marquart
hubstuetzen

18 Zoll ORC Bereifung - wie macht Ihr das mit dem Ersatzrad?


Jorel am 13 Jan 2019 13:45:43

Hallo zusammen,

mein Kastenwagen (VW Crafter) steht auf 18" ORC mit 255er AT Bereifung.
Sehr tolle Sache.
Auf der Fahrt nach Spanien und zurück überlegte ich, was ich machen würde, wenn ich z.B. im Süden Frankreichs einen Platten hätte... nachts, am Feiertag.
Ich habe einen Kompressorkit dabei mit der üblichen Pannenflüssigkeit.
Die Wahrscheinlichkeit einen Platten zu haben, schätze ich mit den grobstolligen Reifen als eher gering ein, dennoch: Was wäre wenn?

Wie macht Ihr das?
Ersatzrad oder Pannenspray?
Ich freue mich auf sachdienliche Infos.

Gruß
Horst

tztz2000 am 13 Jan 2019 13:57:44

Moin Horst,

Ersatzrad.... Serienbereifung.... sonst nix!

Doch.... noch was.... die Telefonnummer von der Hotline des Automobilclubs! :D

Wir sind schon seit 7 Jahren mit der Kombination unterwegs, da war noch nie was.


Und denk dran, wenn Du ein Serien-Ersatzrad mitnimmst, dass Du noch 6 Radmuttern dabei hast, die von den ORC-Rädern passen nicht auf die Serienfelgen!

Roman am 13 Jan 2019 14:03:57

tztz2000 hat geschrieben:Und denk dran, wenn Du ein Serien-Ersatzrad mitnimmst, dass Du noch 6 Radmuttern dabei hast, die von den ORC-Rädern passen nicht auf die Serienfelgen!


So lernt man immer wieder dazu.... :wink:
Wußte ich auch nicht, Danke !

Gruß
Roman

Jorel am 13 Jan 2019 15:02:10

Hallo Thomas,

danke für Deine Meinung.

Lässt sich der Kasten mit einem Serienrad und drei ORC Rädern einigermaßen fahren?
Ich habe gelesen, dass dieser Fall bei Dir noch nicht eingetreten ist, aber vielleicht hast Du oder Andere dazu dennoch Erfahrungen.

Ich habe von meinem alten Sprinter noch vier Winterräder mit nagelneuen Winterreifen rumliegen. Vielleicht kommt eins dieser Räder noch zu später Ehre.
Sprinter (2006) und Crafter (2014) müssten doch gleiche Felgen und Lochkreise haben, oder?

Leider kann ich das gerade nicht ausprobieren, da der Crafter gerade beim Hersteller steht (diverse Garantiesachen).

tztz2000 am 13 Jan 2019 15:15:30

Jorel hat geschrieben:Ich habe gelesen, dass dieser Fall bei Dir noch nicht eingetreten ist, aber vielleicht hast Du oder Andere dazu dennoch Erfahrungen.

Nein, ich habe keine Erfahrungen, sehe aber auch kein Problem dabei, der Durchmesser der ORC-Räder ist gegenüber der Serienbereifung etwa 14 mm grösser, das fällt nicht in's Gewicht. Damit fährt man ja auch keine 100e km, sondern bis zur nächsten Werkstatt.

Jorel hat geschrieben:Ich habe von meinem alten Sprinter noch vier Winterräder mit nagelneuen Winterreifen rumliegen. Vielleicht kommt eins dieser Räder noch zu später Ehre.
Sprinter (2006) und Crafter (2014) müssten doch gleiche Felgen und Lochkreise haben, oder?

Ja! :ja:

hampshire am 13 Jan 2019 15:45:34

Ich bin in Europa unterwegs, da ist Hilfe nicht weit. Die Wahrscheinlichkeit eines Reifenschadens schätze ich als gering genug ein um keine speziellen Vorkehrungen zu treffen. Im Wohmobil kann man es zudem eine Weile aushalten. Es gibt ein Serienrad als Reserve und passende Radbolzen dazu. (Besonders die richtige Länge ist wichtig damit man sich nicht die deutlich längeren Bolzen der Alus beim Befestigen "in die Bremsscheibe" schraubt). Der Unterschied im Durchmesser ist m.E. nicht dramatisch für Fahrten zur Werkstatt, das sehe ich wie Thomas.
Hätte ich kein Reserverad, würde ich keines anschaffen. Die Die Kombination von Ereigniswahrscheinlichkeit und Auswirkung hat für mich persönlich keine ausreichende Bedeutung um spezielle Vorkehrungen zu treffen. Da ist jeder natürlich anders gestrickt.

tztz2000 am 13 Jan 2019 16:02:31

hampshire hat geschrieben:Hätte ich kein Reserverad, würde ich keines anschaffen.

Max, Du kennst Murphys Gesetz!? :ja: :ja:


Beim Sprinter musse ich das extra bestellen....

.... und ja, ich hab‘s bestellt! :D

hampshire am 13 Jan 2019 16:21:18

tztz2000 hat geschrieben:Max, Du kennst Murphys Gesetz!? :ja: :ja:

Oh ja, das kenne ich und ich vertraue auf Murphy, dass ihm etwas einfällt, was ich nicht vorhersehe.
Daher versuche ich ihn da zuschlagen zu lassen, wo es nicht weh tut. Nach dieser Logik müsste ich das Ersatzrad sofort ausbauen um Schlimmeres zu verhindern.
Das war mir aber nun selbst zu kompliziert und ich lasse alles wie es ist.

Wie schnell ist nichts getan! Das macht zufrieden. ;D

cruisemobile am 13 Jan 2019 16:25:38

Hallo,
ich habe auch nur das original Ersatzrad dabei. Heutzutage können Reifendienste und Pannenhelfer europaweit eingefahrene Nägel oder andere "Löcher" gut mit Pfropfen verschließen. Da darf man dann den Reifen auch ganz normal weiter nutzen. Es ging meinem Kollegen in Italien so. Da kam der Pannenhelfer sogar zu uns auf den Campingplatz und hat das vor Ort geflickt. Hat glaube ich 50,-EUR gekostet. Es lohnt also nicht wirklich ein 18" Ersatzrad dabei zu haben... Ich frage mich ob überhaupt das SerienErsatzrad Sinn macht...

Grüße
Mark

tztz2000 am 13 Jan 2019 16:35:51

cruisemobile hat geschrieben:Es lohnt also nicht wirklich ein 18" Ersatzrad dabei zu haben..

Ja, das sowieso nicht! Das würde gar nicht in die Ersatzrad-Halterung reinpassen!

Serien-Ersatzrad reicht.... wenn überhaupt! :D

Aber wie gesagt.... Murphy. :ja:

Sebastiane am 13 Jan 2019 21:37:35

Da gibt es eigentlich nicht viele Varianten:

Unabhängig und stressfrei von allem sein:
Ersatzrad in Fahrbereifung, eventuell auf einer Stahlfelge aber selbe Dimension wie die ORC
--> Reserveradträger anpassen, einen für die Hecktüre (verstärkte Scharniere), in den Innenraum oder aufs Dach

Originales Reserverad:
Bei Front oder Heckantrieb unproblematisch, das Reserverad sollte aber bei längeren Strecken als 50km auf die nicht angetriebene Achse, im schlimmsten Fall geht das ABS auf Störung

Keinen Reservereifen:
Eventuell noch ein Pannenset mitnehmen um Löcher von eingefahrenen Nägeln/Schrauben flicken zu können

Ob du deine AT Bereifung artgerecht nutzt und dementsprechend Reifenschäden möglich sind musst du selbst wissen...auf der Straße passiert selten was und Hilfe ist meist nah...laut Murphy passierts genau dann wenn Hilfe fern aus welchen Gründen auch immer

Jorel am 13 Jan 2019 22:41:28

Hallo und danke für Eure Ansichten.
Im Prinzip stimmt das ja schon: Reifenschäden sind selten geworden.
Allerdings sah ich auf der Heimfahrt von Spanien sicher 7 oder 8 Autos mit defekten Reifen auf dem Standstreifen stehen.
Da macht man sich so seine Gedanken.

hampshire am 13 Jan 2019 23:41:18

Jorel hat geschrieben:Allerdings sah ich auf der Heimfahrt von Spanien sicher 7 oder 8 Autos mit defekten Reifen auf dem Standstreifen stehen. Da macht man sich so seine Gedanken.


Zähle nächstes Mal auch die Autos, die nicht mit Reifenpanne auf dem Standstreifen stehen und Du hast eine Vorstellung der Wahrscheinlichkeit.

Ich hatte bereits einige Reifenpannen, keine war dramatisch, drei auf derselben Fahrt - Im Schnitt dürfte es etwa alle 250.000 bis 300.000 km gewesen sein. Die letzte war mit PKW im Winter 2010 in München - wich einem Tier aus und dabei erwischte ich mit dem Hinterreifen eine scharfe Bordsteinkante.

Jorel am 13 Jan 2019 23:53:57

hampshire hat geschrieben:Zähle nächstes Mal auch die Autos, die nicht mit Reifenpanne auf dem Standstreifen stehen und Du hast eine Vorstellung der Wahrscheinlichkeit.

Danke, aber diese Vorstellung habe ich bereits.
Ich bin in den letzten Jahren ungefähr 50 Mal nach Spanien und wieder zurück gefahren.
In diesem Jahr waren im Vergleich zu den anderen Fahrten sehr viele Autos mit einer Reifenpanne zu sehen.
Das fällt auf, unabhängig von dem tatsächlichen Prozentsatz.

tztz2000 am 14 Jan 2019 00:02:20

Jorel hat geschrieben:Allerdings sah ich auf der Heimfahrt von Spanien sicher 7 oder 8 Autos mit defekten Reifen auf dem Standstreifen stehen.
Da macht man sich so seine Gedanken.

Ja, die sehe ich auch jedes Mal. Und nein, ich mache mir da keine Gedanken.

Meistens sind diese liegengebliebenen Fahrzeuge olle Kisten. Da gibt's genug Experten, die mit Reifen jenseits eines vernünftigen Herstellungsdatums unterwegs sind. Bei denen ist die Wahrscheinlichkeit eines Defekts deutlich höher.

Also keep cool! :D

christiancastro am 14 Jan 2019 00:29:56

Runter nach Alicante ist die Hauptroute zur Fähre nach Algier, was das so alles von Frankreich kommend, überlanden mit einem alten Benz oder Ford Transit oder sonst was runterorgelt, wundert mich das nicht.
Aber auch ich bin am überlegen ob nicht ein Reserverad besser wäre als dieses Pannenset, einen Reifenwechsel macht man in einer halben Stunde und kann dann problemlos weiterfahren, und wie verhält sich das beim Pannenset??????

Jorel am 14 Jan 2019 01:12:10

Ich habe im Moment auch nur einen Pannenspray und einen Kompressor dabei.
Für mich auch interessant sind die zur Zeit angebotenen Reparatursets.
Sowas hier: --> Link

Laut diverser Rezensionen lässt sich das einigermaßen verarbeiten und der Reifen muss nicht von der Felge. Für das Geld kann man nicht viel falsch machen.
Erfahrungen im Forum dazu?

Jorel am 14 Jan 2019 01:16:48

tztz2000 hat geschrieben:Also keep cool! :D

Logo 8)

christiancastro hat geschrieben:Runter nach Alicante ist die Hauptroute zur Fähre nach Algier, was das so alles von Frankreich kommend, überlanden mit einem alten Benz oder Ford Transit oder sonst was runterorgelt, wundert mich das nicht.

Da geb ich Dir recht, die Fahrzeuge, die man auf dieser Route hin und wieder zu sehen bekommt, sind in einem, nun ja, bemerkenswerten Zustand. ;D

Sebastiane am 14 Jan 2019 10:26:06

Bezüglich dem verlinkten Pannenset, genau sowas meinte ich.

Lässt sich schnell und einfach verarbeiten, ist 100% dicht und hält locker bis man wieder zuhause ist.
Die einzige Gefahr besteht darin, dass Feuchtigkeit eindringt und das Stahlgewebe in der Karkasse rostet. Deswegen offiziell bei verstärkten Reifen (C, CP, etc.) nicht erlaubt.

Aber wie gesagt, um den Urlaub rum zu bringen und nach Hause zu kommen reicht es.

cheldon am 14 Jan 2019 15:40:39

Nicht immer hilft ein Reparaturkit. In Europa haben wir ein Reserverad dabei, in Südamerika und in Russland/Zentralasien hatten wir zei dabei und das war notwendig.
In Südamerika ca. 3000km und Zentralasien sicher 1000 km nicht asphaltierte Strecken und Pisten.

kiteliner am 14 Jan 2019 15:50:27

Eben, RepKit hilft nicht immer. Beim eingefahrenen Nagel o.ä. schon. Beim Riss/Schnitt in der Reifenflanke nicht.
Auch gerne genommen, beim Ausweichen, Rangieren gegen den Bordstein/Kantstein....wenn die Felge da was abbekommen hat, hilft auch das RepSpray nicht.
Wie auch schon in einem anderen Thread geschrieben, mit dem RepSpray geflickte Reifen, werden vom Reifendienst wohl dann nicht mehr repariert, Mantel und auch Ventil müssen danach erneuert werden.

tztz2000 am 14 Jan 2019 16:26:50

Ich habe gerade nach dem Reparaturkit geschaut und mich geärgert, dass es 28,99 € kostet und der Versand ab 29,00 € frei ist.

Dabei wurde mir noch dieses Set empfohlen....

--> Link

.... das nur 24,98 € kostet, also etwa 5 € günstiger ist, aber so wie es aussieht, mit dem genannten Set identisch ist!?

Irgendeinen Plunder für mindestens 4,03 € findet man sicher noch, damit man kein Porto zahlen muss! :D :lach:

babenhausen am 14 Jan 2019 16:35:41

Stellt sich schon die Frage ob man am Autobahnrand anfängt die Würstchen einzuziehen und mit dem Kompressor rumkaspert um die Pelle wieder auf Druck zu bringen oder nicht gleich ein Ersatzrad montiert.
Wer mit solchem Werkzeug wie in dem link genannt schon gearbeitet hat weiß das das Rad demontiert werden muss um den Nagel oder was auch immer zu finden und die Montage der Würstchen bei montiertem Rad im Radkasten …. kann sich jeder selbst vorstellen.

Also Radwechsel und man ist aus der Gefahrzone,spielen darf Mann in der Garage :lol:

VOBILU am 16 Jan 2019 23:11:57

Guten Abend,

um meinen Senf auch dazu zu geben.
Die Pannensets taugen nicht wirklich, daher habe ich immer das passende Ersatzrad dabei.
An meinem Campingoldi sind die originalen Stahlfelgen R14 mit 205er.
Es gibt seltene Alufelgen, derer hatte ich mir dann nach langer Suche 4 Stück gegönnt, R15 mit 225er.
Beim Radlagerwechsel mußte das Fahrzeug umgesetzt werden,
die unter der Achse zur Sicherung liegende Stahlfelge war schneller greifbar, also diese montiert, es handelte sich um die Lenkachse.
Der Einfachkeit halber, Alu und Stahlfelgen haben die gleichen Muttern,
der Ordnung halber sind die Muttern auf den Radbolzen aufgeschraubt um gleich in ausreichender Anzahl wieder auffindbar zu sein.
Und siehe da, das Fuhrwerk quasi unfahrbar.
Beim Lenkverhalten schleicht sich vielleicht irgendwann eine Gewöhnung ein,
spätestens beim Bremsen wird man(n) wieder auf den Boden der Realität geholt...
Unterschiedliche Felgengrößen und Bereifungen gehen quasi nur in der Wüste um sich aus größter Not zu retten.
Also ging die Suche nach dem 5ten Rad am Wagen los...
.

womopark
  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Gesamtgewicht/fahrbereite Masse/Leergewicht
Ducato 2018 Zweite Funkfernbedienung
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2018 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt