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Aufladen der Aufbaubatterie mit Powerbank Phoenix Iveco 65C


andygitarre am 29 Jan 2019 10:37:38

Hallo zusammen,

bei uns (Familie mit vier Kindern) ist schon das Problem aufgetreten, dass die Aufbaubatterie (trotz Solar) irgendwann leer war und dann wichtige Geräte nicht mehr funktionierten (Kühlschrank, Alde-Heizung). Ich habe deswegen überlegt, ob man notfallmäßig für ein paar Stunden zusätzlichen Saft in die Aufbaubatterie schaffen kann, indem man eine leistungsfähige Powerbank (wie für das Handy) anschließt. Es gibt ja auch solche KFZ-Starthilfen als Powerbank, was mir aber nicht das Richtige für die Aufbaubatterie zu sein scheint.

Meine Idee wäre, dann einfach 2-3 Powerbanks dabei hat und im Notfall anschließen kann, wenn die Aufbaubatterie versagt. Hat jemand eine zündende Idee, wie man dies technisch umsetzen kann?

Könnte man alternativ auch einen 12-Volt-Powerpack (die ja z.B. der ADAC zur Starthilfe hat) auch an die Aufbaubatterie anschließen, um wieder Strom zu bekommen?

Viele Grüße aus Lübeck

Andygitarre


wolfherm am 29 Jan 2019 10:40:24

Kannst du da nicht besser eine zweite Aufbaubatterie einbauen?

fomo am 29 Jan 2019 10:43:34

Ganz einfach: Zweite Aufbaubatterie anschließen.
Ob die "Powerbank", die auch nur eine Batterie ist, im Fahrzeug herumsteht oder gleich fest installiert ist, macht keinen nennenswerten Unterschied.
Vorteil: Batterie wird automatisch mit geladen und steht dauerhaft zur Verfügung.
Nachteil: ?

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MoMo1971 am 29 Jan 2019 10:44:15

Guten Tag,

verstehe ich das richtig, Du möchtest eine Powerbank (Starthilfe-Batterie) als Ladeinstitution für eine Aufbaubatterie verwenden.

Selbst wenn das funktionieren würde...? Das wäre doch der umständliche Weg....lass Dir noch eine...zwei stärkere besser LI-Batterien einbauen und Life-Po o.ä.

Oder nimm ein paar kleiner Handy-Powerbanks mit um den 1. 2. Tag den Kindern und Euch das Laden der Geräte zu ermöglichen, damit dir nicht direkt Saft aus der Aufbaubatterie gezogen wird

fomo am 29 Jan 2019 10:50:21

MoMo1971 hat geschrieben:Oder nimm ein paar kleiner Handy-Powerbanks mit um den 1. 2. Tag den Kindern und Euch das Laden der Geräte zu ermöglichen, damit dir nicht direkt Saft aus der Aufbaubatterie gezogen wird

Sehr gute Idee, so ähnlich mache ich das auch. Während der Fahrt oder am Landstrom wird die Powerbank geladen. Dann ist Stromüberschuss vorhanden. Im Stand wird diese dann genutzt. Das reduziert die Belastung der Aufbaubatterie. Die Ersparnis ist nicht riesig, aber bei einem Bedarf von 10 bis 15 Ah am Tag auch nicht unwesentlich.

rkopka am 29 Jan 2019 11:49:59

andygitarre hat geschrieben:bei uns (Familie mit vier Kindern) ist schon das Problem aufgetreten, dass die Aufbaubatterie (trotz Solar) irgendwann leer war und dann wichtige Geräte nicht mehr funktionierten (Kühlschrank, Alde-Heizung).

Dir ist schon klar, daß das für die meisten Batterien (außer Lixx und BK) nicht gerade gesund ist ? Die Abschaltung erfolgt meist, wenn die Spannung schon sehr weit unten ist. Hier wäre ein Batteriecomputer vielleicht angeraten.

Ich habe deswegen überlegt, ob man notfallmäßig für ein paar Stunden zusätzlichen Saft in die Aufbaubatterie schaffen kann, indem man eine leistungsfähige Powerbank (wie für das Handy) anschließt. Es gibt ja auch solche KFZ-Starthilfen als Powerbank, was mir aber nicht das Richtige für die Aufbaubatterie zu sein scheint.
MoMo1971 hat geschrieben:Oder nimm ein paar kleiner Handy-Powerbanks mit um den 1. 2. Tag den Kindern und Euch das Laden der Geräte zu ermöglichen, damit dir nicht direkt Saft aus der Aufbaubatterie gezogen wird
fomo hat geschrieben:Sehr gute Idee, so ähnlich mache ich das auch. Während der Fahrt oder am Landstrom wird die Powerbank geladen. Dann ist Stromüberschuss vorhanden. Im Stand wird diese dann genutzt. Das reduziert die Belastung der Aufbaubatterie. Die Ersparnis ist nicht riesig, aber bei einem Bedarf von 10 bis 15 Ah am Tag auch nicht unwesentlich.

Hier sollte man aber auch die Angaben genauer anschauen. 10-15Ah sind pro Tag von der Aufbaubatterie ? Gemessene Werte ? Das wäre ja sowieso nicht viel und zumindest bei Solar oder öfter Fahren kein Problem.
Die Powerbanks geben meist Werte von 8-20Ah an. Das gilt aber nur für die Nennspannung von meist 3,7V. D.h. auf die 12V bezogen sind das nur 2,5-6Ah. Also nicht unbedingt der große Sparfaktor.
Und für die "richtige" Womoversorgung auch nicht viel. Selbst ein Gas KS braucht einigen Strom, Heizung sowieso. Auch das Licht kommt schnell mal auf 1-2A (bei LED). Also wäre eine Womonotversorgung nur sehr eingeschränkt möglich. Außerdem würde die leere Batterie vermutlich direkt aus der Powerbank ziehen, was geht, und mit entsprechenden Verlusten die Ladung übernehmen. Reicht dann vielleicht für etwas Licht und einen sparsamen KS für ein paar Stunden.
Da bringt es noch mehr, eine kleine 12V 12Ah Gel Batterie vorrätig zu haben, die im Notfall einfach dazugeschaltet wird. Oder eben gleich das Energiekonzept zu erarbeiten und anzupassen.

RK

HollandSued am 29 Jan 2019 13:18:19

Die Frage, die sich mir stellt:
Worüber reden wir denn egtl im Bezug auf die Ausgangssituation?

Wieviel Ah hat die AufbauBatt, wie viele davon sind vorhanden und welche Art ist das; wieviel Solar Wp sind installiert.
Wenn ich den Eingangsbericht lese, kan es ja auch sein, daß da das Dach voll mit Solar liegt und die Batt weniger Kapazität hat als die tägliche Entnahme ist.
Dann reicht einfach ne "dicke" neue Batt und fertig.
Vllt ist nur 1 Platte oben drauf und damit kriege ich eine (wieder vllt) große Batt halt nicht gefüttert.

Wie viel wird in welcher Zeit entnommen; BattMoni drin und verläßlich?

Was heisst "irgendwann leer"; der Kühli läuft auf 12V?
Alles recht vage Äußerungen für eine zutreffende Antwort.


Denke da sind hier genug versierte Fachleute (also nicht so welche wie ich :mrgreen: ) zu dem Thema unterwegs, die kurz, knapp und zielführend helfen können, sobald eine verläßliche Ausgangssituation definiert ist.

fomo am 29 Jan 2019 13:23:38

rkopka hat geschrieben:10-15Ah sind pro Tag von der Aufbaubatterie ?
Ja.
rkopka hat geschrieben:Gemessene Werte ?
Ja.
rkopka hat geschrieben:Das wäre ja sowieso nicht viel und zumindest bei Solar oder öfter Fahren kein Problem.
Genau.

Henri1 am 29 Jan 2019 13:46:36

Moin
Ich würde Deine Frage mit nein beantworten.
Die technischen Voraussetzungen würden Licht ins Dunkel bringen.
Ermittel deinen Storm bedarf und lege die Bord Batterie danach aus, je nachdem wie viele Tage Du stehen willst die Kapazität anpassen.
Dann würde ich Dir zu einem Mess-Shunt raten (Votronc/Büttner/oder ähnlich) um eine bessere Kontrolle des Energiebedarfs zu haben.

HollandSued am 30 Jan 2019 12:37:38







Bitte hilf mir auf die Sprünge; komme da gerade nicht mit auf wen oder was du da antwortest.
Nicht falsch verstehen; nur ICH kann das jetzt nicht zuordnen.

Sofern es sich auf meinen, davor geschriebenen Beitrag handelt, dann erschließt es sich mir noch viel weniger.

Alles an Werten, die im Verlauf der Debatte angeführt wurden, stammen von Allen - nur eben nicht vom Fragesteller.
genau DARAUF bezog sich jedoch mein Beitrag bzw auf die, eben dort NICHT aufgeführten Werte, die es einem erst ermöglichen, eine zutreffende Aussage tätigen zu können.
Wobei es mE irrelevant ist, ein "Fahrschema / Fahrstrecke / Ladeverhalten durch Motoraufladung" in eine evtl Berechnung aufzunehmen, da dies doch in den meisten Fällen in der Praxis eh kaum zutrifft. Denn ich fahre ja nicht um des Fahrens willen weiter bloß um aufzuladen, sondern weil bzw wann es mir gefällt.
Mal bleibt man 1 Tag und hat 10 geplant; mal bleibt man 10 Tage anstatt "nur auf der Durchreise" zu sein. Daher eher zweit- bis drittrangig zu werten.

Sollte ich das nun falsch interpretiert haben, oder die, der Anfrage zugrunde liegenden Werte überlesen haben, bitte ich freundlich um Aufklärung.
Ich möchte keinesfalls Jemandes Meinung angreifen - sondern lediglich die TATSÄCHLICHEN Fakten wissen um diese Diskussion einer gewissen Sinnhaftigkeit auszusetzen.

rkopka am 30 Jan 2019 14:16:41

Die obigen Zahlen (nicht vom Threadstarter) habe ich nur hinterfragt, weil dann einige Powerbanks genannt wurden, damit man das in Relation setzen kann. Auch weil manche (andere) Angaben oft eine sehr fragwürdige Herleitung haben, wenn z.B. von ungenauen % Anzeigen aus ein Ah Wert abgeleitet wird. Und beim angeführten Stromverbrauch funktioniert das Laden beim Fahren durchaus noch.

HollandSued hat geschrieben:Wobei es mE irrelevant ist, ein "Fahrschema / Fahrstrecke / Ladeverhalten durch Motoraufladung" in eine evtl Berechnung aufzunehmen, da dies doch in den meisten Fällen in der Praxis eh kaum zutrifft. Denn ich fahre ja nicht um des Fahrens willen weiter bloß um aufzuladen, sondern weil bzw wann es mir gefällt.

Wenn der Akku mal leer ist, kann das durchaus vorkommen.

Mal bleibt man 1 Tag und hat 10 geplant; mal bleibt man 10 Tage anstatt "nur auf der Durchreise" zu sein. Daher eher zweit- bis drittrangig zu werten.

Das ist wohl sehr individuell. Bei meinen Reisen kommt zwar geplant mal eine Woche auf einem CP vor. Aber sonst bin ich eher häufiger unterwegs. Wer nicht vorhat (außerhalb eines CP) länger wo zu stehen, kann das durchaus so rechnen, daß er die Batterien eben während der Fahrt regelmäßig auflädt. Solange das zum geplanten Urlaub paßt, ist ja alles OK.

Wer lieber völlig ungeplant unterwegs ist und gern freisteht, muß sich anders darauf vorbereiten. Da geht es so nicht. Nur eine Powerbank ist da nicht das Mittel der Wahl, höchstens für etwas Licht am Abend.

HollandSued hat geschrieben:Worüber reden wir denn egtl im Bezug auf die Ausgangssituation?
Wieviel Ah hat die AufbauBatt, wie viele davon sind vorhanden und welche Art ist das; wieviel Solar Wp sind installiert.

Die Frage ging aber nach einer Powerbank als Notfallmaßnahme und nicht nach einer Analyse der Batteriesituation. Was wieder ein anderes Thema wäre.

RK

lwk am 01 Feb 2019 11:28:16

Hallo, statt Geld in eine Powerbank zu investieren würde ich die Batterie Kapazität aufrüsten und und zusätzliches Solar aufs Dach bis zum Anschlag. Das wäre dann eine nachhaltige Verbesserung.

Ruedi1952 am 01 Feb 2019 11:38:57

Wir haben auch eine Powerbank die zum Starten von bis 3 ltr. Dieselmotoren reichen soll.
Da sind 4 USB Ausgänge und ein Adapter mit diversen runden Stecker vorhanden da werden unsere Geräte direkt angeschlossen.
Unser Lenovo Ideapad 320 wird dann mit 19 Volt versorgt und hält dann Stunden durch bei vollast.
Während der Fahrt wird dann die Powerbank wieder von der Lima über die 12 V Steckdose aufgeladen.
Das Ding hat knappe 40 € gekostet.

surfoldie11 am 01 Feb 2019 11:46:27

Sorry,
aber was sind denne "diverse runde Stecker????"

Ruedi1952 am 01 Feb 2019 12:16:01

--> Link
Ob die angegebene Akkukapazität stimmt weiß ich nicht unseres sieht genauso aus aber die Akkukapazität ist mit 16000 angegeben.
Bei dem Preis darf man aber nicht viel verlangen.

Marlin64 am 27 Jun 2019 16:54:45

Hallo, sorry dass ich das Thema nochmals aufgreife; ich bin neu hier.
Meine Idee um mit der Stromversorgung flexibler zu sein ist eine richtig große Powerbank mit 230V Ausgang (sorry, bin ganz neu, und kann keinen Link posten), die gibt es in verschiedenen Größen.
Der Vorteil ist, dass das Wohnmobil an 230 Volt angehängt werden kann (über die Einspeisung), somit hat man ohne Wechselrichter im WoMo 230V. Das Teil kann auf diverse Arten geladen werden (Solar, 12Volt, oder 230 Volt, zum Beispiel an einer Steckdose die zu weit vom WoMo entfernt ist).

Klar, wenn man Zeit und Geld hat macht die Installation von Solarpaneln und Batterien mehr Sinn, aber als kurzfristige Lösung vor den Ferien, wieso nicht?
Was meint ihr?

Knaus650MEG am 27 Jun 2019 17:42:53

andygitarre hat geschrieben:und dann wichtige Geräte nicht mehr funktionierten (Kühlschrank, Alde-Heizung)



warum läuft der Kühlschrank auf Strom und nicht auf Gas?

Bodimobil am 27 Jun 2019 18:12:57

Und wo lädst du das Teil wieder auf? Wenn du auf einem Stell/Campingplatz stehst kannst du ja gleich das Wohnmobil dranhängen.
Und wenn du so ein Teil an die Landstromsteckdose hängst wird die leere Aufbaubatterie das Teil schnell leer saugen. Das alles mit dem Hin und her auch noch Verlustbehaftet. Wenn man eine Batterie (die Aufbaubatterie) durch eine andere (Powerbank) ersetzt hat man deshalb doch nicht mehr Strom.

Oder versteh ich dein Vorhaben falsch?

Gruß Andreas

Solarcomputer am 27 Jun 2019 19:34:57

Marlin64 hat geschrieben: aber als kurzfristige Lösung vor den Ferien, wieso nicht?

Kurze Antwort: weil es quatsch ist.

Eine solche Powerbank hat meist keine besonders grosse Kapazität und der eingebaute Wechselrichter auf 240V ist dann auch schwachbrüstig. Ein starker Wechselrichter würde auch kaum Sinn machen, denn die Kapazität reicht dann ja nur sehr kurz.

Eine schnelle, unkomplizierte Lösung hängt an den Anforderungen für den 240V Ausgang. Sofern sich das im Bereich <300 W abspielt, gibt es steckfertige (Zigarettenanzünder) Wechselrichter, das ist einfach, billig und und von jedem bedienbar. Eine sinnvolle Anschaffung sofern man nicht mehr Leistung braucht.

Wenn es mehr Leistung braucht, dann gibt es Lösungen, die direkt an die Batterie (temporär) geklemmt werden... teurer, kurzfristig machbar, aber umständlich, unschön. Der Wechselrichter liesse sich aber dann später auch fest einbauen, also lieber was ordentlicheres hier anschaffen.

--> besser das Geld in mehr (oder Lithium) Akku investieren, denn der wird ja auch geladen und steht dann der gesamten Infrastruktur zur Verfügung. Später dann eventuell mit Solar nachrüsten.

☀️Kai


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