Dometic
motorradtraeger

LiFEYPo4 mit Vitron BMS verbinden 1, 2


KalEl am 27 Jan 2019 03:34:30

Hi und einen schönen guten Morgen.

Ich bin neu hier und wurde von einem anderen Portal hierher verwiesen, weil Ihr Euch angeblich sehr gut mit Akkus und dem "technischen" Kram auskennt. :-D

Ich habe momentan 3 Blei Kalzium Akkus eingebaut, einen Multiplus 3000 von Victron, ein Colour Control Panel (auch Victron), einen MPPT Regler (von, ihr dürft raten) und einen BMV 700 …
Jetzt hat eine Werkstatt meine Akkus platt gemacht und ich versuche sie wieder voll zu laden, durch verschiedene Tricks … Aber ich bereite mich schon mal darauf vor, dass ich vielleicht die Akkus neu kaufen muss.

Jetzt dachte ich mir, holst Du Dir die Victron Akkus und das dazugehörige BMS inklusive den Battery Protector. Damit hätte ich ein System, das komplett anständig aufeinander abgestimmt ist. Aber …
Ich mag die Akkus von Victron nicht.
1. sind sie zu teuer (da kann ich mir über Alibaba günstigere holen) oder
2. sie nicht nicht ganz so gut, wie die LiFeYPo4. (Für Qualität zahle ich gerne, für Markennamen nicht! - Nicht dass ich zu viel Geld hätte - aber wenn es sein muss, dann versuche ich es halt :D )

Jedenfalls dachte ich mir … kannst Du doch einfach einen Akku holen und dann die zwei Kabel (was auch immer die für Informationen oder Ströme transportieren) selber bei einem Winston Akku dran machen und sie an das BMS anschließen. Dann müsste man noch den BMS so umprogrammieren, dass dieser die unterschiedliche Spannung berücksichtigt (LiFeYPo4 haben ja eine geringere andere Spannung und anderen Ladetemperaturbereich als die Victrons) und dann könnte man das System auch verwenden, oder?
Oder gibt es eine andere Lösung, wie man andere BMS mit dem VE.Bus von Victron verbinden könnte (und damit auch die anderen Geräte damit Steuern könnte)?

Habe ich irgendwo einen Denkfehler? (Oder ist es einfach nur zu spät und mein Hirn schaltet ab???)

Fragen über Fragen, vielleicht könnt Ihr mir ja helfen ;)

Lieben Gruß,
Kal

MountainBiker am 27 Jan 2019 09:50:21

Hallo,
da gibt es diverse Punkte die zu beachten sind:

- das Victron BMS benutzt einen eigene Signalschleife (damit wird eine Kette aller Akkus gebildet);
- für die Funktion des Victron BMS ist ein virtueller Massepunkt für den Aufbau erforderlich, das passt nicht mit jeder Verkabelung zusammen;
- es gibt eigentlich keinen vernünftigen Grund für ein Victron BMS ohne Victron Akkus (kostet ja viel Geld);

Warum nicht gleich ein System wie EV-Power und Trennrelais verwenden, Lesestoff dazu gibt es hier genug und du kannst auch hier die Akkus "vorkonfektioniert" erwerben. Du sagtest ja ohnehin Qualität ist Dir wichtig die Marke nicht!

Stocki333 am 27 Jan 2019 09:51:24

Hallo Kal
Willkommen hier im Forum
Bei den Lithium Accus gibt es vom Prinzip her 2 typen die sich im Ladeverfahren unterscheiden.
1: LiFeYPo4. Das sind Zellen die sich bis -30 Laden lassen. Sind bekannt unter den Namen Winston. Das sind Industriezellen. Die sind eigentlich universiel in der Anwendung. Werden hier sehr viel von Foristen verwendet.Es gibt auch Fertigsätze von Lars der die Elektronik dazu entwickelt hat. Bausätze findest du hier.
--> Link
Es gibt hier im Forum Beispiele von Kapazitäten die verbaut wurden von 100AH bis 1000AH.

2: Lifepo4. das sind die Zellen ohne Y im Namen. Sie werden bei Fertigaccus verwendet. Sie haben einen Nachteil. Sie dürfen
nicht unter 0 Grad geladen wer den. Diese sogennanten Fertigaccus verfügen über ein BMS das die Parameter überwacht. >Die findest du auch bei Alibaba und Co. einfach bei den Techn. Daten auf Charging temperatur achten. Nachteile dieser Accus ist auch manchmal die erlaubten Ampere beim Laden und Entladen und sehr geringe Balancerströme ab 50mA. Könnte bei älterwerden der Accus ein Problem werden. Solche Accus werden auch von Fraron oder Robur vertrieben.Und du weist nicht welche Qualität von Zellen verbaut wurde.
Es gibt jedoch Spezialzellen die dieses Temperaturverhalten nicht haben. Accus gibt es hier.

--> Link

Anlagen mit den Victron Bausteinen findest du hier im Forum einige, die solche Anlagen verbaut haben.
Einfach unter Menü Interne Suche. Hier findest du genug Lesestoff. Es werden sich einige melden, die solche Anlagen in Betrieb haben und dir bei der Konfiguration helfen.
Teile uns mit welche Kapazitäten du eigentlich willst.Auch hilft es ein bischen über den Benutzerverhalten zu wissen. Kaffemaschine etc.Wintercamping siehe Temperaturverhalten.

ein Fertigaccu, aber auch ein Winston Bausatz Stellt sich immer als Batterie gegenüber dem Multiplus dar. Es Ändert sich nur die Paramentrierung. Im Prinzip machst du ja jetzt auch mit den Pb Batterien. Von den bei dir verbauten victron Geräten bist hast du ja bestens aufgestellt.
schönen Sonntag Franz

thomker am 27 Jan 2019 10:32:47

Oft ist auch noch der Einbauplatz ein großes Kriterium.
Gruß Thomas

wowo68 am 27 Jan 2019 10:38:13

Der MultiPlus hat ja frei programmierbare Ein- und Ausgänge, damit kannst du UVP und OVP fast jedes Balancers verwenden und entsprechend schalten.

Gruß
Wolfgang

KalEl am 28 Jan 2019 00:58:38

Hi und einen schönen guten Abend nochmal.

Erstmal Danke für die vielen Antworten … Ihr seid echt Super!

Teile uns mit welche Kapazitäten du eigentlich willst.

:wall: Natürlich - wie konnte ich das vergessen …

Ich würde gerne erstmal um die 200 Ah anfangen … später vielleicht noch eine weitere 200 Ah dazufügen.
Auch sollte es auf 12V bleiben - denn die meisten Geräte laufen auf dieser Spannung.

Maximal sollten da 400A fließen können, wenn ich mal etwas mehr brauche (der Multiplus hat 3000 Watt und braucht dementsprechend mindestens 250 A … Beim Anschaltstrom können es noch mehr werden - ich glaube, bis 5000 Watt, ganz kurzzeitig - also etwas mehr als 400A)
Die Leitungsschutzsicherungen zu dem Multiplus sind mit 400 A abgesichert, alles andere hat viel weniger ;)

Momentan verbrauche ich nicht so viel - nur Lampen und laden von Gegenständen. Später kommen noch noch mehr Sachen hinzu, wie Fernsehen, Computer u.a.
Wenn es möglich ist, werde ich auch den Kühlschrank versuchen über Solar bzw. Akku laufen zu lassen und andere Geräte, die auch etwas mehr verbrauchen (bei der Alden wird es wohl ein Problem geben - denn die Verbraucht wirklich viel … so viel Geld für Akkus habe ich einfach nicht :steinigung:

Das Problem was ich habe, auch jetzt ist aber folgendes:
Wenn der Multiplus die Akkus läd, dann geht er ja nach einer bestimmten Kurve vor. Wenn jetzt aber auch die Sonne scheint, geht der MPPT Regler auch nach einer bestimmten Kurve vor. Wer sagt mir denn jetzt, dass beide Kurven miteinander synchronisiert sind? So kann der eine auf Erhaltungsladung eingestellt sein und der andere auf volle "Pulle" laden.
Ein BMS, der alle Geräte synchronisiert wäre ideal … und das macht der BMS von Victron ja, oder? Habe ich das falsch verstanden?
Es geht ja nicht nur darum, dass die Akkus getrennt werden, sondern auch darum, das Laden zu synchronisieren und damit die Ladekurve für alle Geräte zu vereinheitlichen.

Wenn ich blödsinn schreibe, könnt Ihr mich gerne korrigieren …

Lieben Gruß,
Kal

lisunenergy am 28 Jan 2019 08:44:50

Hallo Kal,

Ich würde Dir erst einmal dringend raten, deine genauen Verbraucher zu ermitteln. Welche Verbraucher was ziehen findet man überall im Netz. Jetzt überlegst Du, was könnte man wo einsparen, ohne auf Komfort zu verzichten. Z.B. LED Beleuchtung, Kochen mit Gas, 12 Volt Geräte oder 5 Volt Geräte direkt betreiben. Beim Rechner schauen ob es auch sparsame Notebooks machen.
Danach schaust Du ,wie kommst Du sehr schnell zu viel Strom. Dort schaut man auf sein Reiseverhalten. Reicht viel Solar oder macht ein Booster mehr Sinn.
Hat man das herausgefunden, kann man die Akkugrösse ermitteln.
Hat man wenig Geld zur Verfügung, so macht es Sinn auf robuste Qualität zu setzen. Denn Du kennst vielleicht den Spruch: das viele billige macht uns am Ende ganz arm !

MountainBiker am 28 Jan 2019 09:01:12

Hallo,

Die Leitungsschutzsicherungen zu dem Multiplus sind mit 400 A abgesichert


Bitte bedenken die Sicherungsgröße definiert sich nicht durch den Verbraucher, sondern durch die Energiequelle (Batterie) und die Leitungsausführung einschl. der Verbindungspunkte!

Stocki333 am 28 Jan 2019 09:58:04

Hallo Kal
Du schreibst du verwendest einen Mppt Regler. Welche Leistung hat deine Solaranlage.
Hast du einen Kompressorkühlschrank.
Wenn du jedoch einen Absorber hast würde ich den bei der Berechnung mal aussen vor lassen.Den Auf Strom zu betreiben macht nur Sinn
wenn der Accu voll ist und ihn dann über den Solarregler umzuschalten. Gibt genug Schaltungen hier im Forum, sieh das aber mal als Zukunftmusik.
Noch ein Tipp. Versuche bei deiner Verbrauchsanalyse mit Realdaten zu arbeiten.Du hast ja einen BMV 7xx. Damit hast du ja eine gute Basis um an Realdaten zu kommen. Damit kannst du ausschliessen das das ganze Theorielastik wird.
LG franz

Stocki333 am 28 Jan 2019 10:10:44

Siehe das mit den Kennlinien nicht so eng. Jedes Gerät bestimmt seinen Ladeschluss selbst.Der eine früher der andere Später. Je nach Accutype leicht unterschiedlich. Meßungenauigkeiten gehören zum Tagesgeschäft.
Wichtg ist eigentlich nur eins. Das der Accu wenn voll nicht Sinnlos auf Ladeendspannung gehalten wird. Bei Lithium must du einfach umdenken. dort gibt es nicht diese Feinheiten mit Ladekurven und anderen Schnikschnack.
LG Franz

KalEl am 28 Jan 2019 13:12:30

lisunenergy hat geschrieben:Hallo Kal,

Ich würde Dir erst einmal dringend raten, deine genauen Verbraucher zu ermitteln. … das viele billige macht uns am Ende ganz arm !

OK … vielleicht versuchen wir es mal so:
Grenzwerte:
400A Höchstbelastung.
12 V Spannung (natürlich mit Toleranz)
400Ah Kapazität, wobei es in 2 Schritten aufgebaut werden sollte … Mehr geht immer, Platz ist genug da. (Hier würde ich wahrscheinlich die besten Preis Leistungsverhältnisse als Ausgang nehmen)

Stocki333 hat geschrieben:Siehe das mit den Kennlinien nicht so eng.…Bei Lithium must du einfach umdenken. dort gibt es nicht diese Feinheiten mit Ladekurven und anderen Schnikschnack.
LG Franz

Das ist eine Info, die ich brauche … Und was macht das BMS von Victron und warum muss man es mit allen Verbrauchern verbinden, wenn es nicht alles synchronisiert?

--> Link
Siehe ab Seite 9 … als Beispiel.

Und danke nochmal für alle Antworten … im Ernst. Diese Tipps regen einen auch zum Nachdenken an …

Lieben Gruß,
Kal

PS.: Momentan habe 2 x 80wp auf dem Dach … sollten aber ausgebaut werden … irgendwann … wenn wieder Geld da ist :wolke:

lisunenergy am 28 Jan 2019 13:27:44

Sei mir bitte nicht böse, aber es wäre sehr gut die Sache etwas anders anzugehen. Gerade wenn Geld eine entscheidende Rolle spielt ,ist eine gute Vorbereitung extrem wichtig. Einfach mal einen Akku dazu zu stellen kann sehr kontraproduktiv sein . Im Sinne eines Verkäufers würde ich sagen ja fang klein an und stelle dazu. Das hilft Dir aber nicht, und verursacht Kosten, die Du nicht abschätzen kannst!
Ein Akku bleibt ein Akku und ist kein Atomkraftwerk! Auch wenn das manche vermuten. Stocki hat den Tipp mit dem BMV schon sehr gut skizziert.
Wer sich nicht blenden lässt ,und die Energieanlage vorher richtig plant, kann viel Geld sparen, und hat wirklich einen Sprung in der Energieversorgung. Alles andere ist Vollgas mit gezogener Handbremse!

thomker am 28 Jan 2019 13:35:43

Hallo Kai,
darf ich mal fragen, warum du dich auf das BMS von Victron eingeschossen hast, wenn du den Akku nicht unbedingt willst?
Gruß
Thomas

Stocki333 am 28 Jan 2019 19:01:06

Hallo
betrifft den Multiplus
Ich kann mich dunkel errinnern das die von dir geposteten Werte nicht gerade der Realität entsprechen. Peter von WomoTechnikService hat den einmal vermessen. Hat das mal gepostet ist noch gar nicht so lange her. such einfach danach.Ich kann dir nicht sagen ob das Gerät ident ist mit dem getesteten von Peter. Mach dich mal schlau. Victon Multiplus Angaben sind Marketingorientiert Behaupten böse Zungen, so wie ich.
LG Franz

KalEl am 28 Jan 2019 19:49:51

Hi und einen schönen guten Abend.
thomker hat geschrieben:darf ich mal fragen, warum du dich auf das BMS von Victron eingeschossen hast, wenn du den Akku nicht unbedingt willst?

Es geht nicht um den BMS, sondern um die Idee die dahinter steckt.
Ich versuche es mal so zu sagen, ohne für Victron "Werbung" zu machen. Die Idee hatte ich auch schon vorher. Es geht um Intelligente Netze.

Also, stellt Euch vor wir würden alles etwas anders aufteilen:
Die Energiequellen könnten sagen, was sie für eine Ladung brauchen, welche Temperatur sie brauchen usw.
Sie haben also außer der Stromleitung, eine Datenleitung, die die wichtigen Informationen liefert …

Dann haben wir die Geräte, die auch als Verbraucher fungieren, aber auch Informationen liefern können, wenn es sein muss.

Auch Umwandler haben diese Informationen und können komplett neue Netze aufgebauen …

Dann brauchen wir am Besten noch eine Zentrale Stelle, die genau das Verwaltet. Diese sollte dann auch die Schnittstelle zu den Menschen sein.

Wie sollte jetzt was funktionieren?
Nun, wir haben beispielsweise 4 x 100Ah LiFeYPO4 Akkus. Jede davon weiß, wie sie am Besten aufgeladen wird und wie voll sie ist, ggf. ihr aktueller Zustand ist.
Der Umwandler ist das Portal zwischen verschiedenen Netzen … dieser verwaltet nicht nur den Strom, sondern sorgt auch dafür dass die Informationen korrekt umgewandelt werden und für das jeweilige Stromnetz angepasst. So kann dann Beispielsweise ein Gerät, was 20 A und 230 V verbraucht, in 12 V umgerechnet werden (oder es wird direkt in Watt angezeigt … muss man dann sehen).
Die Geräte selber wissen oder können lernen, wie viel sie verbrauchen und bekommen auch eine Priorität, was wann wie abgeschaltet werden soll, wenn es mal brenzlig wird. Außerdem haben sie eine Statusmeldung, falls mal etwas nicht in Ordnung ist oder die Sicherung ausfällt. (Da die Geräte es nicht wissen, kann das auch vor die Steckdose implementiert werden.
Zu guter Letzt kommt dann noch die Steuerung, die das Ganze dann verwaltet und ggf. Prioritäten verteilt. Außerdem kann diese Zentrale dann die Geräte wirklich ausschalten, damit sie keine Kriechströme verbrauchen …

In so einem System kann man keine Batterien oder Akkus falsch laden, weil sie sich selbst verwalten… und zwar so, wie die Erbauer das vorhergesehen haben. Auch der Strom kann einfach auf einen "Umwandler" gegeben werden und kommt da raus, wo er gebraucht wird. Natürlich ist mir klar, dass die Leitungen einen bestimmten Querschnitt haben müssen und dass die Umwandler auch nicht alles umwandeln können … aber dafür kann es dann ja Spezifikationen geben. Dann braucht man auch keinen Booster oder ähnliches, sondern muss ab einer gewissen Leitungslänge einen Umwandler dazwischenschalten und gut ist.
die Zentrale kann auch messen, was wann wie verbraucht wird und kann teilweise auch selbstständig alles abschalten - so würde man auch teilweise Strom sparen können (oder zumindest könnte man sehen, wo das Leck ist).

Das ist so meine Idee, wie man so ein Netz aufbauen könnte …
Und ich denke, dass das BMS vielleicht so eine Richtung ist, das diesen Weg geht. Das Problem ist, dass ich nicht weiß, was es genau macht und wohin die Reise von dem Laden geht.
Was mir an Victron gar nicht gefällt ist, dass es kein offener Standard ist und somit dass man sich an den Laden bindet …
Hausautomation geht mir leider nicht weit genug, weil die das mit den Verschiedenen Stromquellen nicht so handhaben (soweit ich zumindest weiß). Die Konzentrieren sich nur auf die Endgeräte … nicht aber auf den Rest.

lisunenergy hat geschrieben:Einfach mal einen Akku dazu zu stellen kann sehr kontraproduktiv sein .

Warum? Wenn ich einen weiteren Akku parallel dazuschalte, dann habe ich doch einfach nur mehr Energie in Reserve … Warum sollte das ein Problem sein? Bei Blei - Akkus haben das Problem, wenn sie teilweise alt sind und teilweise neu … kann ich verstehen … aber was ist das Problem von LiFeYPO4 Akkus?

Stocki333 hat geschrieben:Victon Multiplus Angaben sind Marketingorientiert Behaupten böse Zungen, so wie ich.

Deshalb mag ich sie auch nicht … ich habe auch mit der Vertriebler von denen gesprochen … er ist gelinde gesagt ein arrog… ich sag mal unsympathischer Mensch …
Die Berichte muss ich aber mal wirklich lesen …

Stocki333 hat geschrieben:Versuche bei deiner Verbrauchsanalyse mit Realdaten zu arbeiten.Du hast ja einen BMV 7xx. Damit hast du ja eine gute Basis um an Realdaten zu kommen. Damit kannst du ausschliessen das das ganze Theorielastik wird.

Naja … ich werde noch viel rumbasteln … und wenn ich jetzt etwas zu sehr begrenze, werde ich dann nochmal in der Zukunft daran arbeiten müssen. Deshalb bin ich jetzt sehr großzügig damit, damit ich später nicht irgendwelche Flaschenhälse damit habe.
Ich habe nämlich auch keine Wohnung mehr, außer das … Wenn ich also nicht mehr bei Freunden übernachten kann, muss ich in Wohnmobil ;D
Und ja, darauf baue ich schon hin …

Lieben Gruß,
Kal

Stocki333 am 28 Jan 2019 20:26:36

Hi
Deine Vorstellung von einer Zentrale erinnert mich an meine Regierung zu Hause. die schreibt mir auch verschiedene Dinge vor. Ob ich das will. Das wissen die Götter und ich, und das nicht so genau.
Schönen Abend Franz

Bodimobil am 28 Jan 2019 20:56:55

In einer großen Fabrik läuft es auch stabiler wenn man viele Systeme hat die zwar miteinander kommunizieren aber trotzdem unabhängig voneinander arbeiten können. Wenn alles von einem Zentralrechner abhängig ist, ist das Chaos schon vorprogrammiert, denn dann läuft bei dem kleinsten Fehler gar nichts mehr.
Nur meine bescheidene Lebenserfahrung
Gruß Andreas

Stocki333 am 28 Jan 2019 21:20:24

Hallo Andreas
Wir sind .doch im Urlaub oder in der Pension, Wir haben doch Zeit
Liebe Grüse Franz

KalEl am 28 Jan 2019 23:17:51

Hi und einen schönen guten Abend nochmal …

Ich wollte niemanden angreifen oder so … ich möchte es nur verstehen bzw. Ideen geben, was man machen könnte und ob es vielleicht solche Systeme schon gibt.

Ich hatte das halt von Victron gefunden, das so ähnlich funktioniert. Da fehlen noch die letzten "Trenner", die dann, wenn man es möchte, das Gerät dann abschalten könnten … ist aber nur noch eine Frage der Zeit, wahrscheinlich, bis es in die Richtung geht.
Die Frage ist, ob man das nachmachen kann und ob es Sinn macht.

Natürlich ist das alles nicht 100% durchdacht und nicht auf kleinste Detail durchgearbeitet … aber es gibt eine Richtung vor und da fragte ich halt, ob es das schon gibt und wie man es machen könnte. (Ich habe es anhand von der Firma Victron versucht … kann aber auch andere geben …)

Ist das so dumm, was ich geschrieben habe?

Lieben Gruß,
Kal

KalEl am 28 Jan 2019 23:32:05

Nachtrag …
Bodimobil hat geschrieben:In einer großen Fabrik läuft es auch stabiler wenn man viele Systeme hat die zwar miteinander kommunizieren aber trotzdem unabhängig voneinander arbeiten können.

Das kann man ja machen. Wenn jedes Element eine Standardkonfiguration hat (wo man die Parameter anpassen kann) und das von einem System konfiguriert und geschaltet wird, kann man ja das Hauptsystem zwar weglassen, wenn es nicht funktioniert, dennoch funktioniert das System weiter … vielleicht nicht perfekt, aber zumindest so, dass es benutzbar bleibt (denn die Stromleitungen liegen ja noch - nur das Steuerelement fällt dann aus).
Aber das ist ja jetzt auch nicht anders, oder? Wenn der Hauptverteiler ausfällt, bekommen die Geräte ja auch keinen Strom.
Oder wenn das Panel ausfällt, wo man den Wechselrichter ein und ausschaltet … dann bleibt der Wechselrichter halt auch aus, wenn es nicht mehr funktioniert … :nixweiss:

Lieben Gruß,
Kal

andwein am 29 Jan 2019 11:52:57

KalEl hat geschrieben:Natürlich ist das alles nicht 100% durchdacht und nicht auf kleinste Detail durchgearbeitet … aber es gibt eine Richtung vor
Ist das so dumm, was ich geschrieben habe? Lieben Gruß, Kal

Nein, das ist überhaupt nicht dumm! Intelligente Geräte und Batterien, Netze, die das überwachen, steuern und die Zustände darstellen, alles OK
Aber erstens gibt es das alles schon,
In großen Luxuswohnmobilen kommt heute schon die eCore-Technologie von Dometic zum Einsatz. Die eCore-Technik steuert und überwacht die Ladung und Regelung durch Lichtmaschine, Landstrom, Solar, Benzin- und Gasgeneratoren sowie die Speicherung in Blei-, AGM-, Gel- und LiFeYPO4-Akkumulatoren.
Will man alle Funktionen des Aufbaus, von den Heizquellen über die verschiedenen Stromerzeuger bis hin zu den Füllständen einzelner Tanks, einer Temperatursteuerung von Schlafraum, Wohnraum, Bad, Garage, die Steuerung eines Hekis mit Sonnenrollo etc. und das Dimmen der Beleuchtung oder die Bedienung von TV und Sat-Receiver mit einbeziehen, benötigt man Kontrollsysteme wie z.B. Brain Pilot oder Alphatronics Mobile Home Automation. Andere Hilfssysteme wie eBox, I-Net Box oder andere herstellerspezifische Controlpanels steuern leider nur einen Teil der Geräte.
Auch bei der Fa. Concorde hat ab Bj. 2017 der Weg in die Zukunft schon begonnen. In deren Luxuslinern Steuert ein programmierbares Control Paneel (Board Control) mit integriertem WLAN via Smartphone oder Tablett ortsunabhängig die technischen Einrichtungen.
Der MB Sprinter wird ab 2019 mit dem Schnittstellenmodul „Mercedes Benz advanced Control (MBAC) ausgestattet. Dieses Modul hebt die Trennung zwischen Chassis und Aufbau auf, der Fahrer kann alle Aufbaugeräte und Kontrollinstrumente von vorne bedienen
.
Und zweitens ist für ein Wohnmobil in der 60.000 € KLasse der Aufwand derartig groß (Komponenten, Verkabelung, Darstellung) dass es sich meist nicht lohnt.
Ist aber nur meine Meinung, Gruß Andreas

KalEl am 29 Jan 2019 17:45:13

andwein hat geschrieben:Aber erstens gibt es das alles schon,

Dann ist es ja um so besser … :D

Also sind wir dann bei dem Thema, was ich anfangs angesprochen habe … denn Victron, weil ich schon damit angefangen habe, nicht weil sie so toll sind, hat auch so ein Netz - nicht ganz so ausgefeilt, wie das von den teuren Marken, aber immerhin ein Anfang …
Victron hat das VE.bus System, das VE.direct und VE.CAN … (Warum so so viel, keine Ahnung)

Wenn man jetzt die Akkus damit verbinden könnte … dann hätte man doch so ein Netz … oder?
thomker hat geschrieben:darf ich mal fragen, warum du dich auf das BMS von Victron eingeschossen hast,

Das war also die Antwort, zu dieser Frage …

Kann mir also jemand helfen? Hat jemand Erfahrungen damit oder kennt sich damit aus?

Lieben Gruß,
Kal

PS.: Ganz wichtig! WARUM kann man bei LiFeYPo4 keinen weiteren Akku dazu tun? Was für Probleme kann es da geben?
lisunenergy hat geschrieben:Einfach mal einen Akku dazu zu stellen kann sehr kontraproduktiv sein
Was meint er damit?

thomker am 29 Jan 2019 19:22:24

Hallo Kal,
Leider kann ich dir beim Netzwerk mangels Ahnung nicht helfen. Ich hab seit 2 Jahren einen 400 Ah Winston verbaut, und damit bereits ca 350 Kwh umgesetzt. Nie irgendwelche Probleme mit OVP/UVP. Da ich nur interessierter Laie bin hab ich das Set von Lisunenergy bestellt, und dies bisher nicht bereut.
Ich steh eher auf dem Standpunkt: keep it simple. Was ich nicht verstehe, kann ich nicht managen.

Übrigens stehe ich seit dem 23.1. In Frankreich im Skigebiet ohne externen Strom, die Solarzellen liegen unter 50 cm Schnee.
Wird wohl noch die nächsten 2-3 Tage reichen bei bis zu -19°. Du siehst, ich hab richtig Spaß mit den Dingern.
Wenn du im Womo wohnst, kommst du mit 100 Ah nicht weit, für mein nächstes Fahrzeug hab ich schon mal die 700er Zellen angepeilt...
Gruß
Thomas

lisunenergy am 29 Jan 2019 21:11:49



lisunenergy hat geschrieben:
Einfach mal einen Akku dazu zu stellen kann sehr kontraproduktiv sein
Was meint er damit?






Je nach dem welches System man verbaut, ist eine Zusammenschaltung der Zellen unterschiedlich . Hat man einen Selbstbausatz müsste man die Zellen wieder auseinander bauen und durch 4 neue Zellen ergänzen . Dort stellt sich die Frage reicht der Platz noch ? Habe ich 200Ah und bräuchte eigentlich nur 300 Ah so muss ich wieder 200Ah dazustellen.
Das wäre unnötig und kontraproduktiv. Bei Victron würde man ganze Packs dazustellen, muss diese aber übers BMS mit einbinden.

KalEl am 29 Jan 2019 22:33:27

Hi und einen schönen guten Abend …

lisunenergy hat geschrieben: Hat man einen Selbstbausatz müsste man die Zellen wieder auseinander bauen und durch 4 neue Zellen ergänzen . Dort stellt sich die Frage reicht der Platz noch ? Habe ich 200Ah und bräuchte eigentlich nur 300 Ah so muss ich wieder 200Ah dazustellen.

Wieso? Kann man nicht einfach den neuen Akku Parallel dazu schalten … gleiche Größe … beispiel:
Man hat 200 Ah, dann kommt halt noch ein 200 Ah dazu. Beide haben jeweils ein Trennrelais und haben eine gleichlange Leitung, so dass auch der Widerstand bei beiden gleich ist.
Wenn man es ohne das "Datennetz" macht, sollte es möglich sein, oder?

Die Frage ist, kann man es auch anders machen?
Ja, bei Victron würde man einfach ein weiteres Akku dazu stellen, die beiden Datenleitungen an einer Stelle verbinden und die beiden offenen Enden an das BMS stecken … und schon funktioniert alles …

thomker hat geschrieben:Leider kann ich dir beim Netzwerk mangels Ahnung nicht helfen.

Ist kein Problem. Trotzdem nett, dass Du Dich versuchst einzubringen ;)

thomker hat geschrieben:Ich steh eher auf dem Standpunkt: keep it simple. Was ich nicht verstehe, kann ich nicht managen.

Deshalb versuche ich es ja zu verstehen …

thomker hat geschrieben:Wenn du im Womo wohnst, kommst du mit 100 Ah nicht weit, für mein nächstes Fahrzeug hab ich schon mal die 700er Zellen angepeilt...
Schon klar … deshalb wollte ich langsam aufrüsten … Erst sagen wir mal 200 Ah oder 300 Ah … (kommt auf den Preis an) … dann nochmal das selbe drauf … dann nochmal das selbe drauf …
Bis es genug ist … :D
Außerdem müssen die Solarzellen ja auch noch "richtig" dimensioniert sein … oder noch werden … Langsam ernährt sich das Eichhörnchen … Aber es ernährt sich.
Muss es nur so machen, dass es sicher ist und nicht nochmal kaputt geht (und ich lasse es nicht nochmal bei irgendeiner idiotischen Wohnmobilwerkstatt über Nacht da - unbeaufsichtigt).

Lieben Gruß,
Kal

andwein am 30 Jan 2019 17:41:16

KalEl hat geschrieben: Schon klar … deshalb wollte ich langsam aufrüsten … Erst sagen wir mal 200 Ah oder 300 Ah … (kommt auf den Preis an) … dann nochmal das selbe drauf … dann nochmal das selbe drauf … Bis es genug ist … :D
Lieben Gruß, Kal

Und jedesmal suchst du einen Platz für die Zellen, verstärkst die Verkabelung und die Sicherungen???? Ein Wahnsinn, das ist doch nicht praktikabel. Mach eine Bedarfsanalyse Leistung, Geräte und dann konzipiere die Anlage für die nächsten 5 Jahre.
Langsam ernährt sich das Eichhörnchen … Aber es ernährt sich und verhungert dabei!
Nur meine Meinung, Gruß Andreas

thomker am 30 Jan 2019 20:50:37

Seh ich genauso, und bei meinem Strombedarf verzichte ich in Zukunft auf Solarzellen, dafür mehr Batteriekapazität und schnelle Ladung über Lima oder 230V.

Bei mir tragen die Solarzellen vielleicht zu 10% zum Energiebedarf bei, das lohnt den Aufwand nicht.
Gruß
Thomas

lisunenergy am 30 Jan 2019 22:01:58

Hallo Thomas,

Ich würde aber trotzdem Solar verbauen. Das sorgt für ein gutes Balancing der Zellen, vor allem mit dem Victron MPPT.
Ansonsten gebe ich Dir Recht. Die Akkus wollen Strom sehen und liefern!

KalEl am 30 Jan 2019 23:39:43

Hi und einen schönen guten Abend …
andwein hat geschrieben:Und jedesmal suchst du einen Platz für die Zellen, verstärkst die Verkabelung und die Sicherungen????

Natürlich nicht - warum sollte ich?
Wenn ich die Kapazität der Akkus erhöhe, warum sollte ich immer größere Leitungen einbauen? Oder sogar Sicherungen?

Der Verbrauch wird dadurch doch nicht steigen oder sinken … sondern nur die "Reserve". Beispiel:
Ich habe einen Akku von 100 Ah … und pro Tag verbrauche ich 50 Ah … dann komme ich mit den Akkus 2 Tage aus.
diese 50 Ah verbrauche ich durch - sagen wir mal Licht, dass ca. 10 Ampere braucht … und 5 Stunden leuchtet …
Die Leitungen müssten also so berechnet werden, dass 10 Ampere durch die Leitungen fließen … (Ja, ich weiß, dass man das anders berechnet, soll aber der Einfachheit halber so gemacht werden, um das Problem zu verdeutlichen).
Wenn ich jetzt noch einen 100Ah Akku parallel einbaue, dann passiert folgendes:
Am ersten Tag werden von dem einen Akku 25Ah weggenommen und von dem 2. Akku auch. Da das Licht immer noch 10 A braucht, teilen sich die Akkus diese 10A Pro Stunde … so müsste, solange die Akkus Parallel geschaltet sind, nur noch 5A gezogen werden … d.h. theoretisch könnte ich die Leitungen sogar dünner machen … denn den Verbrauch teilen sich jetzt nun 2 Akkus. Bei 3 Akkus wäre es so ähnlich, nur statt durch 2 müsste man es durch 3 teilen usw.
Das gilt nur solange, wie die Leitungen geteilt sind. Wenn sie zusammen kommen, an einen Verteiler beispielsweise, dann muss ab dem Verteiler natürlich die Leitung wieder 10A aushalten … ab da an also wieder so dick wie es war.
Da ich eine Leitung möchte, von 400A habe ich sehr sehr viel Luft nach oben … Alle Hauptleitungen sind darauf ausgelegt und jede Leitung hat einen Leitungsschutz (bedeutet, dass die Sicherungen durchbrennen, bevor die Leitung es tut). Auch hat jedes Gerät eine Sicherung, damit es nicht dazu kommt, das das Gerät schaden nimmt, wenn, warum auch immer, da mal zu viel Strom hinfließt. An einem Verteiler, der nur Kleingeräte hat, da kommt natürlich kein fettes Kabel dran, denn da kann einfach nicht so viel Strom hin, also kann man da auch ein kleineres Kabel nehmen … (inkl. einer Sicherung dazwischen).
Wenn ich nun die Anzahl der Akkus verdopple, könnte ich bis zum Verteiler, wie schon geschrieben, die Leitungen verkleinern. Tut man aber in der Regel nicht, sondern benutzt immer wieder die selbe Dicke und Länge, weil je dünner ein Kabel ist, desto mehr Widerstand pro Länge hat man … Außerdem halte ich die Leitungen bis zum Verteiler relativ kurz. :D
Das ist jetzt relativ einfach erklärt, dennoch ist es für eine Zusammenfassung relativ korrekt.

Und zum Platz:
Natürlich suche ich nicht immer wieder einen neuen Platz … ich habe den Platz vorher schon ausgesucht, so dass da noch was reinpassen wird.

KalEl hat geschrieben: Aber es ernährt sich und verhungert dabei!

Na hoffentlich nicht … :lol:

thomker hat geschrieben:Seh ich genauso, und bei meinem Strombedarf verzichte ich in Zukunft auf Solarzellen, dafür mehr Batteriekapazität und schnelle Ladung über Lima oder 230V.

Kannst Du machen … aber das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
Die Solarzellen zu verzichten kann man machen … die Frage ist nur, warum willst du das machen? Solarzellen sind, wenn Du kein Gewichtsproblem hast, eine sehr gute Anlage, die vorhandene Ladung zu vergrößern, ohne den Akku zu vergrößern. Oder auch, um den Akku zu füllen, auch wenn Du nicht fährst. Warum also Landstrom "kaufen", wenn Du laden kannst, ohne an Landstrom dran zu sein? (Gut, wenn Du immer an der Steckdose hängst, ist es korrekt und brauchst es nicht … Umweltfreundlich könnte es aber trotzdem sein …). Und wenn Du doch mal Autark stehen solltest, bist Du Frei genug, das machen zu können … Dennoch ist es keine "Konkurrenz" Entweder Solarstrom oder mehr Batteriekapazität …

thomker hat geschrieben:Bei mir tragen die Solarzellen vielleicht zu 10% zum Energiebedarf bei, das lohnt den Aufwand nicht.

Es geht … kommt auf die Größe der Solarzellen an … Wenn Du das Mobil für den Winter fertig machen möchtest, dient es zur Ladeerhaltung bei … damit schonst Du die Akkus … ;)

lisunenergy hat geschrieben:Ansonsten gebe ich Dir Recht. Die Akkus wollen Strom sehen und liefern!

Wie gesagt, das kommt darauf an, was man möchte und was man braucht. Es gibt Leute, die können allein davon leben, dass die Solarzellen Strom liefern (ohne es zwischenzuspeichern). Geht natürlich nur dann, wenn die Sonne draußen ist - also nicht jetzt. Aber es geht. Die Akkus dienen nur zum "Verteilen" oder "Ausgleichen" - damit man auch an den Tagen/Stunden Strom hat, wo eben keine Sonne da ist. (Dann würde man die Anlage so bauen, dass die Solarzellen mehr Strom liefern, als die Akkus halten können …)

Ist ein "Kann", kein Muss …

Hier geht es aber um das intelligente Netz … eins, dass eben nicht nur die Leitung schützt, sondern auch z.B. verhindert, dass Kriechströme entstehen, indem man genau die Leitungen abknipst, die man nicht braucht.
Das kann so ein BMS theoretisch auch machen … Wenn man es anständig integriert.

Lieben Gruß,
Kal

Tinduck am 31 Jan 2019 08:02:42

Hallo Kal,

was Du vorhast (‚eigenintelligente Energieversorgung‘) wäre sicherlich eine interessante Sache, allerdings sehe ich dabei (für mich) ein paar Probleme:

- in der Ausprägung gibts das noch nicht fürs Womo. Im Yachtbereich gibts Sachen, die in die Richtung gehen, könnte man sicher aufs Womo adaptieren.

- die Kostenfrage. Was gewinnt man dadurch, wenn man soviel Geld in eine Steuerung steckt? Denn...

-... letztendlich ist das für den relativ simplen Fall einer Womo-Stromversorgung doch totaler Overkill. Wenn man einen (guten) LiFeYPO-Akku mit integriertem Balancing und BMS mit einem Solarcontroller (natürlich mit angeschlossenen Panels), einem Ladebooster und einem Batteriecomputer (zur Überwachung) verbindet und das ganze an das idealerweise Li-fähige EBL anbindet (sonst evtl. noch ein Netzladegerät zusätzlich), hat man alles, was man braucht. Bei 230-V-Bedarf ohne Landstrom muss natürlich noch ein Wechselrichter, idealerweise mit Netzvorrangschaltung, dazu. WENN die Leistung und Kapazität der einzelnen Komponenten vernünftig aufeinander und auf den Verbrauch abgestimmt ist, funktioniert das auch ohne Zentralgehirn tadellos, gute alte Analogtechnik halt.

Vernünftig dimensionierte Systeme dieser Art werkeln unauffällig im Hintergrund, da braucht man keine Raketenwissenschaft, um eine relativ sorgenfreie Stromversorgung zu haben. Solange man ab und an mal auf den Batteriecomputer schaut.

Wie gesagt, als Experiment wäre sowas sicher hochinteressant, würde ich aber nicht in einem Mobil ausprobieren, auf das ich angewiesen bin :D

bis denn,

Uwe

KalEl am 01 Feb 2019 15:32:33

Hi nochmal an alle …

Tinduck hat geschrieben:- in der Ausprägung gibts das noch nicht fürs Womo. Im Yachtbereich gibts Sachen, die in die Richtung gehen, könnte man sicher aufs Womo adaptieren.

Doch gibt es, sogar sehr viele. Eine davon ist halt von Victron … und weil ich davon (leider) schon ein paar Sachen habe, muss ich bei dem System bleiben …

Tinduck hat geschrieben:- die Kostenfrage. Was gewinnt man dadurch, wenn man soviel Geld in eine Steuerung steckt? Denn...

Das Ding ist, wenn man eine LiFe(Y)PO4 und ein BMS dazu, dann hat man schon sehr viel Intelligenz drin. Wenn Ihr Euch beispielsweise die BMS Akkus von den Leuten hier kauft, wo Ihr das selber zusammenbauen müsst, dann habt Ihr einen halben Computer eingebaut. Das Ding braucht Ihr auch, damit Eure teure Anschaffung nicht kaputt geht.
Wie denkt Ihr denn, dass man das die Signale rausgibt, die dann per Bluetooth abgefragt werden können? Oder die dann das Relais steuern?
Es muss eine andere Abstraktionsebene eingebaut werden … deshalb hat man schon den Grundstein, wenn man ein BMS kauft.
Ich wollte eigentlich, weil ich ja schon Geräte habe, die das unterstützen, diese Logik einfach nur weitergeben. BMS habe ich, MPPT Regler, der auch eine Abstrakte Sprache kann, habe ich auch … ich muss nur noch die beiden so verbinden, dass sie die selbe Sprache verstehen … (Gilt auch für den Multiplus, und andere Geräte … ob das jetzt ein Relais ist oder ein Gerät von Victron, ist dabei eigentlich egal …)

Tinduck hat geschrieben:-... letztendlich ist das für den relativ simplen Fall einer Womo-Stromversorgung doch totaler Overkill.

Den die meisten schon haben, obwohl sie das nicht wissen …

Tinduck hat geschrieben:Zentralgehirn

Dieses Zentralgehirn, wie ich es genannt habe, ist doch in genau diesen Teilen integriert. So hat beispielsweise der BMS die Aufgabe, das Ganze mit der Ladung zu steuern - ein Teil des Gehirns … Der Umwandler ist abhängig davon, denn der muss vom Netz genommen werden, wenn die Akkus alle sind und es keinen Strom mehr gibt. Nur wie Programmiert man den BMS? Entweder per Jumper, oder mit einem Eingabegerät … (Schnittstelle zum Menschen).
Für mich wäre die Kombination, BMS und Schnittstelle zum Menschen das Gehirn … denn da kann man dann alles eingeben, was man braucht, um das Ganze anständig zu steuern (der Bus könnte dann nämlich auch dafür benutzt werden, um andere Unterbrecher einzubauen und die dann per Signal ein und aus zu schalten).

Tinduck hat geschrieben:WENN die Leistung und Kapazität der einzelnen Komponenten vernünftig aufeinander und auf den Verbrauch abgestimmt ist, funktioniert das auch ohne Zentralgehirn tadellos, gute alte Analogtechnik halt.

Leider nicht, wie oben beschrieben. Der BMS macht da leider einen Strich durch die Rechnung …

Tinduck hat geschrieben:Solange man ab und an mal auf den Batteriecomputer schaut.

Ein Computer, vielleicht mal allgemein gesprochen, ist per Definition digital bzw. hat eine digitale Logik …

-----------------------------------
Aber Allgemein:
Ich habe einen Bausatz gefunden, der relativ günstig ist und auch noch einen BMS hat … dieser wird im Handbuch auch erklärt:
--> Link

Wenn man sich da noch den BMS anschaut:
--> Link
Da gibt es ein Handbuch als PDF dazu … sehr interessant, was das alles kann und was man da alles Programmieren kann …

Interessant sind da auch die Kabel:
Zum interagieren mit anderen Akkus sind da 3 Kabelstränge …
Der Victron hat auch 3 Kabelstränge …
Das Ding ist Bluetooth fähig … Victron ist auch Bluetooth fähig …

Wenn man den VE.Bus BMS (der Name sagt NICHT, dass es ein externer BMS ist, sondern dass es die Brücke von BMS zu dem VE.Bus Protokoll ist) und man den Eingang sieht, wo die Akkus daran angeschlossen werden, dann bemerkt man, dass da 3 Datenleitungen rein gehen … Die Frage wäre dann, ob jemand schon mal herausgefunden hat, ob die Signale die selben sind und ob man wie man den Stecker konfiguriert, damit man egal welche Akkus daran anschließen kann. (Interessant auch für die Verkäufer, die dann auch solche Akkus verkaufen könnten … oder?)

Eine Schnittstelle gibt es als Doku:
--> Link
Das Problem dabei ist, dass es nur 1 Gerät bedient … vielleicht finde ich ja (oder jemand anders) eine weitere Doku, wie man das BMS ansteuert …

Lieben Gruß,
Kal

lisunenergy am 02 Feb 2019 07:39:09

Aber Allgemein:
Ich habe einen Bausatz gefunden, der relativ günstig ist und auch noch einen BMS hat … dieser wird im Handbuch auch erklärt:



Lies doch einfach mal was hier verschiede User für Erfahrungen damit gesammelt haben! Die Idee dahinter ist sehr gut, aber an der technischen Umsetzung hakt es für meine Begriffe gewaltig. Das fängt mit der Dimension an und hört beim selber löten auf einer SMD Platine auf.

Wenn Du gern ein System haben möchtest was für Victron sehr gut geeignet ist, dann solltest Du dies auch kaufen. Deine Ideen hatten wir am Anfang mit Ladung und Last getrennt. Dies hat aber dazu geführt, das extrem komplizierte Anlagen entstanden waren. Bei einem Defekt einer Komponente war die Anlage ohne Funktion.
Mal einfach im Urlaub überbrücken ging nicht !
Schau Dir die Fertigakkus oder Bausätze die sehr einfach sind an . Das ist die Zukunft im Wohnmobil.
Das ist aber jetzt nur meine Meinung, würde jetzt unser hoch geschätzter Andreas sagen.

Stocki333 am 02 Feb 2019 09:45:07

Hallo Kal
Bei mir ist ein System von Lars verbaut. Seit 3 Jahren. Sind 300Ah. Bei mir im Womo führe ich ein Notfallset mit. Das sind 2 Kabel 50mm2, mit den Passenden Kabelschuhen. Eins dient zum Überbrücken der Schutzelektronik. Sollte der Fall eintreten, das eine Zelle einen Totalausfall hat, kommt das 2 te Kabel ins Spiel. Ich kaufe mir eine Starterbatterie, stelle sie neben den Accu und schliesse sie an den + - Verteiler an. Beim Bau der Verteiler wurde dieser Fall berücksichtigt und die Anschlüsse für diesen Fall sind vorhanden. In so einem Fall kann ich auch den WR voll nutzen. Der Einbau dauert keine 30 min.
Bei deinem Szenario stellt sich schon die Frage,wie in einem vollvernetzten System so einfach ein Totalausfall des Accus, in der selben Zeit, das System wieder läuft. Das waren so meine Überlegungen beim Umbau und habe das auch realiesiert. Der Zeitaufwand der Überlegungen wie ich es machte, war höher als dieses zu bauen.
Schönen Sonntag Franz

KalEl am 02 Feb 2019 14:44:25

lisunenergy hat geschrieben:Lies doch einfach mal was hier verschiede User für Erfahrungen damit gesammelt haben! Die Idee dahinter ist sehr gut, aber an der technischen Umsetzung hakt es für meine Begriffe gewaltig. Das fängt mit der Dimension an und hört beim selber löten auf einer SMD Platine auf.

Das mache ich … aber ich kann auch nicht alles sofort machen. Ich hatte tatsächlich das gelesen, letzte Nacht … Und ich informiere mich immer weiter …
Ich würde ja gerne mit jemandem reden, aber entweder hat man keine Ahnung oder keine Zeit … Deshalb lese ich … langsam aber kontinuierlich …

lisunenergy hat geschrieben:Bei einem Defekt einer Komponente war die Anlage ohne Funktion.

Da hast Du natürlich mehr Erfahrung (was nicht so schwer ist) wie ich. Ich denke meistens Lösungsorientiert nach … aber auch idealistisch. Hört sich erstmal so an, dass das Gegensätze sind, muss aber nicht sein. Der Defekt einer Komponente darf natürlich das System nicht kaputt machen. Wenn man aber die Geräte klassifizieren könnte, dann muss das nicht sein. In der Hausautomation ist es auch so, dass alles von einer Stelle aus koordiniert wird, aber wenn diese Stelle ausfällt, haben alle Geräte auch ein Notfallprogramm, so dass der Standard zumindest weitergenutzt werden kann.

lisunenergy hat geschrieben:Deine Ideen hatten wir am Anfang mit Ladung und Last getrennt. Dies hat aber dazu geführt, das extrem komplizierte Anlagen entstanden waren.

Was bedeutet das? Der erste Satz ist ein bisschen komisch (und da das Thema sehr differenziert und kompliziert ist, frage ich lieber nach, bevor ich was hineininterpretiere).
Ich verstehe es so, dass Ihr genau das gemacht habt, was meine Idee ist. Also:
2 Gruppen gemacht:
- Ladegeräte
- Verbraucher

Die Verbraucher wurden abgeschaltet (automatisch), die Ladegeräte wurden je nach Temperatur abgeschaltet bzw. die Ladekurve angepasst.
Ist das Richtig?

Was wurde daran kompliziert? Solange man "OpenSource" und "OpenData" arbeitet (also auch auf alle Werte zugreifen kann - Log) dürfte es doch nicht kompliziert werden …
Ich finde es viel Komplizierter, wenn ich anfangen muss, Sachen zu überbrücken - am Besten, das passiert ja laut Murphy, Nachts im Regen … oder Kälte oder Party oder, wie bei mir, kurz vor Silvester 24:00 Uhr.

Stocki333 hat geschrieben:Bei mir ist ein System von Lars verbaut.

Bitte nicht steinigen … Aber wer war nochmal Lars? :unknown:
Hat er sich hier im Forum schon gemeldet? (Und ich habe es nicht mitbekommen?)
Die Website habe ich mir gerade eben nochmal angesehen, werde den Herrn auch anrufen. Er hat aber Urlaub und deshalb konnte ich noch nicht mit ihm reden.

Stocki333 hat geschrieben: Das sind 2 Kabel 50mm2, mit den Passenden Kabelschuhen. Eins dient zum Überbrücken der Schutzelektronik.

Dazu hätte ich keine Lust. Ich würde die so einbauen, dass sie durch einen Schalter getrennt wären und wenn was passiert, dann würde ich den Taster drücken … Alles andere wäre mir zu kompliziert. (Ich arbeite lieber vorher mehr, damit ich später weniger zu tun habe als andersherum).

Stocki333 hat geschrieben: Ich kaufe mir eine Starterbatterie, stelle sie neben den Accu und schliesse sie an den + - Verteiler an. Beim Bau der Verteiler wurde dieser Fall berücksichtigt und die Anschlüsse für diesen Fall sind vorhanden. In so einem Fall kann ich auch den WR voll nutzen. Der Einbau dauert keine 30 min.

Super Idee … werde ich mir auf jeden Fall merken :respekt:

Stocki333 hat geschrieben:Bei deinem Szenario stellt sich schon die Frage,wie in einem vollvernetzten System so einfach ein Totalausfall des Accus, in der selben Zeit, das System wieder läuft.

Da hast Du Recht … Da muss ich mir was überlegen …
Wobei, wenn ich Deine Idee aufgreife, dann habe ich ja eine Lösung:
Einen Akku kaufen und den durch überbrücken an die anderen Akkus anschließen … oder:
Ich benutze den Ladebooster (oder ähnliches), der in dem vernetzten System und lade das System erstmal damit … bis eine Lösung geschaffen wird. (Bei mehreren Akkus im Aufbau ist es unwahrscheinlich, dass alle Akkus gleichzeitig kaputt gehen, bis auf eine Entladung. Und die kann ich dann damit ja definitiv überbrücken …)
Gibt es noch mehr Situationen, auf die man achten sollte?

Jedenfalls danke Euch beiden für die Mühe und auch die Ideen, die Ihr mir gebt … Ich finde es wirklich toll - im Ernst.

Lieben Gruß,
Kal

andwein am 02 Feb 2019 16:14:40

KalEl hat geschrieben:....Da hast Du Recht … Da muss ich mir was überlegen … Lieben Gruß, Kal

Ja, zu diesem Thema Lithium-, Generator-, Verbrauchersteuerung und Anzeige via Batt-Controller und Smartphone gibt es sehr viel zu überlegen (wenn man es alleine machen will). Andere haben diese Überlegungen schon in den letzten 2-3 Jahren durchgeführt und in diesem Forum dokumentiert. Zugegeben, es ist eine Menge Arbeit das alles zu lesen und letztendlich zu verstehen. Nicht die Technik, die ist nachvollziehbar, sondern die Überlegungen die zu dieser Techniklösung geführt haben.
Deine Aussage "Ich würde die so einbauen, dass sie durch einen Schalter getrennt wären und wenn was passiert, dann würde ich den Taster drücken" setzt einfach mal eine Grundkonzeption (ohne Vernetzung) voraus, in der Stöme und Speicherkapazität eine wichtige Rolle spielen. Deine Grundkonzeption, ausgerichtet auf Laderkapazität, Autarkiedauer, Speicherkapazität und Verbräuche habe ich aber hier noch nicht entdeckt. Ich habe deshalb, wahrscheinlich aufgrund fehlender Informationen, den Eindruck, du zäumst das Pferd theoretisch und von hinten auf.
Stell doch deine Konzeption, deine Bedarfsanalyse mal hier rein und frage dann: wie kann ich dies so vernetzen, dass ich es entweder mit Controlpanel oder Smartphone bedienen kann?
Gruß Andreas

KalEl am 02 Feb 2019 21:05:10

andwein hat geschrieben: Andere haben diese Überlegungen schon in den letzten 2-3 Jahren durchgeführt und in diesem Forum dokumentiert.

Ja ich weiß … und ich bin, wie schon geschrieben, dabei das zu lesen und spezifische Fragen zu stellen.

andwein hat geschrieben:Zugegeben, es ist eine Menge Arbeit das alles zu lesen und letztendlich zu verstehen. Nicht die Technik, die ist nachvollziehbar, sondern die Überlegungen die zu dieser Techniklösung geführt haben.

Da gebe ich Dir vollkommen recht …

andwein hat geschrieben: Laderkapazität

Laderkapazität? 400A Spitze … wenn das gemeint ist. Die wird wahrscheinlich erstmal gar nicht benutzt, aber es sollte möglich sein …


andwein hat geschrieben:Autarkiedauer

Am Besten immer … ich fahre nicht auf einen Campingplatz - wenn überhaupt, dann Stellplatz.

andwein hat geschrieben:Speicherkapazität

Da würde ich gerne mit 400Ah anfangen … (bei einem selbstgemachten Akku, die sind nämlich relativ günstig). Könnte so um die 2000 Euro höchstens ausgeben …

andwein hat geschrieben:Verbräuche

Erstmal nur Licht, Akkus laden und Geräte, damit ich basteleien am Mobil machen kann.
Dann kommen bald noch mehr Licht, TV (2 - 3; da diese nicht nur Fernsehen können, sondern auch noch Navigation anzeigen lassen sollen u.ä.), Playstation und ein paar Ventilatoren (habe momentan zwar Aircondition, soll aber weg, da ich das sowieso nicht benutze …). Später soll der Kühlschrank dran kommen, ggf. Kochfeld. Und wenn ich das irgendwann so "anständig" habe, dann würde ich auch gerne die Heizung darüber laufen lassen …
(Die kleinen Abnehmer wie Wasserpumpe u.ä. wurden außer Acht gelassen).

andwein hat geschrieben:wie kann ich dies so vernetzen, dass ich es entweder mit Controlpanel oder Smartphone bedienen kann?

Schöne Frage … ich übernehme sie einfach …

Danke ;)

Lieben Gruß,
Kal

PS.: Ich habe ja ein paar Ideen, wenn diese nicht beantwortet werden, entsteht bei den Leuten oft ein Gefühl der Lücke und des nicht verstehens. Am Besten lernt man, wenn man die Ideen zuende denken kann, damit man dann weiter kommt.
Und wie gesagt, das gelernte lese ich … und ich bin nicht so arrogant zu behaupten, dass mir das nichts bringt. Sondern eher, ich lerne daraus, was einem wichtig war und warum dieser den Weg gegangen ist. Ich weiß nicht, ob das der selbe Weg auch für mich wäre … (Sorry, bin leider ein Querdenker … und hab es manchmal etwas schwerer als andere. dafür finde ich aber auch andere Lösungen als andere - nicht besser, nicht schlechter, nur anders).

KalEl am 02 Feb 2019 21:17:51

Ach ja, Zusatz:
Ich würde gerne nur einen Controller benutzen wollen, nicht für jedes Gerät immer wieder ein neues …

thomker am 02 Feb 2019 21:19:06

Hi,

Das mit der Heizung über Akku würde ich als erstes vergessen.

Zur Rechnung: 400 Ah ergeben ca. 5,5 Kwh an Energievorrat. Eine Gasheizung leistet meist 6 KW, die zumindest im Winter auch gebraucht werden. Mit Akku hättest Du warme Luft für eine Stunde...

Gruß
Thomas

KalEl am 02 Feb 2019 21:21:31

Ich weiß …
thomker hat geschrieben:Das mit der Heizung über Akku würde ich als erstes vergessen.


Aber wer weiß, vielleicht irgendwann … muss ja auch nicht nur hier sein … geht ja auch in Spanien oder ähnliches ;)

andwein am 03 Feb 2019 14:15:15

KalEl hat geschrieben: Erstmal nur Licht, Akkus laden und Geräte, . Später soll der Kühlschrank dran kommen, ggf. Kochfeld.
Lieben Gruß, Kal

Ist ein bischen zäh, aber was solls, also weiter im Text
Klare Entscheidung zu Heizung Gas oder Diesel, Kühli Gas oder Strom, Warmwasser Gas oder Strom, Herd Gas, Strom oder Diesel????
Bis jetzt (also ohne die gerade gestellten Fragen) ist deine Batteriekapazität einfach Overkill.
Die Antwort auf Solar habe ich entweder vergessen oder nicht gesehen.
Leiter hast du die Frage zu Autarkie mit "Am Besten immer … ich fahre nicht auf einen Campingplatz angegeben. So wird das nichts. Autarkie in Tagen, Monaten oder Jahren, aber immer mit Zeitraum.
Im ersten Fall, nur Beleuchtung und Playstation kanst du mit 400Ah ca. 13 Tage autark stehen.
Im 2. Fall mit Kocher, und Kühlschtank auf Strom, Heizung auf Diesel kannst du mit 400Ah auf ca. 1,6 Tage Autarkie
Ist aber nur ein Überschlag, nochmals: Gesamt-Konfiguration, Verbrauchsanalyse unter Berücksichtigung von Fahrzeiten und Jahreszeiten.
Gruß Andreas

KalEl am 04 Feb 2019 02:49:21

andwein hat geschrieben:Klare Entscheidung zu Heizung Gas oder Diesel,

Wenn ich Dich richtig verstehe, dann fragst Du, was ich davon nehme … oder schlägst Du das vor? Bei mir ist momentan so:
Heizung: Alde … daher Gas oder Strom … Momentan sowieso NUR Gas, alles andere geht ja nicht (außer ich besuche Freunde, dann auch Strom - Landstrom.

andwein hat geschrieben: Kühli Gas oder Strom,

Momentan Gas … geht nicht anders. Wenn ich genug Strom habe, Solar u.ä. soll es, soweit wie möglich, auf Strom laufen (mal sehen, wie das mit dem Geld aussieht, soll auch irgendwann ein Kompressor Kühli rein).

andwein hat geschrieben:Warmwasser Gas oder Strom,

Das macht die Alde bei mir … also Gas …

andwein hat geschrieben: Herd Gas,

Das ist momentan nur Gas … Irgendwann vielleicht eine Induktionsplatte rein … wenn es geht.

Ofen ist auch drin … der wird nur durch Gas beheizt.

Es ist so, dass ich zwar Gas behalten möchte, aber wenn ich es schaffe, Gas abzuschaffen, dann würde ich das gerne tun … Aber, noch auf jeden Fall nicht. Das ist definitiv nicht möglich.

andwein hat geschrieben:Bis jetzt (also ohne die gerade gestellten Fragen) ist deine Batteriekapazität einfach Overkill.

Ja, der Grund ist, dass ich noch nicht fertig bin. Ich bin aber auch so, dass ich langsam anfange, mal schauen, was geht und was nicht. Ich kann den Akku in einer Nacht leersaugen, durch die Alde … Aber das ist nicht Sinn und Zweck der Sache … deshalb schaue ich, was ich habe und was ich verbrauchen kann. Wenn ich also genug reserve habe, benutze ich den Strom für den Kühli. Habe ich es nicht, benutze ich Gas … wenn ich das habe.

Und nein, ich bin kein Mensch, der sowas berechnen kann. Ich bin ein Mensch, der das was er hat, so nutzt, damit es funktioniert. Ich kann Dir nicht sagen, was ich in 2 Jahren mache … Ich lebe sehr spontan. Deshalb hole ich sehr viel Reserve, dass ich es meistens einfach habe.

andwein hat geschrieben:Die Antwort auf Solar habe ich entweder vergessen oder nicht gesehen.

Hatte ich oben geschrieben:
2x 80 wp. Soll aber auf 400 - 600 wp erweitert werden. (Ja, ich weiß, Oversized)

andwein hat geschrieben:Leiter hast du die Frage zu Autarkie mit "Am Besten immer … ich fahre nicht auf einen Campingplatz angegeben. So wird das nichts. Autarkie in Tagen, Monaten oder Jahren, aber immer mit Zeitraum.

Naja … das kann ich Dir nicht sagen … wenn ich Strom brauche, dann suche ich was … Aber ich versuche solange ohne Strom zu stehen, wie es möglich ist. Also versuche ich es mal so:
1 Jahr Autark leben …

andwein hat geschrieben:Im ersten Fall, nur Beleuchtung und Playstation kanst du mit 400Ah ca. 13 Tage autark stehen.
Im 2. Fall mit Kocher, und Kühlschtank auf Strom, Heizung auf Diesel kannst du mit 400Ah auf ca. 1,6 Tage Autarkie

Tja … und was ist mit dem Verbrauch von Umwandler, Wasser und co? Oder bei einer Waschmaschine … (ja, die Verbrauchen auch nicht viel) oder wenn ich Werkzeuge brauche, die an Strom angeschlossen werden …
Eine theoretische Berechnung bringt mir nichts … Ich berechne nicht gerne … (außer ich muss - bei Platinen, Spannungswandlungen oder ähnliches. Aber da ist es dann konkret - keine Planung in die Zukunft).

andwein hat geschrieben:Ist aber nur ein Überschlag, nochmals: Gesamt-Konfiguration, Verbrauchsanalyse unter Berücksichtigung von Fahrzeiten und Jahreszeiten.

Das ist wirklich nett … im Ernst.
Ich verstehe diesen Überschlag nicht, warum wir das jetzt gemacht haben? (Und ich finde es wirklich nett, dass Du das machst)

Sagen wir so, ich finde das mit den 400ah ganz gut. kann ca. 2 Tage autark stehen und durch die Solarzellen kann es sogar was länger dauern … (Die Akkus sollen nur die Zeit ausgleichen, wenn keine Sonne da ist. Sonst soll alles auf Solar aufbauen … und ja, ich weiß, dann nicht genug Solar auf dem Dach sein kann, wie man es eigentlich brauchen würde).
Was machen wir als Nächstes?

Lieben Gruß,
Kal

Bodimobil am 04 Feb 2019 11:24:49

Der maximale Stromverbrauch muss in einem vernünftigen Verhältniss zur möglichen Ladekapazität stehen, egal wie groß die Batterie ist.

Wenn du 1 Jahr bzw. endlos in unseren Breitengraden Autark sein möchtest dann muss das auch funktionieren wenn kein Solarertrag da ist.
Das erleichtert schon mal die Berechnung, weil dann Solar nicht berücksichtigt werden muss. Solar ist dann nur nice to have im Sommer.

Wenn ein Booster die einzige Ladequelle ist, musst du im Durchschnitt jeden Tag so viel Strom durch fahren erzeugen, wie du am Tag verbrauchst, unabhängig davon wie viel Ah deine Batterie hat. Mit einer größeren Batterie kannst du zwar länger stehen, musst danach aber auch um so länger fahren.

Wenn du im Durchschnitt jeden Tag 1 Stunde fährst (oder alle 4 Tage 4 Stunden) hast du bei einem 90A Booster je Tag im Durchschnitt 90 Ah Batteriekapazität zur Verfügung. Das ist zwar etwas mehr als die meisten hier benötigen, aber nichts mit dem man groß Kochen, Heizen oder dergleichen machen kann. Und diese durchschnittlich verfügbaren 90Ah werden nicht mehr, egal ob deine Batterie 100Ah, 400Ah oder 800Ah hat.
Du kannst deine täglich verfügbare Strommenge nur durch mehr fahren erhöhen. Und dann ist das keine technische Frage mehr sondern eher die Frage ob das zu deinem Wohnmobilalltag passt. Willst du nicht mehr fahren darf dein Stromverbrauch "im Durchschnitt" nicht mehr als 90Ah betragen.

Im Sommer sieht es wie gesagt durch Solar etwas günstiger aus, aber dein System muss ja auch im worst case funktionieren. Und was nützt dir eine Induktionsplatte wenn du die nur im Sommer nutzen kannst? Baust du dann im Frühling und Herbst zwischen Gas und Strom hin und her oder hast du Platz für einen Gasherd und eine Induktionsplatte nebeneinander?

Einfach dicke Batterien rein ist keine Lösung!

Gruß Andreas

andwein am 04 Feb 2019 13:39:25

KalEl hat geschrieben: Tja … und was ist mit dem Verbrauch von Umwandler, Wasser und co? Oder bei einer Waschmaschine … (ja, die Verbrauchen auch nicht viel) oder wenn ich Werkzeuge brauche, die an Strom angeschlossen werden …
Lieben Gruß, Kal

Ich werfe das Handtuch, tschüss, Gruß Andreas

KalEl am 08 Feb 2019 04:44:02

andwein hat geschrieben:Ich werfe das Handtuch, tschüss, Gruß Andreas


Schade … aber an alle …
Erstmal Danke dass Ihr helfen wolltet … das meine ich im Ernst. Aber die Hilfe ging an dem vorbei, was ich eigentlich brauchte. Da ich immer weiter lese, lerne ich immer mehr.

Ich habe hier einen Thread gelesen, der sich mit dem BMS REC auseinander setzt und dass man da sehr viele Sachen machen kann. Ob sowas gut ist und wie es gebraucht werden kann, werde ich noch weiter erforschen. Mir ging und geht es nicht um die Akkus selber, sondern um das Verbinden derjenigen.
Von Victron bzw. deren Support bin ich aber sehr enttäuscht … Es scheint so, wie einige es angegeben haben, dass es denen nur ums Geld geht. Ich werde sehen, wie ich weiter verfahre und werde ggf. auch weiter schreiben, wenn ich neue Erkenntnisse habe.

Ich wünsche weiterhin eine gute Nacht …

Lieben Gruß,
Kal

ducato666 am 08 Feb 2019 10:44:09

Ohne deine Kommunikation mit Victron zu kennen wird das Problem das gleiche wie hier sein
Leider hast du keine konkreten Vorstellungen, was die geplante Anlage letztendlich leisten soll.

Definiere, was du von deinem Akku erwartest. Um dort hin zu kommen, must du jedoch dein Nutzungsverhalten und deine Voraussetzungen definieren.
- Welche Verbraucher, wieviel davon gleichzeitig (= max. Entladestrom)
- Wie lange willst du zu welcher Jahreszeit wo autark stehen können (= nutzbare Kapazität, Ladetechnik), daraus kann man sich Gedanken machen über
- wie wird nachgeladen (= max Ladestrom, Temperaturbereich der Batterie, Ladetechnik)
- welches Budget und welche Zuladung hast du (erwartete Zyklen/Lebensdauer, Kapazität, Blei/LiFePO4)
- Die Anforderung "unendliche Skalierbarkeit" macht jegliche Empfehlung ungleich schwieriger, da natürlich auch die Ladetechnik, Anschlüsse, BMS... an die wachsende Kapazität und vorallem die Ströme anpassbar sein müssen.

Sind diese Fragen geklärt, können dir sinnvolle Empfehlungen gegeben werden. Hier oder von einem Herstellersupport. In der Glaskugel lesen, welche etwaigen Anforderungen du in 5 Jahren hast, können leider nicht so viele.

Viele Grüße
Ducato666

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