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wir hatten letztens eine diskussion mit anderen windsurfern sind hubstützen bei wind ( also richtig wind - 40 - 70 kn) ok, oder kann es da eher probleme geben eine fraktion meinte - "das passt schon" die andere - durchs wackeln in der dämpfung wird energie abgebaut, weniger last für den aufbau, weniger gefahr des umfallens eigentlich versuchen eh alle gegen den wind zu parken, geht halt nicht immer, und obendrein hat keiner hubstützen. das thema kam auf weil es halt manchmal mühsam ist bei der wacklerei zu kochen ;) wie ist denn hier die meinung der experten? sind hubstützen bei ordentlich seitenwind eher ein nachteil? Wir empfinden die Hubstützen als Vorteil :ja: Klar parken wir - bevorzugt - auch mit der Nase im Wind (schon wegen der Dachluken, die beim leichten öffnen nicht gleich aufklappen). Trotzdem kommt´s vor, daß es halt grad nicht sinnvoll anders geht und wir seitlichen Wind haben .. Mit Stützen wackelt das schon deutlich weniger. Wir stellen uns aber auch nicht VOLL ( = ausgehoben) auf Stützen, sondern haben meistens noch mit allen Rädern Bodenkontakt. Also haben wir MIT eine deutlich größere Bodenfläche, als OHNE. Grade haben wir das Sturmtief Benjamin an der Nordseeküste miterlebt. Böen mit Stärke 9 - 10, also 80 - 90 km/h (Deine 70 kt wären schon schwerer Orkan) hatten zwar ordentlich am Auto gewackelt, aber die Gefahr von "kochen unmöglich" oder gar "umfallen" war noch ganz weit weg. Selbst bei noch stärkerem Sturm hätte ich da noch kein Problem gesehen. Nur die SAT-Schüssel, die hab ich vorsichtshalber eingefahren .. wollte nix riskieren (und TV Programm war eh wieder mal mistig 8) ) Bin zwar kein Windsurfer (mehr) aber Kiter :D Wir haben seit letzem Jahr Hubstützen drunter. Unsere Erfahrung, sowohl in Dänemark als auch auf Sardinen, das Wohnmobil steht ruhig und sicher. Andere haben die Schnauze in den Wind gestellt, wir sind stumpf stehen geblieben und hatten den Wind mal schräg von vorn mal von der Seite. Klar bei Böen rucklelt das Womo auch, aber das Gefühl das was passieren könnte hatten wir nie. Damit Du einen Anhaltspunkt hast, ich war an den Tagen mit einem 5er Kite draussen, die Surfer mit 3,5 bis max. 4 qm. Wir hatten so um 35 - 50 kn. Meine Meinung, nie wieder ohne Hubstützen. Meine Frau war auch skeptisch, aber mittlerweile sind die Teile nicht mehr weg zu denken. Ach und 70 kn, das sind rund 130 km/h, das ist schon eine Ansage. Orkan Christian 2013 hat es in den Böen auf knapp über 115 km/h gebracht und hier ein echtes Schlachtfeld hinterlassen. Die Räder haben fast Fahrzeugbreite ca. 2,30 m! Die Stützen sind am Rahmen befestigt und damit ca. 1,50 - 1,70 m, aber die Breite ist der Stabilisator. Trotz alledem ist mir kein umgestürztes WM bekannt. :) Hallo Cbra, ich als "alter Windsurfer" hab solche Windstärken noch nicht live miterleben (müssen), den stärksten Wind in Südfrankreich (Giens) bei 11 Bft. Ostwind und da stand das WOMO mit der Nase im Wind. Meiner Meinung nach steht das Fahrzeug stabiler und ruhiger mit ausgefahrenen Hubstützen, außer Du hast ein WOMO mit über 4m länge und eine breite (Radstand) unter 1,70m. :lol: Hang loose
die 70 kn kommen als anhaltspunkt vom defi wind 2015 - da gings einen tag so weit rauf - die rennen wurden zwar abgebrochen aber man steht natürlich weiterhin in der gegend rum - auf der autobahn hats einige LKW umgeblasen.... im normalbetrieb ( bis 40 / 50kn) find ichs ohne hubstützen wunderbar - man kann am wackeln gut abschätzen wie gut der wind ist ;) so sieht das dann aus - Patrik Diethelm mit 4,6er segel - 2 h später wurde es noch stärker ![]() Moinsen, wir waren an der Mosel, während Sieglinde im Okt.'18 stürmte - volle Breitseite durchs Moseltal für etwa 1 Stunde und das Geräusch des Sturms war deutlich beeindruckender als die leichten Vibrationen am Auto (und wir haben nur solche LowCost-Stützen). Eher fliegt die SAT-Schüssel weg, aber bei solchem Wetter gibt's eh keinen Empfang ... Grüßle Sorry, das sollte heißen : außer Du hast ein WOMO mit über 4m höhe und eine breite (Radstand) unter 1,70m. :lol: Das Bild sieht wirklich nach Wind aus !! Hang loose Wir haben ein 6,3m langes Alkovenmobil mit 3,15m Höhe. Hinten Zwilling und manuelle Hubstützen. Windsurfer, kein Kiter. Ab 5 Bft werden die Hubstützen ausgefahren und beruhigen den Aufbau. Ab 7-8 Bft stelle ich die Nase in den Wind und sichere die Aufbautür mit einem Tampenanschlag. Ab 10 Bft kratze ich die Kurve und lasse das Material gesichert zurück. Da bekommt mich keiner mehr auf das Dach zum Verzurren. Das ist meine Skala, Gruß Andreas
4,6er ist doch noch ein Schönwettersegel :-) früher nach Karpathos (90er Jahre) war immer ein 3,2er im Gepäck, und wir haben gehadert, dass es keine kleineren gab.... lang ists her... bis denn, Uwe du solltest den namen des abgebildeten windsurfers ned ignorieren ;) ich hab das rennen am vormittag mit 3,7 noch irgendwie fertiggefahren - das wars dann aber auch für den rest des tages aber btt - je nach rechenart lasten da dann schon tonnen seitenlast auf der karre... --> Link - und wenn man mal 20m² seitenfläche annimmt.... ich sehs zwar auch nicht als wirklich extrem, aber das gedankenspiel finde ich schon interessant -
Also so war es in der Tat in den 90er. Aber da hat sich eine Menge getan und zwar eine richtige Menge. Mittlerweile kannst Du die Segel deutlichst länger halten. Wo Du früher mit einem 3,5er gefahren bist, kannst Du mit den neueren Segeln „bis zu“ 1qm mehr nehmen. Zurück zum Thema, also ich würde bei solchen Windstärken auch Schutz suchen, zumindest aber mit der Schnauze in den Wind. meistens steht man ja sowieso gegen den wind, und meistens steht man auch nicht alleine, und die autos bieten dann gegenseitig ein wenig windschutz. wir haben bei der frage "fällt das teil bei seitenwind mit hubstützen schneller um als ohne" keine antwort gefunden - manche meinen dass die federung energie aufnimmt, andere dass sich das ganze eher aufschaukelt - und wer berechnet schon die eigenfrequenz der fuhre? ;) Also weiter oben habe ich was von der Breite der Stützen geschrieben. Wenn das WM auf seinen Rädern steht 2,30 m Breite, würde bei einem Seitenwind das WM sich schräg stellen und der Wind kann wie beim Segel abgleiten! Bei den Hubstützen die richtig ausheben nicht, da ca. 1,60 m Breite, da steigt die Seitenwind an, bis es zum Kippen kommt. Die dazu notwendigen Windgeschwindigkeit ist von der Seitenwandgröße abhängig. schmälere spur bei hubstützen als bei den rädern wäre natürlich kontraproduktiv
Na ja, die Hubstützen werden am Rahmen befestigt.
das ist mMn egal - es geht darum wie weit der auflagepunkt vom schwerpunkt weg ist vorausgesetzt alle verbindung dazwixschen sind ausreichend dimensioniert sieht man ganz gut bei autokran / ladekran wenn da stützen ausgefahren werden - da gehts auch um "möglichst breit" wäre übrigens ein idee fürs Womo ;) - bei wind rennen eh keine nachbarn rum :)
Ich glaube nicht, dass du zu dieser Frage eine belastbare, korrekte Antwort bekommst ohne Angaben zu Lange, Höhe, Gewicht des Aufbaus und Länge der Hubstützen bekommst. Ein weiterer Faktor sind die Art der Hubstützen und die Art des Ausfahrens im Verhältniss zum Fahrwerk. Ich habe Hubstützen, die manuell ausgefahren werden und die 4 Reifen hinten maximal um ca. 10cm entlasten. Die Zwillinge behalten aber Bodenkontakt. Andere haben hydr. Hubstützen, die das Fahrzeug nivillieren können und die Räder vom Boden heben. Diesen Stützen, womöglich an der Innenseite des Rahmens montiert und 50cm lang würde ich ein 7m langes, 3m hohes Womo mit der Seitenwand zum Wind garantiert nicht anvertrauen, aber das ist ein Gefühl. Gruß Andreas
das glaube und erwarte ich auch garnicht - die ganze windlastrechnerei ist ja ohnehin von richtwerten, korrekturfaktoren etc durchwachsen und offenbar auch für experten ( v.a. aus dem bauwesen) nicht ganz einfach hier gehts mir eher um erfahrungen und einschätzungen von wohnmobilisten und leuten die erfahrung mit stützen haben
Ich schon .. :razz: Wir sind 8,50 m lang und 3,60 m hoch ! Es kommt schon mal vor, daß der Untergrund so schief ist, daß man sich auf einer Achse ganz ausheben muß. Aber auch bei heftigem Sturm hatte ich noch nie das Bedürfnis, deswegen von den Stützen runter zu müssen :) ![]() hallo lancelot - hatte den thread schon vergessen wie scher ist dein auto? die last geht ja in die drehmoment / kippmoment ein. wie uns drücken ja nur max 3,5t auf den boden und wie viel windgeschindigkeit ist bei dir "heftiger sturm"
Unser Auto hat 6,5 to zulässiges Gewicht, davon nutzen wir (geschätzt) so knapp 6 to tatsächlich aus. Heftiger Wind ist alles > 7 Bft Windstärken .. ab 8 oder gar 9 Bft stell ich mich nach Möglichkeit mit "der Nase in den Wind", wegen unserer Dachluken. Von den Stützen runter mußten wir noch nie ! Heuer im Januar hatten wir 1 Tag lang 10 Bft an der Nordseeküste, da pfeift´s schon gewaltig :ja: na da hats du fast die doppelte masse im sinne der standfestigkeit. - klar, wenns geht immer nase in den wind - manchmal gehts halt nicht. aber dann passt das schon dass es mit nur 3,5t bei 65 kn aufwärts sinn macht aufzupassen ich denk da ja mittlerweile an schräge stützen die die standbreite vergrössern
Hmm .. ja schon .. aber halt auch (fast) die doppelte Windangriffsfläche .. :) nein - nicht ganz ! Aber trotzdem : mach Dir wegen Wind/Sturm in Verbindung mit Hubstützen keinen Kopf, da passiert NIX ! Ich sehe das ebenso wie Wolfgang. Mach Dir nicht allzuviel Sorgen. 65 kn sind immerhin schon 12 Beaufort. So oft hast Du die nicht. Wenn die angesagt sind, solltest Du Dich mit der Front in den Wind stellen. Bei Windstärken > 10 Beaufort würde ich die Hubstützen nur zum Niveau-Ausgleich soweit nutzen, dass die Räder noch einigermaßen Kontakt mit der Stellfläche haben. Das erhöht das Kippmoment beträchtlich. Unterhalb von 10 Beaufort kannst Du stehen, wie Du willst. Dabei wackelt das Fahrzeug nur ungewohnt und man meint, das WoMo kippt gleich um. Das passiert aber nicht. Meine Erfahrungen beruhen ebenfalls auf meiner Windsurf-Ära, während der ich die bekannten Starkwind-Spots bereist bin (Tarifa, Klitmöller, Sardinien, Ägäis ...) Mein Fahrzeug war damals ein umgebauter Kastenwagen Daimler 508 mit etwa 5 Tonnen zGG und x Windsurfbrettern auf dem Dach. In all den ca. 20 Jahren, in denen ich diesen Sport recht intensiv ausgeübt habe, habe ich noch kein einziges umgekipptes WoMo gesehen, wohl aber einige Wohnwagen.
[quote="stoppie"].....r Kastenwagen Daimler 508 mit etwa 5 Tonnen zGG und x Windsurfbrettern auf dem Dach. In all den ca. 20 Jahren, in denen ich diesen Sport recht intensiv ausgeübt habe, habe ich noch kein einziges umgekipptes WoMo gesehen, .... das wackeln ist ja eh standard, manchmal schläft die frau dann am fussboden weil es im alkoven so abgeht ;) wenn möglich stehn wir ja immer gegen den wind, aber manchmal dreht der wind oder man ist unterwegs oder???? und generell ist das hier ja nur ein gedankenspiel, ob die fuhre mit starren hubstützen besser steht oder auf dem fahrwerk dass federt und dämpft. und ich hab 40tonner gesehet die der tramontana umgeklappt hat, das ist zwar extrem, aber nicht ganz undenkbar. und die wetterextreme nehmen ja offenbar auch zu. also ich hab nicht wirklich angst vorm umfallen es ging drum welche variante besser steht - normale hubstützen, breite hubstützen oder feder/dämpfer /wackeln P.S. erstes womo war ein 406er kastenwagen damit gings 1986 nach tarifa ;) - warum hast du aufgehört?
Servus Mach ich genauso, max ein Rad ohne Bodenkontakt...hab sogar Holzklötze dabei, zum unterlegen damit wieder Kontakt ist. Nur auf den Stützen ist außerdem nicht gut für Stützen, Rahmen und Anschraubpunkte Franzl
Im Prinzip gilt, je weiter die Hubstützen auseinander stehen, desto besser ist das. Da diese i.d.R. am Fahrzeugrahmen angebracht sind und nicht an irgendwelchen Auslegern, schrumpft der Hubstützenabstand dann doch beträchtlich gegenüber der Fahrzeugbreite. Deshalb sollten bei den o.g. Starkwind-Gegebenheiten die Räder auf dem Untergrund mit aufstehen. Also ich schätze mal wenn es wirklich so kritisch ist, wäre ein derartiger Fall sicherlich bereits eingetreten und "die" Schlagzeile in entsprechenden Zeitschriften. Wir sehen das Thema sehr entspannt.
seh ioch auch so
naja - letzens war gerade ein artikel hier wo es ein wom am CP umgeblasen hat und es gab sogar tote - also soooo abwegig ist das dann auch wieder nicht. ich hab das thema mal hier eingestellt, weil niemend der diskutanten erfahrung mit hubstützen hat, ich kenn auch niemanden der welche hat ;) Gebe Dir Recht, nichts ist unmöglich, will ich auch gar nicht ausschliessen. Wir haben die Stützen zum ersten Mal seit Mai im aktuellen Mobil und die erste Reise an die Küste in NL war zwar an 2 Tagen etwas "lebhaft" aber lang noch kein Sturm. Auch waren auf allen Plätzen die Räder (mindestens 3) noch auf dem Boden. Stürme hatten wir mit dem Vorgänger, einem Phoenix aber ohne Stützen, erlebt und mit dem CW Wert Scheunentor war es manchmal schon etwas grenzwertig. :( Keine Ahnung was der auf Stützen gemacht hätte. :roll:
Lies das : --> Link Jetzt weißt Du´s ... ;D Das ist gemein, die hatten wir da noch nicht :cry: Aber für uns steht fest, wir könnten auf einiges an Zubehör verzichten, aber nicht mehr auf Hubstützen. :) Ein Knopfdruck und die Kiste steht gerade und fest. Zur Not haben wir ja noch die Heringe und die Sturmsicherung vom WoWa Vorzelt. :D |
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