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Projekt Allrad-Camper - Vergleich Crafter - Sprinter - Iveco 1, 2


scw2wi am 24 Jan 2019 22:27:13

Ich bin auf der Suche nach einem geeigneten Fahrgestell für eine Camping-Kabine.
Das Gesamtgewicht soll 3,5to sein,
die Kabine wird ca. 1,2to wiegen,
bleiben also ca. 2to übrig.

Beim Crafter gibt es ein Fahrgestell mit 3,6m Radstand und 130kW Motor
das mit Allrad (40kg) aber ohne Automatik & Klimaanlage bereits bei 2to liegt.

Beim Sprinter gibt es ebenfalls ein Fahrgestell mit 3,6m Radstand
das mit 120kW Motor ohne Allrad und anderen Extras bei 1,9to liegt.

Wenn ich jeweils ein Automatik-Getriebe (40kg) und Klimaanlage (20kg) dazurechne,
und beim Sprinter noch den Allrad mit 135kg,
dann liege ich bei beiden Fahrzeugen hart am Limit.
Obwohl der Allrad des Crafter fast 100kg weniger wiegt,
macht er diese Differenz woanders wieder wett (oder habe ich mich verrechnet?)

Der Crafter hat einen permanenten Allrad, der Sprinter einen zuschaltbaren.
Der Crafter hat eine mech. Diff-sperre hinten, der Sprinter macht nur Bremseingriffe.

Wenn ich keinen Euro6 Diesel benötigen würde, dann wäre der alte Crafter wohl am besten.

Es gibt verschiedene Ausrüster (Achleitner, Goldschmitt, Oberaigner, Seikel, ...),
die so ein Fahrgestell höherlegen und auch noch weitere Umbauten durchführen,
aber all das macht das Fahrzeug nur noch schwerer.

Kennt jemand die beiden Fahrzeuge und kann weitere Angaben zu diesem Vergleich machen?

Walter

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Ruedi1952 am 24 Jan 2019 23:00:33

Die Frage ist was willst du mit Dem Fahrzeug bewältigen? Ohne Geländeuntersetzung kannst du nicht mehr wie leichtes Gelände bewältigen.

Tinduck am 25 Jan 2019 08:34:47

Allrad mit 3,5 Tonnen dürfte in jedem Fall grenzwertig werden. Wenn man mal so in Allradforen liest, nehmen das wohl viele in Kauf, wenn sie ausserhalb von Europa rumgondeln, Zuhause muss man sich dann halt Einschränken oder fährt überladen rum.

Zu Deiner Auswahl: wenn der Crafter tatsächlich eine echte Diff-Sperre hat, würde ich den nehmen. Allrad ohne Sperre bringt im Gelände nicht viel, und wie oben bemerkt brauchst Du eigentlich noch eine Untersetzung. Wobei die Serien-Allradler eh schon an der Bodenfreiheit kranken, besser ist da wirklich ein Umbau bei Achleitner o. Ä. Allerdings sind dann die 3,5 T komplett platt, wenn das Kabinengewicht so vorgegeben ist.

bis denn,

Uwe

cbra am 25 Jan 2019 08:48:45

was mir bei deiner gewichtsrechnung auffällt

die kabine erscheint mir sehr schwer, dafür fehlt jegliche zuladung. wenn du für 4 pers zulässt solltest du da 400kg rechnen, dann ein bisserl gerödel, sprit, wasser,.... alles mit mehr als 3.000,-- eigengewicht halte ich beim ziel unter 3,5t zu bleiben nicht gebrauchsfähig, bei uns wäre das auch eine zähe diskussion mit der zulassungsbehörde

obwohl unsere kabine deutlich leichter ist habe ich den allrad ansatz wieder verworfen - iveco bietet mittlerweile auch keine daily versionen in allrad unter 3,5t an - bei sprinter und crafter kenne ich mich nicht aus, aber die werden auch nicht zaubern können.

ich glaube das wird sehr sehr eng und überlege dir was du macht wenn die fuhre bei der erstzulassung auf der waage so bei 3.100 / 3.200 liegt

Sebastiane am 25 Jan 2019 09:26:17

Hallo und willkommen.

Erstmal grundlegendes zu den Fahrgestellen.
Ich reden mal vom aktuellen Crafter da der "alte" nahezu baugleich mit Sprinter ist.
Wenn es nur darum geht aus der Wiese rauszukommen und im Winter keine Ketten montieren zu müssen, dann Kauf einfach das Fahrzeug das dir besser gefällt, und du musst nicht weiter lesen.

Sprinter
-vollelektronischer Allrad für "Dummies", suche einfach nach "4ETS versagt" und du weißt bescheid. Prinzipiell funktioniert dieser allrad aber in 90-95% der Fälle sehr gut
-werksseitig mit ausreichend Bodenfreiheit und mit Untersetzung austattbar.

Crafter
-4Motion das sich auch im harten Offroadeinsatz als zuverlässig bewährt hat, gibt es mit 100% Sperre an der HA.
-werksseitig nicht viel Bodenfreiheit und keine Untersetzung

Für beide Fahrgestelle gibt es Möglichkeiten diese auf das selbe Offroadniveau zu bekommen, siehe Achleitner, Oberaigner, Seikel, Iglhaut.

Zur Untersetzung.
Selbst wenn du nur gelegentlich besonders schöne, abgelegene Stellplätze erreichen willst ist diese wirklich sehr ratsam, bedenke du hast eine Kabine welche sehr leicht und nicht für den Offroadeinsatz gebaut ist und dein Transporterfahrgestell am Gewichtslimit bewegt wird. Mit Untersetzung lässt es sich einfach sehr viel materialschonender fahren.

Zum Gewicht.
Wir fahren einen recht leichten Ducato 244 4x4 mit Kabine/Alkoven, Gesamtlänge 6m und haben fahrbereit 3,9t.
Wir sind einige Zeit als 3,5t Fahrzeug gefahren und haben nie Probleme bekommen (Fahrzeug ist technisch ein 4t), haben jetzt aber doch aufgelastet.
Sowohl Sprinter als auch Crafter kann man technisch auf 4t aufrüsten, die reichen dir sofern deine Kabine nicht länger als 7m wird.
Ob du dann rechtlich legal oder über laden fährst ist deine Sache, aber technisch bist du im grünen Bereich.

Sebastiane am 25 Jan 2019 10:19:18

Die 7m sind natürlich auf die Gesamtlänge des Fahrzeuges bezogen und nicht die Kabine alleine.

Jagstcamp-Widdern am 25 Jan 2019 11:38:38

in europa kannst du alles überall kaufen und es gibt prima straszenverhältnisse, da reichen 3,5t - aber dafür braucht man kein 4x4.
dort, wo 4wd hin und wieder mal sinn machen kann, brauchst du auch satt zuladung (diesel, wasser, vorräte, ersatzräder...), da kommst du mit 3,5t nicht weit...

allesbleibtgut
hartmut

scw2wi am 26 Jan 2019 00:00:32

Vielen Dank für die vielen Rückmeldungen.

Ich habe jetzt mal den bimobil EX-366 auf Sprinter Basis komplett durchgerechnet, da mir hier die Kabine am besten gefällt.

Auf Automatik-Getriebe und Klima-Anlage möchte ich nicht verzichten.
Reserverad ist ebenfalls Pflicht.
Mindestens 1 Solarmodul muss auf's Dach.
Das war's dann aber auch schon mit den Extras.
Die Fahrräder müssen in diesem Fall leider zu Hause bleiben,
und auch für andere Extras ist kein Gewicht mehr übrig.

Bei 2 Personen bleiben mir unterm Strich ca. 200kg Zuladung.
Das mag vielleicht für eine Zulassung ausreichend sein,
ich bin dann aber bestimmt mit mindestens 100kg zu viel unterwegs.

Ich werde wohl auf 4to umschwenken, dann sollte das Gewicht kein Problem mehr sein,
und sich mehr Ausstattung und auch noch ein Allrad-Umbau ausgehen.

Bezüglich dem Allrad.
Ohne Umbau halte ich den Sprinter für geeigneter, da er einfach mehr Bodenfreiheit mitbringt.
Für Pisten in Rumänien sollte das reichen, für Island könnte es aber eng werden.

Wenn ich jedoch auch noch eine mögliche Höherlegung einplane,
dann könnte ev. der Crafter die Nase vorn haben, da der ja eine 100% Sperre hat.
Ich werde also mal die bekannten Umbau-Firmen kontaktieren und deren Angebote vergleichen.
Gegen viel Geld bauen die sicher auch andere Getriebe mit Untersetzung oder Sperre ein.

Bei der Höherlegung gibt es ja auch noch die Möglichkeit der Luftfederung mit Niveauausgleich.
Hat damit ev. jemand Erfahrung, wie sich das so im Alltag bewährt?

Ist bei Campern über 3,5to eigentlich eine automatische Tempo-Drosselung vorgeschrieben,
oder gilt das nur für LKW (90km/h) und Busse (100km/h)?

Walter

babenhausen am 26 Jan 2019 00:16:48


Ist bei Campern über 3,5to eigentlich eine automatische Tempo-Drosselung vorgeschrieben,
oder gilt das nur für LKW (90km/h) und Busse (100km/h)?


nein auch Wohnmobile mit 4 Achsen brauchen nach StVo keinen Begrenzer

DirksBiMo am 26 Jan 2019 00:32:49

Für Pisten in Rumänien sollte das reichen, für Island könnte es aber eng werden.


Moin,

wir haben beides mit unserem LBX 365 Serienallrad mit nachgerüsteter manueller HA Sperre probiert.
In Rumänien gab es mal gar keine Probleme und in Island sind wir eigentlich überall im Hochland unterwegs gewesen.
Lediglich eine Furt auf der F 88 war aufgrund des Wasserstandes für mich gefühlt ein wenig problematisch..... :wink:
Nachdem ich dann aber dem Greyline Sprinter Allrad Linienbus abgewartet habe und diesem durch die Furt hinterher bin, war das auch kein weiteres prob mehr.
Für uns war eher die Windanfälligkeit der hohen Kabine ein Thema .... das dürfte aber beim EX 366 kein prob sein.

Gruß

Dirk

Tinduck am 26 Jan 2019 09:32:40

Bei der Höherlegung gibt es ja auch noch die Möglichkeit der Luftfederung mit Niveauausgleich.
Hat damit ev. jemand Erfahrung, wie sich das so im Alltag bewährt?


Luftfederungen sind für den Geländeeinsatz nicht wirklich üblich, da wird normalerweise altbewährte Technik wie Blatt- oder Schraubenfedern eingesetzt, selbst bei modernsten Fahrzeugen. So‘n Federbalg findet es wahrscheinlich nicht so lustig, sich mit Schotter oder spitzen Ästen zu befassen.

Bezüglich des EX 366 - gute Entscheidung, den nicht als 3,5-Tonner zu nehmen. Für diese Gewichtsklasse sind die (sehr soliden) Bimobil-Aufbauten einfach zu schwer.

Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und da nen 5-T-Sprinter druntersetzen. Wenn schon über 3,5 Tonnen, dann auch richtig. Es gibt keine weiteren Nachteile bis 7,5 Tonnen, und das höhere zGG gibt mehr Flexibilität für grössere Tanks, evtl. Motorradbühne etc. pp. - oder einfach mehr Zuladung.

bis denn,

Uwe

babenhausen am 26 Jan 2019 10:01:40

Luftfederungen sind für den Geländeeinsatz nicht wirklich üblich, da wird normalerweise altbewährte Technik wie Blatt- oder Schraubenfedern eingesetzt, selbst bei modernsten Fahrzeugen. So‘n Federbalg findet es wahrscheinlich nicht so lustig, sich mit Schotter oder spitzen Ästen zu befassen.




In dem Bereich ändert sich inzwischen die Meinung,es werden auch dort Luftfederungen eingesetzt,bei Langzeitreisen sollte man jedoch Ersatzteile mitführen und selbst in der Lage sein Bälger zu tauschen

teuchmc am 26 Jan 2019 12:36:04

Moinsen! Wer baut sich ne zusätzliche Fehlerquelle" Luftfeder" ein und muss dann noch den ganzen Krempel extra mitführen inkl. Werkzeug zum reparieren? Watn Quatsch!
Sonnigen weiterhin. Uwe

Sebastiane am 26 Jan 2019 13:37:33

Bleiben wir doch mal im normalen Bereich, bis jetzt war keine Rede von "echtem" Geländeeinsatz.

Eine zusatzLuftfederung würde ich innerhalb Europas jederzeit einem zusätzlichen Federblatt bevorzugen.
Wenig Druck --> mehr Verschränkung
Viel Druck --> mehr Bodenfreiheit

Ab und zu ganz hilfreich.

Beim 5t Sprinter sehe ich als Hauptproblem die Zwillingsbereifung, auf Schotter können sich Steine festsetzen und den Reifen beschädigen und viel wichtiger: nahezu unmöglich bzw. Sehr teuer auf größere Reifen umzurüsten. Das mit Abstand wichtigste im Gelände und auf Schotterpisten sind möglichst große Reifen um mit minimalem Luftdruck und größtmöglichem Reifenumfang zu fahren.

Beim Sprinter sind so z.B. 245/75R16 oder besser noch 265/75R16 Pflicht.

Wir fahren 245/70R16 und ich wünsche mir oft größere Reifen, die Übersetzung würde dann aber leider zu lang. Bei WandlerAutomatik ist dieses Problem nicht so schlimm

babenhausen am 26 Jan 2019 13:50:45

teuchmc hat geschrieben:Moinsen! Wer baut sich ne zusätzliche Fehlerquelle" Luftfeder" ein und muss dann noch den ganzen Krempel extra mitführen inkl. Werkzeug zum reparieren? Watn Quatsch!
Sonnigen weiterhin. Uwe


In zunehmendem Masse das Militär bei Neubeschaffung in bemerkenswerter Stückzahl,meist bei Fahrzeugen mit hoher Nutzlast.

Bekannterweise sind die Prüfkriterien dort sehr streng und techn. Anspruchsvoll

teuchmc am 26 Jan 2019 14:06:06

Aja, zeig mal. Wenn ick so das aktuelle Material beim ortsansässigen Kfz-Regiment so ankieke, seh ick nur Blattfedern.
Sonnigen weiterhin. Uwe

scw2wi am 27 Jan 2019 01:18:47

Tinduck hat geschrieben:.....
Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und da nen 5-T-Sprinter druntersetzen. Wenn schon über 3,5 Tonnen, dann auch richtig. Es gibt keine weiteren Nachteile bis 7,5 Tonnen, und das höhere zGG gibt mehr Flexibilität für grössere Tanks, evtl. Motorradbühne etc. pp. - oder einfach mehr Zuladung.

bis denn,

Uwe


Hallo Uwe,

genau diese Überlegung habe ich auch bereits gehabt.
Ob das Fahrgestell jetzt 4 to 5to hat ist fast schon egal.
Die Allrad-Eigenschaften des 4to-Sprinters sind aber besser als die des Sprinter mit 5to.

bimobil bietet ja auch Iveco4x4 Fahrgestelle mit über 5to an, das wäre dann schon eher etwas für einen echten Allrad-Einsatz.
Damit wäre auch die Furt in Island kein Problem mehr.

Allerdings ist beim Iveco bereits das Leergewicht um 0,7to höher.
Da sich mit so einem Fahrgestell dann auch mehr Möglichkeiten für schwere Zusatzausstattung bieten, kommt da ev. auch noch mal was drauf.
In Summe bin ich dann rasch bei echten 5to auf der Straße.
Jetzt stell ich mir natürlich die Frage, wie sich das auf den Spritverbrauch auswirkt.

Walter

teuchmc am 27 Jan 2019 07:59:19

Moinsen! Gewicht sehe ich in dem Fall sekundär. Da hängt m.M.n. vieles eher vom Antriebsstrang(Motorgröße/Getriebeauslegung/Achsübersetzung/Reifengröße+Profil) ab.
Evtl.auch die Fahrzeughöhe. Allerdings bei 100km/h erlaubter Spitze m.M.n.jetzt auch nicht so entscheidend.
Sonnigen weiterhin. Uwe

Tinduck am 27 Jan 2019 09:23:13

Hallo Walter,

die 0,7 T mehr des Iveco würde ich nicht als Problem sehen, der hat ja auch ein recht hohes zGG. Bietet Bimobil den 366 denn darauf an? Mir kommt da eigentlich nur der EX358 in den Sinn, oder der EX412 und EX420. Vorteil beim Iveco ist natürlich die bedingungslose Geländegängigkeit, da kommt ein Sprinter nur mit, wenn er bei Aigner, Iglhaut und Konsorten ordentlich aufgepeppt wird. Allerdings gibt es auch Leute, die sagen, dass er dafür auf der Strasse zu rüpelhaft ist. Ich würde auf jeden Fall alles, was in Frage kommt, probefahren. Ist bei Bimobil kein Problem, die gehn auch mit dir in die Kiesgrube, wenns um Geländetests geht.

Spritverbrauch, na ja... mit einem hohen Mobil oder Alkoven wirst Du da wahrscheinlich eh jenseits der 12 Liter liegen, und im Gelände geht das locker mal 2. Ist bei solchen Fahrzeugen eher kein Entscheidungskriterium. Man muss sich ja nicht mit dem serienmässigen Tank begnügen.

bis denn,

Uwe

scw2wi am 27 Jan 2019 11:52:33

Das ist jetzt wirklich interessant.

Gestartet habe ich meine Überlegungen, ob ich das Limit von 3,5to eher mit dem Sprinter oder Crafter Fahrgestell einhalten kann,
gelandet bin ich jetzt (nach einem Umweg über 4to Fahrgestelle) bei einem Iveco mit 5,5to (nach dem Motto: Wenn schon, denn schon).

Ich habe trotzdem noch eine Schleife zurück zu 3,5to gemacht und mir das VW T6 Fahrgestell mit 3,5to angesehen.
Da es etwas leichter ist als Crafter oder Sprinter bei 3,5to habe ich dort auch etwas mehr Luft nach oben,
aber die Kabine mit 2,1m Breite wirkt auf dem doch recht schmalen Fahrgestell zu groß und auch die Länge passt nicht so recht.
Ich habe auch kaum Beispiele von Aufbauten dazu gefunden, bis auf den Woelcke Autark T6.
Das wird wohl einen Grund haben.

Also bleibt es beim neuen Favoriten, dem Iveco,
und getreu dem Motto "wenn schon, denn schon" sollte es in diesem Fall der Achleitner Umbau (All-Road oder Off-Road) werden.

Zuerst aber noch die Frage: Gibt es jemanden, der von Sprinter auf Iveco umgestiegen ist und über die Fahreigenschaften berichten kann?

Frage an den Mod: Lässt sich der Titel noch anpassen,
von: Projekt Allrad-Camper - Vergleich Crafter vs Sprinter
auf: Projekt Allrad-Camper - Vergleich Crafter - Sprinter - Iveco
Danke

Walter

Sebastiane am 27 Jan 2019 12:48:15

Überlege dir genau was du denn tatsächlich vor hast mit deinem Fahrzeug.

Innerhalb Europas haben selbst wir mit unserem Ducato 4x4 noch nie das Problem gehabt irgendwo nicht durchzukommen (und ich suche bewusst nach Offroad Stellplätzen und Pisten). Es scheitert fast immer an der Größe des Fahrzeuges. (Island ist jetzt mal aussen vor).

So ein Allrad Sprinter von Oberaigner kann schon wirklich viel.

scw2wi am 27 Jan 2019 15:16:16

Hallo Sebastian,

danke für diesen Hinweis.

Ich kenne sowohl den Unterschied zwischen 20 und 30cm Bodenfreiheit als auch zwischen 2m und 3m Fahrzeughöhe, da ich beides bereits gefahren habe.
Es gibt keine eierlegende Wollmilchsau unter den Allrad-Campern, jedes Fahrzeug hat seine ganz spezifischen Eigenschaften.

Ich möchte mal eine Übersicht bekommen, was es so alles gibt und wo die Vor- und Nachteile liegen,
dann erst kann ich entscheiden, was am besten zu mir passt und wo ich Abstriche machen möchte.

Nur eines ist für mich komplett ausgeschlossen, es soll kein 10to LKW und auch nicht zu groß werden.
Breite möglichst nicht mehr als 2,1m / Höhe ca. 3m / nicht wesentlich länger als 6m

Daher auch die Frage zum Fahrverhalten eines 5,5to Iveco im Vergleich zum 4to Sprinter.
Eine Probefahrt bei bimobil werde ich sicher auch noch einplanen.

Da ich das Fahrzeug frühestens in 4 Jahren benötige,
und der Kauf, die 4WD-Aufrüstung und der Umbau zum Camper höchstens 2 Jahre dauern,
habe ich noch genug Zeit zur Planung.

Walter

Allradmobilist am 27 Jan 2019 16:24:52

Nur zur Vermeidung von Enttäuschungen: Eine Höherlegung ändert an der Bodenfreiheit eines Fzg. nichts. Der Abstand zwischen Achsen und Boden bleibt ja unverändert, wenn man Kabine und Fahrerhaus anhebt.
Was sich ändert, ist die Bauchfreiheit des fahrzeugs. Man kann also spitzere Kuppen überfahren als ohne Höherlegung, mehr nicht.

Die Bodenfreiheit ist in rauherem Gelände, wie streckenweise in Island, wesentlich wichtiger als die Bauchfreiheit. Letztere spielt eine eher untergeordnete Rolle. Weit wichtiger wäre noch ein möglichst geringer Überhang oder eine Heckabschrägung.

In diesem Sinne weiterere fröhliche Entscheidungsfindung! :D

Sebastiane am 27 Jan 2019 18:12:59

Allradmobilist hat geschrieben:Nur zur Vermeidung von Enttäuschungen: Eine Höherlegung ändert an der Bodenfreiheit eines Fzg. nichts. Der Abstand zwischen Achsen und Boden bleibt ja unverändert, wenn man Kabine und Fahrerhaus anhebt.


Genau deswegen eignet sich der 5t Sprinter auf meiner Sicht nicht fürs Gelände, da man nur mit sehr teurem Iglhaut Umbau größere Reifen aufziehen kann, welche maßgebend für den Abstand Achse-Boden sind.

Du hast vorhin die 3m Grenze angesprochen bez. der Höhe. Ohne Alkoven machbar, aber ohne Alkoven wird das Fahrzeug länger als 6m, ausser du kommst mit sehr wenig Komfort zurecht. Hier liegt der Nachteil vom "alten" Daily 4x4 welcher sehr hoch baut.

Hast du schon mal über einen Toyota HZJ oder einen Mercedes G Professional nachgedacht? Beide über aus robust und geländegängig, niedrig in der Höhe, so lassen sich auch 3m Aufbauten mit Alkoven realisieren und der Toyota kann 4t, der Mercedes 4,5 oder ich glaube sogar 5t.

Einziger wirklicher Nachteil: maximal ein kleiner Durchstieg von Kabine ins Fahrerhaus ist möglich.

Birdie am 27 Jan 2019 18:14:05

Beim Iveco gilt es noch zu beachten, dass dieses Jahr ein neues Modell rauskommt (4x4 bis 7 to, auch mit Hi-matic möglich, neue Radstände: 3.08, 3.48, 3.78 und 4.17 m, neue Vorderachse). Es gibt ebenfalls neu auch einen Lieferwagen im 4x4 Bereich (Radstände: 5.59, 5.99 und 7.15 m). Das alte Modell kann nicht mehr bestellt werden. Du musst wahrscheinlich auch mit einem höheren Fahrgestellpreis rechnen müssen. Neues wird erst im März/April bekannt sein.

Grüsse aus der Schweiz
Birdie

DirksBiMo am 27 Jan 2019 20:05:06

Genau deswegen eignet sich der 5t Sprinter auf meiner Sicht nicht fürs Gelände


….. dafür ist er auch nicht gemacht …. zumindest der Serienallrad von Oberaigner nicht.
Das ganze "firmiert" unter Schlechtwege Allrad.

Bei dem ganzen Gerede über das, was so ein Allrad vermeintlich kann, sitzt das größte "Hindernis" hinter dem Lenkrad.
Ich meine das überhaupt nicht böse … aber eines haben wir auf Island gelernt ….die meisten Ziele haben wir problemlos mit unserem OA Serienallrad erreicht und limitiert wird das meist durch das können des Fahrers.
Die Isländer fahren da mit Sprinter Allrad Bussen … ich glaube das sind 16 Sitzer … rum.
--> Link
In den Furten ist der Allrad Antrieb das geringste problem ….das ist eher die Wassertiefe …. der 5 Tonnen Allrad Sprinter hat eine angegebene Wattiefe von 62 cm …. wenn der Fluss 80 cm Tiefe hat nützt der vermeintlich tolle Antrieb auch nichts.
Und die wirklich "Hardcore" Strecken will man eh nicht mit einem Sprinter oder Iveco mit Wohnkabine fahren …. wenn man das möchte, macht eher ein entsprechendes Fahrzeug spaß.
Letztendlich schafft man sich mit dem Allradantrieb zwar ein tolle Grundlage, tatsächlich wird man die Technik aber vermutlich nur deutlich unter 10 % der Gesamtnutzung des Fahrzeuges benötigen.
Wir haben uns damals gegen den Iveco aufgrund des besseren Fahrkomforts für den Sprinter entschieden.
Bisher war die Entscheidung genau richtig.
Gruß
Dirk

scw2wi am 28 Jan 2019 00:47:27

Hallo Allradmobilist,

wenn man das Fahrzeug z.B. um 5cm höher legt, und dann entsprechend größere Reifen montiert,
kann man sehr einfach ca 2cm Bodenfreiheit mehr erreichen.
So kommt man beim Sprinter also von 20 auf 22cm, immerhin etwas.

Bocklet und Exploryx machen bei ihren Kabinen eine deutliche Heckabschrägung,
bimobil und Woelcke leider etwas weniger, aber ev. kann man sich das auch zusätzlich wünschen.


Hallo Sebastian,

meine Wunschkabine hat keinen Schlafalkoven, sondern nur einen Stauraum-Alkoven.
Beim Sprinter komme ich auf 2,9m Höhe und 6,2m Länge,
beim Iveco wären es dann 3,1m Höhe aber nur 6,1m Länge, da die Fahrerkabine kürzer ist.
Das Heck-Doppelbett wird am Tag übereinander verstaut
und verstellt nach dem ausziehen eine der beiden Sitzbänke.
Der Tisch und die Küche bleiben voll erreichbar.

Ich habe vorhin das Fahrgestell des VW T6 durchgerechnet, den Toyota und Mercedes G noch nicht.
Für eine etwas kleinere Kabine wären wohl alle 3 durchaus machbar,
aber meine Wunschkabine mit 3,7m Länge benötigt wohl doch ein etwas längeres Fahrgestell.
Es gibt zwar den G auch mit 3 Achsen, aber das habe ich auch noch nicht im Detail betrachtet.
Der kleine Durchstieg würde mich vermutlich am wenigsten stören.


Hallo Birdie,

der neue Iveco sieht jetzt nicht so schlecht aus bezüglich der Daten.
Der Komfort auf der Straße wird mit der Einzelradaufhängung sicher steigen,
Bodenfreiheit, Wattiefe und Böschungswinkel sind weiterhin OK,
eine Steigfähigkeit von 100% (45°) habe ich noch nie benötigt, 60% (31°) werden auch ausreichend sein,
etwas schade ist natürlich die geringe Verschränkung, aber dafür hat man ja die Sperren.
Wenn die Rahmenhöhe etwas niedriger wird, habe ich auch nichts dagegen.
Mal schauen, was Achleitner aus dem neuen Fahrgestell machen wird.

Den Preis habe ich bisher in allen meinen Überlegungen komplett ausgeklammert, und zwar ganz bewusst.
Ich werde in der Pension hoffentlich noch viele lange Reisen machen,
und das möchte ich mit dem Fahrzeug machen, das meine Anforderungen am besten erfüllt,
und nicht mit dem, das am günstigsten war.
Mir sind die Preise aber wohl bekannt, also wenn es dich interessiert:
83 k€ für Wohnkabine mit ausreichend Extras
60..80 k€ für Fahrgestell
15..20 k€ für Zusatzoptionen beim Fahrgestell (Automatik, Klimaanlage, Airbags, stärkerer Generator, ...)
05..15 k€ für 4WD-Aufrüstung
ca 200 k€ in Summe, und wenn es dann weniger wird, habe ich auch nichts dagegen


Hallo Dirk,

ich habe mal einen mehrtägigen Allrad-Kurs besucht, da lernt man mit seinem Fahrzeug umzugehen.
Bei einer 60cm tiefen Furt würde ich vermutlich umdrehen, auch wenn ich mit einem Iveco unterwegs bin.
Dazu fehlt mir derzeit noch der Mut, aber vielleich kommt das ja noch.
Die Hochland-Pisten in Island und die Baviaanskloof in Südafrika waren bisher meine anspruchvollsten Strecken,
und die Ost-Route auf den Mt.Kenia meine schönste.

Du schreibst zwar, dass du mit dem Sprinter zufrieden bist, und das wäre ich vermutlich auch,
du kannst aber nicht wissen, ob du mit dem Iveco nicht genauso zufrieden gewesen wärst.


Erst wenn jemand vom Sprinter auf den Iveco umgestiegen ist (oder natürlich auch umgekehrt),
dann kann er wirklich beurteilen, wie die beiden Fahrzeuge im Vergleich sind.
Das wäre dann aber immer noch kein Vergleich zum neuen Iveco, der ja wieder komplett anders sein kann.
Wie auch immer, das Thema bleibt für mich noch etwas länger spannend.

Walter

emil77b am 28 Jan 2019 03:39:38

Moin Walter,

was willst Du denn für "Geländefahrten" unternehmen ??

Ich sehe dass so, Wohnmobil und Geländetauglichkeit, stehen sich iwi konträr gegenüber.
Wenn Du Gelände meinst, und willst, sollte es ggf. ein Jeep Wrangler, 4" höher und weiter modifiziert sein, Toyota Landcruiser, oder ein Expeditionsfahrzeug.
Wenn Du mit dem Mobil unwegsame Wege fahren möchtest, zB. Rückewege, im flachen Land, wirst Du mit schon fast jedem HA-Antrieb mit Sperre, überall durchkommen.
Wenns damit in Länder mit schlechter infrastruktur geht, Du Wege fahren möchtest, welche sich durch bergige Gegenden winden, ggf. geröllig sind, oder auch nur 20° Seitenneigung haben, wirds eher nichts.
Dort wo mit Radladerähnlichen Fahrzeugen gespurt wurde, kommt kein 0815 Allradfahrzeug durch. Das gilt ebenso bei Schneeverwehungen bis Stoßstangenhöhe, oder drüber, Feinsandstrecken, und so weiter.
Wenn ich Radstand 3.50 oder länger lese, damit kommst Du nicht mal eine überall anzutreffende, eng gewundene, Serpentinenstrasse hoch, ohne in jeder Kehre zurückzusetzen. Was ist fürs Bergab geplant, wenns heftig wird, Untersetzung, Retarder ??
Nur mal noch ein paar Sachen angesprochen, Untersetzung, Kabine mit 3-Punktaufhängung, Reifenprofil, last but not least, das Zweiarmige Steuerungspersonal .. Erfahrungen, Kenntnisse, Mentalität ..
Grundsätzlich ist meine Meinung, je kürzer, desto besser, Exp.-Mobile ausgeschlossen, Nur bist mit denen Größentechnich oft erschossen, ausserdem, wer will sowas.
100 Prozent hoch, aja .. das wird genauso nix. kannst Du glauben oder nicht. Bei 100 Prozent runter, pack ne Ersatz-Unterhose ein, mein Rat :lol:
Fahr zur "Abenteuer Allrad" und schau Dich um. Guck ins Allradforum rein. Unnd, ganz wichtig, wenns doch bischen mehr Geländefahren sein soll, kauf Dir ein Auto zum üben, sonst liegt die Fuhre eher im Graben, als Dir lieb sein wird, bzw. jeder Ur-Panda 4x4. ist schneller am Ziel.
Schau Dir des Users Gogolo Mobil an, sehr interessanter Kompromiss, meiner Meinung nach.
Da geht schon was ... Alle anderen mit ähnlichen Fahrzeugen seien bitte nicht beleidigt :)
Ein T4 oder T5 Synchro, ist sicherlich auch eine gute Wahl, wenn man auf Grösse verzichten kann.
Bei Alleinfahrten, in Siedlungsarme Gebiete, solltest Du Dir bei 7m Sprinter und Co, ggf. auch Gedanken darüber machen, wo Du geeignetes Bergegerät unterbringen kannst, Sandbleche etc. anbringen kannst. Kompressor, Moppel, 2 Ersatzreifen ( nicht Ersatzräder) .. und und und
Zusammenfassend mein Rat, erst mal einen Plan machen, ggf. auch mit einem der in Frage kommenden Fzg. anfangen, und schauen wo es hingeht, ggf. umsatteln.
Deine Eingangsfrage wird Dir sicherlich keiner genau beantworten können.

Lieben Gruss vom Emil

Allradmobilist am 28 Jan 2019 06:24:40

Hallo Walter,

scw2wi hat geschrieben:...wenn man das Fahrzeug z.B. um 5cm höher legt, und dann entsprechend größere Reifen montiert, kann man sehr einfach ca 2cm Bodenfreiheit mehr erreichen. ...

Sofern eine solche Umbereifung möglich und zulässig ist, hast Du natürlich recht.

...Bocklet und Exploryx machen bei ihren Kabinen eine deutliche Heckabschrägung,
bimobil und Woelcke leider etwas weniger, aber ev. kann man sich das auch zusätzlich wünschen...

Ja, bei Woelcke kann man sich seine Kabine ganz nach Wunsch abgeschrägt bauen lassen. Haben wir gemacht - was sich bereits mehrfach bewährt hat, vor allem in Island. :)

Ulf_L am 28 Jan 2019 07:24:43

scw2wi hat geschrieben:[...]
Es gibt zwar den G auch mit 3 Achsen, aber das habe ich auch noch nicht im Detail betrachtet.
Der kleine Durchstieg würde mich vermutlich am wenigsten stören.
[...]


Hallo Walter

Beim Mercedes G 6x6 würde ich die Betrachtung bei der Preisliste beginnen, dann hört die Betrachtung vermutlich recht schnell wieder auf :D .

Gruß Ulf

Sebastiane am 28 Jan 2019 11:12:53

Der G 6x6 ist unbezahlbar.

Zwei Fahrzeuge sind mir noch in den Sinn genommen:
Mitsubishi Fuso
Und die Umbauten dieser Firma hier --> Link

Ich selbst war zwar noch nie außerhalb von Europa, aber habe mich subjektiv in ärmeren Ländern wie Rumänien oder im Süden Italiens Wöhler gefühlt in unserem etwas älterem Fahrzeug. Was ich damit sagen will (bzw. durchaus als Frage in die Runde) ist der Sympathie-Faktor mit einem komplett neuem Iveco Daily nicht so hoch wie mit einem alten 40-10

babenhausen am 28 Jan 2019 11:47:26

Was ich damit sagen will (bzw. durchaus als Frage in die Runde) ist der Sympathie-Faktor mit einem komplett neuem Iveco Daily nicht so hoch wie mit einem alten 40-10



Da ist vollkommen unerheblich welches Auto du fährst.
Du musst sehr reich sein denn, du kannst Reisen ,musst nicht arbeiten, und besitzt auch mit einem älteren Fahrzeug etwas das dein gegenüber sein Leben lang nicht durch Arbeit leistbar wird.dazu noch ausgestattet mit Wohn und Küchenutensilien die in gewissen Regionen einfach nur (unermesslichen)Reichtum bedeuten.
Kritisch kann das in Gegenden werden in denen eine Ak Standartausstattung eine Ziegenhirten ist

kiteliner am 28 Jan 2019 14:17:28

Interessefrage:
Welche mil. Fahrzeuge werden denn jetzt in großer Stückzahl mit Luftfederung eingekauft?

babenhausen am 28 Jan 2019 14:41:53

Die Bw stellt auf ATL um, mit Iso Containeraufnahmen sowie BdF Brücken für zeitgemäße Logistik(6x4 und 8x8)

Teils als taktische Fahrzeuge ( geschützt) im Bundesbesitz. Teils über Bw Fuhrparkservice als Leasingfahrzeuge

DirksBiMo am 28 Jan 2019 15:25:43

--> Link …. der Sprinter kann ne ganze Menge … so ab 2:30 :wink:


Du schreibst zwar, dass du mit dem Sprinter zufrieden bist, und das wäre ich vermutlich auch,
du kannst aber nicht wissen, ob du mit dem Iveco nicht genauso zufrieden gewesen wärst.


.... eine ziemlich gewagte Annahme von Dir :wink: ..... Du darfst glauben, dass wir das eingehend für unser Nutzungsverhalten abgewogen haben.


ich habe mal einen mehrtägigen Allrad-Kurs besucht, da lernt man mit seinem Fahrzeug umzugehen.

.... tja ... das erste Üben haben wir dann ja vermutlich am gleichen Ort in Langealtheim absolviert ...... oder auch in Fürstenau,.

Erst wenn jemand vom Sprinter auf den Iveco umgestiegen ist (oder natürlich auch umgekehrt),
dann kann er wirklich beurteilen, wie die beiden Fahrzeuge im Vergleich sind.



.... kann so sein ..... trifft evtl. für Dich zu :wink: ..... wir haben das anders gelöst.

Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole … es sicherlich ein Thema ob man tatsächlich mit einem 3,10 Meter - 3,45 hohen Sprinter, Iveco oder was weis ich für einem Fahrgestell
über Islands Hardcore Pisten fahren möchte.

Wenn man das gerne machen möchte irritiert eher die Frage nach einem Serienallrad Crafter …. ich glaub ja eher, dass das Konzept dann ein ganz anderes sein muss.

Evtl. hilft dann ja als Winter Zeitvertreib der Kanal von Micha und Christin weiter.

--> Link

Michael hat neben dem Sprinter auch noch einen Jeep zum Campen umgebaut.

Gruß

Dirk

kiteliner am 28 Jan 2019 15:30:08

Sorry, was ist ATL?
Fuhrparkservice würde ich jetzt mal eher nicht als Maßstab betrachten.
Die sollen zwar auch im Einsatz genutzt werden, sind aber eher "Straßenfahrer".
So weit ich weiß sind bei GTF (geschützte Transportfahrzeuge) und UTF (ungeschützte Transportfahrzeuge) in den 5to und 15to Ladeklassen derzeit MAN (und Konsorten mit den HX- und SX Fahrgestellen im Rennen) mit Schrauben- oder Blattfedern, teilweise wohl auch IVECO mit dem Trakker mit verschiedenen Blattfedern oder Teilluftfederung.
Auch Zetros hat Blattfedern.
Andere habe ich derzeit noch nicht gesehen, aber vielleicht weißt du ja mehr.

scw2wi am 28 Jan 2019 22:09:15

Hallo Emil,

ich habe schon wesentlich mehr brauchbare Hinweise zu meiner Eingangsfrage erhalten
als ich mir in dieser kurzen Zeit erhofft hatte - liegt wohl auch an diesem guten Forum hier.

Ich fahre ungern Wege mit zu viel Seitenneigung, 20° sind mir bereits zu viel.
Militärstraßen in Italien und Frankreich bin ich bereits gefahren, und musste auch in jeder Kurve reversieren.
Ich würde es aber trotzdem jederzeit wieder machen, wenn ich mal wieder in der Nähe bin.

Das Thema mit der 3-Punktaufhängung der Kabine würde ich gerne noch weiter im Detail diskutieren,
davor sollte aber die Entscheidung für das Fahrgestell fixiert sein.
Untersetzung ist für mich eigentlich Pflicht, der Sprinter hat die ja wenigstens, dem Crafter fehlt sie.
Retarder kommt auf's Gewicht an, und genau da bin ich ja noch am entscheiden. Mehr als 5,5to wird's aber nicht werden.
Wer den Retarder hat, der schwört darauf, wer ihn nicht hat, hält ihn für verzichtbar.

Ich werde später wohl auch noch verraten, welches Fahrzeug wir derzeit fahren.
Es ist auf jedenfall ein 4,5to 6x6 - also wer sich etwas auskennt, kann es bereits erraten.
Ich möchte aber die Diskussion trotzdem noch unvoreingenommen weiterführen,
da ich mich sonst von Anfang an zu sehr auf etwas ähnliches fixieren lasse.

Und ja, mit jedem neuen Fahrzeug muss man erstmal etwas üben, aber dafür gibt es ja genug Gelegenheit.


Hallo Ulf,

ich habe zwar vorhin gesagt, dass ich den Preis noch ausklammern möchte,
aber wenn es weit über 200k€ wird, dann höre ich mit dem ausklammern auch wieder auf.


Hallo Sebastian,

der Ford mit Hochdach sieht nicht schlecht aus, ist aber nicht ganz nach unserem Geschmack (zu amerikanisch).
Das Fahrzeug soll nicht nur zu uns passen, es soll uns auch gefallen, und es muss nicht unbedingt zu ausgefallen sein.
Genau aus diesem Grund haben wir auch nie den Fiat 4x4 ins Auge gefasst,
obwohl es Leute gibt, die auch dieses Auto mögen (nur wir eben nicht, ist aber mehr Bauchgefühl als konkrete Fakten).

Nach all den Hinweisen sind immer noch ein aufgerüsteter Sprinter und ein Iveco im Kampf um Platz 1,
und der Crafter hat derzeit den Platz 3 für sich gepachtet.


Hallo Dirk,

ich bin aus Wien und habe keinen Kurs in D besucht, also nix mit gleichem Übungsgebiet.
Auch in A gibt es Lehmgruben als Trainingsgelände.

Ein Serien-Crafter war für mich nie das Ziel.
Sowohl Crafter als auch Sprinter würde ich umrüsten lassen,
nur beim Iveco wäre die Aufrüstung ev. nicht notwendig.
Beim alten Iveco gab es die Automatik aber nur beim Achleitner-Modell.
3,1m Höhe ist ebenfalls ein Limit für mich, 3,45m Höhe ist ein No-Go.
Daher plane ich auch nur einen Stau-Alkoven und keinen Schlaf-Alkoven.


Da sich der Titel nachträglich nicht mehr ändern lässt,
werde ich für Fragen zum Iveco wohl einen neuen Thread aufmachen müssen.

Walter

wolfherm am 28 Jan 2019 23:00:57

Ich kann den Titel anpassen. Was hättet du denn gerne dort stehen?

scw2wi am 29 Jan 2019 00:43:52

Frage an den Mod: Lässt sich der Titel noch anpassen,
von: Projekt Allrad-Camper - Vergleich Crafter vs Sprinter
auf: Projekt Allrad-Camper - Vergleich Crafter - Sprinter - Iveco
Danke

Walter

emil77b am 29 Jan 2019 02:20:12

Hallo Walter,

es bleibt spannend :)
Trotz allem denke ich, dass in erster Linie die persönlich angestrebten Ziele für eine Fahrzeugentscheidung, zu berücksichtigen sind.
So ich Vids von Maira Stura Kammstraße, Theth, gesehen habe, Hinweise auf Langenaltheim oder Fürsten Forest fand .. schön Gegenden und/oder Hardcoregelände, könnte man vll. sagen.
Mal schauen, ob wer so ein Reihumwechsel durch hat, Dir Tips geben kann. Ich kanns mir fast nicht vorstellen.

Gruss vom Emil

Sebastiane am 29 Jan 2019 07:51:15

Was mich pers. etwas bei Iglhaut und Achleitner stören würde ist der Exotenstatus.
Ich sehe es an unserem Ducato welcher bei Dangel in Frankreich umgebaut wurde nur nun "erst" 14 Jahre alt ist, Ersatzteilpreise sind übertrieben teuer und lassen lange auf sich warten, bzw. gibt es für das Untersetzungsgetriebe gar keine mehr.

Die beste Ersatzteilversorgung sehe ich beim alten "Scam" Daily 4x4 da dieser auch beim Militär in untersch. Ländern eingesetzt wurde. Auch der neue Daily hat etwas zu dem man Leiterrahmen sagen könnte, aber der Sprinter bleibt trotz Iglhaut Umbau ein Sprinter, einzig der Sprinter 6x6 von Oberaigner (hatten wir den schon?) bekommt einen verstärkten Rahmen.

Zum Kabinenlagerung, den massiven Hilfsrahmen mit Drei Punkt Aufhängung gibt es eig. gar nicht mehr bei Reisefahrzeugen, einzig LKW haben noch einen Federgelagerten Hilfsrahmen, aber alles unter 7,5t hat die GFK Kabinen direkt auf dem Fahrgestell montiert über sie Metallverstärkte Bodenplatte des Aufbaus. So z.B. bei Bimobil oder auch bei Tartaruga welche unsere Kabine gebaut haben.

kiteliner am 29 Jan 2019 08:48:42

Ersatzteilversorgung ist sicherlich ein wichtiger Punkt, zusammen mit der Frage: Nehme ich ggf. E-Teile und Werkzeug mit um mir selbst helfen zu können. Ersatzreifen, Wagenheber, ... wiegen einiges und brauchen Platz.

babenhausen am 29 Jan 2019 09:01:31

Die Frage nach gewissen E-Teilen stellt sich nicht.
Bist du im Offroad Bereich wird kein ADAC kommen und Reifen wechseln,entweder du hilfst dir selbst oder du lässt den Techniker nebst Werkzeug einfliegen,nur eine Frage der Kosten und Zeit :lol:
Oder du verschimmelst im Busch

Bei längeren Reisen kommen noch Teile wie Filter,Keilriemen etc,bei neueren Fahrzeugen darf man auch über ein Steuergerät nachdenken dazu.

kiteliner am 29 Jan 2019 09:12:55

Ja babenhausen,
aber wenn man so extrem unterwegs sein will, das man wirklich fernab jeder Hilfe ist und sich wirklich ausschließlich selbst helfen muss, stellt sich die Frage nach einem 3,5to Fahrgestell nicht. Wenn man mit jedem Kilo an Fahrzeug und Aufbau kämpfen muss, um überhaupt die Zulassung zu erhalten, wird es mit Expeditionen nichts.
Dann brauch ist auch mehr als 20l Wasser. Dann habe ich auch deutlich mehr als 100l Kraftstoff dabei. Spaten, Schaufel, Säge, Axt, ein komplettes E-Rad, ggf noch eine weitere Decke. Sandbleche, alle Filter mindestens ein Mal, alle Flüssigkeiten für das Fahrzeug.....Da braucht man sicherlich nicht zwingend ein LKW, aber sicherlich keinen 3,5to.

cbra am 29 Jan 2019 09:17:30

ich glaube gelesen zu haben (weiter oben) dass sich der TE von den 3,5t bereits verabschiedet hat

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