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Bimobil EX412 -Anzahlung


quax1968 am 04 Feb 2019 14:57:41

Hallo,

ich bin am überlegen, ob ich mir ein Bimobil EX 412 bestelle.

Mir liegt ein enstprechendes Angebot vor. Die Herstellungsdauer beträgt 24 Monate
Wie habt Ihr das als Bimobil-Käufer mit der Anzahlung gemacht.
Habt Ihr Bankbürgschaft verlangt?

Die Avalprovision würde 2% der Anzahlungssumme betragen.


Danke schonmal
Viele Grüße
Claus

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Gogolo am 04 Feb 2019 19:54:42

Ich habe mir eine Sicherungsübereignung für ein fertiges Ausstellungsfahrzeug geben lassen.


Habe die Ehre

Gogolo

Torsti5 am 04 Feb 2019 22:01:04

bei einer Lieferzeit von 2 Jahren würde ich bei dieser Firma überhaupt nichts bestellen und eine Anzahlung schon gar nicht 24 Monate vorab leisten. Andere Mütter haben auch schöne Töchter und auch nicht nur veraltete Technik. Für den aufgerufenen Preis (zumindest lt. Preisliste) wirst Du sicherlich auch bei anderen Herstellern fündig werden, keine Lieferzeit von 24 Monaten in Kauf nehmen müssen und dafür auch noch eine bessere Auf-/Ausbauqualität erhalten.

Bimobil ist nicht mehr das was es mal war. Preislich möchten die in der Liga der ganz großen mitspielen aber weiter ihre 30 Jahre alte Technik verwenden. Die Durchfahrt eines Plätscherbachs oder die Fahrt über ein kleines Sandhäufchens ala Gogolobil mag ja noch funktionieren. Sicherlich wird sich aber bei echten Offroadeinsatz der Aufbau in seine Bestandteile auflösen.

Grüße
Thomas

Tinduck am 04 Feb 2019 22:44:56

Aha. Dann sag doch mal, wo bei einem vernünftigen Individualausbauer die Lieferzeit wesentlich kürzer ist?

Der Rest ist halt Geschmackssache. Die Leutchen verkaufen dafür, dass die Fahrzeuge nichts taugen, ziemlich viele Fahrzeuge pro Jahr. Und nicht unbedingt an Erst-Womoeigner, die nicht wissen, was sie kaufen.

Aber das war auch eigentlich gar nicht das Thema, du Troll du :D

bis denn,

Uwe

Bodimobil am 04 Feb 2019 22:46:50

Torsti5 hat geschrieben:bei einer Lieferzeit von 2 Jahren würde ich bei dieser Firma überhaupt nichts bestellen ...


Thema verfehlt - hat hier jemand nach P/L Verhältnis bei Bimobil gefragt? Lass das doch das Problem des TE sein.

Gruß Andreas

HerrKalle am 04 Feb 2019 22:55:17

quax1968 hat geschrieben:
Die Avalprovision würde 2% der Anzahlungssumme betragen.




Mußt du halt überlegen, ob du so lange warten möchtest.
Das der Hersteller die Kosten für das Aval übernimmt, würde ich als selbstverständlich betrachten.
Wenn er das nicht möchte.....es gibt auch andere Wohnmobilhersteller.

wolfherm am 04 Feb 2019 22:57:00

Das ist doch nicht die Frage. Wenn er ein neues Bimobil haben möchte, braucht er nicht an anderer Stelle schauen. Bleibt doch mal bei der Frage oder haltet die Tasten still.

Bodimobil am 04 Feb 2019 23:22:33

Bodimobil hat geschrieben:Thema verfehlt - hat hier jemand nach P/L Verhältnis bei Bimobil gefragt? Lass das doch das Problem des TE sein.
Gruß Andreas


Ich möchte noch ergänzen: Ich finde das ist eine interessante Frage und die trifft nicht nur auf Bimobil sondern auch auf andere teure Konsumgüter zu, die individuell hergestellt werden. Ich habe nur Erfahrung mit Hausbau, aber das wird ja anders geregelt. Vielleicht lass ich mir ja mal eine Yacht bauen :lol:
Gruß Andreas

Helmchen am 05 Feb 2019 00:49:07

Bei unseren beiden Wochner-Reisemobilen, die aktuell übrigens auch eine Lieferzeit von 20 - 24 Monaten haben, mussten wir auch jeweils direkt nach Abschluss des Vertrages die 1. und nach Fertigstellung des Koffers die 2. Abschlagszahlung leisten.
Mulmig war uns dabei schon jedes Mal, denn es ist natürlich ein gewisses Risiko dabei, z.B. bei Insolvenzen. Auch wenn die Auftragsbücher der Firmen voll sind.
Das machen viele Hersteller von hochpreisigen Individualbau-Fahrzeugen so.
Eine andere Möglichkeit haben wir nie ausgelotet.

HerrKalle am 05 Feb 2019 01:49:24

Helmchen hat geschrieben:Eine andere Möglichkeit haben wir nie ausgelotet.


Wurde ja angesprochen. Warum willst du einem Hersteller der dir in 2 Jahren etwas liefern will einen Kredit gewähren?
Anstelle einer Anzahlung erhält der Hersteller eine Bürgschaft(Aval) deiner Bank und das Geld, wenn er das fertige Produkt abgeliefert hat. Ich würde es so verhandeln, das der Hersteller die Kosten für die Bürgschaft übernimmt.

geralds am 05 Feb 2019 02:25:38

Hallo,

bei nur Avalprovision 2% gehe ich nicht davon aus, dass der Betrag zur Vorfinanzierung dient, sondern als zusätzliche Sicherheit, dass der Käufer das Fahrzeug auch übernimmt.
Anzahlung gegen Bankbürgschaft des Herstellers wäre für mich ok.

Gruß Gerald

Guenni2 am 05 Feb 2019 07:34:13

So war es bei unserem Dopfer vor zwei Jahren auch. Anzahlung gegen Bankbürgschaft. Die Kosten dafür trägt der Hersteller.

Tinduck am 05 Feb 2019 07:43:03

HerrKalle hat geschrieben:Warum willst du einem Hersteller der dir in 2 Jahren etwas liefern will einen Kredit gewähren?


Es ist bei hochpreisigen Anschaffungen (Hausbau... ähnliche Preisklasse) absolut üblich, Abschlagszahlungen zu leisten. Muss man nicht mögen, kommt man aber kaum drum herum.

Mal andersrum gefragt: Warum sollte der Hersteller der Ware das komplette Risiko für die Kosten tragen? Der Abnehmer könnte ja auch Pleite gehen, und dann? Wäre bei nem Fliessbandmobil kein Problem, da findet sich schnell ein anderer Abnehmer. Bei einem Individualausbau mit tausend Sonderwünschen kann das problematisch sein, die Kiste hat er dann womöglich jahrelang rumstehen.

Ausserdem hat - siehe Lieferzeit - im Moment kein Hersteller Kunden nötig, die Probleme mit marktüblichen Zahlungsmodalitäten haben. Der nächste, der nicht meckert, wartet schon sehnlichst auf einen Platz in der Produktionsplanung.

Wie oben schon erwähnt, kann man seine eigene Vorauszahlung ja auf verschiedenen Wegen absichern, wo ist also das Problem?

bis denn,

Uwe

Helmchen am 05 Feb 2019 12:40:58

HerrKalle hat geschrieben:Warum willst du einem Hersteller der dir in 2 Jahren etwas liefern will einen Kredit gewähren?
Ich würde es so verhandeln, das der Hersteller die Kosten für die Bürgschaft übernimmt.


Warum sollte er das tun? Insbesondere, wenn die Auftragsbücher so voll sind, dass er eigentlich gar keine Aufträge annehmen kann/muss.

Nur mal so am Rande: Die Firma Wochner ist ein kleines Unternehmen am Bodensee, mit +/- 10 Mitarbeitern (inkl. der beiden Chefs, die beide voll mitarbeiten. Sie bauen ca. 20 Fahrzeuge im Jahr und müssen während der Aufbauphase Teile nach und nach bei den Zulieferern einkaufen, fängt mit dem Basisfahrzeug Sprinter an. Bei der geringen Abnahme gewähren die Zulieferer keine besonderen Rabatte und lange Zahlungsziele.
Wie Uwe schon schrieb: Warum sollen sie allein das Risiko tragen, dass der Kunde wieder abspringt.

MountainBiker am 05 Feb 2019 12:51:18

Hallo,

Es ist bei hochpreisigen Anschaffungen (Hausbau... ähnliche Preisklasse) absolut üblich, Abschlagszahlungen zu leisten.


Ja das ist korrekt, aber beim Hausbau (Bauleistungen) oder gewerblichen Lieferleistungen sind der Umfang der Zahlungen (Anteil) und der Eigentumsübergang durch die VOB und VOL bis ins kleinste Detail geregelt, bei Imobilien kommt dann noch ein Eigentumsvermerk auf das Grundstück hinzu (Grundbuch).... Also nicht wirklich direkt vergleichbar.
Ob dies bei einen Individualausbauer auch so ist ??? Bei Abschlagsszahlungen müßte im privatrechtlichen Kaufvertrag geregelt sein, dass der jeweilige Ausbaustand des Fahrzeugs bereits in das Eigentum des Käufers übergeht. Hier im Forum wurde schon darüber diskutiert, ob bei der Abholung des Neufahrzeugs vom Händler der Kaufpreis beim Verkäufer eingegangen sein muß, da ging es um eine Vorleistung von 1 Tag und nicht 2 Jahre. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen. Aber wenn man etwas unbedingt haben möchte wird auch manchmal über gewisse Dinge hinweggesehen. Als Käufer möchte ich mich nicht in die Rolle des Bittstellers begeben.

Meine Meinung dazu.

selbstschrauber am 05 Feb 2019 17:34:17

Unser Womohändler wollte damals auch eine recht hohe Anzahlung. Wobei das in meinen Augen keine spezielle Sonderanfertigung war. Habe dem nur gegen Bankbürgschaft zugestimmt. Da sollte ich seine Bürgschaftskosten tragen. Wieso ich? ist doch seine Bürgschaft, er trägt ja meine "Vorfinanzierungskosten" auch nicht. Daran wäre der Kauf dann fast gescheitert. Der Kompromiss war dann, dass wir die Höhe der Anzahlung wesentlich reduzierten auf einen Betrag, dessen Verlust mich zwar im Fall der Fälle auch sehr geärgert hätte, aber verschmerzbar gewesen wäre.
Hohe Vorauszahlungen ohne Absicherung würde ich nie machen. Denkt mal an die zahlreichen Insolvenzen von langjährigen Marktteilnehmern wie z.B. Quelle.

LG

Selbstschrauber

Gogolo am 05 Feb 2019 19:20:58

Torsti5 hat geschrieben: Die Durchfahrt eines Plätscherbachs oder die Fahrt über ein kleines Sandhäufchens ala Gogolobil mag ja noch funktionieren.

Grüße
Thomas



Mensch, bist du klug! Woher hast du dies Erkenntnisse? Warst du bei mir im Gogolobil etwa Beifahrer?


Gogolo - ohne "Habe die Ehre"

Torsti5 am 05 Feb 2019 21:36:56

Gogolo hat geschrieben:
Warst du bei mir im Gogolobil etwa Beifahrer?


Gogolo - ohne "Habe die Ehre"


Nö, war ich nicht. Dafür habe ich aber genügend eigene Erfahrungen mit der "hochwertigen" Konstruktion und Verwindungsfestigkeit machen dürfen. Habe aber gelernt, dass dies nicht zum Thema gehört und aktuell wohl auch andere Firmen so lange Lieferzeiten haben.

Dennoch würde ich zumindest bis bzw. vor Baubeginn überhaupt keine Anzahlung leisten. Zumindest das Fahrgestell muss geliefert sein. Für die Vorfinanzierung (Firmenkredite) sollte nicht der Käufer zuständig sein.

geralds am 06 Feb 2019 02:00:44

Hallo,

wenn man unterstellt, dass so ein Fahrzeug 150-200T€ kostet, sind 2% 3.000 - 4.000€.
Das kann man kaum als Vorfinanzierung bezeichnen, geschweige denn bekommt man dafür ein Fahrgestell.

Gruß Gerald

Lancelot am 06 Feb 2019 10:27:51

Gerald,

die 2% sind die Avalprovision (die Kosten für eine Erfüllungsbürgschaft), NICHT die geforderte Anzahlung.
Kenn aber keine so teuren Avale. Die liegen üblich bei 2 Promille, nicht Prozente.

Also liegen die Aval-Kosten bei angenommenen 50.000 Anzahlung bei nem Hunni :!:
Das wär´s mir Wert .. :ja:

tztz2000 am 06 Feb 2019 10:40:10

Hier sind's %, aber als Avalkredit!

--> Link

Das schont dann erst mal die eigene Liquidität.


Aber egal, der Verkäufer geht ja auch davon aus, dass der Kunde versucht, ihm die Kosten auf's Auge zu drücken. Also wird er das in seiner Kalkulation berücksichtigt haben. Der Kunde zahlt's also auf jeden Fall!

geralds am 06 Feb 2019 13:35:20

Hallo Wolfgang,

Du hast natürlich recht. Da habe ich wohl zu oberflächlich gelesen, oder stand auf der Leitung? Mea culpa.

Aber 2% Provision scheinen mir doch recht hoch. Ich habe vor knapp 3 Jahren ca. 25% meines Womo´s für ein Jahr zwischenfinanzieren müssen. (Hatte halt Verträge die bis 65 liefen, bin aber dann doch mit 63 in Rente gegangen :mrgreen: )

Ich habe für den Kredit 1,6% bezahlt.
Hat sich für mich gelohnt, da die Preissteigerung höher als die 1,6% auf 25% der Kaufsumme war.

Ich hätte vermutet, dass ein Avalkredit preiswerter als ein normaler Kredit ist.
Aber egal wie, wenn Geld fließt (beim Avelkredit ja nicht), immer mit Bankbürgschaft des Herstellers.

Gruß Gerald

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