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anhaengerkupplung

USA Januar 2019 von LA nach San Francisco über Las Vegas 1, 2


Bakerman am 25 Jan 2019 11:11:28

Ein Traum ging in Erfüllung , eine Rundreise mit der H.D.Electra Glide und einem über 10m WoMo!



Hallo , leider fehlt mir die Zeit hier einen kompletten Reisebericht einzustellen .
Die Reise die wir in den letzten drei Wochen unternommen haben wäre es auf jeden Fall Wert gewesen, aber ich möchte Euch wenigstes ein paar Eindrücke schildern , die wir aus diesem wunderbaren Land mitgenommen haben haben.
Am 04.Januar ging es los , nach LA , dort in einem Hotel zwei Nächte verbracht , so dass wir einen kompletten Tag zur Besichtigung hatten , natürlich zu wenig , aber die Highlights haben wir gesehen. Die Beiden Frauen ( meine Frau und Tochter ) dann weiter mit einem dicken SUV und wir Männer mit je einer dicken Harley. Das Ziel an diesem Tag ein kleines Motel 50km hinter Palm Springs . Die Frauen auf direktem Weg wegen des Shoppings und wir erst auf der 1 südlich und dann durch die Berge , so dass wir erst gegen 21:00 Uhr ankamen .Am darauffolgenden Tag durch die Mojave Wüste nach Las Vegas . Höchst beeindruckend mal so 100 Meilen nur gerade aus zu fahren, durch eine uns völlig ungewöhnliche und faszinierende Landschaft . Dann zwei komplette Tage in Las Vegas ,in dieser einmaligen Stadt ohne unser Ziel , Millionär zu werden , erreicht zu haben . Die Stadt ist wie ein Traum und David Copperfield hat mit seiner Show dazu beigetragen .
Die Motorräder und den SUV abgegeben und gegen ein beeindruckendes Wohnmobil getauscht . Ich habe im ersten Moment befürchtet , dass mir unserer "kleine Dethleffs Globetrotter XLi" nie wieder gefallen wird , wurde dann aber von Tag zu Tag eines besseren belehrt ! Nicht dass wir mit dem Teil irgendwelche Probleme hatten , es ist ja alles größer und weiter ( wie das Land ) , aber alles was klappern kann, klappert und alles was lose gehen kann , geht lose. Es ist bei diesen Teilen nicht der Weg das Ziel , nein man hat am Ziel sein Haus dabei ! Nicht wintertauglich waren wir bis zu 3900 m hoch und bei 12 Grad minus waren dann hinten 30 Grad und vorne 12 Grad ! Bei der Einweisung bekommt man gesagt , dass man gerade bei kälteren Temperaturen morgens ehe man losfährt den Motor eine halbe Stunde laufen lassen soll , oder den Generator durchlaufen lassen soll . Bei uns wären wir glaube ich , nicht nur von jedem Camping Platz geflogen , sondern wären bei unserer zur Zeit herrschenden Umwelt Hysterie, schon eingesperrt worden .Wir sind in den elf WoMo Tagen ca 5000 km gefahren , von Nationalpark zu Nationalpark haben unglaubliche Landschaften gesehen , nur nette , hilfsbereite Leute getroffen! Die meisten sind sehr Stolz auf ihr Land und vermitteln uns völlig anderen Eindruck wie er hier von diesem Land gezeichnet wird . Die meisten Menschen leben wesentlich einfacher und was uns besonder aufgefallen ist man bemerkt 0 Aggressivität es geht alles entspannter und ruhiger zu . Wir haben sehr wenig Polizei gesehen , was auch an dem Haushaltsstreit liegen kann , der uns wiederum zu Gute kam ! Wir haben für keinen einzigen ( außer Antelope Canyon ) Eintritt bezahlen müssen , die Schranken waren alle oben . Meist war ein freundlicher Mensch da ,hat uns ein paar Hinweise gegeben und durch gewunken.

Fazit : Wir hatten eine Super Zeit , leider natürlich viel zu kurz und alles ziemlich teuer , Benzin ist zwar preiswerter aber da die Dinger auch ein Haufen verbrauchen , kommt man auch nicht unter 200 ,- Dollar von der Tankstelle weg. Wir sind nun zwar nicht gleich USA Fans geworden und müssen auch nicht gleich wieder hin , aber ich möchte auch keine Stunde in den letzten drei Wochen missen .Sollte jemand eine Frage haben bin ich grene Bereit einen Antwort zu geben , bitte schickt mir eine Mail oder per PN .
Frank












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TiborF am 25 Jan 2019 11:30:09

Das war bestimmt ein Traumurlaub, mir fehlt ja jede Vorstellung von so einer Reise und so kommen Deine Bilder gerade recht.
Wunderschön. Daran werdet Ihr euch sicher ein Leben lang erinnern.

Solltest Du noch mehr Fotos haben, immer her damit. Sind ja immer voll Begierde darauf.

Die Vorbereitungen auf diesen Urlaub haben sicher sehr viel Mühe gemacht oder ? Da gibt es ja doch viel zu organisieren und buchen vorher.

Die Erfahrungen, die ihr machen durftet, werden euch jetzt Zeit Eures Lebens begleiten.

wolfherm am 25 Jan 2019 11:35:51

Toller Urlaub.

Lancelot am 25 Jan 2019 12:41:40

Toller Urlaub - tolle Fotos ... :daumen2:

Weckt Erinnerungen, wir haben so ne ähnliche Tour (aber Harley + PKW) vor 20 Jahren gemacht.
Uns haben auch die Wüstenlandschaften sehr beeindruckt :ja:

RichyG am 25 Jan 2019 14:11:50

TiborF hat geschrieben:Die Vorbereitungen auf diesen Urlaub haben sicher sehr viel Mühe gemacht oder ? Da gibt es ja doch viel zu organisieren und buchen vorher

Wir haben uns das vor einigen Jahren über die Fa. CANUSA organisieren lassen. Die Campsites haben wir uns selbst gesucht. Aber Linienflüge, Wohnmobil, Transfer und fünf Hotelbuchungen waren top organisiert.

BeateR am 25 Jan 2019 15:12:48

Hallo,
Tolle Bilder!

Wir machen solche Reisen seit vielen Jahren fast jedes Jahr in USA und Kanada, immer mit Womo. Und jedesmal entdecken wir neue highlights. Inzwischen kenne ich den Westen Amerikas fast besser als Deutschland.

Ich wundere mich nur, dass bei Frank der "Amerika-Virus" anscheinend nicht zugeschlagen hat. :-o

Beate

morcenx am 25 Jan 2019 15:39:25

Hallo Frank, tolle Fotos von einer tollen Reise.
Wir planen für den kommenden Herbst auch eine Tour durch die Nationalparks. Ich freu mich schon wahnsinnig darauf. Von Denver nach San Francisco soll es bei uns gehen, über Arches NP, Canyonlands, Zion NP, Bryce Canyon, Antelope Canyon, Las Vegas, Death Valley, Küstenstraße nach San Francisco.
Google Maps zeigt ca. 2500 miles an, was uns ziemlich sportlich erscheint für knapp drei Wochen. Eure 5000 km in elf Tagen waren da ja noch heftiger. Eigentlich ist das Stoff für drei bis vier Reisen. Viel interessantes muss liegen bleiben: Monument Valley, Navajo Homelands, Grand Canyon, Yosemite NP...
Wart ihr mit dem Vermieter zufrieden? Kommt man mit einem so großen Fahrzeug problemlos überall hin? Mir scheinen die Straßen in den NPs teilweise ziemlich eng und kurvig zu sein (Google).
In manchen Reiseführern wird empfohlen, sich bei den Campsites schon tagelang vorher anzumelden – ist da nötig? Das schränkt einen schon etwas ein.

Grüße von Uli

clamat am 25 Jan 2019 19:26:32

Hi,
Und für alle, die in Las Vegas sind:
Besucht unbedingt das nahe gelegene Valley of Fire. Es wird gerne übersehen und ist einfach nur fantastisch.
--> Link
LG
Claudia

BeateR am 25 Jan 2019 21:53:45

Au ja, damit hat Claudia absolut Recht. Das ist ein wunderschöner State Park.

Beate

BeateR am 25 Jan 2019 21:59:35

Hallo Uli,

plant Ihr diese Tour für den Herbst 2019? Weil dann wirds wirklich Zeit.
Es stimmt nämlich: der Südwesten der USA ist seit ein paar Jahren total überrannt. Du musst wirklich jeden Campingplatz in den Nationalparks vorbuchen, und zwar nicht erst ein paar Tage vorher, sondern SOFORT wenn das Buchungsfenster aufmacht. Z.B. im Arches und im Yosemite sind sämtliche Stellplätze innerhalb von Sekunden nach Öffnung des Buchungsfenster ausgebucht.

Wenn Dir Google für Deine Tour 2500 Meilen anzeigt dann kannst Du leicht mit 3000 Meilen rechnen. Allein schon durch die Zufahrten zu den CG, zum Supermarkt etc. Das läppert sich.

Die Strassen in den Nationalparks sind dagegen sehr gut zu befahren. Sie sind genauso breit wie ausserhalb, also auch mit dem Womo leicht möglich. Ihr werdet ja wahrscheinlich nicht gerade ein 30 ft mieten, sondern eher ein 22-23 ft, das reicht für 2 Personen leicht aus.

Wir sind jedes Jahr in USA und Kanada mit dem Wohnmobil unterwegs. Den Südwesten kenne ich inzwischen besser als Deutschland. Wenn Du also Fragen hast, gerne.

Beate

morcenx am 25 Jan 2019 23:50:23

Danke schon mal Beate für die Tips.
Ich hätte auch gerne schon längst gebucht, aber die Urlaubskoordination ist noch nicht komplett. Wir wollen mit vier Personen (2 Paare) ein mittelgroßes RV nehmen, so 23-25 ft. Das müßte gehen, wir haben das vor zwei Jahren in Kanda ausprobiert (Vancouver - Banff - Jasper). Während des Fahrens reicht es allemal und ansonsten wollen wir uns natürlich möglichst nicht im Fahrzeug aufhalten :razz: .
Valley of Fire hab ich mir schon notiert - es wird immer mehr. Yosemite lassen wir aus, das geht nicht mehr.
Wenn ich noch Fragen hab mache ich den Thread wieder auf.

...Uli

morcenx am 26 Jan 2019 00:07:55

Wie sieht es eigentlich mit Tieren dort aus. Also ich meine die Tiere in freier Natur - z.B. Klapperschlangen. Gibts da Verhaltensregeln, wie bei den Bären in Kanada? Oder ist das kein Thema.

BeateR am 26 Jan 2019 12:02:30

Hallo Ulli,
kennt Ihr Euch wirklich so gut, dass Ihr ein paar Wochen im engen Womo aushaltet? Wie macht Ihr das denn mit dem Schlafen? Wechselt Ihr ab, wer in den "guten Betten" schlafen darf? Denn oben im Alkoven oder auf dem umgebauten Bett von der Essecke ist es ja fürchterlich unbequem.
Und bis 4 Mann früh durch die Dusche kommen? OMG. Gerade die schönsten Campingplätze haben ja keine Duschen und WC.

Bei 4 Mann werdet Ihr wahrscheinlich auch jeden Tag dumpen müssen. Und beim Fahren müssen ja immer 2 Mann hinten (unbequem) sitzen und haben keine Aussicht.

Aber da Ihr das ja kennt, muss es ja klappen!

Ja, es gibt Tiere, es gibt auch Schlangen. Aber die reissen aus bevor Du sie siehst. Ich haben bei xxx-Camperrreisen noch keine Schlange gesehen, aber Dear, Büffel, Bären, Kaninchen, Erdhörnchen, etcetc.

Viel Spass beim Planen
Beate

RichyG am 26 Jan 2019 12:05:39

Mit offenen Augen, festen Schuhen und wachen Sinnen in der Natur bewegen. Schlangen greifen von sich aus keine Menschen an. Sie verschwinden in der Regel beim Annähern, sonnen sich aber gerne auf freien Stellen wie Wanderwegen.

FastFood44 am 26 Jan 2019 12:29:45

TiborF hat geschrieben:Die Vorbereitungen auf diesen Urlaub haben sicher sehr viel Mühe gemacht oder ? Da gibt es ja doch viel zu organisieren und buchen vorher.
Die Erfahrungen, die ihr machen durftet, werden euch jetzt Zeit Eures Lebens begleiten.


Solch eine Reise haben wir 1994 gemacht.
Vom Enschluss genau diese Reise zu machen bis zum Abflug: 10 Tage!
Nein, da muss man nicht viel organisieren und planen.
ABER manche Menschen haben das Bedürfnis alles haarklein zu planen.
Somit kann man da sicherlich auch monatelang planen :lach:
Reisepass, Visum, Geld und Gepäck.
Flug buchen und Gefährt, eventuell die erste Unterkunft. Fertig!

Du hast Recht, solche Reiseerlebnisse begleiten einen das ganze Leben.
Ich war damals 23 und das war mein erster Flug überhaupt.
Nun ist meine Nichte 22 und macht dieses Jahr so eine Tour - da werden Erinnerungen wach.

RichyG am 26 Jan 2019 13:18:58

Wichtig für die Planung: Die meisten WoMo-Vermietstationen verlangen eine Übernachtung nach Landung vor Übernahme des Fahrzeugs!

womifahrer am 26 Jan 2019 14:05:41

BeateR hat geschrieben:Hallo,
Tolle Bilder!

Wir machen solche Reisen seit vielen Jahren fast jedes Jahr in USA und Kanada, immer mit Womo. Und jedesmal entdecken wir neue highlights. Inzwischen kenne ich den Westen Amerikas fast besser als Deutschland.

Ich wundere mich nur, dass bei Frank der "Amerika-Virus" anscheinend nicht zugeschlagen hat. :-o

Beate

Hallo,wundert mich auch,haben bisher 3 Rundreisen Nordamerika und eine Südamerika gemacht,,,,organisiert,,,und haben den ,,Virus USA,,nach wie vor immer wieder ,gerade wenn man die Bilder sieht wo mann selbst überall war.

BeateR am 26 Jan 2019 15:12:06

FastFood44 hat geschrieben:Solch eine Reise haben wir 1994 gemacht.
Vom Enschluss genau diese Reise zu machen bis zum Abflug: 10 Tage!
Nein, da muss man nicht viel organisieren und planen.
.



Tja, das ist ja nun auch schon eine Generation her. Und damals sind (und konnten) wir auch noch ohne Planung losfahren. Aber inzwischen hat sich sehr viel verändert. Ohne Vorbuchung wirst Du in der Saison und in den Nationalparks oder sonstigen interessanten Stellen kein Zimmer und auch keinen Campingplatz mehr bekommen. Es ist einfach alles überrannt.

Wenn ich nur lese, welcher Aufstand z.B. bei der Buchung eines Campingplatzes im Yosemite gemacht werden muss: Da sitzen die Leute zu Dritt oder mehr vor dem Computer, jeder hat ein paar Fenster geöffnet mit jeweils einem Stellplatz. Und sobald das Buchungsfenster aufmacht, drückt jeder bei allen Fenstern auf "Buchen". Und mit viel Glück springt dann vielleicht ein Stellplatz raus. Sehr oft aber auch gar nichts.Es ist wie eine Lotterie.

Beate

FastFood44 am 26 Jan 2019 15:19:19

BeateR hat geschrieben:Tja, das ist ja nun auch schon eine Generation her. Und damals sind (und konnten) wir auch noch ohne Planung losfahren. Aber inzwischen hat sich sehr viel verändert. Ohne Vorbuchung wirst Du in der Saison und in den Nationalparks oder sonstigen interessanten Stellen kein Zimmer und auch keinen Campingplatz mehr bekommen. Es ist einfach alles überrannt.


Kann man auch heute noch.
Man muss halt flexibel sein.

BeateR am 26 Jan 2019 16:52:34

FastFood44 hat geschrieben:Kann man auch heute noch.
Man muss halt flexibel sein.


Na klar. Und für einen freien Campingplatz gleich mal 100 km weiterfahren, weil rund um die Highlights nichts mehr frei ist. Und dabei kostet für ein Womo jede zusätzlich gefahrene Meile (ohne Benzing) schon 0,50 Dollar. Ob sich das dann lohnt?

Beate

Bakerman am 26 Jan 2019 18:22:49

Hallo, Danke für die Reaktionen auf meinen kleinen Bericht ! Werde sicher noch ein paar Fotos posten, dass schwierigste daran ist von vier Leuten die Fotos zu sichten und dann für ein Fotobuch oder ähnliches auszuwählen. Das geht ja in die zig Tausenden ! Was ich festgestellt habe , in diesem Zusammenhang ist, dass jede Art Fotos zu machen seine Berechtigung hat ! Da sind die von der teuren Kamera , von der kleinen Digital Kamera und die von den neuen Handys und alle machen in Ihrem Bereich tolle Fotos !
Ich bereue in keinem Moment , dass wir diese Reise jetzt im Januar unternommen habe , man möchte sich eigentlich nicht vorstellen wenn all diese zur Vermietung stehenden Harleys , SUV und Wohnmobile vermietet sind und losziehen , dann kommen auch noch die Amerikaner selber dazu !
Sicher dieses weite Land verkraftet dies unterwegs , aber an den eigentlich Zielen den National Parks und Städten da kann es schon mal eng werden . Wir hatten so manches mal eine Stück Canyon für uns ganz allein und da auch die Infrastruktur nicht geöffnet hat stört es auch keinen , wenn man mal auf einem Parkplatz steht ,der eigentlich nicht für Wohnmobile ist . So standen wir auch gegenüber von San Francisco und konnten aus dem Wohnmobil die Skyline mit Alcatraz im Vordergrund sehen . So ein Stellplatz ist nicht mit Geld zu bezahlen und ich hätte mir als Ossi niemals träumen lassen, dass ich da mal hin komme !
Bilder und noch ein paar Antworten auf die Fragen folgen in der nächsten Woche .
Frank

morcenx am 26 Jan 2019 23:12:41

BeateR hat geschrieben:kennt Ihr Euch wirklich so gut, dass Ihr ein paar Wochen im engen Womo aushaltet?
Und bis 4 Mann früh durch die Dusche kommen? OMG. Gerade die schönsten Campingplätze haben ja keine Duschen und WC.
Und beim Fahren müssen ja immer 2 Mann hinten (unbequem) sitzen und haben keine Aussicht.
Beate


Ja, wir kennen uns gut - Sohn und Schwiegertochter. Dass nur einer neben dem Fahrer sitzen kann, ist ja auch bei großen Womos so. Und zwei Duschen - gibts das? Das mit dem Alkoven haben wir schon ausprobiert.

Welche Prepaid-Card ist zu empfehlen? Weniger fürs Telefonieren, als für Internet.
Ich hab schon mal begonnen in GoogleMaps eine Route mit Campsites und anderen Sehenswürdigkeiten zu erstellen. Weiß jemand, wie man diese Route auf ein Android-Phone in einen Offline Routenplaner bekommt - also nur die POIs? HERE gibts ja nicht mehr für Android. Online Navigation mit GoogleMaps scheidet wohl aus Kostengründen aus.

BeateR am 26 Jan 2019 23:33:15

"""Und zwei Duschen - gibts das?"""

Wie kommst Du denn darauf??? Natürlich gibts in keinem Womo zwei Duschen. Das waren ja meine Bedenken.

Kostenloses Internet gibts in allen Public Libraries und in den meisten Visitorcentern.

Beate

BeateR am 26 Jan 2019 23:34:44

Hallo Frank,

auf Deine Bilder bin ich schon ganz neugierig.
Ja, uns hat der Amerika-Virus voll erwischt, schon seit Jahren.

Beate

morcenx am 26 Jan 2019 23:49:21

BeateR hat geschrieben:"""Und zwei Duschen - gibts das?"""

Wie kommst Du denn darauf??? Natürlich gibts in keinem Womo zwei Duschen.

Beate


Ich dachte, du wolltest mir empfehlen ein größeres Fahrzeug zu nehmen. Das Problem mit den Duschen ist dann beim Größeren das Gleiche.

BeateR am 27 Jan 2019 11:40:41

Nein, ich würde Dir kein grösseres empfehlen, sondern bei 4 Erwachsenen lieber mit zwei kleinen Womos fahren.
Ich habe ja versucht Dir zu erklären, dass ein Problem die Betten sind (OK, ist vielleicht nicht so ganz klar rübergekommen). Und dieses Problem besteht bei den meisten grösseren Womos auch.
Und das zweite Problem ist halt die Dusche und die Zeit, die dafür draufgeht bei 4 Personen.

Beate

FastFood44 am 27 Jan 2019 15:04:00

BeateR hat geschrieben:Na klar. Und für einen freien Campingplatz gleich mal 100 km weiterfahren, weil rund um die Highlights nichts mehr frei ist.
Beate


Siehst du und genau DAS meine ich mit flexibel sein.
Man muss nicht direkt am Highlight übernachten. Morgens 1-2 Stunden anreisen und Abends wieder weiter.
Total easy und entspannt.
Wir hatten damals auch nicht in vorderster Reihe gestanden und mir tat das keinen Abbruch

BeateR am 27 Jan 2019 15:37:47

FastFood44 hat geschrieben:Siehst du und genau DAS meine ich mit flexibel sein.
Man muss nicht direkt am Highlight übernachten. Morgens 1-2 Stunden anreisen und Abends wieder weiter.
Total easy und entspannt.
Wir hatten damals auch nicht in vorderster Reihe gestanden und mir tat das keinen Abbruch


Nun ja, jeder wie er will. Inzwischen ist es leider so, dass Du nach 1-2 Stunden Anreise erst mal in einem langen Stau am NP-Eingang stehst. Dass staust Du Dich einige Meilen bis zum Parkplatz nur um festzustellen, dass da inzwischen keiner mehr frei ist. Nach ein paar Runden und einer weiteren halben Stunde findest Du dann vielleicht einen, aber inzwischen ist es mindestens 11.00 Uhr.
So, und das ganze dann abends wieder zurück??

Und wie gesagt, im PKW mag das ja noch gehen, im Wohnmobil wirds teuer, denn jede extra Meile kostet extra. Und für was dann das Ganze???

Aber wenn Du es so machen willst, ist es ja gut, nimmst Du uns wenigstens nicht den Campingplatz direkt im Nationalpark weg :mrgreen:

Beate

Bakerman am 28 Jan 2019 04:32:15

Hallo Uli ,

Du schreibst , dass es ganz schön sportlich war in 11 Tagen das alles zu sehen , dass stimmt , würde allerdings auch dann stimmen wenn wir sechs Wochen unterwegs gewesen wären . Wir mussten so viel weglassen, teilweise ja auch Winter bedingt , dass mir noch sehr viel einfällt was wir nicht gesehen haben . Sicherlich wäre es auch erholsamer gewesen , wenn wir an manchen Stellen etwas länger hätten verweilen können, muss aber dazu sagen , da man in unserer Reisezeit ja sich nicht damit beschäftigen musste Übernachtungsplätze zu suchen, konnte wir relativ nah ( zB bis ans Ufer des Colorados ) an die Sehenswürdigkeiten heranfahren . Wir waren zwar nur elf Tage mit dem Wohnmobil unterwegs , aber insgesamt waren wir ja auch drei Wochen in den USA . LA , Las Vegas und San Francisco haben wir ja nicht in unsere Wohnmobiltour eingebunden , hier haben wir ja Hotels bevorzugt . Es scheint mir auch nicht einfach dort vernünftige Stellplätze zu finden , außer der vor San Francisco , dies war aber auch ein Zufall und wird zu einer anderen Zeit kaum machbar sein !
Sicherlich ist es etwas schwierig mit vier erwachsenden Personen ein Wohnmobil zu bewohnen , aber ich gehe mal davon aus das Ihr Euch so gut mit Euren Kindern versteht wie wir . Wir mussten ja auch nicht drei mal am Tag duschen ( sicherlich auch Wetter bedingt ) , Wir haben meist am Abend geduscht und die Kinder früh , nach Ihrem Frühsport ! Meine Tochter kocht und bereitet Früh und Abendbrot und wir sind hinterher für die Wiederherstellung der Ordnung zuständig , wenn sie durch die Weltgeschichte surft. Wir haben uns eine Datenkarte für 50 Dollar gekauft , die in ein älteres Handy gelegt und dies dann als Hot Spot für uns alle verwendet , hat prima funktioniert . Ich muss aber sagen , dass wir sehr glücklich darüber waren , dass wir ein integriertes Wohnmobil gemietet haben. Man muß zwar vorne das Hubbett runter lassen und es ist auch nicht sonderlich bequem , aber man kann sogar darunter weiter sitzen bleiben ( natürlich nicht während der Fahrt ) . Der größte Vorteil war aber , die geniale Sicht , die bei einem Alkoven Fahrzeug doch sehr eingeschränkt ist . Man will bei diesen Landschaften möglichst nichts verpassen . Meine Frau saß meisst völlig bequem , mit Beine hoch in der Sitzecke und meine Tochter lag auf dem Sofa .

Dies ist der Platz , wenn die zwei Slideouts nicht ausgefahren sind , sonst kann man dort tanzen !







Hier der Blick aus einem Alkoven Fahrzeug


Hier dann noch ein paar Bilder , allerdings einfach nur so ausgewählt , ohne Anspruch auf eine bestimmte zeitliche Reihenfolge:









Ich habe noch so tolle Bilder , es werden noch welche folgen !
Gruß Frank

morcenx am 28 Jan 2019 12:51:17

Das stimmt natürlich, Frank. Die Aussicht während der Fahrt ist im Alkoven-Mobil eingeschränkt. Ich muss mal schauen, ob ein integriertes vom Budget her geht.
Wo kann man denn diese Datenkarte für 50$ kaufen?

FastFood44 am 28 Jan 2019 16:22:18

BeateR hat geschrieben: Inzwischen ist es leider so, dass Du nach 1-2 Stunden Anreise erst mal in einem langen Stau am NP-Eingang stehst. Dass staust Du Dich einige Meilen bis zum Parkplatz nur um festzustellen, dass da inzwischen keiner mehr frei ist.


Stau?
Dann war man zu dumm um mal so flexibel zu sein einfach früher aufzustehen im Gegensatz zu anderen!
:roll:

BeateR am 28 Jan 2019 21:22:14

Nun ja, da Du ja anscheinend sowieso alles besser weist, überlasse ich gerne Dir die weiteren Ratschläge hier.
Die jeweiligen Berichte und Bilder in den Medien waren dann alles fake news. Und wir haben das dann auch alles geträumt.

Anscheinend warst Du in den letzten Jahren nicht mehr vor Ort und bildest Dir ein, alles sei noch genauso wie Du es erlebt hast. Werde glücklich damit.

womo449 am 29 Jan 2019 13:16:39

Hallo,
es kommt auf die Reisezeit an, ob man einen Platz findet. Von Januar bis April hat man fast freie Auswahl im Südwesten. In der Nähe der Nationalparks gibt auch noch Campgrounds und die, die erst nachmittags am Campground ankommen, die haben keine große Auswahl mehr. Sicherlich muss man flexibel sein, Walmart, Home Depot, Lowe's haben auch schöne Parkplätze zum Übernachten und als Dreingabe noch Free WiFi. Wir waren 12/13 und 16/17 jeweils 1 Jahr mit je ca. 45.000km im eigenen Womo unterwegs und fanden für jede Nacht einen Platz, meist einen sehr schönen. Es gab Plätze mit ca. 300 Campsites, da waren grad mal 10 besetzt.
In solchen langen Trips kann man auch keinen Campground vorbuchen - man weiß ja gar nicht, wo man in welcher Zeit grade sein wird. Je nach Wetter und auch Naturereignissen muss man umplanen. Im Yosemite waren bei der ersten Reise alle Campgrounds voll, außer 1 im Süden und die Wasserfälle fast trocken. Bei der 2. Reise stand der Yosemite teilweise unter Wasser, was auch die Campgrounds stark einschränkte. Also mußte man sich halt außerhalb was suchen, was man schon bei der Anreise mit offenen Augen neben der Straße sehen konnte.
Gruß
Reinhard

Bakerman am 30 Jan 2019 04:10:29

--> Link


Hallo , bevor ich Zeit finde noch ein paar Bilder zu schicken , wollte ich mal diesen Link schicken . Der führt zu einem Video über eine typische Tagesetappe bei unserer USA Reise .
Wenn dieser Link funktionieren sollte bitte ich um Beachtung des letzten Drittels bei dieser Aufzeichnung unserer Routen an diesem Tag . Diese Straße war teilweise genauso breit wie das Wohnmobil und zu dem wurde es auch schon dunkel . Das war Gänsehaut pur , vor allem für die Beifahrer!

Gruß Frank

Bakerman am 30 Jan 2019 05:13:15

Ich noch einmal ,
bitte beachtet noch nicht die Rechtschreibung und die präzisen Ortsangaben auf dem Video ,dies muss ich erst noch alles bearbeiten !
Frank

BeateR am 30 Jan 2019 15:08:26

Hallo Frank,
ich bin jetzt gleich ein paarmal Deine Route mitgefahren. Aber mir ist der Routenverlauf nicht ganz klar..
Sehe ich das richtig, Ihr seid in Olancha gestartet? Dann über den Lake Isabella? War das die 178? Die ist mir gar nicht so kurvig in Erinnerung.
Wo Ihr dann hinter Exeter wieder umgekehrt seid, war das die 198 in den Sequoia NP?
Und der letzte Aussichtspunkt? Das war nicht der Big Stump?

Wir sind dort unten schon so viel rumgekurvt, aber aus dieser Perspektive habe ich die Strecke noch nicht gesehen. Deshalb meine Neugierde.

Beate

Bakerman am 30 Jan 2019 17:24:47

Hallo Beate ,
Schau mal ganz unten auf der Relive - Seite , da ist doch die Karte abgebildet ! Ich denke da wirst Du als Kenner der Gegend was mit anfangen können ! Wir sind ja bis Big Stump gefahren , mussren dort aber umdrehen weil es nur noch für Allrad erlaubt war ! Wir sind dann am folgenden Tag früh noch einmal im Hellen dort hin und wurden wieder weggeschickt . Die Red Woods haben wir dann später , Nord-östlich von Santa Cruz gesehen ! Du merkst schon , dass wir in Sachen USA Anfänger sind , dafür haben wir in der Zeit aber dennoch viel gesehen .
Gruß Frank

BeateR am 30 Jan 2019 18:25:19

OMG, so weit hatte ich gar nicht nach unten gescrollt.
Ja, diese Strecke kenne ich gut. Vom Süden, also über die 198 darf man mit einem grösseren Womo nicht mehr reinfahren. (Ich weiss gar nicht, ob das früher möglich war).

Ist schon eine tolle Gegend dort, oder? Wir haben voll den USA-Virus und sind jedes Jahr drüben mit dem Womo unterwegs.

Beate

morcenx am 31 Jan 2019 01:00:00

Kommt man vom Isabella Lake über Kernville auch zu den Baumriesen?
So ein Abstecher wäre für uns vielleicht noch möglich.

BeateR am 31 Jan 2019 11:02:55

Nein, im Sequoia Nationalforest sind keine. Da musst Du in den Nationalpark einfahren, der ist etwas nördlicher.
Die Südeinfahrt geht über den Hwy. 198 by Three Rivers.
Aber mit einem grossen Womo darfst Du diese Strasse nicht fahren, da musst Du von Norden rein, über Hwy. 180
--> Link

beate

morcenx am 31 Jan 2019 17:21:12

Ah-ja, ich sehe in GoogleMaps, dass da der General Sherman steht.
Sehe ich das richtig, dass man vom Death Valley, also von Osten kommend, keine direkte Zufahrt zum Sequoia NP hat, also das ganze Gebiet südlich umfahren muß?

womo449 am 31 Jan 2019 18:56:40

Ja, da ist ein unwegsames Gebirge dazwischen. Da geht mit Wohnmobil nichts mehr durch.
Gruß Reinhard

womo449 am 31 Jan 2019 19:33:07

Also wir sind im Mai 2018 den Südeingang rein und ohne Probleme die 180 wieder raus mit Übernachtung auf dem Campground. Es gab keine Probleme mit unserem 24 feet Wohnmobil aus Europa. Die Straße war wie unsere Landstraßen gut befahrbar. Hat halt ein paar Kurven, die die einheimischen Amerikaner nicht so gewöhnt sind.
Gruß Reinhard

morcenx am 31 Jan 2019 20:51:58

Südeingang heißt "198"?

womo449 am 31 Jan 2019 22:48:31

Ja, die 198 rein und dann bis zur 180 auf der 198 durchgefahren.
Gruß Reinhard

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