Dakota hat geschrieben: Und wo hat Linnepe den Senor verbaut?
Das ist im Resultat völlig wurscht - sofern er mit der Karosserie eine ausreichend steife Verbindung hat.
Hallo Peter,
aus eigener Erfahrung hätte ich da einige Tipps.
Zunächst sollte die Qualität der verwendeten Wasserwaage geklärt sein: Vorraussetzung ist, dass sie ausreichend "gleichmässig" arbeitet (z.B. spiegelverkehrt gleiches Ergebnis liefert). Daneben ist die Empfindlichkteit der Wasserwaage maßgebend: Ich habe eine (Laser-)Wasserwaage, da wandert die Libelle bereits bei geringster Neigung total aus der Markierung, also für WoMo-Zweck eine stark übertriebene Genauigkeit. Und nicht zuletzt ist wichtig, dass im WoMo immer an der gleichen Stelle gemessen wird. Oder auch zu beachten, dass auf dem Fussboden unterschiedliche Messwerte entstehen können, wenn dieser nicht hart oder steif genug ist .... er kann unter dem Körpergewicht der Person nachgeben. Soweit okay.
Wenn die Anlage bereits neu justiert wurde, ist die Frage, wie häufig "trifft" der Neigungssensor den programmierten Wert, anders ausgedrückt, wie groß sind die Abweichungen nach letzter Programmierung. Zudem muss man bedenken, dass die späteren Abweichungen abhängig von der Elektronik und der Programmierung sind, z.B. wie groß ist die in Elektronik (Software!) erlaubte Toleranz. Und letztendlich hängt die Wiederholgenauigkeit auch von der Art und Qualität des verwendeten, elektronischen Sensors ab. Und dieser kann (sehr?) anfällig gegen äußere Störungen sein. Auch einfache, gute Sensoren können irritiert werden von leichten Erschütterungen - schon allein deshalb sollte man sich bei der Automatikfunktion im WoMo nicht bewegen.
Ich habe die Erfahrung gemacht: Genau genug ist, wenn man keine Unterschiede beim Kochen (Bratpfanne!) bemerkt. Deshalb kontrolliere ich am Kochfeld/Arbeitsplatte - entgegen meines Lieferanten, der meinte, er müsse den Fussboden gerade stellen :mrgreen: