei vielen Alkoven Modellen ist das Fahrerhaus auch Ausgeschnitten!
Das dürfte also nicht unbedingt zum Problem werden.
Ich bin der Meinung das größte Problem werden die Kosten für so ein Umbau sein.
Alleine nur ein Dach am Wohnmobil zu tauschen, liegt schon bei ca. € 10.000,-
Da kommen dann noch paar Tausender für die Spezialanfertigung oben drauf.
Da ist im Endeffekt ein Fahrzeug Wechsel viel günstiger.

teuchmc am 12 Jan 2019 09:40:46

Moin! Mmmhhhh............gehen tut ja eigentlich alles oder eben auch nichts.
Für "mal" nen 3.Schlafplatz solch Uffriß inkl.der nicht unerheblichen Kosten?
Ich halte das Vorhaben für suboptimal. Zuviel Schnittstellen, wo bei minimaler nicht sachgerechter Arbeit,
Probleme entstehen können.Egal wieviel Sika,Dekalin,wat ooch imma verarbeitet wird.
Vielleicht doch das "falsche" Kfz gekauft?
Bevor mir der TE auch Polemik etc.um die Ohren schreibt, das ist nur MEINE persönliche Meinung.
Sonnigen weiterhin. Uwe

seftravel am 12 Jan 2019 11:59:40

Haha, nein ich haue Dir keinen Polemik-Vorwurf um die Ohren, keine Sorge.

Kosten stehen erst mal außen vor, Wiederverkauf sowieso, manchmal entpuppen sich „irrwitzige Ideen“ als gar nicht so unrealistisch....und das hier ist ja noch Findungsphase.

Hab vor kurzem einen sehr netten Chat mit Wohnmobilisten gehabt, die Ihr WoMo immer nur 1-2 Jahre fahren und dann wieder verkaufen, dann entsteht nur sehr sehr wenig Geldverlust. Toll, aber nichts für mich. Mein WoMo ist zwar für mich noch nicht optimal mit den Schlafplätzen, aber ansonsten praktisch perfekt - also bis der TÜV uns scheidet ist angesagt....

„Rechnen“ tut sich bei unserm Hobby/Leidenschaft eh so gut wie gar nichts, oder?

Danke für die Ideen mit den Fertigkabinen (stimmt die Dinger mit polnischen Kennzeichen heizen auf den Autobahnen immer wie ein PKW an mir vorbei oder hängen bei mir 5m im Windschatten dran), dem Tipp werde ich auch mal nachgehen.

at parkhotel: wow, danke für die Mühe mit dem Bild und Zeichnung! Genau so sieht er aus und der Dachabschluss vorne ist kurz und leicht - sind nur ein paar Ablagen drin. Vielleicht ließe sich da eine kleine Fertigschlafkabine „anflanschen“.

Lg, Stefan

andwein am 12 Jan 2019 12:31:28

Jutta51 hat geschrieben:....Bei vielen Alkoven Modellen ist das Fahrerhaus auch Ausgeschnitten!

Ja, stimmt, bei meinem auch. Da ist sogar der Alkovenboden hochklappbar. Aber:
Der Alkoven hat in der Mitte der Liegefläche/Hochklappkante Boden eine dicke Holzverstärkung quer. Außerdem sind in den beiden Seitenwänden durchgehend unten und oben Holzleisten, die der ganzen Wand Stabilität geben. Das gleiche gilt für den Dachaufbau.
Diese durchgehende Verstärkung lässt sich halt nur schwer ansetzen.
Zu dem Bild mit der Schlafkabine: Klar, geht, ist aber kein Womo. Die Schlafkabine hat keine Verbindung zum Aufbau, Bei einem Womo möchte man ja regendicht sein und vom Wohnraum in den Alkoven steigen.
Ich möchte wirklich nich besserwisserisch sein, ich bin nur ein eingefleischter Praktiker. So ein Umbau ist technisch natürlich machbar, aber der Preis für Umsetzung und Abnahme düfte kaum akkzeptabel sein. Das Ganze auf einem Hymer/MB sollte ja nach dem Umbau auch noch optisch einigermassen ansehlich sein, oder?
Aber wie geschrieben, nur meine Gedanken, Gruß Andreas

Parkhotel am 12 Jan 2019 14:07:10

andwein hat geschrieben:Schnippel ... das Ganze auf einem Hymer/MB sollte ja nach dem Umbau auch noch optisch einigermassen ansehlich sein, oder?

Da hast du Recht, aber ;-)
> Der Alkoven wird ja relativ klein bei nur einem Schlafplatz
> Ich würde jemanden fragen, der aus GFK solche Formen zu einem vernünftigen Kurs abbilden kann.

Nochmals meine Frage: Auf meinem Foto ist eine rote Linie gekennzeichnet. Ist das bei deinem Fahrzeug eine Anschlusskante an den vorderen Bereich? Kann man das vorhanden dort abtrennen und durch einen kleinen Alkoven ersetzen?

seftravel am 12 Jan 2019 14:22:40

Hallo, ja genau - Deine rote Linie ist die Anschlusskante zwischen Kabine und vorderer Dachhaube, da würde der Schnitt hin müssen.
Lg

Parkhotel am 12 Jan 2019 14:31:22

Einfach mal googeln ... GFK-Formenbau.

Jutta51 am 12 Jan 2019 17:57:53

Moin
Hätte da noch ein Vorschlag. Es gibt Für Wohnmobile Slide-Out Systeme zum Nachrüsten. --> Link Wenn da durch die Liegefläche 50-60 cm verlängert wird, kann Man(n) und Frau dann längst im Bett liegen, Ich glaube Reimo hatte das mal im Katalog.

Parkhotel am 12 Jan 2019 18:06:41

...eine wirklich gute Idee :mrgreen:

Jutta51 am 12 Jan 2019 20:28:38

Habe es gefunden --> Link

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