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Gasofen gegen Gasgenerator und Elektrischer Ofen Verluste?


Heinrich12 am 22 Feb 2019 18:25:07

Guts Nächtle,

Gas lässt sich ja auf zwei verschiedene Wege im Kochbereich einsetzen.

Variante A: Direkter betrieb von Gasöfen, Gasherden, Gasheizungen usw
oder
Variante B: Elektrogeräte wie oben mit Gasgenerator betreiben

In unserem Fall, wäre mir Variante B lieber. Da bereits Elektrogeräte vorhanden sind und ich die üblichen Gasgeräte nicht so praktikabel finde.

Jetzt ist die Frage, wie hoch der Verlust bei einer Gasgenerator zu Elektrogeräten Variante zu Direktbetrieb mit Gas ist?
Kann man den vernachlässigen oder ist hier wie bei beispielsweise Chemischer Energie (Akkus) zu Elektrogeräten ein sehr hoher Verlust gegeben.

:hallo:

Inselmann am 22 Feb 2019 18:34:21

Was versteht man unter einem Gasgenerator?

Lancelot am 22 Feb 2019 18:45:32

Inselmann hat geschrieben:Was versteht man unter einem Gasgenerator?

Einen Stromerzeuger ( Generator), dessen Energiequelle nicht Benzin, sondern Flüssiggas ist.
Gibt´s fertige ---> --> Link
und auf Gas umrüstbare ---> --> Link

Ich würde vermuten, daß eine direkte Energiequelle (Gas) weniger Verlustleistung hat, als erst mit dem Gas den Strom zu erzeugen.

Ruedi1952 am 22 Feb 2019 19:09:52

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Nicht nur vermuten das ist so sonst wäre es ein Perpetuum mobile. Wenn ich lese wieviel Propangas der Honda verbraucht rechnet sich ja Benzin eher.
--> Link

macagi am 22 Feb 2019 19:19:44

Geht es hier um mobile Geräte im Wohnmobil oder um zuhause?

Gasbacköfen im Wohnmobil brauchen glaube ich ziemlich viel Gas. Ich meine mich an einen Beitrag von mauimeyer zu errinnern in dem über einen Vergleich von Verbrauch beim Brötchenaufbacken berichtet wurde.

Ansonsten ist Kochen mit Gas natürlich viel besser als elektrisch (persönliche Meinung) - ich wrde nicht tauschen wollen.

mafrige am 22 Feb 2019 19:46:39

Heinrich12 hat geschrieben:...

Variante A: Direkter betrieb von Gasöfen, Gasherden, Gasheizungen usw
oder
Variante B: Elektrogeräte wie oben mit Gasgenerator betreiben
...
Jetzt ist die Frage, wie hoch der Verlust bei einer Gasgenerator zu Elektrogeräten Variante zu Direktbetrieb mit Gas ist?
...
:hallo:

Der gasbetriebene Motor des Generators hat ein Wirkungsgrad von ca. 30-35 %.
Dann hat der Generator ca. 90-95 % Wirkungsgrad, macht ein Wirkungsgrad auf den Gasverbrauch von ca. 25-30 % max.
Bei direkter Heizung, in einem Backofen, dürfte der Wirkungsgrad bei mind. 70-80 % liegen.

Heinrich12 am 25 Feb 2019 12:55:23

Ich habe zum Beispiel ein klein mini Heißluftofen aus dem Gastrobereich. Von Campinggeräten halte ich nicht viel.

mafrige, deine Rechung verstehe ich zwar nicht ganz, aber ich glaube du möchtest mir sagen, dass Gasöfen deutlich effektiver wären als erst das Gas in Strom zu wandeln.

:-o

bernie8 am 25 Feb 2019 16:42:43

Hallo,

Noch ein anderes Argument, unabhängig von der Frage

Variante A: Direkter betrieb von Gasöfen, Gasherden, Gasheizungen usw
oder
Variante B: Elektrogeräte wie oben mit Gasgenerator betreiben


Variante A = nahezu geräuschlose Variante

Variante B = Je nach Generator beeinträchtigender Geräuschpegel.

Heinrich12 am 27 Feb 2019 21:49:17

Ihr habt Recht. Die Vorteile sind da, aber leider gibt es nach meiner Auffassung keine schönen Öfen mit Gas, die digital steuerbar sind. Das findet man leider nur in der Gastrobranche und dann sind das sehr große Geräte. Aber meine Suche geht weiter :-o

Ist denn Gas genau gleich steuerbar wie Elektro? Also was den Temparaturverlauf angeht oder schwankt das bei Gas?

DieselMitch am 28 Feb 2019 09:43:47

Die Frage an sich "Gas besser als Elektro in der Küche?" verstehe ich an sich nicht ganz.

Gas ist schnell, reagiert sofort und hat, als Nebeneffekt für die Versorgung in einem Campingmobil, auch den besseren Gesamtwirkungsgrad.

Guckt man mal in Profiküchen sieht man entweder große Gasherde und -öfen, oder Induktionsgeräte, da diese eine ähnliche Aufheizcharakteristik wie Gasgeräte haben.
Einzig einen Gas-Konvektomaten habe ich noch nicht gesehen.

Wenn es um Camping geht, hat Gas noch einen, absolut UNSCHLAGBAREN Vorteil: Gasgeräte sind um Faktoren leichter als E-Geräte!

Wenn man auf "Glamping" steht :mrgreen: braucht man natürlich auch einen Backofen (und eine Waschmaschine und eine Geschirrspülmaschine und einen Trockner und und und) [/satire].
In den Gas-Backöfen meiner alten Izola oder dem letzten Wohnwagen wurden in Summe 6-8 Pizzen aufgebacken ... da lohnt es sich kaum, diese Zusatzmasse mit zu kutschieren, dafür "verbaue" ich lieber einen Kasten Flens. :D

JM2C.

murksmax am 28 Feb 2019 16:37:57

DieselMitch hat geschrieben:Wenn man auf "Glamping" steht :mrgreen: braucht man natürlich auch einen Backofen (und eine Waschmaschine und eine Geschirrspülmaschine und einen Trockner und und und) [/satire].
In den Gas-Backöfen meiner alten Izola oder dem letzten Wohnwagen wurden in Summe 6-8 Pizzen aufgebacken ... da lohnt es sich kaum, diese Zusatzmasse mit zu kutschieren, dafür "verbaue" ich lieber einen Kasten Flens. :D


Moin,

das Thema Backofen oder nicht Backofen hatten wir ja schon in diversen Themen. Ich möchte meinen nicht missen, denn bei mir wird keine Pizza aufgebacken, sondern der Teig noch von Hand aus einem Stück Hefe, Mehl, Öl, Wasser und Salz handgefertigt. Aber darum ging es hier nicht!

Ich persönlich hätte auch gern lieber einen Ofen, der sich etwas besser regeln lassen, etwas schneller aufheizen, nicht so viel Wärme durch den Kamin rauspusten sowie etwas mehr Platz für mich und drei ordentliche Mittesser bieten würde. Habe aber leider noch keinen entsprechenden Ofen mit den geringen Maßen und Gewichten sowie dem inneren Volumen von Hermine Grangers Handtasche (s. Harry Potter) gefunden. :lach:

Wenn ich den Platz und das entsprechende Kleingeld (oder besser doch ausreichend große Scheine?) hätte, einen großen Backofen einzubauen, dann würde ich eine Elektro-Variante (Heißluft) nehmen. Dazu ein ordentliches, leises Induktions-Kochfeld und für den Betrieb einen Fischer-Panda Dieselgenerator irgendwo im Stauraum verstecken. Damit wäre ich dann die Gasanlage los und könnte überall leisen Strom für meinen Kochbedarf produzieren. Dazu dann eine Webasto-WW-Heizung und fertig. Strom und Wärme aus Diesel produzieren, nach außen hin schön leise und aus die Maus.
Die Vorteile von Gas zum Kochen (schnell, sparsam) wären mit dem Induktionsfeld auch dahin. Das ließe sich notfalls auch noch mit einer dicken Batteriebank, viel Solar und einem ordentlichen Wechselrichter betreiben :)

Für die "kleinen" Wohnmobile gilt in meinen Augen aber:
Aus Gewichtsgründen, Energiegründen und aus Rücksicht auf die Nachbarn: Gas (ohne Generator). Denn die Variante Strom (Gasgenerator, Honda, Kipor etc.) schwört nur Ärger rauf. War selbst mal kurz davor, einem WoMo-Fahrer auf dem "Stellplatz" Messegelände Düsseldorf ein Pfund Zucker in seinen Honda zu kippen, weil er morgens um halb sieben schon Kaffee kochen musste :evil: Der hatte den Jockel vor sein Wohnmobil (damit er nicht so viel davon hören muss) und ca. 1 - 1 1/2 Meter hinter den vor ihm stehenden zu stellen. Der hatte dort sein Heiabettchen.

bernie8 am 01 Mär 2019 15:00:02

Hallo,

Ist denn Gas genau gleich steuerbar wie Elektro? Also was den Temparaturverlauf angeht oder schwankt das bei Gas?


Hier hat der Gasherd ganz klare Vorteile. (Schau mal in eine Profiküche)

Beim Gasbackofen ist es etwas schwieriger, gerade bei niedrigen Temperaturen.
Spielt aber im WoMo eigentlich keine Rolle.

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