Caravan
PaulCamper

Ducato Weinsberg Vorder- gegen Hinterreifen tauschen?


Alkovan17 am 05 Mär 2019 23:18:55

Nach rund 40.000km sind die Vorderreifen bei unserem Weinsberg Alkoven CH 550 deutlich mehr abgefahren als die hinteren - normal bei einem schweren Fronttriebler, denke ich. Vielleicht rangiere ich aber auch zu viel... :D
Spricht etwas dagegen, die Vorder- und Hinterreifen gegeneinander zu tauschen?

soul am 05 Mär 2019 23:28:14

ja, hinten sollten immer die besseren reifen drauf sein, die halten die spur - auch wenn es viele so machen.

Airemperor am 06 Mär 2019 01:27:40

Antrieb vorne, Bremswirkung überwiegend vorne, Lenkung Vorne.
Also auch die besseren Reifen vorne.
NICHT über kreuz tauschen.

Meine Meinung....

soul am 06 Mär 2019 01:44:42

Airemperor hat geschrieben:Meine Meinung....


jo leider wie so oft - kleiner bericht:

--> Link

mehr findet jeder selbst. :ja:

felix52 am 06 Mär 2019 01:45:40

ABS und ESP sind ebenfalls entscheidende Faktoren.
Weder von Vorne nach Hinten noch über Kreuz sind aus obigen Gründen sinnvoll.
Und es ist deshalb besser und vor allen Dingen sicherer, einfach nur die vorderen Reifen auszutauschen.
Über die Jahre hinweg hat man dann S.s. auch keinen finanziellen Verlust.
So nach dem Motto bei Fronttrieblern: 1 mal nur Vorderreifen, danach alle 4 Reifen wechseln und so weiter.
Spart auch Kosten bei den Radwechseln selbst ein!

Und hilft den intelligenten Bremssystemen. Damit fährst Du sicherer.

Grüße :)

Fahre selbst einen Transit 2008.

tweiner am 06 Mär 2019 08:58:44

Moinsen,
ich tausche jährlich Reifen der Vorderachse auf die Hinterachse, immer bei Wechsel von Winter auf Sommerreifen.
Die 1mm Unterschied im Profil machen in meinen Augen nicht den Wahnsinnsunterschied den die Fachleute propagieren (außer in meinem Portemonaie, das ist denen aber egal!). Seit ~ 40 Jahren wechsle ich die Reifenposition, bislang ohne Probleme und auch ohne irgend etwas am Fahrverhalten festzustellen. Bei einigen Fahrzeugen war das durchaus sinnvoll da das Profil der Hinterreifen Auswaschungen aufwies, da hätte ich spätestens nach 3 Jahren immer wieder einen kompletten Satz der schwarzen runden Dinger anschaffen müssen.
Am liebsten wäre der Reifenindustrie das sie die Reifen mit dem maximalen Alter als Neuware verkaufen (5 Jahre bei richtiger Lagerung), du aber nach DOT Alter von 6 Jahren die Reifen neu beschaffst ;-) , was dann einer Nutzungsdauer von 12 Monaten entspricht. Damit ist man, bis auf Fertigungsfehler, immer auf der sicheren Seite :lol: .
Ich fahre die Reifen auf! Wenn an den Reifen keine Schäden vorliegen werden sie gefahren!
Darf und soll natürlich jeder machen wie er es für richtig hält.

gruß Thomas

xenio am 06 Mär 2019 09:05:39

Der verlinkte ADAC Bericht sagt aber anderes: Wegen Spurstabilität und damit aus Sicherheitsgründen, fällt die Abwägung so aus, dass die besseren Reifen nach hinten sollen.

SG
Jens

Sebastiane am 06 Mär 2019 09:16:53

Also ganz ehrlich, wenn ich "abwägen" wo ich die besseren Reifen montiere...dann ist es für mich an der Zeit alle 4 Reifen zu erneuern. Dann wird von vorne nach hinten getauscht damit sich alle Reifen gleichmäßig abfahren und bevor auch nur ein Reifen so runter ist, dass ich ins überlegen komme wohin damit, gibts wieder neuen.

Weil ganz ehrlich, Reifen kosten nicht die Welt und beide Achsen sollten gute Reifen haben...aber alte Diskussion schon tausendmal geführt.

Irgendwer hier im Forum hat mal berichtet, dass er Winterreifen immer erst ein Jahr "ablagert" damit der Gummi härter wird und länger hält...bei dem wird vermutlich das Brot auch erst aufgeschnitten wenn es hart ist damit es länger vorhält da es nicht mehr schmeckt?!

fomo am 06 Mär 2019 09:52:04

Auch ich praktiziere es wie folgt (Ist aber kein Weinsberg):

Mit dem saisonalen Räderwechsel werden die abmontierten Räder rundum (Innen- und Aussenflanke, Lauffläche, Felgen) begutachtet. Stelle ich dabei einen Austauschbedarf fest, wird dieser für den nächsten saisonalen Wechsel eingeplant. Im Herbst werden die Sommerreifen begutachtet, um diese im Frühjahr bei Bedarf zu erneuern. Im Frühjahr entsprechend die Winterreifen.

Vor der Montage der Räder werden diese noch einmal begutachtet. Dann kommen die Räder mit der größeren Profiltiefe auf die verschleißintensivere Achse. Durch dieses Vorgehen werden nach maximal 10000 km die Räder getauscht. Nach dieser Laufstrecke ist erfahrungsgemäß der maximale Profiltiefenunterschied 1 mm. Damit sind alle Reifen immer etwa gleich abgefahren und können auch zeitgleich erneuert werden.

Zum Vergleich:
Es kann doch nicht sinnvoll sein, die Räder erst 8 Jahre auf der Vorderachse abzufahren (Verschleiß etwa 1 mm / 10000 km, Neuprofil 10 mm), um dann die Hinterräder, die in den 8 Jahren auf 9 mm heruntergerollt sind noch weitere 7 Jahre auf der Vorderachse zu fahren. Und jetzt das ganze bei einer Jahresfahrleistung von 5000 km nur im Sommer. Ein Reifenpaar erst 16 Jahre hinten und dann noch 14 Jahre vorne. Viel Spaß!!!

Airemperor am 06 Mär 2019 19:34:55

ÄTT soul:

hast du deinen verlinkten Bericht denn komplett gelesen? Da wird sogar ausdrücklich empfohlen von vorne nach hinten zu wechseln alle 10-15tkm...

als schlechtes/besseres Profil werden unterschiede von mehr als 2mm Profiliefe genannt. Soweit kommt es durch rechtzeitiges wechseln gar nicht erst.

Bei "schlechterem" Profil hinten wird als Nachteil die logischerweise geringere Seitenführungskraft angeführt. Dass ein Untersteuern "angenehmer" ist als ein Übersteuern sollte jedem klar sein. Aber wer fährt denn mit einem Wohnmobil so am Limit durch die Kurven? Und wer wechselt derart rasant die Spur?

Besseres Profil vorne sorgt hingegen für deutlich bessere Bremswerte und Vorteile bez. Aquaplaning.

Testfahrzeug war übrigens ein Ford Focus......


Aber trotzdem vielen Dank für den Link zu dem interessanten Testbericht. Ich empfehle genau wie du, dass den jeder mal lesen sollte.

Airemperor am 06 Mär 2019 19:36:57

ÄTT fomo

ÄTT Sebastiane

es geht in keiner Weise um das Alter der Reifen.

Tinduck am 06 Mär 2019 20:27:42

Mal ne ganz doofe Frage... wie tauscht man eigentlich mit Zwillingsbereifung von vorn nach hinten? :D

Sinn dieser zweckfreien Frage: der Hinweis, dass es vielleicht nicht klug ist, Angewohnheiten von PKW auf LLKW mit gänzlich anderen Reifenbelastungen auch bzgl. Traktion zu übertragen.

Womos sind im Gegensatz zu PKW extrem heck- und kopflastig, da hat ein ausbrechendes Heck ganz andere Folgen als im kleinen Töfftöff.

Wir haben mit der Abnutzung kein Problem, weil beim Heckantrieb die Bereifung relativ gleichmässig abnutzt, aber mit einem Fronttriebler wären bei mir die besseren Reifen definitiv hinten, wo das Hauptgewicht sitzt. Doof sind die beim ADAC ja nun auch nicht.

bis denn,

Uwe

Alkovan17 am 06 Mär 2019 22:32:43

Vielen Dank soweit, wieder viel gelernt, wie immer ist es nicht so einfach wie gedacht...
Den fehlenden Tausch vorne/hinten auf den ersten 40000km kann ich jetzt nicht rückgängig machen.

Ich habe es so verstanden:
- Differenz der Profiltiefe (bei insgesamt ja noch recht frischen Reifen...) unter 2mm (muss ich noch messen): Tauschen ok, gleichmäßiges Runterfahren in der selben "Alterskohorte", d.h. regelmäßig tauschen und dann alle 4 gemeinsam wechseln.

- Differenz der Profiltiefe über 2mm (wahrscheinlich der Fall): alles so lassen und Vorderreifen abfahren, dann neue hinten, alte nach vorne und so weiter...

Richtig? Konsensfähig?

gespeert am 07 Mär 2019 09:46:05

Übersteuern hat mir schon mehrmals die Situation gerettet.
Einmal im Winter in Whv, da merkte ich etwas zu spät mitten auf der Kreuzung was los war. Trotzdem noch sauber um die Kurve gekommen, der Hintermann dagegen hätte fast den Ampelmast flachgelegt, da er nur geradeaus konnte.

rkopka am 07 Mär 2019 10:26:19

Tinduck hat geschrieben:Womos sind im Gegensatz zu PKW extrem heck- und kopflastig, da hat ein ausbrechendes Heck ganz andere Folgen als im kleinen Töfftöff.

Nicht verallgemeinern. Mein Alkoven ist sicher kopflastig, aber nicht hecklastig. Die Differenz der Achsengewichte ist nur bei etwa 100kg .

Meine ersten originalen Reifen waren vorne sehr schnell abgefahren, erst durch die Vermietung vor mir, dann etwas langsamer durch mich beim zweiten Satz. Bei den neuen ist es viel schwächer. Das Durchwechseln geht einfach, wenn man Sommer/Winter wechselt. Sonst (für mich) nur, wenn man es in der Werkstatt mit anderen Sachen mitmachen läßt. Beim Womo mache ich es nicht selber.

RK

Tinduck am 07 Mär 2019 12:35:25

Hecklastig heisst nicht unbedingt, dass die HA mehr Last hat als die VA, sondern dass sich ein grosser Teil der Fahrzeugmasse auf oder hinter der Hinterachse befindet (Hecküberhang). Wenn dann die Hinterachse in der Kurve die Seitenführung einstellt, gibt das keinen netten Drift, sondern wegen der Hebelwirkung des Hecküberhanges ein blitzartiges Seitwärtsstellen mit anschliessendem Überschlag aufgrund der Kopflastigkeit, wenn man Pech hat. Nicht umsonst liegen Womos nach Reifenplatzern gern mal seitwärts auf der Autobahn...

Einfach für hinten neue Pellen kaufen und die alten hinteren nach vorn, dann ist doch alles gut... und so hat man auch nicht irgendwelche Uraltreifen auf der HA, wenn man immer nur die Vorderen austauscht.

bis denn,

Uwe

kamikaze am 07 Mär 2019 13:00:05

Wie sieht es denn bei Fahrzeugen mit Tandemhinterachsen aus?

Als ich letztes Jahr auf 6 neue Reifen wechselte, waren auf der VA 3-4 mm, die lenkende HA hatte noch 6-7 mm und die nachlaufende HA gut 7 mm, und das alles nach 45000 km und 8 Jahren.
Insofern meine ich, dass die Räder der VA zumindest gegen die der nachlaufenden HA gewechselt werden könnten. Spricht da was dagegen?

Guß
Günter

rkopka am 07 Mär 2019 13:11:12

Tinduck hat geschrieben:Hecklastig heisst nicht unbedingt, dass die HA mehr Last hat als die VA, sondern dass sich ein grosser Teil der Fahrzeugmasse auf oder hinter der Hinterachse befindet (Hecküberhang).

Aber wie würde das in der Praxis gehen ? Großer Teil der Masse hinten, aber gleiche Achslasten ? Doch nur, wenn eine geringere Last sehr weit vor der VA wäre, was in der Praxis nicht der Fall ist, weil der vordere Überhang praktisch nicht existent ist.

RK

fomo am 07 Mär 2019 15:04:26

kamikaze hat geschrieben:Insofern meine ich, dass die Räder der VA zumindest gegen die der nachlaufenden HA gewechselt werden könnten. Spricht da was dagegen?

Und da sollen sie dann noch 7 oder 8 Jahre arbeiten?
Danach sollen dann sicher die Räder der anderen HA nochmal 5 Jahre zum Einsatz kommen.

Tinduck am 07 Mär 2019 15:46:07

rkopka hat geschrieben:Aber wie würde das in der Praxis gehen ? Großer Teil der Masse hinten, aber gleiche Achslasten ? Doch nur, wenn eine geringere Last sehr weit vor der VA wäre, was in der Praxis nicht der Fall ist, weil der vordere Überhang praktisch nicht existent ist.

RK


Beispiel.

Kawa, 3,5 Tonnen, hinterer Überhang 1 m, ausgeglichene Achslasten.

Alkoven, 3,5 Tonnen, 2 m Überhang, ausgeglichene Achslasten.

Der Alkoven hat trotz der ausgeglichenen Achslasten mehr Masse hinter der Hinterachse, weil der Überhang viel länger ist.

Der Unterschied zwischen den beiden Fahrzeugen ist die Fahrzeuglänge im Verhältnis zum Radstand. Nur die Achslasten zu betrachten, greift zu kurz.

Und das Fahrverhalten wird um so schlimmer, je weiter das Gewicht von den Achsen entfernt ist. Deshalb macht ein langer Hecküberhang Fahrzeuge eher unruhig.

bis denn,

Uwe

macagi am 07 Mär 2019 15:48:01

Ich habe von hinten nach vorne getauscht, glücklicherweise.

Sonst wäre ich nämlich im Februar im Allgäu einen Berg nicht hochgekommen. Habe noch ca. 6mm Profil vorne, eher so 4 hinten nun, Ganzjahresreifen.
Recht kräftiger Schneefall, Schnee auf der Strasse, ein paar cm, Schneepflug schon gefahren, aber immer noch Schnee da.

Eine 9%ige Steigung bin ich gerade so mit Durchrutschen hochgekommen, gut geschwitzt. unser Hintermann mit neuen Wonterreifen hatte keine Probleme.

Ich werde mir im Herbst 4 neue Reifen besorgen.

rkopka am 07 Mär 2019 16:31:53

rkopka hat geschrieben:Aber wie würde das in der Praxis gehen ? Großer Teil der Masse hinten, aber gleiche Achslasten ? Doch nur, wenn eine geringere Last sehr weit vor der VA wäre, was in der Praxis nicht der Fall ist, weil der vordere Überhang praktisch nicht existent ist.
Tinduck hat geschrieben:Kawa, 3,5 Tonnen, hinterer Überhang 1 m, ausgeglichene Achslasten.
Alkoven, 3,5 Tonnen, 2 m Überhang, ausgeglichene Achslasten.
Der Alkoven hat trotz der ausgeglichenen Achslasten mehr Masse hinter der Hinterachse, weil der Überhang viel länger ist.

Mir gings eher um die Frage, wie dabei die Achslasten gleich sein sollen ? Nicht einfach im erlaubten Bereich.
Dabei kann er ruhig 2m Überhang haben, der aber praktisch keine Masse mehr enthalten darf und sich somit auch nicht groß auswirkt.
Die Front ist bei Kawa und Alkoven gleich, der AK hat halt noch den Alkoven vorne. Der Motor wiegt was knapp vor der Achse, aber sonst ist da nicht viel. Meiner hat keine 2m Überhang und dort ist nicht viel. Die hintere Achse ist so schon leicht schwerer. Für gleiche Achslasten dürfte hinten gar nichts drin sein.

Der Alkoven kann also nicht mehr Masse dort haben, vielleicht noch weiter hinter der Achse, weil dann die Achslasten nicht gleich wären. Evt. wird das Trägheitsmoment größer, aber auch da braucht es noch genug Masse.

RK

Airemperor am 07 Mär 2019 20:16:43

Tinduck hat geschrieben:Hecklastig heisst nicht unbedingt, dass die HA mehr Last hat als die VA, sondern dass sich ein grosser Teil der Fahrzeugmasse auf oder hinter der Hinterachse befindet (Hecküberhang).

bis denn,

Uwe




Äh sorry, wenn sich wie du schreibst ein großer Teil der Fahrzeugmasse auf oder hinter der Hinterachse befindet dann nennt man das sehr wohl hecklastig.
Mit Last (Gewicht) im Heck (hinten), wandert der Schwerpunkt nach hinten. Also hecklastig.

Und ganz egal wie hecklastig irgendein Fahrzeug ist, es wird beim plötzlichen ausbrechen des Hecks, egal ob gewollt oder ungewollt nicht plötzlich frontlastig. Es sei denn man verändert die Lage des Schwerpunktes im Moment des Ausbrechens. (z.B. indem man im Moment des Ausbrechens das Motorrad vom Heckträger holt und auf den Beifahrersitz stellt)
Das dürfte aber in den meisten Fällen wenig praktikabel sein.
Viel praktischer ist es, ein Stück weit weg zu bleiben von den physikalischen Limits....

Alkovan17 am 08 Mär 2019 00:10:35

Naja, nach der ersten 180°-Drehung ist das hecklastige Fahrzeug (jetzt mit Motorrad vorne!) plötzlich frontlastig... :D
Ich steig mal aus. Vielen Dank für die spannende Diskussion.

kamikaze am 08 Mär 2019 00:59:54

fomo hat geschrieben:Und da sollen sie dann noch 7 oder 8 Jahre arbeiten?
Danach sollen dann sicher die Räder der anderen HA nochmal 5 Jahre zum Einsatz kommen.


Ich habe geschrieben, dass ich 6 neue Reifen aufgezogen habe und nicht, dass ich die alten weiter verwenden will.
Die Angabe der Profiltiefen war nur ein Beispiel, wie ungleich sich die Reifen abnutzen. Und daraus habe ich die Frage gestellt, ob mehr abgenutzte VA Reifen gegen die 2.HA getauscht werden könnten, da meiner Meinung nach diese vorrangig zur Abstützung einer Last da ist und als willkommenen Nebeneffekt auch noch zu einem stabileren Geradeauslauf beiträgt.

Ich habe jetzt nach einem Jahr 7mm auf der VA und 9 mm auf der 2.HA. Da bietet es sich doch an, über einen Tausch nachzudenken, wenn es keine anderen Gründe geben sollte, das nicht zu tun.

Gruß
Günter

fomo am 08 Mär 2019 10:19:26

kamikaze hat geschrieben:Ich habe jetzt nach einem Jahr 7mm auf der VA und 9 mm auf der 2.HA. Da bietet es sich doch an, über einen Tausch nachzudenken, wenn es keine anderen Gründe geben sollte, das nicht zu tun.

Mit dieser, jetzt vollständigen, Information gibt es aus meiner Sicht nur einen Weg:
Warum nur nachdenken? Rechtzeitig machen!
- So sind alle Reifen etwa gleich alt.
- Die Profiltiefen sind alle etwa gleich.
- Ich setze mal voraus, dass alle Reifen (Hersteller, Typ, ...) an allen Radpositionen gleich sind.
- Es entfällt die Diskussion, wo die besseren Reifen hingehören - alle sind nahezu gleich.

hampshire am 08 Mär 2019 10:53:47

Alkovan17 hat geschrieben:Spricht etwas dagegen, die Vorder- und Hinterreifen gegeneinander zu tauschen?

Dagegen spricht: Die hinteren Reifen sind wichtiger für Spurstabilität. Ein Argument dafür die hinteren im Zweifel mit mehr Profil zu fahren als die vorderen.
Denke an Aquaplaning. Schwimmst Du mit beiden Reifen vorne auf, passiert nix, du fährst weiter geradeaus (zugegeben wenig wünschenswert in Kurven). Schwimmst Du hinten auf wird die schwere Fuhre wackelig.
Dafür: Die vorderen Reifen sind beim Fronttriebler relevanter für den Vortrieb.
Achsbelastung fällt buchstäblich nicht so ins Gewicht :-)
Wähle nun selbst.
Schlechte Reifen auswechseln statt tauschen.

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